

(Geistiges Bewusstsein des 21.Jahrhunderts
- Phi griechisch – die Zahl 21 wie TT – gleich;
- die Berechnung des Kreises …)
Zweiter, von vier Teilen / Skripts: Immun leben & lieben positHIV / zurück zu Teil I

XXV. OM A TON
XXVI. Reservation
XXVII. Hedonismus
XXVIII. Deduktion
XXIX. Herbarium
XXX. Tensegrity
XXXI. A Pro Po
XXXII. Kontemplation
XXXIII. Natural / Obligation – Restitution
XXXIV. Spektralfokussierung
XXXV. Dualität
XXXVI. Traumatisierung / Psychomatik
XXXVII. Noetische Gnostik
XXXVIII. Energiefrequenzen
XXXIX. Introspektion
XL. Resümee / Epilog
XLI. La Ultima
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"Jede Krankheit hat ihren besonderen Sinn, denn jede Krankheit ist eine Reinigung; man muss nur herausbekommen, wovon. Es gibt darüber sichere Aufschlüsse; aber die Menschen ziehen es vor, über hunderte und Tausende fremde Angelegenheiten zu lesen und zu denken, statt über ihre Eigenen.Forsche nach den Ursachen der Krankheit
Verdecke nicht Symptome mit Medikamenten
meinen Freunden:
Conchita, Gertrud, Helga, Claudia, Betty, Hotte, Sascha, Hans-Joachim, Dieter, Dirk, Hakan und den vielen Namenunbenannten ... Namaste - Ananda ...
Meinen medizinischen Helfern und den großen Dichtern und Denkern der Sonne und dem Universum!!!
“Es ist der Geist, der sich den Körper baut” (J.W.v. Goethe)
Gewidmet dem Paradies auf Erden!
„Endlich einmal kommt sie doch, jene Stunde, die dich in die goldene Wolke der Schmerzlosigkeit einhüllen wird: wo die Seele ihre eigene Müdigkeit genießt und glücklich, im geduldigen Spiel mit ihrer Geduld, den Wellen eines Sees gleicht, die an einem ruhigen Sommertage, im Widerglanze eines bunt gefärbten Abendhimmels, am Ufer schlürfen, schlürfen und wieder stille sind - ohne Ende, ohne Zweck, ohne Sättigung, ohne Bedürfnis - ganz Ruhe, die sich im Wechsel freut, ganz Zurückebben und Einfluten in den Pulsschlag der Natur.“ Dies ist Empfindung und Rede aller Kranken: Erreichen sie aber jene Stunden, so kommt, nach kurzem Genusse, die Langeweile. Diese aber ist der Tauwind für den eingefrorenen Willen. Er erwacht, bewegt sich und zeugt wieder Wunsch auf Wunsch. -
Wünschen ist ein Anzeichen von Genesung oder Besserung."
Friedrich Nietzsche
ACHTUNG: angeblich AIDS wurde der Stempel aufgedrückt, vorrangig eine homosexuelle und Randgruppen Krankheit zu sein. Dies hat es zusätzlich erschwert, eine rationale Analyse und Diskussion über vorgeblich AIDS zu führen. Auch im Nazi Deutschland waren Homosexuelle und "unerwünschte" Personen noch vor den Juden unter den ersten, die ausgerottet wurden, damit weniger Bürger Widerstand leisten würden.
Die Details darüber, wie genau der so genannte AIDS-Virus hergestellt, vervielfältigt und durch Impfprogramme in den Umlauf gebracht wurde, sind vorhanden, aber ziemlich verworren. Es liegt hinter dem Bereich des Möglichen mit diesem Bericht einen Crash Kurs über Virologie, Epidemiologie, Genmanipulation und den militärischen Strategien des internationalen Faschismus zu geben. Ihr Leser seid jedoch dazu aufgerufen die hier bereitgestellten Nachweise selbst einzuholen und zu untersuchen.
Das Böse ist hart zu bekämpfen, besonders in dem Maße in dem wir es hier vorfinden. Wenn wir die Präsenz dieser Leute anerkennen, die denken, dass ihre einzige Chance auf Überleben darin besteht, zwei drittel aller anderer zu töten und die die Möglichkeit besitzen, dies auch zu tun, dann liegt es an uns etwas dagegen zu tun. Andere Motive beinhalten das alte "teile und herrsche" Prinzip. "AIDS" verursacht Angst und Misstrauen unter den Menschen und schreckt sie davon ab, auf der Grundstufe der Sexualität eine persönliche Beziehung zueinander zu haben. Es fungiert als eine Hürde zwischen der erstrebten kulturellen Wiederauflebung für Frieden, Liebe und Kooperation.
Siehe den ersten Teil des vierteiligen Skripts ... 

XIII. - Kapitel:
Die Sollseite meines Gesundheitskontos war absolut aufgebraucht und mein hospitaler Aufenthalt, mit den stationären Bedingungen des Auguste-Victoria-Krankenhauses (AVK), bezweckte nun den Umstand, über die gesamte Kunst und Lehre der medizinischen Diagnose, nun, mich und meine “Krankheiten” kennen zu lernen und zutiefst zu ergründen. Die Ursache meines Zustandes endlich festzustellen und die notwendigen Gegenmaßnahmen begleitend einzuleiten.
Nach dem offiziellen OUTEN meiner HIV-Erkrankung vor wenigen Monaten empfand ich umso stärker mein Recht zu leben und mit dem PositHIV, die Schuld und Sollseite wieder auszugleichen (Abk. für meine Lebens-Künstler-Namensgebung dr). Das Leben wieder aufzufüllen und somit für meine Frau und mich anzureichern, das war jetzt Priorität Nummer eins. Um die Schnittstellen meiner heroischen Erkenntnis auch wahrhaftig zu erkennen, wurde ich während des Krankenhausaufenthalts mit meiner gesamten Vergangenheit konfrontiert. Schon ein sehr beeindruckendes Erleben, wenn einen dann das Vergangene überholt. Aber ich hatte ja bisher auch mehr als nur ein einziges ausgefülltes Dasein.
Obwohl mir das Leben noch bedeutende Erkenntnisse schuldete und ich die beruhigenden Tage in der Klinik nutzen sollte, parallel zu einer gründlichen Untersuchung, auch selbst das wirkliche Krankheitsbild zu finden. Was war neben dem Virus verantwortlich, dass das Befinden in den letzten Jahren so dermaßen bergab ging? Ich musste einfach zu meinen eigenen Wurzeln finden und gemeinsam mit der Schulmedizin endlich zu einem Ergebnis kommen. Denn die Ungewissheit war das schrecklichste an dem Umstand, der schon außergewöhnlich lästig schien.
Im Gegensatz zu meiner zweitägigen Unterbringung in der Schlosspark-Klinik, fühlte ich mich nun im AVK sofort, von der ersten Begrüßung an, sehr wohl und angenehm aufgehoben. Die Pfleger und Schwestern erschienen mir von Beginn an als überdurchschnittlich freundliche Engel. Alles wahrhaftig liebe Geschöpfe mit furchtbar angenehmer Erscheinung und viel natürlicher Ausstrahlung. Denn ich benötigte keinen durchgestylten, kosmetisch geprägten Hochglanz, oder sterile Anstalts- mit Abstandsatmosphäre, sondern rustikale Menschlichkeit. Mein desolater Zustand hüllte sowieso alles in einen wattigen, traumatischen Abstand zur Realität und hier fühlte ich endlich, dass ich mich getrost den Umständen anvertrauen kann, ohne mich vor spießigen und kleinkarierten Gestalten verstecken zu müssen.
Zwar waren das Essen und die allgemeine Verpflegung in der Schlosspark-Klinik individueller. Aber, bei weitem auch Bürgerlicher und für mich mehr als kalt, da ich längst den kulturellen Anschluss an unsere Gesellschaft verloren hatte. Da kam mir in der Schlosspark-Klinik das gesamte Verhalten von Personal und Patienten so gekünstelt und gestelzt vor, sodass ich mich im AVK besser und adäquater aufgehoben fühlte.
Meine intuitive Information aus meinem Bauch sollte mich auch nicht täuschen, dann es stellte sich heraus, dass selbst die Fachärzte mit menschlichen Grundzügen ausgestattet, nicht nur die Pharmazie reich machen wollten, sondern vorrangig zur Diagnose und durch Hilfe am Patienten sich aufopfernd einsetzten. Ich fühlte mich in meiner eigenen Mitte und zwischen den anderen sterbenskranken Patienten, froh darüber noch immer am Leben bleiben zu dürfen. Soviel spürte ich schon mal. Nur so konnte meiner Zuversicht auch wieder etwas Hoffnung einverleibt werden, dass ich noch nicht das Zeitliche zu segnen hatte.
Es wurde mir von Seiten der zahlreichen Mediziner und des fachlich gut ausgebildeten, liebevollen Schwestern- und Pflegedienstes, unvoreingenommen, und mit viel Zeit zugehört. Obwohl ich wieder einmal spürte, dass ich doch etwas anders als die anderen war - "draußen" vorstand sozusagen. Nun musste mich mein Mitgefühl (man nennt es ja auch LIEBE) den anderen Patienten gegenüber nur dazu anregen, um mich auch in meinem Einfühlungsvermögen ihnen gegenüber, die Gesamtentwicklung bei mir wieder positiv zu unterstützen. Denn noch hatte ich sehr viel Abstand und kein Interesse an fremden neuen Eindrücken, wobei ich neuerliches Wissen noch gar nicht aufnehmen konnte. Aber ich durfte nicht vergessen - <wir sind ALLE EINS und aus dem selben Sternenstaub>!
Da ich mich von jeher nicht allzu ernst genommen habe und leichten Herzens durch das Leben zu gehen verstand, konnte sich dies nun auch hier auf alle Bereiche meines momentanen Daseins ausweiten. Trotzdem konnte ich dabei für mich noch nicht sofort genau untersuchen, was es heißt, mich selbst leicht und die Dinge um mich herum nicht zu ernst zu nehmen. Denn das menschliche Krankheitselend war auf der gesamten Etage eine vehement bedauerliche, und äußerst eklatante Situation. Kurz gesagt ein einziges Elend, wenn ich die anderen Patienten beobachtete. Da wurde mein eigenes Fehlen der Gesundheit in den Hintergrund gerückt.
Ich spürte, wie sich hier meine alltäglichen Lebensnotwendigkeiten meistern ließen und ich wieder einen Schritt näher, den vergangenen Situationen meines ehemaligen Lebens rückte, um sie zu beenden und fortzusetzen. Um vielleicht endlich den geistigen Verbindungskreis meiner individuellen Vernetzung mit der Gesellschaft kennen zu lernen. Erst dann konnte der Kreis meiner Erkenntnis geschlossen werden und ein allgemeines Verstehen und Verzeihen dafür einsetzt. So wie es sich auch in den nächsten Wochen immer deutlicher aufzeichnete, dass das Dasein ein nicht endender Fluss an Energiespendender Glaubens- und Willenskraft ist, wenn man/frau sich nur erst zum Spaß am Leben bekennt. Also nicht dem Kulturkreis folgend, alle natürlichen Entfremdungen preist, sondern Selbstverantwortung übernimmt.
Es waren so viele Mitmenschen in noch schlechteren Situationen. In dermaßen großen Nöten und Schwierigkeiten, die mit dem HIVirus die Liebe verloren, gekränkt, verlassen und verletzt, sodass ich leichten Herzens bei mir selbst bleiben konnte, mich nicht verstellen musste und mit meinem Optimismus und meiner angenommenen Fröhlichkeit helfen konnte. Ich musste nun auch wieder aufzeigen, wie wichtig das Leben sei, wenn gelacht wird! Das hatte ich bereits in den Strafanstalten schon zur Überbrückung der Zeit genutzt und damit auch anderen Gefangenen eine positive Lebensbejahung vermittelt.
Im Laufe der Zeit wusste ich immer bestimmter und nun definitiv, dass ich dem Tod wieder eines meiner höchst eigenen Jokerspiele abgegaukelt hatte. Da muss ich wohl mit einem gezinkten Blatt gespielt haben. Mein so ernsthaft, mit den schmerzlichen Situationen verstandenes Dasein suchte sich wieder den Spaß, der lebenserhaltend ist. In dieser gewissen Ruhe, wo mich der Weg zum Raucherbalkon 20 bis 25 Minuten für vielleicht 40 Meter Krankenhausflur kostete. Aber auch das etwas näher liegende Raucher- und Tageszimmer, konnte von mir nur sehr beschwerlich aufgesucht werden. Da wusste ich endlich, dass das ganze Gehetze bei meinen vergangenen Aktionen völlig überflüssig war.
Ich verzichtete absichtlich auf den Rollstuhl, der mir zur Verfügung gestanden hätte, und zog mich am Flurgeländer entlang, wenn ich eine Zigarette, ‘nen Joint rauchte, oder etwas Gequatsche haben wollte. Es war mir unmöglich die Treppe in den Garten zu benutzen, da ich meine Beine zum Treppensteigen gar nicht mehr gebrauchen konnte. Vor der Nutzung des Fahrstuhls hatte ich sogar großen Respekt, weil ich nicht bemessen konnte, was dieser Schub des nach unten oder oben Fahrens, mit mir in diesem ausgelaugtem Zustand anstellen würde. Das Sehvermögen der Augen hatte auch abermals noch, mehr und mehr die Umrisse der betrachtenden Objekte verschwimmen lassen. Aber ich war der frohen Botschaft, dass die Städte des Ortes wo ich mich nun befand, mir die geistige Stabilität schenken konnte, um mich von gut oder schlecht zu beurteilenden Dingen zu lösen. So konnte ich insgesamt eine altruistischeXIII.2 Offenbarung erkennen, die mich verheißungsvoll umgab und mich wie auf Schwingen getragen, mir mit dem Überblick des Augenblicks, in die Zukunft geleitend, mich wieder an Hoffnung und Glück in Frieden ermahnte.
Mit einer unwahrscheinlichen Selbstlosigkeit kümmerten sich, vom Oberarzt bis zur Putzfrau, alle einfach rührend um uns Patienten. Auch wenn die regelmäßige und pünktliche Visite täglich dabei auf der Strecke blieb, war es mir persönlich doch wesentlich wichtiger, dass ich wusste, dass das intensive Interesse bei Notwendigkeit und Gegebenheit der Umstände, dann auch ohne Zeitlimit für mich vorhanden war. Und auch sonst, in allen übrigen Angelegenheiten, ob nun meinen Krankheitsumstand betreffend, oder bei persönlichen Fragen, jeder Patient fand konkretes Gehör.
Ferner hatte mir das Schicksal (Kismet) auch wieder einen ganz besonderen Platz, das heißt ein Zimmer mit Bett am Fenster, zugewiesen. Dabei hatte ich einen direkten Blick in eine prächtige Linde, in der Tauben nisteten. Eichhörnchen spielten hinweg über die verschiedenen Bäume, sich im Geäst versteckten und im unterschiedlichen Blattwerk, sogar durch die Astgabeln der nahe stehenden Rotbuchen schimmerten. Wahrhaftig: ein ambrosischerXIII.3 Ausblick. Auf diese Weise einfach phantastisch mit der schöpfenden Natur verbunden zu sein und ich wusste, die Einmaligkeit der Situation so genießen zu dürfen, dass dieses Bild mitten in der Großstadt, mir wieder die Kraft zur sinnbildlichen Unsterblichkeit vermitteln konnte.
So wurde relativ schnell auch die Ursache für die starke Schwächung meines Augenlichts gefunden. Ein Zytomegalie-Virus (CMV) der in dem Falle nicht Christlicher-Männer-Verein heißt, sondern eine Entzündung der Netzhaut des Auges ist, die zur Verminderung der Sehleistung bis hin zur Erblindung führen kann. Das CMVirus hatte wie üblich, bei mir aber glücklicherweise nicht die Lunge, sondern nur das linke Auge befallen. Der Erreger ist ein humaner Herpes-Virus, der früher einfach nur CMV und heutzutage HH 5 genannt wird. Er kann als Tröpfcheninfektion über die Atemwege oder als Schmierinfektion über den Magen-Darm-Trakt, bzw. auch durch Geschlechtsverkehr insbesondere bei immun Geschädigten übertragen werden. Also soviel war nun auch schon geklärt.
Aus medizinischen Schulbüchern wurde mir bewusst, dass ich auch diesbezgl. wieder sehr, sehr viel Glück hatte. Denn im Regelfall heißt es, dass der CMV innerhalb von nur 14 Tagen zur Erblindung führen kann und meines Erachtens hatte ich diesen Viruserreger nun schon mehrere Monate verschleppt. Ganz gewiss jedenfalls seit vier Monaten.
Nach der Diagnose wurde mir auch sogleich die Behandlungsmöglichkeit mit antiviraler, gegen CMV gerichteter “Medikamenten-Infusions-Therapie” in Form von regelmäßigen Infusionen unterbreitet. Das hieß in meinem Fall zunächst, mehrere Wochen Cymevene-Infusionen täglich und auch nach erfolgreicher Behandlung musste, um das Wiederaufleben der Infektion zu verhüten, zunächst ein Medikamentenimplantat (Glaskörper) in das Auge eingebracht werden, um eine Rezidivprophylaxe erfolgen zu lassen.
Selbstverständlich war keine umgehende Besserung zu erwarten und ich sollte ein gutes Jahr und sogar noch sehr viel länger damit zu tun haben, bevor ich mein Augenlicht vorerst wieder halbwegs zurückerhielt. Aber es war der erste Schritt zu einem neu errungenen und überdachten Gesundheitsgefühl, welches ich dann doch noch wieder irgendwann neu zu leben, zu lieben und zu schätzen lernen sollte. Im Prinzip war doch mein Überlebenswille dermaßen immunisiert, dass der Tod mir in so fern nichts konnte, weil ich meine Zeit auf Erden mit der Schöpfung geregelt hatte.
Ganz im Gegensatz dazu, hatte meine süße Frau Dasty zu dieser Zeit noch zusätzlich ganz andere Probleme. Da musste sie sich eigentlich nicht um mich sorgen, der sich im AVK bestens aufgehoben fühlte. Denn gleich nach unserer Rückkehr nach Berlin begann wie gesagt, diese vernichtende Verhetzung des Lebens als solches, in dem gegen bestimmte Hunderassen flächendeckend eine Hass- und Hetzkampagne durch die Springerpresse eingeleitet und intrigiert wurde. Dieserlei Presseabteilungen sind für mich auch ein erschreckend legales Verbrecherorgan, welches sich nur durch Verhetzung und Denunziation über Wasser hält und einzelne Menschenschicksale missachtet, ohne nach Ursachen und Tatsachen zu fragen. Bekanntlich bedienen sich sehr viele Medien und Verlagsanstalten dieser Diskriminierung und Volksverhetzung, die nur zur Verdummung nützt.
Ohne Frage, es wurden allerdings zuvor auch gravierende Vorfälle registriert. Durch falsche Haltung und verantwortungslose Hundehalter, waren einzelne Unfälle mit schwerwiegenden Bisswunden von bestimmten Hunden zu verzeichnen. Ja, ohne Frage, ist sowas äußerst bedauerlich! Trotzdem sollte bei solcherlei Vorfällen doch nach den Ursachen und Gründen gefragt werden, ohne gleich eine Verhetzung der Massen anzustreben. Denn, dass die Menschen in den Großstädten keinerlei natürlichen Zugang zu Tieren und Pflanzen mehr haben, das ist doch auf keinen Fall den Tieren und Pflanzen zuzuschreiben, sondern der intoleranten, irrealen und denaturalisierenden Haltung des menschlichen Verständnisses.
Wenn der Menschheit laut Gesetz der Zugang zu Natur, Tier und Pflanzen verwehrt werden soll, dann sollten unsere Politiker doch wenigstens so ehrlich sein, sodass sie grundsätzlich jeden Umgang damit verbieten und unter Gesetz und Strafe stellen. Aber diese verlogenen halbseidenen Teilverordnungen, mit unnötigen Gesetzen, die niemand überprüft und Verboten, die an das Dritte Reich erinnern, damit kann nicht umgegangen werden. Das ist zynisch und lebensverachtend und völlig ohne Ehrlichkeit. Denn wo sind die Verordnungen, die mich vor dem Leben schützen? Das ist doch alles nur Schikane.
Die Menschheit hat doch den Respekt vor der Natur verloren und sieht alle resultierenden Folgen daraus, als Angriff auf die ihr/ihm so wichtig erscheinende Freiheit. Wo der Mensch mit Tieren und Pflanzen, wie mit nebensächlichen Dingen umgeht, da wird die Individualität der Natur (Tiere/Pflanzen) gestört. Sowas ist erschreckend zu beobachten und ich kann mich nicht erinnern, dass Pferde z. B. früher verboten wurden, nur weil einzelne Lebewesen durch sie Schaden erlitten. Und gerade auch die Unfälle damals waren nicht gerade ungefährlich. Oder werden Autos und Straßen verboten, weil jährlich rund 15 Tausend Menschen durch sie zu Tode kommen? Volk und Politikern ist doch jedes Verständnis der Verhältnismäßigkeit verloren gegangen und es lässt sich doch keine Tiergattungen verbieten. Das hört sich an, als ob wir bald wieder einen arischen Nachweis zum Leben benötigten.
Nun war aber durch die Medien eine Kampagne entbrannt, wo sich zunächst jeder Hundebesitzer von seinen Mitmenschen beleidigen und beschimpfen lassen musste. Für meine Frau begann, wie gesagt, ein Spießrutenlauf, wenn sie notgedrungen nur noch einmal täglich, mit unserer allerliebsten Stefford Terrier Hündin Gassie-gehen "musste", fühlte sie sich auf das Übelste diffamiert, wenn sie sogar bespuckt wurde. Das hatte sie den falschen und übertriebenen Pressemitteilungen zu verdanken.
Ich konnte noch gar nicht alles wieder richtig wahrnehmen, da ich in der Anfangsphase meines Klinikaufenthalts noch dermaßen neben mir stehend, noch nicht einmal eine komplette Diagnose meiner Opportunistischen zusätzlichen Infektionen kannte. Es war gerade einmal der CMVirus festgestellt und die Suche nach weiteren Infektionen stand noch offen und nun diese ungerechtfertigte Treibjagd auf das Leben als solches, wobei ich noch niemals einen umgänglicheren Hund hatte als Bonita, diesen Schoßhund, der wohl nur irrtümlich zur Rasse der Kampfhunde (American Stefford Terrier - denn Pitbulls gibt es nicht .. der Pit ist der Ring - Kampfring - und Bull heißt alles andere als Hund) gezählt wird.
Ich musste mich auf mich selbst konzentrieren und wie konnte ich meiner Frau zur Seite stehen? Auch wenn mehrere Bluttransfusionen mir schon wieder etwas mehr Kraft vermittelten, so war doch noch völlig ungewiss, was ansonsten in meinem Körper schlummerte. Denn meine zuständigen Stationsärzte bestritten, dass das allein nur ein Candida (Pilz) war. Womit sie auch Recht behalten sollten, da es auf Grund verschiedener Anzeichen, auch nur meine, bzw. unsere höchste eigene Feststellung blieb. Also eine Selbstdiagnose war, da die schicken HIV-spezifischen Gemeinschaftspraxen sich scheinbar nicht mit Langzeitüberlebenden beschäftigen wollten.
Im AVK bestand nun erstmalig nach dreijährigem Irrgang von Praxis zu Praxis und Arzt zu Arzt, ein aufrichtiges Interesse meinem schlechten Allgemeinzustand auf den Grund zu kommen. In den mir zuständigen Ärzten Dr. Heise und Dr. Dieckmann, hatte ich glücklicherweise Mediziner gefunden, die ihre Berufung zu ihrer Tätigkeit auch mit ihrem Eid verbanden. Den Menschen uneingeschränkt zu helfen und die ihnen als Patienten Zugewiesenen, in ihrem Krankheitsbild, sowohl aber auch als Menschen ernst zu nehmen. Ganz im Gegensatz zu den angeblichen Kapazitäten, aus den von mir kennen gelernten und aufgesuchten zentralisierten Gemeinschaftspraxen, war dies nun wirklich wohltuend. Die kennen gelernten Gemeinschafts-Praxen-Ärzte waren lustlos und unfähig und außer Medikamente zu verschreiben, zeigten sie keinerlei wirklich ernsthaftes Interesse, mir auch helfen zu wollen.
Wie schon gesagt, ist es heutzutage wie ein Sechser im Lotto, wenn das Schicksal es so gut meint und einem den richtigen Weg, zu verantwortungsvollen Ärzten aufzeigt. Was scheinbar wieder damit zusammenhängt, dass Leben und Sterben und vor allen Dingen die eigene Gesundheit eine Frage des Geldes ist. Denn der eine zahlt mit dem Leben und der andere mit Geld, solange man/frau offensichtlich nicht zu den privat zahlenden Menschen gehört. Die Klassenunterschiede werden immer eklatanter, da die Kosten für die angebliche Gesundheitsversorgung auch dermaßen in die Höhe geschnellt sind, sodass die damit einhergehenden vermehrten Krankheitsbilder bald gar nicht mehr versorgt werden können. Da ist das allgemeine Desinteresse gar nicht zu verübeln.
Dies Gefühl wurde mir aber im AVK absolut nicht vermittelt und so war ich ständig überrascht, mit welcherlei Akribie die Untersuchungen geführt wurden. Dazu kam wie gesagt die freundliche Menschlichkeit, die die Ärzte, Schwestern, Pfleger und selbst das Küchen- und Putzpersonal an den Tag legten. Fast mit himmlischer Ruhe und Frieden vergleichbar.
Bedauerlich, dass dabei allerdings gerade für die HIV und AIDS-Patienten die Ernährung und Essenverköstigung ohne entsprechende Berücksichtigung blieb. Denn geht man/frau davon aus, dass so wie auch bei mir, noch zusätzlich ein Wasting-SyndromXIII.4 zugrunde liegt und generell die Gesundheit schon bei gesunden Menschen, von der zugefügten Nahrung abhängig ist. Dann ist es äußerst missbilligend, wenn dann ein Essen serviert wird, welches vielleicht bei verfetteten - zwar zur Diät dienen, aber auf gar keinen Fall untergewichtigen Schwerkranken zum Aufbau verhelfen kann. Dadurch wird auch keinesfalls eine Lipoatrophie reversibel gemacht. Das heißt, dass der Fettverlust der allgemeinen HIV- und HART-(Medikamenten)Therapie, gerade im Gesicht, als sehr negativ empfunden, mit mangelnder Ernährung nicht ausgeglichen werden kann. Ein Element neben dem Wasting- eben auch das des Lipodydrophie-Syndroms, Fettverlust im Gesicht und insbesondere im Wangen- und Schläfenbereich.
Es ist eigentlich generell bekannt, dass das allgemein als ein Ernährungsproblem, in der Regel entweder direkt aus der HIV-Infektion resultiert, oder als Nebenwirkung aus medikamentösen Begleittherapien entsteht. Demzufolge muss ganz besonders darauf geachtet werden, dass es zu keinem Mangel an Mineralien, Vitaminen, Eiweißen und anderen Spurelementen und Nährstoffen kommt. Aber unsere Ernährungsberater und Küchenchefs der Großküchen wissen bedauerlicherweise noch nicht bescheid.
Darauf wird im AVK wie in anderen Krankenanstalten aber keinerlei Rücksicht genommen. Obwohl es sich von allen wissenschaftlichen Untersuchungen aus versteht, dass es sich speziell empfiehlt, keine Ernährungsform zu wählen, die mit einseitigen und dogmatischen Ernährungsvorschriften verbunden ist. Es ist für mich nur möglich gewesen über eine intravenöse Zusatzernährung, nicht noch mehr Gewichtsverlust zu erleiden. Denn allein mit der äußerst mangelhaften, geschmacklosen, verkochten Diätkost, die Kalorien-, Vitamin- und nährstoffarm verabreicht werden sollte, hätte ich mein sehr starkes Untergewicht von zeitweilig nur noch 47,5 kg bei 178cm Größe, nicht abfangen können.
So konnte ich gleich nach der Diagnose der viszeralen LeishmanioseXIII.5 (vierzehn Tage später) darauf dringen, dass ich nach der Venenportimplantation zusätzlich auch eine suppurative, hochkalorische, parenterale Ernährung erhielt, welche dann anschließend in den nächsten 8 Wochen dazu führte, dass ich zwischenzeitlich gute 10 kg zunahm. Jedoch nun erst einmal wieder der Reihenfolge nach.
Ich konnte dabei sogar innerhalb von 6 Wochen, eine mir dringlichst zugeratene antiretrovirale Dreier-Kombi-Therapie, selbst aussuchen. So ließ ich mir über lang oder kurz doch wieder die Medikamente aufschwatzen und verabreichen, die ich vom Kopf nicht akzeptierte. Aber noch war es nicht soweit und theoretisch hatte ich mit meinen vorhergehenden Medizinerfahrungen, jede Einnahme an HIV-spezifischen Medikamenten abgelehnt. Meine T- und Helferzellenwerte waren nun seit 10 Jahren weit unter der 100er-Grenze. Da die Nebenwirkungen mir in viel zu schlechter Erinnerung blieben und die Werte sich auch nicht mit Medikamenten veränderten, also auch eigentlich sinnlos. Nach eindringlicher Beratung durch Herrn Dr. Dieckmann wurde mir jedoch vielerlei Zweifel genommen, weshalb ich später dann irgendwann einwilligen musste, wenn ich nach genauer Prüfung der Beipackzettel, mir meine eigene Medikamententherapie in Dreierkombination aussuchen durfte.
Noch immer bin und war ich auch damals schon, von der intensiven Zuwendung und kooperativen Behandlung im AVK begeistert. Denn wenn ich nicht noch gerade rechtzeitig, was bei mir garantiert schon kurz nach zwölf hieß, auf arrangierte, altruistische Mediziner getroffen wäre, dann hätte ich wahrhaftig nicht überlebt und die Leishmania hätte nicht mehr entdeckt werden brauchen. Dazu kam das Glück, dass Herr Dr. Dieckmann sein Fachwissen aus dem Studium der Tropenmedizin in Italien bezog. Wie ich aber erst etwas später erfuhr, ist die Leishmania Donovani, eine Stechmückeninfektion aus den Tropen, die auch im Mittelmeerraum anzutreffen ist, gelegentlich bei Immungeschwächten, schwangeren Frauen, Kindern und alten Leuten auftritt. Mein Kismet meinte es also absolut positiv mit mir. Auch wenn es mir paradox erschien, dass unser geliebtes Hundemädchen eine Vorsorgeimpfung gegen Leishmania besaß und ich mir nun ausgerechnet die Krankheit eingefangen hatte, wogegen ich meine bzw. unseren Hund veterinärmedizinisch vorbeugend impfen ließ. Denn bei Hunden ist der Befall dieser Mücke häufig.
Es war aber überflüssig sich darüber nun noch Gedanken zu machen und ich war vielmehr sehr zufrieden, auf einen Tropenkrankheiten-Spezialisten getroffen zu sein. Denn so wie ich mir aus Fachbüchern bestimmte Informationen darüber rausziehen konnte, gab es wohl scheinbar bei der Leishmania zwei unterschiedliche Erkrankungsformen. Einmal die Äußerliche, die sich in lepraähnlicher Haut- und Fleischauflösung zeigt und zum anderen, die innerliche Form der Erscheinung, die sich wie bei mir, dann in Rückenmark und Schleimhaut ausbreitet. So behaupten die einen, dass es sich zuerst im Rückenmark und anschließend nach außen über die Haut zeigt, wobei dann der letztere Zustand unheilbar ist. Die Ober-Stations-Schwester berichtete aus ihrer 20jährigen Praxis, dass sie nur 3 Patienten in ihrer beruflichen Laufbahn kennen lernen konnte, die aber alle drei an der Leishmania verstarben. Dabei wird in der medizinischen Schullehre darauf hingewiesen, dass es zum Tode führt, wenn die Erkrankung nicht innerhalb von 18 Monaten festgestellt wird. Ich muss sie aber gut 3 Jahre (36 Monate) verschleppt haben, da mehrere Mediziner zuvor kein Interesse zeigten, eine diagnostische Gesamtuntersuchung an mir vorzunehmen.
Wie erwähnt, ich hatte wirklich unwahrscheinlich viel Glück, dass ich zum einen letztendlich doch noch rechtzeitig im AVK landete und auch noch den richtigen Arzt erwischte, außerdem, dass ich meine Frau Dasty Daikini mit ihrer iatrisch/spagyrischen Betrachtungsweise der Pflanzen, Kräuter, Gesundheit und Heilung zur Seite hatte. Denn ich bin absolut überzeugt, dass sie mir mein Leben verlängerte und auch zukünftig verlängern wird - denn auf die Natur ist nicht zu verzichten. Auf die Schulmedizin schon eher, obwohl sie technisch und im Akutfall meist Leben zurückholen kann, ist sie in der Behandlung unfähig ganzheitlich zu behandeln. Das habe ich immer wieder feststellen müssen.
Wenn mir durch meine Frau nicht der Zugang zu ihren Erfahrungen möglich gewesen wäre, dann hätte ich gewiss nicht über alle medizinischen Erkenntnissen hinaus, meinen Lebenswillen dazu bewegt, hinweg von den Grenzen der vertretenden Schulmedizin gerettet zu werden. Es war nicht nur meine Eigene, sondern vor allen Dingen die Geisteskraft der Pflanzen, die mich den Sterbezeitpunkt überziehen ließen.
Gebräuchlich ist dafür die Bezeichnung “Alternative Medizin” oder “Komplementärmedizin”, die sich nicht allein auf die Behandlung von Einzelaspekten einer Krankheit beschränken soll, sondern ganzheitlich vorgeht. Als komplementär oder unkonventionell, bzw. alternativ werden solcherlei Therapieverfahren auch bezeichnet, die leider immer noch nicht nach wissenschaftlichen Kriterien allgemein anerkannt werden.
Nun beweist der Einsatz solcher erfahrungsbedingten Erkenntnisse bei mir selbst, dass es zahlreiche begleitende, krank machende Faktoren im Leben gibt, die mehr als nur die Selbstregulationskräfte benötigen, um sich auch positiv auszurichten. Also wäre es mehr als notwendig, neben der Schulmedizin auch ergänzende Überlegungen mit einzubeziehen.
Dabei sei wohl bemerkt festgehalten, dass auch alle sanften Behandlungsformen Risiken und Nebenwirkungen bergen können. Ausschließlich auf sie zu setzen kann eben auch genauso gut bedeuten, Zeit für andere, nachgewiesenermaßen bedingter wirksame Behandlungsmethoden zu verlieren und damit Chancen zu verschenken. Aber für alle die, die komplementäre Behandlung im Sinne des Wortes als “ergänzend” verstehen, der/diejenigen können durchaus etwas dabei erhalten, was ihm/ihr hilft und gut tut. Was das Leben verlängert und wieder Qualität bringt, muss selbst bewusst erkannt werden, anstatt sich mit schulmedizinischer Medikamententherapie vor Schmerzen zu krümmen und ausweglos alles zu erbrechen. In dem Fall sind die Medikamente sogar mehr als schädlich, da sie schließlich auch noch die übrigen Organe belasten und dann fortführend krank machen.
Aus meiner Erfahrung sind Krankheiten zumeist eine Kopfsache und Gifte, Medikamente oder Drogen wie Alkohol etc. eine Mengenangelegenheit. Die Menge macht das Gift sagte Paracelsus schon. Ebenso wie sportliche Aktivitäten mit übermäßig körperlichen Belastungen, das Immunsystem selbst bei einem gesunden Menschen erschöpfen und negative Folgen haben kann. Andererseits können sportliche Leistungen gut ausgewogen dazu führen, die Widerstandskraft gegen Stress zu erhöhen, Angst und Depressionen zu verringern, so, dass das gesundheitsfördernde Selbstwertgefühl zu stärken ist und eine ausgeglichene Stimmungslage herbeizuzaubern geht.
Ich gehe auch wegen den soeben angeführten Gründen auf keine konkreten Ratschläge ein, da es in der Selbstverantwortung liegt und bei absolut jedem Menschen unterschiedliche Prioritäten gibt, die individuell nicht grundsätzlich auf alle anderen Lebewesen umzulegen gehen. Hier kann nur ein ausgewogenes Arzt-Patienten-Verhältnis ein gutes Vertrauen schaffen, wobei die Deutsche Aidshilfe die notwendigen Informationen liefern wird. Denn vor allen Dingen gilt, dass alle Entscheidungen gemeinsam getroffen werden sollten, um die benötigte Motivation dazu, dann nicht mit zusätzlichen Gefahren entstehen zu lassen. Kaum jemand der Betroffenen ist medizinisch so fit, um alle Risiken zu kalkulieren. Daraus ergibt sich die Pflicht zu reden und sich beraten zu lassen. Obwohl letztendlich auch unsere Mediziner nicht so intelligent sind, dass sie alle Zusammenhänge erfassen können. Es gehört schon sehr viel Glück dazu, den richtigen Arzt zu finden.
So war ich zunächst im Berliner AVK aller bestens untergebracht und musste nun nur, mit meinem Kopf und den geistigen Fähigkeiten meines bewussten Seins dazu beitragen, den Gesundungsprozess zu beschleunigen. Denn aufgrund der neuen Kampfhundeverordnung, mit der meine geliebte Dasty nebst Bonita täglich konfrontiert, erheblich zu leiden hatten, wollte ich nur so rasch wie möglich wieder raus aus Deutschland. Auch wenn dies Anliegen noch in sehr weiter Ferne lag, ging mir doch die allgemeine respektlose Intoleranz aller natürlichen und elementaren Bedingungen, dermaßen gegen meine Grundeinstellung des Lebens, sodass ich auf Dauer die krankmachenden Umstände in dieser Stadt nicht ertragen wollte.
In meinen Augen hatte sich diese Stadt, im Verständnis zur Natur und zum Leben allgemein, ebenso zugemauert und zubetoniert, wie es ganz offensichtlich an den Straßen- und Häuserfluchten zu erkennen ist. In den Büchern Licht-Arbeit und Licht-Heilung analysiert die Therapeutin Barbara Ann Brennan, wie schädlich solcherlei negativer, komprimierter Energiefelder, sich auch auf das menschliche Wohlbefinden auswirken. Und Großstädte haben immer eine besonders starke Anhäufung von negativer Energie. Es sind Ballungsgebiete.
Barbara Ann Brennan belegte in ihren Arbeiten, dass durch die Beschädigung der einzelnen Energiefelder, die auf feinstofflicher Ebene Chakren genannt werden, die Voraussetzungen geschaffen werden, woraus später alle Krankheiten entstehen. Wie allgemein bekannt, gibt es sieben Chakren, die jeweils für sich, in bestimmten Energieschwingungen agieren. Auch darauf werde ich noch näher eingehen.
Eine Schwäche in den Strängen des ersten Chakras schwächt das gesamte Energiefeld und den physischen Körper in einem Maße, dass letztendlich alle Krankheiten direkt oder indirekt damit zusammenhängen. Nach Brennan zeigt sich die Schwäche zuerst in einem Mangel an physischer Energie. Dann könnte sie sich in den Thymus-, Lymph- und Adrenalindrüsen zeigen. Später könnte Krebs daraus werden, Aids oder eine Autoimmunkrankheit wie rheumatische Arthritis. Ob und wie sich später Krankheiten manifestieren, hängt aber auch von der Stärke der Energiefelder und ihren Verbindungen und interaktiven und psychobiologischen Reaktionen zueinander ab.
Bereits in alten indischen und tibetischen Texten wird darauf ausführlich eingegangen und erwähnt, dass die einzelnen Energiekörper in bestimmten Verbindungen zu den allgemeinen Energiefeldern stehen. Die Chakren dienen im Energiesystem des Menschen, als Empfangsstationen, also als Transformatoren und Verteiler der unterschiedlichen Frequenzschwingungen. Sie nehmen aus den feinstofflichen Energiekörpern des Menschen, aus seiner Umgebung, aus dem Kosmos und aus den Quellen, die an der Grundlage jeglicher Manifestation liegen, direkt oder über die Verbindungstränge (Nadis) Lebensenergien auf, transformieren sie in Frequenzen, die von den verschiedensten Bereichen des physischen Körpers oder der feinstofflichen Körper, für ihre Erhaltung und Entwicklung benötigt werden, um sie wiederum über die Energiekanäle an diese weiter zu geben. Darüber hinaus strahlen sie Energien in die Umgebung aus. Über diese Energiesysteme tritt der Mensch also in den Austausch mit allen Kräften, die auf den verschiedenen Seinsebenen in seiner Umwelt, im Universum und an der Basis der Schöpfung wirksam sind. Weshalb sich aus den Frequenzschwingungen dann auch Farben und Licht ergeben.
Hierauf begründen sich auch alle Erkenntnisse der Heilpraktiker, Handaufleger und ganz selbstverständlich der Akupunktur und der Akupressur. Wie vor allen Dingen die traditionelle chinesische Medizin zeigt. Ferner angelehnt, ist die indische Ayurvedalehre.
Ich lag aber zunächst im AVK und hatte damit nichts und ansonsten mit mir selbst zu tun. Mich wieder langsam zu erholen - hieß es da gegenwärtig nur. Dabei verhalf mir zunächst die westliche, konventionelle Schulmedizin, ohne die mir in dieser Situation das Überleben nicht möglich gewesen wäre. Denn mein Gleichgewicht, also die ausgewogene Balance der Energiefelder, die für ein gesundes Dasein erforderlich ist, war mir bereits in meiner Kindheit und Jugend viel zu stark gestört worden. Dann das Leben in der Großstadt mit den damit verbundenen Süchten um Leistungsstärke zu beweisen, hatte ebenfalls viel zu sehr gezehrt, um auf natürliche Weise in diesem Zustand daran zu denken, meine Gesundheit zurück zu erlangen. Nun musste ich mich zunächst mit “Chemotherapien” abfinden, um vielleicht irgendwann einmal wieder, auf die elementaren Kräfte greifen zu können.
Vorerst musste ich meinen Willen und meine gesamte Restkraft dazu verwenden, um vier/fünf Mal täglich, auf dem Balkon oder Raucherzimmer der Station, ein Zigarettchen genüsslich zu rauchen.
Ich schleppte mich über den Flur der Station, noch immer wie ein 90 jähriger Greis und traf dabei natürlich auch auf die anderen Patienten, die teilweise noch viel aussichtsloser als ich, gelegentlich mit ihrem Krankheitsbild überfordert schienen.
Die Fluktuation wurde mehr durch das Versterben der einzelnen Kranken bewegt, statt mit Entlassungen und von Heilerfolgen gekürt. Wobei viele in kürzester Zeit wieder eingeliefert wurden, sodass die meisten eigentlich ziemlich aussichtslos nur dahinvegetierten. Ich musste registrieren, dass der Virus vorrangig unter den Homosexuellen und Altjunkies, gravierende Spuren aufzeigt und sich meine eigene Vergangenheit wieder belebte, in dem ich auf verschiedene vergangener “Existenzen” traf. Dessen längst vergangener Kontakt, aus meiner Erinnerung fast gelöscht schien. Nun traf ich jedenfalls alle die noch am Leben waren, einen nach dem anderen, an diesem Ort nun wieder. Es war ein eigenartiges Gefühl und ich wusste nicht, ob das nicht auch ein Schließen des Kreises und für den eigenen Tod bestimmt war.
Nun sah ich viele Menschen wieder, die mich auf das Intensivste an mein vergangenes Leben erinnerten und mich erschreckend darauf aufmerksam machten, dass das Dasein sich in ständig wechselnden Energierotationen bewegt, die sich trotz des Wechsels der eigenen Position immer wieder treffen und selbst begegnen. Eine Vernetzung von Kreisen also - wie bei der liegenden Acht - 8 der Unendlichkeit.
Dies sich drehen um die eigene Achse, wo sich selbst begegnet wird und sich die Vereinigung in den veränderten Positionen, mit den immer wieder gleichen Mitspielern des Daseins treffen, das bewegte mich sehr stark und brachte mich zu der Überlegung, ob damit vielleicht auch meinem Leben definitiv nun das Ende signalisiert werden sollte. Denn es war viel zu unglaublich, dass das alles als "Zufall" nur hingenommen werden konnte. Und ob es Synchronizität war .. ich wusste es nicht genau. Ich war irgendwie entsetzt und wollte ganz langsam für mich selbst, den Begegnungen auf den Grund gehen, in dem ich mir für jeden Patienten genügend Zeit nahm, um mich mit ihm/ihr zu unterhalten und mich mit mir selbst auseinander zu setzen. Ganz offensichtlich wurde durch eine unsichtbare Instanz, ein Aufarbeiten meiner Vergangenheit von mir verlangt. So traumatisch mir das vorkam, so überaus wichtig schien es wohl für meine eigene zuversichtliche Zukunft zu sein. Wenn es diese nun überhaupt noch geben sollte.
Aber ich konnte nicht herausfinden, was es nun wirklich zu bedeuten hatte, dass sich in meinem Leben wieder einmal Kreise zu schließen schienen, denen ich entgangen zu sein glaubte. Das hatte doch eindeutig etwas mit meiner persönlichen Aufgabe zu tun, die sich jetzt zu meiner Weltaufgabe herauskristallisierte. Oder wie war es anders zu deuten? Ich musste eine Erkenntnis darin finden.
Mir kam mein eigenes Leben irgendwie vor, als ob ich mit wahnsinnig überhöhter Geschwindigkeit, auf der Standspur stehend, ständig von den Begebenheiten aus meiner eigenen Vergangenheit zwar überholt, aber gleichzeitig auch ausgebremst werden sollte. Alle Schritte gingen gleichzeitig vor und zurück, während Purzelbaum geschlagen wurde. Überschneidungen der aus sich selbst herausgewonnenen Persönlichkeiten, konfrontierten mich nun sozusagen, mit dem Stillstand der individuellen Geschichte meiner selbst. Jedoch im Fortlauf der Ereignisse, eine beeindruckende und sehr seltsame, aber garantiert nicht unbegründete Angelegenheit. Sie galt es, zu überarbeiten.
Was musste ich doch für ein Zombie sein, der sich selbst zu Lebzeiten mit den eigenen Geschehen überholte und immer wieder auf den Tod traf. War, dass das unausweichliche Leben als solches, oder nur das vor Augen führen von zeitlosen Notwendigkeiten, oder die permanente Realität der relativen Erlebnisse schlechthin?
Schließlich waren meine Begegnungen mit den mir vereinzelt bekannten Patienten, alle mehr als 20 Jahre alt und absolut nicht aus der jüngeren Zeit zu titulieren. So hatte ich auch noch ein längeres AHA-Erlebnis, als ich hier im AVK darauf traf, da mir keine Begegnung sofort klar wurde, sondern sich erst mit den aufeinander folgenden Tagen, zu einem klaren Bild zusammenfügten. Einerseits war ich selbst gar nicht mehr von dieser Welt und außerdem ergaben sich Verbindungen erst, nachdem ich meinem Umfeld wieder gesteigerte Aufmerksamkeit zukommen lassen konnte. Ansonsten wäre ich daran vielleicht auch vorbeigelaufen.
Jedoch verdeutlichte mir diese Situation, dass ich mein Leben bisher so ausgiebig wie möglich selbst bestimmt und genossen hatte, da es ansonsten nicht in dermaßen vielen unterschiedlichen Facetten, mit immer wieder anderweitigen Wiederholungen auf verschiedenen Energieebenen, zum Zusammentreffen käme. Ohne nicht auch gelegentlich ein gemeinschaftliches gesellschaftliches Niveau vorauszusetzen. Die eigene verhältnismäßig unreale Welt wird dabei zu einem Ort der Wirklichkeit, die uns an Begegnungen lehren will, dass wir mehr sind, als nur ein Körper. Eine Lehre des Denkens und Erkennens, welches das bewusste Sein verändert und der Vergangenheit Erkenntnis schuldet, die die Realitätsfenster ständig verändern.
Ich fühlte mich überfordert und konnte nicht sofort den Umfang der Situation erfassen. Ich fragte mich nur, ob es in dieser Häufigkeit der Umstände auch anderen Menschen ständig widerfährt, dass sie solcherlei Begegnungen haben. Im Zusammenhang mit diesem langsamen Erwachen.
Nun erhoffte ich von der Zukunft für mich, dass sich die Bestimmung meiner Schöpfung auch in meinem Herzen festsetzt. Als Manifestation der Liebe zum allgemeinen Leben sowie den Mitmenschen. Anderweitig hätte ich die Verbindungen auch nicht verstehen können. Diese persönliche Perspektive der Assoziation, zwischen imaginärer Illusion und dem Wissen als Unbekannten. So lässt sich vieles erkennen, obwohl es sich nicht sehen lässt und aus der Flüchtigkeit der Situation wird manches übergangen, obwohl es erkannt wird. In der Tiefe der Realität findet sich dann so oft, die Oberflächlichkeit des Augenblicks, die ebenfalls eine Wahrheit vermittelt.
Jedes Verständnis von Identität fordert ein umfassendes kollektives Bewusstsein, um nicht in Isolation individualisiert zu werden und dabei zu verarmen. Das Leben vor meinem Leben ist dann das Vorleben, welches ich so vorzuleben habe, sodass es ein vorbildliches Leben darstellt. Dies wäre dann die letzte Verantwortung für das lebendige Sein des Menschen auf der Erde. Auch wenn gegenwärtig davon nichts zu bemerken ist und mein Leben nun garantiert völlig anders verlief.
Macht sich so eine neue Form der Menschlichkeit breit, oder ist es nur der Eindruck einer Momentaufnahme des Gewahrwerdens von bestimmten Eindrücken? Oder muss der geistige Verstand immer erst durch Schrecken zu evolutionären Innovationen ermahnt werden, um dem Bewusstsein neu dimensionierte Einblicke notwendig erscheinen zu lassen?
Wer will mir aber die Stellung meines Lebens vor meinem Leben begreiflich machen, um die Notwendigkeit meines bewussten jetzigen Seins mit verantwortungsvollem Wissen zu füllen und mich aus den paradoxen Bedürfnissen heraus, für die vernünftige Lebensform der Zukunft richtig entscheiden zu lassen? Es schien mir kompliziert.
Jedenfalls berührte mich die gesamte Situation ungemein und ich hatte dabei nun für mich selbst, die Gelegenheit auch meine Vergangenheit abermals aufzuarbeiten. Die Schrecken des Überlebenskampfes aus den vergangenen Wintern, waren mir noch ziemlich gut in Erinnerung und um meine augenblickliche Zukunft musste ich mich insoweit nicht sorgen. Dies tat ich eigentlich sowieso recht wenig, da ich den Augenblick zu leben verstand und die entstehenden Übel daraus zu akzeptieren wusste.
Wer anderes als ich selbst, konnte mir die Verantwortung für mein Wohlbefinden zurückgeben? Dies konnte wiederum nur geweckt werden, wenn ich mich in meinen Aktivitäten nicht beirren ließ und mich mir selbst stellte. Aus den Begegnungen der Vergangenheit die Zukunft formen. Das waren wohl mehrheitlich die Erkenntnisse des Augenblicks.
Aber hatte nicht auch häufig dieser Augenblick, Handlungen und Dinge von mir verlangt, die ich unter anderen Umständen ganz anders ausgeführt und betrachtet hätte? Warum begegnete mir diese geballte Konfrontation meines Lebens ausgerechnet hier und jetzt, an diesem Ort, unter dieserlei Umständen?
Sind das sozusagen die wohlgemeinten Kreuzwege, die bei sensibler Beobachtung die einzelnen Weichen für das eigene Leben stellen? Denn jede weitere Entscheidung bleibt einem schließlich doch Selbst überlassen. Jedenfalls nicht nur im Geiste von Denken und Verstehen hatte ich meine zwiespältige Paradoxe, ja sogar mehrdimensionale Betrachtungsweise. Ich hatte in den letzten drei Jahren immerhin begreifen müssen, dass ich ohne die Möglichkeit für meinen Unterhalt selbst aufkommen zu können, da der gesundheitliche Zustand viel zu viel Schwächen aufzeichnet, die Ansprüche auf bestimmte Notwendigkeiten, wie Mann/Frau sie als selbstverständlich anerkennt, doch auch ebenfalls eine völlig neue Dimension erhalten. Wenn durch Verzicht anderweitige spirituelle Erkenntnisse gewonnen werden können, dann hat sich doch dieser Weg schon gelohnt.
Der Unterschied zwischen finanziellem und gesundheitlichem Verzicht auf das übliche Leben mit besonderen Wünschen bzw. Gewohnheiten, ist dabei eigentlich fließend. Obwohl der Verzicht grundsätzlich schmerzlich ist, ist der Verzicht auf Gesundheit eigentlich noch schlimmer. Letztendlich ist der gesundheitliche Verzicht schmerzlicher, da der finanzielle Verzicht Hunger, Magenschmerzen und damit verbundener sehr viel Schwäche zu haben heißt und außer grausigen Erinnerungen verspricht, dass jeder Verlust mit moralischer und intellektueller Einbuße von Energie verbunden ist. Mit der Vorstellung von Schönheit allgemein, die im menschlichen Wesen die Vollkommenheit der körperlichen Ordnung schenkt, verliert man/frau bei beiden Betrachtungen letztendlich ALLES. Denn nur Gesundheit ist der höchste Ausdruck aller in vollkommener Harmonie zusammenwirkenden Fähigkeiten und Leidenschaften des Menschen als solchem und kein fiktiver Traum nur.
Zunächst war mein persönlich wichtigstes Bestreben, in kürzester Zeit meine relative Gesundheit wieder herzustellen, damit ich die vollkommene Befreiung von körperlichen Schmerzen und geistiger Disharmonie rückgängig machen konnte. Denn ob nun Hunger oder Krankheit, beides verursacht Horrorträume und bringt einen auf außergewöhnliche Ideen.
Bis vor drei Jahren bedeutete Gesundheit, die ich mir mit dem nicht akzeptieren wollen meiner HIV-Infektion eingeredet hatte, meinen selbstverständlichen Anspruch auf unbegrenzte Energie und Kraft. Nun musste ich mir mit dem Eingestehen meines Verlustes an Gesundheit auch feststellen, dass es Reinheit, Heiligkeit und unbeschreibliches Glück auch auf anderer Ebene gibt, die aber doch nur im vollen Umfang wahrgenommen werden kann, wenn ein gewisses Maß an Gesundheit vorhanden ist und ein mögliches Gefühl von heil sein ergibt, damit alle Farben der Welt sich spiegeln können und das Bild des Gewahrwerdens nicht grau in grau bleibt.
Für mich war Gesundheit jener Zustand einer Verfassung des Körpers, der unbesiegbar erschien. Dabei musste ich mir weniger Gedanken machen, wie ich meine Lebensenergie steigere, die nun anschließend deutlich ersichtlich an Erschöpfung litt. Aber letztendlich hatte ich mir selbst diese Lebensenergie, die im Chinesischen Ch’i genannt wird, mit meinem extremen Leben beeinträchtigt. All meine vorherigen Vergnügungen, geistigen Drogen, Tabakmischungen, Experimente, langen Nächte, Luxusartikel und nächtlichen Aktivitäten erschienen mir in den letzten Jahren, immer mehr wie ein quälender Traum, aus dem es zu erwachen galt - obwohl sie zu ihrer Zeit auch einfach dazu gehörten. Meine Drogenexperimente waren auch völlig anderer Art, wie es gewöhnlich der Fall ist. Da mir die Schulmedizin seit meiner frühesten Kindheit, für mein eigentliches Energieleiden keine Alternative, noch eine vernünftige Diagnose anbieten konnte, musste ich, um dem gesellschaftlichen Druck standhalten zu können, selbst experimentieren.
Im AVK hatte ich genügend Muße mich noch einmal eingehend mit meinem Leben zu beschäftigen, weshalb ich vielleicht auch noch einmal die Stationen meines schon längst vergangenen Lebens präsentiert bekam. Ich hatte endlich Zeit mir die Frage zu stellen, ob die alltäglichen Dinge von mir auch wirklich bewusst und in Ausgeglichenheit ausgeführt und angenommen werden, oder noch immer ein Teil eines unbewussten Kampfes sind. Ich hatte Kampf und Hass gelernt und musste mich zum „heil“ werden und um die Gesundheit angemessen zurückzuerhalten, auf völlig neue Experimente einlassen. Denn ich wollte wieder alle Schönheiten dieser Welt genießen und im Einklang dann die Zukunft erwarten.
Jedenfalls konnte mich das große Elend der anderen Patienten, mir selbst die Geringfügigkeit meiner eigenen Schwächen und Einbußen verdeutlichen und aufzeigen lassen. So wirkte dies dann auch wieder aufmunternd.
Ich wollte mich irgendwann wieder vergnügen. Auch wenn es dem spirituellen Geist als Schuld und Sühne auferlegt ist, wenn er lange Nächte, Partys und Luxus mit oberflächlicher Schönheit, als verderbliche Attribute und für bestimmte Krankheiten allgemein anerkennen will. Das behaupten auch gewisse Mediziner und nicht nur Katechistische Kräfte der Kirchen. So befand ich mich in einem unangefochtenen Disput mit den unterschiedlichsten Ansichten von jeher und für mich persönlich, für immer und ewig. Ein verankertes Stammesbewusstsein, dem ich mich aber trotzdem nirgendwo dazugehörig fühlte, rebellierte einmal mehr.
War das die Schuld die ich zu tragen und ertragen hatte? So war es mir doch auch nun wieder einmal allzu deutlich klar gemacht worden, dass das “Schuldbekenntnis” meiner Titulierung als debtor (dr), mit der Sollseite des wahren Lebens einherging und ich dazu stehen und zu lernen hatte. Denn das eigene Leben holt einen sowieso immer wieder ein. Dem eigenen Leben kann nicht davongerannt werden und es wird sich immer mehrfach getroffen.
Dabei war meine Haltung zu meinem Verhalten von jeher als sehr aufrecht zu bezeichnen. Mein soziales Milieu hatte ich mir nicht selbst aussuchen können, ebenso wenig wie in den meisten Zeiten meines Daseins die Ernährung, die bekanntlich ebenfalls ursächlich für eine Vielzahl von Erkrankungen ist. Die physische Umgebung versuchte ich mir gegebenenfalls so angenehm wie nur irgend möglich zu gestalten, woraus bedingter Stress und daraus erfolgende Emotionen wie selbstverständlich erwuchsen.
Obwohl ich gelernt hatte, dass wenn die Verbindung zwischen Geist und Körper nicht ausgewogen vonstatten geht, ein vermehrtes Risiko für die Gesundheit besteht, konnte ich die Kontrolle meiner bewussten Gedanken noch nicht völlig dazu gebrauchen, um mich nun sofort wieder herzustellen. Der vor mir liegende folgerichtige Weg, war scheinbar das Ziel auf dem Weg zu finden und nicht ständig getrieben, von nicht unbedingt notwendigen Dingen, das Hier und Jetzt gewaltsam zu akzeptieren. Nein, ich wollte es mir schon wieder bedingt brauchbar gestalten. Das war aber gegenwärtig alles noch sehr bescheiden.
Jedoch konnte ich mir in dem augenblicklichen Umfeld nur sehr schwer Gesundheit visualisieren. Wie sollte es unvoreingenommen unter diesen Umständen funktionieren, dass an nichts anderes weiter als an Gesundheit gedacht wird? Da ich auch von dieser Energieform des positiven Denkschaffens überzeugt war, musste ich demzufolge in kleinen Schritten vorwärts schreiten. Was ja wiederum auch meine insgesamt geschwächte Gesundheit von mir abverlangte. Ich konnte ja gar nichts mehr überstürzen.
All diese Erkenntnisse waren zwar wohltuend, aber auch äußerst beschwerlich. Denn auch wenn meine Lebenskraft erlahmt zu sein schien, so war doch meine Sensibilität für meine direkten Einflüsse durch mein Umfeld sehr bedeutsam für meine daraus erwachsende Blickrichtung. Der Blick in die Zukunft hat damit schließlich sehr viel gemein. Er wird aber - ach herrje, immer wieder von der Vergangenheit geprägt.
Aber auch wenn das Visualisieren von Gesundheit beschwerlich war, dann konnte ich mir doch wenigstens selbst visualisieren, dass der Kampf zwischen dem HIVirus und der dazu gewonnenen opportunistischen Infektion, ein Krieg zwischen Okkupierten und Unterdrückten letztendlich für mich, mit der zurückgewonnenen Unabhängigkeit und persönlichen Freiheit von krankmachenden Faktoren, zu bewerkstelligen sein muss.
Musste wirklich erst ein altes Feindbild erweckt werden, um das Gute und Positive dagegen antreten zu lassen? Dabei durfte ich mich nicht ferner beunruhigen, dass der eigene Körper nun der Kriegsschauplatz für diese Auseinandersetzung ist. Damit konnte es in meinem Denken doch eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Oder war ich auch dazu zu geschwächt? Nein, gewiss nicht. Dazu hatte ich noch zu viele Pläne und auch Zuversicht - denn ich hatte garantiert noch nicht das alles gelernt, was mich von den irdischen Dingen entwöhnen und lösen konnte, um befriedigt und erfüllt einfach davon zu schleichen. Ich musste wohl noch eine Zeit lang die Rolle des „Kriegers“ spielen, bevor ich meine irdischen Aufgaben alle erfüllt hatte.
"Alles was wir wirklich lernen, ist eine Ansammlung von Vorurteilen,
mit denen wir bis zum erwachsenen Sein gefüttert werden ..."
(Albert Einstein)
XIII.1 wie im Englischen debtor – Schuld, Soll / Debeter = er schuldet Abk. dr
XIII.2 selbstlos und uneigennützig
XIII.3 göttlich oder köstlich
XIII.4 chronische Abmagerung
XIII.5 Leishmania donovani - Tropenkrankheit
XIV. - Kapitel:
Um Erfolg versprechend aus einer Situation zu lernen, nutzte es, mir persönlich in meinem Leben jedenfalls, doch recht wenig, wenn ich die zu erlernenden Dinge nur höre oder gesagt bekomme. Ich muss stets aus den selbst gemachten Erfahrungen lernen, oder mich mit der innigsten Überzeugung, also mit dem Herzen beschäftigen. Um zu lernen, muss ich die Dinge sehen, spüren und erleben, in der Hand haben und damit arbeiten. Alles andere ist für mich dermaßen "verdächtig", sodass ich mich automatisch und mechanisch dagegen wehre und somit nicht aufnehmen kann.
So musste ich auch verstehen lernen, dass es im Leben nicht immer um eine sofortige Antwort geht. Es geht vielmehr sehr häufig nur darum, die aktuellen Fragen zu erkennen und dann daraus die Antworten wie selbstverständlich folgen zu lassen. Intuitiv also den Weg des Lichts der Wahrheit zu beschreiten. Dazu gehört dann ganz einfach, die Schöpfungsgeschichte zu akzeptieren und zu unterstützen. Sobald man/frau nur erahnt, was als Nächstes passieren könnte, heißt es ausgesprochen aufmerksam und wachsam zu werden. Um sich auf seine ureigensten Weg zu konzentrieren. Dabei sollte Mann/Frau augenblicklich erkennen, was an kleineren Aufgaben momentan im Leben anliegt, um dann auch die nächst größeren Dinge anzugehen.
Jede Aufgabe führt zu einer nächst größeren Aufgabe und definiert gleichzeitig den Punkt der Suche, die uns wie selbstverständlich zu der notwendigen Perspektive finden lässt und in der Veränderung des gemachten Bildes dann, wieder neu eine weitere lebenslängliche Zukunft spiegelt. Ein einmal gemachtes Erlebnis fügt sozusagen die Botenstoffe für zukünftige Ereignisse und so bezieht sich das Morgen aus dem Jetzt, was grundsätzlich positiv gelebt werden sollte, da es sich schließlich aus dem Vergangenem zusammensetzt und daraus existiert. Und wo liegt dann der Unterschied zwischen Karma und CharismaXIV.1 - wird vielleicht der Eine oder Andere fragen? Wenn ich dabei meine Berufung durch meine Ausstrahlung erhalte, in wie weit kann ich dann den Wert der Fügung für mein Schicksal jedoch wirklich noch selbst bestimmen?
Durch meinen körperlichen Verfall war ich augenscheinlich völlig von meinen Sorgen und von den gegebenen Umständen absorbiert. Also ohne charismatische Ausstrahlung, jedoch mit einem reichlich beladenen Karma. Buchstäblich selbst aufgesogen. Dabei büßte ich teilweise die Wahrnehmung aller majestätischen Schönheiten ein und wurde in all meinen Träumen, ganz offensichtlich immer wieder von dämonischen Kräften verfolgt.
Erst, wenn ich ausreichend neue Energie angesammelt hatte, konnte ich wohl bereit sein, wieder mich selbst mit Logik zu kontrollieren und in einen bewussten Entwicklungsprozess zu treten. So fließen die Energien und lassen dann Fügungen in mein Leben treten, die mich vorwärts treiben. Das ist in dem Sinne ein Elementargesetz und wiederholt sich stets.
An der Wende zum 21. Jahrhundert war mir bewusst, dass alle Menschen in einem historischen Zusammenhang geboren werden. Und nur gemeinsam mit anderen Menschen, die ebenfalls für etwas ganz Spezielles geboren sind, eine Einheit, also eine Union bilden können. Wenn ich die Verbindung verschiedener Standpunkte verschmelze, indem ich nach einer übergeordneten Synthese aus den unterschiedlichen Positionen suche, werde ich feststellen dürfen, dass die Suche im Wesentlichen von Fügungen gesteuert wird. Auch wenn wir selbst diese bedingt bestimmen, so ereignen sie sich doch aus den Situationen und Begebenheiten und sind nicht völlig vorherzusehen, bzw. selbst zu bestimmen. Es sei dann, dass die eigene Sensibilität und Sensitives des universellen Geschehens in uns verankert ist. Dann zeichnen sich selbstverständlich alle Dinge im Vorfeld schon deutlich auf und lassen sich nur von Eingeweihten deuten, erkennen und lesen. Und für gewöhnlich haben nur wenige Menschen diese Fähigkeit.
Das Fehlen meiner Gesundheit machte mir ferner deutlich, dass wir alle einen spirituellen Zweck, eine Mission zu erfüllen haben. Den Plan, das Ziel oder die Mission, oder Vision, der wir folgen, ohne uns häufig dessen je völlig bewusst zu sein. Wenn es mir nun noch gelänge mein absolut volles Bewusstsein über die automatische (angelernt/angenommen/ verinnerlichte) Handlung zu entwickeln, würde mein Leben wohl endgültig abheben. Denn ansonsten sind Praxis und Theorie unterschiedliche Stufen.
Ich wusste aber glücklicherweise ebenso gut, dass der Sinn des Lebens mit der Überwindung überlieferter Verhaltensmuster zu tun hat, ohne die das Leben niemals voranschreiten würde. So wird das kollektive Bewusstsein von den evolutionären Stufen der Notwendigkeit gelenkt. Denn in jeder Erstarrung und in jedem Festhalten von Traditionen gäbe es sonst Stillstand in der Entwicklung. Nun musste ich die offizielle Erkenntnis meiner Erkrankung überwinden, um wieder einen befreiten Blick für Zukünftiges zu erhalten. Denn mit dem festgelegtem Raster, welches außerhalb des universellen Musters liegt, dem aber der Mensch aus dem Stammesbewusstsein folgt, aus diesem ist keine optimale Zukunftsperspektive zu gewinnen. Jedenfalls nicht für mich, mit meiner Vergangenheit.
So gelangte ich bei meinen schleichenden Streifzügen in Schleichschritten über die Station, zum jeweiligen Rauchereckchen, mit den anderen und unterschiedlichsten Patienten ins Gespräch. Ich erfuhr auch deren verschiedene Schicksale. Die mir vereinzelt bekannten Gesichter konnte ich ziemlich zielgerichtet und zu dem mir angemessenen Zeitpunkt ansprechen. Was ich dann auch in der darauf folgenden Zeit vollzog. Bisher waren mir nur einige Köpfe leicht verschwommen und undeutlich bewusst. Woher ich sie eventuell kannte, das würden mir die nächsten Tage zeigen.
Da war zunächst Peter aus dem Nebenzimmer, der kurzfristig mit einem im Sterben Liegendem - eines Opfers des wohl leibhaftigen Horrors und Depression zusammenlag. Der Andere wurde recht bald in ein Einzelzimmer verlegt, da die verbalen Attacken des Schreckens, die der von der Erde gehende Körper herausschrie, für Mitmenschen unerträglich wurde. Sein offensichtlicher Todeskampf war wohl eine sehr schmerzliche Prozedur.
Peter dagegen, war ein überzeugter Rauschmittel-Esser (Konsument) und hatte daher wohl auch seine Immunschwäche, die seine HIV-Erkrankung beinhaltete. Längere Zeit in der Türkei, in Afghanistan und im goldenen Dreieck lebend, verfolgte er grundsätzlich nur die Ziele, die ihm den nächsten Rausch der Opiate versprachen. Ohne jeden Kompromiss, wie im Ausschnitt "NAKED LUNCH" schon auszugsweise von William S.Burroughs beschrieben und kurz angeschnitten.
Ich hatte im Laufe meines eigenen Lebens einige solcher Menschen kennen gelernt und wir hatten dadurch auch Gesprächsstoff. Denn über die teilweise gemeinsamen “Bekannten”, gab es natürlich viel zu berichten. Das waren im wahrsten Sinne dann auch überwiegend Knastgespräche, mit dem Austausch von Todesdaten von gemeinsam bekannten Leuten. Auch wenn ich konstatieren musste, dass es neben dem Drogenmissbrauch noch viele andere Schwächen von Erfolgs-, Arbeits- und Geldsucht gibt, um auf allen Ebenen den Charakter zu verderben. Ist es doch erschreckend, wie sich bei allem Parallelen auftun. Die Gier ist das oberste Motiv, ob so oder so. Ob da im Strafvollzug oder der Klinik geendet wird, sie sind überall anzutreffen und auffällig. Nur im “freien” Leben, da fallen die einen eben mehr als die anderen auf. Weil Erfolgs-, Arbeits-, Geld-, Extrem-Sport-Sucht besser in das gesellschaftliche Bild von ewig erfolgreich, dynamisch, attraktiv, jung und schön passt.
Mit Partys und Drogen ist das eine andere Sache. Jeder nimmt an ihnen teil und fast jeder nimmt sie auch zu sich. Konsumiert ungesehen häufig gar nicht so wenig, aber dazu stehen und andere Menschen dann dabei vorzeitig in den Tod wandern zu sehen, das ist doch eine andere Sache und gar nicht mehr lustig - auch wenn meist am eigenen Leben nichts geändert wird, so wird sich jedoch offiziell ganz schnell davon distanziert. Als ob nicht auch die anderen Dinge, sowie das Leben allgemein zum Tode führten. Es ist schon etwas lächerlich. Anders ausgedruckt; „das Rein- und Rausspiel vollziehen sie alle, aber über Geschlechtskrankheiten wird selten geredet, und wer dann sogar noch angeblich AIDS hat, ist selbst daran schuld.“
Von Peter erfuhr ich nun, dass drei Jungen aus dem Erziehungsheim, mit denen ich so notgedrungen eine vorübergehende Zeit verbrachte, schon eine gewisse "Unendlichkeit" das Zeitliche gesegnet hatten. Sie waren längst verstorben. Es ließ mich jetzt vorübergehend an eine relativ unbeschwerte Vergangenheit denken, auch wenn die damalige Zeit erlebt, doch sehr unerträglich wirkte. Denn für mich hat eine jede Zeit auch sehr, sehr viel Positives, aus dem ich vor allen Dingen lernen kann, und damals auch viel lernen konnte. So erschreckend der Umstand war, dass ich aus meiner Vergangenheit mehr Opfer kenne die nicht mehr am Leben sind, oder aber den Rest ihres Lebens im Strafvollzug sitzen, als ich Lebensjahre auf dem Buckel habe. Das bringt einen schon zum Grübeln. Ganz unweigerlich.
Ein großer Teil dieser Vergangenheit hatte nun auch für mich wieder einen Abschluss. Das heißt, ein rundes Bild. Für die Betroffenen ein bedauerlicher Ausgang, aber doch ein positiver Lebensaspekt für mich. Denn ich hatte meine Seele niemals irgendwelchen Dingen verschrieben, die mich gefangen nahmen und mich den Mächten anvertrauten, die ausschließlich Geld, Erfolg und Drogen, also auch Alkohol, zur kulturellen Anbetung benötigten. Letztendlich war das doch wohl auch einer der ausschlaggebenden Gründe, weshalb ich mit der kleinkarierten Welt nicht klar kommen konnte. Denn die Verherrlichung von Geld und Macht stets bedacht mit Drogen (Alk) zu begießen, lag mir völlig fern. Mein Experimentieren mit Drogen belief sich auf die Unfähigkeit der Gesellschaft individuelle Typen wie mich zuzulassen, und wie gesagt, wegen der Unfähigkeit unserer Schulmedizin, die mir seit über 40 Jahren keine vernünftigen Antworten erteilen, geschweige dann helfen kann.
Ferner lag mein Streben eigentlich immer darin, in die unsterbliche Unendlichkeit einzugehen. Durch Tat, Schrift oder Wort, das kam der entsprechenden Situation zugute. Immer gemäß den Verhältnissen und Umständen sich kreativ entfalten zu können. So war ich es gewöhnt und hatte ja auch schon alles ausprobiert.
Jedoch was war das nur für ein Muster, wonach sich die Ereignisse meines Lebens fügten? Von jeher hatte ich mich um die geheimnisvolleren Themen mehr, als um die banalen Alltäglichkeiten gekümmert. Dies Interesse führte mich schließlich zur intensiven Beschäftigung mit philosophischen, psychologischen, sozialen und auch theologischen Aspekten. In dem Sinne ist das dann mein Studium, welches ich an der Realität des Lebens studierte und für mich wertvoller ist, als es durch Universitäten vermittelt werden kann. Mal ganz zu schweigen von der gelegentlichen Blasphemie vereinzelter Religionsführer, die dann sogar in Verhetzung und Verblendung zu allgemeinen Weltproblemen führen, lag solcherlei Betrachtung niemals in meinem Bestreben. Jedoch muss das nicht meine Angelegenheit sein. In „Gottes Namen“ werde ich keinen Brudermord begehen. Da es immer dubios ist, wenn im Interesse anderer, durch deren Probleme wahllos und unschuldig Menschen leiden müssen, auch wenn es zu unserem Kulturkreis gehört.
Aber nun ruhte ich mich in einem Klinikbett aus und führte seichte Gespräche über längst Vergangenes. Wieder einmal mit Menschen, mit denen ich unter anderen Umständen wahrscheinlich keinen so persönlichen Kontakt bekommen hätte, was ich aus Erfahrung jedoch kannte.
Denn da war auch noch Tina. Die Transi-Tina vom Kiez, der/die/das ich schon zwischen 1968 bis 74 flüchtig begegnete. Damals ein irritierender Anblick der absolut androgynen Schönheit. Was nicht nur auffällig wegen der übertriebenen feministischen Erscheinung, sondern auch wegen der Art sich in Szene zu setzen, mir unvergesslich blieb. Nun saßen wir uns gelegentlich bei einer Zigarette gegenüber und ich hätte die verblasste, nun aufgeschwemmte ehemalige Schönheit nicht wieder erkannt, wenn nicht ein anderer Patient auf die ausschweifende Vergangenheit hingewiesen hätte.
Als ich mit ihr/ihm dann zu einem etwas späteren Zeitpunkt einmal zusammen eine Zigarette rauchte, sprach ich sie/ihn auf die Vergangenheit an. Erst jetzt schenkte ich ihr/ihm stillschweigend meine Aufmerksamkeit und bekam dafür einen sehr ausführlichen Bericht einer äußerst interessanten Biographie, eines extrem außergewöhnlichen Lebens. Mit tragischer Kindheit, bewegter politischer Vergangenheit und den exzentrischen Auftritten auf unserem Kiez, zwischen Potsdamer und Augsburger Straße. Und das war nun schon rund 30 Jahren her. Ich konnte mich noch sehr gut erinnern und werde dabei auch niemals die herrlich, schönen Abende im Varieté-Club “Romy Haag” vergessen. In dem sich gute Show mit Transvestiten zeigte.
Auch ich war damals, durch meine frühzeitigen Erfahrungen der Inhaftierung, in das Kiezleben hineingerutscht und integriert. Obwohl meine interferierendenXIV.2 geistigen Interessen zwischen Haschrebellen, Hippietum und Zuhälterei, damit auf das stärkste strapaziert und widersprüchlich erschienen und wahrscheinlich auch waren. Ich kannte sie alle. Zwar war damit mein Handlungsspielraum eingeschränkt, aber die Erinnerungen an diese abwechslungsreiche Zeit sind noch heute im Kopf. Das war für mich ein äußerst kontroverser Lebensabschnitt. Auch wenn die Nächte bei Romy Haag unvergesslich bleiben und ich dort mit meiner Clique einen ganz besonderen Status hatte, denn wir hatten grundsätzlich reservierte Plätze, ist es in der Erinnerung seicht verschwommen und ein filigraner Umriss. Nur eine daraus hervorgegangene spätere Beziehung mit Alice, die ist mir noch klar und deutlich vor Augen. Alles andere ist doch rosa gefärbte Vergangenheit - und aus dieser Zeit, da saß mir nun Tina gegenüber.
Ich grübelte und grübelte über die Bedeutung dieses Zusammentreffens und konnte mir doch nur die vage Vorstellung gönnen, dass das wahrscheinlich der Hinweis darauf war, dass ich mein bisheriges Leben aufarbeiten musste und mich grundsätzlich neu zu orientieren hatte.
Noch beeindruckender war dabei folgende Geschichte. Ich erlebte sie im Raucherzimmer, der zwischen unserer und der benachbarten Station lag. So oft ich anfangs den Raum betrat, so oft stand dort auch ein Bett, welches mit einem Patienten belegt hineingeschoben wurde. Patient und Bett waren meist über mehrere Stunden im Raucherzimmer und wurden vom Pflegepersonal nur zu den Mahlzeiten geholt.
Der darin liegende Patient hieß Manne und war weit über 70 Jahre alt. Hatte linksseitig mehrere Knochenbrüche, die von einem sehr schweren Treppensturz stammten. Bei den darauf folgenden Röntgenaufnahmen und Untersuchungen wurden ein gefährliches Krebsgeschwür und zahlreiche Metastasen in der Lunge diagnostiziert.
Auf das Rauchen zu verzichten, sah er in seinem Alter nun absolut nicht mehr ein und war vom Gemüht, ein sehr wacher, witziger und jugendlicher Typ. Trotz seines Alters war er zu schelmischen Streichen aufgelegt und sah noch nicht einmal bei der Trennung von seiner Frau, Grund für sich, daran zu verzweifeln. Sie waren zuvor über 40 Jahre verheiratet und sie, seine Frau, konnte nicht mit seiner Diagnose fertig werden, weshalb sie ihn nach "einem mit Arbeit ausgefülltem Leben" nun verlassen hatte.
Ich traf Manne so gut wie täglich mehrmals und an seinem Vornamen schöpfte ich noch keinen Verdacht, dass ich ihn kennen sollte. Aber die Schwestern und Pfleger nannten ihn “Herrn Tröger” und somit konnte ich nicht umhin, mir über seinen Namen Gedanken zu machen, da ich irgendwie ganz genau wusste, dass ich diesen Namen kannte. Aber nur woher, das war mir nicht sogleich geläufig. Ich grübelte wieder einmal und wusste so ohne Hilfe nicht weiter. Ich wollte einfach nicht auf die Namensverbindung kommen.
Eines Tages erhielt er Besuch von einem ehemaligen Stammtisch-Kollegen, der ihn mit “Hallo, Kripo-Manne” anredete. “Was – Kripo – Manne ...” - kam es mir in den Kopf? Ach herrje, nun sollten weitere Erinnerungen aufgefrischt werden. Denn das war mir doch mehr als nur ein Begriff. Immerhin konnte ich mich an gut drei Jahre Haft erinnern, die ich seiner Abteilung und damit auch einem Kommissar Fingerhut, meinem Feindbild schlechthin, zu verdanken hatte.
Es begann mit meinen Kontakten zur Rockerszene, die sich vor mehr als 30 Jahren zu einem eingetragenen Motorradverein zusammengeschlossen hatten. Zur gleichen Zeit in etwa, begann auch der Aufbau der RAF aus den Haschrebellen und ferner kam es in der Bleibtreustr. (Bleistreustraße) am Kurfürstendamm, zu einer schweren Auseinandersetzung mit Schusswaffengebrauch, zwischen Berliner Zuhältern und Arabern. Meine ausgesucht wenigen guten Bekannten waren vereinzelt in den bezeichneten Kreisen involviert, wodurch ich mein eigenes unabhängiges Leben führen konnte. Denn ich gehörte nicht zu den Hippies, nicht zu den Rockern und auch nicht zu den Zuhältern. Ebenso wenig zu den Anarchos oder der Roten Armee Fraktion. Ich hatte zwar überall einzelne Freundschaften, hielt mich aber aus allen Verpflichtungen zu solcherlei Kreisen heraus.
Nachdem sich dann die RAF aus kleinsten Gruppen von Absplitternden der Haschrebellen, sowie der Kommune 1 aus der Berliner Uhlandstraße, ferner über die Agitationszeitschrift 883 rekrutierten, wurden zum Anfang der 70er Jahre (auch wegen der schweren Banden-Schießerei in der von eingeweihten umgetauften Bleistreu- statt Bleibtreustr.) neue kriminaltechnische Ermittlungsabteilungen eingerichtet. So zum Beispiel auch ein Bandendezernat, welches mit der Abteilung für Schwerstkriminalität, Raub- und Rockerwesen gekoppelt war. Dieser Abteilung der Ermittlungstätigkeit gehörten die Kommissare Tröger und Fingerhut an, die kurzfristig auch gegen mich und meinen Broterwerb (als Appartementvermieter im horizontalen Gewerbe) ermittelten. Nun wurde mir klar, dass ich aus dieser vergangenen Epoche auch Manne kannte.
Als der für Raucher reservierte Tagesraum dann einmal nicht mit anderen Patienten besetzt war und ich mich mit Manne allein aufhielt, sprach ich ihn ganz diskret auf die Vergangenheit an und er konnte mir sofort umfassend, aus seiner Zeit mit seinem ihm unterstellten Kommissar Fingerhut berichten. Wir kannten uns also.
Manne blühte bei seinen Erzählungen geradezu auf und konnte mir all die fast vergessenen Kiezgeschichten, auch einmal hautnah, aus seiner Perspektive berichten. Es war eine wahrhaftige Bereicherung meiner teilweise subjektiven Betrachtungsweise.
Revier Bülowbogen, Potsdamer Straße und Sportpalast, wo heute eine schrecklich hässliche Neubaukatakombe steht. Aufgebaut auf einem alten Bunker, der sich nach dem Krieg nicht wegsprengen ließ. Nebenbei bemerkt die gleiche Gegend, in der mein sehr guter Freund MALA von mir, noch einmal 15 Jahre zuvor, seine ersten Eindrücke für seine spätere Philosophische Praxis sammelte. Das ist aber eine völlig andere Geschichte. Ich bleibe zunächst bei den witzigen Episoden aus Kripomannes Dienstzeit, wo auf der anderen Seite solche Typen wie ich, oder auch viele andere standen. Manne schüttelte sich buchstäblich aus und konnte nicht umhin, sich über seinen Schüler Fingerhut ziemlich abwertig zu äußern. Als Vorgesetzter hatte er einen anderen Input als ich. Dafür wurde dann auch von ihm das Buch von Klaus Speer empfohlen, der die Ära des Nachkriegskiezes belebte und aktiv beteiligt war. So auch das Bandendezernat mit den Kommissaren Tröger/Fingerhut gut in seine Klaus-Speer-Biographie eingebunden wurde. Manne war begeistert, denn in den Memoiren kam Fingerhut schlechter als Tröger davon.
Ich konnte berichten, dass solche Jungs wie auch z.B. Stulle, Manne Brumme (beide schon verstorben), Hagen-Wolf und Leo häufiger auf Ibiza anzutreffen sind oder waren und ich den einen oder anderen dort bereits wiedergetroffen habe. Gelegentliche gemeinsame Harley-Fahrten waren nichts Außergewöhnliches. Letztendlich konnten wir mit einem gemeinsamen herzhaften Grinsen konstatieren, dass zwar jeder von uns auf einer anderen Ebene und Seite des Lebens gelebt hatte. Mit dem jeweiligen Feindbild des anderen angefüllt, gekämpft und seinen Broterwerb, sowie Bekanntenkreis gehabt hatte. Aber nun, an der Schwelle des Todes, näher am Sterben als am Leben zu sein, sich doch die Wege wieder trafen. Also für was nun diese ehemaligen Kämpfe? Das war Anlass zu gemeinsamen Lachen.
Was war das damals alles nur für eine verbissene Besserwisserei, auf beiden Seiten, mit dem Bedürfnis die eigenen Interessen durchsetzen zu wollen, wenn sich dann an der nächsten Stufe des bescheidenen Ablebens, plötzlich sogar Gemeinsamkeiten feststellen ließen? Schon eigenartig!
Gemeinsam durften wir resümieren, wie viele von den Jungs auch selbst schon das Zeitliche gesegnet hatten und so hatte er seine und ich meine Sicht. Obwohl wir hier nun beide gleichwohl leiden und warten mussten. Auch wenn Manne ebenso wenig wie ich bereit war, wirklich auf den Tod zu warten, so war doch unser jeweiliges Krankheitsbild nicht einfach ad acta zu legen. Wir mussten jeder für sich, mit unserem Lebenswillen erneut kämpfen und fanden kurzfristig gemeinsamen Mut, um unsere lieben Krankenschwestern zu unterhalten, aufzuheitern und zu posieren.
Insgesamt tat es mir jedenfalls unwahrscheinlich gut, auch an diesem Ort wieder einmal auf einen Menschen getroffen zu sein, mit dem sich nicht nur gemeinsam Erinnerungen auffrischen ließen. Da konnten auch mal wieder unterschiedliche Perspektiven der Versöhnung mit dem Leben ausgetauscht werden.
Bei uns beiden war in dem Sinne der Tod der Madiator zwischen den Welten des Guten- und Bösen. Ein vehementes Gefühl von Erkenntnis und emotionalem Ausgefüllt-Sein der vergangenen Betrachtungen, obwohl in so unterschiedlichen Lebensformen. So etwas in solchen Momenten selbst zu erleben, das sind zu tiefst befriedigende Assoziationen, die automatisch aufkommen, wenn bewusst wird, dass ich ja ein Mehr-, aber auf alle Fälle Zwei-Welten-Dasein der ganz besonderen Art führen durfte. Faszinierende Bilder der Erinnerung, aus einem angefüllten Dasein.
Einst völlig unterschiedliche Wertevorstellungen und beteiligt am Spiel “Räuber und Gendarm”, “Hure und Zuhälter” oder “Indianer und Cowboy”, nun Zimmer an Zimmer auf den unterschiedlichen Stationen des Auguste Victoria Krankenhauses nun wiedergetroffen; das war wirklich witzig und so fanden sich plötzlich Gemeinsamkeiten.
Für kleinkarierte Moralisten natürlich völlig unvorstellbar und gerade die, die werden ja von unseren gesellschaftlichen Strukturen gerne als vorbildlich deklariert, treiben aber heimlich viel hässlichere Spielarten ihrer verkorksten und verlogenen Perversität. Wer spricht da dann schon von all den seelischen Konflikten, die sich auf anderer, meist versteckter Ebene in dubiosen Neigungen ausleben lässt, wenn nur nichts am Image kratzt. Bei den intensiven Gesprächen wurde mir nur wieder die Doppelmoral unserer weit verbreiteten Ansichten aus der anerkannten Gesellschaft bewusst. Obwohl wir uns auf dem Weg zu einer sehr kritischen Masse bewegen, so ist es doch noch nicht im breiteren Spektrum der menschlichen Erkenntnis bewusst, dass die Probleme selbst gemacht und gezüchtet, in absolut allen Auswirkungen auch eine tiefe Begründung der vergangenen Erfahrungen sind.
Mit einem klaren Blick auf die Menschheitsgeschichte besteht einfach auch ein sehr großes Problem, dass die meiste Energie dazu verwendet wird, dass jeder versucht die Energie des anderen zu manipulieren. Manipulieren und zu kontrollieren, anstatt sich selbst zu beherrschen und vorbildlich durch das Leben aufrecht zu schreiten. Dabei werden dann Ersatzbeschäftigungen als befriedigende Handlung gesehen, ohne die leidvollen Resultate daraus abschaffen zu wollen.
Denn wie viele Lebewesen gibt es wirklich auf der Welt, die zum Nutzen von Mutter Erde, der Menschheit und sich selbst handeln? Es sind doch wesentlich mehr Leute, die von ihrer Arbeit, Angst und unterdrückten Empfindungen aufgefressen werden und lieber Kandidaten für Herzinfarkt und Stresskrankheiten sind, als mit einem bewussten Geist die Bremse zu treten. Sie benutzen ihre Routine als Ablenkung, um das Leben auf praktische Aspekte zu reduzieren. Dies Verhalten habe ich selbst bei Kriminellen, Zuhältern, Huren, Homosexuellen und Geld- sowie Drogensüchtigen bemerken müssen. Die Identität der Verhaltensmuster sind ziemlich gleich, wobei gerade Drogenabhängige den größten Einsatz und die kontinuierlichste Aufwendung an Energie verschwenden. Wie viel unterschiedliche Arten der (Drogen) -Sucht gibt es da wohl? Um dann in der Routine (Arbeit/Sex) der materialistischen Ansammlungen des Finanziellen, für fortführende Situation sorgen zu können, damit daran erstickt wird und letztendlich gegen sich selbst gerichtet, auch der Sinn des Lebens abhanden kommt.
Was tut der Mensch nicht alles, um der Frage aus dem Wege zu gehen, weshalb sie/er überhaupt am Leben sind. Warum gerade dies mir nun so drastisch bewusst wurde, war der Umstand meiner eigenen Situation. In der ich nur noch im verlängerten Hier und Jetzt leben und Geschichten erleben durfte. Denn bisher, trotz so unendlich vieler Grenzsituationen, hatte auch ich mein wahres Ziel sehr häufig aus den Augen verloren und mit Ersatzbeschäftigungen verdrängt, um mich darin zu verlieren. In dieser vorgegebenen Welt der vermeintlichen Sicherheiten.
Mich schreckte dabei gelegentlich, dass dies dann ganz offensichtlich stets auf Kosten von anderen erreicht werden soll. Das war bisher die Stimme meines Gewisses, der ich zukünftig noch häufiger folgen musste. Denn wem nützt es, wenn wir uns völlig darin verlieren, eine Welt der Sicherheiten um uns herum aufzubauen, eine wirtschaftliche Sicherheit, die nur unsere verlorene spirituelle Sicherheit ersetzen soll. Aber dann die Frage dabei nicht zulässt, weshalb wir am Leben sind, oder was für eine Bedeutung unsere Spiritualität hat. Wann fragen wir uns denn das schon.
Natürlich bin ich mir auch bewusst, dass das nicht ausreichen wird, wenn ich nur davon erzähle und berichte und solange es nicht die kritische Masse gibt, die ebenfalls zunächst in ihrem höchst eigenen kleinen Kreis, daran Veränderungen vornimmt, nützen Worte relativ wenig. Sie sind aber ein Anfang, da zuerst das Wort ist. Jeder nächst größere Schritt muss zunächst im eigenen Dasein verinnerlicht sein, um daraus auch wahrhaftige Veränderungen im positiven und größeren Sinne zu erreichen, sowie diese dann auch irgendwann vorfinden zu können.
Das, was nicht im eigenen Herzen verankert ist, kann nicht von anderen erwartet und ganz zu schweigen selbst erlebt werden. Da sich ja nur das umsetzen lässt, was für einen selbst erfahren und erlernt wurde. Aber gerade das nenne ich persönlich auch den kontinuierlichen Kreislauf des so genannten Bösen. Diese negative Kreislauf-Last hat für mich ganz selbstverständlich die gesamte Menschheit zu tragen und ist nicht ausschließlich Sache des Einzelnen. Das heißt jedenfalls ganz gewiss aus der moralischen Verantwortung einer Gemeinschaft, da selbstverständlich ansonsten schon jeder für sich selbst verantwortlich ist.
Logischerweise ist das nicht so einfach getan wie gesagt. Auch wenn sich die Menschheit weiterhin Ersatzbefriedigung durch irregeleitete Beschäftigung sucht. Wenn wir dabei dann auch noch andere “Auserwählte” einsetzen, denen das Volk zu folgen hat, ist ein elendiges Chaos vorprogrammiert. Eine erschreckende Wahrheit, dass die aufgebaute Welt der Sicherheiten gar nicht existiert und technokratische und wirtschaftliche Absicherungen sogar zum Fluch werden können. Dabei bleiben wir hin-und-her-gerissen zwischen Kommerz und wirklichen, wahrhaftigen Bedürfnissen. Auch wenn wir es bewusst gar nicht richtig auszudrücken verstehen.
Aber hat nicht auch dies leidvolle Klagen über die rücksichtslose Selbstverständlichkeit der Verhältnisse dazu geführt, dass Krankheiten allgemein auf dem Vormarsch sind und in immer Größerem Umfang heutzutage von immer mehr Menschen als gegeben hingenommen werden? Wäre nicht jeder selbst für sein Aussehen und seine Erscheinung verantwortlich? Wenn nicht durch falsch gesetzte Bedürfnisse, schon in den Grundzügen mit gewissenlosen Manipulationen und Kontrollfunktionen vom ursprünglichen Wege abgelenkt werden würde? Warum schaffen sich beispielsweise viele Menschen Nachwuchs an? In erster Linie aus Eigennutz, um "die selbst nicht ausgelebte Lebensabenteuer" auf ein unschuldiges Kind zu projizieren. Wenn dabei dann genbedingt Invaliden das Licht der Welt erblicken, dann wird damit auch gleich aller betroffenen Leben belastet. Da trägt die Kosten jedenfalls die gesamte Gemeinschaft, anstatt zuvor die Bedingungen, die dahin führen zu verändern.
Für all diese Überlegungen, die aus dem Zusammentreffen mit Kripo-Manne mir aufs Neue verdeutlicht wurden, war ich ihm und unserer Situation dankbar. Wir hatten daraufhin auch noch etliche lustige Rauchertage und in dem Stationstagesraum, der als Raucherzimmer genutzt wurde. Da kamen anschließend nur noch Patienten, die voller Zuversicht, auch über sich selbst bereit waren zu lachen. Wir veränderten das Klima sozusagen und verwiesen jedes griesgrämige Gesicht des Raumes. Da gerade Lachen und positive Gedanken als Medizin für jede Genesung wichtig sind. So lernte ich dann auch Henry und Brigitte kennen, zu denen sich der Kontakt über die Jahre stabilisierte. Näheres darüber aber zu gegebener Zeit.
Na ja, wir verwiesen Menschen die nichts zu Lachen hatten natürlich nicht des Raucherzimmers, aber in unserem Kreis der fröhlichen Runde, merkten sie schnell, dass sie an unserem Tisch nichts verloren hatten. Denn ohne Hoffnung auf eine Besserung der Genesung, kann auch kein Medikament eine positive Beeinflussung bewirken. Wer dabei selbst nicht will, bei dem ist das beste Medikament wie, “Perlen vor die Säue geworfen”. Da Lebenswille und das positive Denken im Kopf, gepaart mit innerer Fröhlichkeit gesteuert werden und neben den Gewohnheiten und der Ernährung, einfach auch ausschlaggebend für den Verlauf jeder Erkrankung sind.
