(Geistiges Bewusstsein des 21.Jahrhunderts

-          Phi griechisch – die Zahl 21 wie TT – gleich;

-          die Berechnung des Kreises …)

 

 

 

 

 

 

 

Stellungnahme eines Betroffenen zum Mythos AIDS

 

Eine

Erkenntnisgeschichte Teil III

 

Dritter, von vier Teilen / Skripts: Immun leben & lieben positHIV / zurück zu Teil I  und Teil II  zum IV.Teil hier -->

 

 

                    III. Teil    Fortgesetzt mit folgenden Kapiteln!

                                                

XXV.                                                OM  A TON  & Weg zum UR OM                                                         

XXVI.                                               Reservation                                                         

XXVII.                                              Hedonismus

XXVIII.                                             Deduktion

XXIX.                                               Herbarium

XXX.                                                Tensegrity

XXXI.                                               A Pro Po

XXXII.                                              Kontemplation

XXXIII.                                             Natural  / Obligation – Restitution

IV.                                                   Teil folgt mit den letzten Kapiteln

XXXIV.                                       Spektralfokussierung

XXXV.                                         Dualität

XXXVI.                                      Traumatisierung / Psychomatik

XXXVII.                                   Noetische Gnostik

XXXVIII.                                Energiefrequenzen   

XXXIX.                                      Introspektion 

XL.                                                   Resümee / Epilog

XLI.                                                La Ultima

 

ACHTUNG: angeblich AIDS wurde der Stempel aufgedrückt, vorrangig eine homosexuelle Krankheit zu sein. Dies hat es zusätzlich erschwert, eine rationale Analyse und Diskussion über vorgeblich AIDS zu führen. Auch im Nazi Deutschland waren Homosexuelle und Randgruppen noch vor den Juden unter den ersten, die ausgerottet wurden, damit weniger Bürger Widerstand leisten würden.

Die Details darüber, wie genau der AIDS-Virus hergestellt, vervielfältigt und durch Impfprogramme in den Umlauf gebracht wurde, sind vorhanden, aber ziemlich verworren. Es liegt hinter dem Bereich des Möglichen mit diesem Bericht einen Crash Kurs über Virologie, Epidemiologie, Genmanipulation und den militärischen Strategien des internationalen Faschismus zu geben. Ihr Leser seid jedoch dazu aufgerufen die hier bereitgestellten Nachweise selbst einzuholen und zu untersuchen.

Das "Böse" ist hart zu bekämpfen, besonders in dem Maße in dem wir es hier vorfinden. Wenn wir die Präsenz dieser Leute anerkennen, die denken, dass ihre einzige Chance auf Überleben darin besteht, zwei drittel aller anderer zu töten und die die Möglichkeit besitzen, dies auch zu tun, dann liegt es an uns etwas dagegen zu tun. Andere Motive beinhalten das alte "teile und herrsche" Prinzip. "AIDS" verursacht Angst und Misstrauen unter den Menschen und schreckt sie davon ab, auf der Grundstufe der Sexualität eine persönliche Beziehung zueinander zu haben. Es fungiert als eine Hürde zwischen der erstrebten kulturellen Wiederauflebung für Frieden, Liebe und Kooperation.

 

 

 

 

 

Zur Beachtung bei allen

schweren Erkrankungen: meditative Schulung

Bewusstheit, Aufmerksamkeit und

Sammlung - ACHT-8-samkeit

 

Das ist der edle achtfache Pfad – der Pfad des Lebens

als  Grundlage mit Übungen der Achtsamkeit als Sammlung ...

- durch Sammlung zur Einsicht gelangen. Durch rechte

Sammlung verwirklichen wir rechtes Bewusstsein und

Denken, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Lebenserwerb ...

Und rechtes Bemühen.

Dieses Buch ist untrennbar in die Entwicklung eingebettet,

zu der ich mich aus eigenem Antrieb vor nunmehr fast

20 Jahren, mit der Diagnose positHIV und dem Beginn meiner Suche

nach praktikablen Methoden der Selbstheilung verpflichtet habe.

Wir müssen die Selbstheilungskräfte zu aktivieren lernen,

aber es kann niemals ärztlichen Rat und die medizinische

Hilfe ersetzen.

Ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden irgendwelcher

Art, die direkt oder indirekt aus der Anwendung oder

Weitergabe der Informationen aus diesem Buch entstehen könnten.

 

Um Missverständnisse zu vermeiden, möchte ich an dieser Stelle darauf hinweisen, dass ich mir aus vielen von Fachbüchern, die als Quelle für diese Publikation dienten, einen Hinweis vorangestellt, hier folgend wiedergebe und es so auch als Vernetzung und Anregung sehen möchte.