Jedenfalls war in dem Rauchertagesraum recht bald kein griesgrämiges Gesicht mehr zu finden, da wir die Masken des Lächelns verteilten und über lang oder kurz, auch jedem zu vermitteln verstanden. Denn der hiesige Aufenthalt musste zum Erfreuen unserer zukünftigen Gesundheit dienen. Da wurde der fehlende Gesundheitszustand nicht theatralischen Mitleidstiraden anvertraut, auch wenn sich jeder zwischenzeitlich mal ausweinen muss. Vorrangig für Krebs und HIV-Patienten ist die Lebensbejahung ein ganz wesentlicher Faktor "heil" und relativ gesund zu werden. Obwohl auch gelegentlich das eine oder andere Gesicht, welches schon entlassen war, wieder auftauchte und aus neuerlichen Gesundheitseinbußen im stationären Betrieb eingegliedert werden musste. Sie wurden alle irgendwie auch wie ein Familienmitglied begrüßt. So war es eine relativ unbeschwerte Zeit, in der wir unseren gemeinsamen Spaß fanden. Das lustige Raucherzimmer der Station 12 wurde aber nicht etwa ausschließlich von Kiffern genutzt, nein, aber es gehört beim Rauchen zum guten Ton, dass Haschisch/Gras geraucht wird. Ansonsten sollte auch das Zigarettenrauchen eingestellt werden.
Bei all den Begebenheiten während meines stationären Aufenthalts im AVK, kamen mir diesbezgl. auch Erinnerungen an einen alten guten Freund. Wir waren damals mal gerade Mitte der 20er Jahre alt und waren befreundet wie Brüder.
Der Tod meines brüderlichen Freundes Helmut ist mir viele Jahre lang nachhaltig in meinem Bewusstsein geblieben, da er mir verdeutlicht hat, wie selbst das eigene Leben maßgeblich mit dem eigenen Kopf manipuliert werden kann.
Wir lernten uns vor mehr als 30 Jahre kennen und auch seine Kindheit und Jugend war von traumatischen Ereignissen gekennzeichnet, an denen sein Leben scheitern sollte. Wir waren sehr viel zusammen und unternahmen zeitweilig sehr viele Dinge gemeinsam. Auf unseren Fahrten nach Holland, Amsterdam und durch Deutschland, hatten wir immer gute Gespräche und jeder wusste von dem Anderen, so ziemlich alles. Wobei wir gelegentlich sogar die “Freundinnen” uns teilten.
Auf dem Weg unserer gemeinsamen Experimente mit Tollkirsche, Stechapfel, Fliegen- und anderen Pilzen, sowie Morphium, Opium, Koks und Haschisch, blieb er bedauerlicherweise in der Sucht stecken und konnte sich über einige Jahre gar keine andere Perspektive mehr vorstellen, als die der Betäubungsmittel. Denn er zerbrach an den Ereignissen der Welt und war viel zu sensibel, um sich das weltweite Elend mit allen Ungerechtigkeiten mit vollem Bewusstsein anzuschauen, ohne etwas dagegen unternehmen zu können. Es war ein wirklich feiner Junge und guter Freund von mir.
Ich hatte mich dabei mit der Halbwelt des Kiezlebens engagiert und verdiente mehr, als jemals zuvor und auch wesentlich mehr als jemals danach. Ich sollte nie wieder so viel Geld in meine Finger bekommen. Ich schwelgte buchstäblich im finanziellen Reichtum und hatte daher dann in den Jahren unserer Freundschaft, auch etwas anders gelagerte Interessen als er. Aber trotzdem waren wir stets in einer freundschaftlichen Beziehung zueinander. Ich konnte ihm aber immer wieder nur anbieten, dass ich ihm bei einer Entziehung von den Betäubungsmitteln behilflich bin und wenn er es wollte, er sich zunächst keinerlei Sorgen machen müsste.
Mein Gerede über dieses Thema war immer wieder nur ein Festfahren eines unmissverständlichen Suchtverhaltens, mit dem ich nicht umzugehen verstand. Denn meines Erachtens gab und gibt es so unendlich viele angenehme Dinge auf der Welt, die wir beide noch nicht erlebt hatten, weshalb es aus meiner Sicht notwendig war, das Leben in vollen Zügen zu genießen und sich nicht in ein Abhängigkeitsverhältnis zu begeben. Helmut bestritt dies und behauptete den Sinn im zerstörerischen Weltbild erkannt zu haben und sich nicht daran beteiligen zu wollen. Er zerstörte sich lieber selbst.
Es war, egal wie ich es ihm vermittelte, aber er wollte es einfach nicht akzeptieren, dass die Lebensreise für uns doch noch nicht im vollen Umfang als abgeschlossen anzusehen war. Zwar konnte ich dann irgendwann seine Sucht beenden und ihm bei seinem Entzug maßgeblich helfen, jedoch seine Ansichten über die Sinnlosigkeit des irdischen Daseins wurde damit dann scheinbar doch nur noch ausdrucksvoller. Die Nüchternheit seines daraus gefolgerten Denkens, unterstrich seinen Wunsch, das Dasein für ihn als beendet anzusehen. Ich konnte ihm geistig nicht folgen, obwohl ich ihn verstand und ebenfalls meine Einstellung dazu hatte.
Ich konnte seinem Ansinnen nicht folgen und bedauerlicherweise überwarfen wir uns dann auch. Immer häufiger waren unsere Unterhaltungen von völlig unterschiedlichem Inhalt. Irgendwann waren es nur noch Streitgespräche, die uns zusammenführten und ich konnte es auch überhaupt nicht ernst nehmen, als er mit mir wieder einmal eine Diskussion begann, die im Okkulten endete. Dabei offenbarte er mir, wie seine “Hinterlassenschaft” aufzuteilen sei. Ich erklärte ihn schlicht für ver-rückt und wollte davon eigentlich gar nichts wissen. Schließlich konnte ich mich selbst erinnern, wie zerrissen ich die Zeit über war, als ich mich mit Okkultismus und Spiritismus beschäftigte. Es war eine ziemliche Geistesanstrengung, mich nicht von fremden “Stimmen” verführen zu lassen.
Erst viel später, rückblickend also wurde mir bewusst, was er mir ca. 8 Wochen zuvor aufgetragen hatte. Als er mich davon unterrichtete, wie ich seine Wohnung mit seinen zahlreichen Modellbauobjekten, unter seinen Bekannten aufzuteilen hatte. Wer seine Plattensammlung bekommen sollte und wohin mit seinem teuren Musik-Equipment.
Ich glaubte ihm kein Wort und nahm an, dass das eine geistige Verwirrung auf Grund seines Entzuges und dem jahrelangen Betäubungsmittelgebrauch war. Ich konnte es einfach nicht ernst nehmen und versuchte nur, ihn so häufig wie möglich bei Partys und anderen Treffen mit einzubeziehen. Ihn so oft wie möglich, in Abwechslung einzubinden, in dem ich ihn überallhin mit einlud, mehr konnte ich eigentlich nicht tun. Er musste doch dann irgendwann mal wieder auf andere, aufbauende Gedanken kommen.
Dann war abermals eine Party bei gemeinsamen Bekannten angekündigt und auch zu dieser war Helmut selbstverständlich mit eingeladen. Mitten in der größten Ausgelassenheit verkündete er mit einer Flasche Whisky in der Hand, dass er sich nun verabschieden möchte und sich im Nebenzimmer mit seiner Flasche zurückzieht und die nächsten Stunden ungestört sein möchte.
Niemand von uns dachte in dem Moment über den Rand des Glases hinaus und so ließen wir ihn in das Nebenzimmer ziehen. Irgendwann begab sich auch noch einmal der eine und andere von uns zum Nachschauen ins benachbarte Zimmer, indem er wohl anscheinend eine gute dreiviertel Flasche auf einmal ausgetrunken haben musste und mit dem Rest der Flasche im Arm eingeschlafen schien. Okay, morgen wird er einen dicken Schädel, mit erheblichem Kater haben und vielleicht hat er damit dann auch seine Depressionen überstanden, dachte ich mir noch.
Jedoch gab es für Helmut keinen neuen Morgen mehr. Wie eine spätere Obduktion ergab, war er in den frühen Morgenstunden verstorben. Jedenfalls als wir gegen Mittag dann alle wach waren und auch Helmut zu wecken gedachten, da war er tot und kalt und nicht mehr zu wecken. Wir alarmierten die Feuerwehr, die dann den Leichenwagen rief, der dann die Polizei und Kripo benachrichtigte und mitbrachte.
Das “unvorhersehbare” Sterben von Helmut war für uns alle sehr rätselhaft und nur ich hatte anschließend das schlechte Gewissen, da er mir ja schon seit Wochen davon erzählt hatte und ich jetzt darauf zurückkam, wie er mir seinen letzten Willen anvertraut hatte.
Ich machte mir große Vorwürfe, dass das von ihm anvertraute, von mir nicht ernst genommen wurde. Aber ich konnte mir bis dahin einfach überhaupt nicht vorstellen, wie der Wunsch zum Sterben allein schon ausreichen sollte, um dann auch wirklich das Zeitliche segnen zu können. Ich glaube heutzutage gewiss, dass sich jeder Erkrankte zunächst einmal fragen sollte, was er im tiefsten Innern möchte; Leben oder Sterben. Und wenn der zweite Wunsch stärker als der erste ist, dann wird aus dieser „Manifestation“, eine chronische, unheilbare oder schnell tödliche Diagnose.
Das war mir damals noch unbegreiflich und fern jeder Realität, dass es für mich absolut nicht relevant erschien und in meinem damaligem rationellem Denken auch keinerlei Platz fand. Bis zu jenem Vormittag, als wir Helmut tot im Bett fanden. Danach ging meinem geistigen Verständnis erst auf, dass das alles auch vom eigenen Kopf zu manipulieren ging. Erst durch diesen Umstand wurde mir bewusst, was der Wille für eine Kraft an Energie beinhaltet und bewegen kann. Es blieb mir jahrelang unverständlich und richtig auszuwerten verstehe ich es eigentlich auch erst heutzutage.
Vergeblich versuchte ich damals, die Verbindung zwischen der Menschheit und einer höheren Instanz geistig zu verstehen und herzustellen. Erst später, als ich mich wieder intensiver mit den verschiedenen Religionen auseinander setzte, konnte ich annähernd begreifen, wie sich Vorhersehungen heraufbeschwören lassen. Auch in der Psychologie und den psychobiologischen Reaktivitäten ist es ein Begriff und in der Wissenschaft und Forschung, sind dahingehend schon erstaunliche Erkenntnisse gewonnen worden. Aber in meinem damaligen Leben hatten solche “Wahrheiten” wenig Platz und durften auch gar nicht tiefer verankert werden. Ansonsten wäre mir mein eigenes Leben zweifelhaft vorgekommen.
Dies sind aber insgesamt schon sehr wissenschaftliche Betrachtungen zu einem Thema, welches bis in die Esoterik, das Hellsehen, die Wahrsagerei, die Astrologie, das Kartenlegen und andere Bereiche reicht. Selbst in die Geisteswissenschaft dehnt es sich aus und ist auch unser Thema zu HIV (Aids) und Krebs.
Betroffen machte mich jedenfalls in dem Zusammenhang später das Wissen über die Mayakultur, wo ich dann wieder an meine alte Freundschaft zu Helmut erinnert wurde. Die Inkas, die ihre Zivilisation am selben Ort gründeten, wo zuvor die Mayas, vor 600 nach Christus ohne einen ersichtlichen Grund, auf mysteriöse Weise verschwanden, veranlasste in meinem Denken dann eine geistige Verbindung zu meiner vergangenen Freundschaft zu knüpfen. Sie sollen die Fähigkeit gehabt haben, sich über eine Höhere-Bewusstseins-Stufe entmaterialisieren zu können, obwohl natürlich unterschiedliche Forscher auch unterschiedliche Perspektiven dazu ausführen.
So machte es mich wie gesagt später noch einmal betroffen, als ich das tragische Verschwinden, der an ihrem Höhepunkt erreichten kulturellen Zivilisation der Mayas erfuhr. Daran kann erkannt werden, dass da schon einmal eventuell ein ganzes Volk die Energie der Auflösung besaß, was bis heute nicht richtig wissenschaftlich zu werten bleibt. Es gibt uns bis heute Rätsel auf. Da stellt sich die Frage, “mit welcher Quelle verbanden sich die Mayas ...?” Und, “mit welcher Quelle verstand es Helmut, sich zu verbinden?” Sind es je nach Bewusstseinsstand die universalen, kosmisch, energetischen Gesetze der Natur? Aber Maya heißt übersetzt schließlich auch Täuschung. Wer unterliegt nun welcher Täuschung?
Wenn ich den Prophezeiungen und Manuskripten unterschiedlicher, noch nicht korrumpierter Glaubensführer Gehör schenken will, dann ist ein bestimmter Energielevel dafür zuständig, sodass wir leichter und reiner in unserer Spiritualität und demnach auch unsichtbar werden können. Diese bewusste Überquerung der Grenzen zwischen diesen unterschiedlichen Bereichen wurde auch von Jesus Christus vollzogen. Er war dokumentiert der Erste, der den Tod hier, mitten unter uns, transzendiert und die Grenze überschritt, um seine körperliche Welt in die Spirituelle auszudehnen. So liegt vielleicht auch unsere Bestimmung darin, unseren Energielevel weiter zu erhöhen, um somit die Frequenz der molekularen Schwingung unserer körpereigenen Atome, in die Unendlichkeit zu erhöhen.
Denn warum sonst versuchen alle Religionen eine Verbindung zwischen der Menschheit und einer höheren Instanz herzustellen? Doch erst in dem Augenblick, als Mann/Frau, einzelne Führer bestimmte und diese damit beauftragte, Gottes Willen den Menschen zu erklären, anstatt ihnen zu zeigen, wie sie den Weg dorthin finden können, wurde die Religion korrupt.
Es mag ohne Frage stimmen, dass noch keine Zivilisation zuvor technisch weiter fortgeschritten war, als wir heutzutage. Aber was war mit den Mayas - auf geistiger Ebene möchte ich jedenfalls unsere “Zivilisation” doch gewaltig anzweifeln. Denn noch gibt es viel zu viele Rätsel und das kleinliche alltägliche Verhalten bürgt Zweifel an der Intelligenz der Menschheit.
Aber ich lag zunächst in stationärer Behandlung und hatte mit den geistigen Verbindungen in die Vergangenheit wenig, jedoch entsprechen mehr, mit meiner Gesundheit zu tun. Dabei war ich über das mir begegnete Kismet verblüfft, erstaunt und irgendwie sehr zufrieden, dass mir solcherlei Begebenheiten offenbart wurden. Auch wenn ich sie noch nicht alle im vollen Umfang zu deuten verstand.
Diese unwahrscheinliche Wahrnehmung in mir selbst, faszinierte und beschäftigte mich zutiefst. Zeitweilig erschien mir meine ultimative Bestimmung zum Dasein glasklar. Was mir in dieser Situation auch wieder einen unbestimmbaren Willen zum Leben verlieh. Ich war dankbar über mein bisheriges Leben, obwohl ich auch so viele unterschiedliche und gesellschaftliche Diskrepanzen erleben musste. Es machte mich aber in diesem und in so vielen Momenten, immer wieder sehr stark und glücklich. Denn die Aufmerksamkeit, die ich meiner Umwelt entgegenbrachte, ermöglichte mir, diese Fügungen, die sich ohne Unterlass ereigneten, auch wahrzunehmen.
Jene Anhäufung an unentwegten Fügungen waren die Faszination des Lebens, weshalb ich auch glaube, dass das Leben mir noch eine Unmenge aufzeigen kann. Solange ich mir selbst und dem damit verbundenen bewussten Sein und Leben allgemein, genügend Aufmerksamkeit schenke. Da kann dann jede Minute eine Unendlichkeit an Dingen für uns bergen. Gerade das ist die Fülle des Lebens für mich und da bleibt es völlig gleichgültig, in welchem gesundheitlichen Zustand ich mich befinde, solange ich die Aufmerksamkeit für solcherlei Dinge noch aufbringen kann. Die Intensivität der Wahrnehmung wird dann die Energie bestimmen, die je nach Alter einen unterschiedlichen Level aufzeigt. Das sind wohl auch die acht unterschiedlichen Entwicklungsstufen des Menschen mit seiner Geisteskraft.
Ein Energielevel, der dann wieder die Spiritualität bestimmt. Nun war ich mal wieder an einem Ort gelandet, wo ich Verbindung mit Energie wahrnehmen konnte und ich ein neues Verständnis zu unserer materiellen Welt gewann. Diese Entwicklung zu einem Verständnis, dass auch ich endlich davon auszugehen habe, dass jede Art von Energie irgendwie wahrnehmbar und spürbar ist. Allein um unsere Entwicklung voranzutreiben. Mit diesen Überlegungen einher ging die Diagnose zu meinen anderweitigen opportunistischen Infektionen.
Die Leishmania donovani war endlich diagnostiziert und damit konnte meine weitere Behandlung mit entsprechenden Medikamenten bestimmt werden. Nun konnte mein zuständiger Arzt Dr. Dieckmann mit mir zusammen hoffen, dass seine, mehr zufällig, bestimmte Diagnose auch umfassend die gesuchte Infektion war und nicht noch weitere Fragen offen ließ. Es reichte aber auch, und was wollte ich mit weiteren Krankheitsbildern? Nee, das musste nun wirklich nicht sein.
Denn anfänglich war er sich noch nicht ganz sicher, als er zu einer Visite, mit anderen Ärzten und der Oberschwester mein Zimmer betrat und sich mit mir über seine „Entdeckung“ unterhalten wollte. Dabei fiel sein Blick auf mein Tagebuch, welches einen Aufkleber mit folgendem Spruch zierte: „un jardin del mar – IBIZA – ein Garten im Meer –“.
Herr Dr. Dieckmann wollte gerade das Heft beiseite schieben und sah den Aufkleber, woraufhin er mich fragte, was ich mit Ibiza zu tun hätte. Ich antwortete, dass das mein eigentlicher Heimathafen sei und ich die letzten fünf Jahre überwiegend auf Ibiza gelebt habe.
Das war dann für seine Erkenntnisse auch die ausschlaggebende Bestätigung, sodass er mir anschließend auch definitiv eröffnete, an was ich erkrankt bin. Denn die Untersuchungen hatten zwar schon den Verdacht einer Leishmania erhoben, jedoch konnte sich bis dahin niemand erklären, wie ich dazu kam. Da in Mitteleuropa diese Erkrankung noch nicht so häufig anzutreffen ist. Allerdings durch das Studium in Italien, wusste er natürlich sofort die diagnostischen Merkmale richtig zu analysieren. Nun bestätigte ich auch noch, dass ich die letzten Jahre im Mittelmeerraum lebte und damit war die Diagnose eben auch offenkundig.
Nun hatte ich eine umfassende Diagnose und endlich die Aussicht darauf, mit entsprechenden Medikamenten einen Einhalt der Opportunistischen Infektionen zu erzielen. Meiner Anämie zufolge hatte ich bereits einige Bluttransfusionen erhalten, wegen dem CMVirus erhielt ich bereits zweimal täglich das Medikament Cymeven, dann die supportive hochkalorische parentale Ernährung gegen meine Unterernährung (Wasting Syndrom) und jetzt wurde das liposomal gekapselte Präparat AmBisome verwendet, um die viszerale Leishmania einzudämmen.
Zur Vereinfachung der Therapie wurde mir wie gesagt ein Venenport implantiert und für mich hieß es nun ganz besonders viel Ruhe und Zeit zu investieren, damit auch die Behandlung meine Gesundheit wieder verbessern konnte. Denn nun hieß es täglich 8 bis 10 Stunden am Medikamententropf, und über die Nacht 6 Stunden Aufbau- bzw. Zusatznahrung. Dabei traten rein technisch keinerlei Komplikationen auf und selbst die zuvor erfolgte Knochenmarks- und Leberstanze, der ich mich mit großer Skepsis unterzog, die aber für eine umfangreiche infektiologische Diagnostik notwendig war, steckte ich relativ lässig weg.
So verliefen die ersten vier Wochen in stationärer Behandlung, äußerst intensiv mit zahlreichen Untersuchungen, nun lag ich dann auch noch für insgesamt zwei Monate im Infusionsschlauch und nebenher gab es die von mir aufgefrischten Kontakten zu längst vergessenen Bekannten. Die febrilen Temperaturen sanken und das ständige Brechgefühl wich einem geregeltem Appetit, der durch meine Frau, mit zusätzlichem Obst, Quark und anderen Kleinigkeiten von draußen angereichert wurde.
Bedauerlich war dabei, dass ich mir zusätzlich große Sorgen bereiten musste, weil verantwortungslose Medien und Presseberichte die gnadenlose Jagd auf die Hundeführer inszenierten und, vor allen Dingen auf bestimmte Hunderassen eröffneten. So bemitleidenswert auch die vorgefallenen Unfälle waren, sie sind in ihrer Verhältnismäßigkeit doch völlig rechtlos. Denn wegen einem Verkehrsunfall werden auch nicht alle Autofahrer angeklagt und die Straßen verboten. Das ganze theatralische Hundegehetze ging nun schon über mehrere Wochen und mir wurde der Inhalt immer fremder.
Die Denaturalisation in Berlin, die einfach jede bereichernde Art von Leben aus der Großstadt ausbürgern will, solange sie nicht ausschließlich den Fron- und Sklavendiensten einer Metropole stillschweigend zum Kapitalansammeln dient. Das ging mir mal wieder, unter dieser hilflosen Betrachtung jedenfalls, noch mehr gegen mein Empfinden. Ich war innerlich wütend und sauer, dass ich meiner Dasty und Bonita nicht zur Seite stehen konnte. So gab es Konflikte, die nicht zu meinen neuerlichen Vorsätzen passten, denn ich wollte ja gelassener, achtsamer und ruhiger werden, damit ich den Gesundheitsprozess unterstütze.
Gleichzeitig wurde ich auf dem Gartengelände des AVK ein weiterer Beweis geliefert, wie diese Gesellschaft degeneriert ist, alle denaturalisierenden Maßnahmen akzeptiert und sogar noch unterstützt, aber zum Verständnis von Natur und Leben keinen Respekt aufbringt.
Eine Entenmutter mit ihren frisch geschlüpften Jungen hatte sich nämlich im Gartenteich des Geländes häuslich niedergelassen. Eine beruhigende Betrachtung der friedvollen Natur, die die verspielten jungen Entchen, ständig von dem Muttertier ermahnend, tollpatschig und Energie-Überfluss-Verbreitend, herumwatschelten. Eine Entenfamilie frei in der Natur, für mich zu diesem Zeitpunkt eine Faszination für Optik und Sinne. Das war ein entzückendes Treiben, wenn gelegentlich andere Patienten die Entlein fütterten und die sich im aufgewühlten Überschwang des Verspieltseins bedankten. Das hatte auch eine Patientin der Inneren-Station mitbekommen, die sich darüber aufregte, dass „die Hygiene und die Ordnung“ im alltäglichen Krankenhausbetrieb dadurch schwerwiegend gestört sei. Ferner auch eine Gefahr für die Enten sowie anderen Patienten beinhalten würde. In der sterilen Atmosphäre eines solchen Betriebes hatte solch ein “Leben” eben nichts zu suchen. Wer und was nicht ausschließlich krank, sich nun, im Reparaturdienst der Mediziner befindet, der muss doch auch auf Ordnung und Hygiene achten ... Ich fragte mich nur, wie „krank“ muss man/frau für solcherlei Einstellung eigentlich werden.
Für die geplagte Patientin war das ein zu paradoxer Umstand ihrer Gewohnheiten, den sie auf gar keinen Fall zu tolerieren, oder sich daran zu erfreuen verstand. Also musste demgemäß die Feuerwehr alarmiert werden und dies geschah von ihr aus dann auch wieder dermaßen stümperhaft, sodass sich auf dem Gelände plötzlich acht komplette Löschzüge einfanden. Diese übereifrige Alarmierung, völlig fehlgeleitet, den gesamten Zufahrtsbetrieb des Krankenhauses, zuzüglich mit zwei Polizeifahrzeugen, blockierten, um die Entenfamilie aufzustöbern und zu entfernen. Die Entenfamilie durch das Tohuwabohu aufgeschreckt, hatte längst den Platz der bedrohlichen Unruhe verlassen und sich in Sicherheit bringend, im Keller der Klinik versteckt.
Das übereifrige Gesuche der uniformierten Beamten und Feuerwehrleuten dauerte gut eine halbe Stunde und die anschließende Abfahrt, selbstverständlich unverrichteter Dinge, die benötigte ebenfalls noch einmal mehr als eine halbe Stunde, da die vielen Fahrzeuge sich selber im Wege stehend, gar nicht umgehend die Ausfahrt erreichen konnten.
Ich stand kopfschüttelnd am Fenster und sah dem Treiben der aufgeregten Menschenmasse nur sehr verwundert zu. Es ging über meinen Verstand, was da soeben an Aufwand, für Personal und Kosten entstand und ich war nur äußerst zufrieden, dass die verstörte Entenfamilie nicht gefunden wurde, da sie mich so wenigstens auch noch in den nächsten Tagen erfreuen durfte. Tiere sind doch die besseren Menschen.
Meine weitere für mich aufbauende Freude, war der belebte Baum vor meinem Fenster, sowie der wage Blick durch das Geäst, der mir gelegentlich die Ansicht auf das verspielte Treiben der Entenmutter mit ihren Jungen freigab. Langsam wollte ich vom allgemeinen Geschehen im Krankenhausbetrieb nichts mehr mitbekommen und schätzte mich glücklich, dass meine Dasty täglich mich besuchte und ich den natürlichen Blick auf die vermissten Elemente von Ibiza, durch die kleine Abwechslung in der nahen Natur um mich her genießen konnte.
In Berlin vermisste ich meine Natur, die ich im vollen Umfang auf Ibiza genießen konnte. Auch wenn Berlin eine sehr schöne grüne Stadt mit vielen Parks und Anlagen ist, so ist es doch überwiegend Betonwüste. Ich hatte aber glücklicherweise keinen “Gesellschaftsvertrag” mit der Zivilisation, auch wenn ich sie zu genießen verstehe. Nun wird aber zukünftig die “kritische Masse” das Ziel verfolgen welches mir längst bewusst ist, den auch geistig natürlichen Menschen zu schaffen. Damit muss nur die Wichtigkeit dessen betont werden, wie der Begriff der “Natürlichkeit” definiert wird. Mit dem Gegenteil leben wir schließlich gegenwärtig, was mit der Korruption unserer zivilisierten Welt belegt ist. Beamtentum und Kirchen sind die großen Hindernisse zu allem Natürlichen; denn der Mensch ist eigentlich frei geboren und liegt trotzdem überall in Ketten. So wie es auch Kant vor mehr als 200 Jahren wusste.
"Die so genannte Krankheit ist nichts anderes als die Anstrengung der Natur,
diese Gifte wieder aus dem Blut zu entfernen.
Alle Erkrankungen sind Krisen -
der angehäuften Vergiftungen!"
Dr. Tilden
XIV.1 1.der Wert der menschlichen Handlung bestimmt das Schicksal / 2.Berufung und Ausstrahlung eines Menschen
XIV.2 überlagern, überschneiden, gegenseitig aufeinander einwirken
XV. - Kapitel:
Mein erschlaffter Körper fühlte sich wohl, bei der Entspannung in bester stationärer Behandlung. Und ganz langsam kehrte wieder Kraft und Energie in meine Glieder. Auch wenn es noch viele Monate (sogar Jahre) dauern sollte, dass die Behandlung mit den entsprechenden Medikamenten zu einer erneuerten relativen “Gesundheit”, mir wahrscheinlich niemals im vollen Umfang, die alte Energie zurückgeben wird und wie ich später erkennen musste, dass die Medikamente sogar nachhaltig schädigten. So konnte doch momentan wenigstens keine weitere Verschlechterung eintreten. Ich musste dann irgendwann nur die jetzt verabreichten Giftstoffe wieder aus dem Körper neutralisieren und dabei verhalf mir gewiss Ibiza, wo ich mich in natürlichen Verhältnissen assimilierenXV.1 konnte.
Wenn ich mir rückwirkend mein Leben durch den Kopf gehen lasse, dann muss ich wohl bemerken, dass ich eigentlich nur in den wenigsten Momenten meines Daseins, auch im Vollbesitz meiner gesamten Energie-Kraft war. Nur in der aktiven Phase meiner sportlichen Betätigung fühlte ich mich voller Energie und guter Kraft. Einen kontinuierlichen Leistungsvorrat, der mir meinem Körper und Geist entsprechend angemessen erschien, war mir eigentlich mein ganzes Leben fremd. Ob als Kind, als Heranwachsender oder als Erwachsener, wenn ich nicht in bestimmten Situationen mit verschiedenen Mitteln nachgeholfen hätte, dann wären mir die von der Gesellschaft geforderten Aufgaben meist nicht geglückt. Auch wenn ich verhältnismäßig wenig krank war, so konnte ich mich nicht erinnern, dass ich jemals die Kraft vorzuweisen hatte, sodass ich mich dem gesellschaftlichen Leistungsdruck gewachsen fühlte. Ich war stets über jeden Level der Belastbarkeit beansprucht.
Von jeher musste ich meinen Körper ankitzeln und gelegentlich auch dopen, und wenn nur mit Anabolika, um der allgemeinen Gesellschaft standhalten zu können. Das war keine außergewöhnliche Feststellung, sondern mein Wissen über meine höchst eigene Kraft. Damit lebte ich nun schon lange und kannte daher meine persönliche Energieskala, die ich für mich selbst gelernt hatte und sie so auch meist zu verstehen und zu akzeptieren wusste, wenn meinem Leistungsfehlen auf den Sprung verhelfen musste. So fühlte ich mich stets überfordert, und vor allen Dingen von der Hektik, dem Wahnsinn, den sich jeder selbst macht, sowie dem Zwang auf Biegen und Brechen der Beste sein zu müssen und für die materiellen Güter ALLES zu tun nicht gewachsen. Aber ich hatte auch von jeher einen anderen Rhythmus - und viel Aussuchen konnte ich mir schließlich nicht, weshalb ich überwiegend im Nachtleben und in der Gastronomie, mit dem Direktzugriff zu allen Drogen mein Auskommen fand.
Mein Energielevel der mir in besonders ausgewogenen Zeiten (wenn wenigstens die Umstände meinen Biorhythmus berücksichtigten), dann gelegentlich einen übermäßigen Kraftschub zum Schaffen verlieh und in der letzten Zeit vielleicht gerade mal noch bei 15 oder 20 Prozent vom Ursprünglichen lag, war aber erschreckend und konnte von keinem getrocknetem Kraut (Droge) beseitigt werden. Eine sehr magere Leistungskraft mit keinerlei Kraftreserven. Diese Sensibilität des Empfindens konnte mir auch niemand abnehmen – da konnte kein Arzt helfen und die Schulmedizin ist mit solchen Dingen völlig überfordert. Allein mein Glaube an meine eigene Schöpfungs-Energie konnte mir helfen, wobei ich zu meinem Willen und sensitiver und essentieller Kraft fand.
Ich weiß zwar nicht, wie sich ein Mensch mit mehr als 100 Jahren auf dem Buckel fühlt, aber wie schon gesagt, fühlte ich mich in der Situation der Klinik wie uralte Materie, ohne ausreichende Energie und diese Wirkung der Schwäche, musste nun endlich wieder aufgelöst und beiseite gelegt werden. Auch wenn es niemals endgültig sein konnte, da ich schließlich schon zuvor nicht im vollen Besitz der Kräfte war, die andere dazu anhält einer geregelten Arbeit nachzugehen, die bereits um 6 Uhr in der Früh beginnt. Nee, das schaffte ich noch nie und deshalb war meine Hauptaufgabe später dann im Sicherheitsbereich und Unterhaltungsbranche bisher geregelt. Nun musste ich hinter die Ursache meiner geschwächten Energiewirkung blicken. Ich konnte einfach den Konflikt mit meiner mir deutlich gemachten Schwäche nicht noch lange hinnehmen und musste deshalb über meinen geistigen Verstand, an der Neugewinnung von Energie mitarbeiten.
Ich hätte mir unter den gegebenen Umständen keinen besseren Ort der Energiegewinnung aussuchen können. Jetzt musste ich die Verbindung herstellen, um sie auch aufzunehmen. Von meinem Bett am Fenster hatte ich vor meinen getrübten Augen Wahrnehmungsfähigkeiten von bezaubernder Naturalität. Dort stellte sich mir die natürliche Schönheit dar und in dem mir vorgespielten Naturschauspiel des Lebens, funktionierte es dort schließlich bezaubernd - so sollte auch mein Leben wieder beweglich werden. Eine Art Barometer für meine eigene Energie, die mir in ihrer Schönheit auch verraten konnte, wie weit ich davon entfernt war, meine eigene Energie wieder wahrzunehmen. Auch wenn Schönheit und Energie eine sehr relative Angelegenheit sind, haben sie doch ein Kontinuum, welches mir in meiner Situation filigrane Gebilde von stetigen, lückenlosen, ununterbrochenen Zusammenhängen aus meinem komplexen Leben signalisierten. Allein die angehäuften Begegnungen an diesem Ort des Leidens waren doch mehr als offensichtlich merkwürdig.
Immer wieder betete ich zu meinem Geistführer Aton mit mein OM A TON und “oh heiliger Geist, hilf mir bei meiner Visualisierung zur Harmonisierung ... schließ mich an, an die universelle Energie ... OM A TON!” 
Und so wie ich bei Barbara Ann Brennan schon vor Jahren gelesen hatte, musste ich nun an dem vor meinem Fenster stehenden Baum um Energieaustausch bitten. Der erste Schritt, in dem ich die riesige, natürliche Energie zunächst erst einmal überhaupt wahrnehmen konnte. Ich dachte mir, dass die Energiefelder dieses alten, gestandenen Baumes garantiert leicht zu erkennen sein müssten und hatte ja auch genügend Zeit, mir diese Übung vor Augen zu führen. Leider beeinträchtigte mein getrübtes Sehfeld die Energiebetrachtung. Aber mehr als wichtig waren die täglichen Übungen, da ohne kontinuierliche Arbeit keine Erfolge eintreten können. Das hieß etwas Finger-Yoga und ganz viele Aurasichtübungen für das Sichten des Lichtkörpers.
Immer wieder lehnte ich mich also in meinem Bett zurück und führte zunächst nur die Spitzen meiner Zeigefinger zusammen, um im Hintergrund den blauen Himmel als Lichtquelle zu behalten. Dann entfernte ich die Fingerspitzen voneinander, auf einen Abstand von zirka 1 cm, um nun direkt auf die Umrisse der Finger und den Abstand dazwischen zu schauen. Nun bewegte ich die Finger aufeinander zu und wieder voneinander fort, um dabei den Brennpunkt meiner Augen auf den Zwischenraum zu fixieren. Dann verschwammen plötzlich die Spitzen und wie eine Lichtausdünstung, ähnlich wie einem Rauchfadenvibrieren, scheinen sich die Fingerspitzen in dem Zwischenraum zu verbinden. Soviel ergab dann auch meine Aurenbesichtigung.
Wenn wir die menschliche Aura und/oder Chakren sehen und an ihnen lernen wollen, hilft es uns sehr, bei jedem Spaziergang z.B. auf die Zwischenräume zwischen den Gliedmaßen bzw. Objekten und nicht auf die Gliedmaßen bzw. Objekte selbst zu achten. Konzentrieren wir uns z.B. bei den Blättern eines Baumes auf die Zwischenräume zwischen den Blättern und nicht wie gewohnt auf die Blätter selbst. Dann werden wir eine erstaunliche Entdeckung machen. So schauen wir an der äußeren Form vorbei auf das Wesen der Dinge. Das gibt uns dann die Chance, die Aura wahrzunehmen. Auf den Menschen übertragen bedeutet das, dass wir unseren Partner oder uns selbst im Spiegel unfokussiert anschauen müssen, um die Chakren sehen zu können. Dieses Sehen ist dann ein von der rechten Gehirnhälfte geleitetes Sehen, das unserem normalen linkshirnigen Sehen widerspricht.
Eine weitere Übung wurde von dem deutschen Aura-Forscher Baron Karl von Reichenbach (1788-1869) inspirierend vorbereitet:
- In einem abgedunkelten Raum wird eine Kerze aufgestellt.
- In diesem schummrigen Licht betrachten wir unsere Fingerspitzen, die wir gegen einen dunklen Hintergrund halten.
- Nach einigen Minuten der Konzentration auf die Fingerspitzen, beginnen wir zuerst feine Kraftströme zu erahnen und nach einiger Zeit werden wir sie dann auch sehr wahrscheinlich sehen können.
- Dies ist dann die Auraerscheinung!
Nachdem ich das geschafft hatte, experimentierte ich mit meinen Handflächen, Füßen, Armen und Beinen und konnte mich anschließend auf die Natur vor meinem Fenster zu konzentrieren. Denn dieserlei Energieverbindung, die sich in den Verbindungssträngen der Botenstoffe in unserem Sehen offenbart und so sichtbar wird, ist in jedem Lebewesen und in jeder Pflanze vorhanden und wird auch Aura genannt. Bewiesen ist sie mit der Kirlian-Photographie – auch beschrieben im Mikro- und Makrokosmos. Wie dabei ferner bekannt ist, ist das menschliche Energiefeld die Manifestation der universalen Energie auf der menschlichen Ebene. Es wird auch mit Lichtkörper beschrieben, der den physischen Körper umgibt und durchdringt und eine ganz spezifische Ausstrahlung besitzt.
Dieses Energiefeld wird Aura genannt und ist dabei dann der Teil des universalen Energiefeldes, der einfach alle Objekte umgibt. Dabei gibt es selbstverständlich die unterschiedlichsten subjektiven Wahrnehmungen vieler verschiedener Systeme zur Beschreibung der Aura, die unterteilt werden kann in Farbe, Helligkeit, Ort, Dichte, Funktion, Flüssigkeit und Form von verschiedenen Schichten.
Wenn ich diese Erkenntnis mit meinem geistigen Verständnis auch allumfassend, aussagelogisch verknüpfen kann, ist dies für mich ein wesentlicher Schritt, um mich wieder mit dem “ICH” zu verbinden. Das praktisch nie ganz gesund war, bevor es krank wurde und nach der Genesung hoffentlich wieder gesünder sein wird, als es sonst je war. Aber dazu benötigte ich noch weitere Erkenntnis der universalen Energie. Auch wenn zu jedem großen Ziel immer der erste Schritt notwendig ist, bin ich der Meinung, dass das ein entscheidender Abschnitt meines Lebens, hier an dieser Stelle und unter der gegebenen Situation, wieder einmal für alles Weitere entscheidend sein wird. Es hieß jetzt nur üben, üben und nochmals üben.
Bei meinem weiteren Bemühen mir wieder Kraft einzuverleiben, traute ich mich ja vorerst noch nicht einmal zu Fuß oder per Fahrstuhl in den Garten. Also gab es auch keine Betrachtung zu sportlichen Aktivitäten. Aber die “fünf Tibeter” sowie ein kleines, leichtes Finger-Yoga blieben mir dann doch. Das waren einfache Übungen, die keine übermäßige Kraft kosteten und in den unterschiedlichen MudrasXV,2 des Finger-Yogas dann auch wieder Mut und Kraft gaben. Es war ein neuerlicher Spiel-Raum, der in der Einfachheit von jedem Kind automatisch und aus dem Unbewussten geübt wird. Als erwachsene Menschen verlernen wir diese Natürlichkeit und machen somit allen Krankheiten Tür und Tor auf. Für mich bleibt es so jedenfalls die magische Bewegung der Zauberer (el brujos), wie es bei Castaneda beschrieben wird.
Dabei kam mir natürlich auch in den Sinn, was das doch wohl für eine Chance für die Menschheit wäre, wenn alle HIV-, Aids- und Krebserkrankten es sich zu ihrer Aufgabe machen würden, wenn sie das Leben zu lieben und die Liebe zu leben als Priorität erkennen würden. Vor allen Dingen hieße das aber auch, die Liebe nicht mit Begierde und Sexualität verwechseln zu wollen, denn nur dann könnte aus dieser übermittelten Erkenntnis, auch ein neues Bewusstsein erwachen.
Da würde sich das Paradox von Gut und Böse aufheben und bei jeder Betrachtung ausgewogen verbinden, anstatt zu schwächen und diese Stärke dann in sich selbst zu tragen, wäre ebenfalls eine Erweiterung und Empfindungsstufe der Liebe. Wobei die Möglichkeit zu einer Verschmelzung mit der universalen Energie, in der daraus resultierenden Entwicklung, die dann auch wieder Gesundheit hieße.
Aber dort, wo der physische Körper Energie verloren hat, könnte diese doch mit Liebe und Spiritualität aufgefüllt, eine völlig neue Macht der Stärke für den Willen sein. Aber dazu muss der erste Schritt zu einem neuen allgemeinen Bewusstsein getan werden, um Energie in seiner entscheidenden Form auch erkennen zu können. Nicht nur sensibel, sensitiv müssen wir werden und eine höhere Sinneswahrnehmung erlangen, um im Einklang mit uns Selbst, dann im Gleichklang mit der gesamten Schöpfung, zukünftig gar nicht erst krank zu werden. Und gerade kranke Menschen hätten dafür ausreichend Zeit sich darin zu üben.
Da die Realität durch das Bewusstsein erschaffen wird, erschafft es auch seine eigene Erfahrung der Realität - aus dem entsprechenden Kulturkreis. Ein Teil des Ganzen sind dann auch die unterschiedlichen Realitätsfenster, die mit neuen ParadigmenXV,3 aufgearbeitet werden sollten. Heiler gehen bei ihrer Heilarbeit von folgender Annahme aus: “Wir schaffen nicht nur unsere eigene Realität und unsere Krankheit selbst, sondern auch die Erfahrung dieser Realität, also auch die Art, wie wir Gesundheit und Krankheit erfahren”. Demnach unterliegen wir mit unserer selbst geschaffenen Wertevorstellung einer MayaXV.4.
Selbstverständlich ist das eine äußerst kontroverse Aussage und sie muss wirklich sehr sorgsam interpretiert werden, da sie leicht missverstanden sowie missbraucht werden kann. Denn die Verantwortung für eine gegebene Situation, ist etwas anders, als Schuld daran zu haben. Daraus differenziert sich die Mitschuld von der eigentlichen Schuld, wobei Letzteres impliziert, “wir würden krank, ” weil wir schlecht sein sollen und sind. So will es uns jedenfalls die Kirche einreden.
Wenn ich mir diese Idee einmal zu Eigen mache, dann liegt es ausschließlich in meiner Hand herauszufinden, wie ich mich in diese bestehende Situation gebracht habe. Wenn ich mich also in solche Situation hineinmanövrieren kann, dann liegt es im bestimmten Umfang auch an mir, mich dort wieder herauszuholen. Veränderungen vorzunehmen und neue, wünschenswerte Verhältnisse zu schaffen, die den Nährboden für Krankheiten stark dezimieren bzw. sogar ausschalten. Dazu erscheinen mir aber noch weitere wichtige Fragen offen.
Welche Seinsebene manifestiert sich in einer bestimmten Situation? Die schöpferische Essenz, die Bewusstseinsebene der Intention oder die Persönlichkeitsebene von Denken und Fühlen? Was ist Geisteskraft ohne Intelligenz? Was wäre ein Heilungsgeheimnis ohne Gesundheit?
Aber vor allen Dingen, wer ist das “WIR”, das so was zulässt und überhaupt erst erschafft? Vom holographischen Standpunkt aus sind wir alle miteinander verbunden und in Kontakt mit der größeren schöpferischen Kraft des Universums. Wobei jeder stets in Wechselwirkung mit jedem anderen und dem Gesamten Übrigen steht.
Wie z.B. auch Menschen, die sich andauernd unter Stress stellen wesentlich häufiger, wesentlich heftiger und ganz offensichtlich meist mit Herzerkrankungen zu tun haben, was dann ein Ergebnis der Gedanken und Gefühle auf der Persönlichkeitsebene des Energiefeldes ist. Die Situation hat sehr viel mit den Entscheidungen zu tun, die diese Person immer wieder getroffen hat und der Art, wie sie/er ihre kreative Energie gebraucht. Letztendlich sind wir Menschen auch die Produkte unserer Kultur- und unseres Stammesbewusstseins. Stress, falsche Ernährung mit vergifteten Produkten, die Denaturalisierung unseres Umfeldes, und emotionaler Mangel der wahren Gefühle, sind die Ursachen, die geradezu Krankheiten erzeugen müssen.
Hingegen hat ein Baby, das mit Aids geboren worden sein soll, sicherlich nicht die gleiche Wahlfreiheit auf der Persönlichkeitsebene, wie oben genannte Menschen oder ich selbst. Will man hier von einem Erschaffen der Realität HIV (AIDS) sprechen, so formuliert es auch Barbara Brennan, dann kann man/frau dies nur von einem holographischen Gesichtspunkt aus. Diese setzen sich aus dem kollektiven Bewusstsein und den morphogenetischen Feldern zusammen und liegen letztendlich ebenfalls in unserer Hand, wenn auch nicht ausschließlich in der des Einzelnen, so doch auf der persönlichen Ebene auf alle Fälle. Denn wir haben uns doch unsere Welt so geschaffen, wie sie ist.
AIDS Verschwörung - Virus entwickelt zum Töten?
Es mag einem zunächst wie ein Anfall von Paranoia vorkommen, das Militär mit der Ausrottung und der Verschwörung gegenüber dem eigenen Volk und sogar der eigenen Truppen anzuklagen. Jedoch könnte die überwiegende Mehrheit des militärischen Personals komplett unwissend von solch einer Verschwörung in ihrer Mitte sein, während eine handvoll von Verrätern in Schlüsselpositionen unter dem Schutz geheimer Operationen solch ein Unternehmen durchführen könnten. Die ausführliche Beweislage lässt in der Tat vieles darauf deuten, dass der angebliche AIDS-Virus künstlich hergestellt wurde und zur selben Zeit an verschiedenen Orten durch vorsätzliche Impfungsprogramme und wohlmöglich Blutbank- Kontaminierung in den Umlauf gebracht wurde.
Bei einer staatlichen Fördermittel-Anhörung von 1969 erbat die Abteilung für Biologische Kriegsführung des Verteidigungsministeriums der USA finanzielle Mittel, um durch "Gen-Splicing" eine neue Krankheit zu entwickeln, die zum einen das Immunsystem eines Opfers durchbrechen, als diesem auch standhalten könne. Im Jahre 1972 veröffentlichte die Welt Gesundheits- Organisation eine ähnliche Ausschreibung. Eine auffallende Eigenschaft von vorgeblich AIDS ist, dass es ethnisch selektiv ist....
Da das Individuum aus dem kollektiven Ganzen der Gesellschaft entstanden ist, in welches es hineingeboren wurde, ist es das “WIR”, das
erschafft und das sind wir dann ALLE. In dem Sinne gibt es für mich auch keine “Unschuldigen”, denn hier liegt die passive Mitschuld. Wir haben kollektiv die Situation geschaffen, die den Zustand
"Aids" entstehen lässt, der dann in manchen Individuen physisch zum Ausdruck kommt. Da drückt sich doch eigentlich der Zustand "Aids" in allen von uns auf irgendeine Weise aus und sei es dadurch, dass wir das
Vorhandensein von Aids leugnen wollen, wenn wir durch unsere Angst davor, mit dem Versuch es auszuklammern, oder die Vorstellung, dass wir selbst niemals davon betroffen sein können, diese “Krankheit” stärken. Im gegebenen Fall, wenn es dann uns doch selbst erwischt, auch häufig gleichzeitig durch die damit geschürte Angst wieder gesteigert, ist das Geweine und Gejammer grenzenlos. Erst dieser Umstand sorgt dafür, dass viele Betroffenen dann auch gleich ziemlich schnell und gnadenlos erkranken und sterben. Wer spricht denn in diesem Zusammenhang davon, dass wir auch ohne Aids sterben? Und das
AIDS ein Sammelbegriff von vielerlei Krankheitsbilder ist? Da sprechen Forscher doch heutzutage auch schon von AIDS bei Delphinen, Walen oder Korallenriffs. Ist das nicht fatal?
Der Zustand "Aids" drückt sich in unserer Beziehung zu jenen aus, die physisch davon befallen sind und jeder von uns wird durch Aids dazu herausgefordert, sich für Angst, Liebe oder Leben zu entscheiden. Jeder Augenblick, der uns mit dem Zustand konfrontiert, den wir kollektiv geschaffen haben und den wir Aids nennen, konfrontiert uns mit der Entscheidung für Liebe oder Angst. So sehe ich die Themen schon seit Jahrzehnten und werde in ihnen von Menschen bestätigt, die sich intensivst damit beschäftigen.
Wir können natürlich auch die tiefere spirituelle Ebene von Essenz und Intention in dieses Bild mit hinein nehmen und die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sich das Individuum vor der Geburt entschieden hat, mit Aids geboren zu werden. Als ein Geschenk an die Menschheit. Dieses Geschenk fordert uns dazu auf, Liebe statt Hass zu wählen. Denn zweifellos haben wir in der heutigen Zeit äußerst viel über die Liebe zu lernen und zur vollständigen Heilsituation ist es notwendig, auf allen Ebenen zu untersuchen, wie wir unsere Realität erschaffen. Mit was für einem Stammesbewusstsein oder durch welche Realitätsfenster, und, ob wir uns zu den alten Paradigmen unterordnen, oder bereit sind eine neue Akzeptanz zum Leben zu gewinnen.
Der Urgrund des Universums ist Essenz, und von allem anderen die so genannte universale Essenz, ist der Geist der sich manifestiert, um dazuzulernen - das ist dann auch die geistige essentielle Kraft. Alles Geschaffene stammt aus dieser Essenz: Intellekt, Bewusstsein, Gefühl und Materie, wozu unser physischer Körper gehört. Gesundheit erlangen wir, wenn wir unsere wahre Essenz, die einzigartig ist, durch die Ebene des Bewusstseins, des Denkens und Fühlens und des physischen Körpers zum Ausdruck bringen und essentiell sehen. Gesundheit und Krankheit werden in diesem Prozess von uns selbst geschaffen. Wir sind dieser Prozess. Krankheit ist das Ergebnis einer Verbiegung auf der Bewusstseinsebene (unserer Intention), wodurch unsere Essenz daran gehindert wird, sich durch alle Ebenen bis hin in den Körper hinein auszudrücken. Krankheit zeigt, wie wir versucht haben, uns von unserem tiefen Sein, unserer Essenz abzutrennen.
Das, was wir erschaffen, entsteht sowohl aus unserer Individualität wie aus unserer Zugehörigkeit zu Gruppen, von der intimsten bis zum universalen Maßstab. Das heißt, unsere Schöpfungen sind nicht nur unser eigenes Werk, sondern sie sind von den Menschen, mit denen wir am stärksten verbunden sind, beeinflusst und mitgeschaffen. Menschen, mit denen wir weniger stark verbunden sind, haben auch weniger Einfluss darauf. In diesem Prozess von Gesundheit und Krankheit können wir unser inneres Selbst nicht fragmentieren, ohne uns voneinander zu isolieren. Aber auch in uns selbst isolierte Prozesse fördern Krankheit und keine Gesundheit.
Wir sind alle miteinander verbunden. Alles, was wir über Gesundheit oder Krankheit denken, fühlen oder dazu tun, wirkt auf jeden anderen. Indem wir uns selbst heilen, heilen wir andere. Indem wir unsere Essenz, unsere Einzigartigkeit zum Ausdruck bringen, fördern wir die Gesundheit von jedem anderen, indem wir es auch ihnen möglich machen, ihre Essenz zum Ausdruck zu bringen. Jeder von uns trägt das ganze Muster in sich. Jede Körperzelle enthält das Muster des ganzen Körpers und jeder Mensch, enthält das Muster der gesamten Menschheit. So haben wir auch den Zugang zu diesem riesigen Muster von Energie und Licht, um uns und um überhaupt zu heilen. Aus eigener Erfahrung ist dies wirklich und lebendig.
Aber, die Ursachen einer bestimmten Krankheit sind auch so unwahrscheinlich vielfältig, dass es unmöglich wäre, sie alle hier nun kompakt aufzuführen. In manchen Fällen ist der Gruppeneinfluss stärker, als in anderen. Gerade heutzutage treten immer mehr Fälle davon auf, die ihre Wurzeln in größeren Gruppierungen der Menschheit haben und somit auch schon schwerstkrank geboren werden. Wie z.B. die Babys die mit Aids, oder anderen schweren chronischen Leiden auf die Welt kommen. Es ist ein Zeichen für den Wandel der Zeit. Es ist eine Manifestation des bewussten Gewahrseins der Menschheit für die Verbundenheit mit allen Dingen. Aids ist eine vorgegebene Krankheit, die die nationalen Grenzen auflösen und den Menschen zeigen wird, dass Liebe die Antwort ist. Wir sind dieses Muster. Das Muster ist unser Aurafeld. Wir sind Energie und wir können uns sehr rasch verändern.
Wir leben in einem formbaren Körper, der sich ständig verändert und zu großen Veränderungen fähig ist. Die Zeit ist holographisch und wir können uns zum Zwecke des Heilens, in der Zeit vorwärts und rückwärts bewegen und Informationen aus der Vergangenheit, ebenso wie aus der wahrscheinlichen Zukunft gewinnen. Wir können zum Heilwissen aller Zeiten Zugang finden. Wir sind diese Weisheit. “Sie ist in uns und umgibt uns.” Es ist das Heilungsgeheimnis der Jahrtausende.
Für mich ist das selbstverständlich, auch wenn ich dazu stehe und sogar noch weiter gehe, dass jede Wissenschaft, die sich auf die sekundäre oder materielle Realität der physischen Welt gründet, auf einer Illusion beruht und deswegen illusionär, eine "Maya" zu nennen ist. Mit diesem Wissen seit mehr als 30 Jahren, konnten mir persönlich auch Krankheiten noch nicht das Leben vergällen und trotzdem war ich nicht in der Lage, mich durch die Vermeidung zur Situation der Gruppenbindung, vor meiner Erkrankung zu schützen. Aber dies wahrscheinlich daher, weil ich mich stets unverletzbar fühlte und durch den Umgang mit den mir auferlegten Gruppen, sehr häufig zu Überheblichkeit neigte. Ich gehörte ja schließlich nicht dazu - zu keiner Gruppe und schon gar nicht zu DER Gesellschaft.
Glücklicherweise macht uns die Welt immer deutlicher, dass wir uns zuallererst selbst verändern müssen, um die holographische Sichtweise auch annehmen zu können. Unter den dramatischen Umständen der Welt, die sich in starken gesellschaftlichen Diskrepanzen aufzeigt, wird unser Indentitätsempfinden herausgefordert, wobei eine ganz neue Qualität von Selbstverantwortlichkeit notwendig wird.
Wir müssen weit aus mehr Verantwortung für unser Handeln übernehmen, sowohl uns selbst, so auch anderen gegenüber. “Wir” sind verantwortlich für unsere Gesundheit und bekommen gleichzeitig unbegrenzte Mittel an die Hand, für unsere eigene Gesundheit zu sorgen. Auf dieser Stufe unserer Entwicklung können wir das ungeheure Potenzial an Kraft, Wissen und Energie gar nicht ermessen, das uns in der primären Welt zugänglich ist.
Was die Schulmedizin Krankheit nennt, ist der Ausdruck von Unausgewogenheit aus tieferen Schichten der menschlichen Psyche. Aus der Perspektive des Heilens ist Krankheit die physische Manifestation einer tieferen Störung und besonders bei unheilbaren Fällen müssten die Patienten dazu angeleitet werden, ihre Aufmerksamkeit mehr auf die tiefere innere Wirklichkeit und ihre schöpferischen Heilenergien zu richten, als auf die Diagnose. So jedenfalls auch die Aussage von Frau Brennan.
Das alles sind Verantwortlichkeiten, zu denen wir heutzutage nur noch sehr selten angehalten werden. Sie auch im vollen Umfang in der Verantwortung als solches, für uns, unsere Mitmenschen und unsere Mutter Erde zu übernehmen, wäre Verpflichtung. Ohne es absichtlich oder bewusst zu übertragen und für den eigenen Kreis auch anzuwenden, sind in ihrer Oberflächlichkeit Eltern, Lehrer und Verantwortliche sogar vorrangig bereit, Kinder, Auszubildende und ganze Volksschichten in Abhängigkeit und Krankheit zu verstricken und mit der geheuchelten Ansicht, “ich –WIR- wollen ja nur das Beste ...”, damit noch tiefer in das Elend zu führen, als es ansonsten notwendig wäre, wenn wirklich Existenzielles (einschließlich allem Essentiellem) berücksichtigt werden würde. Was ist eigentlich existentiell und essentiell? Doch garantiert nicht unsere verbogene Zivilisation und das Anstreben von "Machtpotenzial"!
Denn das Universum ist in Hülle und Fülle unendlich reich und kreativ, wobei wir das überdurchschnittliche Glück haben, mit diesem, unserem Körper und unserem Bewusstsein, in Verbindung zu stehen und auf diesem Planeten leben zu dürfen - wobei es in unserer Macht liegt, diese Kräfte anzuzapfen und für uns zu nutzen.
Theoretisch hätten wir alle Mittel in der Hand, gesund zu sein, gesund zu bleiben und, oder wieder gesund zu werden. So wie auch in der ganzheitlichen Medizin vom Grundprinzip davon ausgegangen wird, dass wir unsere körperliche Gesundheit nicht von unserem emotionalen, geistigen und spirituellen Befinden trennen können und wir auch mit allen übrigen Dingen auf der Erde, sowie mit unserem direkten Umfeld verbunden sind. Die Verbindung existiert auf allen Ebenen und körperliches “Unwohlsein” und Krankheiten spiegeln immer Konflikte, Angst, Spannungen und Disharmonie; auch auf den anderen Seinsebenen wider.
Körperlich erkrankt zu sein heißt; der Körper gibt uns unmittelbar und vor allen Dingen unmissverständlich und unübersehbar eine Botschaft, nämlich auf unsere tiefsten und verborgenen Gefühle, Gedanken und Einstellungen genau zu achten, um neuerliche Wege zu finden, wie wir unsere natürliche Harmonie und Ausgeglichenheit wiederherzustellen vermögen. Dies müsste ein Grundprinzip der allgemeinen Lebenserhaltung schlechthin sein, wofür wir sensibilisiert werden und auf die inneren Abläufe horchen sollten.
Es findet ein ständiger Informationsaustausch zwischen Verstand und Körper statt. Der Körper nimmt das physische Universum wahr und gibt Botschaften darüber an den Verstand weiter. Dieser interpretiert die Wahrnehmung entsprechend seiner individuellen Vergangenheitserfahrung und seinem Glaubenssystem und löst im Körper damit bestimmte Reaktionen aus. Aber auch meine situativen Inspirationen der Übermittlungen meines Geistführers verstand ich in der Vergangenheit häufig als langfristige Anweisung, die es nicht zu verändern galt. Wenn nun auf dieser Ebene, im Erziehungs-, Lehr- und Gesellschaftssystem am häufigsten mit schwerwiegenden Fehlern, Lügen und Dummheiten gearbeitet wird und für Verbreitung gesorgt ist, wie soll dann ein erwachsener Körper noch reagieren? Selbstverständlich mit Erkrankung.
Wenn nämlich der Verstand aufgrund seines Glaubenssystems, ob nun bewusst oder unbewusst, zu dem Schluss kommt, entweder diese gesellschaftlichen Lügen und psychischen Vergewaltigungen nicht mehr zu akzeptieren, oder zu dem Schluss findet, dass die Krankheit in der bestimmten Situation angebracht und unvermeidlich ist, so wird er es dem Körper entsprechend signalisieren. Dieser wird dann zwangsläufig Krankheitssymptome manifestieren. So werden wir tatsächlich auch mit der Zeit krank. Eigentlich eine völlig logisch physikalische Gesetzmäßigkeit.
Natürlich möchte ich damit nicht den Eindruck erwecken, dass jede Krankheit ein so einfaches Problem darstellt, für das es eine vorgefertigte Erklärung gibt. Denn wie bei allen Problemen die wir haben, spielen auch hier oft viele komplexe Faktoren eine maßgebliche Rolle. Aber es ist für mich nicht von der Hand zu weisen und absolut unumstritten, dass Krankheit ein Ergebnis unserer inneren Vorstellung und Glaubenssysteme und daraus der Versuch ist, eine Lösung für ein Problem zu finden, das eigentlich in uns selbst liegt.
Gerade auch die Erlebnisse im Krankenhaus konnten mir dies an den Betroffenen, ziemlich klar vor Augen führen. Schließlich wusste ich, dass die schwersten Krankheiten bei denen auftreten, die einen Mangel an universellem Urvertrauen haben und nicht sensibel genug sind, wie gut oder schlecht sich die Verbindung zwischen unserem Verstand und Körper mit kreativem Visualisieren herstellen lässt.
Denn alle Befehle, die von dem einen zum anderen weitergegeben werden, formen bewusst oder unbewusst Bilder und Gedanken in unserem Verstand, die dem Körper die weiteren Schritte und den folgenden Zustand signalisieren. Nebenher zusätzlich noch die ganzen anderen negativen Einflüsse, die sich in Ballungsgebieten und Massenansammlungen von Großstädten ergeben und schon ist der Weg in bestimmte Krankheiten fest programmiert.
Vieles, was zunächst als Unwohlsein und dann als Krankheit angesprochen wird, kommt daher, dass Geist und Körper mit leeren, zerstörenden und schlechten (Scheiß ...) Worten gefüttert werden. Solche Worte haben nun mal keine Vitalität in sich und lassen eine Leere im Geist zurück, wie auch ein lähmendes Leergefühl im Körper. Wenn so die Fäkaliensprache wie Selbstverständlichen unseren Geist zur „Güllegrube“ erklärt, wie soll dabei der Körper und die Seele gesund sein? So "düngen" wir uns ganz offensichtlich zu Tode und ersticken an den eigenen unflätigen Worten, die sich automatisch zu gleich negativen Taten umwandeln.
Ich gehe sogar noch weiter und erinnere mich daran, dass Hassgedanken der ursächliche Anlass für Krebs und Geschwüre aller Art sein können, da dadurch die Blutkorpustel zum “Kochen” gebracht werden. Kochende Wut- und Neidgedanken zerreißen das Körpersystem und setzen gefährliche Gifte in Herz- und Magengegend frei. Gedanken von Bitterkeit und Verdammung zertrümmern die Körperzellen, verhärten Adern und Arterien und verstopfen den Strom der Lebensflüssigkeiten (siehe Lymphen und Thymus) im ganzen Körpersystem. Das führt dann zu Lähmungen, Arthritis und Rheumatismus. Der japanische Metaphysiker Tanigushi, der so sehr erfolgreich in der Heilung von Krebs ist, erklärte: “Vorurteile und nachtragende Gedanken müssen weg. Das Suchen von Fehlern und ständiges Kritisieren können nicht mit Gesundheit zusammen existieren!”
Die Geistesfähigkeit der Kraft sitzt im Hals und befindet sich im Bereich des bewussten Geistes. Das heißt, dass wir bewusst und beliebig Kraft, Leben und Vitalität durch unsere gesprochenen Worte aktivieren können. Kraft wird als die Fähigkeit definiert, Dinge in Bewegung zu setzen, als da sind: neue Ströme von Leben, Gesundheit und Vitalität, die durch und in den Körper fließen. Das ruhige Sprechen von Worten des Lebens und der Liebe zu jeder Zelle, jedem Organ und jeder Funktion des Körpers ist die sichere und immer wirkende Art, unsere Denkgewohnheiten zu ändern und bessere physische Gesundheit herbeizuführen.
Es ist mittlerweile rundum nachgewiesen, dass Negationen unser “gesundes” Leben verwirren und nur die positiven Äußerungen unseres Sprachgebrauchs, auch positive Bedingungen ermöglichen, uns ein positives Erdendasein zu gestalten. So wie es von dem Schüler des Schriftstellers Murphy, E.G. Freitag, in seinen Büchern “Kraftzentrale Unterbewusstsein” und “Positives Denken” bereits vor Jahrzehnten niedergeschrieben steht, nennen wir es heute kreatives Visualisieren, wobei wir grundsätzlich davon Abstand halten müssen, Negationen zu benutzen. Anders ausgedrückt, wenn ich mir einrede “nicht krank werden zu wollen”, so ist das eine Aufforderung an meinen geistigen, unbewussten Verstand, eben doch krank zu werden, da es im geistigen Verständnis von Verbildlichung das “NICHT” nicht gibt.
Also, so wie in der Bibel, war zuerst das Wort und wir müssen heutzutage vermehrt darauf achten, die Bildsprache des Verstandes so zu motivieren, dass die Dinge die wir uns wünschen auch verständlich in Begriffe zu formulieren sind. Damit der unbewusste Geist sie annehmen kann, ist der einfache Wunsch “ICH bin GESUND”, oder ICH bin REICH notwendig. In der Prägnanz des einfachen positiven Wort- gleich Bild-Begriffes akkumulieren sich die Dinge und geben dann für den Körper die entsprechend weiteren fundamentalen Botenstoffe. Im übertragenen Sinne ist die Visualisierung, Affirmation oder Imagination die Schwingungsenergie. Somit muss ich den angestrebten Zustand im positiven Sinne vorzugreifen und ihn zur Tatsache bestimmen, damit er sich auch manifestieren kann.
Nur allein unser Abenteuer mit Biesenthal, war für mich der Beweis, dass durch positive Imaginationen, Affirmationen und Visualisierung, mit ausreichender Kreativität, einfach alles Erdenkliche zu verwirklichen geht. Denn obwohl ich damals schon den HIVirus in mir trug, wovon ich anfänglich zur Vertragsunterschrift noch nichts wusste, hatten Dasty und ich mit halbwegs gesundem Denken und dem ständigen kreativen Visualisieren unserer Wünsche und Bedürfnisse realisierten Erfolg gebracht. Wir, das heißt meiner Frau Dasty und mir wurde allein durch unsere “Wunsch-Real-Welt” die Möglichkeit geschaffen, ohne eigenes Einkommen und entsprechender Sicherheiten und Vorkenntnisse, für unser Projekt Biesenthal einen Kredit von der Bank in Höhe von insgesamt 1,2 Millionen DM zu erhalten. Wohl bemerkt OHNE Betrug, sondern allein aus unserem festen Willen und Wunsch heraus. Nur weil wir davon nicht lassen, wollten in Biesenthal unsere Ideale zu investieren. Mit dem festen Glauben an eine erfolgreiche Rekultivierungsarbeit visualisierten wir uns rund 650.000,00 Euro (€). Davon zahlten wir sogar, bevor wir durch die „ost-deutschen“ Umstände vertrieben und zur Aufgabe gezwungen wurden, 400 Tausend DM innerhalb von 1 ½ Jahren zurück. Also lief das Geschäft gut.
Das war insgesamt und anfänglich für uns auch ziemlich unvorstellbar. Jedoch als wir mitten in den positiven Betrachtungen, Taten und kreativen Gedanken verstrickt waren, kamen alle Gelegenheiten, die uns den Weg zum Ziel des Projektes ermöglichen sollten, fast wie von selbst und direkt auf uns zu. Es ergab sich zu dem gewünschtem und angestrebtem Abenteuer wie von allein. Ja, wir haben ohne Einkommen, Eigenmittel und Sicherheiten 1,2 Millionen zur Verfügung gehabt und hätten innerhalb von 10 bis 15 Jahren auch die Summe zurückzahlen können und dann den entsprechenden Gewinn erzielt, wenn nicht dogmatische Engstirnigkeit permanent dagegengearbeitet hätte und wir stigmatisiert worden wären. "Wir, bösen Wessis, WIR“ - waren nach Meinung der ehemaligen Ostbürger ja nur zum “Abgreifen” gekommen.
Also warum sollte es nun mit meiner Gesundheit nicht auch eine Sache von Verstand und Denken, Kreativität und Visualisierung sein? Eine Erfolg versprechende Sache der Visualisierung? Wenn sich selbst materialistische Wünsche zum erhofften Positiven manipulieren und suggerieren lassen, dann müsste es doch noch wesentlich einfacher mit dem körperlichen Befinden funktionieren!
Schon damals ließ sich für mich erkennen, dass sich nur aus Angst und Unwissenheit Blockaden ergeben und mit einem entsprechenden Maß an erhöhter Sinneswahrnehmung, Selbstbewusstsein und Selbstwert, auch diese Sperren zu schmelzen und zu beseitigen sind. Wenn wir das Gute im Leben nicht sehen wollen und uns selbst damit schmälern, dann kann sich kein Reichtum, Energie, Schönheit, Freude, Vitalität und Gesundheit einstellen.
Ebenso wie ich von jeher der festen Überzeugung bin, dass sich unser Aussehen und das Erscheinungsbild, welches wir für unsere Umwelt darstellen, allein von uns selbst abhängig sind. So verfettet, verkrüppelt und degeneriert wir uns zeigen, hat ausschließlich mit der eigenen Sicht der Dinge zu tun und ist eine Angelegenheit unserer Einstellung zu dem Bewusstsein über uns selbst, in unserer selbst festgelegten Realität.
So gesehen gibt es keine Unschuldigen oder anderweitig Schuldigen, da ein jeder Mensch mit seinem bewusstem Sein eine Mitschuld an allen Verhältnissen trägt, die sich abspielen oder die sich ihr/ihm entsprechend entgegenstellen und sich so dann persönlich zutragen. Sogar in den ausweglosesten Situationen lassen sich erträgliche Verhältnisse schaffen, wenn auch nur momentan - und für Zukünftiges sich oft nicht gerade förderliche Perspektiven daraus ergeben sollten, so sind wir doch selbst für den Druck der Umstände und was sie bewirken, mit unserem Kopf verantwortlich. Auch dazu werde ich noch eingehender finden und meine Betrachtungen im Folgenden ausschweifen lassen.
Unser Körper spiegelt unser Bewusstsein wieder. Mit der Meinung, die wir über uns selbst haben, bestimmen wir, wie gesund und schön oder wie krank und hässlich wir sind. Sobald wir unser Denkmuster grundlegend verändern, wird unser körperliches Selbst diesem Beispiel folgen. Der Körper verändert sich und baut sich ständig, in jedem Augenblick neu auf. Ausschließlich unser Denken bestimmt, wie dies dann zu geschehen hat und sich umsetzt. Je mehr wir unser Bewusstsein auf die höchste spirituelle Vervollkommnung ausrichten, desto mehr drückt unser Körper unsere persönliche Vollkommenheit aus.
Auch jeder Heilungsprozess geschieht immer von innen nach außen. Also, nur vom Inneren heraus können wir gesunden. Wenn wir guten Kontakt zu uns selbst pflegen, brauchen wir nicht mehr krank werden, um zu uns selbst zu finden. Das wäre eigentlich eine relativ einfache Formel, die mit unseren gesellschaftlichen Bindungen natürlich nicht grundsätzlich zu realisieren ist. Daran macht sich aber meine persönliche Einstellung fest, die mir mein ganzes Leben schon vermittelt, dass die Gesellschaft kränker ist, als ich es je sein werde. Denn im Prinzip lebe ich in relativer Harmonie, wenn ich nicht in meiner frühesten Jugend zum “Hassen” angeregt und anderweitig motiviert worden wäre. Damals wusste ich aber auch noch nichts vom “positiven Denken” und konnte somit zwar persönliche Erfahrung daraus ziehen, aber die Umstände nicht verändern, um ihnen entsprechend entgegen zu wirken.
Letztendlich war von jeher meine feste Überzeugung, dass die Dinge die mir widerfahren nur geringfügige Notwendigkeiten, eines größeren, allumfassenden Planes sind, an denen ich mich persönlich festigen, stabilisieren und daran wachsen muss. Um ebenfalls in den gesamten Kreislauf wieder beruhigt und harmonisiert aufgehoben, darin aufgenommen zu werden und im Ganzen einzugehen.
Denn wir haben alle Weisheit und alles Wissen, das wir jemals benötigen bereits in uns. Durch unsere Intuition, die uns mit der universalen Intelligenz verbindet, können wir auch eigentlich jederzeit darüber verfügen. Dennoch empfinden wir es jeweils sehr schwierig, mit unserer höheren Weisheit Verbindung aufzunehmen.
Dabei scheint es in unserem Zeitalter und die letzten Tausende an Jahren geradezu ein gesellschaftliches Spiel zu sein, das Volk, die Masse, die Mehrheit, unsere uns nahe stehenden Kinder und Schutzbefohlenen zu verblenden und in die Irre zu führen, um einen eigenen selbstsüchtigen Vorteil dabei herauszuziehen. Die Führer und Lehrer unserer zivilisierten Nationen machen noch nicht einmal mehr einen Hehl daraus, dies überdurchschnittlich verbergen zu wollen, da überwiegend sowieso schon nur noch Dummheit, Ignoranz und Gewinnsucht regieren.
Umso wichtiger ist es gerade in unserer Zeit der holographischen Allianz einer androgynen Revolution, dass ein jeder Mensch seinen eigenen, höchst persönlichen inneren Führer hat. Die Indianer nennen ihn “Spirit Guide”, die Energien, die geistigen Helfer, oder Führer sind. Ich hatte nun meinen Aton.
Wir können unseren geistigen Führer auch personifizieren und ihm einen Namen geben, um uns auf die Energieübermittlung besser konzentrieren zu können. Wen es beruhigt, der nennt ihn “Gott”. Selbstverständlich ist die Energiewahrnehmung dafür erforderlich, weshalb auch jeder Schritt dahingehend einzeln vorgenommen werden muss. Ohne Energiewahrnehmung keine Energievermittlung.
Die geistigen Helfer, Engel oder Führer, die notwendigerweise im Einzelnen zu trennen sind, aber der Einfachheit von mir jetzt relativ gleichgesetzt werden, da jeder Mensch eine andere Verbindung zu den elementaren Kräften benötigt oder akzeptieren kann, sind die Energien, die uns auch helfen zu heilen auch unterschiedlich. Zu lieben, zu erschaffen, uns für unseren Lebenskreis einzusetzen - ganz zu werden, oder auch einfach nur Dinge zu tun und unseren zunächst kleinen Tagesplan zu erfüllen. Diese Energie, die uns ständig geschickt wird, manifestiert sich, um für uns wahrnehmbar zu sein, in Gefühlen und Bildern. Meist erfahren wir zunächst ein äußerst intensives Gefühl, das dann die inneren Bilder entstehen lässt. Diese Auslösung setzt in unserem Verstand die Übersetzung in begreifbare Begriffe um.
So beginnt alles Leben mit Energie und Energie schafft Licht. Ohne die Sonne wäre kein Leben auf der Erde vorstellbar. Licht schafft wiederum Wärme und alles Lebendige, ist dann Ausdruck dieser Energie. Licht und Liebe ist dabei untrennbar miteinander vereint. Sozusagen eine Frequenz die schwingt - die harmonisiert oder erkranken lässt!
Dabei glauben die Indianer, dass die wichtigste Aufgabe des Menschen in Einklang mit der übrigen Schöpfung zu leben ist. Nur auf diese Weise ist der Ausdruck im persönlichen Leben, verbunden mit der Universal-Energie zu ehren und zu vollziehen und wird von Ihnen >Tate Topa< genannt. Einer der vielen Wege und Möglichkeiten ist auch der, des indianischen Weges und ein Pfad für den Menschen, um direkte Hilfe von der universalen Energie zu erhoffen. Auch wissenschaftlich ist für die nächsten Jahrtausende ein Übermaß an Energie vorhanden, aus dem wir unsere Kräfte stärken können. Nach indianischem Glauben und auch meiner Erkenntnis, ist für jeden Menschen im Universum eine Reihe von Schutzenergien vorhanden, die so genannten Spirit Guides, geistige Führer oder Helfer, die uns unseren Weg durch das Leben erleichtern sollen. Umso intensiver unser Bemühen ist, Verbindung zu ihnen aufzunehmen, umso direkter und verbindlicher werden sie uns unterstützen und wie es sich in meinem Leben schon unzählige Male beweisen ließ, sind diese Helfer und Führer sogar dann hilfreiche Energiegeister, wenn an sie nicht geglaubt wird. Denn so oder so, sie sind unentwegt für uns da.
Es vereinfacht natürlich den Zugang zu den kosmischen Energien, wenn die Bereitschaft und Öffnung ausgebaut, erweitert und uneingeschränkt verinnerlicht, von einem Selbst intensiv gelebt und unterstützt wird. Dies lässt Vereinigung zu und schafft demzufolge förderliche Energien. Um den Kontakt zu den Energien herzustellen und diese positiv in Aktion treten lassen zu können, sollten wir uns selbst mit Körper, Seele und Verstand in Gleichgewicht bringen und eine körperliche und geistige Reinigung vollziehen. Dann, einen ausgesuchten Kraftort aufsuchen und meditative Arbeit leisten. Hierbei sind individuelle Vorlieben ebenso wichtig, wie sich aus dem entsprechendem Interesse heraus auch die verschiedensten Möglichkeiten ergeben, um den richtigen Weg und Führer zu finden. Denn es gibt kein „höheres Wesen“, welches für uns alle das „Gleiche Gute“ will, wenn wir persönlich nicht unsere individuelle Kraft und Kreativität nutzen.
Da dürfen wir uns nicht von negativen Gedankenformen, die in unserer Kultur leider reichlich Unterstützung finden, beirren lassen. Wir haben keine angemessenen Vorbilder mehr. Aber bei alledem ist doch letztendlich jeder selbst verantwortlich, aus seinen niederen Triebenergien heraus, in die höheren geistigen Energien zu finden. So wird allgemein die Spannung des Triebes als Energie benutzt, um auch Bewusstsein zu schaffen, indem man/frau diese Spannung aushält und nicht auslebt. Nur dadurch kann Bewusstsein gebildet werden, wodurch sich geistige Energien finden lassen.
So kann davon ausgegangen werden, dass ein jeder spirituelle Weg sein Ziel in der alltäglichen Bewusstheit über das, was man tut, denkt und fühlt findet. Hierbei treffen sich dann auch fernöstliche Glaubensbekenntnisse, wie z.B. auch Chakrenarbeit und westliche, humanistische Psychologie. Allerdings sind wir westlichen Menschen stark überformt von materialistischer Betrachtungsweise und nur selten bereit, unser Gefühlsleben auszuleben.
Daraus geht hervor, dass im hinduistischen Tantra und in buddhistischen Glaubensgrundsätzen sehr viel Aufmerksamkeit verwendet wird, dass in den östlichen Lehren auf Disziplin im Umgang mit Gefühlen vorrangig geachtet, ein westlich orientierter Mensch dagegen unter einem zu viel an Disziplin und einem zu wenig an Gefühlsausdruck leidet. Aber gerade bei schweren Erkrankungen ist es von ganz besonderem Interesse, sich selbst auch über all diese Dinge seinen Gedanken zu machen. Gerade Energie-, Licht-, Aura- und Chakrenarbeit ist ebenfalls eine wichtige Betrachtung aller Heilerfolge. Denn dieserlei Arbeit ist keineswegs an östliche Lehren gebunden, sondern stellt ein Phänomen dar, das der Westen wie der Osten kennt. So wird vielerorts doch schon mit Yoga und Meditation, mit Akupunktur und anderen alternativen (komplementären) Energieformen behandelt und geheilt.
Jedes Wissen über die Zusammenhänge erweitert das Bewusstsein und trägt dazu bei, im eigenen Leben eine höchst eigene Balance zu finden, wodurch Krankheit schon im Vorfeld erkannt, nicht unbedingt zum Ausbruch kommen muss. Schließlich bedienen wir uns auch einer Land- oder Straßenkarte, um bestimmte Orte, Städte und Gegenden zu finden und das Energiefeld der Aura, welches sich durch die verschiedenen Chakren aufzeigt, sind nun mal Energieebenen, zu denen wir nur Zugang finden, wenn wir uns mit diesem Spektrum beschäftigen. Denn wenn wir erst einmal erkrankt sind, dann ist es zwar immer noch sehr wichtig die Ursachen zu lokalisieren, es ist aber bereits auch zu spät, um an den Ursachen etwas, bzw. Wesentliches zu verändern. Dabei ließe sich natürlich gegen chronische Krankheiten vorbeugen, wenn unsere Schulmedizin endlich eine erweiterte Perspektive vertreten würde. Aber mit Engstirnigkeit und „Allmachtsanspruch“ ist den Phänomenen, die doch eigentlich gar keine sind, nicht zu begegnen.
Die Aura und die Chakren sind ein konkretes Energiephänomen, solange sie nicht von der menschlichen Vorstellung erfasst werden. Haben wir dies dann erfasst, ermöglichen sie weitere Bilder zum Verständnis unseres menschlichen Körpers und projizieren letztendlich weitere Bilder, auf dem Weg der kreativen Visualisierung.
Mit diesen neu geschaffenen Bildern erleben wir dann auch unseren Körper neu und somit hilft die Beschäftigung mit Aura und Chakren, uns unseres Körpers und unseres Bewusstseins bewusster zu stellen. Dass bei den Chakren die Vorstellungsbilder wichtig sind, zeigen uns die Darstellungen der sieben Chakren in der hinduistischen Kunst. Dort wird jedes Chakra traditionell mit einem ausführlichen symbolischen Bild dargestellt. Bei der Betrachtung solcher Bilder erlangen wir in komprimierter Weise die archetypischen Vorstellungsbilder wieder, die mit einem jeden der sieben Energiezentren verbunden sind.
Um nun im Einzelnen auf die sieben unterschiedlichen Chakren einzugehen, wäre es von meiner laienhaften Betrachtung nicht ratsam hier Anleitungen folgen zu lassen, da es nicht als professionell zu bezeichnen wäre, und außerdem füllen diese Erkenntnisse auch schon zahlreiche Bücher. Ich möchte jetzt nicht Themen erörtern, die ich noch nicht aus dem Herzen heraus für mich selbst verinnerlichen konnte. Demgemäß fordere ich den Leser auf, sich entsprechende Literatur zu besorgen.
Eine erste ganz einfache Form der Chakra-Arbeit mit sich selber, kann ich hier allerdings schon mal dem Leser vermitteln. Betrachten wir die Farben des Regenbogens und sortieren die Farben nach unseren Lieblingsfarben. Die Farbe, die ich am wenigsten leiden kann, und am meisten ablehne, das ist die Farbe, mit der ich mich am intensivsten und ausgiebigsten beschäftigen muss, da das der Bereich ist, indem ich Blockaden habe. Um eine Harmonie des Körpers zu erstellen, müssen Blockaden aufgearbeitet und aufgehoben werden und wenn ich eine bestimmte Farbe total ablehne, dann ist das der Beweis für die jeweilige Blockade, die ich zunächst mir “sympathisch” machen muss. Also umgebe ich mich mit dieser ablehnenden Farbe, kaufe mir Bettwäsche und Kleidung in dieser Farbe, damit ich mit ihr zusammenarbeiten kann. Schon Freud und Jung haben mit dem Sympathikus den Teil des vegetativen Nervensystems beschrieben und besondere Aufmerksamkeit der Farbenlehre schenkte ferner auch Johann Wolfgang von Göthe. Die Beschäftigung mit der Chakrenlehre ist eine weitere und noch tief greifende Betrachtung von “krankmachenden” Umständen und daraus wirkenden Ursachen. Sie wird in der indischen Gesundheitslehre und in der heilbringenden Lichtarbeit der B.A. Brennan umfassend behandelt.
Es ist aber nicht nur wichtig, sich von Kennern der Materie bzw. Experten auf den jeweiligen Gebieten unterrichten zu lassen, sondern, man/frau muss sich mit den Dingen die einen interessieren auch noch zusätzlich selbst beschäftigen. Da reicht es nicht, dass darüber gelesen wird oder man/frau sich am Rande damit beschäftigt. Nein, da muss schon mitgearbeitet werden. Nur durch die intensive Beschäftigung und den ständigen Kontakt mit und über den Umgang mit den Erkenntnissen, lässt sich auch die Selbstverständlichkeit und Verinnerlichung herstellen, die benötigt wird, um die Komplexität der schöpferischen Kräfte, der schamanistischen Erfahrung und des wahren Weges zum entsprechenden Ziel zu beschreiten. Da ist ein guter Lehrmeister ebenso wichtig wie der Zugang zum inneren Führer, oder den vielen kleinen Helfern, die sich konkret um unser Wohl kümmern.
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Mir persönlich bleiben stets suspekt, Sekten, Vereine und Parteien, sowie Gurus und anderweitige Scharlatane, die zunächst die Hand aufhalten und mit besonderer “wissenschaftlicher” Erkenntnis prahlend, doch nur dogmatische Abhängigkeit erzeugen wollen. Demgemäß möchte ich warnen und jeden Menschen auf seine ureigenste Intuition verweisen. Obwohl es natürlich besser ist unwissenschaftlich gesund zu sein, als wissenschaftlich krank - und zu sterben. Auch wenn es unsere Gesellschaft so dann lieber sieht. Solange es aber nicht in unser Bewusstsein eingeht, dass Heilpflanzen, Nahrungsmittel und Nahrung eben Heilmittel sein müssen, solange wird sich an den Bildern der unheilbaren Krankheiten nichts ändern.
Für mich ist “learning by doing” die Devise und es ist angebracht, die eigenen Erfahrungen, mit dem Kultur- und Glaubenssystem der selbst erfahrenen und gelernten Prinzipien, im Kontext der globalen und universalen Erkenntnisse zu verbinden. Diese Wahrheit verlangt ohne Stammesbewusstsein und falsche Realitätsfenster zum Ausdruck gebracht zu werden und so müssen wir diese Wahrheit, wenn wir sie kennen und begriffen haben, auch benutzen.
„Eine neue Idee wird zunächst als lächerlich abgetan
Und danach als trivial, biss sie schließlich
Zum Allgemeinwissen wird.“
William James
XV.1 anpassen, angleichen
XV,2 Fingerübungen zur Zentrierung der Konzentration
XV,3 Beispiele
XV.4 Täuschung
XVI.- Kapitel:
Sollte mein Krankenhausaufenthalt vielleicht doch als Abschluss einer Erkrankung als Debakel all meiner Differenzen zum Leben, oder zum Prüfen einer Erkenntnis - bis dato jedenfalls, angesehen werden? Oder sollte ich mein eigenständiger Prüfer für mich selbst und meine Handlungen sein? Dann würde mir die Zukunft garantiert Gesundheit versprechen. Da darf ausschließlich nicht nur positHIV, sondern in kreativer Positivität gedacht werden. Ich meine, dass ich das Übel was mir der Rand an Zivilisation als Altlast ihrer fundamentalen verkorksten Einstellungen gegeben hat, nun auch endlich einmal durchschaut und in heilende Kraft umgewandelt haben sollte! Ansonsten ist mir eben nicht zu helfen.
In einer Zeit, die beherrscht wird von Terminatoren und Nominatoren, war ich für mich persönlich scheinbar der Examinator. Es schien mir jedenfalls so. Denn nun hatte ich doch endlich die notwendige Ruhe und notgezwungene Liegeverordnung, um mein vergangenes Dasein zu überprüfen. Warum sonst traf ich gerade hier, an diesem Ort, so viele unterschiedliche Verbindungen aus meiner Vergangenheit? In meinen Gedanken gab es zu Recht unzählige und erneute Fragezeichen.
Mein vergangenes übertriebenes Aktivleben (immer am Rand der Grenzen) verlangte stets neue Handlungen. Veränderung, Bewegung und aus denen, gerade erst absolvierten, vergangenen Handlungen wurden neue Überaktivitäten gesponnen. Jedoch nun einmal mit Überlegung den Weg fortsetzen. Bekanntlich kann nur derjenige viele Fehler machen, der sich viel bewegt und auch ständig sehr viel getan hat. Ohne Bewegung keine Reibung! Und so können eben auch keine Fehler geschehen - so ist vielleicht ein Gesundes aber kein normales Leben möglich, wenn es sich an Aktivität zerreibt. Jedoch die Folge wäre, dass es im Stillstand keine Erneuerung gibt und Stillstand Tod bedeutet. Also, ist das Leben so wie es ist schon richtig.
Da lag ich nun ziemlich aufgerieben jedenfalls erstmal flach und musste mir für den Rest meiner Bewegungen und zukünftigen Handlungen, einen völlig neuen Weg, mit einem anderen Rhythmus suchen. Das wurde mir schon irgendwie klar und anhand der letzten zwei/drei Jahre, war mir das dann auch überdeutlich vor Augen geführt worden. Auch wenn ich auf den Augen nicht mehr allzu viel Realität erkennen konnte, so waren doch die Tatsachen, mehr als ausreichend, um es wahrzunehmen. Jedenfalls von mir, der sich in seinem Leben einen sehr einfachen Weg ausgesucht hatte. Wirklich einfach? Ich wusste nicht mehr genau, ob sich das aufrechterhalten ließ. Da doch die momentane Situation, mich wie ein Häufchen Elend fühlen ließ. Ich bin und war doch durch und durch ein vom menschlichen System geschädigter Zivilisationsinvalide mit Januskopf. Ich ließ mich von jeher in kein Schema katalogisieren und hatte doch nur mit meiner schwankenden, zwiespältigen Art und Weise, immer wieder das Glück, mich aus den verfahrensten Situationen selbst am Schopfe greifend, auch wieder aus dem Schlamassel herauszuziehen. Ich wusste nur zu gut, wie Krethi und Plethi sich das anhören musste und konnte doch gar nicht anders, als es doch immer und immer wieder neu zu versuchen.
Wenn nun die Schäden, die ich dabei erlitten hatte, nicht auf dieser physischen und psychischen Ebene mir widerfahren wären, was wäre ich doch für ein ahnungsloser Typ. Ohne Reibung und Erfahrung. Vielleicht auch ohne Widersprüche und ich bemerke die vielen einspruchfeudigen LeserINNEN, da sich amüsieren. Aber, dank dieser so offensichtlichen PositHIV-Erkrankung, konnte ich mein Leiden tarnen und es kam in der sichtbaren Öffentlichkeit gar nicht so zum tragen. Denn wer erkennt schon Krebs- und HIV-Kranke? Die schwerwiegendsten Leiden sind optisch fast unsichtbar.
Andererseits wurde mir auch immer wieder bewusst, dass ich ja gar nicht so mies, verächtlich und selbstherrlich drauf war, wie doch sehr viele andere Zeitgenossen, die vielleicht das Schlimmste von mir behaupten. Also musste das gesamte Leben schließlich doch einen zusätzlichen Sinn haben. Waren das nun die allgemeinen Schwierigkeiten und Probleme des Lebens, oder hatte nur ich damit meine besondere Sicht der Dinge mit entsprechenden Problemen? Wie oft wollte ich mir in meiner Jugend das Leben nehmen und glaubte später schizophren zu sein? Nun lag ich schon Monate, ach, rund 2 Jahre flach und konnte mir mit einer weiteren Chance, noch einmal alles durch den zermarterten Kopf gehen lassen.
Immer wieder beschenkte mich das Leben mit dem Leben. Ganz schlicht und einfach nur am Leben sein zu dürfen, erschien mir aber auch gerade in dieser Situation, als besonders wertvoll. Obwohl ich es in anderen Situationen nicht zu achten wusste. Meine Gebete mit dem tiefsonorigen OM ATON waren täglich der Beweis. Der Sommer in Berlin, mit meiner Frau Dasty an meinem Krankenbett und der fürsorglichen Pflege der medizinischen Notwendigkeiten, erschienen mir als I-Tüpfelchen meiner bisherigen
Erfahrungen. Sie dienten zusätzlich als große Erkenntnis, für den gemeinsamen Weg mit meiner geliebten Frau. Obwohl ich wusste, dass es garantiert zwei/drei Jahre dauern wird, bis ich wieder relativ “hergestellt” sein sollte, wenn dann nichts Neuerliches dazukommen wird. Wenn dies überhaupt möglich war. Aber mit meinem festen Wunsch und dem Willen meiner Geisteskraft, konnte ich über meine HIV-Diagnose die medizinische Wissenschaft Lügen strafen. Dadurch erhielt mein Dasein einen ganz besonderen Sinn. Diesen Einspruch, diese Reibung mit den verschobenen Realitätsfenstern eines nicht mehr
nachvollziehbaren, unterbewussten Stammesbewusstseins musste doch auch mir eine Möglichkeit eines vernünftigen Lebens aufzeigen.
Gab es eigentlich für das Leben irgendwelche Patente? Spezial-Rezepte? Methoden oder Grundlagen, die allgemein gültig und leicht verständlich waren? Meine diffus getragene Rolle des „Minusmannes“, wie die Geschichte des Frankfurter Zuhälters erzählt wird, oder die des englischen Großdealers Mr. Nice, trafen nun überhaupt nicht auf mich zu und hatten keine Parallelen zu meinem Leben als solches – auch wenn es Parallelen zu geben scheint - jedenfalls für den Außenstehenden. Und obwohl natürlich gewisse Ähnlichkeiten schon vorhanden sind.
Aber alle meine Bestrebungen wurden niemals ausschließlich nur materiell und menschenverachtend, auf Biegen und Brechen angestrebt. Ich fand diese Storys auf mich bezogen, doch ziemlich daneben. Denn was sollten sie aussagen? Verherrlichung und Werbung für Brutalität, Gewalt, Verbrechen und kriminelle Intensität. Sind dies nun wirklich Thematiken, um damit Bücher zu füllen? Die Realität ist doch schon brutal und rücksichtslos genug und solcherlei Standpunkte und Meinungen auch noch schriftlich zu fixieren, sind ein neuerliches Vergehen. Ein weiteres Verbrechen. Aber es wird viel Geld damit verdient. Für mich unverständlich. Auch wenn ich aus meinem Leben genügend Storys mit Sensationswert berichten könnte. Auch wenn ich zu der Menschengruppe gezählt werde, die leichthin den „Abschaum“ der Menschheit darstellt - was ist das eigentlich für eine Sichtweise? Ist der Abschaum nicht garantiert nur die Spiegelreflexion der gesellschaftlichen Missstände allgemein?
Außerdem bin ich auch kein Schriftsteller, und erst recht kein Poet – und schon mal gar kein Belletristikbanause! Kein Dilettant der Schreibkunst wie Kirst, Konsalik, Simmel usw. – und es stimmt mich gegenwärtig beschwingt, dass die zuletzt aufgeführten Schreibdilettanten im großen Almanach der Literaten ausgeblendet sind. Damit beweist sich für mich, dass ich mit meiner Meinung allgemein nicht verkehrt liege – und da ich nun mal ebenfalls kein Schriftsteller bin, versuche ich mich hiermit eben auf philosophischer esoterischer Ebene.
Ich verstand das alles sowieso noch nie und kam mir nun schon mehr als vier Jahrzehnte, gedemütigt, genötigt und zu Handlungen veranlasst vor, die gar nicht meiner Überzeugung gerecht wurden. Das begann mit der Schule und meiner Klassenlehrerin, die mich wegen meinen geschiedenen Eltern ständig diskriminierte und mich als uneheliches Kind spüren ließ, dass ich aus unordentlichen Verhältnissen stammend, eigentlich doch gar kein Recht auf eine gute Schulbildung hätte. Ich kam also aus der Gosse. War von jeher der Abschaum der Gesellschaft. Dazu dann noch meine Mutter und so konnte ich damals das Gymnasium abhaken. Gleichzeitig entwickelte ich mein autarkes Denken, dass der Abschaum ja schließlich nur das überlaufende Spiegelbild unserer Gesellschaft ist. Wenn ich das Spiegelbild bin, was ist dann der Kulturkreis mit den aufgezeigten Realitätsfenstern? So ich mir selbst die Schuldkomplexe nehmen, die mir vehement oktroyiert wurden.
Alles alte Geschichten, die mir auf Grund der gegenwärtigen Situation ebenfalls in Erinnerung kamen. Warum konnte das von mir nicht einfach vergessen werden? Die Begegnungen mit meiner anderweitigen, späteren Vergangenheit rührten es wieder auf. Meine Inhaftierung im Alter von dreizehn Jahren, die mich in Untersuchungshaft führte, weil meine Mutter mich misshandelte und loswerden wollte, ich dann aber mit dieser Berichterstattung beim Jugendamt, eine ungewollte Lawine ins Rollen brachte. Der alten Galgen vor meinem Fenster im Erziehungsheim und für längere Zeit vor Augen, ging nicht aus meinem Kopf. An diesen Geschichten sollte ich für mein Leben lernen? Was lernen - eigentlich! Bücher füllen, mit dem Werberuf sich kriminell zu verhalten - nun auch noch selbst verfassen? Damit hätte ich gewiss Erfolg.
Zwar will in Deutschland keine Gesellschaft mit dem „Abschaum“ etwas zu tun haben, jedoch die Geschichten zu hören, das ist doch lustig - Haha! Weil sich in ihnen Selbst erkannt werden kann? Was interessiert mich das, denn ich wurde überwiegend zum Abschaum gezählt und hatte aus diesem satten Schaum meine Erkenntnisse geschöpft, mein Leben gelebt und sehr schöne Zeiten erlebt. Da kann ich aus dieser Perspektive doch nur sagen, dass sich auch die dort lebenden Helden die Maske vom Gesicht zerren ließen, wenn Situationen ungewöhnlich wurden. Und hinter ihnen versteckt sich häufiger ein menschliches Wesen, als in den Kreisen die rühmlich zur „Feinen Gesellschaft“ oder zur „Elite“ gerechnet werden. Die Beispiele ähneln sich alle.
Dann die mehrjährige Haftstrafe in der DDR bzw. SBZXVI.1 und die anschließende Ausgliederung aus der Arbeitswelt, mit erneuter Haftstrafe auf Bewährung, weil ich keine Sozialhilfe beanspruchen wollte. Dazwischen die einzelnen Geschichten, die die jeweiligen Situationen begleiteten. Meine Rebellion gegen dies verlogene System und die angebliche Freiheit, die –immer noch- bei Reichen und Starken anders bemessen wird, als bei armen und schwachen Lebewesen. Auch wenn nach dem Grundgesetz alle Menschen gleich sein sollen, sind einige doch Gleicher als andere. Wie es George Orwell schon in seinen prophetischen Werken formuliert.
Als die Welt noch in zwei Lager geteilt, in die kommunistischen Staaten und die westlich, kapitalistischen Länder, da gab es die guten und bösen Krieger bzw. Soldaten und daran hat sich in sofern nichts geändert, dass noch heute ein Angriff eines reichen Landes auf ein Armes, als “Verteidigung des Friedens” zählt und alle übrigen Terroristen sind. Unverständlich für mich in sofern, da für mich Mord eben Mord, Totschlag immer Totschlag, Krieg stets Krieg und Terror, egal vom wem auch immer, eben Terror ist. Ob sich dahinter nun Staatsverträge verbergen oder nicht, die Zivilisation ist doch so verlogen, dass sie dies solange akzeptiert, so lange sie selbst davon bestens profitieren kann. Bis dahin werden mit solchen Staaten sogar Geschäftsverbindungen geführt - und dann?
Nun, das scheint die Hohe Politik zu sein und bleibt für uns einfachen Menschen und Sklaven der Politiker und Industriellen, wohl absichtlich unverständlich. Ich zähle eben zu Krethi und Plethi und muss das auch nicht verstehen, dass mit zweierlei Maß gemessen wird. Es gehört wohl zu den Spezies Mensch, dass er mit seiner zerstörerischen Haltung nun die Globalisierung der Erde, mit dem erlernten imperialistischen Gedankengut, durch brutale Bereicherung auf Kosten der Verarmung des Restes der Menschheit vornimmt.
Nun bin ich zwangsläufig in einem Thema, das wohl zu den schwierigsten des Menschseins gehört und insofern auch für Missverständnisse besonders anfällig ist. Es ist sehr gefährlich, wenn wir aus dem von uns dargestellten Weltbild nur Hier und Jetzt, oder da und dort einen Satz, bzw. einen Abschnitt herausnehmen und sie mit Inhalten eines anderen Weltbildes zu vermischen suchen. Gerade die Betrachtung von Gut und Böse ruft erfahrungsgemäß besonders tiefe Ängste im Menschen hervor, die leicht Verstand und Erkenntnisfähigkeit emotional vernebeln können. Denn wenn wir im “Krank-Sein” das Wirken von uns selbst als Schatten der gesellschaftlichen Umstände erkennen, haben wir bereits entdeckt, dass wir mit der Existenz der Unterscheidung von Gut und Böse, zwischen Richtig und Falsch, wir mehr als nur die Umstände, demzufolge auch die Tatsachen des Umstandes, der allgemeinen Situation verdanken. Gar nicht so leicht das alles zu verstehen und entsprechend zu leben.
Gerade bei dieser Verblendung von Situationen, lässt sich die Menschheit von einer Scheinlogik so verblenden und faszinieren, dass die Ausrottung der Krankheit ebenso wenig funktioniert, als die des Bösen oder der falschen Handlung als solches völlig einzustellen ist. Denn wir sind Menschen mit Schwächen. Es lohnt sich also daher immer, das Thema von Gesundheit und Krankheit, von Gut und Böse, unter ungewohnten Gesichtspunkten neu zu entfalten, um unsere geformten Ansichten in positive Beispiele umzuleiten, was hieße, mit einem überarbeiteten Paradigma das Leben zu betrachten. Auch wenn man/frau gelegentlich dann etwas einsamer ist, weil nicht die Ansicht der Massen mehr akzeptiert werden kann.
Auch das fiel mir zwar von jeher auf und ging mir auch gegen meine Einstellung, aber daran wird sich nichts verändern, solange sich nicht das Bewusstsein der gesamten Menschheit verändert. Da bleibt unsere Erde ewig “die Farm der Tiere”, so wie bereits von George Orwell beschrieben. Wann ist die wissenschaftliche Medizin endlich soweit, die menschlichen Gene so zu verändern, sodass die Intelligenz, der Anstand (Moral, Ethik), sowie Verständnis, Liebe und Wahrheit auf einen Level der Menschlichkeit und des Miteinander gehoben werden könnte und Intoleranz, Dummheit, Neid, Gier, Hass, Missgunst etc. eingedämmt, dann ganz verschwindet. Denn in der nunmehr fast sieben jahrtausendealten Religions-, Kultur- und wohl noch älteren Zivilisationsgeschichte des Menschen, haben sich diese schlechten Eigenschaften kaum zum Positiven gewandelt. Die anderen Kulturen zuvor sind uns ja noch völlig fremd, wenn der moderne Mensch wissenschaftlich seit rund 150 000 Jahren im heutigen Afrika entstanden sein soll (andere Erkenntnisse gehen von noch älterem Ursprung aus). So können wir garantiert nicht alle Hochkulturen kennen, denn es ist doch vermessen, unser Wissen allein auf den Moment des gegenwärtigen Standes im momentanen Augenblick zu reduzieren.
Es haben sich doch sogar ganz im Gegenteil, die wichtigen Entwicklungs-Punkte ziemlich perfide zu einem unverständlichen Höhepunkt eskaliert, sodass Filmemacher, Printmedien, Tagespresse und Nachrichten und viele mehr, Tausende an Menschen gut bezahlen, um diese Eigenschaften auszuschlachten. Falsch zu informieren und die gesamte Erde, nun auch global zu verhetzen (statt zu vernetzen) und in Horror, Angst und Schrecken zu versetzen, um Dummheit zu schüren, statt Wissen zu akkumulieren. Das ist schon alles unverständlich für mich.
Ich hatte wenigstens noch das Glück, mehr oder weniger ein offensichtliches Feindbild vor mir zu haben und nicht dermaßen generell aufgehetzt und verblendet zu werden. Bei mir war es nur meine Mutter, mein Vater, die Lehrer und dann DIE Polizei, Justiz, Heimleitung, Schließer und viel später erst die Medien, die mich absichtlich und mit Bravour ins Elend führen wollten. Heutzutage beginnt es bereits mit den Zeichentrickfilmen für Kleinkinder, die blutrünstig, brutal und verabscheuungswürdig negativen Input verstreuen und das Fürchten lehren.
Gewalt ist längst so alltäglich geworden, dass ich mir das aus diesen Konsequenzen erwachsende Elend gar nicht mehr im kompletten Umfang vorzustellen vermag und äußerst zufrieden bin, dass ich mein Leben zum großen Teil hinter mir und gelebt habe. Denn wo soll das alles hinführen, wenn nicht recht bald ein geistiger Quantensprung, vielleicht durch Genmanipulation passiert? Aber das sei nur ganz vorsichtig in den Raum gestellt, denn der Missbrauch ist verhältnismäßig noch nicht annähernd abzuschätzen.
Diese interessante Mischung meiner Gesprächspartner im AVK, veranlassten mich jedenfalls, in der Zeit meiner stationären Ruhe und Behandlung, mir über all diese Dinge erneut meine Gedanken zu machen. Die Perspektiven über mich selbst mit eingeschlossen, konnte ich anhand der angehäuften Gegensätzlichkeit, die doch so überaus menschlich waren, weitreichende Betrachtungen anstellen. Dies waren doch auch alles Tatsachen, die meiner Gesundheit zuträglich gemacht werden mussten und mir mit aufschlussreichen Unterhaltungen, viel Humor und Lachen Eigenes aufzeigten.
Ob nun Henry, der für absolut gar nichts Interesse zeigte und noch nicht einmal an der Natur Freude empfand, oder über sich selbst nachzudenken vermochte. Ein ziemlich aussichtsloser Fall mit akutem AIDS-Vollbild und Darmkrebs, verständlicherweise ausschließlich seine Erkrankung pflegte. Letztendlich war die Krebserkennung dann auch das AIDS-Vollbild.
Oder Transi-Tina, die seit über 18 Jahren HIV-erkrankt, mit Klatsch und Tratsch wie ein altes Waschweib über die guten alten Kiezzeiten berichtend, von ihrer jämmerlichen Jugend erzählte. Dabei auch immer für ordinäre, vulgäre Witze zuständig war. Prädestiniert für alles Elend. Ein immer gern gesehenes "Voll-Weib" mit der man lachen konnte!
Peter der überzeugte Altjunkie, der wie William S. Burroughs zwischen Kabul und Bangkok die preiswertesten Drogeneinkaufplätze kannte und zwar etwas maulfaul war, aber doch auch aus dem Leben zu berichten wusste. Aber er kam scheinbar mit allen Menschen nur bedingt klar!
Christian, der homosexuelle BVG-Angestellte. Seit wenigen Jahren erst an HIV erkrankt und ein sehr lebenslustiger Mensch, der jedoch immer auf der Suche nach einem homosexuellen One-night-stand, mit zahlreichen Affären, für belustigende Unterhaltung sorgte und irgendwie ein Protagonist der Unterhaltungsbranche zu sein schien.
Rosa, die Mittfünfzigerin, die völlig gegen die Natur noch während der und nach den Wechseljahren, zwei Kinder gebar und nun an Krebs erkrankt, in großer Hoffnung auf ihre innigste Liebe; die kleine Familie, eigentlich täglich nur nach Hause gehen wollte. Eine resolute "Mutter" wie aus Zilles Millieu!
Vera, die Architektin, die aus den Besten Kreise an der Alster in Hamburg stammend, trotz ihrer Metastasen im Kopf bereits, noch ziemlich wach und aufgeschlossen, selbst im Krankenbett liegend, geschminkt und mit Perücke gut durch und hochgestylt, trotz ihrer über 70 Jahre auf dem "Buckel", sehr dankbar über unseren kleinen lebenslustigen Kreis war. Sie verstarb dann nach ihrer Entlassung aus der Klinik.
Last, not least, Kripo-Manne und die direkte Verbindung in meine Vergangenheit. Ebenfalls Anfang 70-jährig, ein Mann aus dem aktiven Leben und ein lungenkrebskranker Kettenraucher, der mit wahnwitzigem Schalk im Nacken nur nach den jungen Krankenschwestern blickend, imposante und sehr humorige Geschichten wusste und nicht unter-zu-kriegen schien. Mir zeigte jedenfalls Mannes unbeugsamer Willen und leicht zynischer Selbsterhaltungstrieb, mit einem hohen Maß an Humor und Menschlichkeit, dass das Leben selbst in den Momenten der größten Belastung noch lebenswert erscheinen kann. Obwohl er anhand seiner zahlreichen Knochenbrüche und der Diagnose Lungenkrebs, sowie der familiären Katastrophe durch die Trennung von seiner Frau, eigentlich überhaupt nichts mehr zu lachen hatte, war er zu jedem Witz bereit und unterhielt das ganze Raucherzimmer mit seinem offen gezeigtem Frohsinn.
Für mich war nach meinen Erkenntnissen seine Krebserkrankung die logische körperliche Folgerung seines aufgezwungenen Lebens. Denn unsere Welt ist voller Menschen, deren Leben aus nichts anderem besteht als aus Angst und Zwängen, sowie aus Ersatzbefriedigung und Fluchtverhalten. Sie können sich daraus aber nicht lösen. Diese Willensanstrengung immer nur Siegen zu wollen und zu müssen, nie nachgeben zu dürfen, gekoppelt mit Angst und Stress, führt zur Erkrankung. Dieser Zwang für das Gute etwas tun zu müssen und kein anderes Motiv für sein Handeln, als mit dem Willen sich unter allen Umständen durchsetzen zu müssen, wird dabei doch auch auf andere keine Rücksicht genommen. Ebenso wenig wie auf sich selbst. Ein Krankheitsfaktor. So wie es bei mir von der gegenteiligen Seite Betrachtung fand, dass der, der nicht für mich und mein Handeln auf meiner Ebene stand, dadurch automatisch zu meinem Feind wurde. Ein weiterer Beweis, dass Krebs sowohl HIV Zivilisationskrankheiten sind. Bei Krebs, so konnte ich häufig bei den betroffenen Patienten ersehen und selbst in der Familie meiner Frau erleben, dass das gelegentlich eine Krankheit ist, die dann vorrangig von der geistigen, gesellschaftlichen Haltung und über das Verständnis, vom Kopf gesteuert erscheint. Unterstütz von der Industrie und den Medien, durch systematische Vergiftung.
Bei Aids konnte ich konstatieren, dass die gesellschaftlichen Persönlichkeitsstrukturen vorrangig durch Zugehörigkeit von bestimmten Glaubenssystemen verantwortlich sind. Das Virus jedenfalls, das im westlichen Zivilisationskreis auftritt. Im afrikanischen Raum wird so wie bei Edward Hooper der Beweis erbracht, dass Aids in einem Labor in Philadelphia entstanden ist, wobei die Verbreitung über einen Billigimpfstoff gegen Kinderlähmung (Polischutz) seinen bedeutsamen Siegeszug um die Welt antrat. In Hoopers Buch “the River” wird dies Thema einmalig gut und ausführlich, aus einer völlig anderen Perspektive als uns sonst beschrieben erklärt. Ferner interessant auch Christian Anders mit seinem bestimmten Standpunkt darüber, den er ebenfalls in einem Buch veröffentlichte.
An mir selbst zurückverfolgt muss ich ferner feststellen, dass durch falsche Ernährung, ein Übermaß an Stress in Zusammenhang mit permanenter Konzentrierung auf materielle Finanzbeschaffung, das Immunsystem soweit beansprucht und lahm gelegt war, sodass das Virus Zugang zum Körper fand, wenn es sich bei mir überhaupt um eine korrekte Diagnose dreht, da ich das bezweifeln muss. Ein nicht überzeugt gelebtes Leben, sowie Geld und Drogenbeschaffung, sind wohl die Hauptursachen für eine Immunschwäche - soviel ist auf alle Fälle klar. In wieweit es dann genetische Faktoren ausweist, dass das Immunsystem anders funktioniert bleibt dahin gestellt.
Dies Wissen im Vorfeld ist zwar nützlich, kann aber letztendlich einem Betroffenen nur wenig nutzen und noch weniger Abhilfe bei der Diagnose HIV/angeblich Aids bringen. Damit möchte ich sagen, dass die Grundeinstellung des wahrhaftigen Lebens gegenüber, mit unserer so genannten Zivilisation dermaßen “a-sozial” geworden, sodass es mir persönlich selbstverständlich erscheint, dass der Virus zur Weltseuche geworden ist. Ob nun Krebs oder Aids, die Voraussetzung tragen wir alle mit der globalen Zerstörung und Vergiftung in uns herum. Was da nun wiederum die neuerlich heraufbeschworene „Seuche“ mit dem Namen SARS (Lungensyndrom) auf sich hat, auch das werden wir erst viel später wieder wissen.
Dazu möchte ich auf das Wort asozial noch in so fern näher eingehen, da es nichts anderes als “gemeinschaftsschädigend” heißt. Und sehr häufig eher das typische Verhalten von Beamten und anderen Bediensteten des öffentlichen Dienstes (siehe auch Politikern) ist, als es dem „Abschaum“ nachgesagt wird. Die so häufig abfällig benannten Berber oder “Penner”, verhalten sich aber meist nicht dermaßen „gemeinschaftsfeindlich“ und schädigend, wie viele, viele andere - die angeblich anerkannt im Leben stehen. Auch daran lassen sich die gesellschaftlichen >Verdrehungen< deutlich erkennen, wobei viele Krankheiten wie selbstverständlich werden.
Bei WEM, WAS nun zum Ausbruch kommt, das hängt von den jeweiligen Umständen ab, sowie von der Persönlichkeitsenergie jedes einzelnen Menschen. Dabei ist eine weltweite Immunschwäche als solche zu beobachten, und wie bei Krebs ist es ebenfalls mit auf die Ernährung zurückzuführen und wird heutzutage, mit den industriell vergifteten Lebensmitteln und einseitigen Ernährungsformen unterstützt. Einblicke in die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Aids, sowie die natürliche Immunität, gibt aufschlussreich der Autor von “heile dich selbst durch bewusste Ernährung”, Noboru B. Muramoto. Er berichtet im Hinblick auf eine mehr als 40 jährige, intensive Studienarbeit in westlicher Medizin und fernöstlicher Heilkunde, über die Geschichte der Infektionen/Seuchen/ Epidemien und deren verblüffende Parallelen zur modernen Seuche AIDS.
Ferner belegt Muramoto beweiskräftig und lückenlos, mit neuen Einblicken in die Verbindung all dieser Leiden, die Zusammenhänge von Ernährung und Lebensstil. Womit er meine persönliche These untermalt, dass wir durch unsere technokratische Zivilisation vorsätzlich krank gemacht werden. Eben auch ein Mangel von richtiger Information und die der Industrien, die es ausschließlich erstrebenswert sieht, Gewinne zu erzielen und nicht das Leben zu erhalten oder zu schützen. Und Emoto bewies uns die Energieschwingung im Bereich der Wassermoleküle.
In dem Zusammenhang muss auch kein Betroffener verzweifeln, oder die Schuld bei sich selbst suchen. Die Vorsätzlichkeit der uns regierenden Politiker und Industrieunternehmen ist darauf ausgerichtet, die gesellschaftlichen Umstände der Verlogenheit zu ihrem Vorteil auszunutzen. Hat man/frau allerdings ein Interesse an Selbstverwaltung und eigener Verantwortung, dann ist letztendlich doch wieder jeder Mensch selber schuld, wenn er den Scharlatanen aus Medien, Werbung, Industrie und Politik glauben schenkt und sich deren Anweisung und heuchlerischen Führung unterwirft.
Nun, wir müssen eben lernen, in diesem universellen Kreislauf die Verantwortung für das Leben selbst in die Hand zu nehmen und uns nicht über Veränderung, Verfall oder Tod beklagen, wenn wir bis zu seinem Eintritt alles abgegeben hatten. Aber, nur ich selbst kann das Beste für mich wollen und auch schaffen - bin es vorgefertigt, dann wird damit meist mehr als nur Gutes bezweckt. Vielleicht erlangen auch irgendwann einmal alle Verantwortlichen die Weisheit, diese zukünftigen Veränderungen, die notwendig sind die Welt zu erhalten und das Leben auf der Mutter Erde zu sichern, mit Würde zu akzeptieren und wirklich alles dafür zu tun, um ein Alter ohne Krankheit zu gestatten. Aber bis dahin sollten wir auf uns aufpassen und uns vor der Fremdverantwortung gut informieren.
In der Geschwindigkeit, in der sich unsere Entwicklung die letzten Jahrzehnte vollzieht, besteht vielleicht auch Hoffnung auf eine zuversichtliche Entwicklung, wenn wir uns nicht wieder neu verstricken und in alte Verhaltensmuster verfallen. Wenn wir Respekt dem Leben zollen und nicht sinnloser Gier folgen. Das machen uns heute bereits intelligente Jugendliche vor und zeigen schon häufig sehr gute Ansätze für den geistigen Quantensprung.
Unsere Großeltern, deren Eltern und viele Menschen vor uns leben nicht mehr und trotzdem geht unser Leben weiter. Die Jahreszeiten kommen und gehen, die Erde dreht sich um ihre Achse, wir sehen Sonnen Auf- und Untergang und Sterne und Mond ziehen ihre Bahn. Genauso geht das Leben weiter, auch wenn wir nicht mehr auf diesem Planeten weilen und obwohl wir unseren Enkeln ein so „Strahlen-gehaltvolles“ Erbe hinterlassen, wofür wir uns schämen sollten. Denn wie können nur Atomkraftanlagen zugelassen werden, obwohl wir wissen, dass das aus der Verantwortung der Entsorgung heraus schon rein rechnerisch nicht tragbar und schon gar nicht zu verantworten ist.
Immer wieder wird es neue Menschen geben, die an unsere Stelle treten und mit neuen Problemen und Unzulänglichkeiten zu leben haben. Unser Körper, aus den Elementen und Energien zusammengefügt, zerfällt und geht in die Uressenz zurück. Aus deren Energie und Elementen sich neues Leben formt und manifestiert und zu Sternenstaub wieder wird. Auch die Essenz unseres Lebens in der Energie als solches, erlangt nach gewisser Zeit wieder einen neuen Körper und viele sagen, sie seien “wiedergeboren” worden. Nun, Energie ist eben nicht vergänglich.
Mit der Diagnose Krebs oder Aids scheint häufig das Leben zu Ende zu sein. Zuvor haben wir uns über den Tod nur wenig, oder keine Gedanken gemacht. Manche haben bereits ihren Gipfel ihrer Karriere, oder ihrer Erwartung erreicht und andere hatten noch so unendlich viel vor sich, wo der Schock uns trifft, das wir unheilbar krank sein sollen.
Das darf uns zwar schockieren, aber nicht lähmen - es darf nicht dazu führen, dass wir uns selbst aufgeben und unserer Energie nicht zutrauen, dass sie sich fortsetzt und mit der Fröhlichkeit, mit der wir leben dann erst zu sterben haben, sich neu manifestieren kann. Dann beginnen wir mit künstlichen Methoden den Kampf dagegen aufzunehmen, indem wir den Versprechungen der Schulmedizin und Werbeindustrie nach ewiger Gesundheit, oder Jugend, auf den Leim gehen. Wenn man/frau aber wirklich und tatsächlich etwas für die Gesundheit und Vitalität tun will, müssen wir vor unserem Niedergang etwas für uns tun. Denn wer beginnt erst einen Brunnen zu graben, wenn der Durst schon beginnt - und wer schüttet sich, oder lässt sich Gift ins Trinkwasser mischen? So unachtsam wir uns aber geben, lassen wir es gegenwärtig zu und schreien erst nach Hilfe, wenn wir bereits vergiftet sind. Dann soll umgehend die “Reparatur” der Medizin und Ärzte helfen, ohne dass wir unseren Teil dazu beitragen? Als ob wir unseren Wagen in die Werkstatt bringen …
Kümmern wir uns aber nicht um unsere eigene Pflege, die ebenso viel Aufmerksamkeit verlangt, wie die Pflege unserer Autos, Liebsten, Kinder, Haustiere und Zimmerpflanzen, wobei ich um Verzeihung wegen der Reihenfolge bitte, die nicht meine Eigene, sondern die beobachtete Priorität der Dinge und Lebewesen in unserer Gesellschaft zu sein scheint. So müssen wir uns auch nicht über den Zerfall, oder in dem Fall um die daraus folgernden Krankheiten beschweren. Wenn wir aber die gleiche Zeit, die wir unserer Arbeit und der Pflege unseres liebsten Spielzeuges widmen, auch uns selbst zugute kommen lassen würden, dann würde kaum noch ein Mensch erkranken.
Keine erst später angewandte Medizin, kann die eigentlichen Ursachen bekämpfen. Für die Ursachen sind wir aber doch letztendlich selbst verantwortlich. Auch wenn einige Betrachtungen dazu führen, dass das unsere Karmaaufgabe wäre, die bekanntlich verändert werden kann, wenn wir im Hier und Jetzt überzeugt und positiv daran arbeiten. Aber ferner wird sich oft nicht darüber klar gemacht, dass auch alle Medikamente wieder lang anhaltende, schlimme Nach- und Nebenwirkungen haben und auf körperlicher Ebene Beschwerden geben. Denn es ist bei keiner Erkrankung Vorbestimmung, durch die Einnahme von teilweisen verbotener, unberechtigter und voreilig eingenommener Medizin, nicht auch noch heftiger und nachhaltiger zu erkranken, als dies sein müsste, wenn komplementäre Anwendungen die medikamentösen Belastungen entschärfen. Obwohl in bestimmten Stadien eines chronischen Leidens und einer lebensbedrohlichen Infektion, kurzfristig keine anderweitigen Möglichkeiten existieren sollten, als mit chemischen Mitteln Abhilfe herbeizuführen.
Ja, ebenso wie Krankheit, beginnt Gesundheit im Kopf und im Geist entsteht der krank machende trügerische Verstand, aus dem sich unser gesundes Leben manifestieren soll. Wie soll nun der einzelne Mensch gesund sein, wenn die gesamte Gesellschaft durch Neid, Missgunst, Mord und Geldgier leidend, krank machende Grundlagen vorbereitet und schafft? Um den Menschen mit Gesundheit auszustatten, müssen andere Realitätsbilder in die Köpfe der Menschheit und verändert sich dann auch unser Stammesbewusstsein zum Global-bewust-SEIN.
Bisher haben wir Mutter Erde, Wälder, Felder, Flüsse und Seen vergiftet und verseucht! Wenn wir unsere einst gesunde Erde mit Strahlenmüll und Giftabfällen deponieren und für hundert Tausende von Jahren als Erbe an unsere Kinder weitergeben, dann kann in den nächsten Jahrtausenden ebenfalls kein gesundes Lebewesen mehr diese verunstaltete, vergiftete und verseuchte Erde tragen und bevölkern können. Wie können unter all den Menschenkindern, die auf diesem bereitetem Boden leben müssen, noch gesunde Lebewesen sein? Wie sollten sie in Gesundheit aus dem Leben scheiden. Es ist heutzutage fast unbekannt, dass noch jemand bis ins hohe Alter gesund ist. Wenn ich eine Giftkapsel schlucke, dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann ich an dem Inhalt verrecke, sofern ich sie nicht rechtzeitig wieder ausscheide. Unsere Erde bekommt unentwegt und ständig neu Gift- und Strahlenmüll implantiert, ohne die Möglichkeit zu haben sie ausscheiden zu können. Was erwarten wir daraus?
Die Folgen kann sich doch eigentlich jeder relativ gesunde Verstand ausrechnen und vor Augen führen. Dabei sind wir doch nur der Mikrokosmos in unserem Makrokosmos. Oder sind wir wirklich alle blind? Nun sollen wir für diese Zerstörung sogar noch dankbar sein und die Schuld unserer eigenen Krankheit in uns selbst und unserem persönlichem Verhalten suchen? Dies zu behaupten ist schlichtweg eine Oberflächlichkeit mit Arroganz. Meines Erachtens dürften wir die Nächsten hundert Jahre nichts anderes tun, als zu beten und Kraftorte zu schaffen. Gedenk- und Pilgerstätten erbauen und aufsuchen, um die Zerstörung der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte wieder gut zu machen. Schadensbegrenzung und Erneuerung hieße die Devise, um die irdische und kosmische Verwüstung aufzuheben, die der Mensch bis dato angerichtet hat. Da werden geistige Führer, brauchbare Begleiter, aber keine Etiketten verlangt.
All jene, denen althergebrachte Paradigmen vertreten werden langsam eines anderen belehrt und sterben aus. Auch wenn sich Negatives ebenfalls in seiner Energie wieder und wieder akkumuliert und dadurch manifestieren kann, ist das Wissen darüber, dass mit dem nötigen Glauben auch eine schlechtes und schädigendes Medikament besser helfen kann, als eine gute komplementäre Ergänzung, an die noch nicht geglaubt wird, weil das gesellschaftliche Verlangen nach konservativem Gedankengut noch zu tief im Bewusstsein der nationalen Verstrickungen gefangen ist. Hierin beginnt längst das kritische Bewusstsein der breiten Masse zu wachsen.
Die gesamte Menschheit müsste eine tiefe Dankbarkeit und Ehrerbietung für unser Leben lernen, statt weiterhin allein nur profanen, selbstsüchtigen Bestrebungen nachzukommen. Der Tag hat für meine Begriffe viel zu wenig Stunden, um ihm in Zeremonien der bewussten Erneuerung zu dienen. Es wäre die Pflicht unseres Blutes, dieses sich selbst in jeder Minute des Seins bewusst zu machen.
Aber nein, manche Staaten behaupten noch immer rechtens zu handeln, wenn sie Naturressourcen und Rohstoffe ausbeutend und ohne Rücksicht auf Verluste sich zueigen machen. Dabei wären Opfergaben und Erneuerungshandlungen angebracht. Wie können wir dieser Katastrophe aber entgehen? Die doch ebenfalls ein Teil unserer Krankheit ist!
Wir müssen an uns selbst beginnen, ein neues Bewusstsein, für die Wesentlichkeiten zu schaffen und in unserem Innersten für Ordnung sorgen, damit sich dies in das nächst größere Äußere überträgt. Wir müssen Achtung und Respekt vor einfach jedem Leben lernen. Neben dem Ausdruck der Dankbarkeit gegenüber der kosmischen Energie, sollten wir selbst an Zeremonien arbeiten, also Opfer bringen, um unsere Welt zu erhalten. Uns nicht lähmen lassen von dem Schock der Lebensgefahr, der in seiner ganzen Auswirkung auf unser Leben zwar vorhanden ist und uns auch in unser Bewusstsein dringt, aber abzuwenden geht, wenn wir an Veränderung denken und an unserem Bewusstsein arbeiten. Denn nur durch die bewusste Wahrnehmung einer Situation ist man/frau in der Lage, die tiefen Ängste an die Oberfläche emporsteigen zu lassen, um sich auf diese Weise von ihnen trennen zu können.
Es gibt bereits vereinzelte Menschen und moderne Schamanen, die das Rezitieren bestimmter Mantras zur Vermeidung von Naturkatastrophen verwenden und auf ihre Weise vielfältig die Anbetung der Elemente und natürlichen Energien verwenden, wenn sie Pilgerstätten aufsuchen. All die Mudras, Mantras und Zeremonien dienen einzig dem Zweck, sich des Lebens bewusst zu werden, seinem stetigen Wandel und der Stellung, die wir im Gewebe der Wechselwirkung innehaben. Mit dieser Wechselwirkung sind wir verbunden und das ist auch die gesamte Welt.
Wir als Lebewesen sind ein Teil aller Erscheinungen, die das Universum ausmachen. Die Verehrung von Wasser, Bäume, Pflanzen, Himmel, Erde, Wind und Sonne ist nichts anderes als das Erkennen, dass wir als Teil dieser Welt und auch in Verbindung zu ihr stehen. Wenn wir unsere Beziehung zur Umwelt belasten oder abreißen lassen, sind wir vollkommen allein und vereinsamen. Dann sind Innenwelt und Außenwelt nicht mehr in Einklang und jedes Virus oder Bazillus hat zum Körper freien Zugang. Die ausreichende Immunität fehlt.
So wie das Fließen aller Energie und mächtigen Ströme, so tragen wir auch die Festigkeit dieser Erde in uns selbst. Das Strahlen der Sonne, einen Teil dieser großen Sonne, die alles Leben ermöglicht, tragen wir in uns. Ebenso wie wir einen Teil der Mondanziehung in uns haben. Durch Atmung und Bewegung wird unser Blut genährt. Dadurch entsteht auch der Wind, der unsere Gedanken fortträgt und zu Energie wandelt. Mögen sie alle ungehindert und im Einklang mit dem Rhythmus der kosmischen Zeremonie fließen. Wenn zu viel Wind die fruchtbare Erde fortbläst und Sturm die Berge erschüttert, wenn Wasser stagniert und verdirbt, wenn Widerstände den Sturm aufhalten, wenn Feuer wütet und alles in Asche verwandelt, dann nennen wir das eine Katastrophe. Möge uns selbst keine Katastrophe ereilen. Jedoch was tun wir wirklich dagegen - wo wir dafür so viel schaffen.
Um die Gesundheit zu erhalten, müssen wir innere Katastrophen abwenden, indem wir uns Verhältnisse schaffen, die im Gleichklang mit den kosmischen Gesetzen stehen. Haben wir es verpasst, in diesem Einklang zu leben, dann sind wir bereits erkrankt. Was aber noch lange nicht heißt, dass wir trotz aller lebensbedrohlichen Krankheiten, nicht auch das Heil finden, um zu innerer Balance zurückzufinden. Denn in Harmonie zu leben heißt Zufriedenheit, Gesundheit und Eins zu sein mit der universalen Energie, ist mehr Gesundheit, als zerrissen in finanzieller Unabhängigkeit, eine Gesundheit vorzutäuschen. Die, die keine harmonische Verbindung zu unserer Umwelt aufweisen und in steriler Abgeschiedenheit vereinsamen, werden ebenso krank, wie die, die sich ständig hyperaktiv übernehmen.
Jede einzelne Zelle unseres Körpers ist eine Welt für sich. Sie kann bauen, Nahrung aufnehmen, zerstören und noch vieles mehr. Zu Scharen sitzen täglich Wissenschaftler in Laboratorien, jahraus, jahrein, um mehr zu erfahren über irgendeinen der vielen komplizierten Mechanismen in den Zellen. Doch desto tiefer wir vordringen, umso weniger wissen wir. Jede neue Entdeckung gibt Anlass zu einer Unzahl neuer Fragen. Wenn wir die neuen Erkenntnisse nicht mit den alten Erfahrungen verbinden, dann entfernen wir uns immer mehr vom eigentlichen Mensch-SEIN.
Jede Zelle einzeln und alle Zellen zusammen, sind in ihrer Vielfalt immer auch Bestandteil einer größeren Organisation, des Organismus. Der den Einklang der harmonischen Bewegung in ein Bewusstsein manifestiert, das uns ein gesundes Wohlbefinden signalisiert und verdeutlicht. Egal, in welchem Zustand sich der Körper befindet, er zeigt uns das beruhigende Wohlfühlen durch unser Bewusstsein. Selbst wenn wir im Sterben liegen.
Aber zuvor sterben manche Zellen und andere ersetzen sie, so lange wir die Energie vorrätig haben und unsere Zellen nicht restlos verbraucht sind. Jede Zelle hat ihre ganz bestimmte Funktion und arbeitet in sofern harmonisch zusammen, um für das eine gemeinsame Ziel, das Leben zu erhalten fortbestehen. Ist dies harmonische Gleichgewicht nicht gegeben, dann erkranken wir und sterben letztendlich, um wieder in den größeren harmonischen Gleichklang zu kommen.
Gedanken der Liebe verursachen eine glückliche chemische Veränderung, die im Körper Platz greift. Gedanken der Liebe bringen Leben hervor, erneuern die Gesundheit und kehren sogar Todesgedanken in Lebensgedanken um. Gerade so, wie das Herz den Lebensfluss im Körper ausgleicht, so harmonisiert Liebe die Gedanken des Gemüts und bringt Frieden in Geist und Körper. Sie verbinden die Seelenkraft mit dem, worauf wir unsere Liebe konzentrieren.
Die moderne, materialistisch orientierte Lebensweise zielt darauf ab, die Erfüllung der physiologischen Bedürfnisse der “Körpermaschine” und die Ausstattung mit maximalem Komfort und Luxus zu versorgen. Ein Geistestraining zur Kontrolle der Sinne, zur Entwicklung innerer Ruhe und zum Aufspüren der inneren Kraft fehlt völlig. Dies Fehlen der elementaren Liebe schafft ein gewaltiges Ungleichgewicht innerhalb der gesamten Gesellschaft und führt zu vielen sozialen Problemen.
Früher oder später aber müssen wir uns all diesen Tatsachen stellen. Wenn es dann soweit ist, kommt es entweder zu einer Krise im Leben des Einzelnen, oder der ganzen Gesellschaftsform. Manchmal entwickelt sich eine Reaktion auf die bestehenden Verhältnisse und das Ungleichgewicht verschiebt sich hin zu einem materialistischen Extrem. Auch so entwickeln sich Krankheiten und Seuchen.
Aber selbst wenn wir in einem verwegenen Leben alle Zellen aufgebraucht haben sollten und in Frieden sterben wollen, müssen wir zuvor in unserem Inneren aufgeräumt haben und bereit sein, endgültig loszulassen und die Liebe verstehen. Da ansonsten auch dieser letzte Gang zu einem erschreckenden Kampf werden kann. Alle die Dinge loslassen, die sich nicht mehr erneuern können heißt schließlich ebenfalls ein Neubeginn, in eine andere Energieform. Denn auch das ist nur ein natürlicher Wandel.
Ewige Jugend und Gesundheit wäre schließlich auch ein ziemlich erheblicher Mangel an Erfahrung. Und ohne zu sterben, könnte sich kein neues Leben entwickeln. Auch wenn es in der modernen Welt, die ihren Ursprung im Abendland hat, dem Menschen gesagt wird es sei nicht seine Sache sich darüber Gedanken zu machen und philosophisch nachzudenken, warum ein bestimmtes gesundheitliches Problem oder der Tod aufgetaucht ist. Woher es möglicherweise kommt und wie man/frau die Ursache(n) beseitigen und sich selbst heilen könne, ist es doch für die Selbstständigkeit der Eigenverantwortung äußerst wichtig. Es reicht nicht mehr aus, den Ärzten zu überlassen, den kranken Körper zu reparieren. Ebenso wenig wie wir nicht den Politikern die Verantwortung unserer demolierten Welt überlassen dürfen. Denn das ist eine schrecklich verantwortungslose Haltung und vielerorts ist zu beobachten, was dabei dann herauskommt. Ich glaube auch ferner ganz gewiss, dass das Vermächtnis meiner HIV-Erkrankung - Verständnis heißt.
Wir müssen uns selbst begreifen und ebenfalls lieben lernen, um das Verständnis für uns selbst auch steigern zu können. Damit wir uns in Verantwortung begreifen, dass das alles auf dieser Welt vergänglich ist und zu jeder Erneuerung, auch loszulassen gehört.
Aber gerade das musste ich doch praktisch schon in meinem Leben, mehr als mir erträglich war erkennen. Trotzdem wollte ich noch nicht mein individuelles, körperliches Dasein loslassen. In der Situation und den Erinnerungen an meine Vergangenheit wurden mir zwar die einzelnen Los-Lass-Effekte meines Lebens überdurchschnittlich deutlich bewusst, sie betrafen aber nicht meine physiologische, sondern nur meine materielle Existenz. Ganz offensichtlich sollten sich daraus also die Schwierigkeiten des psychologischen Verstehens ergeben? Wie lässt sich praktische Erfahrung mit theoretischem Wissen in Einklang bringen und harmonisch umsetzen!
Nein, mein Leben ließ ich nicht los - jedenfalls nicht so lange die Uhr noch nicht abgelaufen, ich meine erkannten Aufgaben nicht erfüllt, und doch dann hoffentlich schon echte 88 Jahre alt bin. Auch wenn ich häufiger dazu gezwungen wurde mein Hab und Gut aufzugeben, so wollte ich es doch auf keinen Fall so schnell mit meinem irdischen Leben eintauschen, dass ich jetzt loszulassen hatte und dann von der Erde gegangen wäre. Nee, deshalb lag ich ja nun noch immer im Krankenhaus und hatte dieses reiche Erlebnisprogramm mit der so genannten Vergangenheit auf Erden.
Ja, ich wurde reichlich an vergangene Episoden erinnert und dabei, durch all die Umstände im AVK, war mir nur zu deutlich bewusst, dass das auch erhebliche Unterschiede sind. Auch wenn mich die schmerzlichen Erinnerungen gerade an diesem Ort besonders zu quälen schienen, gaben sie mir doch unmissverständlich zu verstehen, dass das Eingebüßte nun absolut nicht mit dem Leben zu vergleichen ist. Dabei hätte ich noch viele materielle Existenzen gegen lebendige Atemzüge getauscht.
Ja, es was sehr schmerzlich damals, als ich in der DDR-Haft inhaftiert war und ich meine gesamte Existenz verlor. Aber es war doch noch zu verarbeiten und nur die Erinnerung blieb, dass ich damals auf Amtswege sozusagen materiell getötet wurde, ist dann auch nur ein kleines Übel. Denn was sind denn schon die bürokratischen Vorgaben - ein Haufen Papier, Dinge, Sachen Gegenstände, die gewiss keine elementare Bedeutung haben. Denn bevor ich wegen der Fluchthilfe von den juristischen Organen der SBZ zu einer 3 ½-jährigen Haftstrafe verurteilt wurde, hatte ich in Berlin Steglitz eine komplett eingerichtete Wohnung. Mit allen Unterlagen und Haushaltsartikeln, mit Möbeln und den Dingen des täglichen Lebens, die sich im Laufe eines Lebens eben ansammeln.
Chippendale-Garnitur, Biedermeier-Zimmer, Fernseher, Stereo-Anlage, einer sechs Meter langen und knapp drei Meter hohen Bibliothek, mit hunderten an Büchern, mehr als 4800 Schallplatten, Kameras, Porzellan, Bleikristall-Lampen und -Gläsern, Zeugnissen, Fotos und eben sonstiger Einrichtung im Kompletten. Auf Grund meiner Inhaftierung wurde der Ständigen Vertretung der BRD darüber auch Mitteilung gemacht, dass ich in der DDR inhaftiert war - die ihrerseits dann die weiteren Behörden zu unterrichten gehabt hätten. Aber unsere Ämter waren wohl mehr als zufrieden, dass sie mich los waren und unternahmen zur Sicherung meiner Sachen, erst mehr als 1 ½ Jahre später, die notwendigen Schritte um meine Existenz zu sichern.
Natürlich, dass 1 ½ Jahre später absolut nichts mehr zu retten war und angeblich nichts übrig geblieben ist, das ist doch klar. Wer weiß, wer sich in den 18 Monaten alles bedient hat - ein Nachbar berichtete mir später, dass er erst zufällig bemerken musste, dass die Wohnung zeitweilig mit zerstörter Eingangstür sozusagen offen stand. Ich hatte nach der Entlassung aus der DDR-Haft jedenfalls genau soviel, wie ich auf dem Körper trug. Dieser Verlust veranlasste mich im Laufe meines folgenden Lebens, dass ich bei jeder Trennung von einer Beziehung aus festen Frauenbekanntschaften, grundsätzlich nichts mehr mitnahm oder mein Eigentum nannte, da ich mir weitere schmerzliche Verluste ersparen wollte. Ohne Eigentum, weniger Verpflichtungen und vor allen Dingen kein Verlust.
Da ich drei Beziehungen in meinem Leben hatte und jetzt mit meiner Frau die Vierte, seit dreizehn Jahren zusammen bin, lässt sich zum einen errechnen, wie oft ich, bis auf meine persönlichen Dinge, Eigentum aufgab und außerdem, in welchem Verhältnis ich dazu stehe. So habe ich erst durch meine Frau lernen können, dass Eigentum nicht nur lästige Verpflichtung ist, sondern auch eine befreiende Sicherheit beinhalten kann. Nun lag ich aber hier im Krankenhaus und es hatte nicht den Anschein, dass ich jemals im Leben noch einmal Eigentum besitzen sollte. Totsterbenskrank und aller Illusionen entzogen, mit knapp 50 Jahren und mit mal gerade noch wenigen Prozent von der Kraft und Energie, die zum Arbeiten, Geldverdienen und dem Aufbau vom eigenen Heim benötigt worden wäre. Wie sollte das klappen?
Ich gönnte mir diese Freiheit und hatte als solches absolut nichts zu bereuen. Nur, es war eben schade um die Zeit, die ich in der DDR-Haft verbrachte und dadurch einen dermaßen großen wirtschaftlichen Verlust zu verzeichnen hatte, denn mit der Summe, die ich bei dieser Aktion einbüßten, hätte ich mir überall auf der Welt bequem ein Haus kaufen können. So wäre ich heutzutage auf keine Almosen angewiesen. Das ist das Einzigste, was an der Sache äußerst schmerzlich ist und was ich mir zum Vorwurf machen muss, dass ich dadurch auf fremde Hilfe angewiesen, mich nun in völlig neuen Abhängigkeiten befinde, die mich ebenfalls belasten, sodass sie nicht gerade als gesundheitsförderlich zu betrachten sind.
Denn durch diese Abhängigkeit nicht mehr eigenständig leben zu können und für den Unterhalt zu sorgen, ist wirklich nicht angenehm, da sich schließlich unsere Gesellschaft auf eine materialistische Ordnung beruft. Bei der stehe ich nun aber auch schon wieder und auch weiterhin draußen vor. Obwohl mir mein Selbst-Vertrauen zu den Notwendigkeiten zuversichtliche Hoffnung gibt, dass die universelle Energie schon für mich sorge trägt und ich noch niemals etwas entbehren musste, außer dem Umstand, dass die Ernährung nicht ausreicht und ich mir seit Jahren schon keine Kleidung mehr gekauft habe. Diese paradoxe Widersprüchlichkeit, die mit den Umständen meiner und unserer Situation, von mir eine neue Lebenseinstellung verlangte, ist ebenfalls nicht gesundheitsförderlich. Auch dies ist ein komplexer, jedoch elementarer Lernprozess.
Meine sorglose Unbeschwertheit ließ gelegentlich zu wünschen übrig und ich stellte unter den Bedingungen der Situation fest, dass ich in der Sicherheit der Klinik und mit den anderen Patienten wieder auf Gedanken kam, die ich eigentlich vergessen glaubte. Es war so unendlich viel, was mich irritierte.
Die Begegnungen mit der Vergangenheit und die viele Ruhe unter den Eindrücken der Großstadt Berlin. Die Geschichten der anderen Patienten und meine eigenen Gedanken dazu und darüber. Ich wusste auch nicht, wie es genau weitergehen sollte, denn momentan war ich noch in einem sehr desolaten Zustand. Das Virus, die Infektion, meine fehlenden Zähne und mein Augenlicht, alles Dinge, die ich nicht wusste, wie sie sich entwickeln würden. Eine ungewisse Zukunft aus einer sehr beschwerlichen Vergangenheit.
Aber was sollte mir dieser Vorgang vor 25 (bzw. 20) Jahren persönlich, für meine Persönlichkeitsenergie, mein Glaubenssystem und meine zukünftige Überzeugung bei meinen Handlungen aufzeigen? Denn auch das ist schließlich ein Loslassen, von materiellen Gütern, was in dieser Form für mich eine Lehre beinhaltet. Eindeutig, zunächst eine Lehre um Wahrheits- und Freiheitsbegriffe neu zu definieren, was mir schließlich schon mal durch Ibiza zugute kam und mir eine unbeschwerte Zeit bescherte.
Das war doch längst kein Thema mehr für mich, wenn ich es allein auf die Ansprüche von Besitzverhältnissen reduzieren wollte. Besitzansprüche waren abgeschlossen, da sie mich an meiner Freiheit hinderten die Welt kennen zu lernen und mich dann nicht mehr bewegen ließen. Ich reduzierte diese doch längst nur noch auf meine persönliche Beweglichkeit.
Da war der Traum vom eigenen Flugzeug zwar noch äußerst relevant und natürlich selbstverständlich auch, der uneingeschränkte Zugriff zu Fahrrad, Mofa, Motorrad und PKW. Aber darüber hinaus waren materielle Dinge für mich schon lange nicht mehr erstrebenswert. Mein gesundheitliches Handikap, dass ich nun nicht mehr richtig laufen konnte, war demgemäß auch nur der Hinweis, dass meine Beweglichkeit von Fahrzeugen und nicht von meinen eigenen Beinen und Füßen abhängig gemacht wurde. Da wollte ich zukünftig auch noch etwas ändern, denn wenn ich schon solcherlei informative Energien wahrnehmen und deuten konnte, dann wäre es ja verwerflich, ihnen nicht zu folgen bzw. nicht auf sie zu hören. Also musste wenigstens ein kleiner Schritt getan werden und auch noch wieder ein Fahrrad besorgt werden. Um meine körperliche Selbstständigkeit und eigene Beweglichkeit wieder zu steigern und nicht so abhängig zu sein.
Es gab für mich keine Auswirkung ohne Ursache und absolut alles hatte einen Sinn. Deshalb waren wir ja Menschen. Wenn wir nicht den Geist und Verstand benutzen würden, dann hätten wir uns seit der Manifestation aus der Uressenz, nicht entwickelt. Natürlich ist die jeweilige Basis, das Glaubenssystem und damit der gesamte Input, wie wir es nutzen und was wir für unser eigenes Leben daraus machen ist wichtig. Obwohl Beweglichkeit der einzigste wichtige Anspruch auf Besitz, zur Förderung von Beweglichkeit eben ist, für meine Freiheit unvermeidbar und auch irgendwie zukünftig bleiben wird.
Denn Beweglichkeit hatte schon von jeher eine besondere Priorität. Stillstand, extreme Ruhe und unbewegliches Verharren wurden von mir schon immer sorgenvoll betrachtet, da dies mit tödlicher Langeweile und Sterben zu tun hat. Mit aller Deutlichkeit bedeutet nicht beweglich zu sein, dass das Leben stillsteht und ohne Handlung ist, wobei davon natürlich nicht die geistige Aktivität beeinflusst wird. Aber ohne Bewegung ist eine phantasievolle Geistigkeit auch eingeschränkt, weil Input verloren geht. Egal wie weit sich die Spirale des Hinterfragens auch zur theoretischen Methode entwickeln lässt, was vielleicht auch mich einmal dazu zwingen wird, die Wichtigkeit der Dinge umzugestalten. Gegenwärtig befasse ich mich schließlich mit dem Wort zu meinen Handlungen, was sich zu einem Skript verbinden lässt, welches zwar keine Patentrezepte für eine HIV-Heilung beinhalten kann, aber doch ein Überleben dokumentiert.
Ich weiß natürlich schon im Vorfeld, was für unbequeme Darstellungen sich aus meinen Überlegungen ergeben können und ich damit gewiss auf kontroverse Diskussionen stoße. Aber meine kritische Betrachtung dem Leben gegenüber, welches sich bekanntlich auf verschiedenen Ebenen des Bewussten und Unbewussten, sowie des Sichtbaren und Unsichtbaren abspielt, ist bei dieser inkarnierenden Daseinsform schon ziemlich wichtig und außerdem mehr als nur sehr aktuell. Ich lebe immerhin in dieser Zeit. Ich bin in dem Sinne ein lebender Zeitzeuge eines Seuchenzeitalters.
Zu dem Zeitpunkt als ich mir zurückblickend das Virus eingehandelt haben soll, da durch Ernährung, Lebenswandel, Umgangspotenzial und Glaubenssystem es für meinen Körper zugänglich wurde, war die Seuche ja noch gar nicht allgegenwärtig. Nun ist es eine Aufklärungsarbeit, darüber auch zu berichten, da das in meiner Erkenntnis dann scheinbar der Beginn meiner Lebensaufgabe auf weltlicher und persönlicher Ebene wird.
Da muss zum Schrecken der Realität, dann die Wahrnehmung zu einer Illusion führen, um Gesundheit und Schönheit zu prüfen. So wird die Analyse vielleicht auch ein Irrtum, jedoch bleibt es dann manifestierte Reflexion der eigenen Geschichte. Die ist dann für mich wichtig, um mich Selbst zu verstehen. Letztendlich lassen sich alle Sachlagen nur so überprüfen. Die Antwort für mich ist die, dass wenn ich die Auswirkung von Handlungen und Verhalten in meiner Umwelt betrachte, ich persönlich längst nicht so krank bin, wie die Diagnose es erwarten ließe.
In einer absolut kranken Gesellschaft, ist jeder Einzelne für sich selbst relativ gesund. Egal, in welcher Wichtigkeit der Silben die Auslegung erfolgt, ist es meine Überzeugung, die mich überleben und mit der Krankheit leben lässt. Bis hierhin, wo mich die Umstände mit meiner Furchtlosigkeit zu Leben, Party und Experimenten in der Jugend verbanden, hat eben alles dann irgendwann seinen Preis. Kein Körper, oder auch Seele und Geist, lässt sich ohne Folgen schinden und langzeitvergiften.
War, oder ist meine Krankheit ein Alibi meiner ungelösten Probleme? Auch wenn ich wusste, dass ich nicht das unschuldige Opfer irgendwelcher Unvollkommenheiten der Natur bin, sondern als verantwortlicher Täter meines bereiteten Weges, einen Teil einer weltweiten Bedrohung darstelle. Daraus ergibt sich mein metaphysischer Aspekt des Krankseins, der heutzutage im Vordergrund zu meinem Leben steht. Und anfänglich laxer weise umgedreht erdacht war.
Nun musste ich bei der Diagnose schon bemerken, dass die Symptome die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigen, zunächst zwar vermehrte Aufmerksamkeit verlangen, letztendlich aber immer die Ausdrucksformen physischer Konflikte und erst in einer besonderen Symbolik in der Lage sind, das jeweilige Problem des einzelnen Patienten aufzuzeigen und zu entlarven. Sofern keine verseuchenden Impfungen zuvor durchgeführt wurden, die vielleicht die eigentliche Ursache sind.
Wie sollte ich nun anderen helfen, wenn ich mir selbst keinen Mut mehr machen wollte? Aber, das, was auf mich einstürzte, war nun auch viel zu komplex, um es kurzfristig auf einen vertretbaren Nenner zusammenzufassen. Dann die selbst ausgesuchte Kombi-Therapie, die ich vom Kopf akzeptieren musste, obwohl ich sie eigentlich ablehnte. Mit dem Wissen um den allgemeinen Zustand der Leishmania, dass ich lebenslang eine prophylaktische Behandlung benötigte, allein das kann nicht Gesundheit fördern.
Ich musste nun wirklich einmal meine gegenwärtige Situation mit meiner Vergangenheit, in den Handlungen aus beiden, für die Zukunft zusammentragen. Was ich als meine Weltaufgabe und anhand meiner persönlichen Aufgabe bisher gescheitert sehe, sowie Geist, Seele und Körper verbindend, in allen Ereignissen zusammenfassen und deuten. Denn wenn Menschen aufhören, die Ereignisse in dieser Welt und ihren eigenen Schicksalsablauf zu deuten, sinkt ihr Dasein in die Bedeutungslosigkeit und wird sinnlos.
Der Sinnlosigkeit in materiell angestrebten Gütern war ich bereits bis zum Exzess gefolgt und die übergeordnete Vernunft und Denkkraft, die mich in diesen Situationen trotzdem geführt hatte, durfte ich intensivst erleben. Als Schatten dessen betrachtete ich meine PositHIVität, die nun in der Summe aller abgelehnten Wirklichkeitsbereiche, die ich zu bestimmten Situationen bei mir selbst nicht sehen wollte und mich trotzdem betrafen, in dem sie die gegenwärtige Stufe der Energiemanifestation an mich banden, ich nun als Hoffnung für alle weiteren Schritte aufbauend weiterführen muss.
Philosophisch und bei der Psychoanalyse sind diese Betrachtungsweisen längst allgemein bekannt und auch alternativ, meridal und spirituell, zeichnen sich die Verbindungen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem auf. So wie ich es selbst an mir und den Polen wie Gut und Böse, Faulheit und Fleiß, Gesundheit und Krankheit unzählige Male erleben musste. So ist man/frau viel zu schnell bereit dem einen Pol, in dessen Lichtstrahl des Bewusstseins wir getreten sind, während dessen Gegenpol im Dunkel zu bleiben hat, auch dessen Existenz zu leugnen. Aus dem Nicht-Sehen schließt man/frau schnell auf ein Nicht-Haben und glaubt daran, dass das eine ohne das andere nicht existenzfähig sei.
Mein philosophischer Freund und Führer MALA hatte mir zu diesem Thema einmal ein Ölbild mit folgender Bezeichnung geschenkt: “Beides ist ohne des Anderen nicht Licht nicht ohne Dunkelheit – Dunkelheit nicht ohne Licht – doch Beide sind ohne des Einen nicht – Gott – ER steht für Beide” ... und falschherum dagegengezeichnet: “MALA – für einen Freund!”
Die Lichtintensität verändert dabei die Dimension des Schattengebildes, was dann in der Entwicklung des Menschen eine Gefahr darstellt und ohne von dem eigenen Schatten zu wissen, ihn zu kennen und zu akzeptieren, erwächst irgendwann die Überproportionalität, die das Dasein dann erdrückt. C.G. Jung hat den Begriff des “Schattens” geprägt, der dafür sorgt, dass sich alle Absichten und Anstrengungen des Menschen letztendlich in ihr Gegenteil verkehren. Alle Manifestationen, die einem Schatten entspringen, projiziert der Mensch auf ein anonymes Böses in der Welt, weil er Angst davor hat, die wahre Quelle allen Unheils bei sich selbst zu finden.
Bei jeder Veränderung und Bewegung werden neue Impulse freigesetzt, die sich mit der verändernden Beweglichkeit auch aus sich selbst heraus erneuern. Andererseits steckt der Mensch in der Illusion, durch sein Tun die Welt zu verändern, geformt und verbessert zu bekommen. Dieser Glaube ist eine optische Täuschung und beruht auf der Projektion der eigenen Selbstveränderung. Beschäftigt sich ein Mensch beispielsweise in unterschiedlichen Zeitabständen, mit den gleichen Begebenheiten neu, oder mehrmals, so wird er die Situation jedes Mal anders und neu, seinem derzeitigen Entwicklungstand und erlernten Erfahrung entsprechend, verändert, zu begreifen lernen.
Aber nicht die Welt verändert sich, sondern der Mensch vollzieht nacheinander unterschiedliche Entwicklungsstufen. Er vertritt dabei Aspekte der Welt in sich selbst. Weisheit, Vollkommenheit, Bewusstheit bedeuten alles Seiende, in seiner Gültigkeit und Ausgewogenheit erkennen und betrachten zu dürfen. Die Ordnung erkennen zu können, bedeutet für den Betrachter, in Ordnung zu sein und somit besteht die Illusion der Veränderung, mit und durch die Polarität zum Chaos. Wer das begreift, dem geht es stets fantastisch.
Wenn die Welt der Polarität Illusion, und wir selbst die Veränderung sind, müssen wir auch die Menschheit dazu bewegen und den einzelnen Menschen dazu auffordern, sodass er nach Erkenntnis und Befreiung strebt und es das Wichtigste dabei bleibt, diese Welt der Formen als Illusion zu entlarven. Um eben erkennen zu können, dass es eine einseitige Wirklichkeit nicht gibt. Wenn man/frau so gelernt hat, dem Blick nicht mehr von den wandelnden Formen ablenken zu lassen, kann man/frau sowohl am historischen Geschichtsablauf, als auch aus seiner persönlichen Biographie, die Zeit herausnehmen und wir werden sehen, dass alle durch die Zeit aufgefächerten Geschehnisse wieder zu einem einzigen schöpferischen Muster gerinnen.
Denn die Zeit verwandelt das Seiende in Abläufe und Ereignisse, dann, wenn wir die Zeit wieder entfernen, das Wesentliche, das hinter den Formen grundsätzlich steht, wieder sichtbar machen lassen, sich dann nämlich wir uns auf unsere Erkenntnisse beziehen. So ist es auch für alle weitere Überlegung wichtig, die Zusammengehörigkeit zu begreifen. Allein wenn wir einen bestimmten Standpunkt nur einsehen und behalten, während man/frau den anderen aus der Welt schafft, solange ist die Unmöglichkeit der Erkenntnis gegeben und wir können kein komplexes Bild einsehen. Dieser Unmöglichkeit dienen nun die meisten Aktivitäten der Menschen, wobei verständlich wird, wie notwendig die Akzeptanz der Dinge und der Respekt dem Leben gegenüber sind.
Wir wollen Gesundheit haben und bekämpfen Krankheit. Wir wollen Frieden haben und schaffen den Krieg. Wir wollen leben und dafür den Tod überwinden. Dabei bleibt es eindrucksvoll, wie wenig ein paar Tausend Jahre erfolgloser Bemühungen, den Menschen an seinen Konzepten festhalten lässt. Gerade die westliche Medizin ist ein gutes Beispiel. Denn umso mehr für die Gesundheit getan wurde, wuchs das Krank-Sein im gleichen Maße mit, und ist mittlerweile sogar zu einer wirtschaftlichen Volksbedrohung angewachsen.
Im gleichen Verhältnis lässt jede Identifikation, die auf einer Entscheidung beruht, eine andere Möglichkeit als Ablehnung vor der Tür stehen. Denn Ablehnung irgendeiner Manifestation ist immer ein Zeichen von fehlender Identifikation. Aber all das, was wir nicht sein wollen, was wir in uns nicht vorfinden, nicht leben, nicht in unsere Identifikation hereinlassen wollen, bildet auch unseren Schatten. Da aber die Ablehnung von Möglichkeiten keineswegs die Auffälligkeiten verschwinden lässt, sondern nur aus der Ich-Identifikation und dem oberen Bewusstsein verbannte Umstände verstärkt, sind wir nicht mehr “heil” und Eins mit uns selbst.
Nun hatte ich mich wieder einmal zwischen “Richtig und Falsch”, oder “guter und schlechter” Medizin zu entscheiden. Mein zuständiger Herr Doktor Dieckmann bestand auf eine Tabletten-Kombinations-Therapie und ich hatte die Wahl getroffen. Mit der Erkenntnis, dass meine Ablehnung zu den Auffälligkeiten nicht das Problem beseitigen kann, blieb auch keine andere Wahl, um dem Virus zu „begegnen“. Musste nun aber wirklich knallharte Chemie her? Außerdem hatte ich bereits auch anderweitig, die Behandlung akzeptiert, weshalb jedes sich Sträuben sinnlos erschien und paradox war.
Schließlich wollte ich aus dem körperlichen Extremverfall, der mich als Schatten meiner selbst erscheinen ließ, heraus. Ich wollte noch mal nach Ibiza zurück und mein Dasein prüfen, um dem Leben einen neuen Sinn zu geben. Die Wichtigkeit meiner Situation war mir bewusst und soweit verstand ich auch den Bezug zu meiner Erkrankung, meinem Denken darüber, im Zusammenhang zu meinem Leben und meiner gesundheitlichen Existenz.
Ich dachte an Herrmann Hesse, der irgendwie einmal geäußert haben soll, dass unsere Neigungen stets die erstaunliche Begabung haben, sich als Weltanschauung zu maskieren. Ich stand mitten in der Maskerade vor mir selbst und musste zu meiner persönlichen Demaskierung stehen. Das Virus hatte es nicht vermocht, dass ich mich endgültig zu Liebe oder Hass entscheiden konnte. Aber die neuerliche Situation mit den zusätzlichen opportunistischen Infektionen, verlangte nun doch endgültig ein Umdenken und ein erneuertes Handeln. Dabei war mir jedoch eine anderweitige Aussage von Hermann Hesse wesentlich bedeutsamer:
“Indem ein Mensch mit
den von der Natur
gegebenen Gaben sich
zu verwirklichen sucht,
tut er das Höchste und
einzige Sinnvolle,
was er tun kann!”
Hermann Hesse
XVI.1 Sowjetisch Besetzte Zone
XVII. - Kapitel:
Wie immer wieder betont, sind wir auf diesem Erdenball nicht nur wohl an der technokratischsten und zivilisiertesten Stufe angelangt, sondern auch kulturell besteht die Vielfalt des Erlebten in einer Mannigfaltigkeit, die nachweislich bewusst, noch keine anderen Menschen in der Geschichte zuvor erleben konnten. Sowohl auf der einen wie auf der anderen Ebene, hat so viel Licht ebenso viele Schattenseiten. Aber dabei haben wir vorrangig sehr viel Glauben eingebüßt und das Urvertrauen, ebenso wie die Spiritualität verloren, da wir uns von Nebensächlichkeiten beeindrucken lassen.
Den eigentlichen Bedürfnissen und ursprünglichen Gründen und notwendigen Betrachtungen entwöhnt, hatten sich in Berlin der Christopher-Street-Day (CSD) und die LOVE-PARADE etabliert und mit den Jahren soviel an Gesicht und Aussage verloren, dass das nur noch einem kommerziellen Sodom und Gomorha glich. So war im Ursprung der CSD eine Gedenkveranstaltung, zu Ehren der verfolgten und diskriminierten Homosexuellen, der erstmalig in San Francisco gefeiert wurde.
Die in Berlin erstmalig vor mehr als 10 Jahren zelebrierte love-parade war gedacht als rebellischer Ausdruck der Jugend, die auf die Missstände der Gesellschaft mit Liebe antworten wollten. Eigentlich ähnlich wie die Flower-Power-Generation in den 60er Jahren, nur eben eine Wiederbelebung einer Jüngeren, 90er Jahre Generation. Beide Gedenkparaden begannen zum Anfang mit einer kleinen Gruppe von Intuitiasten, die mit einem minimalen Musikequepment ausgestattet, mehr den politischen Inhalt vertraten, als Partyimage und zum Drogenkonsum aufzurufen. Die love-parade im Wandel des Zeitgeschehens entsprechend angepasst, ist heutzutage eine rhythmische Befreiung einer technokratischen NO-FUTURE-Generation mit Jüngern der dazugehörigen Teckno-Musik. Ich hatte von dem CSD ebenso, wie von der love-parade die Anfangsschritte mitbekommen und ich war heutzutage nur insofern davon begeistert, dass dieserlei Veranstaltungen mit Hunderttausenden an Menschen, noch den Ausdruck von Frieden und Einigkeit symbolisieren können. Das ist wirklich faszinierend. Aber wie jede Sache die sich profiliert, ansonsten insgesamt nur noch Kommerz anbietet und viel zu professionell wird.
Die Lobbyisten dieser Spektakel verstanden die vordringliche Publizität ausschlachtend zu vermarkten, wobei der Karneval der Kulturen und noch viel vehementer die Hanf-Parade ins Hintertreffen gerieten. Sie erhielten neben den beiden “Grossen” nur noch teilweise und geringfügigere öffentliche Aufmerksamkeit. Die Veranstaltungen des CSD wurde zu einem fast schon entarteten, überzogenen Spaß und das damit verbundene Vergnügen, stand mittlerweile vor den kulturellen oder politischen Bedürfnissen, wie zum Beispiel bei der love-parade. Nebenher werden die gesundheitlichen Aspekte von Körper- und Geistbewegung, die in den Medien nicht an erster Stelle stehen, bekanntlich immer häufiger und nur viel zu gerne mit Klamauk ersetzt.
Mir erschien es, als ob es in unserer Zeit nun nur noch galt verbotene Drogen und Alkohol, bis dass der Arzt kommt oder die Bewusstlosigkeit einsetzte, mit gleichgeschlechtlichen Beleidigungen und sexuellen Exzessen zu „genießen“. Das Bedürfnis war wichtiger, als über “Drogen”, die zum Heilen und in der Medizin verwendet wurden, aufzuklären - sich selbst banal und zugeknallt zu entblößen stand im Vordergrund, da in einer Zeit die aus mehr einsamen Singles besteht als in intakten Familien zu leben, eine große Sehnsucht nach „Gemeinsamkeiten“ gesucht wird, die, dann aber auch schon wieder nur in Abstand wahrgenommen werden will. Gegenteilig erschien es mir bei der “Hanf-Parade” und bei dem “Karneval der Kulturen”, da ließ sich sogar feststellen, dass sich dabei über die Jahre Bemerkenswertes ergab, und dass sie sich immer mehr etablierten und auch weltweiten kulturellen Einflüssen unterstellt wurden. Sich im Gegensatz also sogar verbesserten. Dabei wurde in diesem Jahr als Motto für die Parade sogar eine naturwissenschaftliche interessante Frage aufgeworfen, die, die Antwort darauf geben kann, “woher wir kommen und wohin wir gehen“!
Der "Karneval der Kulturen" ist mit Abstand das interessanteste und witzigste Bestreben ein „Kulturbewusstsein“ anzuheben und vereint zu verdeutlichen. Nicht viel anders wie bei der Hanf-Parade. Es besteht arges Nachholbedürfnis, dass es auch endlich einmal in die Köpfe der breiten Masse eingeht, dass nämlich Haschisch und Marihuana “KEINE” Drogen im herkömmlichen Sinne sind, da dann auch getrocknete Petersilie (nach Apotheker-ErkenntnisXVII.1) eine Droge wäre. Jedes Kraut, welches getrocknet wird und mit der früher der Drogist zu tun hatte, wäre nämlich demzufolge eine Droge. Denn jedes Kraut im getrockneten Zustand ist eine Droge, wofür früher der Berufsstand des Drogisten stand.
Weil westliche Zivilisationen damit nicht umgehen konnten, so wurden Kräuter aus anderen Ländern und Kulturen strengstens untersucht und, wenn die Nachfrage zu groß, der Gewinn zu klein und Verständnis nicht ausreichend sind, gelten sie als Drogen, die es zu „bekämpfen“ gilt. Schon hier beginnt dann ein Krieg in allen Instanzen, da das westliche Bewusstsein darauf getrimmt ist, gegen alles zu kämpfen, was nicht der eigenen kleinen Sichtweise entspricht. Die deutsche BfArM und AmGXVII.2 legt heutzutage fest, was aus der Natur zu den Drogen gezählt werden muss. Ich möchte nur einige aufzählen wie, Sennesblätter, Sennesfrüchte, Faulbaumrinde, Rhabarbawurzeln und Aloeextrakte, die teilweise wegen ihrem anthranoidhaltigen Inhalt verboten sind. Demnächst kommt dann auch noch Kava Kava hinzu - jedoch wann werden genmanipulierte Lebensmittel, Konservierungsstoffe und atomverseuchte Luft verboten? Unsere kranken hirnrissigen Führungskräfte haben längst versäumt sich an den realen Umständen und der Basis zu orientieren und machen Gesetze und Verordnungen, die einfach nur noch ausschließlich denaturalisierend sind.
Bis zum 2. Weltkrieg war das allgemeine Bewusstsein doch noch etwas naturbezogener, sodass erst anschließend alles strafrechtlich verfolgt wurde, was nicht aus den Laboren der Industrie, Chemie- und Pharmalabore stammte. Heutzutage wird in den Medien Haschisch und Marihuana mit Opiaten gleichgesetzt, wobei Zusammenhang, Ursprung, Heilbedeutung zerrissen, die Betrachtung einseitig erfolgt und keine Ehrlichkeit mehr zulässt. Es sollen uns doch aber nicht die etwas über “Drogen” erzählen, die den Alkohol nicht lassen und das größte Drogenfest der Welt (Münchner Oktoberfest) mit aktivem Drogenumschlag, zum legalen Vergnügen erklären. Was ist das für eine verlogene Gesellschaft, die sich zwar grundsätzlich und überall besaufen darf, wo auch Fahrzeugführer mit bestimmter Promillegrenze Alkohol im Blut noch lenken dürfen, aber Pflanzen aus anderen Kulturkreisen verboten sind? Für mich versteht sich daraus von selbst, dass sich mit solcherlei Gesellschaftsformen keine Gemeinsamkeiten entdecken lassen. Nee danke, ich kann verzichten und ich habe dazu meine feste Einstellung.
Wir haben uns ein System geschaffen, welches Naturgesetze ausklammert und verdammt und uns die durch den Schöpfungsakt geschenkten natürlichen Lebensbedingungen, der Pflanzen ebenso, wie den Raum für Tiere und Menschen mit dogmatischen industriellen, chemischen und künstlichen Ersatzmitteln auszufüllen sucht. Dies Denken setzt sich dann in jedem einzelnen Leben so fort, sodass aus diesem Irrtümern des Systems die wahre Bedeutung von Pflanzen und Tieren ebenso, wie die der Menschen verdreht wird und dafür Gesetze und schulmedizinische Ansichten verbreitet werden, deren Inhalt sehr dubios ist. Die zum Untergang der Menschheit und unseres Planeten führen müssen, wenn wir uns nicht endlich besinnen und jedem einzelnen Lebewesen, egal ob Pflanze, Tier oder Mensch, wieder seinen ursprünglichen Platz und seine ursprüngliche Bedeutung beimessen. Es gibt keine Pflanze und kein Leben, welches nicht einen besonderen Sinn und damit seine Aufgabe hat und da kann sich auch kein Gesetz darüber erheben, ohne nicht anmaßend zu wirken und Denaturalisierung aufzuzeigen.
Dazu kamen meine liebevollen Erinnerungen an unser Stefford-Terrier-Mädchen, das bei meiner Frau ein tristes Großstadtleben fristen musste und von den soeben oben angeführten Straßenfesten leider nichts mitbekam, da sie sozusagen “Stubenarrest” hatte. Obwohl sie ein Partyhund ist, konnte meine Frau mit dem Tier nicht mehr raus. Denn Pöbeleien und das "Wegfangen" von der Polizei waren eine ständig lauernde alltägliche Gefahr. Wie wahr - und ebenfalls eine gesellschaftliche Kriegsführung der besonderen Perversitäten.
Zunächst durfte ich den Karneval der Kulturen, zu dem auch meine Frau Dasty auf einem Umzugswagen ihren festen Platz fand, vom Krankenbett im Fernseher verfolgen. Das war ein zusätzliches angenehmes Ereignis, mit der Hoffnung verbunden, meine Frau im Fernsehen serviert zu bekommen. Es war einfach schön, beim Abendbrot vorm Fernseher im Bett, das tief kulturell bezogene face-ART-royal meiner Dasty, nebenher zu genießen. Schließlich war da auch noch eine anderweitige angenehme Erinnerung, verbunden mit der Verbindung in die jüngere Vergangenheit, als wir selbst noch bei Modemessen dabei waren. Es war erst vor rund 10 Jahren, zum Beginn unserer Beziehung, als wir uns bei zahlreichen Modeveranstaltungen eingebracht hatten und mit dem Highlight face-ART-royal, Make-up on stage, vielerlei Kontakte in die Modewelt hatten.
Wir lernten zu dieser Zeit eine unendliche Menge an neuen und interessanten Menschen kennen. In einer Wirklichkeit der Welt von Magie und Mythos fand ich mit meiner Dasty viel Spaß, Freude und kreative Aktivität mit Hunderten an Models und zahlreichen Designern/innen. Ich durfte mehrfach hinter den Kulissen in den Garderoben helfen, wenn sich beispielsweise mehr als 100 bildschöne, halb nackte Models umkleideten und sich über ihre jugendlichen seidenweichen, zarten Figuren und Formen, hektisch die glamourösesten Fummel streifen ließen. Ich war davon stets berauscht, wenn mein Blick sich an der Fülle von Schönheit festfraß, und ich es gar nicht fassen konnte, was ich da alles zu sehen bekam - Traumanblicke der weiblichen Göttlichkeit. In dieser Anhäufung, so viele zahlreiche hübsche und fast nackte junge Mädchen - puh, was für ein Sinnentaumel.
Eine faszinierende und inspirierende Augenweide, ohne die Wirklichkeit des vermeintlichen Jetsets, der natürliche niedliche Brüste und stramme Gesäße der Knack-Popos in Kunststoffwerkstätten durch Siliconfabrikanten aufblasen lässt und das dann auch noch als schön empfunden wird. Obwohl hinlänglich bekannt ist, wie schädlich Siliconeinlagen sind und dass Frauen mit natürlichen kleinen Brüsten und ohne chirurgische Eingriffe gesünder, agiler, risikobereiter, aktiver und selbstbewusster sind. Hier, in der Alternativ-Mode-Szene von Berlin, war noch die natürliche Schönheit ehrliche Realität - und eine Selbstverständlichkeit der gewachsenen Grazie als solche, ihre weiblichen Reize in Elementarform zu zeigen.
Aus diesen Zusammenhängen ergaben sich für mich auch noch die Moderation bei Kultur- und Benefizveranstaltung, sowie der flüchtige Kontakt zu der DesignerIN und Sambaschulleiterin Sonja de Oliveira. Nun konnte ich einen einleitenden Bericht über sie, zum Anlass des Karnevals der Kulturen, in der Zeitung lesen. Nicht nur für die Multi-Kulti-Stadt Berlin war dies in dieser Situation von Bedeutung, sondern selbstverständlich auch im ganz Besonderen für mich.
Die tollen Kostüme, bauchfreie Tops, rhythmisch bewegende schwingende Hüften, in phantastischen Verkleidungen und bizarren Make-ups, bei unterschiedlicher Musik, doch meist in Samba, Folk und Soul. Tanzen, Singen, Feiern und das teilweise mit Themen zu Umwelt- und Naturbelastungen unter dem Motto: “Rettet die Meere” – “Rettet das Leben”, erfreuten eine halbe Million Besucher. Die 120 angemeldeten Gruppen zeigten ebenso brasilianische Sambaköniginnen, wie eine bayrische Blaskapelle und eine Hypotänzergruppe aus Indien. Mit einem kompletten Hofstaat zeigte die Gruppe “Maracatu Grupo Guarani” die Tradition des Karnevals in Pernambuco. Verwandlungskünstler aus Kuba, Beschwörer böser Geister aus Afrika, eine diabolische Dame mit diversen Teufeln, Tigern und Jaguaren aus Mexico. Und immer wieder Samba, Reggae und HipHop sorgten dafür das Stubenhockersyndrom zu bekämpfen, wobei ich mir den Zirkus vom Krankenbett aus ansehen konnte und meine höchst eigenen, persönlichen Gedanken und Verbindungen dazu hatte. Das waren in meiner Erinnerung mein Kreuzberg, mein Schöneberg, mein Berlin. So heiß geliebt und innig gehasstes - verehrtes und verfluchtes Berlin.
Ohne die Engstirnigkeit der Mauern in den Köpfen, aber dafür früher leider eine eingemauerte Stadt. Eine Millionenstadt, die heutzutage nebenher noch 440.000 Migranten aus 180 Ländern beherbergt und schützt, ebenso faschistoide Demonstrationen und Naziumzüge, wie eben auch multikulturelle Veranstaltungen, den Umzug der Lesben und Schwulen (CSD), die Love-Parade und die Hanf-Parade. Eine eigentümliche Mischung der unterschiedlichsten propagandistischen Äußerungen, die alle im gleichen Maße von den Behörden kontrolliert und von der Polizei beobachtet, einen ordentlichen Ablauf garantieren. Eine wirklich kosmopolitische und freie Stadt, auch wenn verschiedene, genehmigte und geschützte Demonstrationen auf gar keinen Fall meinen Beifall finden, da sie mit demokratisch-freiem Denken nichts gemein haben. Das hieße nämlich, Rücksicht auf die Mitmenschen zu nehmen und vergangene Verbrechen nicht gut zu heißen. Dafür sollten sich noch viel mehr Protagonisten einsetzen, denn das wären vernünftige Darstellungen.
Die gibt es scheinbar noch nicht ausreichend und wenn ich jemals wieder “gesund” werden wollte, dann musste ich es mir wohl abgewöhnen, mich über gesellschaftskritische Betrachtungen aufzuregen und sie allzu ernst, auf mich bezogen zu sehen. Die positHIVe Teilnahme am Umfeld musste in aller Konsequenz auch positiv betrachtet werden, da auch jede Form von Ablehnung und Stress ein wesentlicher Faktor sind, dem HIVirus den Nährboden im Körper zu erweitern. Wenn dann, wie in meinem Fall vom Virus wahrscheinlich betroffen, unter besonders extremen Bedingungen, eben wesentlich leichter auch ein angebliches AIDS-Vollbild zum Ausbruch kommen kann, dann Gegenmaßnahmen zu spät sind. Was dann beim AIDS-Vollbild schließlich nichts anderes heißt, dass man/frau an einem der anderen ca.70 opportunistischen Krankheiten erkrankt ist.
Ruhe, Frieden und Liebe, also Glaube, Liebe, Hoffnung sind die Bedingungen um Krankheiten zu vermeiden, oder zu überstehen und vorhandene Kränkeleien nicht in größere, katastrophale Leiden zu führen. Dabei muss für jede außergewöhnliche Belastung und jeden Stressfaktor ein Ausgleich geschaffen werden. Wie z.B. Meditation, Yoga, Qigong, Reiki usw. zuzüglich der Einflüsse von Lichtenergien. Aber auch eine gesunde Ernährung, im Einklang mit den Pflanzengeistern und der selbstbewussten Geisteskraft der eigenen Persönlichkeit ist zu befürworten. Das waren die Dinge, die ich zu lernen hatte. Auch wenn sich im Kopf, gezeugt von der Überlegung des Geistes und des Verstandes, noch immer die Ereignisse der Vergangenheit bis hin zur Gegenwart, in reflektierenden Rückspiegelungen und Verkoppelungen der Umstände abspielten.
Denn unsere Eigene, sowie unsere deutsche politische Geschichte stecken voll mit “Gräueltaten” und dabei sind die Weltdebakel gar nicht inbegriffen. Wenn Tier-, Natur- und Umweltschutz betrachtet wird, dann geschieht auf den Gebieten heutzutage schon eine Menge. Aber leider noch nicht genug. Jedoch gerade hier in meinem Krankenbett waren die vergangenen, ebenso wie die gegenwärtigen Begebenheiten wirklichkeitsfremden Realitätsbilder, die ich nun selber wieder neu zu ordnen hatte, um sie für mich zugänglich zu machen und wenigstens zukünftig zu lernen. Da sollte dann, auch von mir endlich, mit gemeinnütziger Arbeit begonnen werden.
Nach dieserlei Betrachtungen dann, besuchte mich unverhofft mein großer geistiger Führer MALA und ich wurde wieder an noch vertiefte und weit reichende philosophische Überlegungen herangeführt. Ganz unverhofft stand er plötzlich mit seiner Frau in meinem Krankenzimmer und fragte nach meinem Befinden, indem er mir ein paar Blumen brachte. Damit hatte ich gar nicht gerechnet und umsomehr erfreute es mich. Denn gerade für ihn sind Kunst und Kultur nicht etwas was andere produzieren, sondern ein fester Bestandteil seines eigenen Schaffens. Er ist selbst den Weg der Kreativität gegangen und hat sich damit auch Eigenvitalität geschaffen.
Als ein ehemaliger Schüler von Joseph Boyse und somit ist es für ihn selbstverständlich, dass Kunst für ihn das ist, was er bewusst selbst gestaltet. Das tägliche bewusste Leben, mit all den kleinen Dingen des bewussten SEINS, ist schon der erste Schritt in ein kunstbewusstes Leben. Die Selbstverwirklichung jedes Einzelnen nach seinen eigenen Vorstellungen, die er in die Tat umsetzt, ist sein Schaffen in der Kunst. Er hatte mir geistig den Weg zum großen Denken bereitet und mit einer hochachtungswürdigen Ausdauer aufgezeigt, dass es stets immer nur wichtig ist, an übergeordneten Dingen zu arbeiten. Kein schnelles Geld ist wichtig sondern wahrhaftig sind die Langzeitsachen der Vernunft und Menschlichkeit. Ja, das hatte ich meinem Freund Mala zu verdanken, dass ich nach meiner letzten Haftentlassung nicht gleich wieder rückfällig geworden bin. Denn hätte ich mich an den behördlichen Auflagen ausgerichtet, die mir unsere Justiz und Gesellschaft beigebracht, um Erlerntes wieder anzuwenden - na, danke. Nun, dann hätte ich wohl kaum die letzten 20 Jahre straffrei bleiben können. Allerdings auch meine Frau musste sich noch sehr bemühen, erlernte Gedanken und Handlungen bei mir umzuformulieren. Mit ersichtlichem Erfolg.
Aber da stand nun mein alter Freund MALA und ich freute mich ehrlich über seinen Besuch in Begleitung seiner liebevollen Frau. Ich wusste es zu schätzen und bemühte mich erstmalig einige Schritte in den Klinikgarten zu setzen, indem ich im Beisein der beiden, mich zum Fahrstuhl führen ließ und mit in die herrliche Gartenanlage, mit dem vielen Grün, den Blumen und der Entenfamilie, bis zur nächstgelegenen Bank mitging. Wieder eine innige Verknüpfung mit meiner Vergangenheit, die ich bekanntlich in den Wertevorstellungen neu zu definieren hatte. Denn wir kannten uns ja nun schon mehr als 30 Jahre und haben viele gemeinsame Zeit erlebt.
Was waren mir denn von anderen Seiten ansonsten für Wertevorstellungen vermittelt worden? Meine Mutter misshandelte mich, einen Vater gab es nicht, meine erste Klassenlehrerin missbrauchte meinen gesellschaftlichen Stand meines fehlenden familiären Kreises zu allen Negationen - und dann kam meine große Lehranstalt; das Männergefängnis als Kind inhaftiert. So wie schon meine Mutter, die mir beibrachte, dass ich als Mann einen “Scheiß” wert bin und damit zum „Abschaum“ gehöre. Mit 12 Jahren stand ich Mutterseelen allein auf der Straße und fand, nachdem ich das Maskottchen einer Rockerclique war, meine erste vertrauenswürdige Person - die ich durch meinen frühzeitigen Strafanstaltsaufenthalt kennen gelernt hatte, bestand in der Freundschaft zu einem von Interpol gesuchten Mörder. Aus all diesen Klischees hatte ich mir meinen Weg selbst gesucht und musste sehr viel lernen. Ganz natürlich, dass ich selber für mein Leben verantwortlich bin und nun das bin, was ich schon immer sein wollte. Das Opfer einer Epidemie, die angeblich Aids heißt.
Ich höre buchstäblich das verständnislose Lachen derer, die mir bei diesem Vortrag sagen, dass ich mir diesen Weg doch selbst ausgesucht habe und nun nicht herumjammern soll, indem ich es mir so einfach machte. Aber ich empfinde es absolut nicht als Gejammer und noch weniger als Anklage, denn ohne meine Erkrankung hätte ich nicht die geistigen Möglichkeiten aufgezeichnet bekommen, die mir zu diesen Zeilen verholfen haben. Es sind doch die unbestimmbaren Verhältnisse, die es irgendwie sehr gut mit mir meinten. Ja, es ist wirklich gut so und ich hätte mich ansonsten niemals hingesetzt, um mit solcherlei Zeilen anderen Mut machen zu wollen. Nein, es ist ganz gewiss kein Jammern um verpasste Chancen, sondern ich bin wirklich aufrichtig befriedigt, mich zu dieser katastrophalen Weltseuche, auch als Betroffener äußern zu können. Es ist ein echt herzliches Bedürfnis.
Wer es nicht versteht, die Dinge des Lebens, von den ganz Grossen bis zu den Unbedeutenden, nach der Wichtigkeit einzuordnen, die sie für jeden Einzelnen für uns haben, der geht der Auseinandersetzung aus dem Weg. Jedoch daraus besteht nun mal unser ganzes Leben. Krankheit als Weg, war für mich seit vielen Jahren die Devise. Denn Krankheit geht weniger vom Körper aus, als vielmehr vom Kopf und somit vom Geist. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass der Geist den Körper baut und ihn auch wieder herstellen kann.
Wir alle berauben uns doch viel zu häufig unserer Chancen, alles das zu verwirklichen, was uns wahre Befriedigung verschaffen würde. Wir glauben beim Geschlechtsverkehr Liebe zu finden und sind unverzagt der Hoffnung, dass das im Exzess betriebene Liebesspiel dann die wahre und absolute Liebe sei, zu der Eifersucht und Besitzdenken wichtiger ist, als wahre essentielle oder essenzielle Liebe. Aus mittelalterlichen Zeiten wird uns noch immer eingeredet, dass Liebe nicht so wichtig sei und sich schon einstellen wird, wenn gesellschaftliche Ansprüche nur einen Rahmen haben. Wenn nur die finanzielle Absicherung vorhanden ist. Andere meinen den Stein der weisen gefunden, wenn sie allein Sexualität mit Liebe verwechseln. Nur gelegentlich wird uns oberflächlich mitgeteilt, Liebe allein sei die wichtigste Voraussetzung für eine Partnerschaft und glückliche Beziehung. Krampfhaft bemühen wir uns dabei häufig um die Liebe und wenn die eigenen Gefühle nicht der romantischen Traumvorstellung entsprechen, die man/frau dem anderen dann vorgaukelt, wird einem klar gemacht, dass man/frau zu keiner wirklichen Liebe fähig ist. Dies finde ich schon schizophren.
Auch ich habe mir schon meine Gedanken gemacht und finde:
Allein nur in Umarmung mit dir Selbst erlebst du dich, um dich selbst zu lieben - musst du leben … erst dann kannst du andere beginnen zu lieben! So taucht dein Körper in die Vollendung der Schöpfung – wenn alles verschmilzt - und zu deinem - Einen erwacht! Zu deinem BEWUSST-SEIN! Da besitzt die Liebe nicht und lässt sich auch nicht besitzen - SIE gibt nichts als sich selbst! Natürlich gehören dazu Träume und Sehnsüchte - nimm die Träume und Sehnsüchte wahr, denn ohne sie wirst du ein leerer Mensch! Träume und Sehnsüchte - sie müssen ganz einfach wichtig genommen werden. Achte auf alle Zeichen, achte auf die Liebe, denn die Liebe genügt sich selbst.
In diesem Zwiespalt zwischen unerfüllter Sehnsucht und der nüchternen Realität des Alltags, soll dann wahre, aufrichtige und entsprechend notwendige Liebe der wahren Befriedigung gefunden werden und so wird im Rausch des Exzesses dann die Love-Parade, oder der Christopher Street Day (CSD) zelebriert. Ganz besonders auf der Party-Insel Ibiza durfte ich erleben und an Hunderten von Party-Süchtigen es auch nachvollziehen, wie sich an den Maßstäben der anderen orientiert wird und dabei die meisten auf der Strecke bleiben. Da muss häufig der Eine unbedingt das haben, was der Andere vorweist - aber Tiefe und Wahrhaftigkeit gehen im Konkurrenzkampf verloren, der als Basis Interesse weckt, jedoch so dann nur noch Widernatürliches aufzeigen kann. Für den, der diesem Schema folgt ein verteufelter Kreislauf.
Dabei ist es unvermeidlich, dass wir von den anderen, deren Maßstäben wir uns nicht unterordnen, in die Position eines Außenseiters gedrängt werden. Nur so und nicht anders musste ich es selbst erleben, dass Menschen dazu neigen alles ehrfürchtig zu bewundern, was andere als wichtig empfinden - Individualisten aber ablehnen. Es wird dann ebenfalls alles nachgeahmt, was Liebe und Gesetz, Party und Befriedigung heißen soll und ist letztendlich jedoch nur „Gesellschaft-erzwungen“. Wie oft sind das nicht ihre eigenen Bedürfnisse und Meinungen und auch keine Notwendigkeiten für das eigene Leben, sondern immer nur geschürte Bemühungen, dem Umfeld gerecht und angepasst zu erscheinen, damit nicht aussortiert werden muss. “Ich ‘kann’ ja auch nichts dafür ...!” Eine billige Entschuldigung um Verantwortlichkeit abzuweisen und im jeweiligen Kulturkreis, mit dem entsprechenden Realitätsfenster auf die einfachste Weise akzeptiert zu werden, ist eben, sich wie ein dummes Schaf zu verhalten und alles nachzuäffen - „nur schön >angepasst< sein - ohne zu SEIN“.
Hier liegt der Punkt meiner kritischen Betrachtungen, denn egal, in welchem Umfeld ich aufgewachsen wäre, meine besonderen Schwierigkeiten hätte ich grundsätzlich gehabt. Es wäre nur nicht so maßlos schwierig und umständlich gewesen, wenn ich mit einer anderen Grundlage und besser fundierten Basis Kritik geübt hätte. Dabei lassen sich geringfügige Dinge, als dies komplexe Thema einer Krankheitsgeschichte, selbstverständlich auch einfacher bewältigen.
Nun steht aber zur Debatte, dass das weltbedrohliche Phänomen AIDS eine erweiterte Perspektive der Betrachtungen erhalten muss. Denn bekanntlich müssen wir erst die kleinen Dinge in Ordnung bringen, da die Grossen von selbst folgen. So will ich hiermit zunächst die Ursachen für meine Ansichten und Gedanken aufdecken, um daraus die notwendige Erkenntnis der Auswirkung zu analysieren. Die wenigen Heteros und angeblichen Normalos, die letztendlich nur sehr selten von dem Virus betroffen werden, sind schließlich kein Maßstab für meine Geschichte. Drogen und ungeschützter Geschlechtsverkehr können es bei mir ja doch wohl auch kaum gewesen sein, dass ich jetzt die Diagnose habe. Aber wie, wer und was war Ursache?
Dabei erinnere ich mich an einen folgenden Tag im Garten, auf der Bank vor unserer Klinikabteilung. Nachdem mich wieder einmal mein alter ideologischer Führer MALA besucht hatte und ich feststellen konnte, dass der Garten über den Fahrstuhl doch echt einfach aufzusuchen war, nutzte ich die schönen Sonnentage häufiger dazu, um auf der Bank zu entspannen und meine kleine Sonnenmeditation durchzuführen.
Eines Tages saß ein älterer Patient neben mir und schaute mich ziemlich suchend, verängstigt und ratlos an. Ich erwiderte seinen Blick mit der indirekten Aufforderung in Mimik und Gestik, sodass er sich herausgefordert sah, mich anzusprechen. “Liegst du hier auch auf der Seuchenstation?” Meinte er an mich gewandt und mich überkam ein schallendes Gelächter!
“Hahaha ..... ICH BIN DIE SEUCHE – Hahaha!” Konnte ich zunächst nur antworten und fragte ihn dann nach dem Grund seiner Äußerung. Und mit einem breiten Grinsen; „ob man/frau mir das so deutlich ansieht?“ Darauf berichtete er mir sehr umfassend, dass er nun Rentner sei und bei einem ganz normalen Knochenbruch nun die Diagnose erstellt bekam, dass er zusätzlich an dem HIVirus erkrankt sei. Seine Frau war vor vielen Jahren verstorben und seit dem er nun schon mehr als zehn Jahre allein von seiner Rente zu leben gedachte, hielt er sich sehr viel in Asien und Afrika auf. Meist mehrere Monate hintereinander und so ließe sich bisher das Rentnerdasein genießen. Auch von seinen ausschweifenden sexuellen Bekanntschaften, für kleines Rentnergeld, schwärmte er nebenher. Gerade in Asien, in Phuker usw. hätte er liebe, nette Frauen kennen gelernt, mit denen er gute sexuelle Erlebnisse genossen hat. Also ein befriedigendes Rentnerdasein - sollte gedacht werden.
Ich lauschte ihm und fragte ihn dann, was ihn denn nun so beunruhigen würde und warum er so furchtbar entsetzt über diese „Seuchenstation“ sei. Schließlich wären wir heutzutage soweit, mit entsprechenden Medikamenten (und das wollen die Leute ja hören) den Stillstand des Virus herbeizuführen. Auch wenn damit nicht das Virus ausgeschaltet werden kann und eine Verbreitung auch zukünftig nicht zu unterbinden ist, so wird dadurch doch schon die Lebenserwartung mehr als überschritten. Mit seinen fast 80 Jahren hat er doch wirklich alles erlebt und hinter sich, was nun mal von einem ausgefüllten Leben erwartet werden kann. Also “was machst du dir für Sorgen?”; fragte ich ihn und bestätigte, dass ich bereits seit rund 16 Jahren daran erkrankt bin und auch noch weitere 30 oder 40 Jahre gedenke, das Leben zu genießen. Verdutzt schaute er mich an.
Zuerst ziemlich verständnislos und dann mit einem gewissen Hoffnungsschimmer, bedankte er sich mit aufleuchtenden Augen bei mir. Dies Erlebnis gab auch mir wieder etwas Kraft und noch viel mehr die Bestätigung, dass diese “Seuche” sozusagen eine einwandfreie Notwendigkeit der Natur ist, unsere verirrte Suche nach Anerkennung und Liebe, neu zu definieren. Denn für mich bleibt es eine spirituelle Herausforderung an unsere Zeit, dass wir diesen Virus haben dürfen und ich möchte nachdrücklich darauf hinweisen, dass das von mir Geäußerte, ob nun aus meiner Jugend, aus meiner verirrten Männlichkeit als Geld- und materiellen Güterbeschaffer, oder als Kritiker an unseren globalen Verhältnissen, nun absolut nicht als Vorwurf oder Geweine beurteilt werden darf.
Dabei ist es nun mal nicht von der Hand zu weisen, dass es in meinem Leben Begegnungen gab, die meine Einstellung zu bestimmten Dingen maßgeblich bestimmt haben. Wer dabei abstreitet, dass diese Bestimmungen der Gegebenheiten (die Vergangenheit also) einen jeden von uns nicht auch noch Jahrzehnte später beeinflussen und richtungweisend orientieren lassen, der belügt sich selbst. Denn dann wäre auch jedes Hochschulstudium vergebens, da ja durch dieses nichts gelernt würde. Wer am Leben lernt, wird nicht für voll genommen und nur unterschriebene und abgestempelte Papierschnipsel sagen etwas über Wissen aus? Die allgemein gültige Ansicht ist doch zynisch und höhnisch!
Wir alle neigen dazu, uns für das Grosse so sehr zu begeistern, dass wir die kleinen Details, die auf dem Wege zu der großen Verwirklichung zu bewältigen sind, nur mehr als notwendiges Übel abtun und als gegeben ansehen, aber nicht beachten. Gerade hierbei lassen sich aber die wesentlichsten Veränderungen und Aufmerksamkeiten finden, um für das Größere einen geordneten Weg zu beschreiten. Dem sind sich alle Soziologen und Psychologen mittlerweile einig. Nun haben wir unsere Welt an den Abgrund der völligen Zerstörung durch Raubbau getrieben und müssen mit denen daraus, und von der Natur beantworteten Epidemien und Seuchen leben. Dabei wird der täglichen Vergiftung durch industrielle Nahrungsmittel auch weiterhin kein Einhalten geboten, wodurch die absehbar nächsten Katastrophen folgen werden. Da wird es in den nächsten Jahrzehnten noch reichliche Überraschungen geben, wenn neue Epidemien Völker vernichtend auftreten und sich in Windeseile verbreiten.
Mit Illusionen im Kopf und absolut verdrehten Betrachtungen über die Liebe, das Leben, die Kunst und die Kulturen der Welt, erdreisten wir uns nun schon wieder auch medizinische Allheilmittel zu finden. Dabei werden generell zwar die Auswirkungen behandelt, die Folgen der dabei einhergehenden chemischen Therapien häufig missachtend, auf die Ursachen absolut nicht einzugehen, ist ein weiteres verwerfliches Vergehen. Ebenso, wie es Missachtung des Lebens heißt, wenn wir nicht auf den Glauben und die Liebe eingehen. Denn das sind die Eckpfeiler für das Leben. Auch hierbei ist es sicher, dass es immer eine Minderheit sein wird, die danach strebt, aus dem Leben, das uns zur Verfügung steht, mehr zu machen als das, was andere für uns übrig lassen oder notgedrungen aufzwingen wollen. Gegen dieserlei verlogenes Wohlwollen werde ich mich auch zukünftig zur Wehr setzen, um stets mit Einspruch noch mehr aus meinem Dasein zu machen.
An meine lebenslänglichen Diskriminierungen gewöhnt, erscheint es mir heutzutage nicht mehr außergewöhnlich, wenn ich mir von anderen anhören muss, dass ich selbst an meinem angeblichen “Elend” schuld sein soll. Nach westlichen Kriterien und Betrachtungsweisen ist dies auch ja auch bedingt richtig. Dies ist aber rundum oberflächlich und erfasst nicht das Sein als solches, noch berücksichtigt es den Schöpfungsakt oder schlechthin das Leben, mit den unterschiedlichsten Programmen für das große Muster. Denn kein Mensch wäre mit dem heutigen Wissen auf der Erde, wenn die Natur es sich ebenso einfach gemacht hätte. Für jedes Lebewesen gab es spezielle und völlig individuelle Notwendigkeiten, um die Gattung, Art oder Rasse auch lebensfähig und überlebensfähig auszustatten. Wir Menschen haben uns dabei eine Oberflächlichkeit zueigen gemacht und glauben, alle Ursachen und notwendigen Begebenheiten außer Acht lassen zu müssen, um damit dann Leben fördern zu können. Spätestens aber an dieser Stufe müsste uns klar werden, auf was für Irrtümer und mit was für falschen Beispielen sich unser System stützten will. Das ist ganz einfach dem Untergang geweiht, wenn nicht grundlegend umgedacht wird.
Es wäre durchaus falsch zu behaupten, dieses Leben sei für die Menschen nicht lebenswert. Tatsache ist aber, dass es den meisten vollkommen genügt, wenn sie sich bevormunden, drangsalieren und fremdbestimmen lassen. Sie finden genügend Sicherheit, indem sie sich der Gemeinschaft und ihren Regeln anpassen und das tun, was man/frau von ihnen verlangt. Eine einseitige, armselige und bemitleidenswerte Situation, die mir von jeher nicht unterstützenswert erschien. Und in dem Umfang der Situation, da ich mich mit meiner Einstellung und dem daraus erwachsenen Verhalten auch außerhalb stellte, letztendlich mit einer folgerichtigen Diagnose nun stigmatisiert. Die Gesellschaft schafft sich ihre vagen Sicherheiten, in dem es alles Auffällige aussortiert und mit kennzeichnenden Namen versieht. Wie mit dem Judenstern, wo sich eine ganze Nation vor anders Gläubigen zu schützen suchte. Wer sich nicht an die Regeln anpasst, wird markiert - zur „Sicherheit“ des Staates.
Natürlich ist das nur die eine Sicherheit, die ihnen sofort wieder entzogen werden kann, wenn sie aus der ihnen zugewiesenen Rolle fallen. Diese Rolle habe ich mir niemals auferlegen lassen und bin aus diesem Grund auch aufrichtig zufrieden mit meinem Leben. Da war es für mich auch gar keine Frage der Zeit, eigene Vorstellungen vom Leben zu haben und denen gemäß zu folgen. Um mich dazu auch recht schaffend zu bekennen, muss ich mich nun nicht erst gewöhnen, und da muss ich auch nicht meine Forderungen erst an die Mitwelt anpassen, sondern habe grundsätzlich meinen eigenen Weg zu beschreiten - ohne andere einzuschränken oder zu belästigen.
Wenn nun anderen, der Ersatz der ihnen geboten wird genügt, die Ansprüche die sie stellen zu befriedigen, so mag es ihre Angelegenheit bleiben. Aber ich hinterfragte schon von jeher und grundsätzlich jeden Ersatz und will immer wissen, was Ursache und Grund der Auswirkungen sind. Ob es sich dabei nun um Geld oder Drogen wie Alkohol handelt, ob es nun die dubiosesten Machtpositionen oder sich um anderweitige Ersatzangebote dreht, ich wollte mich mit der Bequemlichkeit der Allgemeinheit niemals abfinden. Ich ließ meine eigenen Interessen niemals unter die Gleichgültigkeit der Gemeinschaft kehren. Mich konnte Mann/Frau nicht mit Ersatzstoffen befriedigen und ruhig stellen, denn ich fragte grundsätzlich nach der Essenz des irdischen Daseins.
Das führte bei meinem Heranwachsen dann auch dazu, dass ich von dem offiziellen, vorbereitenden Unterricht zur Konfirmation abgesondert wurde und im Einzelunterricht, vom Gemeindepfarrer auf die Konfirmation vorbereitet, auch alleine und extra bei einem Abendmahl meine evangelische Aufnahme in die Gemeinde erhielt. Dem vorausgegangen war selbstverständlich der Unterricht im Gemeindehaus mit gleichaltrigen Schülern, wobei ich so vehement nach den essentiellen sowie essenziellen Glaubensfragen suchte, sodass mich der Herr Pfarrer in sein kleines Büro bat. Dort verwies er mich nachdrücklich darauf, dass meine Fragen zwar berechtigt und die Grundeinstellung meiner Gedanken auch richtig und begründet sind, sie aber absolut nicht im öffentlichen Religionsunterricht zu suchen hätten. Da ich mit meinen verwurzelten und kritischen Einstellungen und Äußerungen, die anderen im Unterricht vor viel zu schwierige Betrachtungen stelle. “Er möchte bedingungslos Unterordnung, da er weiß, was er spricht, auch wenn sich darüber diskutieren ließe, weshalb ich einen intensiven Einzelunterricht benötigte, um mit ihm die Fragen zu erörtern.” Obwohl dies wohl ganz offensichtlich überflüssig war, da ich mich zu keiner Glaubensgemeinde ausschließlich dazugehörig fühle. Dazu wurde im Namen der Kirche zu viel gemordet und Unrecht verbreitet. Auch wenn mich das neuerliche “Mitschuldbekenntnis” aus Rom vom Papst (CULPA) etwas versöhnlich gestimmt hat.
Nun aber musste ich meine persönliche Versöhnung mit der Welt, in der ich zu leben gedachte finden - da hieß es Glauben JA und Kirche NEIN. Meine eigene Versöhnung mit meinem Vorleben, was absolut nicht zum Vorleben und Aufzeigen für eine neue Jugend gedacht ist, der es sowieso schon an vernünftigen Leitbildern fehlt. Auch wenn ich zahlreiche Episoden zu berichten hätte und mich in all den Wirrnissen der Vergangenheit nur insofern verstrickte, sodass ich heutzutage mit dem positHIVen Denken dazu, meine höchst eigen Verarbeitung suche. Denn erst die Krankheit macht mich unsterblich.
Ich werde mir auch zukünftig kein bequemes Leben im Rahmen der anderen stecken lassen. Ich werde auch nicht aufhören zu kritisieren, ebenso wenig, wie ich aufhören werde, mir meine Träume zu erhalten, so werde ich stets einspruchsfreudig bleiben. Für eine bessere gerechtere Welt, in der ein jeder Mensch das Recht zu seiner individuellen und kreativen Entfaltung hat, die nach seinen wahren Bedürfnissen befriedigt wird.
Die Veränderung dazu muss ich selbst, in meinem eigenen kleinen Kreis vornehmen. Denn sie nimmt ihren Anfang, indem wir Wertungen, die andere für uns vorfabriziert haben, immer wieder in Frage stellen und eigene Veränderungen anstreben. Statt uns vorbestimmten Maßstäben kritiklos anzupassen, passe ich die eigene Wertung höchstens meinen eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Bedürfnissen an.
Diese Überzeugung bestimmte von jeher mein Leben und zwang mich auch zur ständigen aktiven Bewältigung desselben, weil nur dies mir wirklich Befriedigung verschafft, was ich selbst bewältigt habe. Gerade deshalb kann ich auch keinen konkreten Bericht aus irgendwelchen bestimmten Klischee-Kreisen aufzeichnen. Es gab für mich keinerlei Abhängigkeiten zu Rockercliquen, Zuhältern oder Rauschgift-Mafia, noch zu den politisch überzeugten Tätern bzw. Opfern der RAF. Ebenso wenig kann ich befriedigende Betrachtungen abverlangen, wenn ich den Straßenpartys der Love-Parade oder des CSD folge, da sie in ihrer Aussage verfälscht, sowohl als auch nur noch Abhängigkeiten an den Kommerz versprechen. Ich muss eingestehen, dass ich mich bei keinem solcher Dinge anpassen kann und auch gar keinen Wert darauf lege, von Rockern, Zuhältern, Süchtigen, Oppositionellen, Techno-Jüngern und Schwulen anerkannt zu werden. Wer sich anpasst, für den ist im Grunde genommen nichts wichtiger als diese Anpassung. Aber wer sein Leben nicht selbst gestaltet, für den wird sowieso irgendwann das bloße Dabeisein nicht mehr befriedigend sein. Deshalb wird für mich auch die Liebe keine romantische Illusion bleiben, sondern eine Realität, bei der ich selbst bestimme welche Wertigkeit sie in meinem Leben hat. Kultur und Kunst sind dabei wichtige Ventile, mich auf liebevoller Ebene zu produzieren.
Gerade deshalb stand ich auch nie in meinem Leben vor der Entscheidung, die Gestaltung meines Lebens vorwiegend anderen zu überlassen. Daraus ergab sich, dass die einzigste Sucht die mich jemals beschäftigte, die Sucht am Leben und die damit verbundene Suche zu den elementaren Bedürfnissen und essentiellen Befriedigungen des “Mensch-Seins” als solches führte. Da wird niemals aufgehört zu suchen, denn dadurch gibt es Erweiterung. Daraus ergibt sich mein heutiges Aufzeichnen von meinen Geschichten, mit den Umständen meiner Erkrankung, sowie den dazu geführten Vorbedingungen, die es mir erst ermöglicht haben, darüber zu schreiben und zu berichten. Aus diesem Grund muss ich abermals anführen, dass ich mit meiner Vergangenheit auch einverstanden und mit dem Virus zufrieden bin. Nun muss ich diese Zusammenhänge nur zu einem harmonischen Bild zusammenfügen, damit ich vorrangig mir selbst und demzufolge auch anderen helfen kann.
Ich kann im Allgemeinen zu Recht behaupten, dass ich überdurchschnittlich zufrieden mit meinem Leben und dem Umstand, dass ich hier im westlichen Teil der Welt aufgewachsen bin, nun auch meine Betrachtungen verarbeiten darf und für mich medizinisch gesorgt wird. Das war auch der wichtigste Punkt meines Aufenthalts in der Klinik, dass das auch anderen Patienten klarzumachen galt. Denn Millionen von Asiaten und Afrikanern haben nicht diese Chance, wie wir sie hierzulande nutzen können.
Schließlich leben wir in einem Versorgungsparadies und können frei entscheiden, wohin wir uns dazugehörig fühlen. Wir müssen nur unser Bewusstsein benutzen die Möglichkeiten zu erkennen und für uns auszuschöpfen, ohne andere Menschen und Völker, Leben und Landschaften dadurch zu schädigen. Wir müssen aber auch jeden einzelnen Teil unseres Daseins begreifen und verstehen lernen und vor allen Dingen Dankbarkeit für unser Leben lernen und die Liebe neu definieren. Da sich ansonsten weitaus noch größere Probleme ergeben werden, wenn wir der Auswirkung durch die Ursachen keine Beachtung schenken.
Allgemein lässt sich heutzutage befriedigend feststellen, dass immer mehr Menschen erweiterten und erneuerten Erkenntnissen folgen und sich für die Ursachen interessieren. Die kritische Masse wächst und das Bedürfnis danach zu fragen, was hinter den Dingen steht. Was die Ursachen für die eigenen ebenso, wie für die globalen Auswirkungen sind. Es beruhigt mich und stimmt mich friedvoll mit der Welt, weil gerade dieserlei Betrachtungen nötig sind, um die Zusammenhänge zu verstehen. Sich nicht weiterhin in der Oberflächlichkeit, angepasst und selbstgerecht allem irdischen Dasein, den persönlichen eigenen Interessen zu entziehen. Das ist eine postulierendeXVII.3 Überlegung wert die erweckt und die neuerliche Hoffnung für ein verständlicheres Zusammenleben schenkt. Denn um weitere noch größere Katastrophen verhindern zu können, benötigt unsere Mutter Erde eine sehr, sehr kritische Masse, die nicht alles als gegeben hinnimmt und die Schuld, in den Auswirkungen der wahren Ursachen, anstatt in den Auswirkungen der Nachwirkungen zu sehen und zu finden, schon im Vorfeld erkennt. Auch dabei werden nämlich wieder die größeren Zusammenhänge bekannt, bevor es persönlich postmortalXVII.4 zu spät ist. Denn für unseren Körper wird es da nichts mehr zu regeln gehen.
Wir müssen aber auch unser Ableben akzeptieren lernen und wieder mehr Achtung dem Alter entgegenbringen. Ohne dem Wunsch unseren Körper unsterblich werden zu lassen und medizinisch zu verformen, sondern vielmehr, dem Geist die Möglichkeit eröffnen - für die “Unsterblichkeit”. Denn das ist es, worauf es ankommt. Sich nicht im Exzess zu verlieren, sondern den Ursachen und Grundbedürfnissen folgend, Ehre den Toten und der Liebe gebührend Folge zu leisten, auch das heißt Leben.
Wir alle berauben uns doch auch der Chance, aus unserem Da-Sein das zu machen, was unsere tiefsten inneren Bedürfnisse wären. Dabei ergreifen immer weniger die Initiative und immer mehr Menschen vergnügen sich an immer mehr inhaltlosen Belanglosigkeiten. Wie legitim sind solcherlei Manöver der Ablenkung in die Abhängigkeit? Darüber sollte gar nicht erst nachgedacht werden.
Ich war jetzt von der Medizin abhängig und lag noch immer ziemlich geschwächt in einem Krankenbett, obwohl ich doch theoretisch wusste, dass dieses Bett von der Assoziation des Begriffes her, keine Förderung meiner Gesundheit beinhaltet. Auch wenn die allgemeinen Umstände einen anderen Eindruck hinterließen, da ich mich ja doch schon wesentlich wohler und besser fühlte, als noch vor wenigen Wochen. Jedoch im Krankenhaus ein Krankenbett mit Krankheit zu belegen ist eine doppelte und dreifache Negation. Wie kann ich dieser Affirmation entgegentreten? Wie soll ich diese krank machenden Krankheitsbegriffe bejahen und bekräftigende Zustimmung geben? Ich musste doch auch diese Begriffe zunächst ins rechte Licht rücken, um daraus gesundheitliche Realitäten zu schaffen. Das hieße jedoch die Muster der gesellschaftlichen Realitätsfenster einreißen, um sie für mich zu verändern.
Ich hatte mir die gesamten letzten Jahre so verdammt gut angewöhnt, nur noch von meiner fehlenden Gesundheit zu reden und alle Negationen aus meinem Vokabular wegzulassen. Die letzten Monate der letzten drei Jahre machten diese Denkeinstellung etwas zunichte, da mein Zustand doch so offensichtlich nur noch Elend vermittelte, sodass es sich gar nicht mehr vermeiden ließ, auch über diesen Umstand Tacheles zu reden. Dabei fiel dann häufig genug das verwunschene Wort: „Scheiße“! Ganz gewiss kann die Wahl solcher Worte keine positiven Beeinflussungen sein - und wer sich mit solchen Worten beschäftigt und sie ständig im Munde wälzt, der darf sich nicht wundern, dass er buchstäblich "beschissen" lebt. Denn zu erst war das Wort - und das Wort ist Macht, da es über unser Unterbewusstsein dann auch unser Handeln bestimmt.
Wenn wir die Schlechtigkeit von Begriffen und Handlungen schon mal nicht mehr mit den entsprechend schlechten Worten dazu, so dermaßen ausschlachten und verbreiten würden, dann hätten wir zwar ebenfalls noch nichts an den Ursachen verändert, aber wir wären auf einem positiveren Weg des Denkprozesses. Kein positHIVer, sondern ein positiver Denkprozess verringert das Elend insofern, dass das Unterbewusstsein nicht ständig mit Schlechtigkeit konfrontiert, es doch schon mal wesentlich einfacher hat, um einen verbesserten Zustand herzustellen.
In diesem Verhältnis der Gegensätzlichkeit verstand ich auch die Straßenfeste im Hinblick auf unsere gegenwärtige Zeit. Hierbei waren aber die Begriffe gegen Kommerzartikel eingetauscht und zusätzlich von exzessiven Sex- und Drogen-Animationen überlagert. Das zweischneidige Schwert, welches auch für das Verständnis der Globalisierung steht und über den Ausschweifungen einer Generation, die bedenkenlos und systematisch vergiftet wurde und alle Verlogenheit nur noch konkret zu legitimieren verstand, ohne Grundbedürfnisse gelten zu lassen.
Die Ausbürgerung der Natur aus den Städten wurde mir durch die Berichte in den Medien bewusst. Dabei hatte ich solche Sehnsucht nach meinen Lieben. Meine Frau, besuchte mich glücklicherweise täglich, aber meine Bonita und die Katzen? Dieses grenzenlose Vertrauen untereinander und zu uns! Diese leidenschaftliche Anhänglichkeit, die mit übermütiger Freude verbunden allein darauf ausgerichtet ist, versorgt zu werden und dafür uns ihre gesamte Aufmerksamkeit und Liebe zukommen zu lassen. Die vielen Geschichten, die ich mit ihnen schon erleben durfte!
Ich erinnerte mich immer sehr gerne an all meine Tiere, die ich im Laufe meines Lebens schon betreut hatte. Denn dabei konnte ich über die Schlechtigkeit der Welt und der Menschheit hinwegsehen. Da Tiere grundsätzlich durch und durch nur Gutes und Schönes vermitteln. Für mich lässt sich Respekt auch wesentlich leichter einem Tier gegenüber entgegenbringen, als den Menschen, von denen ich weiß, was für einen unverantwortlichen Mist sie ständig verzapfen. Davor kann ich keinen Respekt haben. Außer vor dem Alter und vor Tieren eben. Die Natur, die Elemente und den kleinen schönen Dingen des Alltags. Sich daran immer wieder neu zu erfreuen, ist schließlich auch ein wichtiger Schritt, auf dem Wege zur Genesung. Mehr Positiv denken und weniger Kritik aber mehr Eigenverantwortung am Umfeld, das sind in solchen Situationen eigentlich die wenigen Bekenntnisse zu sich selbst, die aus diesem Dilemma von Krankenkasse, Krankenhaus, Krankenbett, Krankheit und krank-SEIN führen. Bei so viel krank machenden Begriffen, wie soll sich da das Heil- und Gesundsein einstellen? Informationen über Gesellschaft und Natur müssen Wahrheit beinhalten. Aber nein, wir sind so verdummt und degeneriert, sodass wir uns von Industrie und Medien einreden lassen, "dass Scheiße und Geiz >GEIL< sein soll!" Ja - das ist wirklich krank. So wurde ich durch meinen Fernseher im Zimmer dann doch sehr stark daran erinnert, wie es meiner Aufmerksamkeit nicht entgehen konnte, dass die Krankenkost dann noch das I-Tüpfelchen bei allen Betrachtungen ist. Gesundheitsberichte verdeutlichten es mir und das Buch über “AIDS und Ernährung” ebenfalls.
Werbung für schädliche Nahrungsmittel und Angst, erzeugen das Legitimieren für Hass, Gewalt, Terror und Krieg auf der Welt. Ich stellte mir vor, was die Menschheit wohl tun würde, wenn es plötzlich keinen faulen Zauber von Verheißungen negativer Art mehr geben würde und das Fernsehen, sowie die Sozialhilfe abgeschafft, die Menschheit auf sich selbst besinnen müsste? Damit meine ich die "glorifizierten" Wesen, die sich lauthals damit brüsten, auf die Kosten der allgemeinen Gesellschaft leben zu können, ohne dafür den Finger bewegen zu müssen. All die parasitären Menschen, die in Talkshows ihre Faulheit verkünden - einschließlich der a-sozialen Politiker. Sie entziehen den wirklichen Hilfebedürftigen die Basis für echte Hilfe, die nachhaltig mit ihrem rücksichtslosen Egoismus die Gemeinschaft schädigt. Solchen Wesen wird sogar noch ein Podium geboten und neue Armut nimmt zu - weil echte Penner glorifiziert werden und mit "Ministergehältern" auf Kosten der Gesellschaft leben. Ein verwerfliches Verhältnis in einer bizarren Gesellschaft. Wo wohl an die 80% der Medienverantwortlichen nur darauf bedacht sind, ebenso wie die überwiegende Zahl der Politiker, mit Angst, Schrecken, Lebensmissachtung und vielen weiteren negativen Äußerungen, die Menschheit desolat zu verdummen und in ihre Abhängigkeiten zu führen. Denn was soll der Einzelne für das Leben lernen, wenn er irritierend mit verwerflicher Missachtung überhäuft wird? Wir wissen, in was für Orgien dann die Partys enden. Die Erscheinungsformen im gesellschaftlichen Leben sind durch die Verdummung die totale Eskalation, die sich jetzt schon überall aufzeichnet. Egal ob Pisa- oder andere Studien, es reflektiert ein anderes Realitätsfenster, als es zum Leben eigentlich wichtig wäre.
Meine 10 jährige Tätigkeit im Sicherheitsbereich, verlangte von meinem Denken auch heute noch Ordnungsverhältnisse von allen Seiten zu betrachten. Denn Ordnung und Sicherheit waren mir dabei dermaßen in mein Blut übergegangen, sodass ich nicht umhin kam, bei Massenveranstaltungen grundsätzlich auch die Eskalationsmöglichkeiten zu betrachten und mir die Folgen herauszuziehen, die allgemein und insbesondere für einen Selbst bedrohlich werden können.
Gerade darin hatte ich damals auch eine gute und ausfüllende Aufgabe für mich gefunden, die ich gerne ausgebaut und intensiviert hätte, ja, wenn mein Vorleben und die daraus folgenden Bestrafungen nicht aktenkundig gewesen wären. Aber mit meiner Kindheit und meinem Leben ist es schon wieder eine sehr zweideutige und anrüchige Sache, die aus der Betrachtung des einfachen Menschen zu unglaublichen Bedenken führt, wenn ich von Ordnung und Sicherheit spreche. Es ist eine merkwürdige Einstellung, die die Menschheit zum Recht hat.
Da sind Großveranstaltungen und Partys ebenso legitim, wie Gewalt, Terror und Krieg - was soll es. Das eine soll von dem anderen ablenken und ich stelle mir automatisch die nächste Frage: “... wie legitim war die Baader-Meinhof-Gruppe? Und wie legitim ist andererseits dieser Globalisierungswahn?!?!” Wo keiner mehr durchblickt, wer wen hier warum globalisiert? Nur um wieder neuen Profit zu machen?
Wie legitim ist es, wenn eine/r ihren/seinen Weltschmerz herausbrüllt und von Polizeikräften dann massiv angegriffen wird? Wie legitim ist es, Gewalt-, Sex- und Drogenexzesse live im Fernsehen zu übertragen? Wären nicht politische Demonstrationen wichtiger als alle Paraden? Was ist Kult und wo kommt der Begriff der Parade her? Und wie legitim ist es, wenn Millionen von Menschen durch politische Verhältnisse sterben, darüber hinweg gegangen wird, um das Geschehen in Stillschweigen zu hüllen. Mit den Ereignissen und Verbindungen zu meiner Vergangenheit, das, was sich da in meinem direkten Umfeld abspielte, verbunden mit den Tagesthemen, erschien mir alles schon wieder realitätsfremd. Lebe ich aber deshalb in einer falschen Realität? Muss ich darum der Idiot sein, nur weil ich an das Kosmische glaube?
Gehen wir mit solchen Betrachtungen nun etwa nicht in die Unendlichkeit ein? “Sind wir wirklich auf dem Mond gelandet?” Was haben diese Nachrichten aus dem All aber mit unserem Universum zu tun? Und sofort kommt mir auch noch eine weitere Assoziation in den Sinn. Sollte mit der Mondlandung nicht vielleicht nur eine neue Ära der Weltpolitik eingeläutet werden? Wissenschaftler behaupten jedenfalls, dass die angebliche Mondlandung ein Betrug war. Beim Analysieren des Film-, Foto, Bild- und Übertragungsmaterials der Mondlandungen zwischen 1969 und 1972 wurde nachgewiesen, dass die Aufnahmen in einem Studio nachgestellt sind.
Bei der NASA wurden Entwicklungsprojekte von T. Leary geführt, der zuerst als Professor arbeitete und dann wegen LSD-Experimenten mit Studenten zum Staatsfeind Nr. 1 erklärt wurde. Aber wo sind nun die ganzen anderen Bewusstseinsrevolutionäre? Die uns zukünftig legitime Beschreibungen dazu verfassen, wie mit den Erbschaften aus unserem Zeitgeschehen vernünftig umzugehen ist. Wer vertritt die Lobby der Legalität unserer Welt, Elemente und Natur? Der Mensch hat sich aus diesem Prozess schon großteils ausgebürgert, aber wann passiert der Exitus, weil wir längst abgekapselt sind? Dabei verrücken doch die Grundlagen des Bewusstseins. Wenn uns mit Perfektionismus vorgespielt wird, dass die Amerikaner zuerst auf dem Mond waren, muss ich mich fragen, was das sollte.
Jedoch hatte ich zu all diesen Betrachtungen meine AIDS-Erkrankung zu überwinden, wo es (in den Farben des Regenbogens) für mich in dem Sinne hieß, dass ich wieder mit positivem Denken meine Gesundheitsförderung, mit Lebensfreude, Menschlichkeit, Optimismus, Spaß und Vertrauen zu unterstützen hatte. Nichts anderes gab es da. Momentan lag die Wirklichkeit noch sehr weit von aller Magie entfernt und nur der Mythos des Lebens machte mir im bestimmten Umfang Mut! Auch wenn sich die Irreführungen unseres Glaubenssystem von mir nicht revidieren ließen, so kann ich doch für mich persönlich die Dinge, die wirklich wichtig sind, so in den Vordergrund rücken, sodass sie ihre Wichtigkeit für uns alle wieder in ein eigenes Überleben umsetzen. Aber nehme ich mir damit nicht zu viel vor - dann sollte es ein Traum bleiben, den es auch zukünftig immer wieder umzusetzen galt - eben im Kleinen!
Dass ich nicht alles bedenkenlos schlucke und hinnehme, wie es mir aufgetischt wird, hat schließlich –bisher- dazu geführt, dass ich an meinen Erkrankungen auch noch nicht maßgeblich gescheitert bin. Ganz im Gegenteil, denn meine Möglichkeiten zum Überleben bezogen sich letztendlich auf meine Erfahrungen, dass dieses System von mir grundsätzlich kritikbedürftig und anzuzweifeln bleibt. Aus diesem Grund war vorsichtig bei der Einnahme meiner HIV-Medikamente. Daraus beziehe ich meine Kraft, jedoch schwächt es auch - mit dem ständigen Kampf. Denn unsere westliche Gesellschaftsform mit ihrer Oberflächlichkeit, ist bei weitem zu verbessern und ganz gewiss nicht die Idealform des menschlichen Zusammenlebens. Aber es ist doch von der Gesamtgeschichte der Menschheit, die demokratischste (bedingt) aller Lebensgewohnheiten, die wir jedenfalls kennen. Dieser Fügung gilt mein Dank. Denn jede Begebenheit ist für mich ein Schlüsselerlebnis für meine Lebendigkeit.
Um nun meine eigene Lebendigkeit wieder mit etwas mehr Gesundheitsgefühl herzustellen, galt es also zukünftig für mich, bei meinen großen Bestrebungen, intensiver auf die kleinen Dinge des täglichen Lebens und meiner Gesundheit zu achten. Das hieß immer wieder auch Gleichgewicht herzustellen und meinen Geist, mit Seele und Körper wieder auszubalancieren.
Mir wurde ganz deutlich bewusst, dass ich zukünftig vor den Glaubensbekenntnissen der zivilisierten Welt, sowie zu den industriellen Nahrungsmitteln, noch mehr Abstand herstellen musste. Ich durfte mich von den Umständen der längst aus der Balance gebrachten Welt, nicht selbst aus der Balance bringen lassen und meinen gesunden Egoismus auch weiterhin folgen. Nur eben zukünftig, noch bedachtsamer auf meine Gesundheit und nicht mehr suchend, sondern bekennend auf das Leben einzugehen. Bekennend zu meiner Gesundheit und dem PositHIVen Denken, zur Liebe und zu meinen Aufgaben. Aber auch verzeihen...
Mitten in einem System, von dessen medizinischen Versorgung ich nun doch ziemlich offensichtlich abhängig war. Dabei denn die Voraussicht, dass ich auf die präventiven Maß nahmen der Medizin nicht mehr verzichten sollte. Schon allein dieser Gedanke verursachte bei mir neuerliche Aversionen, da das doch keine Ursachenbehandlung beinhaltet. Aber wie war dem nun entgegen zu wirken? Da mir doch Fremdbestimmung und Abhängigkeit überhaupt nicht lagen und solange ich mein Leben zurückverfolgen konnte, lag doch in den Ursachen stets der Grund für meinen allgemeinen Zustand. Aber ich hatte eben auch den HIVirus nicht ernst genommen und mir vor Jahren noch nicht vorstellen können, dass der ewig zwanghafte Druck zum Geld verdienen und “aus meinem Leben etwas machen zu wollen”, letztendlich dazu führte, dass mich erst eine weitere Infektion zum angeblich diagnostiziertem AIDS-Vollbild brachte - und mich nachhaltig erschreckt.
Meine HIV-Erkrankung hatte es bisher bestätigt, dass ein Aids-Patient nicht am Aids-Virus (den es in dem Sinne nicht gibt), sondern stets an einer schweren Infektion, oder an einer besonders schlimmen Krebserkrankung stirbt - unterstützt von den mörderisch angewandten Dreier-Kombi-Dauertherapien. Und wie an mir selbst erlebt, ist der HIVirus relativ unbedeutend, solange ich mich selbst mit erwünschenswerten Visualisierungen, Affirmationen und Imaginationen sowie vernünftiger Ernährung beschäftige. Der Virus selbst ist nur in sofern sehr heimtückisch, da er die Abwehr, also das Immunsystem einschränkt und teilweise lahm legt. Fast 13 Jahre habe ich als Infizierter nichts von der Aids-Infektion selbst spüren sollen, da ich eine Veränderung meiner gesamten Lebensumstände zuließ. Da gab es keine heftigen Reaktionen, schweren Entzündungen, Fieber oder anderweitiger Krankheitsgefühle, bis mich die Leishmania erwischte. Vorrangig, weil mein Abwehrmechanismus durch die Umstände der gegebenen Situation, damals zusätzlich geschwächt war. Aber, ich hatte ja schon von dem Angriff auf unsere Existenz mit Mordandrohung berichtet. So sind es immer die kleinsten Faktoren, die dem Ganzen insgesamt auch nachhaltig noch größeren Schaden zufügt. Denn auch wissenschaftlich ist es heutzutage nachgewiesen und anhand dessen, dass meine Frau sich nicht infiziert hat, kann ein intaktes und gut aufgebautes Immunsystem ohne weiteres in der Lage sein, das Virus zu besiegen, bevor das Abwehrsystem zusammengebrochen ist. Abhängigkeiten, Angst, unnatürliche Gewohnheiten, Schwäche der Geisteskraft, fehlendes Selbstbewusstsein und permanenter Stress reduzieren das Immunsystem.
Ferner ist das eigentliche Verhängnis der modernen Medizin darin bestehend, dass bei der Behandlung aller größeren Krankheiten, das Immunsystem nicht nur geschädigt, sondern mit den chemischen Medikamenten geradezu zerstört wird. Das heißt aber auch, dass derjenige der eine radikale Krebsbehandlung hinter sich hat, wer jahrelang gegen eine Allergie oder gegen Rheuma mit Cortisonen behandelt wurde, auch der befindet sich in einer Situation, die nicht viel besser ist als die des AIDS-Patienten. So muss auch dieser Mensch damit rechnen, dass sein Krebsleiden wiederkehrt oder dass sich zum Rheuma oder zur Allergie noch ein anderes leiden einfindet, weil die Schulmedizin mit ihren Industriemedikamenten das Immunsystem vorsätzlich zerstört.
Gerade wenn uns der Körper Zeichen gibt und diese in kleineren Symptomen ausdrückt, müssen wir eine besondere Sensibilität für uns selbst an den Tag legen. Uns aber keine Tabletten von der Industrie bringen lassen. Da muss schon zuvor auf sich selbst besonnen und auf die Natur und den Bauch gehört werden. Das heißt, wir müssen dann vorbildlich auf Ernährung achten und jede Art von Stress und Angst vermeiden.
Eine große Aufmerksamkeit ist in dem Zusammenhang auch der Aussage des australischen Nobelpreisträgers und Thymusforscher Professor Sir MacFarlane Burnet zuzuordnen, der da sagt: “Nichts im Körper, keine andere Zelle ist gegenüber der zerstörenden Wirkung von Röntgenstrahlen, zytotoxischen Stoffen und Corticosteroiden so anfällig wie jene Lymphozyten, die von der Information der Thymusdrüse abhängig sind!” Und über diese Blutwerte der Lymphozyten wird schließlich auch AIDS mitbestimmt - ohne in der Schulmedizin ausreichend Berücksichtigung zu finden. Unverständlich aber wahr.
Ich möchte damit sagen, dass nach den Informationen die ich mir bezüglich der HIV und Aids-Infektion angeeignet habe, meines Erachtens ein sehr wichtiger Zusammenhang zwischen Lymphozyten, Thymusdrüse und Immunschwäche besteht. Denn der gesunde, intakte Organismus vermag sich von sich aus gegen fast jeden Angreifer zur Wehr zu setzen. Er verfügt nicht nur über eine allgemeine Gesundheitspolizei (weiße Blutkörperchen), die in einem weit verzweigten Netz großer und kleiner Bollwerke (Lymphknoten) jeden Eindringling abfängt, sondern er vermag darüber hinaus für jede der vielen Gefahren (Viren, Bakterien etc.) täglich eine eigene Spezialabwehr zu schaffen. Sie ist so erstaunlich perfekt, dass viele Krankheitserreger, denen man/frau nur ein einziges Mal begegnet ist, fortan keinerlei Chance mehr besitzen. Siehe Impfungen und bei manchen Krankheiten reicht dieser Schutz über Monate, so etwa bei der Grippe, bei anderen über Jahre oder für das ganze Leben. Natürlich sind gerade Impfungen mit besonderer Skepsis zu betrachten und ich werde später darauf noch eingehen. So kenne ich beispielsweise gar keine Erkältungen oder Grippe, außer einmal, nachdem ich eine Grippeschutzimpfung erhielt.
Der Thymus wird nicht nur von Stress und Emotionen, sondern auch sehr stark von der physischen Umgebung, den sozialen Beziehungen, der Nahrung und der Körperhaltung beeinflusst. Das lehrt uns bereits die Behaviorale Kinesiologie sowie der Begriff Thymus als solcher, der in die moderne Sprache übersetzt so viel wie Lebenskraft, Seele, Gefühl und Sensibilität bedeutet. Im Griechischen ist es der Stoff des Bewusstseins, der Geist, die Atem-Seele, von dem die Energie und der Mut eines Menschen abhängig gemacht wurde.
So werden wir zu einer weiteren Erkenntnis des “schwachen” Thymus gelenkt, wenn wir uns erinnern, dass der Thymus die Lymphozyten produziert und kontrolliert. Diese Lymphozyten sind über den Thymus für die Ausschüttung von Hormonen zuständig, die dann koordiniert fremde Zellen und Substanzen, sowie abnormale Körperzellen identifizieren und vernichten lassen. Diese Funktion der immunologischen Überwachung hat direkt mit der Resistenz gegen Infektionen, Krebs und AIDS zu tun. Wenn aber Trombo-, Lymphozyten und Helferzellen nicht die richtigen allgemein gültigen Werte aufweisen, schon dann kann HIV/AIDS diagnostiziert werden - ohne echten Krankheitsnachweis. Und so paradox es klingt, muss da kein Virusnachweis erfolgen. Was ist das eigentlich für ein schulmedizinischer Wahnsinn und unverzeihlicher Mist? Ich komme mit dieser Logik nicht zurecht.
Da dieser komplexe Teil noch gar nicht richtig erforscht ist, kann ich auch insofern keine weiteren Zusammenhänge und Erkenntnisse äußern. So wird der Thymusdrüse in der Schulmedizin erst seit ca. 30 Jahren Aufmerksamkeit geschenkt und ich konnte keine genaueren Erfahrungen, in älteren Schulbüchern finden. Aber auf Grund der eigenen Lebenserkenntnisse und Begebenheiten, ersehe ich es als äußerst wichtig, dass diesen Zusammenhängen zukünftig mehr Aufmerksamkeit gewidmet wird.
Ich möchte auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass diese Erkenntnisse meiner persönlichen Zusammenfügung auf der Laiensicht und Darstellung meiner Suche, einer fundierten Ausbildung entbehrt, aber mein Leben beinhaltet. Das kann auch nur eine Analyse einer individuellen PositHIV-Erkrankung sein, die als Betroffener ohne schulische Ausbildung, die Seuche AIDS betrifft. Es sind jedoch auch lebenslängliche Überlegungen zum gesellschaftlich, sozialen Leben, sowie zum Immun- und Heilungssystem.
Dabei ist mir absolut bewusst geworden, dass mein Körper ein gigantisches Mysterium, ein Mikrokosmos, ein Biotop von lebendigen, wachen Zellen, in einer funktionierenden Gemeinschaft miteinander kommunizierend ist - mit äußerster Sensibilität, Feinabstimmung, Intelligenz und Präzision. Da sind allein Entzündungen ein Ausdruck von Heilung, wenn dann auch den Ursachen auf den Grund gegangen, nicht mit zu starken Medikamenten alles andere ausgelöscht wird. Ebenso ist es mit Fieber, auch diese Reaktion ist der erste Schritt zur Heilung, wenn eben ... wenn eben nach den Ursachen geforscht wird. Ein Husten ein Ausdruck von Heilung ..... und einige Forscher sehen selbst in Tumoren und im Krebs, den Versuch des Organismus zur Entgiftung bzw. Abkapselung von z.B. Schwermetallen, um Schlimmeres zu vermeiden und die Ordnung im Organismus wiederherzustellen. Denn Krankheit ist nur die Wirkung einer Ursache.
Nun entmystifizieren wir den Heiler, den Schamanen, die Ethno- und Klostermedizin und legen es ein-für-alle-Male fest: DAS MYSTERIUM IST IN MIR, in uns, in dir in allem von uns und um uns herum. Die Lebensenergie, der Kosmos, das Licht in unseren Zellen, die tiefe Weisheit und Schönheit in allem ist ein Mysterium und ein großes Geheimnis, was wir gemeinsam erforschen müssen.
"Jedes Gestern ist nur ein Traum - jedes Morgen nur eine Vision!
Aber jedes Heute, bewusst gelebt,
macht jedes Gestern zu einem wunderschönen Traum
und einen jeden Morgen zu einer hoffnungsvollen Vision."
Alte Volksweisheit
XVII.1 Drogen sind getrocknete Kräuter
XVII.2 Kontrollbehörden für Lebensmittel & Arznei
XVII.3 fordernd, voraussetzend
XVII.4 erst nach dem Tode auftretend
Da hat die Menschheit ihre Seelen verkauft, um dafür ein bequemes Leben führen zu können. Ein skurriler und verdammter Tausch der alle, die sich nicht daran beteiligen, zu Verfolgten und Außenseitern stempelt. Bisher waren es meist “Gesetzlose”, oder “Ver-rückte”, die nach Seele, Geist und Körper moralisch handelten und mehr auf sich selbst, als auf fremde Regeln achteten. Langsam vollzieht sich ein Wandel und wir dürfen auf die Stimmen hören, die uns universal lenken und die Menschen über die nächsten Stufen zum Licht führen. Das werden zukünftig die kritischen Massen sein, die erkennen, das wir auf unsere Mutter Erde zwar - aber nicht die Welt auf uns; angewiesen ist. So wird dann endlich einmal auch das Wort der Demokratie in ein verwirklichtes Fenster der Realität umgesetzt werden können. Denn bisher war doch die vorgebliche Demokratie nur Augenwischerei!
Aus der seelischen Qual der versklavten Farbigen entstand der Aufschrei ihres Gefühls, im Ausdruck von Soul- und Gospelmusik, als Vorläufer des Rock'n roll, aus dem die Pop- und dann die Techno-Musik hervorgegangen ist. Wenn ich mich seelisch befreien wollte, dann schrieb ich die letzten Jahre über Verse und Gedichte. Die ich zu vorgegebener Zeit auch noch einmal zu einem Buch zusammenfassen werde. Moksha! Und nun betete ich ziemlich regelmäßig und sogar schon seit vielen Monaten meine eigenen Gebete. Da mir alle großartigen Verheißungen der offiziellen Religionen zu verlogen erscheinen, kann ich nur an meine eigenen klaren Gedanken und auf meine eigenen ehrlichen Absichten setzen. Es ist doch engstirnig anzunehmen, dass der eigene Glaube das einzig Richtige sei und daraus dann Feindbilder zu schaffen. Es ist fatal, und so ist es notwendig, dass wir den herkömmlichen Glauben verloren gehen lassen. Denn auch die neue ökonomische Kirche kann nicht über die alten Lügen hinwegtäuschen und das Verhalten der ehemaligen Missionare regt mich immer wieder auf. Jedoch rundum sind neue Paradigmen gefragt.
Ich bin viel zu skeptisch und kritisch, um mich von irgendwelchen Dingen und Aussagen an die Hand nehmen zu lassen. Um den Versprechungen zu folgen, die irgendwelche Lehrmeister, ob nun Lehrer, Richter oder Ärzte für mich parat haben. Ich wurde viel zu häufig auf Irrwege geschickt und fühlte ich mich viel zu oft betrogen und verraten. Wenn ich mich an all den Plunder gehalten hätte, der mir bisher angetragen wurde, dann hätte ich mich wirklich im Unrecht verstrickt. Dann wäre ich wirklich zum Verbrecher geworden - aber ich hörte nur auf meine eigene Schöpfungsstimme und habe ein ehrliches Gewissen - eine reine Seele.
Der Großstadt-Dschungel mit allen Verführungen hatte mich so oft fast meine Seele gekostet, sodass ich mich ausschließlich nur noch auf mich Selbst, mit meiner inneren Stimme verlassen wollte. Mein selbstbewusstes MOKSHA hatte mich bewahrt und befreit von dem mir so häufig auferlegten Fremdwillen, der mir übergestreift werden sollten.
Den Spaßfaktor hatte ich reichlich strapaziert und wusste dabei oft nicht, WER nun über WEN noch lachen konnte. Ob ich mich nicht selbst dabei ausgelacht hatte oder ausgelacht wurde? Obwohl ich wusste, wie willkommen ich im Leben war, da ich sonst nicht mehr am Leben wäre. Jedenfalls bei all den Experimenten, die hinter mir lagen, war das wirklich schon ein ziemlich unbegreiflicher Vorgang. Da konnte nicht nur ein einziger Engel für mein Wohlbefinden sorgen, es musste vielmehr eine ganze Armada für mich in Reserve stehen und vorhanden sein.
Den gesellschaftlichen Rollen war ich auch nicht gerecht geworden und “das beste im Mann” musste ich mir erst sehr spät abrasieren. So wurde mir dieses paradoxe Rollenverhalten sogar oft fast zum Verhängnis, was mich auch mit den juristischen Sachlagen der häufigen Anklage konfrontiert hat. Denn es war doch meist nur ein Aufbegehren mit Wichtigtuern, aus Angst, dass ich keine Anerkennung finde und weil ich als ständiger Außenseiter eben auch ein wenig Anerkennung benötigte. Weil ich viele Jahre dem vorgehaltenem „Abschaum“ entrinnen wollte. Wobei mir oftmals jeder Tag den ich nun zusätzlich zu leben hatte, mir, als einer mehr vorkam, als ich mir verdienterweise theoretisch zubilligen konnte. Wollte - weil ich es viele Jahre gar nicht anders lernen konnte.
Nun musste ich diesen Zustand, der sich auch auf die Gesundheit auswirkte, zukünftig verbessern, um mein lebendiges Dasein zu verlängern. Das seelische Gleichgewicht musste hergestellt werden, um den seelischen Kräften nicht auch noch weitere seelische Schmerzen zuzufügen. Denn am Weltschmerz zu leiden ist ohnehin schon belastend genug und ebenfalls ein kleiner positHIV-Faktor, den der so genannte „Abschaum“ zu tragen hat.
Dieses Grollen, dieser ständige Donner in meinem Inneren war erzeugt worden, durch die miserablen Umstände, die mir seit meiner frühesten Jugend innerliche Beruhigung und Frieden, also seelische Befriedigung verweigerten und mich zu Dingen zwangen, die gar nicht meinem Natural entsprachen. Die gesellschaftlich moralisch schwachen Realitätsfenster mit mangelhafter Ehrlichkeit zu den wahren Bedürfnissen sind für mich unverständlich. Es sollten mir immer andere Verhaltensweisen aufgedrängt werden, als ich sie elementar spürte und nach denen mich verlangte. Aber was ist Wahrheit? Isaak Newton meinte dazu: “Da steht man immer wieder wie ein kleiner Junge am endlosen Strand des großen Ozeans der Wahrheit!” Ich hatte aber so viele Vorahnungen und hörte auch gelegentlich Stimmen, die mich leiteten, wenn ich zu sehr angespannt war. Aber der beste Input war stets über visuelle Erscheinungen. Da sah ich Bilder und hörte die Elemente sprechen, die auf mich warteten, und ihrerseits ebenfalls Forderungen hatten. Dabei sind meine Nerven fast aufgerieben worden.
Aber dieser Donner, dieses Gewitter kann auch ein Licht der Erkenntnis setzen und Befreiung (Moksha) bedeuten, wenn es die Schwingung des Lichts freisetzt. Das wusste ich nur zu gut anhand meines Lebens. Weshalb ich auch nicht über die Ereignisse böse sein konnte, da ich doch nur durch die Strapazen und beschwerlichen Hindernisse, die zwar Nerven kosteten, mich aber zu diesem wunderbaren Licht führten. Nun wusste ich aber auch, ebenfalls durch eigene Erfahrung, dass die Stimme der Schöpfung wie Donner klingt und das Licht des Lebens, sich in der Gestalt von Flammen und Feuer offenbaren kann.
So schrecklich dies klingt, so wenig Angst darf man/frau davor haben, weil es einfach zum elementarsten Sein als solches gehört. Das ist nämlich unsere Manifestation zum Mensch-SEIN schlechthin und als solches, das sich aus der universalen Energie der Schöpfungsgeschichte, sich also vor undenklicher Vorzeit wie von selbst ergab und die Schöpfungsgeschichte beinhaltet. Oft muss im flammenden Inferno auch durch Eiswüsten und höllische Kälte gefunden werden - und auch diese Wege war ich gegangen.
Jedenfalls nach meinem gesundheitlichen Fiasko in den letzten Jahren, wusste ich nur zu gut, wie wenig ich wusste und was ich alles trotzdem noch nicht gelernt hatte. Obwohl ich durch mein besonders extremes Leben glaubte zu wissen. Jedoch nur Glaube reicht nicht und das Wissen ist stärker, obwohl ich mich natürlich fragen muss, was ich denn überhaupt weiß. Dabei machte mich gerade in dieser Zeit besonders demütig, dass das große umfassende Wissen des Universums, welches ja auch ganz offensichtlich im letzten Winter wieder mit seien Elementen zu mir sprach, als besondere Offenbarung erlebt werden kann.
Ich erinnerte mich an die Naturgewalten, die um unser Haus auf Ibiza tobten und mich ermahnten. Mich erinnerten und in meiner Erkrankung fast verzweifeln ließen, weil ich alles und gar nichts kaum noch ertragen konnte. Ganz besonders das Getobe des Sturmes, der zu mir durch Fenster- und Türschlitze, Kamin und Garagentor sprach. Sein Song war kein Blues, sondern mit der Seele des Schöpfers sozusagen, dem Soul, dem Gospel der Verzweiflung eines versklavten, geschundenen Körpers, verblies er mir geradezu die Besinnung. Ein Soul mit Rock and Roll-Elementen ohne jeden sanften Sound. Eine vehemente Rebellion der brachialen Gewalt.
Stunden, Tage und Wochen langen über Monate hinaus, war dies wie gesagt der Winter, den ich nicht vergessen werde. Anschließend dann der Willkommens-Gruß von Berlin, der mich fast umgehend in das AVK führte. Was mich alles nun zu diesen Zeiten bewegte ist, auch wenn ich es hier versuche, doch eigentlich schriftlich gar nicht komplett aufzuzeichnen. Die daraus erkennbaren Begegnungen mit meiner Vergangenheit, die mir das Verständnis zum Wissen über die Zusammenhänge vermitteln sollten, versuche ich trotzdem fortzuführen. Im gewissen Sinne nennt es sich Schicksal, oder Kismet, was mir vor Augen führte, dass das Universum es unwahrscheinlich gut mit mir meint und mich unterstützt und warnt. Das verlangt dann einfach auch Demut vor dem Leben. Diese Fügung des Schöpfungsakts, dass das Grosse, umfassende, elementare Wissen um das Mysterium am Universum, das wir nie genug verstehen können, einen in solchen Situationen eingeblasen wird und demütig macht - das ist wahrhaftig ein ganz wahnsinniges Erlebnis.
Ich weiß nicht wie ich das erklären soll, aber ich möchte jedem sagen, dass der Donner im innersten nicht einmal der gewaltigste Ton ist, den wir hören können. Denn es ist nur einer von vielen Tönen, die stets am Anfang jeder Erkenntnis stehen und die sich wahrnehmen lassen. Es ist der Donner der Heilung, weil es Bewusstsein bringt. Es gibt da aber noch andere Töne, die viel hinreißender sind und wesentlich mehr Weisheit beinhalten. Aber diese sind dann auch leiser und harmonischer.
Obwohl ich sie so wenig nutzte, standen mir alle Elemente in Notsituationen stet umfangreich zur Verfügung. Ich benutzte aber nur von jeher meine eigene Beurteilung; und meiner eigenen Stimme schenkte ich zwar Gehör, aber bedauerlicherweise nicht häufig genug. Nun musste ich rundum, nämlich auch für meine Gesundheit, mein eigenes Urteil und meine eigene Weisheit benutzen, um die höheren Bereiche der gesamten Existenz kennen zu lernen und auch auf die Elemente zu hören. Nur so konnte ich die Elementaren, also Höheren Bereiche des Lebens, des Denkens und der Macht unserer Manifestation, also unserer Schöpfung gewahr werden und mit zukünftigem Vertrauen zu dieser Kraft, meine eigene Kraft festlegen. Diese Kraft musste aber zunächst erst wieder in mir wachsen. Erst dann werde ich frei sein von der menschlichen Einsamkeit. Mit dem Ziel nicht mehr kämpfen zu müssen um etwas, was ich durch meine geringe Kraft und begrenzte Weisheit vollbringen kann, wenn ich eins bin mit dem Universum und meiner Manifestation der Schöpfung als Mensch.
Um zukünftig meiner inneren Stimme mehr Gehör zu verschaffen, musste ich demzufolge meiner Seele eine Stimme verleihen und auch auf sie hören. Danach meine Handlungen ausrichten und nicht dem Erlernten folgen wollen, sondern grundsätzlich der inneren Stimme. Auch das wurde mir in den letzten Jahren vor Augen geführt. Diese Vereinigung der Kräfte, die mit meiner inneren geringen eigenen Kraft, durch die Verschmelzung mit der universalen Kraft, geradezu eine Macht darstellt, die Fügungen der Schöpfung überlässt und mit der Energie der Zeit dann für sich entscheiden lässt.
Körper, Geist und Seele sind in der Zeitspanne unseres irdischen Daseins EINS. Wenn dabei nicht jeder Bereich für sich und trotzdem im Einklang umfangreich ausgebildet ist, dann fehlt die Bildung der kollektiven Kräfte, die sich entsprechend manifestieren können. Diese Unausgewogenheit führt dann zu Defiziten, die sich in vernichtenden Kräften ausdrückt und uns erkranken lässt. Das sind ganz einfach Tatsachen.
Ich erinnere mich an unser “Wintermärchen”, welches ich ausführlich an gegebener Stelle erwähnte und was so was nach sich ziehen kann, wird aus folgenden Berichten bewusst. Wenn die höchste Stufe der Vereinigung mit der Schöpfung darin besteht, dass wir unser eigenes Urteil, mit unserer eigenen Beurteilung zu unserer eigenen Weisheit benutzen, um die höheren Ebenen und Bereiche der allgemeinen Existenz kennen zu lernen, sodass auch alle Erkenntnisse des Lebens und Denkens uns vertraut sind, dann wachsen wir daran Tag für Tag. Dann wird auch die innere Kraft Dinge vollbringen; wie immer wir sie auch vollbringen wollen. Erst in diesem Augenblick kennen wir die Schöpfung, die sich durch unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele ausdrückt.
Nur durch Seele und Geist können wir Körper werden, mit dem wir Licht und Ton erforschen lernen. Der Ton ist dabei der Anfang, also das Wort OM. Damit verfügen wir über die Intelligenz, also über die Weisheit, die wissenschaftlich zwar nicht nachzuweisen ist - jedenfalls bisher noch nicht. Aber, sie wird benötigt, um in eine Höhere Welt vorzudringen. Um Verständnis zu erlangen, die uns sozusagen eine bessere Welt verspricht, die wir uns mit einem begrenzten Gehirn nicht vorstellen können. Kontemplation heißt Gedankenversunkenheit und ist durch die Meditation zu erreichen. Mit dem Wissen um unsere Gedanken schaffen wir uns eine Basis der Erkenntnis, die dann auch (Wissen-schaffen-ich) wissenschaftlich in unserer Mitte, über Ruhe und Stille hin zu unserem eigenem Licht und innerem Ton führt. Aber wie findet man/frau eigene innere Stille? Ich glaube, dass dabei dann daran gedacht werden muss, dass nur das Gute auch wirklich ist.
Ein brüderlicher Freund meiner Dasty und mir, Steewahn (alias Stephan), der in Wüsten gelebt und durch den Dschungel gewandert war, erzählte uns; “Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie laut Stille sein kann!” Und ich verstand es damals nicht gleich. Aber im Lauf der Jahre durfte ich selbst erleben und somit feststellen, was damit gemeint war.
In der Stille und Ruhe auf Ibiza, musste ich ganz automatisch und notgedrungen still und ruhig warten und entdecken lernen, was damit wohl gemeint war. In dieser Abgeschiedenheit durfte ich zu mir selbst, zu unserer Welt und unserem Universum finden. Jetzt im Nachhinein darf ich feststellen, dass ich wiederbekommen habe, um was ich beten durfte. Sodass ich doch wieder einmal gestärkt aus der Geschichte herauskam - ist offensichtlich.
Auch wenn in unserem Leben nicht immer die Umstände gut sind, wenn es scheint, dass nichts was wir uns wünschen in Erfüllung geht, dann doch nur deshalb, weil wir vergessen haben, nach den Wahrheiten zu suchen. Was wir wollen, sind schnelle Erfolge - aber die kosten mehr als es zunächst scheint. Dabei haben wir uns selbst verloren. Unser Selbst verloren zu haben, heißt aber nicht, dass wir uns verlieren sollen in belanglosen Dingen, sondern, dass wir mit dem skeptischen Zweifel an uns selbst, die Zusammengehörigkeit suchen müssen, um sie wiederzuerlangen. Sonst haben wir keine Balance und Harmonie zu uns selbst, und noch weniger zu unserer Umwelt. Wenn wir aber diese Zusammengehörigkeit in Zweifel ziehen, entziehen wir für uns, mit diesem Selbstzweifel, gleichzeitig die Zugehörigkeit zum Ganzen und ver-zweifeln. Wenn wir nicht mehr gesunder Körper sind und deshalb unsere Seele vermissen, die sich durch unseren Geist verselbstständigt, müssen wir das Wissen darüber kurzfristig missen, das uns Lebendigkeit signalisiert. Dieser Gegensatz lässt uns dann ebenso in die Stille finden, wie wir aus dieser Stille dann, Licht und Ton erfahren. Nun sollte ich dies willkommen heißen. Ein neues Selbstbewusstsein wird sich ohne Zweifel einstellen.
Meine Zweifel an die westliche Medizin mussten vorerst etwas aufgeräumt werden, um mir selbst geistig zu helfen und meine Krankheit zu “heilen”. Dazu musste ich in mir Selbst, meiner ablehnenden Kulturhaltung entgegen, meine Einstellung “zivilisieren” und rekultivieren, um mir neue Maßstäbe mit erweiterten Realitätsfenstern zuzulegen. Denn ich bin nicht des Lebens müde, sondern nur der Anmaßung bestimmter Kulturen, die sich auf Grund ihrer selbst ernannten Zivilisation über andere erheben wollen. Dieses Paradigma kann ich im 21. Jahrhundert nicht mehr akzeptieren. Da müssen wir halt an uns selbst arbeiten, um überhaupt in dieser Gesellschaft überleben zu können, die letztendlich immer neue Maßstäbe anlegt und uns damit eine Dazugehörigkeit abverlangt, die letztendlich nur krank machen kann. Ich war wirklich in einer Zwickmühle. Die vielen Verführungen der Zivilisation mit denen der Mensch heutzutage konfrontiert ist, waren eben zu anderen Zeiten auch völlig andere. Nun lebe ich aber in einer “zivilisierten” Gesellschaft, also sind auch die Verführungen zivilisiert und darum muss ich auch “zivilisiert” darangehen, mich selbst zu schützen und mich für das Zukünftige wieder fit zu machen.
Meine Erkrankung, die mir das angebliche AIDS-Vollbild aufzwang, ist eine moderne Zivilisationskrankheit. Ich würde mich selbst verlieren, wenn ich nicht mit modernen zivilisierten Mitteln, dagegen anzugehen versuchte. Da hieß es auch die Zeit zu berücksichtigen, um im Strudel der essentiellen Suche zu vergessen, welche modernen Mittel mir zur Verfügung stehen, um die Situation zu beeinflussen. Denn schließlich wollte ich mein Recht zu leben und irgendwann die Möglichkeit des Wissens für eine relative Weisheit wieder erlangen, die uns doch eigentlich gegeben ist.
Da war auf dem letzten Stück des Weges auch die Selbstkontrolle verloren gegangen und nun hieß es, über neuerliche Schritte ein Maß an mehr Gesundheit zurück zu erlangen. Mit neuer Kontrolle zur Selbstfindung. Es ging mir dabei darum, nicht meinen Körper oder meine Wünsche zu verlieren. Was ich nicht willkommen heißen konnte, war die Situation meines Selbstwertgefühls, welches mit dem körperlichen Zerfall gebrochen zu seien, schien. Denn damit stellte ich mich über mein desolates Aussehen selbst in Frage. Wo ich doch schon die Menschheit, die Lehrer und Lehren, sowie die gesellschaftlichen Methoden in Frage stelle, da konnte ich mich selbst nun doch nicht auch noch anzweifeln. Damit stieß ich mir selbst so vor den Kopf, dass ich mich nicht erholen konnte, wenn ich mich in den negativen Positionen des gesellschaftlichen Lebens verbeiße. Nur um meiner Verachtung des schulmedizinischen Sektors weiterhin starrköpfig und doch auch verführt zu folgen? Nein, nun musste ich mich wieder selbst aus dem Schlamassel ziehen und mir von der westlichen Medizin und dessen Kulturkreis das Beste herausziehen und helfen lassen. Schließlich wurde mir der Willkommens-Gruß zurück ins Leben signalisiert. Nach einem über dreijährigem Prozess der körperlichen Zersetzung und des offensichtlichen Verfalls. Vielleicht will uns die Zivilisation nur beibringen darauf zu verzichten, des Lebens Willen zu leben und tatsächlich verlernen wir anhand der zivilisierten Verführungen, das Leben gegen materielle Güter eingetauscht, zu leben - doch was für eine Armseligkeit. Also es ist letztendlich schon unsere eigene Schuld, wenn wir leiden.
Körper, Seele und Geist werden nebenher dann noch mit Drogen, Medikamenten, wie auch Alkohol betrogen und wir verlieren uns dabei. Das war meine Erkenntnis aus der vergangenen Zeit. Darüber hinaus zeigte mir die Kontrolle über die Konfrontation mit meiner Vergangenheit, die Selbstverwirklichung der eigenen verloren gegangenen Selbstkontrolle. Denn was sollte ich an meinem Leben schon verändern können? Ich wusste noch nicht gleich, wie ich es umsetzen sollte, um meiner Bestimmung zu meinen eigentlichen Aufgaben “AIDS – Willkommen im Leben” gerecht zu werden. Ich musste der westlichen Medizin ihren Spiegel des Betruges vor die Augen bringen und beweisen, dass das alles ein hochsterilisierter Mythos ist, damit die Pharma-Industrie große Umsätze schafft und darüber die Krebsforschung finanziert. Ist ja auch gut so - aber doch alles in einer entsprechenden Relation. So wie gegenwärtig etwa? Auf dem Rücken von Randgruppen - hatte es sich doch längst verselbstständigt und betraf heutzutage doch auch schon einen weitaus größeren Menschenkreis, als wahrscheinlich vorerst geplant war.
Bei diesen Zerrbildern der Wirklichkeit, bleibt der direkte Weg, zwischen zwei Punkten, die Spirale. So verwirbeln sich dann auch die Gedanken. Eine gewundene neue Realität ohne weitere Hindernisse, musste die Hoffnung auf meine persönliche Zukunft freisetzen. Das hieß ganz eindeutig für mich, mich nun auf Kompromisse einzulassen, denen ich bisher zwiespältig gegenüberstand. Die unterschiedlichsten Abgründe hatte ich dabei schon hinter mir gelassen und es konnte ja nur noch besser werden.
Meinem Weltschmerz über das vernichtende Raubtier Mensch, dem konnte ich in meiner mir verbleibenden Zeit auch keine entlastenden Perspektiven, mit sinnvollen Aktionen mehr entgegenbringen. Ich hatte mich damit endlich abzufinden, dass ich meiner körperlichen Kraftlosigkeit keine Kraftakte mehr abverlangen konnte. Das würde sich auch schon auf Grund meines Alters und den damit verbundenen altersbedingten Schwächen und Zipperleins, von selbst verbieten. Meine Seele war dem Licht und den Tönen gewidmet. Nur daraus konnte eine aufrechte Haltung mit Weisheit sprechen und das ist das, was ich zu lernen hatte und einzig und allein nur für mich selbst umsetzen musste. Dabei dann die Kraft des Wortes erkennen und verinnerlichen, um darüber zu der schöpferischen Weisheit zu finden. War das nicht schon eine gewaltige Aufgabe? Was wollte ich noch mehr!
Denn nur wer in sich selbst Frieden schafft, schafft dies in seinem Kreis und damit für die Menschheit. Aber wie, fragte ich mich, ließ sich nun das Vertrauen zum Wesentlichen herstellen? Zu welchem Wesentlichen eigentlich? Dieses Urvertrauen zum Universum, welches im Ursprung die friedliche Koexistenz aller Lebewesen, einschließlich der Tiere und Pflanzen, als Selbstverständlichkeit voraussetzt. Dieses Vertrauen war mir durch die Menschheit und vor allen Dingen durch die einzelnen Menschen, die mein vergangenes Leben beeinflussten, absolut gestört worden und größtenteils auch abhanden gekommen. In mancherlei emotionaler Empfindung glaubte ich persönlich gelegentlich, dass das Unwiederbringliche, das Verlorene gar nicht wieder herzustellen war. Obwohl ich andererseits von dem universalen Urvertrauen überzeugt und auch erfüllt bin, sind die traumatischen Begebenheiten aus der Jugend, mit einzelnen Menschen doch teilweise noch immer nachhaltig und gelegentlich noch erschreckend präsent. Ich musste nur meine Träume beobachten, dann sagten diese mir nur wenig Erfreuliches - denn die Horrorträume brachten es dann an den Tag (wozu später noch eine Traumtagebuchveröffentlichung folgen wird).
Dazu das Leben als solches. Diese vielen engstirnigen Schreihälse, Lehrer, Richter und Meister, die vorgaben mir etwas Gutes anzutun, wenn sie mir ihre vernichtenden Zwänge auferlegten und mich erniedrigend maßregelten. Was hatte ich denn wirklich für das Leben daraus lernen dürfen? Doch nur die Verlegenheit, ohne Schule, ohne Ausbildung, ohne Arbeit nun letztendlich positHIV sein zu dürfen! Das waren die Tatsachen, die ich jetzt zu akzeptieren hatte und aus denen ich mich selbst befreien musste. Ganz ohne Wenn und Aber! Auch ganz ohne Vorwürfe und Entschuldigungen für die eine oder andere Seite. Aber es muss verarbeitet werden, um nicht in Krankheit zu verfallen und dadurch zu verenden.
Was hatte ich von denen vermittelt bekommen, die viel Geld mit ihren Prahlereien ihrer Studien, Ämtern und Doktortiteln verdienten? Was hatten mich die “Meister” gelehrt, die ich durch die Umstände der jeweiligen Situationen kennen gelernt hatte? Da prahlten häufig die am meisten, die am wenigsten praktizierten. Sie liebten es geradezu, die Leute wissen zu lassen, dass sie über besondere Fähigkeiten verfügten und demonstrierten ihre Macht und Stärke mit vernichtenden Sanktionen. Am häufigsten sind es dann auch noch Juristen, die sich gesellschaftsverachtend verhalten. Aber auch andere, die demonstrierend ihr angebliches gutes Verhalten in der Öffentlichkeit propagieren und manche schreiben darüber auch noch Bücher, bringen Filme, Zeitschriften mit propagandistischen Doktrinen zutage, nur um viel Geld damit und daran zu verdienen. Natürlich ist das irgendwie das einzigste Ziel und das habe ich nie vergessen. Denn ohne Geld gibt es noch weniger Chancen gesund zu leben. Es darf aber nicht das Einzigste sein, da dann die Seele, der Geist und damit der Körper verkommen und erkranken lässt.
Aber was ist mit denen, die in ihrer Praxis ein sehr hohes geistiges Niveau erreicht haben und diese Kräfte nicht zum Geld oder Sterben einsetzten? All die, die sich fast schämen, wenn sie ihr Wissen benutzen müssen oder sogar dazu fast gezwungen werden?
Ich hatte das große unwahrscheinliche Glück auch diese ehrlichen Weisen auf einer Ebene kennen zu lernen, die keine Prahlerei und Geldmacherei zum Vorwand nahmen, mich in die verschiedensten großen Lehren einzuweihen. Allein diese Gelegenheiten machten mich verlegen und zeigten mir Demut vor dem Leben. Wobei mir auch heute noch Tiere und Pflanzen näher stehen als die Menschen, mit denen ich notgedrungen diesen Planeten teilen muss. Bis zu diesem Punkt vor wenigen Jahren, war aber mein Erbe bis dato, den Weg durch die Hölle zu gehen.
Wenn ich mich dabei dann über die Einweihungen der großen spirituellen Lehren selbst besinne und meinen vergangenen Lebensweg als ziemlich höllisch betrachte, lässt sich daraus wiederum erkennen, dass nur derjenige, der unter dem Schutz der Schöpfung steht, dies durchzustehen vermag. Ein “Heiliger” oder jemand, der den Weg der Heiligen übt, kann die Hölle besuchen, ohne Schaden zu nehmen, denn er wird durch die Kraft der Schöpfung geschützt. Dabei liegt alle Freiheit in Geist und Seele und der Körper ist nur die Manifestation im Irdischen. Um dem Körper die Verbindung der unendlichen kosmischen Energie näher zu bringen, bedarf es der Freiheit von Geist und Seele.
Das ist wie mit Watt, Volt und Ampere. Da ist es nur die Maßeinheit des elektrischen Stroms was vereinfacht bestimmt, und letztendlich Leistung, Spannung und Stärke festlegt und nur im Zusammenwirken uns unser so wohl bekanntes räumliches Er- und Ausleuchten schenkt. Beim künstlichen Licht ist uns das völlig klar und ich hatte darüber hinaus, nämlich das spirituelle Licht getroffen. Ich war diesem Licht mehrfach begegnet und musste mich endlich auch von ihm führen lassen, ohne den menschlichen Verblendungen zu folgen. Aber Theorie und Praxis sind zwei verschiedene Dinge und das Leben hat immer wieder Überraschungen für uns.
Auf meinem Weg, wo der eine mit Geld und der andere mit dem Leben bezahlen soll, konnte ich mir an der gegenwärtigen Stufe der Erkenntnis eingestehen, dass ich weder mit Geld noch mit dem Leben bisher bezahlt hatte. So sollte es auch bleiben. Es führte mich stets die elementare Energie durchs Leben, das essenzielle Sein, der Schutz der Schöpfung. So kam ich relativ gut davon - aber trotzdem doch irgendwie immer unbewusst. Auf Gut Glück sozusagen. Nun hieß es die Sache selber in die Hand zu nehmen und von innen heraus daran zu glauben.
Ich empfinde beim Rückblick auf mein Leben keinen Stolz auf meine Taten und mein Scheitern. Ich möchte auch nicht anklagen oder jammern. Ich möchte nur feststellen und wehre mich dabei, an Dingen festzuhalten, die vorbei und vergangen sind. Ich möchte nichts anderes als neue Wege finden und diese aufzeichnen, ohne sie als allgemein gültig zu erklären. Es gibt keine Verheißung für andere, die nicht selbst erkannt wird.
Ist das nicht auch die Haltung von Weisen, die ich zu schätzen gelernt hatte? Die wenigen wirklichen Menschen, die ich auf meinem Wege traf. Die unvermeidbaren Dinge in unvermeidbaren Situationen, Taten, die nicht vermeidbar sind sich derer nicht zu schämen, aber es lässt sich dafür auch kein Stolz empfinden. Schon das allein ist auch für mich immer die Möglichkeit, einen wahren von einem falschen “Meister” zu unterscheiden. Ein falscher Prophet z.B. macht immer Werbung für seine unbedeutenden Wunderkräfte, was ein wahrer Meister nie tun würde. Er wirkt im Stillen um Fortschritt zu unterstützen, Erkenntnisse zu bringen und Krankheiten zu heilen. So entwickeln sich dann diese Aussagen wie das Buch der Bücher, die aus ihrem Inhalt dann als Arzt und als Lehre/r wirken. In schweren Fällen sollte nebenher auch weiterhin ein Arzt oder Fachmann konsultiert werden, sofern das Vertrauen zu einem Doktor noch vorhanden ist. Wenn es darum geht, extreme Auswirkungen eines Leidens zu mildern, ist das gelegentlich schon ratsam. Das Wort “Doctor” heißt nämlich “Lehrer”!
Da war ich nun angelangt bei der Verborgenheit und dem Geheimnis der Stille. Und ich musste konstatieren, dass in meinem gesamten Leben nicht ein einziges Mal auf meine erste Konsultation eines „Fachmannes“, eine korrekte und richtige Diagnose erstellt wurde. Da muss sich auf die Stille besonnen werden, die dann aus einem selber spricht. Diese Stille, die mit Gedonner in uns sprechen kann und sich auch in der Natur ständig zeigt. Die sich nicht in ihre Angelegenheit einmischen ließ. Diese innere Ruhe, die keinen Druck, kein Drängen, keine Kontrolle, keine versteckten Winke und Tricks und keinen Einsatz von Macht verlangt. Denn viel zu häufig wird auch Macht missbraucht, um Liebe auszudrücken.
Aber eine innere Balance besitzt in sich selbst die Autorität, sich über den freien Willen, die Reinheit, Leben und leben lassen, die Liebe und nichts als Liebe zu verfügen. Die Verhärtung, die ich durch mein Leben erlitten hatte, musste ich nun aufbrechen. Denn ich hatte anhand meines Lebens schon erkennen dürfen, dass nur durch Weisheit, Güte und Beharrlichkeit das Interesse der Menschheit an den wahren Bedürfnissen angesprochen werden kann. Jeder muss durch sich selbst erwachen und nur so erwecken die Menschen sich selbst, in dem wir lernen. Erst dann erkennen wir, dass es keine Wunder, außer dem Wunder des Lebens gibt. Alle Phänomene sind dabei nur die Auswirkung, der Wirkung von Ursachen, da sie sich aus eigenen Positionen aufbauen und wieder erschöpfen.
Wir müssen uns grundsätzlich selbst entscheiden, welchen Weg wir folgen wollen. Welchen Bereich wir betreten möchten. Wollen wir den Himmel auf Erden, dann müssen wir ihn uns eröffnen. Das Paradies zu seinem eigenen festen Wohnsitz zu machen, verlangt viele Opfer und hat seine Schattenseiten. Wollen wir die Hölle, dann kostet es nichts, außer dem Leben. Viele gehen dabei den Weg der Zerstörung, weil er einfacher ist und bedeutend schwieriger wie der Weg, der zum Leben führt. Der Weg der Zerstörung wird auch häufiger gepriesen und der schmale Weg des Lebens, den muss sich jeder selber suchen. Nach den lebendigen Maßstäben von Beharrlichkeit, Güte und Wissen und nicht von Unversöhnlichkeit.
Wir sollen in dieser Welt leben, wie der Lotus, der aus dem Schlamm hervorwächst und doch so rein, so sauber und duftend ist. So müssen wir werden wie ein Heiliger in der Hölle. Das war mir aus dem Buddhismus bekannt und wurde mir vor vielen Jahren schon mal von meinem alten Freund Mala gesagt. Nun hieß es, sich danach auszurichten.
In der buddhistischen Tradition gibt es einen Heiligen, der, der Legende nach für immer in der Hölle lebt, weil er das Gelübde abgelegt hat, alle Wesen in der Hölle zu erretten. Wir gehen nun davon aus, dass niemand in der Hölle leben kann, weil es dort vor lauter Feuer so heiß ist und alle Arten von Strafen drohen. Wie kann also ein Heiliger, ein BodhisattvaXVIII.1, das heißt ein Buddha zweiten Grades, in der Hölle leben, noch dazu für immer? Dank der Kraft des Mitgefühls und der Liebe ist es möglich – er wird unempfindlich für Leiden und Fallen. So fühlte ich mich durch die Hölle gezeichnet, nun wieder sehr willkommen im Leben und musste nun die wahre, einzige, unendliche Schöpfungsliebe kennen lernen.
Was konnte mich zukünftig noch irritieren, da ich allen Dämonen begegnet war? Wenn ich nur an den letzten Winter vor meinem Klinikaufenthalt dachte! Mit all den Träumen und dem Erlebten. Dem entronnen nun in der herzlichen, selbstlosen Sorge der Ärzte, Schwestern und Pfleger im Auguste-Victoria-KrankenhausXVIII.2! Bei einem ganz wunderbaren Sommer - was sollte da noch schief gehen? Ich selbst musste meine Vertrauensbasis revidieren und der vertraulichen Art meines zuständigen Arztes nun auch selbst uneingeschränkt entgegenkommen. So, wie er mir die Entscheidung für meine zukünftige kombinierte Medikamenten-Therapie überließ, so hatte ich mich nun für Leben und Liebe, oder Tod und Hölle zu entscheiden, wenn ich aus der Krankheit herausfinden wollte.
Allen anderen Ansprüchen fühlte ich mich absolut nicht mehr verpflichtet oder gewachsen und als Heiliger in der Hölle zu leben, davon war ich zu dem gegebenen Augenblick doch Meilen weit entfernt. Dazu musste ich erst wieder selbst heil werden und ich hatte schließlich die Aufgabe, durch die Begegnungen der Begebenheiten, noch einmal mein Leben aufzuarbeiten. Das war doch ganz eindeutig ein phantastisches Erlebnis, welches als Geschenk gesehen, doch wohl nicht jeder zu nutzen versteht.
Also beschäftigte ich mich ausführlich mit den Beipackzetteln der Medikamente, die mein verehrter Herr Dr. Dieckmann für mich als Therapie vorgesehen hatte. Verschiedene kamen für mich überhaupt nicht in Betracht, da sie in ihrer Dreierkombination schon wieder eins der Medikamente beinhaltete, wovon ich gerade erst zuvor durch die Verschreibung von dem Knastdoktor Rissel “geheilt” war. Denn die Nebenwirkungen, die allerdings auf einer anderen Ursache basierten und mir schließlich auch erst später völlig zum Bewusstsein kamen, waren mir durch meinen katastrophalen Zustand vom vorhergehenden Winter, so ein absolutes Gräuel, sodass ich sie rigoros abzulehnen gedachte.
Demgemäß machte ich mich selbst auf die Suche, unterstützt durch Informationsmaterialien der Berliner Aids-Hilfe, sowie Deutschen Aids Stiftung weitere Medikamentenbeipackzettel zu studieren. Auch die früheren Erfahrungen, zu Beginn meiner HIV-Diagnose, mit dem Retrovir von der Firma GlaxoWellcome, versprachen mir verheißungsvoll, mich auf Präparate dieser Firma auch zukünftig wieder verlassen zu können, bzw. mich zunächst überhaupt darauf einzulassen. Alternatives Infomaterial war natürlich nicht gegeben oder vorhanden. Also blieb doch zum Aussuchen nur die Schulmedizin übrig. Noch fehlten mir auch weitere Erkenntnisse zu diesem Krankheitsbild, welches allgemein angeblich AIDS genannt wird.
Nachdem ich verschiedene, unterschiedlicher Medikamente, auch von anderen Herstellern miteinander und gegenseitig, vor allen Dingen in Hinblick auf die zu erwartenden Nebenwirkungen verglich, also ca. 12 bis 14 verschiedene Wirkungen und Inhaltsstoffe im Hinblick auf ihre Eigenschaften studierte, entschied ich mich endlich. Ich legte meinem Dr. Dieckmann also einige Tage später ca. 5 Präparate zur Auswahl vor, auf dessen Therapieform ich mich einlassen wollte und auch aus meiner Überzeugung, mit gutem Gewissen, Zuversicht schöpfen konnte.
Herr Dr. Dieckmann war sehr erstaunt über mein Interesse und die Informationen, die ich mir aus den Beipackzetteln gezogen hatte und willigte zu einer daraus resultierenden Dreierkombination, in Form von zwei Medikamenten der Firma GlaxoWellcome ein.
Damit konnte ich die nächsten Jahre leben und das vereinbarte sich auch mit meinem Denken – zu diesem Zeitpunkt konnte ich natürlich noch nicht voraussehen. Allein der Name der Firma assoziierte bei mir mehr als nur PositHIVität und hieß mich in dem weitläufigen Sinne “WILLKOMMEN” - zu einer erfolgreichen Therapie – oder zu einem langsamen Sterben? Auch die angeführte Überempfindlichkeit und etwaigen Nebenwirkungen versprachen ein bedingtes Auskommen mit den Medikamenten. Die Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung waren im Gegensatz zu anderen Präparaten, verhältnismäßig gering - oder wurden eben weitgehend verschwiegen - wovon ich jedoch in meiner Situation noch nicht von ausgehen wollte. Denn zunächst zählt nur Hoffnung!
So reizte es mich geradezu, da mir letztendlich auch keine Alternative dazu offenbart werden konnte, diese neu eingesetzte Therapie bei mir, vielleicht auch erfolgreich eingesetzt, einzunehmen. Bei diesem gesamten Chemo-Cocktail, den ich nun zukünftig einzunehmen hatte, blieben zunächst natürliche Betrachtungen von gesunder Lebensführung außen-vor, und meine so häufig wirksame Eigen-URIN-Therapie konnte ich absolut vergessen. Mit dieser Perspektive hatte ich mich zunächst die kommenden Jahre abzufinden. Das war mir absolut klar, dass es die nächsten Jahre keine Kompromisse gab.
Soweit war ich nun rundum versorgt und gerade im Hinblick auf die schulmedizinischen Erfahrungen meines Arztes, auch scheinbar entsprechend medikamentös richtig eingestellt. Sehr zur Zufriedenheit von Herrn Dr. Dieckmann, dem ich zwischenzeitlich auch dafür diente, dass er mit Studenten, die sich in der angehenden Ausbildung des Medizinstudiums befanden, mich zum Prüfungsobjekt ausgewählt hatte. Denn die Leishmania ist bekanntlich keine Erkrankung, die häufig im mitteleuropäischen Raum auftritt und ferner war bei mir, damit einhergehend, die Milz dermaßen angeschwollen, sodass sie mit den bloßen Fingern ertastet werden konnte.
Immer, wenn es die Umstände erforderten, dann kam Herr Dr. Dieckmann mit seinen Azubi-Medizinern zu mir Studienobjekt, um anhand des Krankheitsbildes und meinen dargelegten Beschwerden, sich von den Studenten eine Diagnose erstellen zu lassen.
Ganz nebenher erschien auch noch ein neues Gesicht auf unserer Station. Eine junge Frau namens Sternchen (Dora), ein kleiner polnischer Engel, die kurze “Liebesgedichte” verteilte und mit der Mann/Frau sich hervorragend unterhalten konnte. Ein liebes Wesen, das so gar nicht dem Bild einer HIV-Erkrankten entsprach, da sie nur Leichtigkeit, Frohsinn und ihre Gedichte verteilend, unentwegt in Bewegung war. Unter diesen Bedingungen verging die restliche Zeit in der Klinik, für mich jedenfalls, ziemlich rasch und auf mein Drängen, konnte auch der Tag meiner Entlassung entgegengesehen werden. Auch wenn ich noch nicht so recht auf den Füßen war. So gab mir der Sozialdienst des Krankenhauses doch zuversichtlich zu verstehen, dass die häusliche Versorgung auch von einem speziellen HIV-Haus- und Pflegedienst übernommen werden konnte.
Auch das war für mich eine völlig neue Erfahrung. Denn die zuständige Dame vom Sozialdienst war ebenfalls ganz anders, als ich es von solcherlei Bediensteten und Beamten gewöhnt bin. Sehr umfangreich setzte sie sich für meine Belange ein und klärte mich auch über die mir zustehenden Rechte auf.
Ich war so absolut erstaunt und hingerissen von der aufopfernden Bereitschaft zu helfen, sodass ich es insgesamt gar nicht zu fassen vermochte. So was gab es also auch! Erstaunlich! Und lag das nun an meiner eigenen Veränderung, an meinem desolaten Erscheinungsbild mit dem Umstand meiner Krankheit, oder was war es? Ich nahm es jedenfalls sehr dankbar an und ließ mich ansonsten überraschen!
Aber noch hatte ich einige Tage durchzustehen. Ich beschäftigte mich mit meinen täglichen Gebeten und dem Schreiben einiger kleinerer Gedichte, wozu ich nun wieder von Sternchen angeregt wurde. Meine zuständige Sozialarbeiterin beschäftigte sich damit, für mich einen Pflegedienst zu finden und die über die notwendigen Formalitäten zu beantragen. Dieser sollte dann zukünftig für mich zuständig werden und inzwischen hatte ich in persönlichen Gesprächen mit den Krankenschwestern herausgefunden, dass eine Schwester spanisch sprach. So konnte ich an unsere Vermieterin auf Ibiza einen kurzen Brief in Spanisch schreiben.
Jedenfalls konnte ich mich in diesem Zusammenhang mit all den Engeln beschäftigen, die die Diener und Freunde des Menschen sind. Auch ein Ausdruck und Lenker der schöpferischen Kräfte. Ich hatte das große Glück nicht nur die Engel der Station, sondern auch meine eigenen Engel neu kennen zu lernen bzw. wieder zu finden und aufgrund der Situation, mein langsames Genesen ihnen zuzuschreiben. Nach den vollkommenen Plänen der Hierarchie des Lichts, schufen und belebten die zahlreichen Engel, die vielfältigen Formen, auf allen Ebenen meines Daseins.
Diese himmlischen Lichtwesen begleiteten mich nun schon mein ganzes Leben und waren gewiss in gutem Kontakt zu meinen Ahnen. Gerade weil ich mein bisheriges Leben als Spiel ansah und eine wichtige Komponente des Spieles, die freie Bewegung ist. Wie bei den spielerischen Bewegungen eines Schmetterlings, weiß ich doch aus Erfahrung, dass im Spiel niemand kontrolliert oder eingeschränkt wird. Jedenfalls wenn nach den Prinzipien des Spiels gegangen wird und nicht Regeln verletzt werden.
Es zeigt sich doch häufig genug, dass, wenn ich spielerisch mit anderen Gattungen von Lebewesen in Beziehung getreten war und z.B. mit meinen Hunden, Katzen, Schlangen und Reptilien, sowie auch mich mit Engeln beschäftigte, die Möglichkeiten meiner Beziehung erweitert wurden. Wie oft sorgten sie für ein Erlebnis, welches mich belustigte, faszinierte oder auch laut auflachen ließ, auch wenn ich eigentlich das Gefühl hatte, am Ende zu sein. Für Engel gab es keine Aufgabe, die unmöglich erschien.
Diese Begegnungen sind glückliche Zufälle und erweiterte Möglichkeiten von gewissen Zeichen, die mir dann in den Ereignissen, wie ein Geschenk des Himmels erschienen. Aber ich hatte sie mir stets selbst herbeigeschafft und damit die Lichtwesen gerufen, die mir die Situation zum Spiel gestalteten. Wenn ich aktiv war, dann hatte ich auch Glück. Wie bei jedem Spiel gibt es Chancen, die wir ergreifen können, oder Dinge, die wir unternehmen müssen, um letztendlich zu gewinnen. So helfen die Engel zu erkennen, worauf es ankommt.
So wie uns spirituelle Lehren mit spirituellen Werten vertraut machen, so machen uns Engel mit dem Spiel am Leben bekannt und irgendwie sind Engel auch spirituelle Führer durch das täglich, kleinkarierten Chaos. Denn sie vermitteln uns neue Einsichten und neue Kreativität, um uns mit unserem höheren Selbst in Harmonie zu bringen.
Gerade ich als alter Zocker und Spieler wusste darüber ziemlich genau bescheid. Denn Geld ist ein eben solches Phantom, ein Traum und wer ihm nachjagt, als wäre es real, wird selbst Teil des Traums und verliert sein eigentliches Ich sowohl auch das Ziel. Träume, Engel, Geld und Spiel sind eng miteinander verwoben und der Traum kann schnell zum Albtraum werden und dem Betreffenden viel Schaden zufügen, ihn in Verzweiflung stürzen, wenn nicht die Engel dafür sorgen, aus dem einen verkrampften Spiel, wieder ein leichtes verständliches Spiel des Lebens zu machen.
Bei meinem Leben als Experiment, das der Erleuchtung dienen sollte, möchte ich noch einmal darauf verweisen, dass das Glück in uns selbst liegt und nicht in den Umständen. Wer daran mit einem Engelsbewusstsein selbst arbeiten kann, der wird auch erkennen, dass die Engel uns Tag für Tag führen und leiten. Das ist dann wie beim indianischen Weg der “Spirit Guide”, dem geistigen Gesinnungsführer, der uns mit Mut, Schwung und Elan den rechten Pfad finden lässt.
Dabei heißt es optimistisch zu sein, um den spirituellen Pfad unbeschwert und voller Hoffnung zu gehen. Als Optimist erwarten wir immer nur das Beste und dabei hört sich der Vortrag von realen, negativen Begebenheiten manchmal als Gejammer an. Obwohl das garnicht so ist. Mystiker suchen die Vereinigung mit den höheren Wesen und ein Mensch, der Optimismus und Mystizismus in sich vereint, ist ein “Optimystiker”.
Wenn wir demzufolge unsere spirituelle Suche nach „Erleuchtung“ hoffnungsvoll angehen, schaffen wir eine positive Umgebung, vielleicht auch ohne HIV und dort, sowie dort kann das Gute gedeihen. Das heißt, Hoffnung, Erfolg, Glück, Wünsche, die in Erfüllung gehen, Träume, die Wirklichkeit werden, wundervolle Visionen eines paradiesischen Zustandes und bedingungslose Glückseligkeit, können dann wieder wahr werden. Daran muss der Glauben geheftet werden, da bekanntlich der Glaube es ist, der Berge versetzt. Auch wenn das Wissen noch höher zu bewerten ist. Jedoch was wissen wir den wirklich schon? Bei allen Studien kommt doch stets irgendetwas andere zu kurz. Auf der einen Seite erreichen wir abnorme Fähigkeiten und auf der anderen „verkrüppeln“ wir.
Vergleichen wir das Bekenntnis zu unseren Engeln, zu dem Spirit Guide und dem Buddhismus, dann lassen sich schon wieder Ähnlichkeiten und Parallelen zwischen unserer, der Indianerkultur und dem buddhistischen Glauben feststellen. Dabei lässt sich aus dem Zen-Buddhismus eine Glaubensgrundlage zitieren: “Dass das SELBST in uns der Pfadfinder des großen allgegenwärtigen Atman ist.”
Oder nach Brihadarayka – Upanishad 1,4,7:
“Darum ist dies die Wegespur des Weltalls, was hier in uns der Atman ist, denn nur in ihm erkennt sich das ganze Weltall – SEIN ist das ganze Weltall, weil ER selbst das ganze Weltall ist und so sind WIR in IHM - und ER in UNS!”.
… nichts ist härter als Sanftmut
aus Berechnung!
Vauvenargues
XIX. - Kapitel:
Da zogen sich nun die letzten Tage im AVK reichlich in die Länge. Das Überholt-Sein von Personen, Dingen, Situationen und Ideen ging mir durch den Kopf und zeigte mir in den geistigen Bildern meiner Erinnerung, Lebensgeschichten der eigenen Erfahrungen. Meine Oma, meine Engel und meine Frau waren die einzigsten Wesen, die es bisher mit mir wirklich und aufrichtig gut meinten. Der einzigste, geistige Lehrmeister, der mir mit seinen philosophischen Betrachtungen einen aufrechten und geraden Weg aufzeigte, war wie gesagt mein langjähriger Freund Mala. Was war ansonsten geblieben? Und nun diese Klinik, die mir in allen Einstellungen der Begegnungen mit vorangegangenen Situationen durch die unterschiedlichsten Menschen, mir nun ein Spiegelbild des Gegenteiligen vor Augen brachte und sich so doch verschiedene Lebenskreise miteinander vernetzend schlossen.
Aber dazu musste ich erst mein Augenlicht, mit fast 80% eingebüßt haben, um dies jetzt erkennen zu können. Dabei heißt es doch, dass Blinde “besser sehen” bzw. anders “sehen”. Ich möchte auch nicht behaupten, dass es in meinem Leben nicht auch noch andere Menschen gab, als die oben Aufgeführten. Nein, auf gar keinen Fall, da ich vielleicht auch bisher blind für Beziehungen war. Aber häufig wollte ich diesen dann gar nicht vertrauen, da ich nur Oma hatte und heutzutage meine Frau und meine Engel. Die sind und waren einfach vorhanden und für mich wirklich da, wogegen ich den anderen Begegnungen nachlaufen musste. Mich bemühen und buhlen um die Gunst der wohlwollenden Beziehung. Oder es waren zufällige, unverhoffte, aber auch nur kurzfristige Begegnungen. Von denen ich ohne Frage, unzählig und sehr viele hatte. Jesus-Rocker, Weltverbesserer, Love-Loddels (Zuhälter), Schamanen, Gurus, Zauber- und Hexenmeister/innen, Esoteriker/innen einer geistig ver- und zerstörten Welt. Viele davon waren ver-rückt und hatten ihre individuelle Lebenssicht allein aus ihren Erfahrungen gesammelt.
Nun kamen die vielen engelhaften Wesen noch dazu, die mich in diesem entrückten Bereich der Realität vom Klinikbetrieb erreichten. In sinnbildlichen Verzerrungen meines körperlichen Zustandes, von schwerer Krankheit gezeichnet und anfänglich dem Tode näher als dem Leben, kam mir die liebevolle Pflege überdimensioniert vor. Mit geistigen Vergleichen von Geschichte, spirituellen Erfahrungen, kulturellen Unterschieden und vielem mehr, konnte ich das Glück des Lebens kaum real verkraften. Denn woher war ich sowas ansonsten gewöhnt? Waren das die neuen Realitätsfenster mit erneuerten Wahrheitsinhalten?
Wer auch immer behauptet die Wahrheit zu erzählen, muss die gesamte Geschichte der unterschiedlichen Perspektiven aufzeichnen. Dabei muss dann eine Methode gefunden werden, um die Größe der Ursachen im rechten Licht der Beziehungen, im Verhältnis zu den Auswirkungen zu sehen. Das hat dann auch mit wahrer Größe zu tun, oder nicht? Dann erkennen wir auch den Wert unserer eigenen Stärke. Wenn wir nämlich NEIN sagen und uns nicht nur alles annehmen und nachplappern. Wenn wir selbst verantwortlich handeln und denken, dann ist auch unser Glaube gefestigt, da er aus uns selbst wachsen kann.
Durch diese ganzen Umstände total sensibilisiert für jede Art von Schwingung, war gerade in diesem realen Umstand meines Lebens auch das vollständige Abbild meiner gegenwärtigen Gedanken und Empfindungen. In der Denkweise und der Reaktion aus der Vergangenheit wurde gerade aber die Wahrheit erneut wichtig für mich. Auch die unvermeidliche Wahrheit einmal in einem Energieloch zu finden. Im Laufe meines selbstständigen Daseins musste ich mich durch viele Energielöcher quälen. Die immer dann auftraten, wenn ich gezwungen war, auf meine direkte Umwelt zu reagieren. Auch wenn sich schon zuvor aufzeichnete und an bestimmten Zeichen zu erkennen war, dass das Absinken von Energie eine gewaltige Gefahr für Verletzbarkeit mit sich bringt, sind doch generell diese Situationen nicht zu umgehen. Sie müssen nur jeweils günstig durchgestanden werden.
Zu den jeweiligen Zeiten war es unvermeidbar, auch wenn ich es heutzutage mit Frithjof Capras Worten formulieren möchte und den Standpunkt übernehme, “sobald wir verstanden haben, dass Leben Vernetzung bedeutet, begreifen wir auch, dass Selbst-Organisation das Hauptmerkmal jeglicher Lebensform ist!” Dabei durfte ich an mir selbst und meinen Erkenntnissen lernen. Um in der Lage zu sein, auf Veränderungen zu reagieren, um damit dann mein Überleben zu gewährleisten. Ferner wusste ich, dass wenn die Gedanken und Handlungen meiner Personen durch andere besetzt und kontrolliert werden, ich mich nicht im Zentrum meines eigenen Wachstums befinde. Das heißt, meine persönliche Balance gerät aus den Fugen und ich mache mich durch Fremdbestimmung krank. Und obwohl ich das wusste, lag ich nun wie ein Maikäfer auf dem Rücken und tappelte nur noch.
Ich hatte von jeher ein Gespür dafür, ohne dabei zu wissen. Aber alle diese Erkenntnisse hätte ich nicht als Wahrheit gewinnen können, wenn ich mich in Abhängigkeiten verstrickt hätte, die bedauerlicherweise dann auch mein Krankheitsbild zur Folge gehabt haben. Ein gesellschaftliches Debakel, das solcherlei Grundlagen schafft - ganz ohne Frage. Gegen gesellschaftliche Abhängigkeiten inbrünstig gewehrt, verstrickt sich schnell in anderes … das ist bekannt. Denn wenn ich nämlich studiert hätte und in beruflicher und gesellschaftlicher Anerkennung, den Ansprüchen meines Umfeldes recht schaffend genüge tun würde und müsste, dann hätte ich damit aber gleichzeitig auf meine Freiheit verzichtet. Dann wäre ich ein geistiger Gefangener, auch wenn mich die materialistisch orientierten Verhältnisse, mich rein körperlich zu unabhängigeren Aktionen veranlassen würden. Auch wieder so ein Paradox, was irgendwie verstanden werden will.
Nein, ich möchte mit niemandem tauschen. Denn ich weiß, dass die Gesundheit im Kopf beginnt und ich als „Freidenker“ mit anarchistischen Grunderfahrungen, mir selbst ein besseres Leben gestalten kann, als ein eingebundener, verstrickter Bürger es sich je nur vorzustellen vermag. Dies Muster lässt sich durch kein anderes ersetzen. Es ist aber auch ein angenommenes Muster, welches in keine Schablone passt und Unannehmlichkeiten bringen kann. Welches nicht den künstlichen Gesetzen gehorcht, sondern allein nur die elementaren Notwendigkeiten berücksichtigt.
Beginnen wir also Heute oder Morgen wieder unser Gesundheitsprogramm. Und so wie es ausschaut wohl eher morgen, denn die übertragenen freien Werte von mir sind nicht mehr zu verändern. Ich hatte für mich und mein Verständnis längst alle Paradigmen neu gestaltet. Bei jeder Veränderung meinen die meisten Menschen lieber morgen statt heute. Alle machen soviel Aufhebens davon und denken, sie würden genügend für ihre Gesundheit tun, wenn sie nur den vielen Ratschlägen von Fachleuten zuhörten. Aber wir müssen beginnen zu handeln. Wir müssen beginnen, uns von unseren Machtansprüchen, von Besitzdenken und vom Tötungsinstinkt zurückzuziehen und wir müssen beginnen, alles Leben zu schützen und mit allen unseren Kräften an uns selbst und der Liebe zu arbeiten.
So wie Frieden, der ebenfalls in uns, in mir, in dir beginnt und dann erst Frieden auf der ganzen Welt sein kann. Wir können nicht einfach dasitzen und auf den Friedensmacher, den Präsidenten, den Richter, den Arzt, oder alle die, die für uns sprechen sollen warten. Wir müssen selbst entscheiden und unsere Gesundheit im gleichen Maße, wie unsere Arbeit, in die eigenen Hände nehmen. Denn gerade die Gesundheit hängt sehr wohl auch vom Frieden ab. Vom inneren Frieden. Das hängt wiederum mit unserer Ernährung zusammen und ist verbunden mit dem Vorgang des Tötens. Wer erzählt uns das aber? In diesem speziellen Fall, mit dem Tötungsvorgang der anschließend verzehrten Tiere. Die Angst- und Stresshormone des beängstigenden Transportweges und die Panik auf der Strecke zum Schlachthaus mit anschließender Tötung, legen sich in unseren Organen nieder und schlagen sich auf die Psyche. Unbewusst und unbemerkbar werden wir auch damit “vergiftet”, wo zusätzlich noch die Antibiotika und Wachstumshormone, Konservierungsstoffe und naturidentische Aromastoffe den menschlichen Organismus schädigen und uns langfristig belasten. Das sind Tatsachen die meist verschwiegen werden, oder aber, es wird ihnen zu wenig Bedeutung beigemessen.
Da fehlt die Harmonie zwischen Natur, Tier und Mensch und so schlägt es sich auf Körper, Geist und Seele nieder. Im Einklang zu leben heißt HEIL-SEIN und ein etwas ausgewogeneres Verständnis für Gesundheit, veranlasst Frieden mit uns und in uns selbst zu schaffen. Frieden erlangen wir durch Liebe und somit den heilenden Effekt, sich gesund zu fühlen. Aids heißt sich zu entscheiden, “wollen wir leben – oder sterben!” Wenn wir leben wollen, dann, wir ferner entscheiden müssen, “wollen wir vegetieren – oder meditieren!” “Wollen wir weiter sinnlos konsumieren und schlachten, oder wollen wir die Disharmonien endlich aufheben und rundum lebensbejahend sein!” Dann müssen wir alle auf unser bisheriges Leben verzichten und eine Veränderung herbeiführen, was wieder “loslassen” heißt.
Wenn wir gesünder werden wollen, dann muss in uns selbst mehr Frieden herrschen und wir müssen meditieren und unseren Fleischkonsum auf ein Minimum reduzieren. Und wenn wir dann selbst friedvoller und gesünder sind, werden wir eine Art unsichtbarer, harmonischer Atmosphäre ausstrahlen, die alle um uns berührt. Dann brauchen wir nicht mehr über diese Dinge sprechen, denn dann werden sie ganz einfach DA SEIN.
Es ist schwer dies zu verinnerlichen, denn interessanterweise sind die zugefügten Wunden und negativen Erfahrungen, wesentlich tiefer in unserem Bewusstsein verankert, als die natürlichen Bestimmungen jedes einzelnen Lebewesens gütig zu sein scheinen. So verspüren wir selten nur noch die Güte in uns, weil sie überlagert ist von den Bedingungen, die uns durch Kindheit, Jugend und Erwachsen-Sein geleitet hat und uns an dieser Stufe nun verharren lässt. Güte ist aber Liebe, Frieden und Leben. Auch wenn diese Muster in unserer Kindheit festgesetzt werden und zu einem Zeitpunkt entstehen, als wir ausschließlich auf unseren Eltern und Lehrer angewiesen waren, sind somit auch alle positiven und negativen Wesenszüge unweigerlich mit der Frage unseres Überleben verbunden. Wer will jedoch dafür die Verantwortung übernehmen? Doch nur die wenigsten Menschen. Es wird stets alles auf andere, oder Gesetze und Verordnungen abgeschoben, statt sich selbst zu verändern.
Auch das, was unser eigentliches Wesen im Kern unserer Natur ist, nämlich Güte, so bleiben wir doch von diesem Frühen, Vorgeburten, Unbewussten; also dem Bildhaften angesprochen. Denn auch das ist mit einzelnen Bildern in unserem Gehirn gespeichert und wird dem kollektiven Bewusstsein zugeordnet. Obwohl im Verlauf der nachgeburtlichen Erfahrungen, signifikante Einzelheiten passieren können, die die gegenwärtige Handlung bestimmen. Wie sich an uns gewandt, wie wir berührt und belehrt wurden, sind nur sekundäre Eigenschaften und Merkmale aus unserem gespeichertem Gehirn, die uns physisch, emotional und mental lenken.
Nach Eric Erikson bestimmen acht grundlegende Stufen der menschlichen Entwicklung unsere erhöhte psychobiologische Reaktivität, die den Menschentyp seit Vorgeburt mit allen Einflüssen bestimmt. Nach Piaget wird die Dynamik der evolutionären Entwicklung auf die früheste Stufe der Kindheit, also auf die embryonale Phase festgesetzt. Richtig ist dabei, dass die jeweilige Entwicklung von den Botenstoffen auf hormoneller und nervlicher Markierung beruhen. Dabei sind in jeder Phase des Lebens die evolutionären 8 Stufen des Menschentyps ein Spirit Power des “VIVA INCOGNITA”, welches die zahlreichen unterschiedlichen Einflüsse berücksichtigt. Terra incognita wäre demnach das Geheimnis der Erde, das sich in den Geheimnissen des Lebens fortsetzt. Desto homogener die Umwelt ist, umso höher liegt bei der menschlichen Entwicklung die genetische Veranlagung. Der heutzutage immerhin 50 bis 70 % zugeschrieben werden. Ist die Entwicklung der Einflüsse gleichmäßig beruhigend und positiv, dann ist auch das spätere Leben entsprechend gesünder. Und das beginnt bereits bei der Reifung des Embryos im Mutterleib und setzt sich dann in acht Entwicklungsstufen fort.
Warum richten wir aber unser Handeln mehr nach den sekundären Erfahrungen, als nach den elementaren sowohl essenziellen Notwendigkeiten aus? Ich sehe dieses Fehlverhalten in den kulturellen und sprachlichen Differenzen, die durch vereinzelte Interessenverbände sowie vom Staat und den Religionen geschürt werden. Dadurch sind ferner auch die Verantwortlichkeiten für viele globale Miseren programmiert. Denn solcherlei Irreführungen an Missverständnis, haben vorrangig die geistigen Führer und Politiker zu tragen. Denn allein im Buddhismus ist das Gesetz von Ursache und Wirkung absolut und exakt aufgezeichnet. Jedenfalls sind diese Erkenntnisse auch schon teilweise über Wissenschaft, Neurologie und Psychobiologie bewiesen und keine "Erfindung" von mir persönlich.
Was immer du anderen tust, wird eines Tages in der einen oder anderen Form dir selbst getan werden. Aber auch im Christentum heißt es eigentlich: “Wie du säst, so sollst du ernten”. Und selbst ein arabisches Sprichwort stützt sich auf die Aussage: “Was du in den Fluss wirfst, kommt zu dir zurück”. Auch wenn wir uns andere Religionen anschauen, dann sind doch recht brauchbare Aussagen darin enthalten. Nur, dass sich nur wenige daran ausrichten und es nicht für das eigene Leben angewendet wird. Die wenigstens wissen die Notwendigkeit daraus auch umzusetzen. Wenn überhaupt, dann tun es nur sehr wenige Bürger. Aber die Verantwortlichen haben sich diesem Kreis entzogen und meinen keinerlei gesellschaftsentscheidende Vorlagen geben zu müssen. Nur in anthroposophischen Lehrstätten wird darauf geachtet.
So wie der Kommunismus weltweit gescheitert ist, so sehe ich es als Notwendigkeit, die verschiedenen Religionen abzuschaffen und eine allgemein gültige Lehre zu verbreiten, die sich auf die notwendigen wahren Grundbedürfnisse bezieht. Ähnlich dem indianischen Pfad, der die Natur mit ihren Gesetzen berücksichtigt und zum Mittelpunkt macht. Denn wir vergessen wahrscheinlich doch immer wieder, dass die Natur und Erde zwar auf uns verzichten kann, wir aber nicht auf diesen blauen Planeten verzichten können.
Gerade wie wir mit unserer Welt umgehen, unterliegt dem Gesetz von Ursache und Wirkung und wir können das “Karma” entdecken, welches uns deutet, dass alles was wir tun, ein Resultat nach sich zieht und sich auswirkt auf gut oder schlecht – und wir hinterlassen unseren Kindern und Kindeskindern eine verdammt schlechte Welt, aber haben noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Denn dann hätten wir längst etwas verändert und nicht mit blinder Ignoranz seit den letzten Jahrhunderten die Zerstörung fortgesetzt und sogar noch entscheidend vorangetrieben.
Wir dürfen nicht in Paradigma, Doktrinen und Katechismus verharren, sondern müssen den spirituellen Fortschritt unterstützen. Denn wir haben eine Menge guter Kommunikationsmittel und Transportmöglichkeiten, die es erleichtern, Botschaften zu vermitteln. Wenn wir erst entdecken, dass die Menschen ALLE ähnlich sind, dann fällt uns auch Konfuzius seine Aussage wieder ein und das Verständnis dafür wird leichter, es dann doch noch in die Tat umzusetzen. “Tu nicht deinem Nächsten, was du nicht für dich selbst wünschst!”
Ferner verlernen wir bei all unserer “guten Erziehung”, dass alle Kraft der unendlichen Schöpfung in uns selbst liegt und wir selber Buddha, Jesus, Mohammed und wie sie alle heißen mögen - Selbst SIND! Es gibt nur eine universale Energie und die Überordnung von Gott, Allah, Jahve, Brahma, Grosser Geist usw. machen uns oder lassen uns KLEIN werden, was nicht im Sinne der Schöpfung ist. Niemand kann von seinen “Sünden” erlöst werden – und erst wenn er bereit ist diese gar nicht erst zuzulassen, dann muss er auch nicht von ihnen befreit werden. Darin würde auch eine verantwortungsvolle Erziehung vor allem aber ehrliche Religion liegen, wenn wir zu unserem eigenen Meister und Lehrer, Führer und Schöpfer unserer eigenen Verantwortlichkeit angeleitet werden. Das ist es auch, was eine natürliche Kraft bedeutet, die spontan und natürlich einer erhabenen, selbst verwirklichten Seele entströmt. Um anderen Wesen von nutzen zu sein, ohne zu kontrollieren und etwas absichtlich tun zu müssen, um die Lebewesen “retten” zu wollen. Das ist schon wieder Selbstzentriertheit und eigennütziger Egoismus, deren Aufgabe man/frau nicht gerecht werden kann und daher auch nicht erfüllt.
Ich spreche häufig von der kreativen Visualisierung und habe persönlich damit auch enorme Erfolge verbuchen können. Nicht nur um meinen Gesundheitszustand zu verbessern, sondern vorrangig um materielle Wünsche zu erreichen, die mir unter den Kulturkreisbedingungen immer wieder am wichtigsten erscheinen. Um eine gewünschte Zukunft mittels mentaler Bilder (Imaginationen) zu erschaffen, habe ich Visualisierungstechniken verwandt, die mir die Reise in die Zukunft ermöglichten. Auch das ist für mich der wesentliche Begriff von Freiheit. Hierüber kann jeder einzelne Mensch aber auch den direkten Zugang zu seiner persönlichen Gesundheit und dem Wunsch nach globalem Frieden gestalten und individuell erlangen. Sich keine Wünsche visualisieren, die zum Fluch oder zur Last werden, sondern wirklich nur an Harmonie und Frieden denken. Das ist des Bürgers erste Pflicht, wenn es sich um verbesserte Realitäten dreht. Vereinzelte Schamanen lehnen dabei jedoch eine spezielle Realitätsmanipulation aus folgendem Grund ab.
Demnach bliebe nämlich zu beachten, dass wenn wir uns von vorgestellten Bildern eine Situation oder ein Ereignis herbeiträumen, dann erschaffen wir mit unserer Fantasie und in unseren Gedanken eine (natürlich nicht-stoffliche) Realität, die über kurz oder lang eine stoffliche Form annehmen wird, für die wir auch in aller Konsequenz die Verantwortung tragen. Woher wissen wir jedoch, dass zu diesem Zeitpunkt, an dem sich unsere Vorstellungen materialisieren, diese für uns auch tatsächlich noch förderlich sind?
Was wäre, wenn wir uns in eine andere Richtung weiterentwickelt hätten? Vielleicht wäre dann die ehemalige Visualisierung (Imagination/gelegentlich auch Affirmation genannt) später ein Fluch für uns, weil wir auch die Verantwortung daraus zu tragen haben und die Wichtigkeit unseres Alltags einen anderen Rahmen hat? Hinzu kommt, dass so wie ich es schon angeführt habe, dass die kollektive Notwendigkeit mit dem individuellen Grundsatz und Bedürfnis kollidiert und wir nicht so in Harmonie mit unserem Unter- und Überbewusstsein leben, sodass wir genau das herbeiwünschen, was unserem Lebensplan entspricht. Wir könnten also bei unseren Imaginationen (Visualisierungen) fehlgeleitet gewesen sein und hätten dann die Früchte dieses Irrweges zu ernten.
So empfiehlt sich jedenfalls mit solcherlei Visualisierungen sehr sorgsam und vorsichtig umzugehen und stattdessen, die Psyche und den Geist dadurch nur zur freien Entfaltung zu bringen, in dem wir unserer Seele Flügel wachsen lassen, statt unserem Verstand das Zepter des “Ich will”, zu überlassen. Das bringt nur weitere Verzettelung.
Wir sollten uns also daran gewöhnen, neue Anschauungen für unser Leben zuzulassen. Wo mein Geist mit den Pflanzen verbunden, meine Seele mit den Tieren einig ist und mein Körper mir als Haus, für Verstand, Seele und Geist dient. Geld mir nur soweit wichtig erscheint, dass es mir auf meinem Lebensweg Nutzen bringt, das andere Geschlecht mich fördert und mein Selbst bereichert, Arbeit als Ausdruck meiner Schaffenskraft ist, in dem ich selbst ein einzigartiger Teil der Schöpfung bin und meine Lebensaufgabe im Erkennen und Verstehen akzeptiere. Das wäre in Zusammenhang mit der Aussage von Konfuzius und den zehn Geboten, eine einzigartige Symbiose der gegenseitigen Verständigung, die, wenn nach ihr gelebt werden würde, kein Elend mehr zuließe. So könnten wir viele zukünftiger Katastrophen und Ursachen für weitere weltweite Seuchen und Erkrankungen auch zukünftig abwenden. Es wäre schön, wenn wir dies auch ohne Lobby erkennen würden, obwohl damit nichts verdient werden kann.
Das wird aber ein Traum bleiben, obwohl es nach meiner Ansicht gar nicht so abwegig ist, dass wenn diesen Traum genügend Menschen auch aus ehrlichem Herzen träumen (visualisieren) würden, dann wäre er gar nicht unvorstellbar und eher Wahrheit, als wir es uns jetzt noch auszudenken vermögen. Ich kann einfach nicht meine Weltverbesserer-Attitüden beiseite packen und werde auch die Hoffnung nicht aufgeben, dass das irgendwann einmal, Realität wird. Da setze ich große Hoffnung auf die Gen-Manipulation, um der menschlichen Intelligenz weiterzuhelfen. Ansonsten bleibt dies ein sehr heikles Thema und ist glücklicherweise bisher nur bedingt Gegenwart. Denn sollte sich auch in dem Bereich die Einstellung und das Verhalten der westlich, „zivilisierten“ Industriestaaten mit amerikanischer Beeinflussung durchsetzen, dann möchte ich nicht die Horrorszenarien der Zukunft erleben wollen. Hier würde sich eine Domäne der Überheblichkeit auftun, die die Welt des Männerwahns zum größer, besser und weiter endgültig in den Abgrund brächte. Dann wäre die “Hüterin des Lebens” mit Mutter Erde ausschließlich nur noch das Objekt der Begierde. Deshalb sollten sich in Sachen Ethik und Moral auch die Frauen viel mehr erheben und sich auf keinen Fall wieder ihre bisherige, schwer errungene emanzipierte Stellung streitig machen lassen.
Der Lauf der Dinge verlangt so unendlich viel, von dem wir uns gegenwärtig noch gar keine Vorstellungen machen können und mit dem Wissen um Vergangenheit und Gegenwart, also mit den Ursachen der Wirkungen, mit denen die Menschheit augenblicklich zu leben hat, ist dies doch ein Beweis, dass das so wie bisher nicht fortgeführt werden kann. Die „Mutter“ ist die Hüterin des Lebens und mit dem Patriarchat muss endlich Schluss gemacht werden, wenn wir unsere Erde retten und das Leben wieder gesund und lebenswert gestalten wollen.
Da benötigen wir ein erneuertes Bewusstsein. Damit recht bald mit den Naturressourcen, mit Mutter Erde, Vater Himmel, Großmutter Wasser, Großvater Feuer, Schwester Sonne, Bruder Mond, vernünftig und respektvoll umgegangen wird. Wir müssen die Relation zu unseren Verhältnissen überdenken und der sozialen Ungerechtigkeit weltweit ebenso, wie der global, zivilisierten Demokratie eine neue Basis verschaffen. Da darf Globalisierung nicht Weltweite mit Industrialisierung missverstanden werden.
Die Weltseuche Aids (und nun schon wieder SARS) sollte ein ernst zu nehmendes Zeichen sein, dass die Balance, das Gleichgewicht in uns selbst nicht stimmt. Dem voraus sind aber die Ursachen zu berücksichtigen, dass die tragenden und bestimmenden Elemente der Welt zahlreich und nachhaltig gestört sind. Wegen diesem falsch eingeschlagenem Kurs der letzten Jahrhunderte, der sich in den letzten Jahrzehnten geradezu erschreckend gesteigert hat und nun die gesamte Menschheit bedroht, ist wesentlich bewusster umzugehen, als es bisher getan wurde. Die stark angestiegene Trefferquote der unheilbar Kranken geht einher mit den gesteigerten Naturkatastrophen. Und das ist doch Beweis genug. Obwohl natürlich auch die vermehrte Sonneneruption der letzten Jahrzehnte, für viele Auswirkungen im Naturbereich mit verantwortlich sind.
Naturwissenschaftler und Ernährungswissenschaftler warnen seit Jahren und die Prophezeiungen der Indianer, auf Steintafeln oder in Felszeichnungen festgehalten weissagen, dass die vier Elemente völlig “verrückt spielen” und dass unser Immunsystem so geschwächt werden wird, sodass Seuchen, tiefe Depressionen, Panikzustände und Angstpsychosen in globalem Ausmaß dann Auswirkungen verursachen, die ein Teil der Menschheit nicht überstehen wird.
Grosse Reinigungsprozesse werden nötig sein, wenn wir diesen Fehlern begegnen und sie korrigieren wollen. Da ist das stark anwachsende Interesse am Umweltschutz ein ermutigendes Zeichen. Aber bevor wir unsere "Erde retten" müssen wir uns selbst retten und uns selbst in Gleichgewicht bringen. Wir müssen uns gesünder ernähren und unseren Körper heilen. Wir müssen positiv denken und lernen unsere alten Denkmuster abzulegen. Wir müssen unsere Gefühle ausdrücken und beginnen, uns selbst und andere zu lieben. Wir müssen wieder spirituell werden und uns als Teil der Schöpfung, aber nicht als deren Herrscher und Beherrscher sehen.
Es reicht nicht mehr aus, in Themenabenden darüber zu diskutieren und trotzdem nichts zu verändern, wenn nichts getan wird, ist der Planet verloren und unsere Kinder sind dem Elend geweiht. Es nützt noch nicht sehr viel, wenn sich einige schlaue Köpfe theoretisch unwahrscheinlich viel Mühe geben, um in nachweislichen Methoden des Erkennens aufklärend zu wirken und sich einige mutige, bewusste Geister mit ihrem Körper, durch ihre Handlungen sich selbst gefährden, weil die breite Masse der Weltbevölkerung unaufgeklärt, nach wie vor so weiter macht, wie es ihnen gleichgültig erscheinend, Politiker, Religionsführer, Medienverantwortliche und viele, viele andere mehr vormachen.
Aber all das waren nur wieder Gedanken von mir, die mich mein ganzes Leben schon stark beschäftigten und für mich auch stets von sehr grossem Interesse bleiben werden. Ohne diese Gedanken möchte ich auch gar nicht lebendig SEIN. Nur dadurch, dass ich nun an das Bett gefesselt war und meiner Zukunft einen anderen Stellenwert, für mein Leben vorlegen musste, waren es eben auch Gedanken, die mich erneut noch intensiver beschäftigten. Denn von Tag zu Tag kam der Moment näher, wo ich ohne den Klinikbetrieb, wieder auf meinen eigenen Füßen stehen musste. Jedoch in der Ruhe der Umgebung waren solche Gedanken unausweichlich und vor allen Dingen auch angenehm. Ich kam so meiner verehrten philosophischen Praxis und damit meinem Freund MALA wieder einmal näher.
Nun musste ich mich auf meine eigene Realität vorbereiten und bekam dazu schon mal die Gelegenheit, mich bei einem Tagesausgang zu meiner Frau nach Hause, vom Klinikalltag zu entwöhnen. Dies war aber verdammt anstrengend und überforderte mich fast. Obwohl mich meine Frau abholte und auch wieder zurück brachte, musste ich für die letzte Wegstrecke eine Taxe benutzen. Ich war völlig geschafft.
Ich wusste beim besten Willen nicht, wie das nun weitergehen sollte. Denn meine Kraft war noch bei weitem nicht wieder hergestellt. Dabei war mir selbstverständlich bewusst, dass das auch gar nicht so schnell wieder herzustellen ging. Mein Verstand, und das Wissen aus anderen Situationen, sagte mir logischerweise eine Regenerierung voraus, die garantiert ebenso lange dauern würde, wie der Umstand der Tatsache, dass ich zum einen die Immunschwäche niemals rückgängig machen konnte und die neuerliche Infektion dazu, nun ganz gewiss auch die gleiche Zeit zum Erholen und Abbau benötigte. So wie sie sich in den letzten Jahren aufgebaut und verschlimmert hatte, so konnte sie sich auch nur zurückentwickeln und mir nur ganz langsam wieder Kraft verleihen.
Das war ein Prozess von Jahren und musste intensivste Unterstützung finden, in dem ich mich zukünftig danach ausrichtete und auf die Umstände Rücksicht zu nehmen hatte. Ernährung, Denken und die allgemeinen Umstände mussten entsprechend der Situation angepasst und erneuert werden. Nur dann hatte ich eine Chance, die Jahre noch zu erleben, die ich mir als persönliches Lebensziel gesetzt hatte. Ich musste, nein, ich wollte 88 Jahre werden, denn das war für mich die magische Zahl schlechthin. Also, “strenge dich an dr eight”, sagte ich mir. Eine Achterbahnfahrt des Lebens lag hinter mir und zu der irdischen Achterbahn, mit allen Höhen und Tiefen, wollte ich doch nun noch das geistig Spirituelle erleben. Mit all der „Schuld“, die ich auf mich geladen hatte, im “Debet” sozusagen. Ich konnte für mich nur mein eigener Debtor (dr) sein und war selbstverständlich äußerst zufrieden, wenn ich dann solche gute Beratung von fachlich gut ausgebildeten “Kollegen”, wie hier in der Auguste-Victoria-Klinik einbeziehen und mir einholen konnte. Auch zukünftig war ich selbst verantwortlich für die Bestimmung meines Lebens und hatte alle Schicksalsschläge, als “Meisterprüfung” für den Weg als Ziel zu verarbeiten. Und nur dies Wissen gab mir die Zuversicht, dass das auch umzusetzen ging.
Ich hatte während meines Klinikaufenthalts auch lernen und erkennen müssen, dass die Leistung der Ärzte eine unwahrscheinliche Anerkennung und Ehre verlangen. Ihren Einsatz auf dem Gebiet ihrer Arbeit, ist sehr häufig enorm und grenzt an ein unmenschliches Abverlangen von humanitärer Bereitschaft zur Hilfe. Ich konnte beobachten, dass sie sehr häufig 16 bis 20 Stunden hintereinander arbeiten mussten und an ihren normalen Dienst in der Klinik, sehr häufig noch Bereitschaft- und Not- oder Erste-Hilfe-Dienste anhängten. Also lag es doch eindeutig auf der Hand, dass ich für mein Leben Selbstverantwortung übernahm und mich mit den mir zur Verfügung stehenden Kräften, mich auch für meine Gesundheit einzusetzen hatte.
Da ließen sich absolut keine Aufgaben abgeben, auch wenn die Engel der Station die Wege zur Genesung ebneten. Dabei fiel mir ein, dass all die heilenden und unsere Erde verschönernden Kräfte, unter dem Einfluss des Engels Raphaels liegen. Raphael wird der Schutzpatron der heilenden Kräfte der Erde genannt.
Ihn müssen wir bitten und an ihn auch beten, wenn wir die heilende Schönheit direkt in unserer Seele einfangen wollen. So kann der Heilungsprozess beschleunigt werden. Jedes Mal wenn wir uns in ein Krankenhaus oder eine kurative Einrichtung begeben, sollten wir diesen gesegneten Seelen, für ihren unermüdlichen Einsatz, Gruß und Dank entbieten. Denn sie meinen es wirklich von ganzem Herzen gut. Ich hatte allerdings meine Aphrodite und meinen Sonnengott ATON (geschichtlich auch Amon genannt) zum Anbeten.
Obwohl ich persönlich natürlich auch dbzgl. meine sehr differenzierte Einstellung dazu habe. Denn selbst in der Absicht, anderen helfen zu wollen, kann Mann/Frau töten und großen Schaden anrichten. Dessen bin ich mir auch für alle Zeiten ganz sicher bewusst, dass nicht alles, was andere für einen als gut empfinden, einem auch wirklich gut tut. Und selbst Hildegard von Bingen erwähnte es in ihren alten Schriften: “Unter die Giftmörder fallen nicht nur Kerker-Schergen und die vielen Menschen, die andere heimtückisch mit Gift umgebracht haben, sondern auch diejenigen Wissenschaftler, die, in der Absicht, anderen zu helfen, Medikamente und Chemikalien herstellen, um Menschen letztendlich doch nur zu töten. Das sind besonders die Schreibtischtäter, die sich mit der biologischen und chemischen Kriegführung beschäftigen, oder die Wissenschaftler, die, in der Pharmaindustrie neue Medikamente planen und entwickeln, dessen schädigenden Folgen, ihnen gleichgültig und unbedeutend sind!”
Selbstverständlich ist daran die Gier nach Anerkennung, Macht und Geld schuld, was aber die Sache als solche nicht entschuldigen lässt. Es bleibt auch für mich bedauerlich, dass so was nicht verfolgt wird, sondern ganz im Gegenteil, es unserer kapitalen Gesellschaft sogar geradezu anerzogen wird. Denn es gilt in unserem westlich und amerikanisch geprägtem Gesellschaftsbild einfach nur darum, um absolut jeden Preis Geld zu verdienen. Das ist leider das Muster des Erstrebenswerten und dessen, was uns gelehrt wird. Jedenfalls in der Grundeinstellung und der überwiegenden Mehrheit der verantwortlichen Menschen. Wirklich karitativ verhalten sich nur äußerst wenige und noch weniger Menschen haben jemals von wahrem, altruistischem Verhalten etwas mitbekommen. Und das ist nun wiederum unsere Erziehung, die in letzten Jahrzehnten nur noch sehr selten stattfindet.
Jedenfalls ist das heutige schulmedizinische Verständnis insgesamt ein wenig dubios, wenn ich an die Aufgabe des alten chinesischen Hausarztes denke. Der war damals noch ausschließlich für die Gesundheit verantwortlich und erhielt nur solange Vergütung, solange die von ihm betreute Familie auch gesund blieb. Denn wenn sie erkrankte, dann konnten seine Ratschläge und die unterstützende Begleitung keine wahre Hilfe gewesen sein. Selbst im China des Konfuzius mussten Ärzte, für jeden verstorbenen Patienten eine gelbe Lampe vor die Tür hängen, um anderen Hilfesuchenden die Bedeutung seiner Fähigkeiten zu beleuchten. Nur so ließ sich der fachlich gute Arzt erkennen. Wenn ich mir dies für die heutige Zeit vor Augen führe, dann würde in den meisten Berliner Gemeinschaftspraxen, die ausschließlich Schwerpunkt für HIV/Aids-Patienten sind, die gelbe Lampenbeleuchtung weit über den Himmel der Stadt hinausreichen. Oder, die gesamte Umgebung, bis über die Stadtgrenze hinaus, würde in gelben Lampen leuchten. Das wäre doch ein lustiges Bild ... von Berlin-Mitte, bis über Potsdam oder Bernau hinaus, nur alte chinesische gelbe Lampen. Allein nur wegen drei/vier Berliner Gemeinschafts-Schwerpunkt-Praxen! Und die Stadt würde Straßenbeleuchtung sparen.
Aber wie heißt es so schön, dass der “Schöneberger-Patient und das Berliner-Modell” sowieso ein Kapitel für sich sind und ausschließlich der Begutachtung von Fachkräften obliegt. Also sollte ich mich mit verallgemeinernden Betrachtungen darüber absolut bedeckt und zurückhaltend verhalten. Denn das ist schließlich nicht meine Aufgabe, Dinge zu beurteilen, um dessen Erfahrungswerte ich mich glücklicherweise bisher drücken konnte. Denn hätte ich diese “Fachärzte” schon die letzten Jahre in Anspruch nehmen müssen, dann wäre ich garantiert nicht mehr am Leben. Für mich waren solcherlei Praxen sowieso von jeher (unsichtbar) beleuchtet und mein Schutzpatron Raphael hatte mir das Licht gezeigt. Also betete ich weiterhin meine Dankgebete, dass ich verschont würde von den „Kerkerschergen“, die auf Biegen und Brechen Geld und Anerkennung verlangen.
Auch wenn mich in den so genannten westlich orientierten Ländern gar nichts mehr verwundern kann, besteht doch heute noch ein Gesetz aus dem Jahre 1939, was in Deutschland “bei schwerer Strafe heilen und Handauflegen verbietet!” Was lässt sich da dann eigentlich noch über Gesundheit erzählen. In einem Land, welches völlig auf Krankheit ausgerichtet ist. Vielleicht aus der guten Perspektive, den vielen studierten Medizinern ihr Auskommen zu sichern, oder aber, den mehr oder weniger überflüssigen Kranken zu helfen? Das bleibt für mich eine offene Frage. Obwohl für mich dabei immer zu berücksichtigen bleibt, wer eigentlich für diese Vielzahl an Krankheiten verantwortlich ist. Denn desto mehr sich die Medizin brüstet “Heilverfahren” und Medikamente gegen fast alles zu haben, umso mehr Menschen erkranken doch?
Aber belassen wir es bei den guten Absichten und beleuchten nicht weiter die Auswirkungen der gesetzlich anerkannten Scharlatane, die bereits Hildegard von Bingen zu beurteilen wusste. Schließlich hatte unsere Heilige Hildegard auch für die Sünder, die auf unblutige Methode die Menschheit umbringt und ausrottet, damals jedenfalls noch, das Bußgewand, damit die Gesellschaft vor solchen Wesen fliehen konnte. Die gelbe Lampe ebenso wenig wie das Bußgewand, beides hat sich nicht durchgesetzt. Und so bleibt es in unserer eigenen Entscheidung wachsam und aufmerksam zu beobachten, damit sich jene selbst entlarven, die es nicht ehrlich meinen.
Das ist dann aber auch die Überheblichkeit, die uns zueigen, uns auch noch zusätzlich zu allen anderen Dummheiten anerzogen wird. Denn dem Menschen ist einverleibt worden, dass er die Welt regiert. Ein fataler Irrtum. Denn Viren und Bakterien beherrschen uns und oben draufsetzen wir dann falsche Ernährung, eine unmissverständliche Ignoranz allen Naturgesetzen gegenüber und sind dann nur noch mit den Auswirkungen beschäftigt, ohne uns um die Ursachen zu kümmern. Das kann doch nichts mit intelligentem Leben zu tun haben?
Jedenfalls ohne das Phänomen HIV/Aids hätten auch die anderen Krankheiten, die wir besiegt geglaubt haben, aber nun weltweit wieder auf dem Vormarsch sind, kaum eine Chance mit neuen Betrachtungen erforscht zu werden. Denn was und in welcher Form ist seit den 70/80er Jahren gegen Viren und Bakterienforschung unternommen worden? Doch ganz offensichtlich zu wenig? Tuberkulose, Syphilis und vieles mehr sind wieder stark ansteigende Erkrankungen und dazu kommen Lassavirus, Ebola, HIV, SARS und was wissen wir wirklich, was uns in den nächsten Jahren noch heimsucht? Wir werden in unserer Überheblichkeit noch äußerst stark erschüttert werden, wenn die Natur uns erst einmal vor Augen führt, was für ein Nichts wir sind.
Für mich scheint es jedenfalls bewiesen, dass in der menschlichen DNA uralte Krankheiten verschlüsselt sind, die nur darauf warten, wieder entdeckt zu werden, wenn wir uns darauf einlassen und uns dies alles auch für die Zukunft noch vor sehr vielen Fragen stellen wird, da das Leben immer verschlüsselter uns bedroht, um so mehr wir virtuell herumspielen und nach Dingen suchen, die es eigentlich geben würde, wenn wir sie nicht schaffen. Aber was ist auch mit der Umkehrung der DNA in RNA, die zur HIV-Bestimmung mitdienen soll? Bleibt das alles ein Phänomen? Was ist mit den Thesen von Professor Duesberg, der ein sehr, sehr kritischer Beobachter dieses Phänomens HIV ist und einen Lehrstuhl in San Francisco und Göttingen innehatte - bis er nicht mehr bequem für die „öffentliche Meinung“ erschien? In wie weit sind das realistische Bedrohungen und in wie weit, sind nur “hausgemachte” Katastrophen daran schuld? Was wäre wenn … eben!
Selbstverständlich haben solcherlei Betrachtungen einen sehr zweifelhaften Ruf. Aber auch schon bei meinem ehemaligem Arzt Dr. Richter, hatte ich Gelegenheit mich mit den Fachjournalen wie raum&zeit zu beschäftigen und es stellten sich stets viele Fragen! Jedoch zu diesem Zeitpunkt war ich noch dermaßen mit dem Objekt Biesenthal beschäftigt, sodass sich keine ausführliche Zeit ergab, mir über andere Dinge als den Betrieb den Kopf zu machen. Da konnte ich meine Dasty nicht im Stich lassen, auch wenn ich nur als freier Mitarbeiter und Promotor fungierte, war mein HIVirus doch nebensächlich. Trotzdem ließ ich natürlich die Blutwerte regelmäßig überprüfen und kam wie gesagt auch daraus zu erstaunlichen Ergebnissen.
Aber es ließ mich niemals beruhigt schlafen, dass ich bei einem HIV-Test im Jahre 1985/86, nachdem ich von dem “Dahinsiechen” des Bekanntenkreises aus den Jahren 1981 bis 1984 erfuhr, noch als negativ und gesund galt. Erst im Jahre 1990/91, nachdem ich bei der Renovierung des Hauses Biesenthal eine Blei- und Lebensmittelvergiftung erlitt, wurde bei der darauf folgenden Behandlung im Westend-Krankenhaus, bei einem von mir nicht verlangten HIV-Test, das Ergebnis PositHIV erzielt, welches darauf verwies, dass die Immunschwäche ca. sechs bis acht Jahre alt ist. Wie wurde eigentlich zu diesem Ergebnis gefunden - wo ich doch zuvor noch als gesund und NUR „arbeitsfaul“ galt? Das hieß für mich doch in der Konsequenz, dass die Schulmedizin mehr als vierzig Jahre lang falsche Diagnosen erstellte, denn ich war doch schon als Kind stark geschwächt!
Dies dann sogar mit der genauen Zeitdefinierung, dass die Ansteckung im Jahre 82/84 erfolgt sein müsste, das bleibt mir auch heute noch unverständlich und kein darauf angesprochener Arzt wollte sich dazu je äußern. Zwischenzeitlich war ich dann noch in Königsluther wegen dem Nervenzusammenbruch und später im Klinikum Steglitz, wo sechs Ärzte sich bemühten, um einen einfachen Leistenbruch zu diagnostizieren. Dazwischen gab es Bluttransfusionen, Lungenentzündung, Koksexzesse, Schlaganfall, sportliche Aktivitäten und die damit verbundenen Exzesse, schlechte sowohl gute Ernährung und vieles mehr.
In den 70er Jahren meine drei Gelbsuchterkrankungen, wobei ich mich nur bei einer Einzigen ärztlich behandeln ließ, da mir das medizinische “Kasperltheater” stets lächerlich, willkürlich und nicht gerade professionell erschien. Das waren alles sachliche Punkte und eindeutig Tatsachen, die mich auch trotz der ersten HIV-Diagnose zufolge, am Leben niemals verzweifeln liessen. Sechs Ärzte der unterschiedlichen Fachgebiete werden benötigt, um ein Leistenbruch festzustellen. Im Jahre 86 bin ich noch negativ und im Jahre 90 soll ich dann schon seit 82 oder 84 positHIV sein. Was war das alles für ein ungereimter medizinischer Fach- und Sachverhalt?
Nun stand mir die „Auszeichnung“ als 100-%-Schwerbehinderter zu und daraus musste ich für mich selbst konstatieren, dass also für die Schulmedizin 44 gleich 100 sind? Das ist das gesellschaftlich aktuelle Paradigma, welches ich akzeptieren sollte? Dafür musste ich auf Schul- und Ausbildung verzichten? Denn wenn ich schon seit 44 Jahren falsche Behandlung und „Gefälligkeitsdiagnosen" zu akzeptieren hatte, dann war das also 100% schwer behindert mit Vollbild "Aids" - ein gesellschaftliches Gleichnis? Oder wie hatte ich meine Immunschwäche zu verstehen! Für mich war die Quersumme von 44 im Gleichnis die 8 und die stand für mein Leben, und somit für meinen Namen und ob ich nun für die Gesellschaft zum „Abschaum“ zählte oder nicht - es war doch ein logischeres und gesünderes Denken, als mir vermittelt werden sollte. Nein danke, konnte ich nur sagen - unter solchen „Führenden“ Rechenkünstlern dann doch lieber „Abschaum“!
In den Jahren zwischen 1981 und 1986, also bevor ich meine spätere Frau kennen lernte, hatte ich gewiss mit mehr als einigen Dutzend Frauen intime Kontakte und davon traf ich gewiss ein Viertel (also ca. ein gutes Dutzend), auch viel später noch einmal wieder. Aber von keiner Einzigen konnte ich erfahren, dass ich sie infiziert haben soll - glücklicherweise! Deshalb hatte ich mich ja auch testen lassen und war negativ! Also konnte ich das doch nun alles nicht mehr ernst nehmen. Auch dies Paradox musste ich zunächst verarbeiten.
Obwohl ich eingestehen muss, dass sich das Leben nach der Diagnose trotzdem stark veränderte. Denn auch Biesenthal wäre absolut anders verlaufen, wenn nicht das PositHIV-Urteil ausgesprochen worden wäre. Das war schon ein gewaltiger Schock und eine anschliessend grosse Angst vor dem Morgen. Natürlich beeinflusste das auch meine gesamten Aktivitäten im Bereich freier Mitarbeit in Biesenthal, und des gerade erst begonnenen Objektes “Kulturzentrum-DASTY”! Ich hätte mich garantiert noch mehr engagiert und eingesetzt, wenn nicht das Damoklesschwert von HIV/AIDS/TOD im täglichen Spukschloss meines Gehirns umhergeirrt wäre - trotz meiner eigenen Annahmen und dem Wissen über die Unzulänglichkeit der Schulmedizin.
Aber so dachte ich mehr an mich, als an das Projekt und die Verpflichtungen. Auch wenn ich mich einbrachte und den Ärzten nicht vertraute, so konnte es doch nicht mehr aus dem Gehirn gestrichen werden. Auch wenn ich mir eine sehr, sehr schöne Zeit dabei bereitete und nur dadurch meine Reisen tätigen konnte und durfte, so lässt es sich doch nicht verleugnen, dass da auch immer noch etwas im Hinterkopf schlummerte, was Angst und Schrecken verbreiten sollte. Meine Erfahrungen aus dem bisherigen Leben, die waren es eigentlich, die mich so „hart“ werden ließen, sodass ich daran nicht zerbrach. Nur dadurch war ich hart im Nehmen und Einstecken. Die vielen Jahre der politischen Haft! Was sollte da noch schlimmer werden? Dem Tod schon selbst begegnet, wusste ich doch andererseits auch, wie schön das Sterben sein kann - aber langsam „krepieren“ - das wollte ich absolut nicht. Ebenso, wie mir echte Schmerzen ein Gräuel sind.
Wie hätte das ein Lebewesen weggesteckt, welches man heutzutage “Turnschuhläufer” oder “Warmduscher” nennt? Wie viele Jahre hätte die/derjenige mit dem “Urteil” (und den vielen anderen) Leben können? Und ich wusste auch, dass ich nicht mehr am Leben wäre, wenn ich auf die Einnahme der mir verordneten Medikamente nicht doch verzichtet hätte. Denn ich nahm die Retrovir glücklicherweise nur ca. 2½ Jahre, da ich mich nicht vergiften wollte und die Blutergebnisse bei meinem Arzt statt besser immer schlechter wurden. So musste ich aus Gründen der Vernunft einfach, die Tabletten absetzen. Bei der Einnahme im ersten halben Jahr waren ja noch verbesserte Werte zu verzeichnen. Aber dann? Nur so aus Jux und Tollerei sollte ich lebenslänglich nun die so genannte “Chemotherapie” schlucken? Wer schießt auf einen reifen Apfelbaum mit dem Schrotgewehr, nur weil sich ein Spatz an einigen Früchten zu schaffen macht? Wer setzt eine Kleinstadt unter Wasser, weil die Polizei einen Räuber in irgendeinem Haus vermutet? Welcher Krebspatient erhält lebenslänglich Chemotherapie? Das alles sind doch nur Methoden bei HIV-Erkrankten, aber bei kaum einer anderen Krankheit, außer bei Zucker- und Herzschäden (und das sind nachweislich Zivilisationsschäden), werden solche Maßnahmen, die den Verhältnissen gemäß gar nicht gerecht werden, zugelassen. Also was war da eigentlich angesagt? Sollen HIV-Patienten absichtlich und vorsätzlich umgebracht werden? Der Schmus heutzutage, dass die Medikamente so „gut“ geworden sind - das heißt doch im Klartext, dass die Pharmaindustrie besser verdient und die Patienten nicht mehr gleich, sondern erst etwas später sterben dürfen. So human ist unsere Gesellschaft mittlerweile doch schon geworden und die Zeiten von Hildegard sind vorbei.
Ich nahm mir jedenfalls vor, in den nächsten Jahren alles über HIV/angeblich Aids usw. zu studieren, was ich mir finanziell irgendwie leisten konnte. Jeden Bericht und jedes Buch zu diesem Thema musste ich mir zukünftig reinziehen, um endlich zu begreifen, was da mit mir gespielt wurde. Es konnte nicht mit rechten Dingen zugehen, das war ganz klar!
Ich fand auch sehr bald heraus, dass die meiste Information über HIV/angeblich Aids mit Werbung von Pharmakonzernen verbunden war. Selbst, das Med./Info-Blatt war von der Aidshilfe Köln, und somit also indirekt auch von der "HIV-Industrie" gesponsert. Also woher sollte ich Wahrheiten erfahren? Aber noch lag ich im Krankenhaus und musste mich auf meine eigenen Kräfte konzentrieren.
Nun konnte ich eigentlich die restlichen Tage in der Klinik zählen und hatte Regelkreisläufe erkennen müssen, wie sie sich sonst nur im Biorhythmus, Frequenztherapie, MetaMedizin oder der Kybernetik finden lassen. Diese eigenartigen Übereinkünfte des zufälligen Zusammentreffens von vergangenen Begebenheiten stimmten mich ziemlich nachdenklich. Was für einen Reim sollte ich mir daraus machen? Aber zusätzlich konnte ich mich auch darüber ärgern, dass ich Medikamente akzeptierte, die ich nun “wieder meines besseren Wissens” einzunehmen gedachte. Diese Konstellation lies mich an mir selbst fast verzweifeln. Was war ich doch für ein inkonsequenter Typ! Nur weil mich mal wieder jemand beschwatzte.
Nur weil ich Vertrauen zu Ärzten, Schwestern und Pflegern gewonnen hatte, wurde ich schwach und war zu einem weiteren Spiel mit dem Tod bereit. Jetzt hatte ich zugestimmt - und zu meinem Wort stand ich. Mit dem Revival meines Lebens sagte ich, “rien ne va plus!” Und das verlangte auch mein zuständiger Dr. Dieckmann von mir. War es nicht schon oft mein Verderben, dass das was ich anderen zugesagt ich dazu auch stand, statt auf mich Selbst zu hören? Aber ich hatte noch die alte Schule auf dem Kiez gelernt, wo ein Wort mehr zählte, als ein Vertrag. Denn der war doch nur zum Betrügen gedacht und ein Wort, war ein Wort, aus dem Taten entstanden. Völlig kompromisslos. Ansonsten darf Mann/Frau keine grosse Klappe riskieren. Ich hatte mich selbst gefangen gehabt und musste mit den grübelnden Gedanken darüber damit fertig werden.
So ließ ich mich beschwatzen, dass das Combivir angeblich längst nichts mehr mit den Retrovir zu tun hat und völlig überarbeitet und erneuert, völlig anders dosiert, und, und wo ich es mir schließlich auch selbst noch ausgesucht hatte, mir nun helfen sollte. Trotz aller Zuversicht, konnte ich einen letzten Zweifel nicht loswerden. Je öfter mir alles durch den Kopf ging. Aber sterben musste ich letztendlich so oder so. Denn das Leben führt unweigerlich zum Tod, ob nun mit oder ohne Krankheiten. Und vielleicht gab es wirklich eine Erneuerung in der HIV-Medizin? Schließlich konnten wir aus den ersten Schritten der HIV-spezifischen Pharma-“Eythanasie”-Programme der 80er bis 90er Jahre hinausgewachsen sein? Mein Optimismus, dass es doch gelegentlich auch „gute“ Absichten in unserem System geben sollte, siegte jedenfalls.
Mit meiner alten Glücksritter- und Spielermenthalität hegte ich stets Hoffnung, auf eine bessere Zukunft durch ein neues Spiel. Dabei wusste ich doch auch, dass sich vieles mit dem Kopf und Geist bestimmen ließ. Also musste ich im vollen Umfang positHIV sein. Ich hegte gelegentlich den Wunsch, dass doch nur mein Denken manchmal noch anachronistisch war und die Welt um mich her, sich verbesserte und aus der mörderisch, zivilisierter Überheblichkeit hinaus wuchs. Eben, Prinzip “Hoffnung” sagt man/frau dazu! Wo wären wir, wenn Glaube, Liebe und Hoffnung nicht wären?
Ist das nun Dummheit, wenn ich nicht an der Schlechtigkeit der Menschheit festhalten möchte? Ist es Naivität? Was ist es nur, wenn man/frau das Jahrtausendjahre alte Desaster der Menschheit verfolgt und die immer pervertierter werdenden Methoden beobachtet, und trotzdem daran glauben will, dass das ein Überholt-Sein von Ideen, Dingen und Personen ist. Sollte die Menschheit wirklich in ein liebevolleres, fortschrittlicheres Dasein geführt worden sein? Unbemerkt - von wem nur? Seit jeher ging es doch nur um Mord und Totschlag, wobei es sich heutzutage mit dem “Krieg für den Frieden” und dem “Krieg gegen den Terror” formulieren lässt und die gesamte Industrie nur das eine Begehren, für den Gewinn versteht sich, kennt. Nur um die Menschheit moralisch und seelisch zu vergiften, woraus unweigerlich Geist und Körper erkranken. Die täglichen Realitäten bestätigen das und ich werde mich hüten, darauf genauer einzugehen. Nur ein einziger Werbespruch von BAYER für Mottenkugeln aus den 50er Jahren: “Eulan bleibt wirksam für immer” – und es stimmte wahrhaftig, dass das Nervengift sich biologisch nicht abbauen ließ. Wer will da bestreiten, dass das optimistischer Zynismus ist, und wirklich PUR, in Reinkultur, Mord an der Gesellschaft beinhaltet.
Ich frage mich immer wieder: “Ach, Mutter Erde und Mensch – was machen wir nur mit euch!” Und dann bete ich mein Gebet an die Elemente und Energien, danke dafür, dass ich es wieder einmal geschafft hatte, noch immer am Leben zu sein. Auch wenn ich die Gesellschaft nicht verstehen kann, die dieses grosse Debakel der allgemeinen Vernichtung zulässt. Diesen überheblichen Anspruch die Herrscher dieser Welt sein zu müssen, in dem wir den Mammon Geld zum obersten Gott erklären und alles andere missachten.
Nun hatte ich also noch wenige Tage in der Klinik und vor mir lagen noch zwei Bücher, die ich unbedingt auslesen wollte. Das Buch “the River ...” von Edward Hooper, das ich mir ausgeliehen hatte und deshalb schnellst möglich zu Ende lesen musste, sowie "NATÜRLICHE IMMUNITÄT – Einblicke in die Zusammenhänge – ERNÄHRUNG und AIDS”, von Noboru B. Muramoto, welches mir meine Frau mitgebracht hatte. Ich musste mich ranhalten und mir endlich mehr Informationen über HIV/Aids und positHIV besorgen.
Die Yanomami, eines der letzten Steinzeitvölker der Erde, zogen in den 80er Jahren geradezu magnetisch Wissenschaftler, Journalisten und Politiker an. So haben beispielsweise amerikanische Mediziner mit Impfstoffen experimentiert und diese Indianer gegen eine Massenepidemie behandelt, die sie zu Forschungszwecken zuvor selbst ausgelöst hatten. Das Ergebnis waren Hunderte von Toten. Doch damit nicht genug: Anthropologen schürten von außen Konflikte unter den Yanomami, um blutiges Gemetzel zu filmen, und die These vom „wilden Krieger“ medienwirksam verbreiten zu können.
Das Fazit: viele von den Menschen die angetreten waren, die Ureinwohner zu schützen, missbrauchten und misshandelten sie! Ja, auch das sind doch wohl Tatsachen, die nicht meiner Fantasie entspringen, sondern für mich wahre Begebenheiten sind, die das Schrecken beinhalten.
Aber umso mehr ich las, umso mehr Fragen taten sich auf und meine Zweifel wurden grösser. Die Ansichten von der hoch angesehenen Physikerin, bioenergetische Therapeutin und Heilerin Barbara Ann Brennan, sowie von Dr. med. Claus Köhnlein kannte ich bereits ebenso, wie die, von Professor Dr. Duesberg seine umstrittenen Thesen. Jedoch reichten mir die Standpunkte allein nicht aus, da mein Vertrauen zum AVK und Dr. Dieckmann ziemlich uneingeschränkt erschien. Denn warum sollte ich dem persönlichen Kontakt misstrauen? War auch Dr. Dieckmann durch die schulmedizinische, einseitige Ausbildung schon korrumpiert von System und Pharmaindustrie? Ich konnte es mir nicht vorstellen und schließlich befanden wir uns an der Stufe zum 3. Jahrtausend, des 21. Jahrhunderts. Die Entwicklung machte auf allen Gebieten riesige Schritte und musste doch auch im medikamentösen Bereich von Viren und Bakterien, im Wissen von den 80ern und 90ern Jahren überholt sein. Ich konnte mit meinem Vorleben, ohne Schule und Ausbildung nicht von Anachronismus reden, wenn ich mich nicht selbst, zu den Themen schlau gemacht hatte.
Letztendlich hatte ich auch keine Eile, denn es war mir insgesamt durchaus bewusst, dass ich mit der Leishmania noch einige Jahre zu tun hatte und so auch den CVM-Virus auf dem Auge, in den Griff bekommen musste. Auch wenn ich also noch nicht wieder so richtig sehen konnte, da das linke Auge stark gelitten hatte, aber auch in dem Punkt wurde mir zuversichtliche Hoffnung unterbreitet. Es ist schon ein wenig anachronistisch, dass immer erst dann bestimmte Eigenschaften wieder richtig geschätzt werden, wenn sie verloren geglaubt oder abhanden gekommen sind.
Gehen wir von der Tatsache aus, dass Duesberg‘s Hypothese (siehe Drogen-KorrelationXIX.1 im Konsum) nicht widerlegt werden kann, obwohl schon viele versucht haben dagegen anzutreten und bis heute nicht widerlegen konnten, dann ergibt sich eine Lösung des Aids-Dilemmas, das nicht nur HIV+diagnostizierten viel Ungemach erspart. Besonders markant ist bei dem Problem, dass in USA und Europa vorwiegend Personen männlichen Geschlechts im Alter zwischen 25 und 49 Jahren betroffen sind, während in Afrika (was auch immer dort Aids sein mag) sich Aids unabhängig von Alter und Geschlecht über die Gesamtbevölkerung verteilt – so wie man/frau es von einer Epidemie erwartet. Angenommen das HIV/Aids-Dogma wäre korrekt, dann liegt hier ein wichtiger Schlüssel zu dem Schluss nahe, dass Afrikaner nicht nur eine andere Hautfarbe haben.
Anachronismus hoch drei ist es dagegen, dass die Schulmedizin immer noch medikamentöse Überzeugungen vertritt, die das Überholtsein von Erfahrungen, Erkenntnissen, Ideen, Dingen und Personen längst nachgewiesen, trotzdem von ihr als „Glaubensgrundsatz“ immer noch aufrechterhalten wird. Haben wir wirklich nur so wenig gelernt? Unser Körper ist ein hoch komplexes System, bei dem ungezählte Faktoren eine Rolle spielen. Viele Prozesse sind noch lange nicht erforscht und trotzdem nehmen wir immer wieder an, dass mit chemischen Präparaten ein natürliches Gleichgewicht herzustellen geht. Dass, mit der Zerstörung anderer zahlreich belasteter Organe, sich anderweitig, also von der gegenwärtig erholt werden kann und sich dann Gesundheit einstellt, wenn erst einmal durch Antibiotika, Chemotherapie und korthisonhaltiger Medikamente die gesamten Zellen irritiert und die Darmflora, die anderen Organe bzw. die Zellen, und selbst die der Haut, zerstört sind.
Da wird fest daran geglaubt und der gesamten Menschheit weiß gemacht, dass wenn wir sinnbildlich einen Terroristen zur Strecke bringen wollen, wir das Trinkwasser der gesamten Stadt vergiften müssen.
Weil wir mit den zahlreichen Vergehen an unserer Umwelt und der Einstellung der modernen Kriegführungen gelernt haben, dass wir mit Atombomben, Langstreckenraketen usw. sowie der totalen Zerstörung unseres Planeten die Verbesserungen der Situation und somit den Frieden wieder herstellen wollen, damit die Dinge wieder den alten Stand gesetzt werden können, so gehen wir auch mit unserem Körper um. So werden wir mit Medikamenten versorgt, die ein Vielfaches schädlicher sind als die eigentliche Virusinfektion bzw. der Bazillus. Nicht der Medizinglaube, noch die Medizin selbst vermögen uns die Gesundheit wieder zu geben, wenn wir erstmal krank sind. Denn 80 Prozent unserer Leiden sind durch widernatürliche Lebensweise und Ernährung hervorgerufen worden.
Nun möchte ich noch zu einem Vers finden, den ich von einer guten Freundin ab, und in mein Tagebuch schrieb:
Schenk‘ dir kein Vertrauen
Du könntest dir eine Kugel durch den Kopf jagen
Unversehens!
Oder du läufst dir davon
Selbstvergessen
Und bleibst auf der Strecke:
Du bist zu allem fähig!
Vertraue nicht deiner Rechten
Sie könnte dein Todesurteil unterschreiben
Vertrau' nicht deiner Linken
Sie könnte zur Rechten werden!
Achte auf deine Gedanken
Die dich plötzlich verlassen
Auf dem Schleudersitz
Des brennenden Gehirns
Meide das Schweigen
Von dem du zu häufig Gebrauch machst;
Es könnte deine Zunge lösen!"
XX.- Kapitel:
Die planmäßige Abtragung meiner, oder überhaupt einer Schuld, die gab es im Prinzip ja nicht. Das wurde im vorherigen Kapitel ausführlich besprochen. Aber dass ich mich an meinem eigenem Leben vergangen und in meiner Jugend, sündhaft mit meinem Körper, Nerven und meinen Organen umgegangen war, wurde mir mit der eingebüssten Gesundheit nun bewusst und verlangte bei der Genesung zunächst ambulante Betreuung – außer Selbstbeherrschung. Auch das war soweit geklärt. Es lag ein langer Weg vor mir. Denn auch wenn meine Frau sich nun schon mehr als fünf Jahre um unsere, aber vor allen Dingen auch um meine persönliche Gesundheit kümmerte und für immunstärkende Kräuter, Gewürze, Tees, Lebensmittel usw. sorgte, so war es doch noch nicht von mir selbst verinnerlicht, dass Heilung und Gesundheit mehr ist, als nur Kräuter, Tees und Medikamente zu mir zu nehmen. Mein „Bewusstsein“ musste ich noch verändern. Schließlich beginnt jede Krankheit im Kopf …
Es war eindeutig klar, dass es sich bei HIV/angeblich AIDS um eine chronische Erkrankung handelt, die zahlreiche verschiedene Ursachen hat. Es ist heutzutage noch immer nicht einwandfrei erwiesen, dass sich diese Krankheit ausschließlich durch ungeschützten Geschlechtsverkehr, oder Drogenabhängigkeit überträgt. Wobei mir Prof. Duesberg seine Theorie am verständlichsten ist. Aus diesem Grund musste ich mich nun auch eingehend mit meiner eigenen Diagnose beschäftigen, damit ich herausfinden konnte, warum ich nun betroffen sein sollte und ob ich denn wirklich HIV, angeblich AIDS oder eben nur seit Kindesbeinen Immunschwach bin – was irgendwie nie behandelt wurde.
Obwohl es andererseits für mich nicht ausschlaggebend oder besonders wichtig ist, weshalb ich eigentlich im Durchschnitt meines Lebens überdurchschnittlich „gesund“, ansonsten dann aber stets mit heftigen Gesundheitseinbußen zu kämpfen hatte. Das heißt, dass ich jahrelang gar nichts hatte und wenn, dann raffte mich irgendetwas Kolossales danieder. Die Diagnose konnte eigentlich wieder nur eine Einseitige sein, denn zurückblickend hatte ich schon ausführlich erwähnt, dass bei mir noch niemals auf Anhieb eine richtige Diagnose erstellt wurde.
Ferner sind in den meisten Fällen doch verschiedene Vorerkrankungen, Missachtung der richtigen Ernährung, Grundlagenvorbelastung der Gene oder Medikamentenmissbrauch bzw. Drogeneinnahme dafür verantwortlich, dass der Organismus geschädigt und das Immunsystem funktionsuntüchtig wird. Als Reaktion darauf entwickelt der Körper chronische Entzündungsprozesse, um mit den toxischen Schädigungen fertig zu werden. Diese chronischen Entzündungsprozesse wiederum führen zu weiteren inter- und intrazellulären Schädigungen durch die Sauerstoffradikale, die bei akuten und chronischen Entzündungen vermehrt entstehen. Dadurch wird dann das Immunsystem geschwächt und wenn dann noch in Thymusdrüse, Hormonbotenstoffen und Proteinen ein frühjugendlicher Defekt vorhanden ist, dann ist das offizielle Blutbild in großer Gefahr und Krankheitsdiagnosen sind nicht mehr auszuschließen. Soviel hatte ich vom rein Medizinischen nun schon mal begriffen.
Bevor ich aber aus dem AVK entlassen werden konnte, verzögerte sich das Entlassungsdatum, wegen einer Entzündung an meinem Venenport. Dieses implantierte Portkatheter-System, welches oberhalb der rechten Brust unter die Haut implantiert dafür sorgt, dass die mir zukünftig zu verabreichenden Medikamente durch Infusion, ohne etwaiger Infektionsmöglichkeit oder Venenunzulänglichkeit direkt in die Blutkreislaufbahn zwischen Herz und Halsvene infusiert werden kann, hatte sich an der OP-Narbe mit leichter Rötung und Schwellung entzündet. Der Fremdkörper wurde nicht sogleich von meinem Körper angenommen und daher wohl die leichte Entzündung, die sich zwar auch noch ein zweites Mal rötete aber danach mit der Zeit zurückbildete und dann gänzlich sich beruhigte und in Körper einlegte. Alle Fremdkörper müssen zunächst vom Körper angenommen werden und sind stets eine zusätzliche Belastung.
Auch wenn mein körperlicher Gesamtzustand noch sehr schwach war, ich also noch nicht einmal ohne Gehhilfe längere Wege bewältigen konnte, so drängte ich aber aus der stationären Behandlung entlassen zu werden, und mich auf das neue Abenteuer mit dem häuslichen Pflegedienst einzulassen. Wie sollte es da anders sein, als dass sich dann mein Entlassungstag auf den 1. Tag, des 8. Monats im Jahre 00, also Doppelnull heißt wiederum ACHT, fügte. Für mich wieder einmal verdammt magische Zahlen und auch ein wahnsinnig gutes Omen, für die spirituelle Kraft meiner zukünftigen Perspektiven. Ohne es selbst beeinflusst zu haben, war dass das Datum, welches von der Klinik aus für mich festgelegt wurde. Ich war fasziniert.
Meine Ernährungsberaterin, die lausbübisch, engelhafte und bezaubernde Frau Claudia Adam schenkte mir noch ein Buch vom Chefarzt priv. Doz. Dr. med. Keikawus Arastéh, Oberarzt für die Tagesklinik AVK und ständig zuständig für die stationäre Behandlung HIV/Aids Schöneberg, mit dem Titel “Buch gegen die Panik – Leben mit der HIV-Infektion”. Frau Adam hatte mich bei den Ernährungsfragen, während meines Krakenhausaufenthalts betreut und mit mir über Computertests, die Analysen der Körperphasenwerte erstellt. Diese sollten mir, bei der Beobachtung über einen längeren Zeitraum dazu dienen, mein Gewicht mit Körperwasser, Fettmasse, Magermasse, Zellanteilen, Phasenwerten usw. zu kontrollieren.
Ja ... ich hatte dank der Schulmedizin wieder einen Sprung, zurück ins Leben geschafft und freute mich wieder auf das tägliche Beisammensein mit meiner Frau. Im Gegensatz zu dem sterilen Krankenhausbett hatte ich Sehnsucht nach unserem individuellen Privatbereich. Bei meiner kleinen Kräuterhexe fühlte ich mich als Schreiberling wohl. Unser kleines Chaos, da wir beide aus Studienzwecken auf Luxus und Überfluss verzichten konnten und wirtschaftlich verzichten mussten, wenn wir nur genügend Information zu unseren Interessenbereichen sammeln durften. Sie barg in ihren Aufzeichnungen Rezepte, Heilmethoden, Pflanzen-, Tees- und Kräuterextrakte aus keltischer, ayurvedischer, chinesischer und europäischer Kultur. Verbunden mit den neusten alternativen und biologischen Erkenntnissen ebenso, wie aus der griechischen Iatrik und der Medizin des Mittelalters, der Spagyrik. Ich sammelte Informationen aller erdenklichen Art, die mich über Psychologie, Philosophie, sozialer Gesellschaftskritik und revolutionärem Denken informierten. Im dem Sinne sind meine Frau und ich diesbezgl. eigentlich als "Messis" zu bezeichnen, denn aus Interesse benötigen wir zum Arbeiten viele Informationen.
Elixiere fürs lange Leben: Spagyrik, die alchemistische Medizin des Mittelalters hatte den Kräuterweibern auf das Maul geschaut und versprach, dass Krankheiten nur entstehen können, wenn die Darlegung der Bewusstseinsverzerrung den Makro- und den Mikrokosmos missachtend, Körper = Lebenskraft = Seele nicht vereint. Gesundheit kann nur im Zusammenhang erzielt werden. Ich denke ganz gewiss, dass im gesamtheitlichen Heil-Sein die Menschheit, früher jedenfalls, schon einmal bedeutend weiter waren, als wir es heute mit unserer profitausgerichteten, überheblichen Schulmedizin sind. Warum werden die Erfahrungen eigentlich nicht zum Wohl der Menschheit verbunden?
Aber gerade wenn man/frau “the River” von Hooper gelesen hat, dann sträuben sich einem die Haare. Denn wenn über HIV/Aids berichtet wird, dann wollen nicht nur die Menschen in Afrika wissen, warum die Epidemie den afrikanischen Kontinent gerade jetzt, wie ein apokalyptisches Gespenst heimsucht. Denn die natürliche Übertragung ist selbst von Fachleuten sehr umstritten. Untermauerte Thesen belegen, dass das Phänomen schon seit den 50er Jahren besteht und mit der Polioviren-Züchtung über Affennierenzellen angezüchtet, aus den Laboratorien aus Philadelphia dann in den 50er Jahren zur Volksseuche verbreitet wurde.
Hoopers Hypothese, mit der er die Fachwelt konfrontiert, ist brisant und einleuchtend und schlicht die Folge, eklatanten ärztlichen Fehlverhaltens, bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Kinderlähmung. Aids wäre damit also die Folge einer Ära der Infektionsmedizin, der bislang der Glorienschein epochaler Wissenschaft sicher war.
Denn die „Impflinge“ waren nicht etwa bedrohte amerikanische Kinder, sondern nichts ahnende Dörfler in Afrika, denen schlicht befohlen wurde, in Reih und Glied anzutreten und sich die Impflösung in den Mund träufeln zu lassen.
Dies lässt sich auch mikrobiologisch problemlos nachvollziehen, da über Jahre Polioimpfstoffe mit dem aus Rhesusaffen und grünen Meerkatzen stammenden Tumorvirus SV 40XX.1 verseucht waren. Und schon in den 50er Jahren über die Schluckimpfung auf Millionen von Menschen übertragen wurde. Aber auch epidemiologisch sprechen diese Fakten für Hoopers These, da die frühesten in Afrika dokumentierten Aidsfälle exakt in den Regionen, Städten und Dörfern auftraten, in denen die nicht gerade ethisch zu akzeptierenden Impfstudien durchgeführt wurden. Dieser These stimmen auch anerkannte Aidsforscher am Pesteur-Institut in Paris überzeugend zu und skizzieren das Szenario als ziemlich fatal. Demnach müssten die Aids betroffenen Länder nicht mehr Almosenempfänger sein, sondern hätten ein im erheblichen Umfang ein Recht auf finanzielle Wiedergutmachung.
Denn gleichwohl gibt es bei den Nachforschungen eine weitere Ohrfeige für die moderne Medizin. Da nämlich im ländlichen Afrika, noch bis vor wenigen Jahren, nicht oder nur unzureichend sterilisierte Spritzen und Kanülen wieder und wieder und wieder eingesetzt wurden. Dies ermöglichte die Übertragung von mehr als einem Dutzend Krankheitserregern den Weg. Von der Malaria über die Hepatitis B bis hin zur Syphilis. Häufig werden Menschen fernerhin, die an egal was für Gründen sterben, ob durch Hunger und Unterernährung oder anderweitigen Kriegswirrnissen bzw. Infektionen erkrankt, in der Sterbediagnose gelegentlich der Einfachheit halber zu den AIDS-Toten gezählt. So werden dann teilweise auch noch die Statistiken geputscht.
Demnach hat nachweislich die größte aller frühen Ebolavirus-Epidemien im kongolesischen Yambuko ihren Ursprung in einem Missionsspital angetreten, in dem nicht ahnende Schwestern Dutzende Patienten mit derselben Spritze traktierten. Das sind Situationen, die wir uns in unserer abgesicherten „Zivilisation“ eigentlich gar nicht recht vorstellen können - wie soll so was dann verstanden werden!
Auch wenn sich vermutlich in absehbarer Zeit die Thesen nicht beweisen lassen, so sind die vorhandenen Indizien Anlass genug, Konsequenzen zu überdenken und mir persönlich stellt sich die weitere Frage: “Woher erhielten die West-Berliner ihre Polioschluckimpfungen in der 50er Jahren?” Wurde vielleicht auch ich damals von der amerikanischen “Befreiung” infiziert? Oder sind es genetische Fehler der Proteine und angeboren?
Wir waren zu dieser Zeit, eine gerade erst von den Alliierten “befreite” Stadt und unsere Hörigkeit, Unterwürfigkeit und damit verbundene Abhängigkeit zu dem amerikanischen “Way of Life”, ist für mich jedenfalls bis heute als traumatisch zu bezeichnen. In vielerlei Hinsichten. Ich muss meine Schluckimpfung irgendwann zwischen 1955/57 erhalten haben und rekapituliere, dass ich 1958 (also anschließend) von einem Krankheitsphänomen befallen war, was mein damaliger Kinderarzt als angebliche Leukämie diagnostizierte. Dies allerdings mit Fragezeichen (und meine Erinnerung ist leider nicht umfangreich genug) und ziemlich wage wurde ich nur zu einer 3-monatigen Kur in die Hochalpen verschickt, wonach angeblich mein Gesundheitszustand als gebessert oder geheilt festgelegt wurde.
Was für Medikamente ich damals erhielt, ist mir nicht mehr bekannt. Aber 1962/63 stellten sich abermals, undefinierbare Lymphschwellungen ein, die sehr extreme Ausmaße angenommen, dann meinen gesamten Oberkörper und Halsbereich, sowie die Leistengegend, zum Vielfachen anschwellen ließen. Ich fühlte mich selbst dramatisch entstellt und bangte trotz meiner Jugend irgendwie um mein Leben. Nach einer mehrwöchigen Behandlung legte es sich aber wieder. Aber was waren das wirklich für “Lymphödeme”?
Da ich keine mir verbundenen Eltern habe, wo ich nachfragen könnte, werde ich diesen Fragen die sich heutzutage für mich auftun, nicht mehr auf den Grund kommen und es bleiben Phänomene, die sich für mich niemals beantworten lassen. Aber es sind allgemein schwerwiegende Differenzen, die meines Erachtens für meinen gegenwärtigen Gesundheitszustand, in den Ursachen, garantiert mit verantwortlich sind. Abgesehen von Jahrzehntelanger falscher Ernährung und meinem Drogenexperimenten mit eingehenden persönlichen Studien.
Bei allen Überlegungen bleibt aber die gegenwärtige Situation die, ob sie nun zurückverfolgt werden kann oder nicht, dass sich niemals die momentanen Auswirkungen rekonstruieren lassen - da es auch relativ unwesentlich für den gegenwärtigen "Zustand" wäre. Ich muss mit dem Hier und Jetzt leben und dabei für die Zukunft vorsorgen, da sich alle Zellen generell nach rund 7 JAHREN ERNEUERN (und manche sagen noch eher/, auch wenn sich nicht absolut ALLE erneuern können). Nur allein aus dieser Tatsache kann ich die Hoffnung beziehen, dass auch der gegenwärtige Zustand heilbar ist, wenn ich dabei mitwirke. Körper, Lebenskraft und Seele mussten vereint werden und zunächst konnte ich nicht viel mehr, als mich auf den Pflegedienst HIV e.V. zu beziehen. Schließlich wollte ich wieder eine größtmögliche Lebensqualität zurückerhalten und auf meine geliebte Insel zurück. Denn Berlin machte mich auf längere Sicht buchstäblich ver-rückt. Auch wenn es im AVK slow & easy zuging, konnten die äußeren hektischen Umstände nicht ausgeklammert werden. Dazu eine so schreckliche enge und konfus hektische Stadt, sodass ich das insgesamt einfach nicht mehr ertragen konnte. Die Hundekampagne, meine traumatische Jugend mit der exzessiven Vergangenheit und die Maueröffnung, das waren Dinge, die ich einschließlich der Sache mit dem Führerschein, auch einfach nicht mehr ertragen wollte. Es machte mich krank, aggressiv und wütend und half nicht der Gesundheit.
Diese allgemeinen gesellschaftlichen Umstände, die mich seit meiner frühsten Jugend mit Angst und Hass paralysierten und mir dann daraus erfolgend, meinen Hochmut einimpften, sodass ich diesem engstirnigem Bürokratismus meine eigene Stirn bieten musste und trotzdem ziemlich befriedigend mein Dasein fristete, musste ich nun endlich einmal aus meinem Geist heraus begegnen. Neu verarbeiten lernen und eine Veränderung meines Denkmusters mit und durch „Verzeihen“ herbeiführen. Nicht immer nur Reagieren und mich dabei dann selbst verletzten - Selbst ins Aus stellen. Denn mit Angst, Hass und Hochmut lässt sich kein „Heil“ finden. Es sind einige der Grundursachen für alle Krankheiten und führen unweigerlich in ein selbst geschaffenes Elend. Denn dazu kamen schließlich noch meine Hyperaktivität und die vermeintliche jugendliche Hochintelligenz, aus der ich Wissen schöpfte und Zusammenhänge erkennen durfte.
Wie oft hatte ich gewisse weitsichtige Hellsichtigkeit mit wahren Visionen. Wie oft konnte ich nur gewissen Kreisen entgehen, in dem ich die Strukturen und die Wirkungen der Ursachen erkennen konnte – und daraus das resultierend Zukünftige erkannte. Es war schon sehr auffallend, dass mir dies auch stets bestätigt wurde. So wie in meiner Jugend schon, wo mir oft die Zusammenarbeit mit den Ermittlungsbehörden nachgesagt wurde, da ich den Ausgang bestimmter Aktivitäten bereits im Vorfeld erkannte. Für mich gab es da stets Visionen …
Das war mein Erbe und bestimmt und vielleicht mein Karma, welches mein Leben vereinfachte. Aber eine vorrangige Aufgabe dafür, dass ich noch eine Menge daran zu arbeiten hatte, um meine Zukunft in den Griff zu bekommen. Und die musste ich in den Griff bekommen, denn das war ich meiner Frau, für ihre aufopfernde Treue, einfach schuldig. Also hieß es, von Grund auf eine neue Einstellung zum Leben als solches und zu mir selbst, im insbesonderen auch für die Zukunft, mir zu erarbeiten.
Weg von dem Darwinschen Gesetzt der profitausgerichteten Metropole wie Berlin. Wo nur der Stärkste die Chance hat auch Erfolg zu haben und zu überleben. Und wenn es nur die Auslese, die das Prinzip vom Leben in der Großstadt gewesen wäre, dann wäre dies ja fast noch zu akzeptieren, denn ich wusste mich schon durchzusetzen. Aber nein, es war ja noch viel heimtückischer. Denn hier herrschte ja zusätzlich primitive Gewalt, Besserwisserei, Neid, Missgunst und das Konzept dazu hieß, “verletze jeden den du triffst so schwer, dass er nicht mehr aufsteht und demnächst ausblutet!” Seit dem die Mauer aufgegangen war, hatten es so jedenfalls die neuen Mitmenschen verstanden und dafür gesorgt, dass sich auch in den Köpfen der “Westler” einiges veränderte. Selbst auf der Straße galt nun das eigene Gesetz des Stärkeren, entlehnt aus dem kommunistischen System und der jahrelangen Entbehrungen, mit eben genannten Attitüden. Das war nun ihre Auffassung die kapitalistischen Errungenschaften schnell zu lernen, um sie anzuwenden. Ob beim Einkaufen, im Verkehr, im Kaufhaus oder anderswo, obwohl die Auflösung des kommunistischen Systems mit Grenzöffnung, nun schon über 10 Jahre zurücklag, veränderte sich dies Verhalten doch nur sehr langsam und kaum ersichtlich nur geringfügig. Es wurde völlig rücksichtslos und egoistisch gehamstert und betrogen - und die "Ossis" waren stolz in wenigen Jahren profitgieriger und rücksichtsloser als Kapitalisten geworden zu sein. Wogegen nun auch die ehemaligen “Westler” sich diese und andere unangenehmen negativen Eigenschaften angenommen hatten. Unmut und Missgunst wurden dabei zum Einheitsbrei.
Unweigerlich ging mein Denken zu Bells Theorem, die Quantenphysik über Geomantische Muster von Darwin, Newton und Heisenberg mit der ihren Gedanken, die zur Elementarteilchenverbindungen führt. Das war aber von der gegenwärtigen Situation „Lichtjahre“ entfernt. Und trotzdem beflügelte es meine eigene Situation. Denn da heißt es, dass das Verhalten von Elementarteilchen im Labor jede Art der mechanistischen Denkweise verändert. Sie verhalten sich einmal wie Wellen, dann wiederum wie massive Objekte - je nachdem, unter welchen Umständen sie von den Physikern beobachtet werden - genau wie das Licht. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts gelangten viele Wissenschaftler, darunter auch Werner Heisenberg, sogar zu dem Schluss, dass der bloße Akt der Beobachtung und die Intention der jeweiligen Wissenschaftler das Verhalten von Elementarteilchen unmittelbar beeinflusst, möglicherweise sogar ihre Existenz ins Leben ruft. (Siehe Herbert, Quantum Reality)
So begannen schließlich Quantenphysiker sich zu fragen, ob es überhaupt noch Sinn macht, diese Wesen als Partikel (Teilchen) zu bezeichnen. Auf jeden Fall benahmen sie sich nicht wie etwas, das man auch nur im entferntesten Sinne als Materie bezeichnen konnte. Z.B.: Wurden sie aufgespalten, so stellte sich heraus, dass es sich bei den beiden, separaten Teilen um Zwillinge von der gleichen Größe und Wesensart handelt. Das Erstaunlichste hierbei ist wohl, dass diese elementaren Substanzen fähig sind, mit sich selbst über Zeit und Raum hinweg auf eine Art zu kommunizieren, die nach dem alten mechanistischen Paradigma unmöglich ist.
Experimente haben folgendes gezeigt: Wird ein Partikel in zwei Teile aufgespaltet und einer der Zwillinge dann dazu veranlasst, sich zu verändern, beispielsweise im Kreis herumzudrehen, dreht der andere sich ebenfalls automatisch im Kreis, auch wenn er meilenweit von seinem Zwilling entfernt ist. (Siehe Herbert, Quantum Reality)
Von dieser Entdeckung animiert, formulierte der Physiker John Bell das inzwischen berühmt gewordene Gesetz (Bells Theorem), das besagt, dass einmal verbundene atomare Einheiten immer verbunden bleiben - was geradezu magisch ist, wenn vom Newton’schen Realitätsbild ausgegangen wird. Aber damit nicht genug, andere physikalische Superstring- und Hyperspace-Theorien zeigen uns ein noch mysteriöseres Gesamtbild: Das Universum schließt viele Dimensionen ein, unheimlich winzig zum Teil, denn sowohl Materie wie Energie kann letztlich auf pure, fadenähnliche Vibrationen reduziert werde. (Siehe Kaku, Hyperspace)
Diese Erkenntnisse der Physik sind auch in anderen Bereichen anzutreffen und besonders in der Biologie. Zuvor hatten die Biologen den Lebensfunken auf die Mechanismen seiner chemischen Kettenreaktion reduziert und standen nicht nur unter dem Einfluss von Newton, sondern auch dem von Darwin, dessen mechanistische Entwicklungsstufen als das Ergebnis von Zufallspaarungen in einer blind voranschreitenden Natur zu erklären, die sich ohne jede geistige Komponente fortbewegt. Das neue Weltbild der Physik hat Darwins Formel von der Art und Weise, wie diese Evolution fortgeschritten ist, grundsätzlich in Frage gestellt.
Laut Darwin brachten alle Gattungen hin und wieder rein zufällig eine Mutation zur Welt, also Nachwuchs mit leicht veränderten Eigenschaften. Stellten diese Mutierungen sich als vorteilhaft heraus, so hatte der Nachwuchs bessere Überlebenschancen und pflanzte sich fort, wodurch die neu entwickelte Eigenschaft als generelles Merkmal der gesamten Gattung mit der Zeit durchgesetzt wurde. Unter dem alten Paradigma ließ sich die Evolution auf keine andere Weise vorstellen.
Diese unerträglichen Umstände verlangten eine baldige Stärkung durch Umdenken, um den Rückzug in unser kleines Paradies antreten zu können. Ich musste mich bemühen und die zurückliegenden Ereignisse und Begegnungen verarbeiten. Meine gewonnenen Erkenntnisse manifestieren und in meinem Herzen verankern. Die Delikte meiner Vergangenheit in ein vernünftiges Verhältnis zu meinem wahren Ich, mit der gegenwärtigen Situation zu bringen, hieß aber auch, vergessen und verzeihen können. Die inneren Werte wieder herstellen und rigoros an der Erneuerung arbeiten. Wenn ich mich im Kopf nicht erneuern kann, dann werden sich auch die Zellen nur schwer erneuern können. Und mir wurde schwarz vor Augen, wenn ich daran dachte, was für hammerharte Chemococktails ich dabei dann außerdem noch mit zu verarbeiten hatte. Wie sollten sich so die Zellen erneuern? Ich musste abwarten und schauen...
Jedoch sollte es zu schaffen sein, da meine Vergnügungs- und Lebenssucht emens Reserven besaß und ich noch unendlich viel zu lachen gedachte. Laufen und bewegen, auch wenn es schmerzt und schier unmöglich schien. Lachen, Frohsinn und Demut zum Leben lernen. Das war die wichtigste Medizin! Das Leben musste mir wieder Spaß bereiten, was mir in Berlin unmöglich erschien. Außerdem war unsere Ehe noch nicht bei den deutschen Behörden mitgeteilt, da wir damals nach der Eheschließung in Las Vegas, uns halsüberkopf nach Frankreich und Ibiza aufmachten. Also war auch dies noch recht bald zu erledigen. Schließlich wollte ich es so und nicht anders schaffen und noch einige Jahrzehnte leben und lieben.
Ich musste wieder zu der natürlichen Medizin finden, die ein ganzes Leben hilft und nicht nur kurzfristig verbessert und langfristig, ohne Ende schädigt. Ich möchte “gesund” sterben und mich nicht erneut in Abhängigkeiten stürzen, die mich ins Elend bringen. Ich wusste auch, dass ich noch so unendlich viel zu erledigen hatte und meiner Weltaufgabe nachzukommen hatte. Aber nach meinem exzessiven Leben war zunächst wohl nicht zu vermeiden, dass ich mich vorerst der schulmedizinischen Behandlung und Kontrolle unterwarf. Dabei hoffte ich nur, dass ich meinen zuständigen Ärzten auch vertrauen durfte und sie es nicht mehr als unbedingt notwendig ausnutzten, um mich mit der Pharmazie zu vergiften. Natürlich muss alles zu seiner Zeit sein - aber nicht mehr als notwendig. Es sei auch nicht bestritten, dass ich mein heutiges Leben schon im gewissen Umfang den akuten Notwendigkeiten der Schulmedizin zu verdanken habe, da sie mich doch einige Male ins Leben zurückholen konnte.
Mit diesen Gedanken im Kopf wurde es unwahrscheinlich wichtig für mich, dass auch die Ehe mit meiner Frau Dasty endlich behördlich, am 08.08.00 angemeldet wurde (wobei wir das Datum bei der deutschen Behörde in Berlin allerdings selbst wählten). Auch wenn der Akt dazu schon mehr als fünf Jahre zurücklag. Bewegen, bewegen und jeden Gang erledigen, den ich bisher zu umgehen suchte. Denn nur Bewegung heißt Leben. Das alles rotierte durch meinen Kopf. Obwohl ich mich noch gar nicht richtig bewegen konnte und auch das Nervensystem völlig brach lag. Denn jede Aufregung brachte mich an den Rand eines Zusammenbruchs. Dabei hatte ich oft das Gefühl bewusstlos zu werden, wenn mich nur der geringste Umstand aufregte. Dabei dann das Herz bis in den Kopf zu spüren, das alles waren schon völlig neue Erfahrungen.
Ereignisse, die sich um mich gedreht hatten und mich im Spiralnebel der Erinnerung gefangen nahmen. In dieser Zeit, wo mein Körper fast seinen Dienst verweigerte und ich mich selbst, in den Begegnungen erkennen musste, die mir im AVK widerfuhren. Ich musste mich selbst und mein Umfeld noch differenzierter, aber auch wieder intusiastischer wahrnehmen. Allen Begegnungen musste ich erst erneute Aufmerksamkeit schenken. Mit mehr Freude, Liebe, Besinnlichkeit und Aufmerksamkeit den kleinen Dingen des täglichen Lebens gegenüber neu beginnen und die nächsten Wochen auf den Pflegedienst bauen. Eben ganz den Umständen meines erfühlten Gesundheitszustandes von einem achtzigjährigen Patienten gemäß, hieß auch, mich erst einmal wieder an die ganz normalen Leistungen eines knapp 50-jährigem anzupassen. Irgendwie war es eine wahrhaftige Neugeburt, die sich noch unbekannt aber auf viele Monate erstrecken sollte - und sich doch nie wieder zur Zufriedenstellung ergeben sollte.
Meine Frau versprach schnellst möglich die Pflegegriffe zu erlernen und auch den Umgang mit den Medikamenten und den Infusionen zukünftig zu übernehmen. Ich selbst war noch gar nicht in der Lage an Spaziergänge und dergleichen zu denken. Aber ich musste raus aus Berlin. Ich musste noch Gewicht zunehmen und die allgemeine körperliche Schwäche überstehen. Das hieß auch, ein erweitertes neues Bewusstsein zu bilden - das mich zufrieden und beruhigt dann wenigsten sterben ließe. Meine Zähne in Stand setzen und Kraft tanken für die nächste Augenoperation und die weiteren Schritte - in Hoffnung und Zuversicht auf das Universelle.
Jedoch noch im August lag ich dann abermals 14 Tage im AVK, da ich mich übernommen hatte und schon die erste Wurzelbehandlung an meinem Kiefer, wegen den zerstörten Zähnen, ich somit nicht ohne Komplikationen überstand. Die Zähne mussten einfach warten. Und zum Ende September musste zunächst das Medikamentenimplantat gegen den CMVirus in mein Auge implantiert werden, damit die täglichen drei Infusionen eingestellt werden konnten. Denn dann konnte ich auf das Cymeven (Medikament gegen CMV) verzichten, da dann anschließend das entsprechende Medikament über das Implantat im Auge dosiert abgegeben werden konnte. Es handelte sich dabei um ein Vitrasert-Implantat mit 4,5mg Ganciclovir, welches ausschließlich zur intravitrealen Implantation im Auge vorgesehen ist.
Wiederum zu einem magischen Datum, erhielt ich dann am 10.10.2000 meine 100%-tige Schwerbehinderung ins Haus. Auch das sind schließlich alles Schwingungen des bewussten Seins, was einen immer und ewig begleiten wird und auch ein gewisses Schockbild ergibt. Die Kenntnis, dass ich nun ein “Krüppel” war, wurde mir erst richtig deutlich gemacht, nachdem ich das Schreiben darüber, vom Versorgungsamt in den Händen hielt. Diese Tatsache wühlte mich nun emotional völlig auf und war wie ein heftiger Tiefschlag oder Leberhaken beim Boxen. Ich hatte Mühe nicht K.O. zu gehen. Ein einfach höllisches Bewusstsein, was mich seelisch an das “in den Abgrundfallen” meiner ersten Inhaftierung mit 13 Jahren erinnerte. Völlig hilflos und machtlos zu akzeptieren, dass in meiner Vorstellung das Leben zu Ende schien und ich nur noch ein "künstlich am Leben gehaltener Krüppel" war. Ein Nichts. Das alles nun wegen so einem Stückchen Papier? Ich sollte mich doch freuen, da es auch sehr viele Vergünstigungen beinhaltet. Aber die Psyche spielte mir vorerst einen Empfindungsstreich der Ohnmächtigkeit und das musste ich erst im Bewusstsein aufnehmen und konkret verarbeiten. Denn ein Stückchen Papier war doch eigentlich nicht maßgebend.
Daran konnte vorerst auch die aufbauenden Aminomixe von Fresenius, als zusätzliche Aufbaunahrung nichts verändern. Selbst der Port entzündete sich abermals kurz und die Blutwerte fielen auch wieder etwas ab. Nur die Viruslast wurde auch durch solcherlei Zwischenfälle nicht nachgewiesen. Ich fragte mich nur, wann sie überhaupt jemals nachgewiesen wurde? Ich konnte mich nicht erinnern, dass ich jemals eine Viruslast hatte. Das waren alles echte Phänomene, die ich noch zu überprüfen gedachte. Nur nicht jetzt und in diesem Moment. Später, vielleicht im nächsten Jahr, da musste ich den Dingen auf den Grund gehen. Denn mich einfach in die Umstände zu ergeben, das war noch niemals mein Ding, auch wenn ich zunächst die Leishmania in Griff zu bekommen hatte und mir erst dann wieder neuerliche Gedanken machen sollte.
Zunächst gab es nur einen einzigen Weg. Ich drängte meine Frau zum Flughafen zu fahren und dringend blind, einfach auf Verdacht den nächsten besten Billigflug in ca. 2 bis 3 Wochen nach Ibiza zu buchen. Ich benötigte ganz dringend ein Ziel. Ein Ziel, für das es sich lohnte mich aufzuraffen und über meine Kräfte hinaus, weitere Schritte zu gehen. Mich wieder zu bewegen. Denn trotz Zusatznahrung über Infusion, hatte ich schon wieder 2 kg verloren. Dieses Berlin machte mich krank.
Meine zuständigen Ärzte waren davon zwar nicht begeistert, jedoch stimmten sie zu und gaben mir grünes Licht zum Abflug. Meine Frau hatte noch einen kleinen Auftritt bei Bärbel Schäfers Talk-Show und ich bat die Aids-Stiftung in Bonn um einen Reisekosten-Zuschuss. Das klappte zum Glück problemlos und unbürokratisch und so konnten wir wieder mit Hoffnung auf eine kurzfristige Zukunft schauen. Auch wenn ich noch nicht wusste, wie ich die Reise mit Katzen, Hund und einem Koffer voller Medikamente überstehen sollte. Ich konnte noch gar nicht richtig auf meinen Beinen stehen und hing an Infusionen, da war ich im Kopf schon wieder ganz woanders. Ich fühlte mich schon wieder ganz „zu Hause“ und nicht mehr ver-rückt, obwohl das Unterfangen als solches, wohl mehr als verrückt war. Nicht auf den Beinen stehen zu können, aber nach Spanien reisen wollen. Wie sollte das nur gehen und was für Auswirkungen hatte es dann wirklich? Dies Risiko kam mir doch recht spannend vor.
Komischerweise ging es mir auch umgehend besser. Kaum war meine Frau mit den Flugtickets im Haus, konnte ich mich wie durch Zauberhand alleine aufrecht halten und laufen und benötigte keine Gehhilfe, wie empfohlen und noch wenige Tage zuvor. Es verwunderte mich maßlos und verstehen ließ sich das nicht. Aber es war der Beweis dafür, was vom Kopf her alles möglich war. Es war Tatsache und ebenfalls ein unbegreifliches Phänomen. Wie konnte das nur passieren. Ich wusste, meine Frau hatte die Tickets in der Tasche - und mir ging es besser!
Un jardin en el mar ... à tout prix – ein Garten im Meer, um jeden Preis! Das schien doch wieder Erfolg versprechend und möbelte Körper, gleich Lebenskraft, ist Seele auf - und stärkt die Geisteskraft. Ja, mein Körper war nun mein Neues - zu Hause, aber auf gar keinen Fall mehr meine Geburtsstadt Berlin. Lebenskraft konnte mir nur die spanische Mentalität geben und dann bekam meine Seele auch Flügel.
Ich musste eine Vernetzung dieser Wahrheiten herstellen und einen Weg für diese kraftspendende Herrlichkeit finden. Das waren für meinen Verstand Aufgaben und Forderungen für die Zukunft. Wieder gesund zu werden und nach einem fast 50-jährigen Irrweg, mein geistiges Verständnis den Umständen anzupassen. Anderseits fühlte ich mich doch irgendwie “bestraft” für mein vergangenes Leben, sodass mir diese wohltuenden gegenwärtigen Erfahrungen einfach auch verdienter Weise zustanden. Denn es hatte ja alles seinen Preis und war nicht gerade ein einfaches Unterfangen, das momentane Leben zuversichtlich zu gestalten. Es war alles zusammen wie eine Droge und ein noch nie gekanntes Körperempfinden. Eigentlich völlig fertig, nur durch den Geist beflügelt und aufgehoben, nun wieder auf den Füßen stehend. Ich fühlte mich, als ob ich selbst das Laufen noch einmal lernen müsste und konnte den Umfang des Geschehens irgendwie gar nicht fassen.
Nachdem wir dann all die notwendigen medizinischen Medikamente, Sachen und dazu gehörigen Kleinigkeiten mit den formalen Anlernverfahren für meine Frau vollbracht hatten und sich bei mir täglich neuerliche Kraft einstellte, verging die übrige Zeit wie im Flug und die wenigen Tage waren im Nu vorüber. So schwebte ich sozusagen mit Frau, Hund, Katzen und Gepäck, begleitet von meinem Schwiegervater und einem sehr lieben Freund von uns, zum Flughafen Tegel. Unser Freund Ralf sorgte für die Beförderung des Gepäcks und die der Tiere. Meine Frau hatte mit mir zu tun und ihr Vater kümmerte sich an der Abfertigung um das Einchecken. Auch hierbei müssen wir gewiss wieder ein “gutes” Bild abgegeben haben. So ganz anders als die anderen Touristen. Dafür hatten wir einen sehr preiswerten Flug und ich musste sowieso in drei/vier Wochen wieder im AVK, zu den Nachuntersuchungen sein. Ich wusste noch nicht, wie das alles geschehen sollte und wie ich den Rückflug nach Berlin bewältigen konnte. Aber nun ging es erst einmal ab nach Ibiza. Freunde in Spanien hatten dafür gesorgt, dass auf der Insel für alles gesorgt war und holten uns auch vom Flughafen ab. Ach ja, wenn wir die Freundschaft zu Conchy und Dirk Vorort nicht gehabt hätten, dann hätte das auch nicht umgesetzt werden können. Dann wäre diese Reise in unser kleines Paradies nicht möglich gewesen. Das war klar - einige zuverlässige Leute benötigten wir in dieser Situation.
Denn alle anderen Bekanntschaften, die großspurig alles Mögliche nur versprachen, na ja, die kennt man/frau ja zur Genüge - aber wirkliche Verantwortung und zur „Sache stehen“ - das ist sehr, sehr selten. Im Vorfeld viel Wind und kein einziger Sonnenstrahl bleiben zurück. Nur leere Worte, solange sich gegenübergestanden wird und anschließend, aus den Augen, aus dem Sinn.
Jedenfalls nach einem beeindruckenden Flug, den ich mental und emotional auf diese Weise noch nie (auch so nie wieder) in meinem Leben erlebt hatte, waren die Landung und das Aussteigen aus der Maschine, ebenfalls ein unvergessliches Erlebnis. Wie aus Tausenden von Metern ungebremst und frei vom Himmel gefallen, wurde ich von einer lauen, sanft warmen „Wattewolke“ aufgefangen und eingehüllt. Ich fühlte mich wie in einem Vakuum und hatte keinerlei Kontakt mehr zu dem direkten Umfeld. Weich, flockig, sanft, leise und mit großem Abstand zu der Realität, stand ich wie in einen Lichtstrahl gehüllt in einer unwahrscheinlich lieblichen, zarten und diskreten Resonanz zu allem. In einer Wolkenspiegelung aufgefangen, beschützt und glücklich, stand ich dann also auf dem Rollfeld von Ibiza. Dieser Zustand sollte dann sogar fast eine ganze Woche anhalten, wobei, fast (bedauerlicherweise) dieses kolossale Gefühl von Tag zu Tag die gewohnte und alt bekannte Realität verdrängte, und das „Normale“ wieder Oberhand bekam. Dieser fassbare und offensichtliche Traumzustand im Wattebereich hätte ruhig noch länger anhalten können. Ein dermaßen anhaltend langes seliges Glücksgefühl durfte ich zuvor und danach, nie wieder, auf diese intensive Weise erleben. Phänomenal mystische Märchenwelten, in dessen Zustand mir mein Umfeld, wie von Feen, Zwergen und Kobolden besiedelt vorkam. Ach wäre es doch fantastisch, wenn die Menschen immer so auf einen wirken würden. Ich selbst, mit herrlichem Abstand, in Geborgenheit meines eigenen Atems. Nur noch Odem. Jeder Herzschlag und jeder Atemzug war ein euphorischer Kick des Wahrnehmens, Gewahr-Seins und wie ein Überschuss an Energie, eine unendlich Reise. Es war alles so unwirklich, fern und fremd und doch gleichzeitig auch intensiv, nah, wahr - und doch nicht von dieser Welt. Wer so was noch nicht erleben durfte, der kann sich kaum vorstellen, was das für ein Gefühl ist.
Meine Frau ebenso wie ich hatten tagelang Tränen des Glücks in den Augen und ich konnte gegen meine Tränen gar nichts tun, denn sie kamen von allein und im Überschuss der Gefühle. Absoluter Wahnsinn. Und eine tiefe Dankbarkeit aus dem "Himmel" entlassen zu sein, hatte ich ansonsten nur bei früheren Nahtod-Erfahrungen. Aber niemals so lange andauernd. Das war ein Respekt und ehrerbietiges, achtbares Empfinden der Dankbarkeit dem Leben gegenüber. Ich fand diese Bilanz meines Lebens, im Extremen, als wahrhaft süchtig machenden Rausch und war nicht zu beschreiben beeindruckt. Beim anschließenden Essen, zu dem uns Conchy und Dirk nach dem Flughafen einluden, war ich jedenfalls noch völlig sprachlos. So vollzogen sich dann auch die nächsten Tage. Ich küsste die Bäume und Blumen, Pflanzen und Gräser und war tagsüber in der wärmenden Oktobersonne und des Abends dann vor dem wärmenden Kamin, mit tiefer Ehrfurcht erfüllt. Deshalb richtete ich mir in unserem Garten auch eine kleine Gebetsstelle ein, an der ich dem indianischen Pfad, dem ägyptischen Sonnengott Aton (geschichtlich Amur) sowohl auch den Aztkengöttern (einschließlich dem Inkakönigs Túpac Amari woher Tupamaro abstammt) und dem Buddha, in mir, dankte. Hier war nun die Verbindung zu schaffen. Mein authentisches Leben, mit mir selbst und meinen Lieben, sensitiver wahrzunehmen und Berlin als “die verbotene Stadt” im “Zeitalter der rationalen Vernunft” zu betrachten.
Schließlich war ich doch schon mit 14 Jahren, wegen meiner “kriminellen Veranlagung” als “großstadtgefährdent” aus Berlin verbannt worden. Ja, auch hierbei denke ich mir keine Geschichten aus - nein, das war meine Vergangenheit und Realität. Das Ganze, weil ich geraucht habe, Mofa ohne Führerschein gefahren bin und einem Schulfreund, der von zu Hause abgehauen war, Zigaretten versteckt und Essen abgegeben hatte. Das ist kein Quatsch oder Ulk, dass ist Wahrheit und Tatsache. Dafür wurde ich wie gesagt, 1 ½ Jahre eingesperrt und die Voraussage war offiziell sogar 7 Jahre. Nur weil ich meine gesamte Opposition gegen dieses System und die Maßnahmen gegen mich aufwandte, und mich kontinuierlich anders verhielt, als es von mir in den einzelnen Situationen verlangt wurde, konnte ich auf “UNVERBESSERLICH” dann später vorzeitig entlassen werden. Musste also nur 1½ statt 7 Jahre eingesperrt verbringen. Da durfte ich mich noch nicht einmal auf die Gleichgesinnten, ebenfalls eingesperrten Jugendlichen einlassen und musste den Weg der Konfrontation gehen. Abgesehen davon waren da ja zuvor noch die Kastrationsversuche meiner Mutter, im Säugling- und Kleinkindalter. Auch, wenn ohne Frage andere Menschen noch wesentlich schlimmere Dinge erleben mussten, so sind die Erfahrungen aus meiner prägenden Kindheit und Jugend, unvergessliche traumatische Erfahrungen, die mir Jahrzehnte in Erinnerung, nichts anderes als Wut und Hass abverlangten. Dank des Gefühls und der Überheblichkeit von Unverletzbarkeit in den Jahren des anschließenden Heranwachsens, steckte ich die Dinge weg und konnte seit einigen Jahren auch meinen Peinigern verzeihen. Auch wenn ich noch intensive Erinnerungen habe, konnte ich eigentlich niemand mehr böse sein. Ich hatte doch ein bewegtes Leben mit Abenteuern, die sich kaum jemand anderes vorstellen kann.
Aber es hat natürlich geprägt und es ist dann anschließend auch lange Zeit über ein inneres Festhalten an solcherlei Dingen, die uns mehr verstricken, als die äußeren Umstände. Diese verändern sich ja schon gelegentlich bedingt und mit der Zeit sowieso, jedoch wo die Erinnerung nicht loslässt, da werden wir buchstäblich aufgefressen. Von den Eindrücken, die sich in der Seele festfressen und im Geist verankern, nehmen dann diese die Kraft, das Dasein zu verändern. Zurück bleibt Intention und ein gebrochener Wille, wodurch auch unser Karma erzeugt wird. Die Gegenwärtigen mit den früheren Intentionen in Gewohnheit und Priorität, geben unserem Bewusstsein dann den Sinn für das Leben. Unser Bewusstseinszustand ändert sich aber ständig.
Trotz all der vergangenen erwähnten Erfahrung, die ich jetzt beim Schreiben nachlebe, sind es doch ebenfalls wieder Schwingungen, die nachhaltig dann das Zukünftige beeinflussen. Die Landung auf Ibiza und die ersten Tage waren befriedigende, sinnliche, direkt körperliche Empfindungen, die ich ebenfalls noch einmal wahrnehmen durfte. Es waren die ersten Tage danach, die einfach unbeschreiblich waren und die Geschehen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vermischten. Solche Erinnerungen aus der Vergangenheit können aber auch stets ein Hindernis mit Grenzen, für den spirituellen Weg sein. Aber das gegenwärtige Empfinden erfüllte mich mit Träumen für die Zukunft. Wenn ich nicht immer wieder zum Licht der Schöpfung gefunden hätte, dann wäre ich von der früheren Dunkelheit verschlungen worden. Ich meine, was die Kindheit und Jugend betrifft, wobei die Erlebnisse bei der Landung einen wirklich süchtig machenden Effekt hatten. Wie bei einer Droge wird dabei dann gesucht und doch nicht das gefunden, was vergraben durch andere Begebenheiten nicht gefunden werden kann. Die Auswirkungen von allen Geschehnissen, war schließlich meine Diagnose mit den augenblicklichen Gefühlen. Ich hatte also allen Grund sehr glücklich zu sein und meiner Vergangenheit nicht nachzuweinen.
Aber dieser leuchtende, formlose, nicht berührte Kern der erfahrenen Wirklichkeit, das war es, was mich auf meinen Wegen und Pfaden lenkte und begleitete. Teilweise wie von Engeln getragen, ließ ich mich durch alle meine Studien und Experimente leiten. Diesem Licht der Erkenntnis folgend. Für dieses makellose innere Licht gibt es keine richtige Beschreibung, wenn man/frau es nicht selbst erlebt hat. Und hier auf Ibiza durfte ich es in einer solchen Intensivität erleben, wie es mir zuvor noch nicht möglich war. Da lässt sich alles andere vergessen und der rauschhafte Zustand des Augenblicks wird inhaliert. Nun fand ich die isolierte Betrachtung in unterschiedlichen Perspektiven und wurde vom Feuer der Befreiung geführt. Moksha – der tiefe Schrei nach Befreiung, war eingebrannt in meine Seele.
Chokma – aus dem Hebräischen, ist die ENERGIEFORM, die für Veränderung und Neuprogrammierung steht und diese Innovation auch zulässt. Da müssen die Gefühle, die einen bewegen zwar gefiltert, aber dann mit positiver Resonanz an- und fortgeführt werden. Es war alles wahrhaftig eine erneuerte Energie des Empfindens, welches neu gelenkt einen erweiterten Weg sucht und finden lässt. Nun musste ich nur diesen Pfad durchgehend fortsetzen und weitergehen, um die Vergangenheit zu vergessen. Die Energieform der Befreiung: Chokma und Moksha!
Das Kismet? Das Schicksal – mit Liebe akzeptiert, wird es zur Intention des Karmas und trägt uns wie von selbst, in eine positivere Zukunft! Da ist für mich das eigentliche Karma, die Dreieinigkeit von Moksha plus Chokma gleich Kismet ist, die Liebe in und für uns selbst, welche wir dann automatisch an unsere Mitmenschen weitergeben können. Das wäre jedenfalls ein vernünftiges lebensbejahendes Muster, was ich bisher nicht lernen durfte.
Mit diesen Spielregeln eines Mosaiks der realen WECHSELWIRKUNGEN musste ich aber noch zurechtkommen - oder waren es Resonazgesetze. Also sehe ich das Schreiben als Interpretation für mein Leben mit allen Empfindungen. Bevor ich geschrieben habe, musste ich diese Erfahrungen aber erst einmal machen, da ich ansonsten höchstens triviales Zeug zusammenbekommen hätte. Auch wenn ich gelegentlich von Bekannten gesagt bekomme, dass ich nicht so viel Fremdworte verwenden und nicht so’n geschwollenen Mist verzapfen sollte. Andererseits sind doch gerade auch diese Worte meine eigenen Seelenworte und somit wichtig, die mehrere Inhalte und damit dann ein besseres Volumen des Gesagten vermitteln. Da kann auf Fremdworte nicht verzichtet werden, da sie eine schöpferische Eingabe des kosmopolitischen Bewusstseins im kollektiven Denken sind. Ohne sie verliert vieles an Aussagekraft.
Für mich geht es aber um das Gesicht der Wirklichkeit, so wie ich es auch schon seit knapp 40 Jahren empfinde. Wie mich dieses Muster geprägt hat und, dass die heutigen geistig erwachten Beobachtungen, sich nicht aus den Prioritäten von Banalitäten ergeben. Nein, aus der Resonaz. Es sind vielschichtige Assoziationsvorgänge und Resonanzen, mit individuellen Gehirninformationen, wo ich überwiegend der Herr und das Licht meiner selbst war, bin, und sein werde. Jetzt fand ich hier auf spanischem Boden des Friedens, der Schönheit und Harmonie, das universale Mandala. Welches in meinem Kreis meiner eigenen Meditationshilfen für Wahrheit und Frieden, der symbolischen Darstellung, dann kosmische Kräfte freigibt.
Wir wissen aus so vielen anderen Bereichen, wie wichtig der Kreis, die Verbindung, also die Wechselwirkung der Vernetzungen auf der Welt ist. In Natur, Stadtplanung und bei sozialen Strukturen wird es uns immer verständlicher. Bei der menschlichen Gesundheit fällt es uns aber schwer, daran zu glauben und bei spirituellen und geistigen Tatsachen verleugnen wir es meist sogar ganz. Warum eigentlich? Gerade ich weiß, wie schwer es ist in unserer Wahrnehmung der Wirklichkeit sich zurechtzufinden. Noch dazu, wo doch Wirklichkeiten mit von den Erfahrungen und Wahrnehmungen abhängig sind, die individuell gemacht werden. Das, was mir persönlich durch meine Beobachtungen, Erfahrungen und Wahrnehmungen aus meinen Wirklichkeiten bekannt ist, so empfinde ich es dann und kann nicht bei anderen, mit anderen Erkenntnissen und erlernten Aktivitäten voraussetzen, dass sie es ebenso sehen. Aber ich kann lieben und verstehen lernen. Wird mir das gelingen?
Der Komplexität der Welt, des Glaubens und der Erkenntnisse stehen wir häufig sehr hilflos gegenüber und unser Denken bestimmt unsere Entscheidungen. Bei der Suche nach vernünftigen Vorbildern, die auch eine langfristige Zeit des Überlebens aufweisen, dominiert die optische Außenwelt. Die zeigt uns aber häufig nur, wie wir unser Herz mit Negativität verhärten sollen. Wir wollen nur glauben, was wir sehen, hören, fühlen und schmecken können. So schirmen wir ganz automatisch unsere Gefühle ab und verleugnen die Wahrheit mit Feindseligkeiten. Wir lassen uns Panzer und Schalen wachsen, um uns gegen die Leiden des Lebens zu wappnen. Doch diese Rüstung macht uns so unsensibel und bewegungsunfähig, sodass wir nicht mehr empfänglich und erreichbar sind, nicht mehr bereit ohne weiteres fähig, echtes Mitgefühl, spontane Freude und aufrichtige Herzlichkeit zu empfinden. Wir nehmen dabei auch nicht mehr wahr, dass es sowohl noch andere Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als nur die, die wir direkt wahrnehmen.
So hatte mich auch Berlin, die “verbotene Stadt” gefangen genommen und mich verblendet. Bis ich durch meine Nahtoderfahrung damals in Königsluther und dem langsamen Sterben vor kurzem, nun hier auf Ibiza, auch eine gewisse „Erleuchtung“ finden konnte. Empfindungseröffnungen sozusagen, die ich kannte und von denen ich wusste, die aber auch ich, meist beiseite schiebe. Das tägliche rationale Leben lassen solcherlei Dinge in der Regel nicht real erscheinen. Licht, Verständnis und Liebe. Moksha, Chokma und Kismet sind aber allgegenwärtig. Und es ist auch egal, wie wir es benennen, es bleibt wie Liebe, Glaube und Hoffnung, ewig bestehen.
Das ist dann vielleicht auch die entscheidende Lehre der elementaren Schöpfung, dass gewöhnliche einfache Menschen wie du und ich, ihr angeborenes edles Herz durch Schulung des Geistes vervollkommnen müssen. Auch wenn sich das verhärtete Herz und die eingefleischte Haltung nicht über Nacht ändern lässt. Lichterfahrungen geben uns dabei die Möglichkeit, mit der wir praktisch an der Umwandlung unserer egozentrischen und egoistischen Muster arbeiten können. In dem Wir zunächst mit den Augen anderer blicken, lernen wir vor allen Dingen, wie wir andere so behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten. So lässt sich auch die Atmosphäre in der wir leben ändern, und dadurch verändert sich unser gesamtes Umfeld. Das sind nachvollziehbare Tatsachen.
Wer dagegen keine Lichterfahrungen machen kann und bisher gemacht hat, der kann aber diesen Weg zukünftig Schritt für Schritt begehen. Das Universum und unsere Mutter Erde gibt jedem jederzeit die Zeit der “do it yourself-Methode” an die Hand, wodurch allmählich geistige Wandlungen und die Öffnung des Herzens möglich sind. Dann wird auch das Bewusstsein langsam von narzisstischer Selbstbezogenheit und der zwanghaften Beschäftigung mit persönlicher Angst und gesellschaftlichem Hass abgezogen, und zu altruistischer, warmherziger Liebe für das universale Gewebe geöffnet. Der Geist wendet sich zu den elementaren und essentiellen Dingen, was dazu führt, dass die Erleuchtung in den Lichtbekenntnissen liegt.
Leider sind wir Westeuropäer dabei dann geradezu versessen auf esoterische und magische “Spezialeffekte”. Das ist es aber nicht, was ich meine. Auch wenn es nicht einfach ist, Licht-, Chakra-Arbeit, Wiedergeburt und Auraerscheinungen, Regenbogenkörper und geistiges Visualisieren, in unser rational erlerntes Denkmuster zu integrieren, müssen wir diesen Tatsachen und Wirklichkeiten als Methodik einer Sensivitätsanalyse, die in der Realität als skeptische Reaktion beobachtet wird, zukünftig unser Vertrauen entgegenbringen. Wie bei jeder Systemerfassung beginnt dies mit einem BrainstormingXX.2 und der Toleranz zu den spirituellen Welten.
Mit Sensivitätsanalyse meine ich, alle Empfindsamkeit des Organismus, auf der emotionellen Empfindungsebene von Sensitivität und Sensibilität auszurichten und wahrhaftig wahrzunehmen, damit die essentielle (einschließlich der essenziellen) Intention der Wahrnehmung, auch aus der positiven Wirklichkeit heraus erkannt werden kann und nicht irdisch verkrüppelt, weil wir das Universelle außer acht lassen.
Für jeden Menschen ist eine bessere Welt eine Art Sehnsucht und Wunsch, dass das, was man/frau gerne glauben möchte oder für wahr hält, wirklich wahr ist. Dazu gehört auch eine Art von aufgeklärtem oder begründetem Glauben, wodurch sich zu dem Schluss finden lässt, dass das, was Mann/Frau für wahr hält, auch wirklich wahr ist. Dazu benötigen wir aber einen unerschütterlichen Glauben und eine vollkommene Überzeugung, die allein nur in Lichterlebnissen zu finden ist. Dieser Pfad oder Weg führt von blindem Glauben und halbbewusster Sehnsucht zu einem höheren Streben und zur Selbsterkenntnis und letztendlich, zu einer unerschütterlichen inneren Überzeugung.
Nun ist es an der Zeit unsere Probleme wieder mit vernetztem Sachverstand anzugehen und nicht an der Wirklichkeit, mehr als unvermeidbar, zu erkranken. Nur weil wir einem ungenügendem Denken folgen und die natürlichen Zusammenhänge von Ursache und Wirkung vorsätzlich missachten. Gerade diejenigen die mit dem HIV/angeblich Aids-Virus gekennzeichnet sind, haben nun die Aufgabe und die Muße über ihr Bewusst-SEIN, mit ihrer Stigmatisation, nun neue Wege aufzuzeichnen. Ich erkenne meine Diagnose vorerst als Kennzeichnung, wie mit dem Wundmal der Christus-Kreuzigung, die die offizielle kennzeichnende Situation alssolche, mit Erkennen, Erleuchtung und Lichterfahrungen, für eine vernünftige Zukunft auszufüllen hat.
Nun beginnt für mich die planmäßige Abtragung einer gewissen unbegründeten Schuld, dass auch bei mir in vielen Jahren meines Lebens keine ehrliche Achtung vor der Schöpfung vorhanden war. Jetzt, wo es nun allein um das Überleben meiner eigenen Person gegangen war, die sich geistig auch wieder amortisieren lässt, wenn ich die Gesetzmäßigkeiten der Elemente und der Natur akzeptieren lerne. Nein, nicht nur lernen, sondern auch in mir selbst zu verinnerlichen, ist hierbei wichtig.
Völlig neue Wertvorstellungen sind notwendig, um eine wahre Lebensplanung zu finden. Keine kurzfristige Beseitigung, sondern ein nachhaltiges Erkennen, sollte demzufolge eine HIV/Aids-Diagnose sein. Um mit weniger Lebenskraft durch irgendwelche Defizite im Körper auszukommen, müssen wir geistige Formen der Kraft finden. Mit sehr viel weniger Aktivitäten und Drogen (wie Alkohol und Medikamenten), aber einem weit größeren Horizont und der Vorsorge für unser Immunsystem, und der damit verbundenen Gesundheit. Ja, es sind neue Wertvorstellungen notwendig, denn wir stehen an einer Dichteschwelle an Katastrophen und noch unbekannten Epidemien, denen unsere Nachfahren wie Freiwild ausgeliefert werden, wenn wir nicht geistige Vorbereitung auf eine vernünftige Zukunft lehren und verbreiten. Dies geschieht aber nicht ohne entsprechend geistiges Interesse. Denn sonst wächst kein Potenzial.
Die weltumspannende spirituelle Vernetzung darf nicht von einzelnen sich bekämpfenden Glaubensgemeinschaften angestrebt werden, sie sind mit Glaubensveränderungen gekoppelt. Sie sind aber auch mit allgemeinen Veränderungen zu verbinden. Ich glaube wir müssen gewiss weniger Sorge um unsere Natur, als um uns selbst haben. Denn die Natur hat auf verschiedene Weisen schon so manche unpassende Art eliminiert. Aber wir als angebliche Krönung der Schöpfung sind so dumm, und eliminieren uns selbst. Jedenfalls, wenn wir so weitermachen wie bisher. Keiner, in die Gesellschaft eingespannter Mensch hat so viel Gelegenheit wie wir Krebs- und HIV/Aids-Kranken, uns mit dieser Metamorphose aktiv zu beschäftigen.
So kann unsere “Krankheit” durchaus im Sinne einer übergeordneten Regulation der Biosphäre verstanden werden, wie dies auch der amerikanische Epidemiologe Jonathan Mann an der Rolle der Seuchen festmacht. Selbst bei Barbara Ann Brennan kann es in dieser Denkweise nachempfunden werden. Denn unsere Seuche könnten die Antwort der Natur, auf den Naturschädling Mensch sein. Im weiteren Sinne, dass Mikroben, Vieren und Bakterien gleichsam das Immunsystem der Biosphäre bilden, die sich auf diese Weise gegen die unkontrollierte Vermehrung des Parasiten Mensch zur Wehr setzen. Dies alles sind letztendlich auch Ernährungsprobleme, da wir uns nicht mehr “ARTGERECHT” erhalten und versorgen.
So muss ich wieder einmal darauf zurückkommen, dass auch die Erde ein Organismus ist, in dem Pflanzen, Tiere und Menschen wie Zellen sind. Jede winzige Kleinigkeit in diesem Organismus hat ihre bestimmte Aufgabe zu erfüllen, und nur wenn das in guter Harmonie übereinstimmt, dann lebt, blüht und gedeiht dieser Organismus. Der technische Zivilisationsmensch mit seiner zwanghaften Manie, Natürliches zu verdrängen, zu vermindern und zu zerstören, um es durch gigantisches Wachstum von Unnatürlichem zu ersetzen, hat schließlich eine fatale Ähnlichkeit mit Krebs. Seit diese Geisteskrankheit wuchert und wuchert, breiten sich ihre Folgen wie Metastasen über die Erde aus. Indianer sagten das schon vor mehr als dreihundert Jahren. Wir können es nachlassen. Aber wie sollten wir nun einem Tumor begreiflich machen, dass gerade das, was er für einen großartigen Erfolg hält, in Wirklichkeit doch nur Selbstmord ist?
Das nehme ich in dieser Ausdrucksweise nicht nur mit meinen eigenen Gedanken wahr. Hierin berufe ich mich vielmehr auf die Denkansätze des Biochemikers und Biokybernetikers Frederic Vester.
Dabei bleibt zu beachten, dass die Grundlagentheorie, also der Vater der Kybernetik, von dem Physiker Heinz von Förster aus Österreich festgelegt wurde, der alle Systeme ins Zentrum der Forschung brachte und dies Selbst für den Kommunikationsbereich ausdehnte. Nun müssen WIR es auch auf unser Gesundheitsdenken und Welterhalten ausdehnen. Das ist UNSERE Aufgabe und Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber.
Albert Einstein hat es wie folgt formuliert:
… die Welt, wie ich sie sehe …
„Die kosmische Religiosität lässt sich demjenigen, der nichts davon besitzt, nur schwer deutlich machen, zumal ihr kein menschenartiger Gottesbegriff entspricht. Das Individuum fühlt die Nichtigkeit menschlicher Wünsche und Ziele und die Erhabenheit und wunderbare Ordnung, welche sich in der Natur sowie in der Welt des Gedankens offenbart. Er empfindet das individuelle Dasein als eine Art Gefängnis und will die Gesamtheit des Seienden als ein Einheitliches und Sinnvolles erleben.
XXI. - Kapitel:
Mich zwang nun meine Gesundheit, zum häufigen Wechsel meiner örtlichen Verhältnisse. In Berlin wusste ich meine medizinische Versorgung gesichert, und in Spanien wusste ich, dass das Umfeld meiner Psyche, meinem Geist und damit meinem Körper, Wohlbefinden verschaffte. Hinzu kam, dass eine ordentliche Verpflegung mit gesundheitsförderlichen Nahrungsmitteln, dort leichter umzusetzen ging, als in Deutschland – jedenfalls vor der Einführung des Euros (€) war dies so.
Obwohl es auch in Spanien die letzten Jahre immer teurer wurde und die Preise sich mit den sonstigen wirtschaftlichen Verhältnissen schon längst nicht mehr die Waage hielten, war das vor der Euroeinführung noch alles erschwinglicher. Aber insgesamt sind Lebensqualität und Umstände auf Ibiza besser und die medizinische Versorgung eben, in Berlin. So schien es mit diesem Wechsel des kulturellen und klimatischen Schwankens, doch für mich am besten geregelt zu sein. Ich kam und ging jeweils dorthin, wo es für die jeweilige Situation für mich am günstigsten schien.
Das sind einfache Fakten und unumstößliche Tatsachen, die in meiner Situation, ein höchstmögliches Maß an Sicherheit, Wahrheit und Frieden gaben. Denn Deutschland versetzte mich stets in einen dermaßen paranoiden geistigen Zustand, dass ich bei jedem Türschlag eines VW-Busses oder größeren 7,5 Tonnen schweren Fahrzeuges, bis ins Gebein zusammenzuckte, da ich ja nie wissen konnte, was für neuerliche Verdächtigungen und Polizeiaktionen, sich wieder einmal gegen mich äußerten und zusammenbrauten. Denn für die Behörden blieb ich ein Abgestempelter, zum „Abschaum“ zählend, der obwohl ich seit 24 Jahren straffrei und auch ansonsten mein Leben lang keinerlei Schuld auf mich geladen hatte, jederzeit willkürlich bedroht werden konnte. Das habe ich in den Jahren ja vielfach erleben müssen und da saß die Sorge der Willkür fest. Oft äußerte sie sich sogar in latenter Angst und meine beseelten Träume sprachen eine sehr deutliche Sprache.
Ja, wenigstens in Spanien gab es diesbezgl. keine Probleme und angstfrei ließ es sich dort gesünder Leben. Jedenfalls in der Relation zu Deutschland und unter den Umständen. Die drei Wochen Ibiza waren viel zu schnell vorbei und das medizinische Programm in Berlin war dann ebenfalls notwendig. Nun galt es für eine vernünftige Zukunft, die Angst in mir selbst zu bekämpfen. Dabei half mir das Vertrauen zum AVK und den dort arbeitenden Medizinern. Auch wenn ich ansonsten ein gespaltenes Verhältnis zu der Schulmedizin habe. Im AVK fühlte ich mich gut aufgehoben und versorgt. Mit solchen Intuitionen lag ich generell auch meist richtig.
Jedenfalls verhalf mir der kurze Zwischenstopp auf Ibiza, schon wieder zu einer relativen gesundheitlichen Rehabilitation. Gewiss auch dadurch, dass ich keine Cymeven gegen den Virus am Auge mehr erhielt. Denn das Medikament muss wohl dermaßen gefährlich sein, dass auf dem Beipackzettel ausdrücklich darauf hingewiesen wird, es nicht auf Haut, Schleimhäute und Kleidung kommen zu lassen, da Verätzungsgefahr besteht. Aber ich bekam es in die Vene und es schien sogar zu helfen. Das ist schon ziemlich dubios. Auch die AmBisome waren gegen Glucantyne ausgewechselt. Denn das schwermetallhaltige AmBisom war sehr umständlich bei der Anbereitung zur Infusion und scheinbar noch belastender.
Nun musste über die Blutwerte, die in Berlin überprüft wurden, festgestellt werden, ob eine weitere Besserung eingetreten war. Obwohl die Zeit mir eigentlich viel zu kurz vorkam und ich nur Raum für Gebete, Natur, Kamin und Strandspaziergänge fand. Vermochte ich doch durch die Ereignisse auf Ibiza, die unterschiedlichen Intentionen der Liebe endlich zu erklären. Da schien mir wirklich Liebe der beste Maßstab für innere Transzendenz und das war doch schon ein enormer Lerneffekt.
Aber zunächst erst noch einmal zu dem einmaligen Gefühl auf Ibiza. Das eigene Empfinden bei der Landung und das anschließende Emotionale zu meinem erlebten Umfeld, wurde mit der Bestätigung der Freundschaft zu Conchy und Dirk, aber auch durch das damals freundliche Verhalten unserer Vermieterin, sowie unserer Sommer-Saison-Austausch-Mieter Ruby mit Mann und Tochter bestätigt und völlig neu von mir selbst wahrgenommen. Es war auch gut, dass die Drei (Ruby mit Familie) die Monate bei uns das Haus bewohnten, denn so konnten wir unverzüglich wieder in das gewohnte Umfeld. Ich weiß auch nicht, wie ich das alles sonst aufgenommen hätte und so fand sich mit neuen Menschen auch sehr einfach, zu einer Neuen - Herzlich- und Menschlichkeit. Denn emotional war die Situation doch nur schwer verständlich aufzunehmen und eigentlich überhaupt nicht richtig wiederzugeben.
Da kann Liebe auch noch etwas anderes sein, als die menschlich, allgemein bekannte Liebe, die von den meisten Leuten mit Sexualität und Besitzdenken verwechselt wird – nein, das ist kaum die wahre Liebe. Außer bei meiner Frau und meiner Oma, hatte ich diese Art der wahrhaftigen Liebe noch nicht erfahren. Da war bisher nur Objektbezogenheit zu Geld und Autos, aber nicht zu Menschen. Die Liebe, die ein Maßstab für die transzendente Öffnung ist, gehört in eine andere Kategorie. Sie ist eine Macht, die sich objektlos und richtungslos verströmt und mit der Zeit zur Konstanten wird. Hoffentlich bleibt dieses Gefühl der Liebe bestehen und rückt alle anderen Emotionen, im Laufe der Ereignisse, in ein anderes Licht. Auch das ist wieder ein weiterer Schritt zur Heilung – wenn nach sich dem Licht (ist Liebe) ausgerichtet wird!
Ich glaubte zwar zu wissen, dass es sie geben sollte, aber so offiziell wahrnehmen konnte ich sie vor dem Kennenlernen meiner Dasty, in meinem eigenen Empfinden und Gefühl noch nicht. Da gab es zuvor kein gleich bleibendes Gefühl der >Beständigkeit<, was irgendwie der Vorstellung von „Liebe“ gleichgekommen wäre. Obwohl ich wusste, dass auch bei jeder Form des Gewahrwerdens und der Visualisierungen die innere Liebe eine wesentlich Rolle spielt. Denn nur die Liebe ist der Magnet, der die Substanz des Universums herbeizieht und jede Vorstellung dann mit Leben erfüllt. Wer mit “Vorstellungsgesetzen” (Affirmation/ Visualisieren/Imagination) schon einmal zu tun hatte, wird bestätigen können, dass wenn diese Gesetzeswünsche angewandt werden und die erhofften Vorstellungen nicht erreicht werden, dann liegt der Grund sehr häufig darin, dass wir unsere Vorstellungswünsche nicht bis in die Verwirklichung hineinliebten. Dann war das Herzempfinden nicht groß genug und allein das Bestreben ohne Liebe (Herzenswunsch), das reicht eben nicht zur "Wunscherfüllung“ aus. Die Liebe zu unserer Wunschvorstellung ist das Geheimnis zu ihrer Verwirklichung. Nur unter der Voraussetzung der Herzbeteiligung können ferner auch Medizinräder (indianisch), Mantras und Mudras (asiatisch/buddhistisch) und Glücksräder (germanisch/keltisch), die, dem eigenen seelischen Empfinden entsprechen, erstellt werden.
Sollte dies meine Offenbarung zwischen Exzess und Askese werden? Denn es hatte sich schon irgendwie eine Veränderung durch die direkten Erfahrungen gezeigt - nun musste ich sie in mir prägen. Ich spürte, wie ich endlich einmal anfing, mich mit der Umwelt der Mitmenschen verbunden zu fühlen. Diese erste Woche hier auf Ibiza, machte mir mit der totalen Euphorie des Überschusses an Selatonin und Adrenalin, wie beim Kokskick deutlich, was ich für eine Verbindung zu meinem Umfeld und den dahergehenden Empfindungen haben kann. Diese Verbundenheit, dass alles ringsum plötzlich näher und präsenter, trotzdem distanzierter und eins mit mir ist, stimmten mich mehr als glücklich und niemals werde ich es so umfassend in Worte kleiden können, dass es auch verständlich wird.
Diese Annäherungsweise an eine mystische Dimension, geschah mit spürbarer Wirkung, wobei ich in meinem Inneren in die Ferne sah. Eine so genannte Weitsicht in mein Inneres, durch den Nabel meiner Selbst. Ich war nicht mehr mit meinen weltlichen Zielen beschäftigt. Über mein nacktes Gewahrsein, was zwar in dem Moment auch gleichzeitig die innere Wachheit zwar irgendwie getrübt, aber trotzdem gleichzeitig auch geschärft, und so vollzog sich eine Erkenntnis zu einem neuen Bild. Mit einer völlig neuen Dimension. Das war das Gefühl des Einklangs der Vollkommenheit. So blickte ich in die Ferne, obwohl ich in mir ruhte. Glatter Wahnsinn und vor allen Dingen auch schrecklich unverständlich, da unbekannt und da es meine Frau nachempfinden konnte und laut ihrer Erklärung Ähnliches empfand, eine neue Verbundenheit. Parallel und trotzdem synchron, mit einer unwahrscheinlichen Sensibilität. Das verstand ich jetzt endlich auch unter dem Wort Synchronizität, das der bekannte Schweizer Psychologe Carl Jung (1875 – 1961) geprägt hat und zusammengefasst ein Muster von zusammenhängenden Ereignissen benennt, die in Form von Objekten, Gedanken, Ideen, Zufällen (oder sogar in Kombination davon) auftreten und für den Betrachter alle das gleiche Thema oder die gleiche Bedeutung haben.
Synchronizität ist oft das unheimliche Gefühl, dass jemand oder etwas "hinter den Kulissen" agiert, es, sowie uns leitet und dem Gesamtbild Farben verleiht. In Wirklichkeit ist dieses "etwas“ genau das, was im Westen als die allwissende höhere Macht (Einstein nannte es die übergeordnete Denkkraft und Vernunft), der Ursprung des Bewusstseins oder der allmächtige "Gott" bezeichnet wird. Die modernen Wissenschaftler wie David Bohm oder Rupert Sheldrake verbinden in ihren Beschreibungen die verbindende Kraft als das Quantenpotenzial oder das morphische Feld.
Wie schon bemerkt und angeführt, fühlte ich mich wie in eine Wolke gehüllt am Himmel, doch trotzdem mit Pflanze, Erdreich und Gestein verbunden und für die Wahrheit und Liebe glorifiziert. Es war kein Bestandteil eines flachen Hintergrundes mehr, der mich nichts anging, sondern ganz deutlich und eindeutig ein kollektives Bewusstseinsempfinden. Mit dieser Wahrnehmung kann wohl auch die von Mystikern beschriebene Empfindung des Eins-SEINs, mit allen Dingen einhergehend bezeichnet werden. Erstmalig erkannte ich in meinem eigenen Gesichtsfeld dieserlei Zusammenhänge.
Aus diesen emotionalen Betrachtungen rausgerissen, musste ich dann wieder meinen Weg nach Berlin antreten. Ferner hatte ich die ersten Seiten “des Buches gegen die Panik” von Arastéh gelesen und war zufrieden, dass dieser Arzt nicht mein Vertrauen besaß und ich ihm persönlich nicht anvertraut war. Denn für mich war aus jeder Zeile seines Buches herauszulesen, dass dieser Mensch mit Intentionen und dem Verständnis für Seele, Körper und Geist noch nichts zu tun hatte. Es schien ein junger Geist und kein alt verwurzelter zu sein, denn es war aus seinen Zeilen zu lesen, sogar überdurchschnittlich abweisend sogar, wenn es sich um alternative oder komplementäre Erkenntnisse handelte.
Denn da musste ich mitbekommen, dass HIV/Aids nur nach klinischen Kriterien bestimmt wird. Ferner schreibt er: “Zunächst sollte die Viruslast im Blut regelmäßig gemessen werden, um möglichst schon vor dem Absinken der T4-Lymphozyten gewarnt zu sein. Die hierzu genutzten Labor-Verfahren sind in ihrer Handhabung sehr schwierig, und es gibt kaum zwei verschiedene Verfahren oder Labore, die beim gleichen Blut des gleichen Patienten zur gleichen Zeit zum gleichen Ergebnis kommen!” (Äh -? was war das?) Das konnte ich nicht verstehen. Aber trotzdem besteht er uneingeschränkt auf die Vergabe von Organbelastender Medikamenten- und Dreierkombi-Verabreichung - also sprich: antiretroviraler Kombi-Therapie. Bei diesem Widerspruch in sich selbst, einfach unverständlich, dass eingeräumt wird, dass die Verfahren alle “nichts taugen”, es aber trotzdem nur eine einzige Anerkennung- und Behandlungsmethode geben soll. So was ist für mich absolute Arroganz und irgendwo mit Dummheit zu vergleichen und hat keine Aussagekraft der wahrhaftigen Einsichten für das Ganze, und schon gar nicht auf medizinischer Ebene. Ich frage mich dann immer wieder, warum dafür studiert wird – und wie solche Leute solche Posten bekleiden dürfen. Da solcherlei Widerspruch keine Professionalität benötigten. Ein leitender Oberarzt und dann solche eingeschränkte Denkweise.
Das war aber nur die eine Aussage. In einer Anderweitigen fand ich noch Bedenkliche, als diese, nämlich die folgende Bemerkung von ihm: “Test-Durchführungen ... Such-Test - Elisa - ... Aufschluss darüber gibt, ob Antikörper gegen das HIVirus im Blut sind. Ist das nicht der Fall, also werden keine Antikörper gefunden, ist dies fast "(was heißt hier fast)" beweisend, dass keine Infektion stattgefunden hat.” - “Werden aber Antikörper gefunden, bedeutet das nicht notwendig, dass eine HIV-Infektion vorliegt. Das ist zwar bei den meisten der Fall, bei vielen handelt es sich aber auch um so genannte falsch positiv Ergebnisse, d.h., es werden zwar Antikörper gefunden, die denen der Antikörper ähneln, die aber trotzdem nicht in Reaktion auf eine HIV-Infektion, sondern gegen eine ganz andere Krankheit gebildet worden sind.” Na ja, auch sehr widersprüchlich aber eben, okay soweit - und was sollte ich davon halten? Und warum „mussten“ dann laut seiner Anweisung hammerharte Medikamente eingenommen werden? Aber wie ich dann in Erfahrung bringen konnte, sind dies dann doch mehr als 60 Infektionserkrankungen, die von der Grippe, über Rheuma, bis hin zu Hepatitis und ziemlich heimtückischen anderen Erkrankungen reichen. Nun wird es aber wirklich ganz phänomenal, wenn den Ausführungen Herrn Dr. Arastéh gefolgt wird.
“Wenn also über die Viruslast (viral load) und den Elisatest keine Infektion nachzuweisen geht, dann gibt es auch noch das Western-Blod-Verfahren ...” – so heißt es weiter: “... ein Bestätigungstest zur Gegenkontrolle (Westernblot), der erst verhältnismäßig sicheren" (was heißt verhältnismäßig sicheren) Aufschluss darüber gibt, ob es sich um eine HIV-Infektion handelt. Wenn auch aus diesem Befund ein unsicherer Befund erfolgt, sollte eine direkte Nachweis-Methode (Antigen-Nachweis) durchgeführt werden”. Hört sich so was nicht an, als ob auf Biegen und Brechen die Diagnose HIV/angeblich AIDS gefunden werden muss?
Weiter heißt es dann bei Prof. Arastéh: “Der medizinische Wert der positiven Test-Ergebnisse ist begrenzt”. Und auch zu naturheilkundlichen Verfahren äußert er sich sehr distanziert. So hatte ich also bei meinen zukünftigen Pendelaktionen damit zu tun, mir noch mehr Informationen zu besorgen, denn mit solchen Aussagen und Büchern lässt sich nun wirklich nicht viel anfangen. So nahm ich für mich die bisherige Information mit auf den Weg, dass es also vier unterschiedliche HIV-TEST-Verfahren gab, die in ihrer Aussagekraft alle angezweifelt werden können, und dem zufolge nur als Spielzeug den Medizinern und besonders der Pharmaindustrie diente.
Es stellte sich dabei natürlich für mich die Frage, warum und weshalb demnach bei einigen Menschen, auf Biegen-und-Brechen HIV mit Aids-Voraussage diagnostiziert werden sollte und demnach auch bestätigt werden musste? Warum gab es vier völlig unterschiedliche Methoden, die einzeln für sich alle angezweifelt werden und letztendlich nicht stimmen mussten? Medikamente “müssen” aber eingenommen werden, die die anderen Organe noch mit und deutlich mehr belasten, als es alle Eventualitäten nur vermuten lassen können? Solcherlei Äußerungen kann ich von ihrem Inhalt dann einfach nicht verstehen oder ernst nehmen, auch wenn sie gesetzlich geregelt werden und ich muss mich fragen ... bin ich nun so dämlich, oder was soll das?
War das anfänglich nur ein christlich, demokratisches Unterfangen, welches in den 80er Jahren dazu dienen sollte, Homosexuelle, Prostituierte und Drogenkonsumenten zu kennzeichnen - zu stigmatisieren? Es passte auch zu dem damaligen Unterfangen der Pharmaindustrie, (laut Spiegelartikel von 84) synthetisches Rauschgift herzustellen, um die Konsumenten nach ca. fünfjährigem Gebrauch, mit tödlicher Krankheit zu infizieren, damit das Sozialsystem der Bundesrepublik Deutschland entlastet werden konnte.
Ferner noch meine persönliche Kenntnis, dass in den 60er/70er Jahren Westberlin den überwiegenden Teil des Rauschgiftes, wie LSD, Speed und Heroin, aus der benachbarten DDR (ziemlich offiziell) bekam. Aus der Haupt-Stadt, von der Humboldtuniversität in Ost-Berlin aus, wurde es in den Westen eingeschleust. Das waren damalige Abenteuer, die ich selbst erleben, mit eigenen Augen sehen, mit eigenen Händen berühren und mit eigenen Füßen tragen durfte. Es sollte zur Unterminierung West-Berlins dienen, und nachdem ich mir dem gesamten Umfang dieser Aktionen damals bewusst wurde, nachdem ich es anfänglich nur als Gag und Abenteuer meiner Haschrebellen-Ära mit RAF-Attitüden-Anknüpfung betrachtete, war ich mehr als zufrieden, dass ich aus diesem Unterfangen rauskam, ohne, dass mir nachgestellt, oder ich beseitigt wurde. Es war eine Nummer zu groß für mich, solcherlei Geschäfte mit solcherlei Absichten zu tätigen, nur um mein eigenes Auskommen zu sichern. Andere hinterfragen solche Zusammenhänge nicht und schienen finanziell zufriedener zu sein - für mich gab es dabei aber kein Spiel oder schon gar keine Verantwortungslosigkeit dem Gegenüber. Dann musste ich eben auf eine gewisse finanzielle Unabhängigkeit verzichten.
Ich weiß nicht, was die Akten der politischen Polizei und der Stasi darüber bestätigen. Aber ich wurde auch in West-Berlin über Jahre beschattet und die Aktion mit der Fluchthilfe im Jahre 75, was letztendlich auch demzufolge eine Verhaftung der Staatssicherheit, durch gute Beschattung und Beobachtung aus unserem Westsystem heraus war. Denn es gab beste Zusammenarbeit - und wirklich „wissen“ und begreifen, lässt sich das, immer erst viele Jahre später.
Was war ich doch für ein dummer kleiner Wicht, der nichts wusste – also ein NICHTS, in der “verbotenen Stadt” Berlin - ein fluktuierendes NeutronXXI.1 nur - und eigentlich nicht mehr. Ich selbst machte mich doch gelegentlich zum Spielball von fremden Interessen und hatte stets mehr als Glück, dass ich so relativ ungeschoren, da dann auch überall immer wieder rauskam. Nun das Phänomen mit dem Virus. Und ich musste positHIV sein? Ich hatte langsam berechtigten Grund dies zu bezweifeln!
Der Rest des Lebens war zum Lernen da. Dabei musste ich über meine späte Erkenntnis lächeln. Aber da kamen schon wieder die nächsten Ereignisse auf mich zu. Denn während ich die Blutuntersuchungen im AVK absolviert hatte und auf die Ergebnisse warten musste, rief eine Organisation zur Demonstration auf, die dem nationalsozialistischen Gedankengut zugeordnet ist. Sie erhielt sogar Polizeischutz und wurde genehmigt. Ich war sprachlos über diesen Schutz für Leute, die Ausländer, Behinderte, Obdachlose und Minderheiten über die Straßen jagen, verletzen und zu Tode prügeln durften. Die mit welchem Recht eigentlich, deren Wohnheime anstecken durften und dann nur äußerst profan den Zeigefinger, “du-du-du”, erhielten und von einem einheitlichen, deutschen Staatswesen gedeckt wurden. Diese “Gerechtigkeit” war so eine Ernüchterung, Qual und ein Schreckenssymbol für Angst und Hass, der bei solcherlei Unterstützung von Staatsseiten, mir das Grauen und eine so tiefe Furcht verdeutlichten, dass auch dies schon wieder ein Grund für verzweifelnde Gedanken war. Nein, nein, nein diese Stadt und dieser Staat waren für mein Empfinden einfach die Hölle. Die Hölle pur. Ein völlig überdimensioniertes Ungeheuer - eine Qualle, ein Vernichtungsapparat!
Ich konnte mich erinnern, dass gegen die RAF damals sofort etwas unternommen wurde und eigentlich genügend Gesetze vorhanden waren, um gegen kriminelle Vereinigungen vorzugehen. Aber nein, ich lief mit dem Siegel der kriminellen Veranlagung herum und die, die nur Gewalt, Mord, Totschlag und Brandstiftung im Kopf hatten und dazu auch noch öffentlich aufriefen, waren “ehrbare” Demonstranten, die von der Polizei geschützt wurden. Wer soll so was verstehen können? Ich jedenfalls nicht!
Nicht ein einziges Mal in meinem bisherigen Leben, äußerte ich eine negative Handlung gegen einen normalen Bürger, einen redlich arbeitenden Menschen. Ich betrog sie nicht, ich bestahl sie nicht und ich beraubte sie nicht. Ich jagte keine unterdrückten, ich brandschatzte keine Ausländer und ich quälte keine Obdachlosen in den Tod. Und deshalb war ich ein kriminelles Subjekt, der „Abschaum“ also, woraus ein krimineller genetischer Defekt hervorgehen sollte - ja, so wurde es mir eingeimpft!
Dabei bestanden meine Differenzen vorrangig aus Querelen mit der Polizei und Justiz, anderweitig hatte ich nur mit V-Männern, Zuhältern und Rauschgifthändlern erhebliche Meinungsverschiedenheiten, die sich durchaus auch mal im versuchten Totschlag, Raub und Erpressung äußern konnten. Denn ohne Schule, ohne Ausbildung, mit Berufsablehnung vom Arbeitsamt und direkter Arbeitsvermittlungssperre, da musste auch ich irgendwoher mein Geld zum Leben beziehen. Na gut, letztendlich konnte ich mich nicht beschweren. Denn dass ich wenigstens so über die Runden kommen durfte, dafür sorgte die Justiz ebenfalls. Mit einer richterlichen Anordnung, dass ich das Existenzminimum beantragen musste. Ich glaube aber, dass das zur weiteren Kontrolle diente. Bewährungsstrafe, weil ich mich nicht beim Sozialamt melden wollte und anstellte - also, was das alles sollte waren mir stete Rätsel!
Aber ich wurde wenigstens nicht direkt und massiv verfolgt. So wie es im Dritten Reich bei Adolf üblich war. Nun aber wurden die neuen Gesinnungsgenossen beschützt und von der Polizei flankiert, damit es mit aufgebrachten Bürgern nicht zu Auseinandersetzungen kam, die gegen die Rechte Gewalt demonstrierten. Denn wir benötigten gewiss keine zweite Reichspogromnacht wie im November 1938 - auch wenn ich dies nicht miterlebt hatte, so reichte mir durchaus mein eigenes Leben aus, um zu wissen, was Stigmatisierung und Verfolgung heißt.
Also musste ich doch im Allgemeinen, mit meinem bisherigen Leben rundum zufrieden sein. Schließlich hatte ich es auszufüllen verstanden und mich schon mit vielen guten Dingen beschäftigen können. Das habe ich aber alles schon angeschnitten. Und jetzt war meine Gesundheit vorrangig. Wobei ich viel zu lernen hatte, musste ich vorerst die Ergebnisse dazu in Berlin abwarten.
Die Blutwerte hatten sich etwas verbessert und die Leishmania war scheinbar ebenfalls auf dem Rückzug. Ich musste also wieder die AmBisome erhalten und meine Combivir und Ziagen weiternehmen. Inzwischen hatte ich aber auch in Erfahrung bringen können, dass die Verabreichung von Combivir, nur innerhalb von 17 bis 22 Monaten eine deutliche Verbesserung der Blutwerte bewirken kann. Darauf wurde vom Hersteller GlaxoWellcome hingewiesen. Das sagt einem jedoch kein Arzt und das hieß für mich, dass ich die Medikamente noch rund dreizehn bis achtzehn Monate einnehmen musste.
Jedenfalls vergingen die Tage recht rasch mit vielen Besuchen bei Freunden und Bekannten meiner Frau. Grosse Strecken konnte ich noch nicht laufen und dafür hatte ich auch meinen Behindertenausweis, mit dem ich mir zunächst wieder Berlin anschaute. Manchen Tag fuhr ich bis zu acht Stunden spazieren und machte dann eben, bei den mir lieben Bekannten und weitläufigen Kumpels und Freunden halt. Einen kurzen unangemeldeten Zwischenstopp sozusagen. Mein lieber Freund Ralle (Ralf), der mich auch diesmal wieder vom Flughafen abgeholt hatte und mir versprach, mir die Last mit den Koffern, auch beim Abflug wieder abzunehmen. Denn ich konnte einfach noch nichts selber tragen. Mit dem Gepäck war das klar, aber auch beim Einkaufen musste ich feststellen, dass ich die meisten Artikel nur einzeln, an mehreren aufeinander folgenden Tagen, nach “Hause” bringen konnte. Meine Kraft reichte einfach nicht für eine volle Einkaufstasche.
Vom Gefühl her, war mein “zu Hause”, nicht mehr Berlin - irgendwie schon längst nicht mehr. Ich konnte trotz des Aufrufes vom Bundeskanzler, der nach dem “Aufstand der Anständigen” rief, nur eine bestellte Staatsprozession zur Bemäntelung von Politikerschlaf und Regierungsohnmacht erkennen und mich mit den Begebenheiten nicht anfreunden. Denn die Kampagnen für Sozial- und Ordnungspolitik, waren mehr als zynisch. So, wie ich es selbst an mir schon erleben durfte. Und immer wieder brachen in dieser Stadt, bei mir im Herzen, alte Wunden des „Verschreck-Seins“ auf. Die ganzen Provinzpossen mit dem Syndikats-Chef Kohl, nach der Vereinigung, konnten mir keinen Eindruck von Freiheit und Fortschritt vermitteln und nun das. Dazu kamen die Erkenntnisse aus meiner HIV/Aids-Erfahrung, die ich nun durchzustehen hatte. Nee danke!
Mit diesen Perspektiven war ich ein Gefangener der Angst. Denn in den neuen Bundesländern gab es bereits einige Städte, die ganz dubios benannte Zonen einrichteten, die von den Bürgermeistern geduldet, von selbst ernannten arischen Neonazis, den Ausländern den Boden verboten - wie konnte das nur alles sein. Dazu kamen die eigenen Erfahrungen, die ich nur in einem einzigen Beispiel erwähnen kann, da es sonst den Rahmen sprengt. Da hatte mir in Biesenthal doch eine CDU-Politikerin einmal ganz offenherzig erklärt, dass sie die Brandstiftung im Asylantenheim für Ausländer verstehen könnte, da der ehemals sozialistisch geführten Jugend heutzutage keine anderen Perspektiven eröffnet würden.
In ausländischen Reiseführer-Broschüren wurde den Deutschlandreisenden empfohlen, in der Nacht und am Abend, die Straßen zu meiden. Wegen neofaschistischer Umtriebe. Was sich auf solche Erkenntnisse in meinem Inneren abspielte, das kann ich nicht beschreiben und da bin ich auch nicht bereit, in weiteren Kommentaren und Diskussionen diese Aspekte zu vertiefen. Denn das machte meine gesamte Erholung und Betrachtung, über Frieden, Harmonie und Liebe, mit einem Schlag zunichte und war trotzdem tägliche Konfrontation und Wahrheit - eben auch Realität. Wie sollte das nicht gesehen, oder sich darüber hinweggesetzt werden?
Jeder Deutsche, der mit seinen Steuern solch ein System unterstützt, war für mich ein Verbrecher und jede jugendliche Glatze, wurde von mir sofort in Zusammenhang mit Neonazis gebracht. Puh, was für ein Gräuel und was für eine geistige Anstrengung - aber auch Verarmung. Dabei wirklich positiv zu sein, ohne Magengebrubbel, vernünftig zu denken, das war ziemlich unmöglich. Aber ich bin ja positHIV – was soll es!
Menschen, die Haschisch rauchten, wurde der Führerschein abgenommen und sie wurden mit Strafen für das Rauchen bedroht. HIV/Aids, chronisch Kranke wie Magersüchtige erhielten Fahrverbot und wurden bestraft. Gewaltverbreitende, Parolen schreiende Neonazis wurden von Polizei und einigen Bürgermeistern geschützt, sodass die Staatsanwaltschaft die Akten verschwinden lassen konnte und die Täter nicht verfolgen mussten. Ich wusste wirklich nicht mehr, für was ich auch nur einen einzigen Tag im Gefängnis verbracht hatte, und weshalb ich heute noch verschiedentlich, den ermittelnden Polizeiaktionen willkürlich, ausgesetzt blieb, woraus sich meine permanente Angst ergab.
Um mich über diesen Ärger hinwegzusetzen und mich selbst zu beruhigen, ging ich zum Qi Gong Unterricht. Das war eine wohltuende Entspannung und brachte mich meinen geistigen Inhalten auf Ibiza wieder näher. Wie sollte ich es nur hinbekommen, dass ich mich mit der Gegenwart nicht beschäftige und die persönliche Vergangenheit vergesse?
Meine einzigste Beruhigung war es, dass ich wenigstens laut Gesetz in Deutschland ein Recht hatte, am Leben bleiben zu dürfen. Ferner natürlich auch, dass meine Gesundheitsbemühungen soweit von den kassengesetzlichen Bestimmungen abgedeckt waren - jedenfalls bisher. Was noch kommen sollte, das konnte ich zu dem Zeitpunkt nicht wissen. Um den Rest, musste ich mich ja eigentlich nicht mehr kümmern. Das, war gegenüber Deutschland, auch das einzigste Gefühl meiner Dankbarkeit. Ansonsten wurde mir ziemlich schlecht. Ich durfte wirklich nicht überlegen. Und was erwartete ich auch eigentlich von einem Land, wo Heilen und Handauflegen mit einem Gesetz von 1939 unter Strafe standen? Wo Steuerflüchtlinge und andere "Verbrecher" geehrt wurden? Da ist es auch selbstverständlich, dass Betroffene immer eine andere Wahrheit als deren Peiniger erleben. Nun war ich betroffen und dies nicht nur von meiner fehlenden Gesundheit her, sondern auch durch die politischen Verhältnisse, die die geistige Harmonie störten.
Durch meinen Lebensmut und dem ungebändigtem Drang nach Frieden und Wohlbefinden, weshalb ich die strapaziösen Reisen hin und her in Kauf nahm, musste ich für mein Rückreiseticket zunächst beim Essen sparen. Einkaufen ging da sowieso nicht und ich lebte von einem Döner und einem Liter Milch am Tag. Da kam noch einmal völlig unbürokratisch eine Zuwendung von der Aids-Stiftung Bonn. Und siehe an, “immer, wenn de denkst, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!” Die Besuche im AVK nutzte ich ausgiebig zum Frühstück, in deren Küche – auch wenn die Ernährung zu wünschen ließ, doch besser, als gar nichts.
So verging die Zeit und noch vor Weihnachten konnte ich zurück in mein kleines Paradies, zu meiner Frau und meinen Tieren. In meinen Garten, zu Bäumen und Pflanzen - und an meinen kleinen heiligen Gebetsort, mit Stein-Mandala. Denn ich wollte von der Klapsmühle des Lebens gar nicht mehr soviel mehr wissen, als dass ich mich noch einmal in einen “heilen” Zustand versetzte und wieder zur Ruhe finden konnte. Auch die Qi Gong Übungen hatten mich wieder einen Schritt weiter gebracht.
Denn die Umwandlung durch Qi in Gong kann erreicht werden, wenn sich der Mensch den universellen Eigenschaften angleicht, welche Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht sind.
Regeln das Leben zu verstehen, die mir bei vielen neuen Erfahrungen aus Feng Shui und Qi Gong vermittelt wurden, sind die wichtigsten Erkenntnisse: Qigong (Qi Gong) selbst-bewusste Handlungen des Qi & Gong, handelt es sich hierbei um “Lebensenergien”, die mit “Lichterlebnissen” gleichgesetzt werden können. Aber was wird im westlichen Kulturkreis schon über die Wissenschaft von Körper, Geist und Seele gelehrt? Jedoch wird der Begriff des Qi – Lebenskraft und Energie - auch im Westen immer populärer. Das besagt, dass das gewöhnliche Qi durch eine hochenergetische Substanz ersetzt wird, die Gong genannt wird. Das Qi ist allen möglichen Umwelteinflüssen unterlegen, wogegen das Gong eine höhere Art von Energie aus dem Universum (schöpferisch), gegen Krankheiten resistent ist.
Professor Lili Feng vom “Scripps Research Institut” in Kalifornien studierte zusammen mit ihren wissenschaftlichen Mitarbeitern die Lymphozytenresistenz gegen das HIVirus in vitro. Die vorläufigen Resultate der an Qi Gong Praktizierenden durchgeführten Untersuchungen sind beeindruckend. Wie ich auch eingangs schon in anderem Bezug erwähnte, ergaben sich hierbei Ergebnisse der Zellen, die sich nachweislich als resistent erwiesen haben. Ein Molekularbiologe der Forschungsgruppe fand heraus, dass die neutrophilen weißen Blutkörperchen - die eine Schlüsselrolle bei der Betrachtung bakterieller Infektionen spielt – von Gong-Übenden 30 Mal länger leben als gewöhnlich und dass sie auch während der verlängerten Lebenszeit normal funktionieren. Gegenwärtig ist Prof. Lili Feng dabei, die Untersuchungen auszuweiten und die Daten von mehr Praktizierenden mit einzubeziehen.
Die durchgeführten Gesundheitsuntersuchungen beziehen sich auf öffentliche Zahlen aus den Jahren 1998/2000 in China. Einige der wichtigsten Ergebnisse sind:
6192 (95,59%) von Gesundheitspraktizierenden, von ihnen hatten früher an verschiedenen Krankheiten und Gesundheitsstörungen verschiedenster Organsysteme gelitten (u.a. kardiovaskuläres System – Herz – Kreislauf – Nerven-, Verdauungs- und Atemsystem, urogenitales System, Blut bildendes und Immunsystem, Bewegungsapparat etc. …
Übungsdauer beliefen sich auf durchschnittlich 1,8 Jahren bei ungefähr 2 Stunden pro Tag und führten zu folgenden Ergebnissen:
92% von ihnen hatten „völliges Verschwinden“ der Symptome gemeldet. 9,74% hatten geringe Verbesserung bemerkt und nur 0,14% hatten keine deutliche Verbesserung bemerkt.
Die Heilungsrate von Gesundheitspraktizierenden des Qi & Gong, die mehrere Krankheiten (Heilungsrate 89,73%) oder nur einer Krankheit (Heilungsrate 88,83%) hatten, sind vergleichbar. Die Untersuchungen zeigten eine leichte Erhöhung der Heilungsrate bei längerer Übungspraxis, die bereits nach zwei Jahren sehr hoch einsetzt. Die Heilungsraten bei 2, 3 und 4 Jahren sind 91,24%, 92,45% und 95,96%.
Es bleibt wichtig zu bemerken, dass diejenigen welche die besten Ergebnisse berichteten, keinerlei herkömmlicher medizinischer Behandlung, keine alternativen und komplementären Medikamente, Vitamin/Mineralien oder andere natürliche Gesundheitsprodukte verwendet hatten. Diese Praktizierenden halten sie für überflüssig und möglicherweise sogar für ihren systematischen Gesundheitsprozess störend.
So jedenfalls Studien und Untersuchungen an mehr als 6000 Falun Dafa-Praktizierenden in China, die bedeutende Gesundheitsverbesserungen zeigten. Mehr als 90% der Praktizierenden mit einer oder mehreren Gesundheitsstörungen hatten „völliges Verschwinden“ oder „Verbesserung“ der Symptome angegeben; zudem wurde noch von positiven psychischen und physischen Effekten berichtet und einer damit einhergehenden besseren Lebensqualität und eines verzögerten Alterungsprozesses.
Vom irdischen Leben hatte ich in sofern, genügend Facetten mitbekommen und war durch viele Höhen und Tiefen geschritten. Exzessiv, wie asketisch. Nun verlangte mein Geist, mein Verstand und mein Körper nur noch sehr viel Ruhe. Wie oft hatte ich mich außerhalb des Mittelpunkts liegend wieder gefunden und war immer wieder aufgestanden.
Ein, zwei, vielleicht auch drei Mal konnte ich noch aufstehen und hatte auch noch die Kraft für weitere Jahrzehnte, wenn ich mich nicht mehr auf Risiken und Abenteuer einließ - und ich der Schulmedizin etwas aus dem Wege ging. Und “außerhalb des Mittelpunktes”, da lag ich mit meinen Taten, Einstellungen und dem dazugehörigen Verhalten eigentlich immer. Außerhalb des Mittelpunkts, überspannt und verschoben, nennt sich doch auch exzentrisch. Hyperaktiv und exzentrisch, und gelegentlich auch etwas cholerisch. So verlief eben auch mein gesamtes Leben.
Aber dieser Exzentrik sollte ich wohl doch noch mehr Bedeutung beimessen und Aufmerksamkeit schenken. Mich nicht in den Wirren der politischen Chaosstrategie von Berlin verstricken, sondern geistig daran arbeiten, dass ich doch gerade wegen meiner Exzentrik häufig um Verstrickungen anderer Art, herumgekommen bin. Denn wo passte ich eigentlich schon rein? In keinen Kreis und kein Milieu.
Wie Jesus schon, auch Einstein oder Françoise Villon und auch Jeanne d’Arc Exzentriker waren. Aber noch besser ist Buddha und Jesus als Exzentriker zu bezeichnen. Denn alle die, die zu ihrer Zeit außerhalb der breiten Masse in Schuldtürmen und Nervenkliniken, für immer weggesperrt, verfolgt und gekreuzigt wurden, waren ihrer Zeit voraus - galten als „ver-wirrt“! Weil sie eben mit ihren Meinungen und ihrem Verhalten außerhalb des Mittelpunkts der Gültigkeit der verführten Masse und breit vertretenden Meinung lagen. So etwas nenne ich persönlich dann auch Persönlichkeit.
Auch wenn es dieser Außenseiterrolle treu zu bleiben, ein großes Maß an Mut abverlangt und vieles aufzugeben fordert, so macht es einsam und doch frei. Aber diese Polarität von Einsamkeit und Freiheit stärkt auch. Und wenn es so was wie Seelenverwandtschaft gibt, woran ich ziemlich fest glaube und überzeugt von bin, dann bin ich mit solcherlei Geistern ebenso, wie mit meiner Frau, schon seit Urzeiten verwandt. Nur Einsamkeit und Freiheit, mit Liebe, Toleranz und Respekt vor dem Leben im Allgemeinen gepaart, kann mir persönlich das Gefühl von Wohlempfinden geben.
Diese Stärke ließ mich über die Dummheit der Masse, auf ausgetretenen Wegen zu marschieren und alles zu schlucken, immer wieder überleben. Dabei hat Georg Bernhard Shaw wohl mal gesagt: “Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, weshalb die meisten Menschen sich vor ihr fürchten. Oder mit Mark Twains Worten gesprochen, “immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit, sich zu besinnen”.
Jedoch in dieser Stadt Berlin war nun wieder alles anders und ich war glücklich, dass ich dem aus dem Wege gehen konnte und noch zur rechten Zeit meine Fühler nach Ibiza ausgestreckt hatte. Denn hier hatte ich, bzw. wir, auch endlich wieder Freunde, wobei mir das mañana, mañana so gut gefiel und vor allen Dingen die Unabhängigkeit von oktroyierten weltpolizeilichem Größenwahn mit amerikanischer Besserwisserei.
Jedenfalls hätte ich in meinem gegenwärtigen, gesundheitlichen Zustand es nicht mehr geschafft, mich woanders und vor allen Dingen im europäischen Ausland durchzusetzen. Unsere anfänglichen Begegnungen mit Anschlägen auf unser Leben, dem hätte ich heutzutage nichts mehr entgegenzusetzen. Aber letztendlich hatte auch die Leishmania diese damalige Todesangst ausgenutzt, um sich in meinem Körper einzunisten. Auch dies werde ich niemals beweisen und nachprüfen, geschweige bestätigen können, es ist aber zeitlich übereinstimmend und ein festes Bild meiner Wahrnehmung. Ich werde mich dbzgl. nicht täuschen.
Unter dieserlei Umständen und Bedingungen, geht es auch gar nicht anders, als an Kismet und Karma zu glauben. Denn als Exzentriker hatte ich gewiss einen anderen Weg zu beschreiten, als mich um profane Alltagsdinge zu kümmern. So kann ich in der Waagerechten bleiben, muss mich nicht verlagern oder senkrecht nach oben oder unten beamen müssen.
Nun kann ich mich in der Horizontalen entfalten und mit dem Gesundheitsbild und der körperlichen Schwäche, bei der Diagnose, im wahrsten Sinne des Wortes - waagerecht durch Bett- und Ruhelage nur noch geistig - mehr oder weniger jedenfalls. Neue Wege gehen, denn ausgetretene Wege sind das langweiligste, was es gibt. So wie ich in meiner Jugend schon sagte: “Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom!” In all meinen Existenzbetreffenden, philosophischen Betrachtungen blieb ich mir doch treu.
Auch wenn sich für mich damit, in diesem Leben als tief verbundener Existenzphilosoph und Überlebenskünstler, sich keine Reichtümer mehr erwirtschaften lassen, dient das exzentrische Denken über die alltäglichen Dinge, dass ich aus jeder Situation irgendwie profitiert habe und das Beste daraus auch weiterhin mir herausziehe. Egal welche Lebenslage, sie haben mir auf meinem Wege alle irgendwie geholfen, und mich wenigstens reich an Erfahrungen gemacht.
Natürlich sind meine Schwierigkeiten aus der Jugend, im preußisch geprägten Deutschland, bei preußischer Disziplin, vorprogrammiert gewesen. Denn um mein revolutionäres Wesen ausleben zu können, begann bereits in der Jugend der Mut zum Überleben, mit allen Konsequenzen auch Fremdes zu akzeptieren und Neues vorzuleben als Leitmotiv und Grundsatz zur späteren Lebenseinstellung.
Mittlerweile haben wir uns doch an Seuchen gewöhnt, warum sollte ich da nicht mit meiner PositHIVität zurechtkommen? Gerechtigkeit ist nur möglich, wenn wir sie selbst in uns tragen. Und dazu muss ich nun vergessen können und nicht mehr kritisieren. Denn die Vielzahl der menschlichen Absichten, Meinungen und Taten sind eben auch individuell verschieden - und nicht unbedingt mein Bestreben, aber tolerieren, dass muss man/frau es dann doch letztendlich. Wenn ich mich da an anderen Äußerungen hochziehe, dann mache ich mich ja selber fertig. Auch wenn es bei jeder Wahrheit und Gerechtigkeit immer wieder auch Verlierer gibt. Ich bin nicht traurig als Verlierer dazustehen, da ich aus Niederlagen mehr gewinne, als aus Siegen. Das war schon sehr früh meine Lebensmaxime. Wir müssen, so wie ich es stets tat, bei unseren Entscheidungen nur an jene erinnern, denen ihre Lebenschancen verweigert wurden. Oder denen, denen Hunger, Elend und Freiheitsentzug angetan wurde und denen gleichfalls kein Ausgleich für ihr Schicksal gegeben ist. Da habe ich doch wirklich Glück in Deutschland geboren zu sein, wo mir das größte Maß an bestimmten eingeschränkten Ansichten, Meinungen und Taten zur Verfügung stehen.
So ging ich trotz meiner eigenen Schwäche, erstens zur Demonstration gegen die Neonazis und am Weltaidstag auf die Straße zum Sammeln. Der Erfolg war nicht gerade aufregend, da ich mich gerade an diesem Welt-Aids-Tag wirklich absolut “beschissen” fühlte. Ich musste zurück nach Spanien und ich zählte jeden Tag. Nun waren es glücklicherweise nur noch Stunden sozusagen. Bei den Aborigiens ist es der Gedanke des Geistes ohne Zeit, der die Verbindung der Zwischenzeit schafft und zwischen Schöpfung und hier und jetzt verbindet. Dieses gab mir dann die Kraft, mich von meinem Freund Rally (Ralf) zum Flughafen bringen zu lassen, mit der baldigen Zuversicht, meinen Geist wieder in Frieden zu wiegen. Hoffnung zu tragen und auf das Erwachen der kritischen Masse, in einer holographischen Allianz mit androgyner Revolution zu warten.
Heutzutage bin ich mit meinem Denken nicht mehr allein (siehe kritische Masse) und daher komme ich mir auch längst nicht mehr so exzentrisch vor, wie es noch vor einigen Jahren, aber vor allen Dingen in meiner Jugend mir erschien. Meine Frau, Freunde von uns und ich glauben ganz gewiss, dass es noch zu erleben geht, den Grossen Meinungsumschwung der überheblichen Gleichgültigkeit des momentanen Weltbildes, von uns allen verändert zu erleben. Denn immer mehr Menschen beobachten mit Skepsis, das verzweifelte Festhalten an dem unhaltbaren Weltbild, was uns die Politiker noch gegenwärtig glaubhaft machen wollen. Aber es ist längst überholt.
Wir befinden uns an einem historischen Wendepunkt. Denn gerade in dieser Zeit entdecken Millionen, dass sie mit Geisteskraft verbunden sind, zu dem sie eigentlich auch schon immer potenziellen Zugang hatten. “WIR” sind die kritische Masse, wenn wir uns bemühen und achtsam sind. Wir haben Newton und Kant gelesen und wissen, dass es an der Dringlichkeit zum Überleben hängt, dass wir uns nun verändern werden. Es lässt sich ebenfalls nicht verleugnen, dass die westlichen Systeme zum sehr großen Teil an dem Elend in der dritten Welt schuld sind. Das sind Begebenheit, die keinem Menschen mehr entgehen und die wir alle in unser Bewusstsein integrieren. Damit sind wir dann unweigerlich schon „die kritische Masse“ und gehören auch teilweise schon zur androgynen, holographischen Allianz.
Seit Urzeiten haben die Menschen erweiterte Bewusstseinszustände erfahren, und manche haben sie auch schriftlich oder künstlerisch dokumentiert, wie Hieronymus Bosch, Escher, C. G. Jung, Stanislav Grof, Carlos Castaneda, Emerson, Aldous Huxley, Lerry Dossey, Frithjof Capra, Marylin Ferguson und viele, viele mehr.
Mit dem Rock'n roll, dem Beat und der Popmusik hat sich ein neues Bewusstsein entwickelt. Da gab es noch keine andere, bessere Zeit - wie die Gegenwärtige, die mit dem Ausmaß zu erkennen, etwas wirklich Neues zu entdecken, wie es die Erfahrungen der letzten zwei/drei Jahrzehnte verstehen lassen, nach den essentiellen Wahrheiten zu suchen, wie wir es in den letzten Jahrhunderten und zuvor noch nicht erleben durften. Jetzt hat die Technik mit Teckno-Musik neue Kathedralen des Glaubens geschaffen, die mit IHREM Beat den Takt für das laufende Jahrhundert und deren Spiritualität „stampft“ und trommelt. Da wird die Musik den Ton angeben und garantiert auch neue Glaubensgrenzen setzen. Die kommenden Generationen werden auf die Fortsetzung des Urtaktes, den sie als Herzschlag (Trommel) und Stimmenrassel im Mutterleib mit auf ihren Weg bekamen, auch zukünftig nicht mehr verzichten wollen, denn dafür gibt es heutzutage schon die entsprechenden Takte ihrer persönlich geprägten neuen MusikrichtungenXXI.2.
Aber allein die ausgelösten sozialen Veränderungen verlangen nach keiner Revolution im herkömmlichen Sinne, es ist vielmehr eine individuelle Transformation, wie auch ich sie mit dem Durchbruch in höhere Dimensionen erleben durfte. Ein neues Realitätsverständnis mit Weltanschauung entsteht, das Demokratie, technischen Materialismus und christlich (karitatives) Gesamtdenken mit allen Vorteilen in
sich einschließt, aber weit darüber hinausgeht. Das heißt, dass das alles von innen her erneuert wird, weil sich auch die Geisteshaltungen der Verwalter von den Institutionen langsam erneuern müssen. Das ist unweigerlich ein Prozess, der bereits begonnen hat. Auch wenn man/frau sich noch im Alltag sehr viel ärgern muss, und nicht immer und überall bemerken kann, so ist der Weg bereits begonnen. Das ist nur vorübergehend und kurzfristig eine Übergangsphase, wenn dabei die sonstige Entwicklung der letzten Jahre beobachtet wird. So nehme ich es an und alles verändert sich gleichzeitig -
unweigerlich.
Es wird natürlich noch einen Moment dauern. Aber das Streben nach dem Materialismus – und ihn auch noch zu huldigen, das ist nur die eine, sterbende Seite. Denn auf der anderen ist ein wachsendes Streben nach einer völlig neuen spirituellen Lebensart anzutreffen. Zwischen beiden stehen die empörten Vertreter von Konvention, Tradition und Religiosität. Ich hoffe nicht, dass das noch lange Mehrheiten sind. Denn die kritische Masse ist beim Schwanken und das kollektive Bewusstsein, verbindet sich immer konkreter mit den morphogenetischen Feldern (eben der kritischen Masse/, wo auch die Behaviorale Kinesiologie reingreift), die der Welt eine synchronistische Umspannung verleiht und vergangene Paradigmen erneuert.
Dies hat uns die Kybernetik, Nano-, Bio- und Naturwissenschaft schon alles längst vor Augen geführt. Nun liegt es an uns, diese Erfahrungen, Erkenntnisse und Wirklichkeiten auch in das tägliche Dasein, für uns selbst und unsere Erde, mit der Freude an Mutter Erde umzusetzen, zu begreifen, sowie endlich zu geben und nicht nur zu nehmen. Wahr zu nehmen und nicht zu fordern - Achtsamkeit zu entfalten und auf die Seele mit dem Geist zu hören, damit es auch dem Körper gut und wohl ergehen kann.
Ich musste diesen Weg beschreiten, zu dem ein transzendentes Element gehört, um die traumatischen Erfahrungen zu bewältigen. Sonst wäre ich nicht mit den Schwierigkeiten fertig geworden, die mir in den Weg gelegt worden sind, und die ich mir stets suchte, bzw. mir passend zu meinem Leben machte. Ich muss die Erinnerung dazu auch nicht ständig wiederholen oder durchkauen. Es wären höchstens Geschichten für ein weiteres Buch, da es hier um HIV/Aids geht und weniger um meine Vergangenheit. Obwohl bekanntlich Misshandlung, Erniedrigung und permanentes Angstmachen zu der zwanghaften Vorstellung führt, alles im Leben eigenmächtig zu kontrollieren, um nicht auch die Leiden und die Krankheiten zu verändern.
Dabei werden Überlebensstrategien entwickelt, die auch selbstzerstörerische Züge annehmen können. Mit der mir verweigerten schulischen und beruflichen Ausbildung musste ich auch unweigerlich in die so genannte “Kriminalität” verfallen, um meiner Existenz und meinem Dasein überhaupt einen Sinn und eine Basis zu geben, folgte der Weg in die HIV/ angeblich Aids-Diagnose. Diese Ereignisfolge zeigte mir dann deutlich, dass das Universum in der Tat so beschaffen ist, dass es den tiefsten und innigsten Bestrebungen des Menschen Form verleiht. Und ich bemerkte, dass dieses Universum auf mein Bewusstsein reagiert. Dabei hängt unser Erfolg von unseren Fähigkeiten ab.
Wie schon der Schweizer Psychologe C. G. Jung solche mysteriösen Phänomene definierte und es Synchronizität nannte, also die Wahrnehmung von sinnvollen Fügungen. Ein Naturgesetz, das die menschliche Wesensnatur diktiert und sich generell auf eine höhere Bewusstseinsstufe hinbewegt. So ergibt sich auch jedes „Zwangsverhalten“.
Es muss auch jeder eingestehen, dass ihm selbst schon in seinem zurückblickendem Leben Dinge passiert sind, die mit mysteriösen Querverbindungsmustern der Synchronizität, sein Leben sozusagen von ‚nicht verständlichen Mächten geführt‘ wurde. Um nun in der Gegenwart für die Zukunft solcherlei Geschehen bestimmen zu können, müssen wir langsamer werden und lernen Dinge einfach geschehen zu lassen. Damit wird unsere Sichtweise verändert und diese Verlagerung der Perspektive, dient uns zu der Gelegenheit, täglich mehr wahrzunehmen.
Wie oft begegnen uns Dinge, an die wir noch wenige Augenblicke zuvor geistig gedacht haben? Wer kennt es nicht, dass genau im richtigen Moment Personen getroffen, oder Sachen passieren und Dinge geschehen, die wir für die folgenden Schritte als Erkenntnis benötigen? All dies dient zur Bewusstseinserweiterung, bei der sich die Tore zur inneren Urkraft öffnen, wenn wir dies zulassen und uns nicht an überholte Paradigmen klammern.
Wir sind die Schöpfer unserer Gedanken, woraus Taten erwachsen und sich Umstände ergeben, die wir heraufbeschworen haben. Deshalb ist auch positHIVes Denken so wichtig, nur noch im Positiv zu sein - und die Vergangenheit einschließlich schulmedizinischer Fehlleistungen ruhen zu lassen. Nur wenn wir rechtzeitig die Stigmatisierung ablegen und gar nicht erst zulassen, die uns andere Bedingungen als die eigene Notwendigkeit auferlegen wollen, dann werden wir nicht von der Negativität gefangen genommen. Denn die gesamte Welt ist Krebsgeschwür- und HIV-Virus-Träger. Nur wir Benannten haben das Glück uns nicht mehr mit anderweitigen Kontrolldramen befassen zu müssen, als ausschließlich mit uns selbst. Das gibt uns die Zeit, an dem Quantensprung der Geschichte aktiv teilzuhaben, damit die Welt mit der Menschheit in ein verheißungsvolleres Zeitalter gehen kann.
Wir müssen uns in keine Schubfächer mehr packen lassen und wir müssen uns keinerlei Zwängen unterwerfen, außer denen, die für unser und aller Leben, sowie unsere Gesundheit zuständig sind. Wir beginnen mit einem unterschwelligen Gefühl für die Wahrheit, die wir in diesem Leben ausdrücken wollen. Eine Wahrheit, die zunehmend klarer wird und sich zunächst in Form einer Grundsatzfrage bemerkbar macht. Die Ereignisfolge beginnt dabei mit unserer Lebensfrage, mit der Aufgabe, für unser Leben. Oft bleiben dabei Erkenntnisse über eine erfüllte Lebensform wirkungslos, wenn sie in einen allzu komplizierten Rahmen gekleidet werden. Aber wir können auf alle Fälle ein spirituelles Leben führen, zu dem auch ein tatkräftiger Einsatz in Sachen Weltverbesserung gehört. Geben; statt zu nehmen und Elend vermeiden helfen. Auch darüber gibt es schon überall neue Impulse im Dialog.
Dieser Neuen Wirklichkeit, unterliegt die Herausforderung, mehrere Aspekte miteinander zu verbinden und nicht nur einzelnen Positionen blind Folge zu leisten. Eine globale Synthese zu schaffen, die ein möglichst wahrheitsgetreues Gesamtbild ergibt. So wollte, glaube ich in meinem Falle, die Schöpfung auch, dass ich die Welt permanent als lustigen Abenteuerspielplatz betrachte und dass sich eben nur in der Rolle des Außenseiters leben und erleben lässt. Dabei habe ich in mystischen und exzessiven Realitätsbildern eben solche Höhen und Schrecken erlebt, wie sie der einzigartige Bergsteiger Messmer erzählen kann. Es gibt also überall und immer wieder Gemeinsamkeiten, die extreme Situationen in sich bürgen.
Mit der Seelenverwandtschaft zu den Energien der Schöpfung, der Manifestation des Mensch-SEINS, durfte ich eingebunden sein und Träume, aus mir selbst, und zwar dem Selbst als solches, das tiefer mit allen universalen Ursprünglichkeit verbunden ist, als es wahr zu sein scheint, mit dem bewussten Sein selbst erleben. Das ist zwar nicht leicht zu verstehen, aber wahr. Solcherlei Erfahrungen machen heutzutage immer mehr Menschen und im Gegensatz zu früheren Zeiten ist das mittlerweile keine Seltenheit mehr. Gerade auch durch den Extrem-Sport und alpine Abenteurer.
Die Seelenverwandtschaft verstehe ich mit Unsterblichkeit gleichzusetzen und so glaube ich auch, dass das die eigentliche Sache der Wiedergeburt, der Reinkarnation ist. Es ist ein Teil der kosmischen Energie, der Essenz, der elementaren Kraft, des Prana, der Urform der Lebensenergie, die unter anderem mit der Atmung aufgenommen wird. Da stellt Prana die Grundenergie dar und erst aus ihr leiten sich alle anderen Energien ab, die im menschlichen Körper wirken. Teilweise wird Prana als die Energie bezeichnet, welche die Psyche an den Körper bindet. Der Thymus – die Seele, sind dabei Multiplikatoren und Neuromittler der acht Entwicklungsstufen im psychobiologischen Reaktivitätsbereich des menschlichen Daseins.
Zwischen extremen Situationen und der Verwandtschaft zu kosmischen und irdischen Bindungen, stehen wir als Mensch mit unseren eigenen Erfahrungen und können natürlich nur das Verstehen, was wir auf irgendeine Weise entweder erlebt und erfahren, oder aus der Beschäftigung mit uns selbst, und der Intuition der (Seelen-) Verwandtschaft mit unserem ursprünglichen, kollektiven Bewusstsein des gesamten Lebens auf Erden, instituieren. Das ist die Intention, aus der sich Karma und Kismet ergeben und die sich in unseren Chakren dann eben reflektieren.
Aber dafür benötigen wir Zeit und mehr Ruhe für uns selbst. Dazu müssen wir Geschehen-lassen-können (Wu wei-mässig) und uns nicht hetzen. Uns nicht völlig fremden Zwängen unterwerfen. Die Kontrolldramen abstreifen. Das Schicksalhafte als Erlebnis und Entscheidung zulassen. Dann wissen wir tief in unserem Innern, dass es unsere Bestimmung ist, diese Dinge zu erleben und was wir dabei beobachten, lässt uns all die Zusammenhänge aus einer hören Perspektive betrachten.
Bei einem intuitiven Geistesblitz oder einer bildhaften Vorahnung, sehen wir tatsächlich einen winzigen Ausschnitt aus unseren vorgeburtlichen (universalen, essentiellen Dasein) als Vision, wir erinnern uns an etwas, das wir an diesem Punkt in unserem Leben beabsichtigt haben und tun wollten.
Nun kann es sein, dass nicht alles so exakt abläuft, denn wir haben ja auch noch einen freien Willen, aber wenn ein Ereignis weitgehend mit unserer ursprünglichen Vision übereinstimmt, werden wir inspiriert, weil uns damit bestätigt wird, dass wir schon immer dem beabsichtigten Schicksalsweg gefolgt sind. Das war mir doch alles schon längst bewusst.
Die Verwandtschaft der Seelengruppen ist die wirkliche Gruppe, die uns kennt. Keine flüchtigen Bekanntschaften, auch wenn sich aus ihnen neue Verbindungen ergeben können und jedes Treffen auf bestimmte Personen oder Dinge, uns eine Erkenntnis vermitteln kann, so lässt sich doch nur im Nachhinein feststellen, was für einen Bezug dies auf das Ganze hat. Aber die übergeordnete Vernunft und Denkkraft, die Seelengruppe der Schöpfung, aus der sich der Mensch manifestiert, die kennt uns. Sie hat an unserer vorgeburtlichen Vision teilgenommen und begleitet uns im Laufe des Lebens, und nach dem Tod steht sie uns bei der Lebensrückschau bei. Sie ist Träger des Wissens im Verlauf unserer gesamten Entwicklungsgeschichte. Da gibt es keine Lügen, da gibt es nur die Wahrheit. Also, diese Seelengruppen sind es auch, die uns im Laufe des Erdendaseins mit Eingebungen und Vorahnungen und uns versorgen und von denen wir sozusagen geführt sind.
Wenn wir diesen Fügungen nicht getreulich folgen, verbannen wir die magischen Fügungen und das Gefühl der Inspiriertheit und Schicksalhaftigkeit aus unserem Leben, und nicht nur das, irgendwann müssen wir unsere Versäumnisse bei einer Lebensrückschau ins Auge fassen. Wer nicht sein ganzes Leben schon darauf ausgerichtet hat, für den wird dies dann ein bitteres Erwachen.
Gerade als positHIVe Menschen müssen wir uns mit solcherlei Interessengebieten beschäftigen. Denn es lässt sich dabei entdecken, dass das Immunsystem und speziell die Frage, inwiefern Lebenslust und Lebensfreude mit wahrer Liebesbereitschaft, die menschliche Abwehrkräfte steigert. Es bleibt die aller wichtigste Berufung sich daran zu erinnern, was man/frau eigentlich in diesem Leben bewerkstelligen will.
Damit haben wir meines Erachtens den wichtigsten Schritt in dem Heilprozess getan, der nur dann die wahre Heilung finden lässt, wenn wir eine neuartige, aufregende Zukunft für uns voraussehen. Dabei ist Beten und Meditation äußerst wichtig, um Liebe und Kraft empfangen zu können, die uns aus der Schöpfung zur Verfügung gestellt wird.
Es kann natürlich auch sein, dass einzelne Personen dabei erkennen, dass es Zeit wird, in die andere Dimension zurückzugehen. Weil sie bereits ihre Aufgaben erfüllt haben und in solchen Fällen, müssen wir ihren Entschluss akzeptieren. Niemand hat das Recht sich über die Fügungen der übergeordneten Vernunft und Denkkraft mit Gewaltanwendung hinwegzusetzen. Nur Liebe und Herzenswünsche können sich auf ehrliche und wahrhaftige Weise durchsetzen. Alle Zwänge ergeben Ängste und daraus bildet sich keine gesunde Situation. Nicht im kleinen Kreis; ebenso wenig im Grossen!
So sind es grundsätzlich immer Ängste, die uns mit der Krankheit vor Augen geführt werden. Ängste, die das Fortkommen im Leben behindern und über den Körper als Krankheit in Erscheinung treten. Da durch wird die von Angst blockierte Stelle geöffnet, sodass die Vorstellungskraft der Verirrung, ungehindert in den Bereich eindringen kann, wodurch Krankheit entsteht. Bei der Chakren- und Aura-Lehre ist das längst hinreichend bekannt. Die Schulmedizin des Westens stellt sich aber mit diesen Tatsachen ein wenig dilettantisch an. Sperrt sich geradezu, weil sie sonst vom künstlich erzeugten Weltgefüge loslassen müsste. Was da nicht in Kunststoff und Pharmazie vollgepumpt und gesteckt wird, hat heutzutage nur noch wenig Gültigkeit. Es ist aber für uns Betroffenen total fatal und nährt nur den Boden der Krankheiten.
Jedoch sind aus dem starren Denken der Unwissenheit neuerliche Fluktuationen zu beobachte und wer die Entwicklung aufmerksam verfolgt, der kann schon erkennen, dass sich auch auf diesem Gebiet ein Quantensprung einer historischen Wende abzeichnet. Die geistigen Schwankungen lassen sich allerorts finden. Dabei ist es über die Zeit, dass die globalen Erkenntnisse der Medizin förderaktiv zusammenarbeiten.
„Wenn wir die Sachen und uns selbst anschauen würden, wie sie sind, würden wir uns in einer Welt geistiger Naturen sehen, mit welcher unsere einzig wahre Gemeinschaft weder durch Geburt angefangen hat, noch durch den Leibestod aufhören wird.“
„Wir finden die Wege der Vorsehung allemal weise
Und anbetungswürdig in den Stücken,
wo wir sie einigermaßen einsehen können;
sollten sie es da nicht noch weit mehr sein,
wo wir es nicht können?“
Immanuel Kant
XXI.1 schwankendes, schnell wechselndes ungeladenes Teilchen eines Atoms
XXI.2 siehe Teckno-Musik und Love Parade / Kapitel Kult-Paraden / Soul-Connection
XXII. - Kapitel:
Es kommt aus dem Lateinischen und heißt - G I F T. Und wenn ich den Vergleich zu meinem Eiland des Friedens und der Ruhe nicht hätte, dann wüsste ich doch gerne, was für ein Gift für meine Seele, diese Stadt Berlin immer wieder für mich ist. Nur der direkte Vergleich mit meinem Wechsel der Verhältnisse lässt dies deutlich erkennen, dass sie Gift sein muss. Diese Stadt, die ich einst liebte und ebenso nun hasse, in der Negationen regieren und Alltag sind - weil einfach schon die menschliche Energieansammlung überdimensioniert ist. Im Gegensatz dann San Jorge bei Ibiza und „mi jardín y vivat, cescat, floreat“ – halb spanisch/lateinisch “mein Garten und leben, blühe, gedeihe”! Aus diesem Abstand können sich sogar alle Ereignisse und Berichte, die über Deutschland zu erfahren sind, ob politisch, kulturell, sozial oder wirtschaftlich angesehen werden, ohne sich darüber aufregen zu müssen.
Wäre ich in Deutschland, dann müsste ich mich ja bei so viel Dingen wenigstens geistig einmischen und möglicherweise, bei einigen Sachverhalten auch auf die Straße gehen, Klagen, Protest und Widerstand zeigen. Aber so? Ich war hier unter blauem Himmel und strahlender Sonne wieder angekommen, und da ließ sich die Denaturalisierung nicht spüren. Da war ich halbwegs diesen offensichtlichen Einflüssen entzogen - auch wenn der durchschnittliche Spanier im Allgemeinen noch weniger Umweltbewusstsein besitzt als die Deutschen und Tierquälereien täglich und an jedem Ort zu beobachten sind. Es ist nicht meine Muttersprache und auch nicht meine Seelenverbindung, also habe ich mich dort nicht einzumischen und muss mich eben als Gast verhalten. Anders als ich es in Deutschland empfinde.
Ich hatte ansonsten meine Elemente, meine Liebe zu meiner Frau, sowie unseren Tieren, und meine Freunde hier und war voller Hoffnung, Träumen und Zuversicht. Da berührte mich alles Andere nur peripher. Mein weiterer Umkreis, mein entfernteres Randgebiet schien mir stets vom Mittelmeer gereinigt. Wenn mein Blick in die Ferne schweifte und das strahlende Blau des tiefgründigen Meeres erblickte, dann war da nur die Sehnsucht zur Freiheit, die mich träumen und verstehen ließ. Gefiltert, gereinigt und ohne Angst, Schrecken und Hass.
Dagegen stand meine Feststellung der Ausbürgerung von allen fundamentalen, elementaren und essentiellen Bedürfnissen in unseren technisch, industrialisierten Zivilisationen der Großstädte. Da wurde in einer materiellen Oberflächenwelt gelebt, ohne jede ausgelebte Form der Natürlichkeit. Mit Fehlentscheidungen in Serie, die mich doch irgendwie alle betrafen, weil ich ihnen überall begegnete und mich ihnen auf die eine oder andere Weise doch auch unterordnen musste. Diese physische und psychische Ergriffenheit durch die Wahrnehmung meiner Realitätsfenster, ließ mich immer wieder erschrecken, da ich nun die Unterschiede der qualitativen Lebensumstände kennen lernen konnte.
Hier im Garten und am Strand wachte ich aus meinen traumatischen Wahrnehmungen dann auch geistig gestärkt jedes Mal auf. Der Abstand hielt das Chaos fern und beim Aufsehen aus den dunklen vernichtenden Strukturen, erblickte ich Licht und Farben der Heiterkeit. Mit dem Erwachen jeglicher Erkenntnis, sah ich dann die Muster der Notwendigkeit, einer umsichtigen Annäherung an die wirkliche Wahrheit, die Liebe, Verständnis und Verzeihen heißen sollte und nur das Gute wirklich SEIN lässt. Hier kamen die positiven Dinge von selbst auf mich zu, dort, dort musste ich sie suchen wie eine Nadel im Heuhaufen und währenddessen sollte ich verblendet, verführt und irre gemacht werden. Bei meiner bisherigen Labilität eine verlockende Unwiderstehlichkeit in so vielen Bereichen, sodass ich immer wieder Standfestigkeit einbüßte.
Selbstverständlich hängt das von einem selber ab und ist ja auch nicht grundsätzlich so. Aber immerhin doch überwiegend unumgängliches Mehrheitsangebot. Auch wenn ich an die kritische Masse glauben will und bei den meisten Menschen schon teilweise den Horizont erweitert sehe, zählt momentan doch noch Hirnrissigkeit. Vor allem Dingen in Medizin, aber auch bei Ernährung, Erziehung, Schule, Medien und Politik und mit dieser Erkenntnis von mir, lief ich in den vorgeblich geordneten Bahnen immer wieder auf. Da beginnt jede Konfrontation mit dem geringfügigsten Gegenüber, zu einem Debakel und immer wieder von neuem, reißt es täglich kleine und auch neue Wunden. Die unwichtigsten Begegnungen mit deren Kommunikation verdeutlichen, dass ich dies System, mit den erzwungenen Mustern der widernatürlichen Struktur einfach nicht begreifen konnte und auch nicht in mein Muster übernehmen wollte.
Wenn ich nur denke, unter was für einer Prämisse ich noch groß geworden bin. Da hatte ich als Kind zunächst erst einmal überhaupt keine Rechte und grundsätzlich nur Pflichten. Das zog sich bis über die 60er Jahre, dass da von Pflichtgefühl, Ordnung und Sauberkeit gesprochen wurde und keinerlei Fragen erlaubt waren. Da hieß es noch: "Wer viel fragt, wird dumm!" Mit viel Obrigkeitsabhängigkeit wurde Duckmäusertum verlangt, wobei Fragen und eigene Wunsche nicht im Geringsten berücksichtigt wurden.
Im Verlauf der letzten Generationsentwicklung hat sich zwar schon eine Vielzahl an Veränderungen ergeben, jedoch die neuerlichen Programme und modernen Muster sind längst keine Selbstverständlichkeit für die gesamte Menschheit. Schaue ich in fremde Kulturen, da spielt schließlich das Kultur- und Stammesbewusstsein noch eine wesentlich umstrittenere Rolle, welches dann die entsprechende Perspektive für die jeweiligen Realitätsfenster öffnet.
Von der heutigen Jugend wird verlangt, dass sie es alles anders macht, als unsere Gesellschaft es noch verlangte und so bleiben langsam und gelegentlich auch die kritischsten Fragen nicht aus. Die 68er haben es verändert, als plötzlich völlig antiautoritär, so gut wie alles erlaubt wurde. Trotzdem ging bei solcherlei Perspektiven auch wieder sehr vieles unter. Bis es sich nun im Lebensmuster des einzelnen Menschen wieder findet, vergehen immer einige Entwicklungsstufen verschiedener Generationen, da das Herz, also die Liebe angesprochen und erreicht werden muss. Ich bin der Meinung, dass sich auch viel zu wenig angehende Eltern der wirklichen Verantwortung bewusst sind, was es heißt, Kinder in die Welt zu setzen. Gut, bis zum Tage der Geburt, ist es letztendlich die Entscheidung der Eltern, ob das Kind zur Welt kommt oder nicht. Da liegen noch absolut alle Rechte bei der Mutter. Ohne innere, tiefe Liebe, gelegentlich ein ziemlich fataler Umstand, der in physischen und psychischen Katastrophen enden kann.
Denn, ab dem Tage der Geburt, verwirkt die Mutter ihr alleiniges Recht auf die menschliche Allmacht und alle Priorität geht in das Kind über. Jedoch wer wendet dies Muster an? Vorrangig das Recht für das Leben. Wobei nun die Eltern, bzw. die Mutter, voll verantwortlich für die Führung und Lenkung ist, sind, ohne jede Art von Besitz und Machtansprüche geltend zu machen, muss positive Führung als Leitmotiv für das Beste, was irgend möglich ist, einfach dringend sein. Da müssen einfach auch eigene Interessen zurückstehen. Dann erst wird Stück für Stück die Pflicht abgegeben und nicht von vornherein. Und immer in Absprache mit den Rechten des Kindes - so sollte es idealer Weise jedenfalls sein.
Jedoch zur Pflicht gehörte auch eine vernünftige Ernährung. Bewusst, vernünftig und natürlich. Ohne Konservierungsstoffe, Geschmacksneutralisatoren, naturidentischen Aromastoffen, Kuhmilch statt Muttermilch, Schnuller statt Brust und was weiß ich was da noch für unzählige Fehler gemacht werden. Es ist haarsträubend und es sollte auch nicht mein Thema sein, diesen Wahnsinn zu beurteilen. Jedoch bei all diesen Situationen von Entscheidungsfragen, werden schließlich auch spätere Krankheiten festgelegt. Es sind die einzelnen Stufen der Entwicklung, die das “Endprodukt” bestimmen. Jedoch ist es sehr schön, dass es im menschlichen Entwicklungsprozess kein “Endprodukt” gibt und sich jedes Lebewesen auch noch einmal zusätzlich selbst entscheiden kann, um sich auch nachträglich noch zu verändern und freiwillig weiterzuentwickeln.
Lenken und leiten, vernünftiges Vorbild sein und führen, ist bei den meisten Naturvölkern selbstverständlich. Im zivilisierten Westen wird dagegen gedacht, dass das Beste für das Kind sei, den Mangelerscheinungen, denen man/frau selbst unterworfen war, nun für das Kind zu kompensieren und entsprechend vorzubeugen, in dem zwangsläufig Voraussetzungen geschaffen werden, die nicht unbedingt mit den Ansprüchen und Notwendigkeiten zu tun haben, die für ein Leben förderlich sind.
Fatale Irrtümer mit Tipps von Medizinern und Erziehern, die selbst überfordert sind und sich nur an Doktrinen halten, die nicht das ganzheitliche Wesen mit allen elementaren Einflüssen umfassen. Wo soll es auch herkommen, wenn es nicht als Selbstverständlichkeit vermittelt wird? So geht dann häufig auch das Immunsystem dabei kaputt und vielerlei anderer Krankheitsbilder manifestieren sich. Was soll davon gehalten werden, wenn gegen besseres Wissen Ratschläge erteilt werden, die gegen die Gesundheit sind? Wenn Pflanzen fressende Tiere mit Tiermehl, also kannibalisch in dem Sinne, gefüttert werden? Es kann definitiv davon ausgegangen und mit Sicherheit gesagt werden, dass die wesentlichen Nahrungsmittel guter Qualität, immer seltener und Großteils sogar mittlerweile unerhältlich geworden sind. Da werden die Grundnahrungsmittel heutzutage anders deklariert, als es für die natürliche Ernährung des Menschen eigentlich im Ursprung mal gedacht war - ja, unverständlich aber wahr und wir verfolgen dazu die Demeterkost, die uns im herkömmlichen, natürlichen Geist Auskunft gibt.
So haben auch biologische Studien ergeben, dass wir uns sehr ruinös ernähren. Da uns das Vorhandensein eines Nahrungsproblems aber nicht wirklich bewusst gemacht wird, legen wir nur wenig Wert auf die Auswahl unserer Nahrungsmittel und ihrer Qualität. Denn das angebliche Verbraucherbewusstsein ist ebenfalls nur künstlich erzeugt, und basiert zum großen Teil auf unzureichenden, oder schlicht falschen Behauptungen einer Industrie und damit verbundenen Werbung, die von ihrer Eingebundenheit der abhängigen Fachleute existiert.
Das beginnt beim Preisindex der Lebensmittel, der den Löhnen zugrunde liegt. Dort finden sich 32 Nahrungsmittel: drei Butterarten, elf Fleischarten, um über Fisch, Milch, Zucker, Kaffee und Obst sowie Gemüse, schließlich zu drei Getreideprodukten zu gelangen: Brot, Teigwaren und den Weißen Reis. Das verblüffende Paradox daran ist, was zu denken gibt: wo ist der Weizen, der ungeschälte Reis, der Roggen, der Hafer, die Hirse? Wo sind diese Getreidearten, die seit urdenklichen Zeiten das “tägliche Brot”, die Grundnahrung aller Völker darstellt? Nein, leider haben nur die Wenigsten unter den 32 Produkten Platz gefunden, die von den Behörden als Grundnahrungsmittel erachtet werden. Im Grunde sogar nur ausgenommen, das Weißbrot, das auch nicht den Namen Brot verdient, da es nicht der Definition wahren Brotes entspricht. Ausgenommen, der weiße Reis, der ein totes Nahrungsmittel ist, da er bei der industriellen Bereitung (raffiniert wie Zucker und Salz) seiner nahrhaften Elemente beraubt ist. Ausgenommen, die Teigwaren, die gleichfalls aus raffiniertem Mehl hergestellt, dann auch noch mit dem Giftstoff des weißen Zuckers in Verbindung, im Kuchen etc. angeboten werden - verwerflich und kriminell.
Derjenige, der dieser Aussage Zweifel entgegenbringt, sollte sich dann in seinem Bekanntenkreis und Umfeld umschauen und die Zahl der Personen dabei zählen, die sich nicht über Müdigkeit oder Nervosität beklagen und die nicht an der einen oder anderen Krankheit leiden. Zählen wir doch einmal die Frauen und Männer, sowie häufig sogar schon die Kinder, die noch schlank und gesund sind und das vielleicht sogar noch mit über 40 Jahren? Beurteilen wir doch einmal selbst den Gesundheitszustand der Bevölkerung, der sich in dem ständig steigenden Defizit der Versicherer und dem fortwährenden Anwachsen der medizinischen Maßnahmen sowie durch die Zahl der Ärzte, Apotheker, Spitäler und paramedizinischen Zentren äußert - ein verantwortungsloser Moloch, dieses System, was alles frist und selten warnt - solange Geld verdient wird. Heißt das dann wirklich noch „Gesundheit“? Wer ist da als „gesund“ zu bezeichnen!
Jedoch heißt es heutzutage schon gelegentlich, “du bist, was du isst!” Wobei natürlich auch die Esskultur alssolche eine äußerst wichtige Rolle spielt. “SLOW – SLOW – SLOW” ist die Bekömmlichkeitsdevise, und nichts anderes und hier beginnen bereits die ersten Fehler, da es nicht Slow, sondern der „Vorliebe“ entsprechend Fastfood (also „schnell“ statt genussvoll „fressen“) heißt und eine dementsprechende Grundlage für alles Weitere ist. Scharf gebraten, recht viel Pommes ... und keine Zeit usw.! Was sind denn das für „Grundbedürfnisse“? Aber gerade diese Erkenntnisse werden uns als Wissensgrundlage vorenthalten und gehören nicht zur Allgemeinbildung, obwohl es doch unsere Gesundheit und unser Leben betrifft.
Denn unser Organismus wird von den Nahrungsmitteln, die wir essen, den Getränken, die wir trinken, der Luft, die wir atmen, mit dem Geist, den wir denken und der Zeit, die wir mit Köstlichkeit des Verzehrs genießen, aufgebaut angereichert und erhalten. Es sind Trillionen an Zellen, die unser Körper bei der Geburt bildet und die nach und nach absterben, sich aber auch ständig erneuern und ersetzen müssen. Da ist es ganz klar und logisch, dass die Qualität der neuen Zellen von der Qualität der Nahrung abhängt.
Fleisch, Milch, Zucker raffiniert wie Mehl, weißer Reis, scharf Gegrilltes oder Gebratenes, Nahrungsergänzungsmittel und Konservierungsstoffe sind geradezu Gift. Wichtig sind dagegen Obst, Gemüse und Kräuter, die in der Gegend in der gelebt wird üblich sind. Fisch, weises Fleisch, Vollgetreide sowie Tees und warmes Wasser zum Essen. Niemals eisgekühlte Getränke, da der Magen unter Schockeinwirkung nicht mehr richtig arbeiten kann. Werden diese wichtigen Erkenntnisse auch entsprechend von Krankenkassen, Gesundheitswesen und Ernährungsberatern verbreitet? Nein, denn die Industrie unterbindet solcherlei Aufklärung und ich besinne mich der katastrophalen Beratung und Ernährung im Krankenhaus. Ein wahrer Hohn mit so viel Zynismus gepaart ist geradezu verbrecherisch - so lange es nicht aus Unwissenheit verbreitet wird, wovon bei unserem „zivilisiertem“ System kaum ausgegangen werden kann.
Wenn auch praktisch alle nahrhaften Elemente vom Körper aufgenommen werden sollten, die der Organismus benötigt, dann ist Voraussetzung, sie werden so gegessen wie sie benötigt werden. Nämlich, förderliche Nahrungsmittel nur sehr gut gekaut, liefern sie einen beständigen und ausgeglichenen Energiebeitrag. Und dabei verlangt der Organismus viel weniger Energie, als die Nahrungsmittel, die herkömmlich als “reich” angesehen werden.
Eine “reiche” Tafel macht müde und schlapp, weil die Verdauung viel Blut, - eben viel Energie - mobilisiert. Dies ist anders bei Vollwertnahrung mit pflanzlichem Ursprung und sie enthält, weniger schädigender Abfälle und Belastungen. Das dann auch noch gut gekaut, dann ist es geradezu Heilung. Mahatma Gandhi riet: “Kaue deine Getränke und trinke deine Speisen!” Damit ist aber keine Astronautennahrung gemeint. Nein, die Heilkraft, ein starkes Immunsystem und die Verjüngung des Körpers, werden allesamt durch gutes Kauen gefördert. Auch wenn das Thema kauen, keine intellektuelle Neugier befriedigt, ist es doch Sache der Praxis.
Gerade das Essen ist bei HIV/Aids ein viel wichtiges Thema, als allgemein geglaubt wird. Denn Nachgewiesenerweise hängen mehr oder weniger alle Epidemien der Weltgeschichte, sowie die meisten Krankheiten heutzutage, auf direkte Art und Weise mit der falschen Ernährung zusammen.
Außerdem verhindert gutes Kauen beim Essen die Maßlosigkeit, sie ist ebenfalls neben einer guten Nahrungsauswahl förderlich, wegen den Geschmacksnerven, entlastet die Verdauung und somit den Darm, dem man/frau nachsagt, dass in ihm der Tod wohnt, und kräftigt die Zähne und das Zahnfleisch. Das heißt, dass wenn weniger gegessen und besser gekaut wird und dabei mehr auf die Qualität statt auf Quantität geschaut würde, der gesamte Organismus entlastet werden könnte. Das sind Tatsachen - die sich selbst zusammengesucht werden müssen und völlig unverständlicher Weise nicht zum „Erziehungsprogramm“ gehören. Dabei würde über dieserlei Grundkenntnis das volkswirtschaftliche Manko in den Gesundheits-, Renten- und Staatskassen verbessert werden können.
Mit der Speichelanregung regelt gutes Kauen der Nahrung auch den Wassergehalt des Körpers. Der wichtigste Punkt aber, es vermehrt die spezielle Wirkung von Parotin, sodass der Thymus (lymphöpitheliales Organ) stimuliert wird. Dadurch werden T-Zellen gebildet. Bei diesen handelt es sich um eine Art von weißen Blutkörperchen (Lymphozyten), die bei der Bekämpfung von Infektionserregern eine ganz wesentliche Rolle spielen. Es heißt, dass das HIV/Aids-Virus T-Zellen angreift, sie zu einem Wirt macht und ihnen die Nahrung raubt, die es zu seiner Vermehrung benötigt. Auch dies wird von der Schulmedizin nicht genügend beachtet. Ich hatte die Wichtigkeit der Thymusdrüse aber schon mehrfach erwähnt.
Aber warum wird nun der Thymus so überdurchschnittlich wichtig für unseren gesunden Körper erachtet? Warum wird erst neuerdings (und nur in den seltensten Fällen) mit erhöhter Aufmerksamkeit der Forschung zu diesem Thema vorgegangen? Ich glaube, dass das unterschätzen dieses Faktors ebenso, wie die Ernährung, gerade bei der Diagnose HIV/Aids, ein absolut verwerfliches Übel unserer Zeit ist. Hier liegen meiner Erkenntnis zur Folge für mich selbst jedenfalls, die Weichen stellenden Ursachen für meinen genetischen Proteinmangel vorab, sowie die psychomatischen Belastungen, die den Thymus beeinträchtigten - und was letztendlich als AIDS tituliert wird. An dieser Stelle muss auch ferner beachtet werden, dass hierin auch die allgemeine Angst begraben liegt. Das ist die Diagnose, die ich mir persönlich geben musste. Gendefekt der Eiweißmoleküle, kindheitliche Angst durch negative Erziehung, eventuell auch Impfvergiftung durch Polischutz, falsche Ernährung und mein experimentelles Leben - das waren die Ursachen, die es möglich machten, rein statistisch nun zu den Aidstitulierten gezählt zu werden. Nur so ist es verständlich, dass ich mit viel zu niedrigen Blutwerten der Lymphozyten, T-Helferzellen usw. aber ohne Virusnachweis, doch auch als HIV/angeblich AIDS-Diagnostizierte gelte und dabei doch ganz gut überlebe. Wird dabei nicht sehr häufig die Vernetzung des Ganzen übersehen? Auch das ist nicht meine Sichtweise, da ich mir der Vernetzung von Körper, Seele und Geist bewusst bin.
Das Ziel des Lebens ist nicht das Überleben, sondern das Begreifen der Zusammenhänge und des wahren Wertes des Lebens. Da ist das Ganze und das ist eindeutig Größer, als die Summe seiner Teile im Einzelnen, so auch insgesamt. So sagt es bereits ein altes griechisches Sprichwort und selbst im Ayurveda finden wir ähnliche überzeugende Denkmuster.
Wie ich schon erwähnte, ist althergebracht das Wissen, dass die Thymusdrüse nach Abschluss des jugendlichen Wachstums schrumpft und ihre Tätigkeit auf die Bildung von Antikörpern im Blut beschränkt. Dabei hatte ich beim Kampfsport und den Meditationsübungen dafür gelernt, dass der wichtigste Angriffspunkt des menschlichen Körpers, der Solarplexus ist. Das Sonnengeflecht, der Mittelpunkt, woraus alle Lebensenergie fließt. Solarplexus und Thymus sind sehr nahe beieinander und insofern identisch und haben den gleichen Sitz und den gleichen Ort der inneren Kraft.
In Japan finden wir das Wort “bioki”, was so viel wie Krankheit bedeutet. Bio-ki besagt seiner Zusammensetzung nach, dass das Übel vom Gemüt, also vom Geist, ausgeht. Das mehr als 5000 Jahre alte indische Ayurveda hat eine spirituelle, als auch eine praktische Perspektive, nach der die Verkörperung des Menschen drei Aspekte aufweist: den physischen, den feinsinnigen und den zugrunde liegenden Aspekt. Im modernen Sprachgebrauch lässt sich dies mit Körper, Geist und Seele formulieren. Wenn wir im Westen sagen wir müssen unseren Mittelpunkt finden, dann meinen wir damit, dass wir den Zugang zu unserem höchst eigenen Sonnensystem wünschen. Dem Sonnengeflecht, welches für unsere Ausgewogenheit und die Balance im Leben sorgt.
Ich will damit zu Ausdruck bringen, dass mehr als nur die unterschiedlichen Kulturen eine Verbindung zu unserer heutigen Denkweise haben. Es sind alles Bestandteile der Gesundheit und ob nun die alten Japaner, die Chinesen, die Inder, die Griechen oder Kelten und andere mehr, sie alle hatten zu ihrer Zeit erkennen können, dass der Körper nur EIN Teil der himmlischen Schöpfung und unseres Bewegungsapparates ist.
Ein ähnlicher Zusammenhang besteht auch zwischen Körper und Ernährung. Wir sollten unserem Körper nur das anbieten, was er wirklich braucht. Aber das, was mein Körper benötigt, kann ich nicht aus Büchern, Illustrierten, dem Rundfunk oder dem Fernsehen entnehmen, sondern das erfahre ich letztendlich nur aus mir selbst. Wenn ich in meinem Mittelpunkt ruhe. Also mein eigenes Sonnengeflecht aktiviere und meine Ernährung darauf ausrichte, dass ich nur das Beste für mich akzeptiere und in Liebe zu meinen Mitmenschen mein Dasein gestalte - nur fragte sich, wie ich das nun, in einem wirtschaftlich untergehendem Deutschland noch bewerkstelligen sollte.
Die Negation, von “Krankheit” zu reden ist ein weiteres übles Laster, sodass sich unter solcherlei diskreditierenden Ansichten keine “Gesundheit” einstellen lässt – wenn mit solchen Negation operiert wird. Da lässt sich schon anhand des Wortschatzes konstatieren, dass wirklich GESUND die gesamte Menschheit eigentlich schon lange nicht mehr ist. So musste auch ich mir selbstverständlich mit der Diagnose HIV/Aids PositHIV angewöhnen, nun irgendwann nicht mehr von “gesund” zu reden (was ich aber tunlichst wieder umformulierte), aber ich bin noch lange nicht so “krank”, wie das offensichtliche Umfeld mit aufgezeigten Realitäten – wo die Fäkaliensprache (siehe geiz ist Geil) zum Umgangston gehört – und es wird vergessen, dass Worte Macht sind. Ich rede lieber von “nicht ganz Heil” und „fehlender Gesundheit“ - und dazu werde ich auch wieder zurückfinden, sowie ich mich auch optisch wieder offensichtlich dazu bekennen kann. Gegenwärtig ist mir die „Krankheit“ nun mal in mein Gesicht gezeichnet - was soll ich da dann „Schönreden“? Denn ich habe lernen dürfen, dass “heil” und Heilsein mehr ist als nur ‚gesund‘ und medizinisch verordnete Gesundheit beinhaltet.
Gesundsein meint nur die eine Dimension des Körpers, heil dagegen ist der übergeordnete Zustand der Harmonie, des Freiseins von Störungen in allen drei Dimensionen - Körper, Seele und Geist. Auch der Begriff der Psychosomatik, der heute in unsere Medizin Einzug gehalten hat und dessen Beachtung sich glücklicherweise immer mehr durchsetzt, basiert auf dieser Feststellung.
Aber noch viel wichtiger ist es, dass ich für mich Selbst die Ursachen der Krankheit begreife und aufarbeite. Das fängt im kleinen Bereich an und endet bei Krebs, Aids usw. So kann ich niemals die eine Störung (gleich Krankheit) beseitigen, wobei sich die selige Belastung und die eingenommenen Medikamente daraufhin ein neues Ventil suchen. So geht es immer weiter, und es geht so lange so weiter, bis ich bereit bin, zu begreifen, dass ich in meinem Leben, in mir selbst, etwas ändern muss. Nun wusste ich dies, hatte aber doch noch nichts verändert. Obwohl natürlich die Umstände als solche neue Schritte notwendig werden lassen und ich wenigstens schon mal mein optisches Umfeld zu günstigeren Bedingungen angepasst hatte.
Wir haben in allen Bereichen des menschlichen Lebens gewisse Grundsehnsüchte – die ich auch nur selbst kennen kann und mir selber beantworten muss. Ob in Partnerschaft, Liebe, Sexualität, Beruf, oder in unserer Stellung innerhalb der Gesellschaft und vielem Anderen mehr, hier ich mich zunächst fragen muss, was mir wichtiger ist, meine Gesundheit oder mein Status. Wenn dabei dann einer dieser Grundsehnsüchte nicht befriedigt wird, so beschwert sich unser Körper in Form von Störungen, die sich mit der Zeit in den unterschiedlichsten Krankheiten niederlegen.
So kann ich keinesfalls mehr die Leistung der gesamten Erkenntnisse aus verschiedenen Kulturen, sowie der heutigen Medizin, sei es nun Schulmedizin oder Naturheilkunde, ignorieren. Sie werden aber nur im vernünftigen Zusammenwirken gebraucht und nur so sind sie segensreich. Aber warum werden sie gebraucht? Sie werden gebraucht, weil wir nicht gelernt haben oder weil wir es ganz einfach verlernt haben, vorbeugende “geistige Kosmetik” zu betreiben. Das heißt, wir können in unserem Inneren keine Ordnung mehr schaffen und haben den Mittelpunkt verloren, sodass es gar nicht erst zu körperlichen Beschwerden kommen müsste. Wir vergiften uns systematisch, in dem wir Drogen, wie auch Alkohol und Medikamente, gefährliche Lebensmittel und Arbeits- sowie Beziehungsstress akzeptieren und dies dann unseren “freien Entscheidungswillen” nennen. Haben sich dann dadurch körperliche Beschwerden erst einmal eingestellt, dann bedürfen sie natürlich einer medizinischen Behandlung – die aber unzureichend ist. Dazu gehören dann aber auch eigene Initiativen ebenso, wie fachlich gute Beratung auf jedem Sektor der unterschiedlichen Erkenntnisse. Und das muss erst gefunden werden!
Hierzulande ist allein die medizinisch notwendige Behandlung nur ein einziger Teil, nämlich das “Gesundmachen” und nicht das “Heilmachen” insgesamt. Wir dürfen also niemals aufhören zu behandeln, wenn der Körper scheinbar wieder hergestellt ist. Vielmehr muss dann die weitergehende Behandlung, von unserem Bewusstsein durchgeführt werden. Das ist dann die Behandlung der Seele, d.h. all der Dinge, die in dem Kranken für Unordnung gesorgt haben. Wenn wir immer noch glauben, dass das Gefühl der Angst, der Schuld, der Leere nicht mit ausschlaggebend ist und durch Geld sowie Besitz ersetzt und beseitigt werden kann, der irrt sich auch weiterhin gewaltig.
Aus dem Wissen um die Abhängigkeit von Körper, Geist und Seele musste auch ich zunächst wieder lernen, dies im vollen Umfang zu akzeptieren und meine Erfahrungen aus dem Klinikaufenthalt, nun zu verbinden, um neue Erkenntnisse daraus zu ziehen. Die Verbindungen zu meiner Vergangenheit zeigten die Ursachen, die ich mit dem Schreiben zu diesem Buch nun teilweise aufarbeite. Verbunden mit dem neuen Wissen, was mich zwangsläufig über die Diagnose Aids, zu weiteren frühzeitigen medizinischen Phänomenen führt. Mein Körper ist ein Gesamtnetzwerk und ich wurde erinnert, dass die Vorgänge der Wahrnehmung nicht verloren gehen dürfen. Dazu muss sich mit den veränderten Themen dann aber auch beschäftigt und täglich an ihnen gearbeitet werden.
Meine zweite Ankunft auf Ibiza war nicht so emotional geprägt, wie die Erste. Ich kam viel schneller mit den Begebenheiten zurecht und ich stieg aus keiner Wolke mehr. Obwohl ich noch bei weitem nicht wieder im Besitz meiner gesamten Kräfte war, so hatte ich doch ein ganz anderes Gefühl zur Realität, als noch vor wenigen Wochen. Meine Frau musste am nächsten Tag auf den Flohmarkt, da wir für die vor uns liegenden Feiertage noch etwas Geld benötigten und ich machte selbst diesen Gang zu Fuß. Ich nahm den Hund und lief die 1 ½ km, um recht bald wieder zu Kräften zu kommen. Ich musste mich bewegen und wenn ich auch in Berlin noch auf Gehilfen angewiesen war, so konnte ich es hier auf ibizenkischen Boden schon mal wieder ohne schaffen. Auch das sind aber keine Wunder, sondern die besseren allgemeinen Umstände der Lebensqualität, die sich im Willen durch den Geist äußern.
Nun hieß es einmal mehr auf ayurvedische Aspekte zu kommen und mit deren Sichtweise, zusätzlich zur Indianischen, die Elemente neu und erweitert zu betrachten. Da ist das Element Luft ein Symbol für die durchsichtige, ausgedünnte Bewegungsenergie, die die Schöpfung in Bewegung setzt. Das Element Feuer steht für alle Prozesse in der Natur, die Hitze erzeugen und Licht ausstrahlen. Unter dem Element Wasser verstehen wir jene Bindekraft der Wirklichkeit, die die Dinge zusammenhalten, vollkommen und einfach zu erkennen in dem H2 O-Molekül. Ebenso sind Erde und Raum als prototypische Symbole zu sehen. Diese fünf Elemente bilden die Grundlage für alle Dinge der gestalteten Welt, von den Blütenblättern einer Blume bis hin zur Physiologie eines Individuums. Der Schlüssel zum Erhalt der Gesundheit und zur Behandlung von Krankheiten, seien diese physisch, psychisch oder spirituell bedingt, besteht nun darin, diese Elemente im Gleichgewicht zu halten und miteinander harmonisch zu verbinden.
Gerade erst aus Berlin zurückgekehrt, war es einfach ganz deutlich zuerkennen, dass vielen Menschen in unserer Zeit das Gefühl für den Sinn ihres Lebens abhanden gekommen ist. Sie lassen sich blenden durch alles künstlich Geschaffene und haben keine Erinnerung an unsere wahre, lebendige Natur mehr. Sie verschwenden ihre Zeit und Energie mit eigennützigen und gedankenlosen Beschäftigungen, die letztendlich aus Angst und Unwissenheit resultieren. So wie auch die schulmedizinische Betrachtung, die sich angewöhnt hat anzunehmen, dass die Bedrohung unserer Gesundheit durch bakterielle und virulente äußere Einflüsse entsteht. Dann wird der Einsatz von Antibiotika propagiert und die chemische Bekämpfung krankheitserregender Substanzen, die Immunisierung durch Schutzimpfung hat uns zu dieser Annahme verführt. Dabei gibt es genügend medizinische Vertreter, die auch diesbezgl. eine anderweitige Auffassung vertreten und sagen, dass wir “krank-geimpft” werden.
Wir haben uns außerdem angewöhnt, anzunehmen, dass jeder Krankheitszustand eine ganz spezifische Ursache hat und dass bei jeder vorgeblichen Krankheit ganz eindeutige Kausalzusammenhänge bestehen. Aber diese Annahme ist jedoch mittlerweile ins Wanken gekommen - und ein veraltetes Paradigma. Diese spezifizierte kausale Kette, ist für viele wirklich ernsthafte Mediziner, heute einfach nicht mehr schlüssig. Desto mehr wir wissen, desto weniger wissen wir, theoretisch. Nun muss in die wirkliche, menschliche Praxis der Gesamtheit umgedacht werden.
Dr. Larrie Dossey vergleicht in einem seiner Bücher die Suche nach einer wissenschaftlichen Erklärung mit der Geschichte vom wunderlichen Nasrudin: “Nasrudin rutschte auf Händen und Füßen auf der Straße herum, um nach einem verlorenen Schlüssel zu suchen. Ein Freund, der ihn beobachtet, fragt ihn: Mullah, hast du den Schlüssel auch wirklich hier verloren? Nein, antwortet Nasrudin, ich habe ihn in meinem Haus verloren. Aber warum, um Allahswillen, suchst du ihn hier? Fragt der Freund. Weil das Licht hier besser ist! War Nasrudins schlaue Antwort.”
Ja, so scheint es mir auch bei der stofflich-wissenschaftlich mikrobiologischen Medizin zu sein. Der Schlüssel ist immer nur der Schlüssel für eine Tür, mit vielen Schlössern und wir können mit einem Schlüssel immer nur einen Teil der Tür öffnen und deshalb wird auch der Durchtritt in den Raum dahinter, in den Raum der Erkenntnis, verwehrt. Es ist ebenso notwendig, dass die Dimension des Geistes und der Seele wir nicht nur als Randerscheinung, bei der Verursachung von Krankheiten sehen, und die Existenz einer bisher noch nicht erforschten und erklärten Bewusstseinsebene ignorieren. So wird es zukünftig ganz automatisch und fast mit gesetzmäßiger Natur, immer mehr Leiden, Krankheiten und Epidemien, die die Menschheit bedrohen. Schon bei den Naturkatastrophen ist diese Tendenz, der immer häufiger und wesentlich heftiger auftretenden Erscheinungen von Wasser-, Sturm- und Feuergewalten zu beobachten. Auch die Menschheit wird sich diesen Katastrophen im gesundheitlichen Bereich nicht entziehen können.
Nun war es auch an der Zeit, mich mit der spanischen SIDA (AIDS) und FASE (HIV-Hilfe) zu beschäftigen. Eine weitere und vor allen Dingen nicht deutsche Perspektive musste interessant sein. Aber dabei hinderte mich etwas, dass ich nämlich nicht der Sprache im vollen Umfang mächtig war. Unsere liebe Freundin Conchy war behilflich und ich nahm Kontakt auf. Hier wurde zu meinem Erstaunen das Thema viel differenzierter gesehen. Die FASE (spanische HIV-Hilfe) war hier ganz offensichtlich kein gut organisierter und weit verzweigter “Industriezweig”, der von der Pharma-Industrie “gesponsert” wurde, sondern mit abgeklärter und kühler Distanz nur eine nebensächliche Hilfseinrichtung, die für die sachliche Information zuständig ist.
Ich lernte zwar einige Leute kennen, die aber mit sich selbst und den Umständen ihres persönlichen Lebens mehr zu schaffen hatten, als mit dem Vereinsdebakel der krank machenden Kennzeichnung, die zur Stigmatisierung führt. Vielleicht mag das in Barcelona und Madrid anders sein, aber auf dieser Insel war es nur ein sehr untergeordnetes Thema, wo die offiziellen Zahlen eine völlig untergeordnete Rolle spielten. Obwohl laut Statistik die Zahl der betroffenen Menschen auch hier zunahm, wurde vorrangig davon ausgegangen, dass das, wie bei jeder anderweitigen Geschlechtskrankheit, hier überwiegend ältere Männer betraf, die sich von den jungen Touristinnen anstecken ließen. Anderweitig Betroffene schien es gar nicht zu geben und anscheinend wurde es hier mehr verheimlicht, als anderswo.
Meine Frau und ich lernten bei dieser informativen Kontaktaufnahme jedoch eine sehr interessante holländische Frau Namens Aartje kennen, die lt. Diagnose ebenfalls positHIV war. Dies auch im wahrsten Sinne des Wortes in ihrer positiven Ausstrahlung kundtut, durch und durchmehr positiv, statt positHIV ist. Sehr engagiert wollte sie sich um die Interessen in der hiesigen FASE bemühen und scheiterte am Desinteresse, sowohl am Mangel von Betroffenen, die sich ehrlich bekennen, wie auch bürokratischen Hürden.
Ihre holländischen und spanischen Ärzte rieten ihr auf das energischste davon ab, sich mit krank machenden Medikamenten zuzustopfen, solange zwar die Blutwerte heikel, aber ansonsten keine offenkundige Erkrankung vorliegt - besteht nur Gefahr mit den Medikamenten. Da die Belastung der Tabletten in absolut keinerlei Verhältnis, zu den anderweitigen organischen Schäden und Auswirkungen stehen, sind Medikamenteneinnahmen auf Ibiza fast verpönt. Solange es nicht absolut unbedingt notwendig ist, sich pharmazeutisch zu vergiften und dann an den Folgeerscheinungen der verabreichten Medikamente, anderweitige Erkrankungen behandeln lassen zu müssen, solange sollte sie zunächst nur ihre Lebenseinstellung überprüfen und zukünftig, auf eine gesündere Ernährung achten. Da sind Medikamente keine Alternative - und ebenso sah ich es die ganzen Jahre schließlich auch, denn ansonsten hätte ich mich mit den Medikamenten längst in den Tod gegiftet.
Viele andere betroffene Personen allerdings sind auch hier mit dem üblichen Patientenprofil identisch, welches ich bereits zahlreich in Deutschland kennen gelernt hatte. Leute ohne eigenes Bewusstsein, oder Eigenverantwortung und alles in sich hineinschluckend, eben mit typischen Menschen zu vergleichen, die sich in Ängsten verstricken und unbewusst leben. Sehr viele Drogenabhängige und Homosexuelle, mit häufig wechselndem Geschlechtsverkehr, die an ihrem Verhalten nichts ändern wollten. Auch wenn sie sich etwas ausführlicher über Drogenfolgen und Safer Sex, sowie den Schutzmaßnahmen der Aufklärung befassen, ihr Leben als solches verlief weiter in den gleichen Bahnen. Wobei die alten “Freier” sozusagen, die gelegentlich nicht diagnostiziert sind, sich also zusätzlich nochmals völlig desinteressiert verhalten. Hier gab es offensichtlich also keine Pharmaindustrie, die das Thema auch noch aufbauschten und hochputschten und Beratungsstellen, die statt auf elementare Notwendigkeiten, auf den gerechten Drogengebrauch verweisen - so wie ich es in Berlin angetroffen hatte.
Dabei hatte ich aber auch gleichzeitig die Gelegenheit zum Vergleich, mich mit der offiziellen Statistik zu beschäftigen. Die Balearen gehören zu den spanischen Autonomien mit der höchsten Zahl von Aidskranken unter den Minderjährigen. 36 Fälle bei Kindern unter 13 Jahren sind bekannt, was man/frau auf eine Ansteckung von der HIV-Infizierten-Mutter während der Geburt zurückführt. Bei den Jugendlichen zwischen 13 und 19 Jahren sind 8 Fälle registriert. Tendenz steigend, und das trotz Aufklärung und der relativ einfachen Möglichkeit, sich vor Ansteckung zu schützen. In Bezug auf die Bevölkerungszahl liegen die Pityusen mit insgesamt 262 gemeldeten HIV-Infizierten an der Spitze der traurigen Statistik des Archipels: auf Mallorca sind es 1.519 und auf Menorca 98.
Nach den Zahlen der UNO gibt es 40 Millionen angeblicher Aids-Kranker weltweit. Alarmierend ist die Situation in den armen Ländern, in denen 95 % der Kranken leben, von denen jedoch weniger als 5 % Zugang zu der erforderlichen medizinischen Versorgung haben, weil sie keine Medizin (vielleicht auch besser so?) bezahlen können und die anderen Staaten den Armen nicht ausreichend helfen. Es wird geschätzt, dass südlich der Sahara 20-30 % der Erwachsenen infiziert sind: Aids steht an 1.Stelle auf der Liste der Todesursachen.
Afrika stirbt, wenn es nicht ganz schnell Hilfe bekommt und die WHO warnt, dass die Situation in Mittelamerika in nur 10 Jahren die gleiche sein könnte. In Guatemala wird geschätzt, dass von den „Straßenkindern“, der 8-20-jährigen die verwaist oder verlassen in Gruppen auf der Straße hausen, bereits jedes 3.Kind infiziert ist. Die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ erreichte, dass bei ihrem Hilfsprogramm in Kamerun die Behandlung statt 500 „nur“ 100 US-Dollar im Monat kostet (das Monatsgehalt eines Beamten beträgt 68 Dollar). In Guatemala nach langen Verhandlungen mit der Regierung sogar nur 30 Euros. Sie steht aber vor dem Problem, auswählen zu müssen, wer in den Genuss des Programmes kommt und wer nicht: eine Entscheidung über Leben und Tod.
Von den mehreren Dutzend Betroffenen, die ich persönlich bereits teilweise aus Berlin her kannte, konnte ich mir so das Urteil erlauben, dass das überwiegend alles nur “armselige Gestalten” waren, aber dass da nur sehr selten Menschen drunter waren, die mit einem bewussten Mensch-SEIN zu tun hatte. Mein allgemeines Resümee war also nicht gerade berauschend und ich wollte mich weiterhin der Literatur, darüber und dazu, beschäftigen. Hier konnte ich mit Engagement nicht viel erreichen oder wesentlich helfen, und Bücher versprachen mir persönlich doch, mehr an Information zu bieten. Nochdazu, wo ich mich selbst ja auch erst einmal ausreichend aufklären musste, bevor ich anderen einen Rat erteilen konnte. Auch das war schließlich klar.
Jedenfalls, wenn ich mich schon in den letzten 10 Jahren ebenso informiert und daraus gelernt hätte, wie in den letzten 1 1/2 Jahren, dann hätte ich bereits ein wesentlich fundierteres Wissen über dieses Phänomen. Im Hinblick auf die geistige Verfassung der allgemeinen Betroffenen verstand ich nun schon mal, dass das Hauptproblem beim HIV/Aids-Virus bei den Lentiviren liegt und ein neurotropes Virus sein musste, welches allerdings auch als lymphotropes Virus identifiziert wird, welches die weißen Blutkörperchen und die T-Zellen angreift.
Dass hieß, dass der Lentivirus zur Subfamilie der Virusinfektionen mit einer Inkubationszeit bis zu vielen Jahren und verlangsamtem Krankheitsverlauf gehört. Dazu gehören degenerierte Viruserkrankungen (ZNS, EIAV, CAEV) verursacht bei Schafen und Rhesusaffen (STLV 3), IFV bei Großkatzen, sowie Erreger bei HIV, welches auf die Nerven (neurotrop) einwirkt und einen bestimmten Tumor-Faktor (lymphotrop) hat. Aber was nützte mir dies Wissen nun in meinem Fall? Was konnte ich daraus für einen Nutzen für mich ziehen? Was brachte mir nun diese neue Erkenntnis?
So desinteressiert wie die bisher kennen gelernten anderen Betroffenen, wollte ich persönlich jedenfalls nicht werden. Meine Nerven wollte ich mir auch nicht weiter zerstören lassen und bedauerlicherweise hatte ich vorrangig auch noch mit der Leishmania zu kämpfen. Da musste wenigstens neurologisch alles ausgeglichen sein. In wieweit kam der HIVirus überhaupt auf mein Gesamtkrankheitsbild in Betracht und wie konnte ich meine Zellen unterstützen, sich auf natürliche Weise wieder aufzubauen? Was hatte ich nach meinen Erkenntnissen mit Rhesusaffen- und Schafskrankheiten zu tun? Fragen, die ich mir noch beantworten musste und mir eine Erklärung über HIV/angeblich AIDS geben, sind gegenwärtig noch unserer Schulmediziner ziemlich verschlossen. Das durfte ich schon bemerken.
Zunächst lag das Weihnachtsfest vor uns und ich musste über meine momentane Schwäche drüber hinausfinden. Die Planung für Heiligabend verlief für meine Frau und mich generell ruhig und besinnlich. Dafür feierten wir seit einigen Jahren den ersten Feiertag mit Freunden, Gänsebraten, Rotkohl, Apfelmus und fröhlicher Geselligkeit. Das war nun schon richtig Tradition und ein Festtag, von dem sich gut in Erinnerung schwelgen ließ. Darauf freute ich mich und so vergingen die Tage recht rasch, bis dann der 1. Weihnachtsfeiertag rann, war und die Vorbereitungen für Kaminholz und Essenzubereitung bevorstand. Ich hatte dabei glücklicherweise nur die Aufgabe mich um den Kamin zu kümmern, alles andere wurde von meiner Frau und meinem alten Freund, dem Konsul Sascha erledigt.
Unser globetrottender Konsul des Friedens, der Freund Sascha kam schon gegen 14.00 Uhr am Mittag, um mit meiner Frau zusammen die Schlemmermahlzeit für den Abend vorzubereiten und anzurichten. Gleich nach seinem eintreffen und den ersten Handgriffen für die Gänsezubereitung, verkündete er, dass er noch drei Leute eingeladen hätte, die wir noch nicht kennen würden. Zuerst war ich etwas entsetzt, da ich mit fremden Menschen noch gar nichts anzufangen wusste. Was sollte ich in meinem Gesundheitszustand schon erzählen und mich unterhalten könne? Allgemein hatte ich doch recht wenig zu berichten.
Wir nahmen dies mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis, denn wir hatten zwar grundsätzlich nichts gegen Fremde und nette Leute, aber in meinem gesundheitlichem Zustand, hatte ich andererseits eigentlich gar keine Lust auf neue Bekanntschaften eingehen zu müssen. Nun aber kamen, außer Conchy und Dirk, die lieben Freunde denen wir es zu verdanken hatten, dass wir dieses Jahr wieder unser friedvolles, harmonisch, ruhiges Fest überhaupt erleben durften. Das dann für mich auch noch an einem absoluten Ort des paradiesischen Empfindens. Ferner kamen ein Abenteurer und Weltreisender, Thomas mit spanischer Lebensbegleitung, der hochschwangeren Rosa, sowie der Jazz-Klub-Betreiber Franz, ein völlig angenehmer Slow-Food-Anhänger und Gourmet. Letztendlich eine angenehme, sympathische und nette Runde, in der wir den Abend über viel zu Lachen konnten.
Meine Frau hatte für die Weihnachtsdekoration gesorgt und kümmerte sich nun mit Sascha um das Festessen. Ich übernahm die Versorgung des Kamins und der Getränke. Conchy und Dirk fuhren mit den Hunden noch einmal an den Strand, bevor wir gegen 19.00 Uhr die Tafel eröffneten. Eine wahre Köstlichkeit.
Die Unterhaltung war angeregt und sehr angenehm und wurde bis in die späte Nacht fortgesetzt, als dann gegen 01.00 Uhr noch ein alter Bekannter vorbeischaute, der mit kleinen Weihnachtsüberraschungen uns allen noch einen stimulierenden Ausklang verschaffte, war der Tag gut abgerundet. Gegen 3 oder 04.00 Uhr in der Früh war ich dann selig und zufrieden, völlig ausgefüllt und angenehm befriedigt so müde, dass ich im Wohnzimmer, am Kamin einschlief.
Wieder einmal ein Weihnachtsfest, wie es gewünscht wird und an das sich ebenso gerne wie sich der Feiertage, mit Freund Hotte MALA sowie Tanit in den letzten Jahren erinnert werden kann. Festlichkeit, wie ich sie in deutscher Hektik noch nicht erleben konnte. Aufrichtig und ehrlich. Da lagen mir doch solche freundschaftlichen Rituale wesentlich mehr, als große Geschenke mit Besäufnissen. Wärme, Harmonie und geistig, gute Kommunikation ohne Trivialgeschwafel, das war es, wonach die Seele verlangt - die dann auch den Körper entsprechend stimuliert.
Bei solcherlei zerschlagener Zeit erschien mir einfach auch die schöpferische Unendlichkeit greifbar nahe. So verband ich es doch mit dem Hier und Jetzt, zu einer geistigen Zwischenzeit der entmaterialisierten Hoffnung, auf eine bessere Zukunft. Ich wurde fast in das Buch von Carlos Castaneda “das Wirken der Unendlichkeit” versetzt. Gelungene Abende mit Freunden, sind wie Anfang und Ende im Licht!
Die wenigen Tage bis zum Sylvesterfest, welches bei Conchy und Dirk geplant war, verliefen recht rasch mit wohltuenden Gedanken und gemütlichen Kaminabenden, zusammen mit meiner Frau und in Erinnerung an das vergangene Weihnachten. Ebenfalls bei völliger Ruhe und in Harmonie. Mein geistiger Zustand war durch den angeschlagenen Gesundheitszustand äußerst transparent zu meinen seelischen Gefühlen. Ich fühlte mich durchlässig, austauschbar und verletzlich und die zahlreichen Eindrücke und Empfindungen schienen mir plötzlich auf so viele andere Situationen ebenfalls übertragbar zu sein.
Echte Transzendenz, was mir das Überschreiten der Erfahrungsgrenzen in unbekannte Dimensionen ermöglichte. Völlig bewusst wahrgenommen und mit Stimmen aus tieferen Regionen erlebt. Eine unbekannte Wahrnehmung der Wirklichkeit, die ich bisher zwar schon irgendwie kannte, aber so noch nicht aufnehmen konnte. Ich war wohl bisher doch zu pragmatisch und rational in das pharmakologische Programm der Gegenwart eingebunden, sodass ich elementare Erkenntnisse gar nicht mehr als selbstverständlich in meinem Kopf und Herz einlassen konnte.
Mein Auffassungsvermögen und meine Lernfähigkeit führten mich immer wieder auf den ausgetretenen Weg des Herdentriebes, dem der Mensch als Gewohnheitstier folgt. Aus der Notwendigkeit heraus eingebunden in die schulmedizinischen Perspektiven, wunderte ich mich nun, dass das Wiederbelebte so neu für mich schien, sodass es wie im Nebel der Erinnerung lag. Ein Wattegeschehen sozusagen mit neuen Dimensionen.
Ich musste völlig neu orientiert gegen eine Logik angehen, die mir vertraut und alt hergebracht schien und nun doch wieder so fremd war. Mit dem Glück und dem Kismet mir einen Platz an der Sonne errungen zu haben, da waren doch auch die unterschiedlichen kulturellen Umgebungen der momentanen Umstände, mit Zwiespalt angefüllt. Ich wusste zwar wie gut mir die auf Ibiza erfahrene Spiritualität tat, doch durch das Giftversprühen meiner innig gehassten und heiß geliebten Großstadt Berlin, musste ich immer wieder neu zu den elementaren Erkenntnissen finden. Hier, auf diesem Platz der Erde, an dem ich mit meinem Leben und Dasein die bekannten und zugänglichen Werte neu definierte und mich Selbst dabei veränderte und wieder in Zurechtgerücktes begab, um mich in die Wirklichkeit einer anderen Dimension versetzt zu fühlen. Nur auf diese Weise „ver-rückt“ ist es aber auch ein wirklich wahres Leben und SEIN als solches! Das wurde mir unbestreitbar bewusst.
Aber, es gab aus einfach jeder Perspektive auch Konflikte, mit denen gelebt werden muss und ich hatte hier wie gesagt, schließlich die Sonnenseite des Lebens erreicht. Da muss wahrscheinlich auch immer wieder der Kampf mit den unterschiedlichen Bewusstseinswahrnehmungen geführt werden. Diejenigen die dabei nur im Über-Ich und bei einseitigen, konzentrierten ICH-ICH-ICH-Verhalten verweilen, denen ist ihr Bewusstsein auf andere Dinge und Personen verlagert, sodass sie gar nicht mitbekommen, wie sie Gefangene von fremden Mächten sind. Sie fallen von der Waage und verlieren die Balance, was mir persönlich mit dem erlebten Wahrnehmungsakt des bewussten Wirklichkeitsempfindens zwar vor Augen geführt wird, worin ich mich aber nicht verfangen kann. Da kann ich nicht mehr von der Waage fallen, da die exzistenphilosophische Sicht meines exzentrischen Daseins gegenüber, mit dem Blick hinter die Kulissen, schon die Offenbarung selbst ist. Eben, den Preis dieser verschobenen Realität zahlen die einen mit dem Leben und die anderen mit Geld und Gesundheit - und ich bekam diese Erkenntnisse geschenkt.
Für elementare Einsichten ist dann in der Abhängigkeit, im Rausch der Medikamente und Emotionen, oft nicht die Gelegenheit, Realitäten und Wirklichkeiten mit ihren Inhalten richtig abzuwägen. Oft verfallen wir dann in Muster des unbewussten SICH-FÜHREN-LASSENS und verkennen dabei die eigene Kraft. Vielleicht muss so erst das Bewusstsein abstrakte und irreale Strukturen aufgezeichnet bekommen, um die fundamentale Tiefe des Seins erleben zu können. Vielleicht lässt sich nur so wirklich erkennen, dass das Leben alssolche, eigentlich vom Ursprung aus elementar und essentiell ist und sich nur so in eine reale Berechtigung erhebt.
Aber ganz egal wo und in welchem Stand der Entwicklung sich die Schöpfung mit der Menschwerdung befindet, es gibt immer erst Sinn, wenn die Vergangenheit mit der Perspektive für eine positive Zukunft, in einer befriedigenden Gegenwart mündet.
Es war für mich eigenartig, die Zwischenzeit der Feiertage, ohne materielle Güter und finanzielle Absicherung, ohne Geld um auch nur Wasser kaufen zu können, mit Gänsebraten, ausgewogenen anderweitigen Mahlzeiten, sowie gutem Wein, Bier, Wodka, Cognac, Grappa, Café und RauchsteinenXXII.1 im Spiegel der schnelllebigen Zeit verfolgen zu dürfen … das war phänomenal. Dabei waren die Nächte von schneegeschwängerter Luft erfüllt und am Tage erwärmte die wohltuende Sonne die Knochen. Das tat wirklich gut.
Obwohl ich am Heiligabend, nach dem Fondue-Essen mit meiner Frau, noch an Schüttelfrost und Fieberschüben zu leiden hatte, waren die weiteren Tage, dank der allgemeinen Harmonie, relativ gut zu verkraften. Der absolute Einbruch kam dann erst in der Nacht zum 2. Januar wieder - der mich in die Realität rückte.
Zuvor genoss ich noch das phantastische Garnelen-Festmahl zu Sylvester, welches bei Conchy und Dirk stattfand. Anschließend den traditionellen Disco-Vormittag im SPACE und danach zu Susanne und Georg zum Pinke mit Grünkohlessen in die Salinen. Vor Fülle konnte ich dann nicht schlafen und bekam arge Schwierigkeiten mit meiner Gesundheit. Aber das war wohl die umgehende Strafe für mein maßloses Schlemmen. Letztendlich hatte mich dann die Maßlosigkeit, die zu den Festtagen ebenfalls zum Leben gehört, in die Knie gezwungen. Zu wenigen Anlässen im Jahr sei dies ja auch gestattet, jedoch ich bekam die Strafe dafür sofort.
Nun musste ich noch meine Infusion gegen die Leishmania an den Port anschließen und mit Kontinuität absolvieren, dann konnten wir uns wieder auf ökologischem Bewusstsein und unsere Ernährung, sowie die Bewirtschaftung unseres Gartens konzentrieren. Meine Schwiegereltern schickten ein prall gefülltes Paket, mit Nahrungsmitteln und Süßigkeiten zum vergangenen Weihnachtsfest. Aber auch etwas Geld kam gerade recht, sodass das Überleben gesichert war. Mit Conchy und Dirk planten wie die Bepflanzung des Gartens.
Jedenfalls musste jetzt erst einmal sehr viel Gift der Feiertage ausgeschwemmt werden. Geist und Gedanken von Berlin gereinigt und die Füllerei der Festtage amortisieren, hieß Lasten abzutragen und die Belastungen des seelischen Körperempfindens tilgen.
Unser Garten bot reichlich Gelegenheit. Obwohl ich mich für die Gartenarbeit nun absolut noch nicht reif fühlte und viel zu schwach war. Außerdem richtete ich meiner Frau und ihren Kräuter- und Gesundheitsinteressen eine E-Mail Anschrift ein - dastydaikini@hotmail.com hieß es nun, was sich natürlich auch noch einmal ändern sollte, da sie ihre eigene Webside unter dasty.tk benötigte.
Bewegung war die wichtigste Devise für eine zukünftige Gesundheitsperspektive. Außerdem fiel mir mal wieder, ohne Schmerzen, ein weiterer Zahn beim Suppenschlürfen aus. Das kannte ich bereits aus dem letzten Jahr. Trotzdem aßen wir nach wie vor morgens unsere Mais-, Hirse- oder Grießsuppe. Denn das war mir eine kräftigende Mahlzeit für den Tag.
Nach dem vergangenen Jahr musste ich zunächst am Aufbau meiner Kräfte arbeiten. Dabei wusste ich, dass ich mir die Vergangenheit sowie meine Diagnose positHIV von der Seele schreiben musste und jede Medizin nur so stark ist, wie ich mir einbildete, dass sie es auch sei und mir helfen würde. Obwohl auf der gesamten Welt das Ökosystem beim Zusammenbruch ist, hatte ich hier auf ibizenkischem Boden das Glück, mich über diese Begebenheiten vorerst hinwegzusetzen, in dem ich diesen Zusammenbruch nicht persönlich und mit eigenen Augen, momentan jedenfalls, miterleben wollte. Die Vorsorge noch recht lange am Leben sein zu können erforderten jedenfalls auch die Vorbereitung uns autark ernähren zu müssen.
Nun sollte unser Garten unser Übungsfeld werden. Die Rücksichtslosigkeit unserer technokratisch, zivilisierten, westlichen Systeme sind offensichtlich und zeichnen sich überall im ökologischen System ab. Da muss ich auch nichts mehr erzählen, da es unbestreitbar ist. Für die nächsten 40 Jahre (vielleicht auch nur 30) meines Lebens, musste ich es schaffen mich wieder soweit zu erholen, dass ich mich wirtschaftlich und ernährungstechnisch unabhängig und selbstständig, von Deutschland, entwickelte. Ansonsten befürchtete ich das totale Elend, da sich unser System ja absolut nicht bereit erklären konnte, ein menschliches Dasein auf längere Sicht garantieren zu wollen. Auch wenn ich den Glauben nicht einbüßen will, dass die kritische Masse sich diesen Raubbau an Natur und sozialen Errungenschaften nicht mehr lange nehmen lassen wird, so weiß ich doch noch nicht, wie bei den politischen Verhältnissen das umzusetzen geht. Wie sollte dabei dann eine überlebensfähige Menschlichkeit durchgesetzt werden? Wenn soziale, wirtschaftliche und menschliche Strukturen immer mehr verwaist werden? Also, mussten wir hier für den Ernstfall proben und mit der Selbstständigkeit für unser unabhängiges Überleben einen kleinen Meilenstein setzen. Wir werden es garantiert noch erleben, wie auf Grund der gegenwärtigen denaturalisierenden Bestrebungen die Weltwirtschaft zusammenbricht und eine weltweite Depression die Völker und Menschen, notgedrungen dann, vor ein völlig neues Weltbild stellt. Dem sind wir nicht gewachsen, wenn wir uns nicht darauf vorbereiten. Ich weiß, ich muss positiv denken, da unsere Gedanken und Taten unser Schicksal bestimmen. Aber trotzdem lassen sich nicht die Realitäten fortleugnen.
Bei der Fortsetzung der zu beobachtenden Entwicklung im Westen, werden wir ganz logisch und unvermeidbar unsere Welt vernichten. Auch wenn sich Leben als solches nicht “ausrotten” lässt, da die Evolution für eine neue Form des Lebens sorgt, wenn sich einige Spezies zu rücksichtslos verhalten und den übrigen Lebewesen das Dasein unmöglich macht. Die intensive systematische Vergiftung hat bereits vor 40 – 50 (und mehr) Jahren begonnen und die Folgeerscheinungen sind in Hunderten von Jahren nicht wieder gutmachen. Jedoch ist es nicht meine Aufgabe Horrorszenarien von der Zukunft zu zeichnen, sondern zunächst muss ich mich mit einem daraus ebenfalls erschaffenen Seuchenproblem beschäftigen. Bleiben wir also beim Thema und informieren uns noch ausführlicher über HIV/Aids und dem damit verbundenen PositHIV-Denken.
Viele Menschen halten es für ihr gutes Recht, wegen einer Sache, die ihnen als richtig erscheint, den Widersacher bis in den Tod hineinzuhassen. Aber dieser Hass gleicht gewissermaßen einem abgeschossenen Pfeil, der auf den Schützen zurückspringt und ihn selbst schädigt.
Prentice Mulford
Der Meister sprach: „Wo alle hassen, da muss geprüft werden -- wo alle lieben aber ebenso.“
Kungfutse
XXII.1 Haschisch
XXIII. - Kapitel:
Eine Sichtgrenze; auch Grenzlinie, meist zwischen Himmel und Erde - kann in anderweitigen Formen dann auch als INNERER HORIZONT bezeichnet werden:
Wenn sich der Mensch nicht radikal verändert, in sich selbst nicht eine grundsätzliche Wandlung herbeiführt, werden wir uns gegenseitig zerstören.
Jetzt ist eine psychologische Revolution möglich. Nicht tausend Jahre später.
Tausend von Jahren liegen schon hinter uns, und wir sind immer noch Barbaren.
Wenn wir uns also jetzt nicht verändern, werden wir morgen oder auch nach Tausenden von Morgen, immer noch Barbaren sein. Verändert euch und seht, was geschieht.
Jiddi Krishnamurti
Ja und wo ist nun bei jedem einzelnen Lebewesen die Grenzlinie des Horizonts? Welchen Horizont steckt die Menschheit sich selbst? An heiligen Stätten, am Meer, in Wüsten, an gewaltigen Gebirgstälern ist der Horizont doch ein völlig anderer, als in unübersichtlichen Wäldern und Großstädten. Schon dabei richtet sich unser eigener Horizont bezüglich der Umstände, auf eine jeweils andere Grenzlinie. Wie auch zum Beispiel Intelligenz garantiert unterschiedliche Grenzlinien aufweisen kann. Denn es sind Werte der Erfahrung und der Sichtweise dessen, was wir gewohnt sind zu sehen.
Das beginnt bereits mit dem Unterschied zwischen, Wissen, Bildung und Information: egal, in welcher Menge wir das eine oder andere angehäuft haben, es sagt doch noch nicht allzu viel über die Intelligenz des einzelnen Menschen aus. Wo werden da nun, oder von wem, bzw. dann im Insbesonderen von denjenigen, die durch bestimmte Situationen die Betroffenen sind, die Grenzlinien für den Horizont festgelegt? Horizontale Erweiterung findet doch nur dann wirklich statt, wenn das Bewusstsein für die Grenzen nicht durch besondere Eindrücke „vernebelt“, von Situationen und Katastrophen äußerlich beeinflusst oder festgelegt, bzw. durch anderweitige Begrenzungen reglementiert werden. Auch wenn die grenzbildende Linie zwischen Himmel und Erde mit einschneidenden Ereignissen, einen jeden von uns in eine andere Dimension rückt, so sind auch die Horizonte sehr verschieden. Wir vergleichen einmal Meditierende, gegenüber den "normal" Lebenden. Zum Beispiel einmal Menschen im Kloster, oder in Poona (Indien - Bagvan - Ashram) und andere im Alltag? Schon dabei ist doch ein erheblicher Unterschied der horizontalen Grenzlinien festzustellen!
Aber nach meiner Erkenntnis, hat das alles mit Kreativität und Visualisierungskraft zu tun. Mit der Vorstellung, was dahinter kommen mag. Mit welchen Farben des Lichts, es erkannt werden kann. Ich kannte meinen Horizont jedenfalls und besaß auch noch genügend Kreativität, um mir Farben und Licht zu visualisieren, was ich ja, hier auf den Balearen, gar nicht erst mühselig anstreben musste – hier war Licht und Farbe einfach vorhanden. Intensiver und kräftiger, als es im tristen Deutschland wahrzunehmen ging. Ansonsten stand mir ja auch der Strand zur Verfügung, der gerade im Winter, immer idyllisch ruhig und einsam ist.
Auch meine heilige Stätte mit Magiehorizont hatte ich mir zunächst im Kopf, also mit meinem Geist geschaffen. Mein mystisches Eiland war zuerst im Kopf und viele Jahre später, also jetzt seit wenigen Jahren erst, dann auch mein “Fluchtpunkt” Ibiza. So ist es dann auch Wahrheit geworden, zunächst im Kopf also mit meinem Geist geschaffen, erst dann kann es sich entwickeln. In Biesenthal unser Kulturzentrum DASTY, das hatten wir auch zunächst nur geistig erschaffen und intensivst daran gearbeitet. Das ist es letztendlich dann auch immer, wie sich die jeweiligen Perspektiven erweitern lassen. So wie ich schon einige Kapitel zuvor, zwei fast gleich klingende Geschichten mit ähnlichen Begriffen gegenübergestellt hatte, benötigt Mann/Frau dafür Sensitivität die über die ähnlich klingende Sensibilität hinausgeht und so, die Empfindsamkeit, auch die des Organismus bezeichnet.
Mehr oder weniger sensibel sind viele Menschen, aber wirklich sensitiv, das sind nur sehr, sehr wenig. Vor allen Dingen nehmen die meisten Leute zwar den Begriff für Sensibilität in Bezug auf sich selbst in Anspruch, aber den anderen Menschen gegenüber zeigt sich davon nichts. So beginnt auch der Unterschied zwischen Sensitivität und Sensibilität. Da bleibt Feinfühligkeit und empfindbar Sein für bestimmte Dinge, stets kontrovers.
Diese feinen Unterschiede gibt es wohl auch beim Sehen, sowie bei der Intelligenz. Beides muss auf irgendeine Weise kreativ vorhanden sein, um es auch nutzen zu können, um daraus dann zu einer vollständig abgerundeten Perspektive zu gelangen. Ich muss erst einmal das eine kennen, bevor ich mich insgesamt damit beschäftige und daran sowie damit arbeiten kann. Ansonsten wird die Sichtweise eingeschränkt und der Blick läuft sich in dem Sinne tot. Wir werden von dem Gewohnten überwältigt, ohne den eigentlichen Horizont zu erkennen. Es ist schade, wenn dies von konservativen Denkmustern dann nicht erfasst werden kann. Denn warum sehen im weitläufigen Sinne blinde Menschen mehr, als Sehende?
Nun musste ich mich verändern und mit dem Wissen über dieses Phänomen, welches HIV/Aids genannt wurde, vertiefen und neue Erkenntnisse anhäufen – weg von den Klischees. Dazu sollten mir die nächsten Wochen dienen, in meinem (unserem) Garten, den es zu bestellen hieß. Nun, ich glaube, dass ich die universale Energie schon ganz gut im Kopf habe. Jetzt muss ich sie auch noch in meinem Herzen verankern und die zukünftigen Informationen umsetzen. Die landwirtschaftliche Gartenarbeit wird mir dabei behilflich sein, da allein nur die Nähe mit der Natur, auch das Herz öffnen kann. Denn ohne dies, wäre irdische Wirklichkeit zu banal und erschreckend.
Wenn einen die Wirklichkeit der Weltgeschichte, so wie mich, in ständige große Schrecken versetzt und nur negative Aggressionen noch erzeugt, dann muss vor dem geistigen Auge die Hoffnung auf die Veränderung, mit einer psychologisch, androgyner Revolution auf eine holographische Allianz bleiben. Denn mir dient diese Assoziierung zu einer erweiterten Grenzlinie meines Horizonts. Ohne diese Hoffnung wäre wohl mein Leben schon vorbei.
Bis zu meinem nächsten Termin in der Tagesklinik des AVK, hatte ich jedenfalls nun 4 Monate Zeit. Ich konnte mich wieder voll und ganz um meine Gesundheit kümmern und musste nicht, wie in Deutschland, für die Rechte meiner Krankheit kämpfen. Gut, ich fühlte mich als Krieger des Lichts, aber immer nur in der grauen Halbdunkelheit einer konservativen Kleinkariertheit zu kämpfen, das war nicht gerade aufbauend und absolut nicht meine Aufgabe.
Denn auch wenn wissenschaftlich auf dem Gebiet von Medizin, Psychologie und Soziologie erfreuliche Fortschritte gemacht wurden, in den Alltag hatten sich diese innovativen Erkenntnisse noch nicht umgesetzt. Aber gerade der Alltag war es doch, der schließlich den Boden der Realität spiegelt und mich an den kleinen alltäglichen Dingen arbeiten lässt. Dieser Umgang auf der realen Ebene aber, der war für mich von jeher ein Überlebenskampf unter Barbaren. Nur im aller engsten Kreise und dann ausnahmsweise auch noch im AVK, spürte ich wahrhaftige Menschlichkeit. Die übrigen gesellschaftlichen Kriterien verdeutlichen mir stets nur barbarische Verhaltensmuster der perversesten Spielart. Die Ärzte und das Pflegepersonal dagegen waren im Umgang mit ihren Patienten, in keiner Weise mit den alltäglichen Begegnungen draußen zu vergleichen. Dafür hatte ich zu danken.
Was sollte ich aber auch außerhalb meiner häuslichen “Festung” ansonsten erwarten? Wenn die Medien uns in der Klimakatastrophe begrüßten und täglich, ob in Spielfilmen oder Nachrichten, nur Angst und Schrecken verbreitet werden. Dabei gab es rund drei Mal im Jahr “Entwarnung” für die vorgebliche Weltseuche HIV/Aids, in dem von neuen Erfolgen in der AIDS-Forschung suggestive Berichte erfolgten. Aber wem dienten sie und wer sollte ihnen noch Glauben schenken? War es nicht nur die Alibireaktion einer Pharmamafia? Die für die horrenden Forschungsgelder, die Öffentlichkeit beruhigte? An Hepatitis starben doch vielfach mehr und keinerlei Wundermedizin wurde propagiert. Was war das eigentlich überhaupt für ein subtiles Spiel, wenn es sich um HIV/angeblich AIDS handelte?
Es gab für mich noch sehr viele Fragen, die ich gänzlich gewiss niemals aufklären konnte. Aber meinen (unseren) Garten, den konnte ich mit Hilfe meiner Frau, sowie Conchy und Dirk herrichten. Außerdem konnte ich nun wieder an meiner kleinen heiligen Kultstätte, angelegt in der Mitte des Gartens ausgerichtet auf der Ost/West und nach der Nord/Südachse, meine Gebete und die Begrüßung der Sonne zelebrieren. Das war nun mal meine irdische Realität, die mich mit den Elementen, dem Universum, Mutter Erde, Vater Himmel, Großmutter Wasser, Großvater Feuer, Schwester Sonne und Bruder Mond verbanden. Mit dieser Vernetzung musste es als selbstverständlich angesehen werden, für mich eine innerliche Verknüpfung zu finden, die mich von dem Problem meiner Erkrankung hinweg, irgendwann dann wieder zu einem heilen Leben führte. Ich musste die These der Schulmedizinischen und deren einseitigen Theorien widerlegen und dies nicht mit akademisch, festgefahrenen Behandlungsmethoden (und daraus verdummenden Paradigmen), sondern ganz praktisch und spirituell, anhand meines eigenen Lebens. Die alten Paradigmen durch Beweise erschüttern - das hieß reale Aufklärungsarbeit. Über mein Leben und meine Diagnose musste ich die Schulmedizin lügenstrafen. Das waren keine zerrissenen Bilder der Wirklichkeit, sondern die Summe der Erfahrungen, meiner höchst eigenen Wahrheit - also Realitäten. Praxis - und keine Theorie!
Mein Horizont der Grenzlinien von Weisheiten, denen ich persönlich begegnen durfte. Mit einem relativ negativen Unterbau, hatte ich dem nun eine positHIVe Perspektive entgegen zu setzen, wenn ich diese gegenwärtige Diagnose durchstand. Dabei kam mir eine Studie von Prof. Zehnder (Zürich) in den Sinn, die einmal dem Biochemiker Frederic Vester zur Verfügung gestellt wurde. Ein Beispiel für die Manipulationsmöglichkeit durch selektive Erfassung von Personendaten.
Eine Gefahr, die von lückenhaften Interpretationen ausgeht und folgendes Zitat zulässt, möchte ich hiermit anführen. Denn es gibt auch beim Menschen wesentlich mehr Möglichkeiten, als ihn in ein einziges lebenslängliches Muster einzuzwängen. Deshalb sei die folgende Personalstudie hier nun angeführt:
Person A Person B
- Vorsitzender eines linken Soldatenkomitees - Gefreiter in der Schweizer Armee
- Studium am Technikum Winterthur nach dem - Stadtpräsident von Schaffhausen
3. Semester abgebrochen
- bisher 10 Wohnadressen - Opernrezensent
- Ideale: Lenin, Trotzki - Ideale: Rodin, Beethoven
- Mitglied des Vorstandes der Kommunistischen - Mitglied des Verwaltungsrats
Partei der neuen Schauspiel AG
“Die Merkmale von Person A sprechen für eine eher zwielichtige Gestalt, aufsässig, unstet, ein unzuverlässiger, vielleicht sogar staatsgefährdender Zeitgenosse, der nicht weiß, was er will, und sicher nicht kreditwürdig ist. Person B dagegen scheint ein etablierter Kulturschaffender zu sein, den man als konservativen Bürger bezeichnen würde, mit nützlichen Begabungen, verantwortungsvoll und konventionell.
Nun, diese Schlussfolgerungen sind grundfalsch. In Wirklichkeit handelt es sich um ein und dieselbe Person, nämlich um den ehemaligen Schweizer Nationalrat Adolf Bringolf. Die Angaben sind absolut authentisch und stammen in beiden Fällen aus dem Jahre 1938 - also nicht etwa einerseits aus der Sturm- und Drang-Periode der Jugend und andererseits aus dem reifen Alter.” Gibt nicht gerade solch eine Studie zu denken?
So führt dann Vester weiter fort: “Ziehen wir daraus einmal mehr ein Fazit: Wenn wir den Sprung auf eine neue Organisationsstufe schaffen wollen, mit der wir mit der Komplexität unserer Welt wieder besser zurechtkommen, brauchen wir nicht nur ein Umstülpen unserer Sichtweise. Wir müssen auch von dem in unserem Kopf bestehenden Klassifizierungsuniversum zu einem Realitätsuniversum übergehen, da es sich aus Wirkungsbeziehungen aufbaut. Andererseits wird es schwierig sein, vernetztes Denken zu praktizieren.”
Soviel von Vester, aber auch diese Perspektive hatte ich bereits in meinem Kapitel XI/CULPA schon angeführt. In dem Ich die Geschichte eines alten Schulfreundes erzählte, der wegen geringfügigeren Vergehen mit einer Sicherheitsverwahrung bedroht wurde, die in keinem Verhältnis zu seinem Delikt stand und im Gegensatz wurde der Sohn des Staatsanwalts, der diese Androhung aussprach, von seinem Vater für seine kriminelle Intensität noch gerühmt. Bei einem etablierten Bürger heißt kriminelle Intensität dann - Intelligenz. Hochintelligenz sogar - aber die, die keinen akademischen Hintergrund haben, werden als "Penner", "Asoziale" und "Kriminelle" tituliert. Eben, Gleiches aus einer anderen Perspektive, ist es ein Verbrechen eines Wiederholungstäters, der mit schädlicher Neigung und böser Absicht, eine Sicherheitsverwahrung, das heißt lebenslängliche Unterbringung in einer Strafanstalt angedroht bekommt. Hoch dotierte, wie Politiker, Spitzensportler, Industrielle usw. sind achtenswerte Geschäftsleute bei demselben Verhaltensmuster. Unterschiede gibt es nur aus dem Beweggrund heraus - der Eine muss sich und sein Auskommen erhalten und tut es notgedrungen oder intuitiv, der Andere will sich damit bereichern - und wird verehrt! Nun werden vielleicht meine ausschweifenden Rückblenden verständlich - und das, was ich damit zum Ausdruck bringen will.
Jedoch nur aus diesen Erfahrungen habe ich aus meinem Leben lernen können. Und natürlich aus der Tatsache, der Wirkungszusammenhänge aller Vernetzungen, die mir meine Träumereien am Meer, wo ich die Grenzlinien zwischen Wasser, Erde und Himmel verschwimmen sehen konnte, bewusst gemacht wurden, weil ich sie erleben durfte. Selbst in der erniedrigenden Staatssicherheitshaft der DDR sah ich mein Leben als humorvolle Abenteuerreise, wodurch ich vielen anderen Mitgefangenen Hoffnung und Mut geben konnte. Dieses Gemäuer und die Anklage als solche, waren so illusionär und unwirklich, dass das Resultat der Inhaftierung gar nicht ernst genommen werden konnte. Das sahen andere Menschen anders und deshalb konnte ich mit meinem Humor aufmuntern und trösten.
Es sind also die Werte und die Menge der Erfahrungen, die dafür sorgen wo und wie wir unsere Grenzlinien und Horizonte festmachen. Ob wohl ich persönlich auch heute noch nicht verstehen kann, weshalb nun kriminelle Intensität im gesellschaftlichen und kaufmännischen Bereich eine so unterschiedliche Auslegung erfährt.
Aber auch das ist eine Form der persönlichen Veränderung, wenn wir Realitätsbilder miteinander verschmelzen lernen. Wenn wir unsere Aller tiefste Inspiration aus den mitgebrachten Anlagen, zu Traumzielen verbinden. Das nennt sich dann auch bewusstes „Weiterwachsen“, um unsere Wahrnehmung auszudehnen. Nur so lassen sich die wirklichen Lebensfragen finden. Und so lässt sich zu der Kunst des vernetzten Denkens finden, ohne an einzelnen Episoden zu verzweifeln.
Also besteht unsere Herausforderung darin, bei der einmal erkannten Wahrheit zu bleiben und sie wirken zu lassen. Auch offensichtliche Verlogenheiten sollten als ein „anderes“ Realitätsfenster akzeptiert werden. Es ist alles, was die Menschheit im Laufe ihrer Entwicklung erreicht hat, durchweg von heroischen Einzelpersonen in Gang gesetzt wurden, die sich für gewöhnlich auch gegen eine überwältigende Opposition durchsetzen und behaupten musste. Und an diesem Punkt wird mir die komplexe Vielfältigkeit des langen, historischen Entwicklungsweges der Lebensform auf Erden, die sich Evolution nennt endlich vollauf bewusst. Auch geomantische Muster und morphogenetische Felder, all das sind natürliche Vernetzungen.
Die Helden dabei, die sind wir selbst. Wobei wir nicht mehr zu den Wertvorstellungen von gestern und vorgestern zurückkehren können. Wir müssen Stück für Stück erkennen, dass wir spirituelle Wesen sind, die über gigantische Zeiträume hinweg daran arbeiten, eine bessere und spirituelle Realität auf diesem Planeten zu manifestieren. Dabei könnte sich jeder schon zu Lebzeiten, sich selbst, seinem näheren Umfeld und seinen Lieben, ein Paradies schaffen. Es hieße nur, die Geisteskräfte zum Leben zu erwecken, die uns leiten und führen, aber auch unsere Wünsche erfüllen sollen. Da muss mit den Augen das Verständnis erfasst werden, damit das Licht des Verstehens sich fortsetzen kann, damit Veränderungen herbeigeführt werden.
Was besagt da eigentlich die Gesundheit, wenn wir uns auf diese Weise HEIL fühlen? Diese kurze Zeit unseres irdischen Daseins sollten wir als heilige Geisteskraft der Dankbarkeit empfinden. Und so blieb es auch für mich erstaunlich, wie ich mit dieser gewonnenen Einstellung schon nach sehr kurzer Zeit wieder das Leben genießen konnte. Die Veränderung bei der Betrachtung über meine Gesundheit war und ist für mich nach wie vor ein Phänomen, wofür vorrangig unser Kopf verantwortlich ist.
Noch vor wenigen Wochen war jede körperliche Veränderung mit einem emotionalen Schock zu vergleichen. Wie z. B. unser erstes Eintreffen nach dem Krankenhaus auf Ibiza vor wenigen Wochen. Auch meine zweite Ankunft auf Ibiza war noch mit Erlebnissen verbunden, die kaum in die reale Wirklichkeit von Worten und Beschreibungen zu definieren geht. Nun begann ich mit Gartenarbeit, der ich mit körperlicher Kraft zwar noch nicht gewachsen war, die aber in meinem Kopf schon gestaltet wurde und sich somit dann auch umsetzen ließ, da uns Conchy und Dirk dabei halfen.
Damit begann dann bereits der Februar und ich hatte mich schon ausführlich um die vorhandenen Pflanzen gekümmert. Dazwischen lagen 2 bis 3 Partys, bei denen ich mich nicht gerade einschränkte und mich gelegentlich auch selbst überpowerte, wobei ich mich trotzdem recht wohl fühlte - abgespannt und glücklich also. Abgesehen von meinem Port (Venenimplantat), welcher sich schon des Öfteren bei Überanstrengung “meldete” und der auch gelegentlich dann stark schmerzte.
Da erreichte uns über die Nachrichten, eine neuerliche Hiobsbotschaft die die Weltmeere bedroht. Das gröbste Tankerunglück der Geschichte direkt vor den Galápagos-Inseln. Meine verehrten Galápagos-Inseln mit den Komodo-Veranen wurden bedrohlicherweise von auslaufenden Ölteppichen eingeschlossen, und ich durfte mich nicht schon wieder aufregen.
Meine Gedanken blieben - und so dachte ich an den Liedermacher Hannes Wader und seine LP “der Tankerkönig” (wobei mir verziehen wird, dass ich den Text hier nicht anführe). Der humoristische Text bewegte mich zum Schmunzeln und gleichzeitig besann ich mich auf eine medizinische Betrachtung, über die Humoralpathologie. Es ist eine noch sehr junge Lehre, nach der die Entstehung der Krankheiten auf eine fehlerhafte Beschaffenheit der Körpersäfte zurückzuführen ist. Meine Assoziation der Begriffe ging dabei natürlich von einer anderen Perspektive aus, als die Begriffe “Humor” und “Pathologie” im Medizinischen dann aussagen. Im Latein heißt “humoral” Körperflüssigkeiten betreffend und “pathologisch” dann krankhaft. Die Pathologie umfasst ferner die systematische Einordnung und Beschreibung von Krankheiten sowie deren theoretische Interpretation.
Eigentlich gibt auch dies schon wieder eine interessante neuerliche Betrachtung. Vor allen Dingen unter der gegenwärtigen Prämisse meiner gartenlandschaftlichen Betätigung. Aber mit selbst angebauten Obst und Gemüse, mussten meine Körpersäfte gesunden und die ohne chemische Einwirkung beeinflusste Ernte, dann auch meinen Körper positiv versorgen können. Denn bei allen Erkrankungen bleibt von A bis Z die Ernährung stets und immer mit verantwortlich.
Noch war aber keine Ernte in Aussicht und den kühlen Abenden, setzten wir ein Kaminfeuer entgegen. Außerdem brachten uns Freunde eine Spielanleitung des Spiels “der Kubus” vorbei. Dabei ging es um das kreative Visualisieren von Begriffen die aufgezeichnet werden mussten, nach dem der eine dem anderen bestimmte Worte vorlas und der gegenübersitzende Partner mit geschlossenen Augen, anschließend seine Bilder aufzeichnete und zu Papier brachte. Die darauf entstandene Zeichnung wurde dann im Anhang der Spielanleitung analysiert. Ein interessantes und unterhaltsames Spiel.
Ich hatte eine große Pyramide gemalt, die auf Lavagestein ruhend, mit Schlingpflanzen und Blumen umwachsen, von gierigen menschenähnlichen Wesen erstürmt, über die Geister der Erkenntnis aus dem Meer der Totenseelen, zu Engeln der Befreiung, direkt ins Auge der Erleuchtung führte. Eine schöne Beschäftigung für lange Winterabende.
Am Tage dagegen versuchte ich täglich, ein wenig mehr zu schaffen, als es mir theoretisch mein Körper an Kraft gestattete. Das hatte ich beim Sport früher so gelernt, dass eine Steigerung an Kraft und Ausdauer nur dann zu erreichen war, wenn ich jeden Tag einen kleinen Schritt über meine Grenzen trainierte. In meinem gegenwärtigen Gesundheitszustand war dies aber sehr unpassend, denn mein Körper meldete sich dazu mit Schweißausbrüchen und nächtlichen Fieberschüben. Also, schön langsam hieß es für mich. Schüttelfrost war die Antwort auf meine Unvernünftigkeit mit der einhergehenden Überarbeitung, und zeigte mir umgehend nun meine persönliche Kräftegrenze des begrenzten Horizontes.
Aber letztendlich stand alles in einer sehr guten Relation zueinander. Denn in rund 90 Tagen ging es mir nun mal gerade 4 einzelne Male so schlecht, wie es mir vor einem Jahr noch täglich erging. Das waren in dem Sinne ja 86 Tage “beschwerdefrei” - sozusagen gab es da in 3 Monaten gerade mal 14 Tage insgesamt, an denen ich mich nicht so ganz bei Kräften und bei einander fühlte. Abgesehen von dem allgemeinen Zustand, der natürlich noch etwas zu wünschen übrig ließ.
Auch klimatisch war dieser Winter auf Ibiza mir sehr wohlgesinnt. Insgesamt sehr, sehr angenehm, sanft und trocken. Nur in der Nacht regnete es gelegentlich und keinerlei Stürme, die unser Haus erzitterten. Mit täglicher Sonne meinte die Natur es wieder einmal gut mit mir.
Die Freundschaft zu Conchy und Dirk verschaffte uns ein sorgloses Überwintern. Mit ständigen Geschenken für Garten, Haus und zum Verkauf für den Flohmarkt, waren es liebevolle Gaben, die uns den Winter angenehmer gestalten ließen. Auch unsere Vermieterin versah uns mit Erneuerungen. So wuchs das kleine Idyll und obwohl gelegentlich die Natur des Nachts mit mir sprach und ich mich selbst fragen musste, ob diese Entscheidung von uns im richtigen Verhältnis zu meinem Gesundheitsbefinden stand, bekam ich immer wieder die Antwort, dass das, das einzig Richtige ist um am Leben zu bleiben.
Jawohl – dies war ein Stück Freiheit, die ich mir verdient hatte, und die mir auf Grund der vergangenen Verhältnisse auch ohne Frage zustand. Die Allgemeinheit konnte mir kein einleuchtendes Bild von Sinn und Zweck des Lebens geben, denn es bestand schließlich die vielen Jahre über kaum ein Grund, meiner Existenz mit Feuereifer den Weg zu versperren. Nun hatte ich mir dafür mein Paradies geschaffen. Das war meine Nische in der Gesellschaft, von der ich permanent bedroht wurde und stigmatisiert zu leben hatte.
Daran hing auch meine Berufung zu meiner jetzigen Tätigkeit, den Tatsachen ins Auge zu blicken und die Diskrepanzen aufzuschreiben. Allein dieser Vorgang vertiefte die Einblicke in die größeren Zusammenhänge. Erst damit wurde mir klar, was es eigentlich bedeutet, wenn wir uns mit der innewohnenden Kraftquelle verbinden, Kontrolldramen schon im Keim ersticken und herausfinden, welche Wahrheit wir in diesem Leben über uns an andere mitzuteilen haben.
Es ist verständlich, dass eine Rückschau auf das bisherige Leben auch unterschwellige Zusammenhänge und höhere Ziele offenbart. Allerdings gibt es dabei auch ein Problem, dass bei der Konstruktion von illusionären Fluchtwegen vor der Angst, der Flüchtende andauernd im Kreis herumgeführt wird. So wie es bei Macht-, Positions- und Drogenabhängigen ist, die den Anspruch und die Dosis ständig erhöhen müssen, um vergleichbare Erfolgs- und Rauschzustände zu erzielen. Da fühlt sich der Macht- und Drogensüchtige dann gezwungen, mit aller Vehemenz das pathologische Machtpotenzial oder die Drogenabhängigkeit demonstrativ zu steigern, denn nur so kann die Angst vor Schmerz und Entzug, dann noch effektvoll in den Hintergrund gedrängt werden. Das ist dann der wohlbekannte Teufelskreislauf.
Auf Ibiza war ich entrückt von solcherlei Perspektiven und fernab von rückfälligen Ritualen, die mich ansonsten doch zwangsweise immer wieder zu weiteren Aktionen veranlasst hätten. Gerade hier aber, wurde ich nicht mehr von Macht, Reichtum, Drogen, Ruhm, Sex usw. kontrolliert, sondern war der Hölle auf Erden in ein Paradies entrückt, welches ich selbst kontrollierte. Da gab es auch keine Flucht mehr von mir selbst. Ich konnte mich auf mein wahres Selbst besinnen. Obwohl es doch laut Annahme der gesellschaftlichen Kriterien geradezu fatal erscheint, dass ich dafür Ibiza benötige.
Nun war mir aber auch endlich klar geworden, dass es sich bei allem Bösen grundsätzlich um Egoismus handelt, der eine Entfremdung von der Schöpferkraft hervorruft und damit Existenzangst schafft. Oder, dass der Egoismus gepflegt, übertrieben oder eigensüchtig Begrenzungslinien des Verhaltens schafft. Also, den eigenen Horizont deckend entfremdet. Es gab hier jedoch nur die eine einzige Ersatzbefriedigung, nämlich die des Schreibens. Ich musste hier keine anderweitigen Strategien erfinden, um mit dem inwendigen Terror und der offensichtlichen Angstmache, aufgestauten Hass zu verarbeiten, den mir gesellschaftliche Systeme und Verhaltensmuster aufzwangen, um mich gleich gesinnt zu integrieren.
Mein magisches Eiland reinigte mich mit der mystischen Energie der Elementarkraft und verlangte keinen Fetischismus oder anderweitiges Zwangsverhalten. Denn letztendlich geht es dabei ja immer nur darum, inwendige Ängste zu kompensieren und in Taten umzusetzen, damit das Gefühl von “Selbstkontrolle” entsteht. Ja, auch das durfte ich erkennen.
Psychologisch, habe ich mir erklären lasse, werden so tief greifende Angstzustände in ein Machtgefühl umgelenkt, welches dann bei strafbaren Handlungen mit Gewalt und Raub abreagiert wird und in extremen Fällen, nimmt das Zwangsverhalten die Form von Serienmorden oder professionellem Terrorismus an. So lässt es sich aus der Menschheitsgeschichte lesen. All diese Verhaltensweisen müssen als Verteidigungsmechanismus gegen die Angst verstanden werden, die durch die innerliche Abspaltung von der Schöpfung hervorgerufen wird, und so ähnlich ist es dann auch bei der Manifestierung von Krankheiten und ihren Diagnosebildern.
Bei denen, die diesem gewaltsamen Weg entsagen, stellen sich häufig dann so schwerwiegende gesundheitliche Schäden ein, sodass sie z. B. an Aids, Krebs usw. erkranken und sich über diese Entladung von Spannungen, selbst bestrafen, weil sie das Unrecht der gewaltsamen Handlung sühnen wollen. So ist es jedenfalls psychologisch bewiesen, dass auch diese Entwicklungsphasen zu den acht menschlichen Stufen gehören, die Kriminalität und Krankheit bestimmen.
Selbstverständlich spielen viele Faktoren zusammen und auch das (gesuchte oder aufgezwungene) Umfeld ist dabei dann jeweils mitverantwortlich, ob und wie, sich solcherlei Zwangsumstände entladen. Ich persönlich hatte der Gewalt, die ich durch staatliche Institutionen erlernt hatte, abgeschworen, und letztendlich mussten sich die daraus entwickelten Angstzustände, so wie ich es empfand, somit irgendwann gegen mich selbst richten. So entstehen irreversible Schwerpunktbildungen, die sich insofern nach dem gewählten Weg ausrichten und so gesehen in der eigenen Verantwortung ruhen, obwohl sie auch gelenkt, geschürt und notwendig sind. Ein ähnlicher Teufelskreislauf, wie bei so vielen anderen Problemen.
Da ist der Indikator im Laufe der Charakterisierung eines organischen Systems die Erkenntnis jeden weiteren Schrittes, die auch auf die davor-liegenden zurückgreifen, sich gegenseitig beeinflussen und dem gesamten Prozess der Erfassung und Interpretation, auch das organische System von Anfang bis Ende beeinträchtigen und widerspiegeln.
Es ist überholt zu denken, dass die Natur primitiv und der menschliche Geist ihr überlegen sei und folglich auch das von diesem Geist Produzierte weit über der Natur stehe. Nein, gewiss nicht - es steht alles in einem direkten Zusammenhang. Wir werden nicht allein durch die Impulsgebung der genetischen Information bestimmt. Geist, Seele und Körper stehen in konkreter Verbindung. Sie sind nicht nur untereinander, sie sind auch mit der Erde (essenziell) und dem Universum (essentiell) vernetzt. Es sind die Umstände insgesamt, die das einzelne Leben beeinflussen. Wie wird es doch häufig benannt? Kismet – Schicksal!
Seit dem wir uns mit unserer technokratischen Zivilisation von unseren essentiellem Sein trennen, also die Wirklichkeit der Schöpfung auch im Naturbereich mit der ständig wachsenden Belastung der Umwelt, sowie mit der Ausbeutung der Naturressourcen – und der kontinuierlichen Vergiftung von Welt und eigenem Körper -ausschöpfen, entstehen automatisch und logischerweise wie von selbst, immun geschwächte Umstände, die die Auswirkungen des gegenwärtigen Gesamtbildes ermöglichen. Ob nun in der Natur oder im menschlichen Körper.
Dies hatte ich aber schon zuvor, mit dem gigantischen Wachstum von allem „Unnatürlichem“ versucht zu erklären, was dann natürlich im biologischen Wachstumsbereich die Ähnlichkeit mit Krebsgeschwüren und Aids aufweist. Das ist keine Annahme und Äußerung von mir, sondern erwiesen.
Seit dem dieserlei “Geisteskrankheiten” wuchern, bestimmen das lineare Denken und die daraus resultierenden Fortschrittskriterien, vielfach noch die Zielsetzung der Entwicklung. Im Sinne einer langfristigen Überlebensfähigkeit kann aber Fortschritt heute unmöglich noch länger identisch sein mit den Eigenschaften wie mehr, größer, schneller, besser, weiter, die wir mit Blick auf Konkurrenz, Medizin, Partnerschaft und (oder) das andere Land, andere Völker und Menschen, unabhängig von der Auswirkung, auf das eigene System (auch organisch) mit Fortschritt gleichsetzen. Nur weil es uns so beigebracht wurde, heißt es doch noch lange nicht, dass das dann auch alles so stimmt.
Mit dem Blick nach innen sind längst andere Eigenschaften, etwa umweltschonend, gesund, schön, lustig, klein, flexibel, selbstregulierend, zu Anzeichen wirklichen Fortschritts im Sinne eines nachhaltigen Wachstums geworden. Eine Innovation muss daher eine Erneuerung und Veränderung der wirklichen Kriterien und wahrhaftigen Perspektiven sein.
Diese monokausalen Denkweisen sind im 3. Jahrtausend einfach nicht mehr up to date und führen nur zu einer Selbstvernichtung. Das bestätigen doch allgemein die Rückschläge der jüngsten Zeit, sei es nun auf technischem, wirtschaftlichem oder medizinischem Gebiet. Mehr denn je fragen wir uns doch, wie die Natur es geschafft hat, sich über so viele Jahrmillionen (ja Jahrmilliarden) nicht nur fortzubestehen, sondern sich zu dem auch noch permanent, zu immer höheren Formen weiterzuentwickeln geschafft hat.
Denn ob ein System überlebensfähig ist oder nicht, liegt vor allem an der Art der Kommunikation zwischen seinen Teilen, anders gesagt, an der kybernetischen Rücksteuerung, die das Funktionieren des gesamten irdischen Lebens, seit seinen Anfängen garantiert haben. Die Molekularbiologie ist der Beginn einer neuen Kommunikation mit uns selbst.
Mit unserer neuzeitlichen Entwicklung haben wir doch sämtliche natürlichen Schutzfunktionen außer Kraft gesetzt. Dabei muss ich dann wieder auf Barbara Ann Brennan verweisen, die wie gesagt in ihren Büchern “Licht-Arbeit” und “Licht-Heilung” alles schon erarbeitet hat. Uralte Prinzipien werden dann plötzlich wieder hochaktuell - und endlich verständlich.
In diesem Zusammenhang erkannte ich auch meine Vergangenheit und den Platz, den ich gefunden hatte, um meinem Horizont, eine neue Perspektive zu geben. Ich benötigte die Aufhebung der Grenzlinien und verstand damit verbunden meine Freiheit – was den Weg zur Wahrheit, also somit zum Universum und zum Licht ermöglicht. Hatte ich dabei nicht Glück, „nur“ eben an HIV mit AIDS-Vollbild erkrankt zu sein, was ich meines Erachtens mit der Regulierung meines bewussten Seins wieder “heilen” konnte? Denn so oder so führt das Leben unweigerlich zum Tod! Das ist für keinen zu umgehen – und es fragt sich derweil doch nur, wie intensiv und kreativ der eigene Weg dabei beschritten wurde.
Da ergibt sich für mich wie von selbst, dass unsere Studien nicht immer weiter mit neuen Ergebnissen und Erkenntnissen anzureichern sind, sondern sie einmal danach zu durchforsten wären, was von den vorhandenen Bestrebungen nicht nur für mich selbst, sondern darüber hinaus, für unser aller Leben, für das Verständnis der Welt und die Bewältigung unserer Probleme von Nutzen sein können. Denn wenn ich nur abwartend daherliege, dann wird mich bald Depression und Schwäche dahinraffen. Da kann ich mich eben nicht auf andere und die medizinische Wissenschaft verlassen, sondern muss die ersten Schritte immer selber tun. Für diejenigen, die es nicht rechtzeitig erlernen, ein gewaltiges Unterfangen, woran dann zerbrochen werden kann. So sind dann auch Krankheiten ein Teufelskreislauf, die den Horizont verdunkeln.
Was hatte ich in den letzten Jahren nicht alles erlebt. Vor allen Dingen die Monate in der Klinik. Da vegetierten viele Menschen im Hospital herum, ohne zu wissen, warum sie überhaupt auf Erden sind, geschweige welche Erkrankung sie nun niedergestreckt hat – ja, ehrlich. Ich hatte einen Patienten auf meinem Zweibettzimmer, der wusste wirklich nicht, an welcher Erkrankung er litt und seit wann er diagnostiziert war. Dazu kamen bei mir die eigenen und die anderen Nahtoderfahrungen, die mir noch ganz andere Horizonte eröffneten und mich sozusagen über einen Tunnel in eine Art Zwischenzeit, Zwischenreich führten, wo ich von weißem Licht durchflutet, der gesamten Evolution begegnen konnte.
Vom Urknall bis über die verschiedenen Reibungen mit der Materie habe ich Bildfolgen erleben dürfen, die eine intensive Lebensrückschau auslöst. Dabei entscheiden wir selbst über unseren Körper. Ausnahmslos jeder, wird von solchen Nahtoderfahrungen transformiert und dies auch bis an das Lebensende.
Eine Lebensrückschau ist immer ein faszinierender Aspekt, der sich weniger wie ein Film, als vielmehr wie eine holographische Repräsentation darstellt. Dabei ist jede Erfahrung anders und im Zuge der allgemeinen Aufklärung durch den weltweiten Informationsaustausch, gewährt es das Wissen, auch für unsere Zukunft, dies dann aus einer höheren Perspektive zu betrachten. Was bedeutet da Geburt und Tod, wenn wir im Grunde unsterblich sind. Zu alledem haben eine ganze Reihe von renommierten Forschern, wie Frau Kübler-Ross, Kenneth Ring und Melvin Morse ihre wissenschaftlichen Untersuchungsergebnisse, über Nahtoderfahrungen, publiziert und einem breit gestreuten Leserkreis glaubwürdig dargestellt. Wen berührten nicht die Filme Ghost und Always?
All diese Erfahrungen lassen uns einen Blick in die Zukunft werfen und nur mit einer Zukunftsvision finden wir auch den Mut, alte Umgangsformen aufzugeben und das innewohnende Potenzial heute und jeden Tag, für die Menschheit zu entfalten. Meine Zukunftswelt ist jedenfalls eine Welt der Kreativität, Visualisierung mit den unterschiedlichsten persönlichsten Bestrebungen um die Erfüllung des Heilseins zu erfahren.
Mit jeder neuen Begegnung mit anderen interessanten Menschen, möchte ich für mich zukünftig die Botschaft herausfiltrieren, die diese Wesen für mich verborgen halten. Natürlich nicht alles ist dabei sofort richtig zu deuten, aber doch die meisten Begegnungen mit besonderem Charakter, bergen wichtige Informationen für meinen eigenen Weg. Ich meine damit die synchronistischen Fügungen, nach denen Ausschau gehalten werden sollte, damit sich das Leben erweitert und erneuert. Wo ein Gespräch mit einem Menschen eine wichtige, vielleicht sogar schicksalhafte Botschaft enthält, wenn sensitiv auf die “Zwischentöne” geachtet wird. Wenn wir auch bei anderen unser Sensitivstes und nicht nur Sensibilität einsetzen, um die Aussage der “Botschaft” zu ergründen und dann weitere Informationen zu finden, die uns führen sollten.
Damit wird auch die Qualität sämtlicher Beziehungen grundlegend verändert, und mit neuen zwischenmenschlichen Umgangsformen angereichert. Damit spende ich Interesse für einen liebevolleren Umgang, der durchaus erwünschenswert ist, sobald dann genügend Menschen die ebenso verstehen, dass der Gleichlauf zwischen verschiedenen Kulturen, Interessen und Erkenntnissen gar nicht so unterschiedlich ist, wie wir zu glauben meinen. Funktioniert das Prinzip der gegenseitigen fruchtbaren Umwandlung erst, wodurch eine gewaltige Förderung der globalen menschlichen Bestrebungen erwachsen, dann kann weltweit vieles verändert werden. Und was wir auf diese Weise investieren, das kommt auf magische Art auf uns zurück.
Nun musste ich mich, ohne meine Kraft zu vergeuden, auf das Wesentliche konzentrieren. Konzentrisch hieß schließlich, einen gemeinsamen Mittelpunkt zu besitzen bzgl. der verschiedenen Regelkreise. So musste ich lernen, mich auf den Mittelpunkt gerichtet, meine Gebete zu sprechen und meine Meditation zu zelebrieren. Nur dann konnten sich die Kreise verbinden und der Horizont erweitert werden.
Mit meinem Aufenthalt im AVK sollte mir dies doch offensichtlich vor Augen geführt werden, denn sonst hätte ich nicht so kompakt und komprimiert, diese vielen Widertreffen mit meiner Vergangenheit gehabt. Da stand (oder lag) ich im Mittelpunkt meiner eigenen Kreiszusammenfügung und hatte die Grenzlinien der Vergangenheit so nah bei mir, sodass ich erkennen durfte und im wahrsten Sinn auch Erleuchtung finden musste. Über den eigenen Horizont. Sollte mein neues Zauberwort für mich “mehr Konzentration” heißen? Wenn ich mich mit mehr Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu konzentrieren verstand, dann sollte es sicher auch gelingen, dass ich mich zukünftig um mein “Heil” intensiver kümmere. Damit wäre gewiss eine sehr wichtige Aufgabe erfüllt.
So konnte ich mir selbst dann wieder Leben versprechen und mich stärken. Zu meinem Sonnengeflecht finden und für die anständige Verdauung vergangener konsumierter Gedanken sorgen, wenn ich auch beim Essen schon mal besser kaute. Ein erster Prozess der Vernetzung. Auch dazu gehörte Konzentration, um die Speichelfunktion anzuregen und die Funktion der Thymusdrüse zu fördern. Ich musste mich schon um HIV/angeblich AIDS selbst kümmern, denn mit der Schulmedizin sind auch in den nächsten Jahren noch keine verlässlichen Erkenntnisse zu erwarten – da bei ihr nur Fabrik- und Morddenken existiert. Ganz unserem System getreu – denn wir können nur das weitergeben, was wir erlernt haben.
Wenn sich die Menschheit mit ihrer gesamten Fähigkeit darauf ausrichtet, eine Revision ihrer Ansichten über das Menschenmögliche zuzulassen und der Fülle von Beispielen folgt, die das Fassungsvermögen althergebrachter Paradigmen mit allen Erkenntnissen übersteigen lässt, dann müssten wir uns heutzutage nicht mehr von antiquierten Meinungen beeinflussen und lenken lassen. Die Kenntnisse dafür sind vorhanden, und östliche sowie auch westliche Zeitchronisten haben ausreichend Erfahrungen gesammelt, Beweise angetreten, Beispiele aufgezeigt und der physischen Transformation somit Rechtfertigung verliehen. Warum wird das nicht allgemein berücksichtigt?
Wenn so übermenschliche Kräfte demonstriert werden können, dann ist das doch eine eindeutige Tatsache, dass die psychische Konzentration einfach verantwortlich ist, um physische Umgestaltung, Umwandlung und Übertragung zu gestatten und somit zu akzeptieren. Seit Jahrhunderten jedoch reagiert das westliche Bewusstsein mit Kopfschütteln, wenn auf derartige Informationen hingewiesen wird. Da behaupten sogar heute noch Theologen und anderweitige Lehrer, sowie Meinungsbildner, dass die Angst z. B. eine wesentliche Sinnfrage zur Erhaltung der menschlichen Rasse ist. Das mag in den Anfangsphasen der Evolution, um nicht von wilden Tieren gefressen zu werden ja noch völlig richtig gewesen sein, aber heutzutage ist dies doch mit allen negativen Folgen widerlegt.
Aber in meiner Situation hieß dies, dass ich mich mit größerer Mittelpunktfindung auf meine Arbeit im Garten, sowie das Beten und Meditieren ausrichten musste. Ich trainierte dies, um an größere Energiemengen heranzukommen und weil ich mich danach, eine Zeit lang jedenfalls, viel besser fühlte; auch kraftvoller und geistig reger, konnte ich von meinem Energiemeditationen kaum noch ablassen, wozu natürlich auch die Gebete gehören. Mein kleines gestampftes und mittig angelegtes Steingärtchen gab mir einfach emens Kraft. Denn dort ließ sich ohne Schwierigkeit zu meinem Spirit Guide ATON finden. Aber was heißt Meditation eigentlich? Es stammt aus dem Lateinischen und heißt wörtlich: „in die Mitte gehen!“ In dem wir Körper und Denken ruhig stellen, zentrieren wir uns und ermöglichen es so dem Geist, sich in uns auszudehnen und uns Erfahrungen zugänglich zu machen, die wir in unserem Alltagsleben so ohne weiteres nicht machen können.
Aber auch der Sport führt es uns vor Augen, dass einfach in jeder Disziplin die alten Rekorde gebrochen werden, um immer wieder und ein fürs andere Mal frühere Höchstleistungsgrenzen zu überschreiten und zu brechen. Auch da kann das alte Denkschema, das unsere Körper auf Muskeln, Knochen und Sehnenstränge reduziert wird, solcherlei Fortschritt nicht erklären. Oder z. B. die akrobatischen Leistungen der asiatischen Zirkusleute und Artisten, wie sind diese zu erklären? Wenn wir damit beginnen dies in unserem Bewusstsein zu verankern, dann wird uns auch die psychische und physische Ebene besser verständlich erscheinen, da durch kontinuierliches Training sich auch die menschliche Manifestation der Schöpfung innovativ zu erneuern sucht.
So konnte ich mir den Horizont erweitern und die Grenzlinie in einer eigenen, selbst geschaffenen “Fata Morgana” verschwimmen lassen. Denn theoretisch hatte ich noch gar nicht die Kraft zurückgewonnen, die ich bei aller Anstrengung täglich in die Praxis umzusetzen verstand. Die Nebel, die zwischen dem inneren Auge und der äußerlichen Realität lagen, teilte ich damit auf, dass ich an meiner Kraft und meinem Geist arbeitete - was verständlicherweise eine gewisse Geisteskraft beinhaltet. Das war für mich, auf der magischen Insel natürlich viel einfacher, da ich mir einen Kraftort geschaffen hatte, als wenn ich dieses Bemühen in Berlin umzusetzen gedachte. Denn dort hätte ich mehr als nur Nebel teilen müssen und hätte mir auch kein Mantra als Glücks-, Gesundheits-, Medizin- und Steinrad im Garten schaffen können.
Ich erinnerte mich an den Roman “Die Nebel von Avelon” und das Schwert von König Arthurs Excalibur. Ebenfalls eine phantastische Geschichte unserer Ahnen, die mehr von den mystischen Ereignissen wussten. Und im “Excalibur” hatte ich in Las Vegas meine Frau geheiratet und mir wurde der Prozess bewusst, was die Menschheit seit Urzeiten Stück für Stück vorangetrieben hatte. Wenn Gedanken mit der Geschichte verflochten sind, dann entstehen Bilder der Vernetzung und des Verstehens - woraus sich Geist manifestiert und Seelen wachsen. Wie aus Sternenstaub zusammen gefügt.
Soweit wir wissen, wurde die Entwicklungsstufe und Lebensdauer jeder Generation von der nächsten übertroffen. Trotz meiner differenzierten Betrachtung über die Zivilisation musste ich mir eingestehen, dass unschätzbare Beiträge zur Anhebung des allgemeinen Lebensstandards geleistet wurden und zudem auch immer mehr so genannte Universalgenies hervorgebracht werden. Dabei werden den Kindern des Neuen Jahrtausends insgesamt mehr mediale Kräfte zugesprochen. Diese neuen Kinder-Talente werden auch “Indigo-Kinder” genannt. Da ist es nicht von der Hand zu weisen, dass heute ein größerer Prozentsatz als jemals zuvor in unserer Entwicklungsgeschichte, ein kreatives, energiegeladenes und visuelles Leben führt. Das bleibt aus der materialistischen Perspektive nicht mehr nur abgespalten zu betrachten, und hat Erwiesenerweise nun absolut nicht nur mit angeblich gesünderer Ernährung, besserer Verpflegung und den angeblichen Fortschritten in der Medizin zu tun. Abgesehen von bestimmten Erfolgen bei einzelnen, fortschrittlichen Umsetzungen, hat dies alles eher auch ein Stück rückwärts, anstatt vorwärts geführt. Nun ist aber der Fortschritt der nächsten Generationen ein Fortschritt des Bewusstseins und Selbstvertrauens, bei dem wir uns auf immer höheren Energieebenen etablieren und die dadurch veränderten Realitätsbilder - unser höchst Eigenen also - zu akzeptieren haben. Demzufolge gibt es in Wirklichkeit auch keine herkömmliche Form der Materie mehr und selbst die Atome, aus denen unsere Körper bestehen, gehen in einer puren Energiewelt unter, wenn wir das Prinzip verstehen. Da verdrehen sich Zeit und Raum und werden paradox, da die universelle Energie auf einer völlig anderen Ebene funktioniert.
So fand ich über meine Gartengedanken wieder einmal hinaus zu anderen Dimensionen, wo mein persönlicher Sonnengott ATON mich ständig begleitet. GESTERN – HEUTE – MORGEN - ayer – hoy – mañana - mit allem Zeitgeschehen. „Matrix reloaded“, der zweite Teil der Fabel über die computergesteuerte, künstlich visuelle Pseudowelt der Zukunft - besitzt mehr Aktion und weniger Philosophie … wie es eben überall auf der Welt anzutreffen ist, ein Matrix-Fieber was die Seelen über das Gestern - Heute – Morgen entflammt.
Ein Horizont bringt Grenzlinien und das Feuer war der erste Schritt zur Zivilisation – der Bestie Mensch. Und ich dachte weiter. Den Gebrauch von Waffen und Werkzeug kennen doch auch Tiere, ebenso wie Nestbau, Vorratshaltung, Aufgabenverteilung, Kommunikation. Ameisen halten sich beispielsweise Blattläuse zur Milchproduktion, junge Katzen und Hunde spielen fangen mit Steinen, und wer sagt uns, dass die Vögel beim Singen und die Mücken beim Tanz keine künstlerischen Ambitionen haben? Nicht auch ihren ganz speziellen Horizont.
Aber keines kann bis heute Feuer machen oder es benutzen. Wer gab dem Menschen die Feuertaufe? Der Zufall, die Fingerfertigkeit, der Sonnengott, der Mut eines Verzweifelten, einen Zweig von einem brennenden Dornbusch abzureißen, der sich in der Mittagshitze entzündet hatte, um sich damit notgedrungen zu verteidigen … oder anzugreifen. Die Erinnerung ist längst in der Vorzeit versunken, die Magie ist geblieben und flammt jedes Jahr in der Johannesnacht beim Tanz um das Feuer wieder auf! Da bleibt die Welt ein Forschungslabor, wo intelligentere Wesen als wir demnächst eingerichtet werden, um den Evolutionsablauf unter bestimmten Bedingungen zu beobachten, oder zu wiederholen. Trotzdem bleiben es multifunktionale Vorgänge des Gehirns, die alle nach ihrer individuellen Wahrheit suchen. Währenddessen fragt die Industrie, und bietet auch weiterhin die eine Pille für die Wahrheit, und die andere des Vergessens an. Obwohl wir doch nur in unserer vorgegebenen Zeitschiene leben, die sich jeder für sich erarbeiten muss. Das heißt aber auch, dass sich ein jeder sein Leben nur in soweit kreativ gestalten kann, inwiefern die übergeordnete Zuweisung es zu erkennen gibt, dass sich jedes Individuum für die persönlichen Aufgaben berufen fühlt, um es im danach folgendem Schaffen, dann auch noch in reale Werke umsetzen zu können - ohne daran zu erkranken.
Wegweisend sind da dann auch die Forschungen in der Astrologie und Astrophysik vor allem. Nun werden auch dort immer neuere Erkenntnisse zu erweiterten Horizonten, neue Muster des Verstehens aufzeigen. Wie z. B. Jupiter und Saturn offenbar in weitaus kürzeren Zeiträumen als gedacht entstanden. Bislang gingen die Astrophysiker davon aus, dass sich die Geburt von Riesenplaneten mehr als eine Million Jahre hinziehe; erst nach einem so langen Zeitraum, so die herkömmlichen Modelle, würde die protoplanetare Materiewolke um einen jungen Stern ausreichend stark verklumpen - und dadurch die Keimzellen von Planeten bilden. Astrophysiker von der University of Washington in Seattle stellen diesen langsamen Ablauf jetzt in Frage.
Schon nach wenigen Umdrehungen der Wolke um einen neu entstandenen Mutterstern, so haben die Forscher durch verfeinerte mathematische Berechnungen herausgefunden, zweigen sich daraus dichtere Spiralarme ab. In den Spiralarmen verklumpt es nach wenigen hundert Jahren zu einem gewaltigen Planetenkern. Mit einer solchen Blitzgeburt im All ließe sich erstmals erklären, warum es so viele Gasplaneten in der Milchstraße gibt - allein seit Mitte der neunziger Jahre wurden über hundert von ihnen entdeckt. Nach den bisherigen Modellen hingegen würden neue Sterne, mit ihrer starken Strahlung, fast immer die sie umkreisenden Gashüllen auflösen, bevor sich daraus Riesenplaneten formen können.
So wie sich auch für jedes Universum schwarze Löcher von Antimaterie nachweist und somit bewiesen wurde, das keine Galaxie ohne Antimaterie, also schwarzes Loch, existiert. Wir können schwarze Löcher nicht sehen und trotzdem sind sie einfach da. Für mich ist diese Singularität auch für die HIV/Aids-Forschung anzuwenden und meine persönliche Referenz an die Wissenschaft, dass fortschrittlich, allumfassend, vernetzt und global weitergeforscht wird. Denn allein mit nationaler Wichtigtuerei kommen wir nicht weiter. Ohne das Wissen ums Ganze kommen wir auch in Einzelbereichen nicht voran. Und hier liegt die Grenzlinie am Horizont.
“Jeder Erkenntnis folgt ein neuer Abgrund von Unkenntnis!”
Skio Neskow
Aushalten und Geduld haben, keine Hilfe erwarten als die ganz Große, nahezu Wunderbare, das hat mich von Kindheit auf weitergebracht, und so möchte ich auch diesmal, trotzdem das Elend etwas länger vorhält als gewöhnlich, meine Natur nicht durch äußere Stöße vorwärts bringen, sondern, als der Letzten einer, warten, bis sie selber den entscheidenden Sprung tut: Nur dann weiß ich, dass es meine eigene und echte Kraft war, und nicht eine Geborgte oder gar nur ein fremdes Ferment, das in die Höhe gärt, um wieder zurückzusinken unter trüben Niederschlägen.
Rainer Maria Rilke
XXIV. - Kapitel:
Auf der Insel des Lichts und der Magie hatte ich nun vermehrt meine Sinne zu konzentrieren und die reizaufnehmenden Organe zu schulen, wenn ich jemals mit dem Phänomen HIV/Aids fertig werden wollte. Meine feinnotorischen Rezeptoren mussten sich noch mehr schärfen lassen und allen Verblendungen sollte ich doch irgendwann einmal begegnen können, ohne benebelt und verführt zu werden. Nur die Materie ist das, was uns durch Zeit und Raum verdreht erscheint und kann bei uns allen zu Licht werden, wenn wir uns des gemeinsamen Sternenstaubes bewusst werden, aus dem wir alle stammen. Sheldrake nennt es "Metamorphische Felder", was soviel wie das Energiefeld der geistigen Formenbildung heißen soll und ich werde an gegebener Stelle darauf noch näher eingehen. Denn Meta ist Geist und morphisch ist Formenbildung.
Ich wusste, dass ich mich mit den Elementen und meinem Körper in Verbindung setzen konnte, wenn ich mich nur sammelte, meinen Geist verdichtete und diese Energie, angereichert mit Geist und Seele, meinem Körper, durch Meditation und Kreativität zukommen ließ. Damit hatte ich bereits durch meine Lichterlebnisse hinreichend Erfahrung. Ich war mir dessen auch bewusst, jedoch konkret im Einklang damit zu leben, das ist etwas anderes. Praxis und Theorie sind eben immer zwei Paar Schuhe und in der Realität schwer zu vereinen – jedenfalls in unserem System.
Denn was mich, und eigentlich uns alle, wirklich vervollständigt, das ist keine Religion oder andere Person, sondern das Unerschöpfliche in uns selbst, das wir auch nur in uns selber finden können und dann mit denselben wohltuenden Gedanken, die wir an uns angedeiht sehen wollen, bei anderen anwenden und weitergeben können. Solange wir unsere Lebensenergie bei anderen Dingen suchen, bleiben wir stecken und ersticken an den Lasten, die wir uns damit aufladen. So habe ich es jedenfalls bei mir selbst bemerken können und, wie ich allgemein beobachtete, ist dies auch eine evolutionäre Gesetzmäßigkeit.
Es zwang mich dann zur Durchsicht meiner vergangenen Situationen, wobei ich zukünftig mehr Übersichtlichkeit und Klarheit entdecken sollte und das Nachdenken über das eigene Denken, beim Nicht-Verzweifeln, anstreben musste. Vor allen Dingen in Situationen, wo ich mit meinen Worten zu oberflächlich umging, da das Wort vor der Tat steht und diese auch bestimmt. Dabei fand ich dann heraus, dass ich durch meine extreme und exzessive Vergangenheit meine Seele teilweise eingebüßt hatte. Sie verlor sich zeitweilig, weshalb sich auch die Situationen einstellen konnten, woraus das Blutbild einer HIV/Aids-Diagnose konstatiert werden konnte. Ich glaube daran ohne Frage, da ich von der Medizin keine aufschlussreiche Erklärung bekomme.
So wie mein authentisches Leben in autodidaktischen Formen verlief, bedurfte es stets einer besonderen Erfahrung, die zu tieferen Erkenntnissen führt, um mit ethnologischer und theologischer Betrachtung, aus solcherlei Situationen wieder herauszufinden. Jetzt hieß es diese bemerkenswerten Einsichten zu verarbeiten und zu vertiefen, sowie mit den Erfahrungen insgesamt konkret zu arbeiten, um sie zukünftig zu nutzen. Denn was weiß der, der glaubt zu wissen, wenn nicht mit ständiger Aufmerksamkeit daran gearbeitet, analysiert und darüber nachgedacht wird?
Die Stunden im Garten und am Strand, die Ruhe, sowie das Beten und Meditieren setzten geradezu einen Energieschwall frei, der mit den einhergehenden Gedanken, Erfahrungen und Erkenntnissen verbunden werden sollte. Das Einrichten der E-Mail Anschrift (später www.dasty.tk) für meine Frau, sowie Bücher über die Weltreligionen gaben mir die Möglichkeit durch Lesen und Internet, mein bisheriges Wissen über spirituelle, theologische und medizinische Perspektiven zu erweitern. Ethnologie, Esoterik und Religion mussten mir helfen meine Gesundheit wieder in einen harmonischen Einklang zu bringen und mich meinen bisherigen Einstellungen und noch offenen Fragen zu stellen. Denn ich wusste, dass wenn ich mich zwischen Himmel und Erde, mit Geist und Seele, den Geistern und Göttern von meiner Intelligenz trennte, dann gab es weder Himmel noch Erde, noch Seele oder Geist, noch Geister und Götter oder andere Dinge, die eine heilende Verbindung zur Schöpfung herzustellen vermochten. Nur die universelle Energie beherbergt die essentielle Schöpfungskraft, aus der die Geisteskraft zum gesund werden und Heilen erwächst. Mit sich und um sich, muss sich im Einklang befunden werden. Das ist mir aus der griechischen Medizin/Iatrik (Heilkunst u. Heilkunde) sowie der mittelalterlichen Medizin/Spagyrik schon bekannt.
Meine Erfahrungen lehrten mich, dass das Universum und Mutter Erde (Mama Patcha) zugleich mit meiner manifestierten Energie entstanden sind, also schon zuvor (in meiner Urexistenz als Energie - vor meiner Geburt) eins wahren, und nur alle Dinge zusammen eins sein können. Meine Einführung über Hermann Hesse mit "Siddharta", das "tibetanische Totembuch", und die "Einweihung" von Elisabeth Haich ermöglichten mir den Zugang zum buddhistischen Glauben. Andere Gurus, Lamas, Schamanen sowie mein Freund MALA, gaben mir in den letzten Jahrzehnten weitere Einblicke, wobei ich die elementar, essentielle Wahrheit auch dank meiner Frau, letztendlich erkenne und erfahren konnte.
Andererseits hatte ich gegen die eigene Kultur eine tiefe Ablehnung, die unter dem christlichen Glauben die Kreuzzüge, Hexenverbrennung, Mord und Totschlag sowie alle kriegerischen Maßnahmen "heiligten". Dabei setzte sich das islamische Glaubensbekenntnis aus dem Christentum und dieses aus dem Judentum, welches sich auf die Mazdayasnier, die Anhänger des iranischen Propheten Zarathustra (Zaroaster) stützten, zusammen und eigentlich aus dem mystischen Matriarchat stammten – als die persischen und asiatischen SchamanINNEN noch den „Glauben“ und somit das spirituelle, natürliche Leben bestimmten. Denn die Religionen erschufen sich aus dem GÖTTINNENKULT der persischen, indio-asiatischen und ägyptischen Vorfahren vor mehr als 7½ Jahrtausenden. Da hat die jüngste Religion, nämlich der Islam noch einen sehr, sehr langen Erkenntnisweg vor sich.
So sagenhaft auch die älteste Glaubensgeschichte des Volkes Israel ist, so liegt doch kein vernünftiger Grund dafür vor, daran zu zweifeln, dass die Vorfahren des Volkes unter Führung Abrahams von Haran in Mesopotamien nach Palästina kamen und nach längerem Aufenthalt daselbst nach Ägypten einwanderten. Als sie dort von dem neuerlich eroberten Weideland der Ägypter, von diesen dann wieder verdrängt wurden, zogen sie weiter fort, um neue Wohnsitze zu suchen und zu erobern. Der Führer dieser Auswanderer soll Moses gewesen sein, ein Mann aus dem Stamm Levi, der seine Landsleute geistig überragte, weil er die höhere Kultur Ägyptens in sich aufgenommen hatte. Da um 1350 v. Chr. der ägyptische König Amenhotep IV. durch eine Reform der ägyptischen Religion den monotheistischen Kult des A T O N , der Sonnenscheibe, durchzuführen versucht hatte, ist die Vermutung geäußert worden, dass Moses durch den ägyptischen Eingottglauben Anregung empfangen hat und daraus dann die jüdische Religion konstruierte.
Andererseits sagen Historiker, dass der wiederbelebte Sonnenkult des Aton, aus noch wesentlich älteren Kulturen nachzuweisen geht und von vor mehr als 7500 Jahren unserer Zeitrechnung überliefert wurde. Die bekanntesten sind die Kulturstätten der Ägypter, Babylonier, Assyrer und Perser. Während im nördlichen Europa wahrscheinlich noch die Jäger der Steinzeit die Wälder durchstreiften, entstanden am Nil und im Siedlungsraum zwischen Euphrat und Tigris, dem Zwischenstromland Mesopotamien, vom 4.Jahrtausend an, die großen Kulturen der Menschheit.
König Amon, oder AMUR war vor dieser Zeit und diese, noch ältere Kultur sollte dann durch König Aton wieder belebt und neu aufgerufen werden. Die Anbetung des Sonnenkults war im Pharaonenreich eine weitaus ältere Geschichte, mit der Rey Aton einen neuen Glanz für Ägypten herbeiführen wollte. Dies gelang aber nur kurzfristig und somit ist heutzutage, die Sonnenanbetung des mächtigen Sonnenkults der Ägypter in der Geschichte sehr widersprüchlich, teilweise auch überhaupt nicht mehr nachzulesen. Denn demzufolge ist das wirkliche Reich der ägyptischen Sonnenkultur ca. 10 000 Jahre alt, liegt also in einer Epoche, in der zwar auch alle anderen tief greifenden Religionen entstanden, die aber aus Ägypten heraus keine festen Grundsätze für heutige spirituelle Betrachtungen mehr zulässt.
Nur das Judentum, woraus auch der christliche Glaube entstand, sowie die alten hinduistischen und universalen Glaubensrichtungen, woraus sich der Buddhismus entwickelte, sind uns gegenwärtig bekannte Theologien. Aber die Sonne, die Natur und die Tiere haben viele schamanistische Traditionen überlebt und werden mit erweiterten Betrachtungen fortgelebt.
Aber zurück zu der historischen Bedeutung von Moses, die wohl darin liegt, dass er seinem Volk einen Gott gab, dem es ausschließlich dienen sollte. Dadurch hat er bewirkt, dass sich für die ganze Zukunft der gesamte religiöse Trieb der Israeliten auf Jave konzentrierte. Dies hat zweifellos den Vorteil gehabt, dass viele abstoßende Züge der damaligen semitischen Religion, wie Kindesopfer, Tempelprostitution usw., beim israelischen Glauben keine Legitimation fand. Es hat andererseits auch die Ausbildung einer reichen Mythologie und einer religiösen Kunst verhindert, oder wenigstens stark gehemmt und einen einseitigen Fanatismus großgezogen, der zu der Toleranz der Heiden in einem wenig erfreulichen Gegensatz steht.
Dass Moses als der eigentliche Stifter der spezifischen israelitischen Religion anzusehen ist, lehrt einhellig die ganze Überlieferung. Wenn Moses auch schon um 1250 v. Chr., gelebt zu haben scheint, während die ältesten über ihn auf uns gekommenen Nachrichten erst um ein halbes Jahrtausend jünger sind, so haben wir doch keinen Grund, ihn in das Reich des Mythos zu verweisen. Wohl aber auch über den Chassidismus ist die mystische Form des Judentums erweitert worden.
Der hebräische Monotheismus hat einen langen Werdeprozess durchgemacht, bis er die universelle und vergeistigte Form erhielt, die mit dem Christentum einhergeht. Diese Geschichte kann aus der Bibel freilich nur indirekt erschlossen werden, weil diese IN der heute vorliegenden Form von Priestern redigiert worden ist. Die Hebräer haben ursprünglich ebenso wie andere semitische Völker Dämonen, Satan, der den Engel zugeordnet wurde, Baum-, Stein-, und Quellengeister, Schlangen und Rinder, Himmelsgötter und Göttinnen verehrt. So haben die Propheten unablässig gegen diese alt eingewurzelten Kultformen kämpfen müssen. Die Juden in Elefantine (Ägypten) verehrten im 5. Jahrhundert v. Chr. noch männliche und weibliche Gottheiten, namentlich die "Himmelsköniginnen".
Ich konnte mich nur an, "also sprach Zarathustra" erinnern, der das Weltgeschehen als einen 12 000 Jahre umfassenden Kampf zwischen dem guten Gott Ahuramazda (Ormazd) und dem bösen Gott Angramainyu (Ahriman) auffasste, der schließlich mit dem Sieg des guten Prinzips über das Bösen enden würde. Diese altpersische Vorstellung von einem Weltdrama, das mit der Schöpfung beginnt und mit der Vernichtung alles Bösen seinen Abschluss findet, weist eine Reihe von Zügen und Übereinkünften auf, die dann erst vom Judentum übernommen wurden und aus diesem erst in das Christentum, und viel später in den Islam übergegangen sind. Das ist dann auch die Geschichte vom König des Königs aller Könige. Da die politischen Tatsachen seit dem Propheten aus dem Perserreich, keinerlei realer Aussichten auf baldigen Erfolg eröffneten, wandte sich der Glaube immer mehr dem Transzendenten zu. Aus polytheistischen Anschauungen wurden monotheologische Ansprüche erhoben, die wie in einer Monokratie, Staat gleich Gott, zur Allmacht erklärten und in meinen Augen als Blasphemie gelten sollte. Jedenfalls aus der Betrachtung, was in den letzten Tausenden von Jahren, sich die Staaten unter jüdischer, christlicher und islamischer Führung herausgenommen haben und somit die einzelnen ethnologischen Völkergruppen unterdrückten, ausbeuteten und ermordeten, das hat absolut nichts mit dem Erheben des Guten über das Böse zu tun. Es ist pure Blasphemie!
Das konnten von jeher keine Glaubensbekenntnisse sein, die ich zu akzeptieren verstand. Denn diese drei Religionen haben mit ihrem Allmachtsanspruch, mit ihrer eigenen Religion, ohne Toleranz und Anpassungsfähigkeit sich selbst gestraft, indem sie mit fanatischen Sendboten andere Religionen als verwerflichen Irrtum bekämpften.
Allein der Buddhismus hat dabei niemals zwangsweise versucht Massen um sich zu scharen, um anders Gläubige zu unterdrücken, zu unterwerfen oder gar zu ermorden. Vielmehr ist er eine organische Verbindung, die auf humanistische Weise des Universismus als eine Heilslehre verkündet, die auch anderen Menschen und Weisheiten als Vorstufe zur Wahrheit gelten lässt. Dass dabei der Buddhismus eine so erfolgreiche Ausbreitung erlebt, liegt wohl auch daran, dass er den bedeutsamen Moment hatte, sich zur rechten Zeit mit den eigenartigen Wesenszügen des chinesischen Geistes verbinden zu können, der verschiedene Anschauungen nebeneinander als zu Recht bestehend ansah, ohne den Zwang in sich zu verspüren, sie zu einem in sich abgeschlossenen Ganzen zusammenzufassen.
So sind die heutigen Lehren verschiedener Prägung. Da existiert die eigentliche Buddhalehre, mit dem kleinen und dem großen Fahrzeug, dem achtfachen Pfad usw. einhergehend mit dem chinesischen Universismus, dem Konfuzianismus, dem Taoismus der Laotse Schulung, der Zen-Meditations-Schule und noch viele andere vergeistigte Ebenen gibt es weltweit. Ebenso, wie Sekten, bei denen Vorsicht geboten ist, da sie trotz ihren „Heilversprechungen“ oft in irdische Verstrickungen verknüpft lauern, die den einen oder anderen gefangen nehmen und meist ein böses Erwachen in Abhängigkeit bringen. Denjenigen Menschen, denen meine Ausführung dazu nicht reichen, die/er sollte, dann bitte auf zahlreiche Fachliteratur diesbezgl. greifen und auch ich habe meine Kenntnisse überwiegend von dem Ideologen und Schriftsteller Helmuth von Glasenapp, sowie selbstverständlich aus den vielen bekannten Lehren selbst.
Meine Vorliebe gilt den großen Tempelanlagen sowie dem Sonnengott Amun - AMON REY - den König der Könige vor 5000 Jahren, und den bin ich auch bereit zu huldigen und zu preisen. Ohne irgendein schlechtes Gewissen oder neuerliche Verstrickungen befürchten zu müssen.
Mit meinem O M und meiner Erkenntnis über den Monotheismus des Kultes der SONNENSCHEIBE hinaus, angelehnt an den fehlgeschlagenen Versuch von dem ägyptischen Pharao Echnaton, der bereits 1350 v. Chr. von Tut Ench Amon (Amun, später Amon u. Aton) wieder abgelöst, und dann mit seiner Frau Nofretete versuchte, den noch viel älteren Sonnenkult Amuns wieder zu beleben. Er hatte mit dieser Wiedererweckung keinen Erfolg. Es war nur ein kurzes Erblühen der sagenumwobenen und weit verschütteten Kultur. Das sollte nun schon mehr als 6 (vielleicht bis zu 8) tausend Jahre her gewesen sein, dass da im alten Ägypten diese Form der Sonnenanbetung zelebriert wurde. Was muss das nur für eine Kultur und ein Königreich gewesen sein? Es faszinierte mich seit meiner Kindheit - und meine Frau gab mir neuen Input mit ihrem beauty-care, was ebenfalls angelehnt an ägyptische und griechische Schönheits- und Pflegeideale, bis hinein in unsere Zeit reicht. Alles ist angelehnt an diese "Götter" mit ihrer gleichsamen Verehrung der verschiedenen "Göttinnen"! Ein einziger Kult. Noch beeindruckender ist für mich natürlich das Maya-Reich. Oder sollte das die berühmt berüchtigte Täuschung sein? Denn das besagt doch eigentlich Maya.
Da soll es bereits ebenfalls einen SONNENGOTT in den Anden, noch vor den MAYAS gegeben haben. Genannt INTE; haben Forscher eine Dschungelstadt in den Anden gefunden, die hoch oben, über stufenförmige Terrassenanlagen zugänglich wurde. Die Kulturorte verschiedener hoch entwickelter Kulturen, die demnach Patcha Woya und Tchacha Poya und (oder) ähnlich geheißen haben sollen, sind nun entdeckt. Die Entdeckung machten Geologen und Historienforscher, die in den südlichen Hängen auf der Höhe von 3000 bis 4000 m in den Anden, bei Machu Pichu, noch auf absolut unbekannte Ausgrabungen stießen und anhand von eindeutigen Zeichen nachwiesen, dass die Kulturen von einer anderen Kultur als der der Maya stammend, vor mehr als 7000 Jahren bereits Tempel in Pyramidenform schufen und den Sonnenkult gepriesen haben müssen. Somit scheint es auch in den Anden bereits vor der Zeit der Mayas eine ähnlich entwickelte Kultur gegeben zu haben, die scheinbar wie die Ägypter bauten und ähnliche Götter verehrten.
Und das alles sind dann keine geomantischen Muster oder morphogenetische Felder? Wie können sich solcherlei Vergleiche, hinweg über Tausender an Kilometern identisch entwickeln? Hat Erich von Däniken etwa mit seinen Thesen, Visionen und Büchern Recht? Was wissen wir dazu denn wirklich - egal, was nun der eine oder andere Mensch dazu und darüber denkt, ich glaube an die Vernetzung der Gedanken durch Worte und die daraus folgenden Taten, die sich über den gesamten Globus, bis hinein in den Kosmos spannen. Ein Wort ist schließlich ein aus verschiedenen Tönen entstandener Energiekomplex, was sich auf eigenständige Weise manifestiert. Da benötigen wir eigentlich gar keine anderweitigen übergeordneten Phantasien. Das gehört alles zur Evolution und der geistigen Geschichte des Menschen.
Nun jedoch zurück zum Buddhismus. So lehrt die Bhagavadgîtâ einen noch anderen Weg zum "Heil", der nicht das aufgeben des Kontaktes mit der Welt und die Askese zur Voraussetzung hat. Es ist die von jedem egoistischen Interesse freie Erfüllung der Pflichten, die lediglich dem Wohl der Welt dienen will, bei der aber jeder Wunsch nach einer diesseitigen oder jenseitigen Belohnung ausgeschaltet ist. Es ist also ein geistiges Loslösen von der Welt, die von der Erwägung ausgeht, dass ein völliges Nichthandeln überhaupt unmöglich ist und dass es nicht auf das Tun an sich, sondern allein auf die Gesinnung ankommt, in welcher die Taten vollbracht werden. Gerade für mich eine sehr wichtige Perspektive, der ich aus der Tibetischen Weisheit des Achtfachen Pfades des Lamas Surya Das folgen möchte und sehr dankbar bin, sie gewiesen bekommen zu haben.
Diese "interesselose Aktivität" kann in gewissem Umfang mit dem "Wu-wei" der Taoisten verglichen werden, das freilich schon seit dem 4. Jahrhundert v. Chr. verschieden aufgefasst worden ist. Da ist der Begriff des "Nichthandelns" sehr weit gefasst, und was, da als "Wu-wei" bezeichnet wird, besteht häufig darin, dass sich nicht egoistische Ziele in die allgemeinen Interessen einfügen, und nicht durch Wünsche und Begierden, die guten Absichten und Methoden fälschen darf. So schlicht ist dann auch der Ausspruch zu verstehen: "Tun durch Nicht-Tun!"
Das pflichtgemäße Handeln läuft beim "Wu-wei" darauf hinaus, weshalb er ausdrücklich auf Ackerbau und Studium verweist. Erst Krishna hat auch Kampfhandlungen mit eingebilligt. Aber nach der strengen allgemeinen Auffassung deckt sich das Wu-wei mit dem in der "Gîtâ" empfohlenen interesselosen Handelns nur insofern, als es frei von Begierde, Furcht und Zorn und von der Erkenntnis getragen sein soll. Eine wahre Prüfung um das Leben zu meistern.
Denn das "Wu-wei" ist die Entfaltung jener geräuschlosen, von keiner Leidenschaft getriebenen, unbewusst-spontanen Aktivität, wie sie der Natur eigen ist, die ohne Hasten, ohne Kampf in völliger Ruhe ihre Bestimmung erfüllt. Damit ist ein stilles Sicheinfügen in den Weltlauf gemeint. Das Wu-wei ist somit eben etwas spezifisch Chinesische, das im Indischen kein genau entsprechendes Gegenstück hat.
Eine Übereinstimmung liegt darin, dass der Taoist sich beim Nichthandeln in Harmonie mit dem Weltgeist weiß, wie dies auch die Gîtâ von dem voraussetzt, der interesselos handelt und dem hinzu die planvolle Tätigkeit zum Wohl der Welt lehrt.
Der Verwirklichung der Gemütsruhe und der Gewinnung höherer Erkenntnis dient bei Indern wie bei Chinesen Gleicherweise die Meditation. Dass diese in den östlichen Religionen eine so viel größere Rolle spielt als in den Westlichen, hat seinen Grund zunächst in der Mentalität der asiatischen Völker, welche sich in beschaulicher Ruhe in sich selbst zurückziehen vermögen.
Das ist eine Fähigkeit, die vielen Europäern abgeht, da sie die Anlagen dazu verkümmern lassen. Wir können dies aber erlernen, indem wir unsere allgemeinen Tätigkeiten mehr Aufmerksamkeit schenken. Meditation kann beim Autofahren, Abwaschen, Haushalt putzen, Gartenarbeit und Essen zubereiten ausgeübt werden. Mit Aufmerksamkeit und Konzentration sich den alltäglichen Dingen zu widmen, ist eine Form der Meditation. Die dann irgendwann, wie selbstverständlich in unseren Alltag überfließt und sich zu Gemütsruhe und höherer Erkenntnis führt, die die Notwendigkeiten mit beschaulicher Ruhe, dann auch zu unserer Mentalität werden lässt. Wo Meditation mehr als nur eine Verinnerlichung zu einer anderen Dimension, oder ein schlichtes Gebet sein kann.
Sich an den kleinen Dingen zu erfreuen heißt auch, dass wir es verstehen mit der uns angemessenen Zeit und der notwendigen Aufmerksamkeit für die Dinge des Alltäglichen sich zu fügen, damit im Lauf der Dinge uns das Leid nichts anzuhaben vermag. So lässt sich viel Elend und Böses vermeiden. Denn indem die Materie von der Vernunft bewegt, sich in Bewegung setzt, entstehen auch die beiden Erscheinungsformen von Yin und Yang, die als ruhende und bewegte Materie aufgefasst, erst die verschiedene Mischung der Elemente verstehen lässt. Meditation ist dabei auch eine beruhigende Verinnerlichung von Momentaufnahmen, der gegensätzlichen Impulse wie z. B. Yin und Yang usw.
Heutzutage ist es wichtiger als jemals zuvor, dass das bedrohlich angewachsene Böse wieder zurückgedrängt wird. Dies Anwachsen von Bösartigkeit konnte so bedrohlich werden, weil mit verherrlichender Allmächtigkeit der westlichen Kirchen eifrig Propaganda, gegen das vorgeblich Böse betrieben wurde, und sich selbst im "Bösen" verstrickten. Da wollen die Christen sich erheben, aber auch Juden und vor allen Dingen der Islam fühlen sich berufen, durch das Ungleichgewicht der Welt, unbedingt dieses sündhafte Dasein von sich werfen zu wollen und bemerken nicht, dass das wogegen sich am heftigsten gewehrt wird, sich darin am tiefsten auch verstrickt werden kann. Auch das ist ein globales, kollektives Problem.
Ebenso wird sich nichts Positives einstellen können, wenn wir Menschen weiterhin geradezu versessen sind, magische und esoterische "Spezialeffekte" unbedingt finden zu wollen. Ohne den Körper auf eine natürliche Schwingung einzustellen. Ohne Seele und Geist zu vereinen.
Für Juden-, Christentum und Islam ist es in allen Zeiten charakteristisch geblieben, dass sich bei ihnen mit einer friedlichen und mitleidigen Gesinnung und werktätiger Nächstenliebe, eine fanatische Kampfstimmung gegen Andersgläubige verbunden wird, denen die allein deshalb, weil sie diese Religionen nicht annehmen wollen, ewige Höllenstrafen in Aussicht gestellt werden. Oder das Paradies entzogen wird, wenn keinen Besatzerallüren oder Kriege geführt, anderes versprochen ist.
Die religiöse Geschichtsphilosophie des Westens ist von stark kollektivistischen Gedankengängen bestimmt, indem sie das Einzelwesen als Glied der Menschheit, eines Volkes, einer Kirche wertet und diesen Gruppen, als solchen, eine besondere metaphysische Bedeutung oder Aufgabe zuweist. Im Gegensatz zu den indischen Religionen (Buddhismus), für welche lediglich das Individuum, Subjekt und Objekt des Heilgeschehens und der Erlösung ist, kennen die westlichen Religionen doch nur eine Kollektivversündigung und eine Kollektiverlösung.
Ich glaube es richtig auszudrücken, wenn ich für mich behaupte, dass da allein der Buddhismus eine menschenfreundliche und individuelle Persönlichkeit zulässt und Schamanentum eine erweiternde Perspektive für die Errettung der Welt bedeutet.
Das Wort SCHAMANE stammt dabei aus dem Sibirischen und heißt so viel wie Heiler und Seher. Wie auch im indianischen Ritual, ist der Schamane ein Sendbote der magischen Macht und das Schamanentum ist älter als jede Religion. Heute werden schamanistische Traditionen überwiegend noch Island und im Nepal gepflegt und mischt sich bei Letzterem mit hinduistischen Riten.
In diesem Zusammenhang ist es für mich erstrebenswert und notwendig, dass der Ethnomedizin mehr Bedeutung geschenkt wird. Da wird nämlich die Ethnomedizin die zukünftige Perspektive schlechthin sein, wobei sie Schamanentum mit Glauben verbinden kann. Die wahren Religionen, wie den Buddhismus, das Schamanentum der Nepaler und Inder sowohl auch Indianer in Tradition auf ethnologischer Ebene zu verbinden, werden unumgänglich sein. Denn wir müssen lernen hinter die Dinge zu schauen, gerade weil die Welt eben weltweit bedroht ist, müssen die unterschiedlichen Kulturen zusammenrücken. Dann wird auch schamanistischen Heilen mit Lichtarbeit und Lichtheilung, neben unserer schulmedizinischen Gesundheitspraxis eine bedeutsame Rolle spielen, wenn wir in die Zukunft der Gemeinsamkeiten blicken. Ebenso wie Spagyrik/mittelalterliche, alchemistische Medizin, Iatrik/griechische Medizin und somit die damit verbundene Klostermedizin wieder neben der traditionellen, chinesischen Medizin Bestand haben sollte, und auch vielerorts immer mehr Beachtung findet.
Vorab spielt da natürlich eine Bewusstseinsveränderung eine wesentliche Rolle, denn um die Verantwortung für uns selbst zu übernehmen, müssen wir uns verändern und sehr viel lernen. Da hilft der buddhistische Glaubensgrundsatz mit Yoga, Qi Gong, Reiki, Tai Chi, sowie ayurvedische Medizin und Ernährung, um Schulmedizin mit Schamanentum sowie den Kräutern, Wurzeln und Tees aus heimischer Perspektive, über die Iatrik und Spagyrik zu vernetzen. Das zu verstehen, das heißt dann auch, "Gesundheit" zu leben und nicht Krankheiten behandeln lassen zu müssen.
Denn ich bin nach wie vor überzeugt und glaube auch daran, dass ich durch HIV/AIDS, so wie ich mich bei meiner Diagnose darauf berufe, meine Seele durch die Vergangenheit unter zivilisatorischen Gesichtspunkten eingebüßt habe und auch nur dadurch erkranken konnte – da ich mit Missachtung aller elementaren Regeln so verletzt und verängstigt bin und so offen für dubiose Schwächen, sodass die Vergiftungen die Immunität geschwächt haben. Warum sonst ist dieses Problem in ähnlicher Form auch bei allen anderen Naturbiotopen und allgemein im biologischen Bereich ein so vorrangiges Thema des Zusammenbruchs derzeit, sodass alle Welt davon spricht?
Da musste ich mich selbst nicht nur mit Systemen versöhnen, die technokratisch, zivilisatorisch und religiös ihre Allmacht verherrlichten, sondern ich musste mich vor allen Dingen mit mir selbst in Einklang bringen, damit die Harmonie Einzug halten konnte. Da war im Ursprung das Heil-Sein als solches und das hatte ich wieder herzustellen.
Die Reaktionen aus dem Defizit meiner seelischen, aber auch geistigen Verarmung, waren mein Krankheitsbild mit den anderweitigen Infektionen. So wie im engen Kreis es einen persönlich betrifft, so ergibt sich das AIDS-Vollbild. Es entsteht durch den Raubbau an Natur und Ressourcen, das ökologische Desaster, welches in den weltweiten Katastrophen zum Ausdruck kommt. Es sind nun einmal alles für sich und ineinander greifend, Reizaufnehmende Organe, die das System mit den bürokratischen und oberflächlichen Auswirkungen belasten. Somit also nicht allein nur mein persönliches Problem, sondern ganz offensichtlich ein Weltdilemma.
Eine politische Bestimmung, die gestützt von der westlichen Religion, sich auf die sozialen und ökologischen Bedingungen auswirkt. Eine patriarchalische Monotheologie, die mit dem Schwert nur Krieg und Mord predigt, kann nicht zum Wohl der Menschheit gedeihen. Die Hüterin des Lebens bleibt nachgewiesen die Frau und Mutter, und bedauerlicherweise haben sich trotz Emanzipation, die Mütter, zum Wohle des Daseins noch nicht durchsetzen können, sodass zur Heilung von Welt und Leben das Patriarchat regiert. Schade eigentlich! Nicht wie es lebensbejahend und vernünftig wäre, dass das Matriarchat dominiert. Nein, das hat die Menschheit noch immer nicht verstanden. Denn dann wären viele Kriege beseitigt und Priorität wäre der Schutz allem Leben und Mutter Erde, anstatt Zerstörung.
Wann wird dem Weibe diese gesunde Kraft bewusst? Wo sind die Neuen GÖTTINNEN, die das friedfertige Matriarchat errichten und wo sich endlich der "Mensch" emanzipiert? Für mich ist diese wichtige Perspektive auch ein kleiner Ansatzpunkt, wenn ich von der androgynen Revolution rede. Das männliche Y-Chromosom hat nur Erfolg beim Überleben, wenn es gegen sich selbst resistent und weiblich wird. Denn mit einer notwendigen Veränderung des menschlichen Denkens, ist diesbezüglich gemeint, dass der Mann in seinem Fühlen mehr den weiblichen Geist und die universelle Seele beachten muss und die Frau, gerade wegen ihrer Weiblichkeit, den Männlichkeitswahn vielmehr aus dem Wege zu gehen hat, um ihre Stärke dominanter untermalen zu können. Das Weib muss sich damit beschäftigen - denn es zeugt ja auch Leben! Wenn die Welt wirklich erhalten bleiben soll, dann wäre dieser "Machtwechsel" an der Zeit.
Ich lebe mit meiner Frau bereits in einer androgynen Betrachtung und schreibe deshalb auch schon grundsätzlich man/frau (so viel dazu) - Mann/Frau muss sich dieser Dinge bewusst werden. Auch dies gehört zum kollektiven Erwachen des Bewusstseins und verlangt eine kritische Masse. Die Neue "Frau" als Göttin, sollte sich ganz als Frau und nur mit weiblichen Instinkten, der Unterjochung des überflüssigen Männlichkeitsgefüges, ihrer Weiblichkeit bewusst, Kreativität und Intelligenz umsetzen. Dabei wird es natürlich ein langer, schwerer Weg, da ja schon unsere Sprache eine vom Patriarchat geprägte Übermäßigkeit der "Vermännlichung" aufweist. Dazu dann das Verhalten und die zugrunde liegende Erziehung und, dass fast alle Eltern unbewusst immer wieder denselben Fehler bei der Erziehung der Kinder machen. Die Angst vor der unabhängigen Freiheit und so unendlich vieles mehr, wird in Abhängigkeiten gezwängt - wozu ich noch näher drauf eingehe.
Die Sehnsucht nach einem gegenseitigen Abhängigkeitsverhältnis tritt uns doch schon immer dann entgegen, wenn wir überhaupt Beziehungen eingehen. Wir lassen uns auf Beziehungen ein, damit wir die Notwendigkeit solcher Beziehungen von normalen Bewusstseinsformen überschreiten (transzendieren) können. So ähnlich, wie es in der Religion des Westens geschieht, wo wir nicht uns selbst befreien wollen, sondern nur die sündhafte Begegnung suchen, um von allem Dasein und Kontrolldramen loszukommen, wollen wir lieber alle Verwerflichkeiten von uns werfen und begeben uns in neue Kontrollbindungen. Wann begreifen wir endlich diese Botschaften und nehmen die tiefere Kenntnis darüber in uns auf?
Denn letztendlich werden wir so oder so immer auf uns selbst zurückgeworfen, wobei wir Liebe und Selbstsicherheit aus unserer inneren Kraftquelle beziehen müssen. Erst dann sind wir wirklich reif für dauerhafte und romantische Beziehungen. Solange wir dies nicht begriffen haben, tritt eine Person nach der anderen an uns heran, um herauszufinden, ob wir uns für ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis eignen. Wenn sich die männlichen und weiblichen Kräfte im eignen Inneren ausbalanciert haben, dann sind wir reif für Beziehungen und spirituelle Bedürfnisse. Nur die Kraft und Sicherheit, die wir in uns selbst finden, lässt sich auch nach Außen tragen und vermitteln. Das ist der rechte Weg, der uns auf dem Weg, zur Erkenntnis führt.
Schon die alten Chinesen haben gegenseitige Verhältnisse zu erfassen versucht. Wir müssen uns nur Yin und Yang betrachten und die Theorie nach dem Prinzip der Aufeinanderfolge der Elemente und ihrer gegenseitigen Zerstörung ausleuchten.
Die Erde saugt das Wasser auf, das Wasser löscht das Feuer, das Feuer schmilzt das Metall, das Metall schneidet das Holz, das Holz pflügt die Erde. Eine andere Theorie lässt die Elemente sich gegenseitig erzeugen - Holz erzeugt Feuer, Feuer erzeugt Erde (also Asche), Erde erzeugt Metall, Metall erzeugt (wenn es schmilzt) Wasser, Wasser erzeugt Holz. Denn der ganze Kosmos ist ein gewaltiger Mechanismus, der im ständigen Wandel begriffen ist, und die fünf Elemente sind darum keine ewigen letzten Substanzen, sondern verdanken ihr Dasein gleich allem anderen, den beiden Urgewalten Yin und Yang, welche die Ursache des unaufhörlichen Wechsels aller Dinge sind.
Yin ist das Weibliche, passive, empfangende, hingebende, verhüllende Prinzip. Yang das Männliche, Aktive, zeugende, schöpferische. Beide sind Gegenstücke, die sich ergänzen, nicht Gegensätze, die sich bekämpfen. Denn nur im gesetzmäßigen Turnus lösen beide einander ab und bringen durch ihr Zusammenwirken alle Erscheinungen im Kosmos hervor.
Obwohl die Natur uns selbst dies mit dem Jahreszeitenwechsel ständig vor Augen führt, haben wir noch nicht einmal das verinnerlicht. Denn wir bestreiten diese Energiedynamik selbst schon in dem Verhältnis zwischen Eltern und Kindern, mit den subtilen Formen von Kindesmisshandlung und anderweitiger Gewalt, die sich so einfach gegen unsere Schutzbefohlenen richten lässt. Allein wie wir mit ihnen reden, kann ihnen die Kraft rauben und nachhaltige Verhaltensstörungen hervorrufen. Das ist dann zwar schon im Zuge der Aufklärung den Psychologen verständlich, aber bis in die einzelnen Lebensbereiche, zwischen Eltern und Kindern, zwischen Erziehern und Auszubildenden in der Praxis und im täglichen Leben, ist es doch bedauerlicherweise noch sehr zweitrangig, und meist nur in akademischen Kreisen vorzufinden.
So wie sich Positiv mit Negativ ergänzt und allein von beiden nichts Ganzes wird; ohne einseitig nur positiv oder negativ zu sein, dürfen wir nicht den nachfolgenden Generationen die notwendigen Lektionen vorenthalten, denn so erweisen wir ihnen keinen guten Dienst. Wie beim Zusammenleben von Nationen und Partnerschaften, so wollen auch unsere Kinder eine vernünftige Form der ehrlichen Kommunikationsmechanismen von uns lernen und wir sind die Leute, von denen sie lernen, wie eine natürliche, gesellschaftsfähige Zukunft aussieht. Dabei ist die Beziehung zwischen einer Generation und der nächsten der Mechanismus, mit dem sich die menschliche Evolution fortbewegt und was die menschliche Gesellschaft letzten Endes erreichen wird, hängt zum großen Teil davon ab, wie bewusst jeder von uns an diesem Entwicklungsprozess teilnimmt.
Wir können nun nicht mehr die spirituellen Komponenten ausklammern und die Schwerpunkte auf die materiellen und sozialen Aspekte des Daseins legen, was doch nur bedeutet, dass wir sie mehr oder minder genau so erziehen, wie wir selbst erzogen worden sind. Im Kleinkarierten Kastendenken von Gut und Böse, von Weiblein und Männlein mit jeweils nur einseitigen spezifischen Eigenschaften. Die Dualität darf nicht zu kämpferischem Zwangsverhalten und weiteren unnötigen Kontrolldramen anerzogen werden. Denn wir werden von einer Kette von Fügungen durch das Leben geführt und müssen den Mut vermittelt bekommen, zu Gegensätzlichkeiten zu stehen, sie auszuprobieren, um sie letztendlich zu akzeptieren. Nur die Kraft und Sicherheit, die wir in uns selbst finden, ist ausschlaggebend für erfolgreiche Beziehungen.
Gerade in puncto Liebesbeziehungen sind wir bisher aber, jedenfalls im Allgemeinen doch nur sehr weniger zu einer wahren Partnerschaft angehalten worden. Da entartet und endet die Liebe häufig in einem Machtkampf, weil wir uns von der Energiezufuhr, ob nun materiell oder sexuell, abhängig gemacht haben, anstatt sie als Erweiterung zu betrachten, die unsere eigene Verbindung zum Urquell verlangt, um aus ihr schöpfen zu können.
So sind wir Jahrzehnte lang und vom Ursprung an sogar Jahrtausende, dem Männlichkeitswahn auf den Leim gegangen, den dann der "Psychopath" Sigmund Freud auf den Höhepunkt trieb. Umnachtung und Angst, sowie die verstopfte Nase sind zurückgeblieben, an der heutzutage die Mehrheit der Menschheit noch immer leidet (siehe Kokainskandale bei Politikern und Künstlern). Ziemlich hellseherisch hatte aber auch dazu schon die Heilige Hildegard, unter Jocularix (Vergnügungssucht) und Verecundiea (Schamhaftigkeit), prophezeit. Die Gaukelei und das Ehrgefühl, die in Hildegard von Bingens Tugend- und Lasterliste aufgeführt werden, können verschiedene Krankheiten der Nase verursachen. So schreibt sie ferner, "ergreift den Menschen der Ekel an der Ausgelassenheit, dann zeigt sich sofort die Gaukelei (heutzutage in kokainähnlichem Pulver auf dem Spiegelbild der Gesellschaft), um den Menschen mit neuen Späßen bei der Stange zu halten. Dadurch werden die Menschen böse ausgenutzt, ohne es zu merken. Die Gaukelei schleicht sich beim Menschen mit ihrer Sprücheklopferei ein. Wenn nämlich durch die Gaukelei im Menschen Ermüdungserscheinungen, Überdruss und Ekel entstehen, dann gesellen sich sogleich andere Süchte dazu, um ihn mit anderen Späßen in Atem zu halten. Daher sieht sie so aus wie ein Mensch, mit Ausnahme der verdrehten Nase".
Soviel zwischendurch über die Gaukelei von Hildegard und wir waren zuvor bei der Geschichte der alten Griechen mit Laios-Jokaste ... Jokaste-Ödipus ... Ödipus-Antigone und Ismene ... und Sophokles, der wie Freud, uns immer wieder von Ödipus erzählte und sich nicht um den gesamten Komplex kümmerte. Eine antike Tragödie, die die Zuschauer in tiefste Betroffenheit stürzt und im Ursprung und Ende des unglücklichen Helden umschließt, was auch Freud als Modell für das menschliche Schicksal gewählt hat. Aus dieser an Haupt- und Nebenfiguren so reichen Tragödie hat Freud allein den Ödipus herausgehoben, den Sohn, der der Mörder seines Vaters und der Geliebte seiner Mutter ist. Seine Gefühle, Wünsche, Gewissensbisse schildert uns Freud in aller Ausführlichkeit. Er wiederholt sich, wie bei seinen Kokainexzessen, immer wieder im Ödipus, aber wer kümmert sich um Jokaste, die Nebenfigur? Um sie und ihr Begehren, das sie ins Bett ihres eigenen Sohnes treibt, der Fleisch ist von ihrem Fleisch und der das Geschlecht hat, das sie nicht hat, denn sie ist eine Frau.
"Erfahre niemals, wer du bist!"
Wusste Jokaste also etwas über die Herkunft des Ödipus, über den Tod seines Vaters und das Verbrechen, das sie mit ihrem Sohn fortwährend beging? Jokaste doch schuldbeladener als Ödipus? Ödipus als Spielzeug Jokastes und ihres Begehrens?
Sind die Jokastes inzwischen ausgestorben? Freud sagt dazu nichts. Warum dieses Schweigen um Jokaste? Ein Schweigen, das uns an die Unschuld der Mütter glauben ließ. Aber können die Mütter ihrem Schicksal entfliehen, dem ihre Kinder nicht entgehen können? Ist das nicht das klassische Bild? Und gehört dieses Bild nicht zum modernen Drama wie zur antiken Tragödie? So wie es uns Freud beibringen wollte, ist es doch nur eine einzige Seite einer ziemlich tragischen Medaille.
Wenn die modernen Frauen ganz selbstverständlich sagen, ihr Sohn mache gerade "seinen Ödipus" durch, denken sie da auch nur für einen Moment: "Und ich meine Jokaste"? Wenn aus Ödipus ein universelles Modell des Mannes gemacht wird, sollte dann vielleicht auch Jokaste als ewiger Mythos der Frau und Mutter Bestand haben?
Wir dulden die Trennung zwischen dem, was wir wahrhaftig sind und dem, was wir heutzutage wissen nicht länger, und wir müssen dazu stehen, dass das, was wir über Frauen und Männer hören, uns Einblick in den androgynen Lebenszusammenhang gibt. Bisher missglückte der Emanzipationsversuch - es wird Zeit, dass sich der "MENSCH" emanzipiert.
Es ist dringend notwendig, dass das auch trotz aller Emanzipationsversuche immer wieder hervorgehoben wird, damit die Theorie des Unbewussten mit den Frauen und in ihren eigenen Worten auch weiterhin zu überdenken bleibt. Die Zeit ist vorbei, da der Mann sich eine Frau nach seinen Maßstäben "formte" - oder genauer gesagt: nach dem Maßstab des Herrschaftsbedürfnisses seines Sexual-, Macht- und Spieltriebes.
Das Produkt männlicher Phantasie und der angebliche Penisneid sind längst überholt und zeigt uns nur eine Freudsche Theorie des Ödipuskomplexes, den die Buchautorin (mit Literaturstudium) und Psychoanalytikerin Christiane Olivier, in ihrem für die Menschheit grundsätzlichem Werk, mit der weiblichen Perspektive erweitert und auch dem Laien verständlich macht. "JOKASTES KINDER - die Psyche der Frau im Schatten der Mutter" ist nach meinen Begriffen zur Pflichtlektüre aller bewussten Menschen (aber besonders für Frauen) avanciert.
Diese klischeehafte Rollenverteilung und Trennung, mit all ihren Vorurteilen beeinflusst doch überwiegend auch weiterhin das Bild unserer Gesellschaft. Das Ergebnis ist dann das Objekt-bezogene-denken in sexuellen Ebenen, statt grundsätzlich zunächst den Menschen und anschließend erst das Geschlecht und vorrangig, dabei dann die Kraft seiner Individualität zu berücksichtigen. Auch an diesen Kriterien haben wir noch viel zu lernen und zu arbeiten, um den Übergang in eine spirituelle Kultur zu schaffen, da sich daran das erneuerte kollektive Denken, die androgyne Revolution und das Bewusstsein der kritischen Masse im Wassermann-Zeitalter festmacht.
Nun ist aber die gesamte Menschheit und vor allen Dingen sind wir selbst aber mittendrin, unser Bewusstsein über alles Bisherige hinaus zu erweitern – einen Quantensprung gemäß. Da haben wir die Möglichkeit, dass wir uns selbst entscheiden können, der Energiedynamik auf den Grund zu gehen, um unser Verhalten in unseren Beziehungen neu zu suchen und zu definieren.
Nur der Mensch nämlich, der sich von allen Behaftungen der Unnatürlichkeit, von Beschränkungen des Unbewusstem gelöst hat, der zugleich in der Welt und sich doch jenseits von negativen Anhaftungen befindet, das ist der lebende Mensch - der Liebende. Dabei bildet energetisch gesehen, das Herz das Zentrum, den Dreh- und Angelpunkt in unserem System des Energiekörpers, der von Licht und Farben beeinflusst wird. Ein Chakren-System, das die Essenz-Qualitäten verbindet und Tatkraft/Lebendigkeit, Gefühl und Individualität mit Kreativität/Ausdruck, Intellekt/Weisheit, Sinnhaftigkeit/Sexualität, Körper und Geist auch in der Seele verankert.
Dabei stellt sich eine außerordentliche Herausforderung an die Entwicklung des Herzchakras, da es mit der besonderen Position im Energiefeld, auch eine übergeordnete Stellung und Aufgabe hat. So bildet sich um das Zentrum, die Essenzielle-Qualität des Herzens eine energetische Substanz - die essentielle Verbindung bringt. Diese Energien haben konkrete, nachvollziehbare Auswirkungen auf das gesamte Energiefeld des Körpers eines Menschen. Die Substanz besteht aus Emotionen, Konzepten (Rezeptoren), Reaktionsmustern, Abwehrmechanismen und Glaubenssätzen und wirkt wie eine Linse oder ein Filter, bezüglich der Wahrnehmung und auch bezüglich der Handlungen und des Ausdrucks der Welt des Herzens. Diese Energie-Matrix prägt die Gefühle, Erfahrungen und Wertigkeiten der Verbindungen, die dann zukünftig eingegangen werden. Es prägt auch unsere Gedankenwelt, wie Partnerschaften und Beziehungen begriffen und erfahren werden.
Im Begreifen der komplexen Verstrickung dieser energetischen Substanzen mit anderen Teilen des Energiesystems, lernt der Mensch Limitierungen und Begrenzungen bewusst wahrzunehmen. Das scheint auch der einzigste Weg zu sein, die Programmierung der Begrenzung in Frage zu stellen, um Selbstverantwortung zu übernehmen.
Es ist, als schaufelten wir uns frei von Konzepten und Glaubenssätzen, die jene Fähigkeit im Menschen beschneiden, aufrichtig und wahrhaftig zu lieben, Dankbarkeit, Freundschaft und Hingabe zu fühlen, sowie Akzeptanz und Mitgefühl aufzubringen.
Der nächste notwendige Schritt umfasst den Prozess, die freigelegte Essenzqualität in den Alltag zu integrieren. Das bedeutet, sie ähnlich eines untrainierten Muskels langsam und stetig zu üben, zu verfeinern, zu ihrer ganzen fantastischen Herrlichkeit, zu der wunderbaren Schönheit heranreifen zu lassen, sodass wir sie auch erleben. Das ist dann die einfachste Form der heilen Reifung.
In der Bereitschaft sich auf diese Forschungsreise zu begeben, bei der der Forscher auch gleichzeitig der Erforschte ist, liegt die Befähigung zur Wahrhaftigkeit. Das ist auch die Wahrheit, die ich meine. Beim Lernen der Stimme des Herzens zu lauschen und ihr auch zu vertrauen, entsteht dann erst die Nähe zu sich selbst und Intimität mit dem Leben. So nehmen wir unser Herz und die Verantwortung für unser Leben in unsere Hände. Und über diese Hände lässt sich dann auch ein bewusstes Leben gestalten und liebevoll verteilen. Lassen sich menschliche Beziehungen eingehen, die nicht unter eigennützigen Berührungsängsten leiden müssen.
In unserer Gesellschaft liegen hierin wohl die größten Probleme, dass daraus auch immer gleich Besitzansprüche erwachsen und nicht offen mit solchen Themen umgegangen wird. Mir fällt dabei ein Ausspruch von Keith Sherwood ein:
"In den menschlichen Wesen gibt es drei Herzen. Das menschliche Herz, das zu menschlicher Liebe fähig ist, das Herz-Chakra, das vertraute Nähe oder Intimität erlaubt und das Selbst, welches die Fähigkeit zu Transzendenz und Glückseligkeit erleben lässt."
Aber auch mein verehrter russischer Schriftsteller Fedor Dostojewski sagte einmal, dass alle schlechten Partnerschaften sich voneinander unterscheiden und alle Guten einander gleichen. Diese bemerkenswerte Erkenntnis können wir heute auf alle Herzensbeziehungen anwenden, denn das, was Dostojewski vor mehr als hundert Jahren erkannte, ist heute immer noch wahr. Nämlich, dass der Verstand und das Ego die von Liebe geprägte, vertraute Nähe und Glückseligkeit blockieren.
Andererseits schätzt die menschliche Liebe das Objekt ihrer Liebe mehr als ihren eigenen Genuss, ihr Wohlergehen und Überleben. Eine solche reine schöpferische Lebensenergie (Prana), die aus dem inneren Selbst auftaucht, aus der Quelle des Essentiellen, der Vertrautheit und menschlichen Liebe, das ist es was wir verloren haben und weshalb ich die zivilisatorischen Begebenheiten so vehement ablehne.
Intimität oder vertraute Nähe entsteht, wenn das Herzchakra (das zweite Herz) an die Stelle des menschlichen Herzens tritt, indem es die Beschränkungen, die ihm durch Begehren und Angst auferlegt sind, überschreitet. Diese Intimität verlangt das Aufgeben der Identifikation mit dem Ego, das heißt; mit Begehren und Anhaften des Erzogenen.
Und Glückseligkeit aus der Quelle des Essentiellen, die die Erfüllung von Intimität bedeutet, erfordert, dass der Liebende durch die Erfahrung von Liebe und Intimität hindurchgeht und dass er dann nach Innen zu dem Ort, dem Zustand, wo Glück-Seligkeit ihren Ursprung hat, dem dritten Herz gelangt. Das ist der Ort neben dem Herzchakra, der Thymus, das Sonnengeflecht.
Indem ein Mensch das Rechte tut und findet was er sucht, wird er Einheit mit dem universellen Feld von Energie und Bewusstsein erreichen, wo Liebe, Intimität und Glückseligkeit in Erscheinung treten. Und obwohl die Weiterentwicklung von Liebe zu Intimität und von Intimität zu Glückseligkeit das Ziel (Dharma) der menschlichen Existenz ist, muss jeder Mensch eine Lösung für das Rätsel von Verstand und Ego finden. Der Weg ins Shangri-la wird durch die Wahrhaftigkeit des Lichts bestimmt.
Das verlangt eine kleinere Anzahl an Experimenten, zu denen ich mit meinem Buch einladen möchte. Wenn ich dabei auf mich selbst zeige, dann weiß ich, dass auch ich noch immer und solange ich lebe, nur immer und immer wieder, zwar auf dem Pfad der erleuchtenden Erkenntnis bin, jedoch dieser Pfad immer aufs Neue auch das Ziel ist – und sich verändern kann. Denn bei jeder Unachtsamkeit weicht man/frau vom Weg ab und muss sich erneut durch dorniges Gestrüpp, den Pfad als Ziel erkämpfen und selbst erneut diktieren. Es gibt dabei nur wenig Geschenke – und das Größte ist das Leben selbst und als Ganzes.
Da gibt es keinen Führer, keinen Heiler und keinen Arzt, der einem dies abnimmt. Aber ich möchte in meiner Geschichte fortfahren und mich an den Pionier der Kardioenergetik, Paul Pearsall und seinem Buch "Heilung aus dem Herzen" erinnern. Denn Seligkeit existiert a priori im dritten Herzen, im Sonnengeflecht des Thymus, welches sich rechterhalb des Herz-Chakras befindet und im Sanskrit (der buddhistischen Grundlage) "Atman" genannt wird (und damit sind wir in der Nähe des Thymus). Alles was man/frau tun muss sich der Seligkeit zu unterwerfen, unseren individuellen Willen (den Willen von Verstand und Ego), dem Unveränderlichem im Menschen sich zu öffnen, bedeutet den Weg als Ziel zu beschreiten.
Zu beachten ist dabei noch Folgendes. Denn das Herz findet auch in der Öffentlichkeit zunehmendes Interesse. Im Heart Math Institut in Kalifornien z. B. werden seit Jahren bahnbrechende Forschungen über die Rolle des Herzens für die physische, psychische und spirituelle Gesundheit des Menschen unternommen.
Paul Pearsall, den ich oben schon erwähnte, hat sich über viele Jahre mit Phänomenen beschäftigt, die bei Herztransplantat-Empfängern zu finden sind. Pearsall ist von Hause aus Wissenschaftler, Psychoneuro-Immunologe und fand verblüffende Erkenntnisse. Bei einem großen Teil der Fremdherzträger deutet es darauf hin, dass sich mit dem Herzen auch grundlegende Persönlichkeitsmerkmale des Spenders, auf dem Empfänger übertragen. Ein weiterer Pionier dieser Forschung ist Doc Childre.
Doch das Herz hat nicht nur ein eigenes Gedächtnis, ein eigenes Wissen, sondern auch eine Fundamentale energetische Funktion. Denn erstaunlicherweise ist das elektromagnetische Feld des Herzens 3000-mal stärker als das des Gehirns, dem ja in unserer Kultur alles zugeschrieben wird, was an wichtigen Vorgängen im Menschen definiert ist.
Die Kardioenergetik hingegen interpretiert dieses Phänomen dahingehend, dass das Herz die Schaltzentrale aller lebensenergetischen Prozesse und Informationen ist, die innerhalb und außerhalb des eigenen Körpers wirken. Jedes Herz hat ein individuelles Muster, den sog. Herzcode, der dafür sorgt, dass jede Körperzelle zu einem holographischen Abbild unseres energetischen Herzens wird.
Diese Herzcode-Information funktioniert auch jenseits der Zeit- und Raumgrenzen. Damit wird meine Theorie der holographischen Allianz von morphogenetischen Feldern untermauert, die die Revolution der kritischen Masse fördert. Des Weiteren wird auf der Grundlage des so genannten Bellschen Theorems aus der Quantenphysik, der Herzenergie die Eigenschaft zugeordnet, dass ein unsichtbarer Energiestrom zwei Objekte aneinander schweißt, die in der Vergangenheit verbunden waren. Eine Erklärung dafür, dass liebende Herzen, die einmal verbunden waren, dies in subtiler Weise auch in aller Zukunft bleiben werden, auch wenn der Verstand es leugnen mag. Auch auf dieser Ebene habe ich persönlich mit meiner Frau Dasty ein frühes Kennenlern-Erlebnis gehabt, was in Worte nicht zu kleiden und mit einfachen Zeilen auf Papier nicht zu bestimmen und zu erklären und wiederzugeben geht. So sollte dies auch unser kleines "Geheimnis" bleiben, bevor ich bei Veröffentlichung des Buches in die Klapsmühle eingewiesen werde. Denn ich möchte hier nur über meine eigenen Erfahrungen berichten und aus Quellen schöpfen, die über Bücher und Homepages des Internets nachkontrolliert werden können. Aber das Geheimnis ist das von meiner Frau und mir. Auch Jenseits von Zeit und Raum.
Also, wenn Herzcode-Informationen jenseits von Zeit und Raum existieren, als eine Art kosmische Internet aller Menschen sozusagen, das unter bestimmten Voraussetzungen "anzapfbar" ist, dann lassen sich viele Phänomene esoterischer und okkulter Natur im neuen Licht interpretieren. Zum Beispiel, dass das kollektive Unbewusste von C.G. Jung, die morphogenetischen Felder von Sheldrake, die Behaviorale Kinesiologie von Dr. John Diamond, Reinkarnationserlebnisse, mediale Erfahrungen usw. sind. Ihre Wirkkräfte wären demnach Herzcode-Informationen, die unter bestimmten Umständen zugänglich werden.
Die Lehre von der Lebensenergie, die ja in vielen therapeutischen und spirituellen Traditionen eine zentrale Bedeutung einnimmt, wird durch das Modell der Herzcode-Informationen entscheidend erweitert und präzisiert. Diese Tatsache hat die seinsorientierte Körpertherapie Orgontik, zu einem eigenständigen transpersonalen Modell entwickelt, dass die Orgonomie Wilhelm Reichs in kreativer Weise mit der Kardioenergetik verbindet. Orgontik zeigt, wie sich das alte Orgonmodell von Reich mit den modernen Erkenntnissen der Kardioenergetik in kreativer Weise verschmelzen. Das verstehe ich dann auch unter Vernetzung.
Da wir nun schon dabei sind, möchte ich auch noch einen Schritt weitergehen. Nämlich zu den Herzchakren der Erde, also unserer Mama Earth und ihrem Energiefeld. In den 80 Jahren hörte man/frau immer wieder, dass Glastonbury das Herzchakra der Erde ist. So fühlten sich Menschen aus aller Welt zu diesem berühmten Kraftort, der im mystischen Nebel von Avalon in England liegt, hingezogen. Der Heilige Gralskelch soll sich dort befinden und die Geschichte des Ortes birgt noch manch andere ungewöhnliche Legende. Geomantische und spirituelle Zusammenhänge, die erst in den letzten Jahren ans Licht gekommen sind, werden in dem Buch "der neue Himmel und die Neue Erde" von Simon Peter Fuller beschrieben.
Wie aber auch der amerikanische Visionär und Mystiker Robert Coon, sowie verschiedene Astrologen festgestellt haben, verlagert sich der geographische spirituelle Ankerpunkt der Erde innerhalb von etwa 2000 Jahren, um 30 Grad in westlicher Richtung. Dort wird dann ein Fokuspunkt für das nächste Zeitalter markiert. Im Fischezeitalter war Jerusalem dieses spirituelle Zentrum. Fast 2000 Jahre später, 1990, fand mit dem so genannten "Aeon Shift Ritual" unter der Leitung von Simon Peter Fuller die Initiation des neuen Fokuspunktes, in Glastonbury statt.
Ein Schlüssel hierzu war das so genannte Wassermann-Kreuz (Aquaria Cross), das S. P. Fuller in einer Meditation gegeben wurde. Es besteht aus vier gleich langen Armen, die um ein Rechteck im Maße des goldenen Schnittes angeordnet sind, in dem sich zwei sich überschneidende Kreise befinden. Diese beiden Kreise bilden das Symbol ("Vesica Pisces"), eine Anordnung, die zu den verbreitetsten und wichtigsten Symbolen der gesamten heiligen Geometrie zählt. Es ist das eigentliche Symbol des Christus - nicht aber des Christentums.
Dieses Wassermann-Kreuz, das für Harmonie, Christusbewusstsein (Caritas) und Selbstverwirklichung steht, wird von vielen weltweit inzwischen als ein wichtiges Symbol für globale Transformation angesehen und auch von den Naturvölkern anerkannt. Es wurde in Jerusalem angefertigt und Ostern 1990 von Fuller zum Glastonburytor gebracht, um eine alte Prophezeiung zu erfüllen und die Äonen-Verlagerung zu initiieren. Es wird kein Zufall sein, dass seit dieser Zeit in Südwestengland mehr Kornkreise denn je entstanden und die Zahl der Besucher, der berühmten keltischen Kraftorte Avebury, Stonehenge und Glastonbury enorm gestiegen ist. Damit sind sie unweigerlich zu heiligen Stätten avanciert.
Die beschriebene geomantische Verlagerung hat auch die Energie in Deutschland maßgeblich beeinflusst, denn das Herzchakra der Erde im Süden Englands bildet ein Energie-Dreieck mit Berlin und Barcelona. Die Energiezeremonie aus dem Jahre 1989 in Salisbury Hill bei Avebury in Südengland, hatte bereits die Situation in Europa entscheidend beeinflusst.
Nach damaligen gechannelten Informationen aus der Geist-Welt, sollten dadurch so starke irdische und kosmische Energien entlang der Drachenlinie nach Osten ausgelöst werden, dass innerhalb von 6 Monaten politische Unruhen beginnen würden, die zum Zusammenbruch des osteuropäischen Kommunismus und dem Fall der Berliner Mauer führen sollten; was schließlich auch eingetreten ist.
Genau zum Zeitpunkt der deutschen Wiedervereinigung sollen sich Simon Peter Fuller und auch Robert Coon, rein zufällig, bei den Externsteinen im Wassermann-Kreuz befunden haben, die zusammen mit Berlin und dem Brocken, das wichtige geomantische Dreieck in Deutschland darstellen.
Viele aufgeschlossene Gruppen widmen sich mit bewussten Menschen den Kraftorten in Deutschland, die bedauerlicherweise von den Nazis missbraucht wurden. Nun müssen sie energetisch gereinigt, d.h. die Energieliniennetze müssen wieder ins Gleichgewicht gebracht und so sieht auch die Wholistic World Vision (WWV) ihre Aufgabe darin, zwischen den Herzchakra-Energien Südenglands und Deutschland eine Brücke zu bilden.
So möchte ich noch einmal Simon Peter Fuller aus dem Buch "der Neue Himmel und die Neue Erde" zitieren:
"... sobald die Energien der Umwandlung im planetaren Herzkreis von Glastonbury (astrologisch = Kardinalpunkt = Inspiration) aktiviert werden, führt das automatisch zu ihrer Erdung im Zentrum Berlins (Fixpunkt = Erdung). (...) Sobald sich die umwandelnden Energien gefestigt haben werden, wird Deutschland die feste Rolle des Erdens erfüllen und die mystische Offenbarung aus Glastonbury (Herzchakra) in die physische Verkörperung bringen. Berlin hat schon zweimal in letztem Jahrhundert die Schattenseite seiner ungezügelten Macht demonstriert. Nun aber, wo es mit dem Herzen des Planeten in direkte energetische Beziehung gekommen ist, werden wir bald Zeugen einer ganz und gar positiven Ausprägung dieser gewaltigen Macht sein".
Darüber hinaus gibt es weitere Erkenntnisse international Art, die gerade die o.gen. Perspektiven tiefergehend ausleuchten und durch die Astrologiewissenschaft beweisbringend mit kosmischen Konstellationen nachweisen können, dass wir in einer holographischen Allianz der kritischen Masse leben. Denn es ist absolut keine Neuigkeit mehr, dass wir uns in Zeiten drastischer und tief greifender Veränderungen befinden. Bestimmte Ereignisse und Katastrophen haben sich in den letzten Jahren so verdichtet, dass wir um diese Veränderungen nicht hinwegkommen und auch unvermeidbar daran beteiligt sind. In der Astrologie finden sich Anzeichen dafür, dass sich in den Sternenkonstellationen ein mystisches Kreuz, bestehend aus zwei Positionen und vier Quadraten, begleitet von einer Sonnenfinsternis gebildet hat. Die Sonne im Löwen gegenüber von Uranus im Wassermann und Mars im Skorpion, gegenüber von Saturn im Stier gebildet hat und sich darüber in kürzester Zeit, sich ein Kreuz bildend, welches aus bestehenden und festen Sternzeichen, dessen Auswirkungen wohl von Dauer sein und sich in Erbauung und Errichtung bemerkbar machen werden.
Bei Katastrophen, die die gesamte Menschheit bedrohen oder Einfluss auf die geistigen Entwicklungen haben, wird die herrschende Sonnenfinsternis und der Schatten von den nördlichen USA bis nach Bangladesch aus, mit höchster Intensität über Europa, darunter die Länder Belgien, Deutschland, Österreich und Rumänien überschatten. Dieses mystische Kreuz vom 11.August 1999 gemeinsam mit der Sonnenfinsternis prophezeit auf unbestimmte Zeit verhängnisvolle Ereignisse für die kommenden Jahrzehnte.
Diese Konstellationen sind unbestreitbare Tatsachen und sorgen in den nächsten Jahrzehnten zukünftig dafür, dass die Welt Katastrophen und Krankheitsepidemien durchmacht, wie sie Mutter Erde in den letzten Jahrmilliarden noch nicht erlebte. Überschwemmungen, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Unfälle jeglicher Art, Krankheiten, Depressionen, Ängste und sogar tödliche Angriffe von Tieren und auch Kampfhunden. Das sind aber auch Thesen, die die alten Indianer schon prophezeiten.
Gerade dies geht mit enorm kollektiven Gefühlen der androgynen, spirituellen, psychologischen Revolution der holographischen Allianz einher und überein, womit über das NEUE Bewusstsein der kritischen Masse, wie sie auch von James Redfield in seinen Visionen Celestine beschreibt (Prophezeiungen von Celestine) bestätigt wird.
Aber selbst dazu fand sich bei Hildegard von Bingen schon vor rund 800 Jahren eine zeitgetreue Erkenntnis, als sie das 1. Jahrtausend dem Vater, des 2. Dem Sohn und das 3. Jahrtausend dem Heiligen Geiste zusagte und ihre Schriften demgemäß für die Zukunft widmete. Wir leben nun demgemäß im 3.Jahrtausend des 21.Jahrhunderts und stehen mitten im Zeichen des Heiligen Geistes.
Nun lassen wir uns vom "Vater" nichts mehr erzählen, solange er nicht die Pflichten der weiblichen Rolle akzeptiert und für seinen Teil übernimmt. Der "Sohn" hat seine Komplexe im Machtverhalten ausgelebt und die Zukunft gehört dem gemeinsamen, geistigen und androgynen Zeitalter der Spiritualität, wo die holographische Allianz die harmonische Verbindung zwischen Kosmos und Erde, auf natürliche Weise reflektiert.
Eine wirklich gute Erkenntnis, die ich mit meinen Empfangsorganen zur Aufnahme von Reizen (Rezeptoren), hier auf der Insel, bei meiner langsamen Genesung erleben und spirituell erfahren durfte. IBIZA - Isla la blanca - Ecologia Magica - und jardin de la mar - du hast mir viele deiner Geheimnisse anvertraut und mich zu mystischen Erkenntnissen geführt.
Es ist offensichtlich, was unsere wesentliche Aufgabe zu Beginn des Wassermann-Zeitalters ist. Denn es heisst nun die geistigen Kräfte zu entwickeln um den Engel, der tief in unserem Inneren wohnt, aus seinem lethargischen Schlaf zu erwecken. Wir wissen um unseren inneren Tempel, von unserem inneren Alchemie-Labor, dem Platz in uns an dem unsere Schöpfung bzw. Lehrer, Buddha, Großer Geist, Lama, Mala, Jave und etc. wohnt, welcher uns von unserer Kindheit an begleitet.
Allerdings können wir diese innere Schöpfungskraft erst dann in dynamischen Betrieb setzen, wenn wir uns mit der Natur, unserer geliebten Mutter (Mama Patcha), in Einklang bringen und diese Kräfte integrieren. Wir werden die wahre Bedeutung unseres inneren Engels erst dann vernehmen, wenn wir unser inneres Biest, unsere inneren Schatten erkennen, die uns davon abhalten, die Schöpfung in unserem Inneren zu wecken.
Nur so werden wir weiterkommen und teilhaben an den reichen Schätzen, die uns unsere Mutter Erde mit den Elementen, dem Universum, Vater Himmel, Großmutter Wasser, Großvater Feuer, Schwester Sonne und Bruder Mond anbietet. Das ist das Geheimnis, dass sich hinter vielen Inkarnationen verbirgt. Das heilige Gesetz des Seins können wir vielen Dingen entnehmen. Den Steinen und Bergen, die uns ihre Weisheit zur Verfügung stellen, oder den Wurzeln und Pflanzen, die uns ein breites Archiv an Wissen zur Verfügung stellen.
Auch die Baumkronen sind Hüter dieses Geheimnisses, welches auch in der anderen Welt bewahrt wird. Die Stimme der Weisheit können wir auch im Rauschen des Wassers, der Wasserfälle, der Flüsse und den Quellen vernehmen. Wenn wir zuhören, wird es uns seine Geheimnisse ins Ohr flüstern. Es ist mehr als nur eine Phantasie oder gar eine Philosophie, es ist das Gesetz der Integration in die Wahrhaftigkeit, die uns Menschen zur Einheit führt und uns dadurch multidimensionale Pforten öffnet.
"Es bedarf oftmals eines ganzen Lebens,
um die Tugenden zu erwerben,
die den Irrtümern entgegengesetzt sind,
in denen der Mensch zuvor gelebt hat...
Die erworbenen guten Eigenschaften
und die, die sich langsam in uns entwickeln,
sind die unsichtbaren Bande,
die jede unserer Seinsformen aneinander knüpfen
und deren einzig die Seele sich erinnert,
denn die Materie besitzt kein Gedächtnis
für irgendeines der geistigen Dinge."
Seraphita
Honoré de Balzac
Zweiter, von vier Teilen / Skripts: Immun leben & lieben positHIV / zurück zu Teil I
zu III. Teil Fortsetztung mit folgenden Kapiteln siehe III.Teil:

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