„Ein Buch entsteht nicht so mir nichts dir nichts und im Augenblick, sondern ist stets das Ergebnis der Aufnahme, Verarbeitung und Veränderung von fachlicher Information aus Büchern, Vorträgen, Seminaren und zahllosen Gesprächen.“

Alle Angaben in diesem Buch sind sorgfältig geprüft und geben den gegenwärtigen Wissensstand von Frühjahr 2003 (buddhistischer Zeit 2546) wieder. Da sich Wissen aber laufend und in rascher Folge verändert und weiterentwickelt, muss jeder LeserIN ständig prüfen, ob die Angaben nicht durch neuere Erkenntnisse überholt sind.

Dieses Buch kann einen Arztbesuch auf keinen Fall ersetzen.

In dem Sinne danke ich allen, die  -  direkt oder indirekt  -  zum Inhalt dieses Buches beigetragen haben.

... Spirit Guide ATON im Phi bei dr REY eight...

 

 

"Jede Krankheit hat ihren besonderen Sinn, denn jede Krankheit ist eine Reinigung; man muss nur herausbekommen, wovon. Es gibt darüber sichere Aufschlüsse; aber die Menschen ziehen es vor, über hunderte und Tausende fremde Angelegenheiten zu lesen und zu denken, statt über ihre Eigenen.

Sie wollen die tiefen Hieroglyphen ihrer Krankheit nicht lesen lernen und interessieren sich noch weit mehr für das Spielzeug des Lebens als für seinen Ernst. Hierin liegt die wahre Unheilbarkeit ihrer Krankheit, im Mangel an und im Widerwillen gegen Erkenntnisse hierin, nicht an Bakterien, Bazillen und Viren."

 Ch. Morgenstern

Forsche nach den Ursachen der Krankheit
Verdecke nicht Symptome mit Medikamenten

                                 Mein Dank gilt meiner Frau DASTY sowie

                                                      meinen Freunden:

Conchita, Gertrud, Helga, Claudia, Betty, Hotte, Sascha, Hans-Joachim, Dieter, Dirk, Hakan und den vielen Namenunbenannten ... Namaste - Ananda ...

Meinen medizinischen Helfern und den großen Dichtern und Denkern der Sonne und dem Universum!!!

 

“Es ist der Geist, der sich den Körper baut”                           (J.W.v. Goethe)

 

Gewidmet dem Paradies auf Erden!

  

 

EINFÜHRUNG

 

Siehe den ersten Teil des vierteiligen Skripts ... sowie zweiten Teil hier:

 

OM  ATON

XXV. - Kapitel:

 

                              Nur noch gelegentlich machte mir meine Gesundheit etwas zu schaffen. Aber dann gab es auch gleich schwerwiegende Kapriolen, die sogleich auch wieder so heftig waren, sodass es mir kurzfristig verdammt schlecht erging. Denn im Allgemeinen ging es ja scheinbar doch bergauf, wenn ich von den gelegentlichen Hirngespinsten der nächtlichen Horrorträume absah, die mich mit seltenen Schüttelfrostanfällen des Nachts, schweißgebadet erwachen ließen. War es das schlechte Gewissen meines vergangenen Lebens? Nein, eigentlich nicht - denn was sollte ich mir vorwerfen? Oder war es der Kompromiss mit der Medizin, wo ich doch wusste, dass das System ganz selten nur gute Absichten hegt? Da nichts gefährlicher ist, als legale “Drogen”? Jedenfalls waren meine Träume häufig ausschlaggebend für wegweisende Erkenntnisse, wie ruhig, stressig, sanft oder aufregend ich gerade lebte. Alle Einflüsse auf emotionaler und energetischer Ebene spiegeln sich über den allgemeinen Gesundheitszustand, und werden dann in meinen Träumen relevant. Ich habe dazu auch Aufzeichnungen von mehr als einem Jahr, die ich zu einem anderen Zeitpunkt zu veröffentlichen gedenke.

 

               Aber ich kam auch einfach nicht von den gelegentlichen Träumen los, dass da auch noch irgendetwas ganz Gewaltiges “gegen mich arbeitete”. Waren es nun die Medikamente, meine Befindlichkeit der Schwäche und der Krankheitsverlauf als solcher? Ich kannte die Antwort noch nicht, wobei schließlich auch die Vergangenheit aufgearbeitet werden musste und ich ansonsten ja auch Vertrauen zu den mich behandelnden Ärzten gefasst hatte. Oder sollte ich vielleicht verflucht sein – von ehemaligen Geschäftspartnern enttäuscht und verflucht? In der Tagesklinik des AVK war wieder einmal ein neuer Arzt, Herr Dr. Müller, der die äußerst liebenswerte Frau Dr. Masuhr abgelöst hatte. Ein junger Arzt, der ganz und gar nicht mein Vertrauen hatte und mir eine negative Schwäche suggerierte. Diese ständigen Wechsel lagen mir nicht und das ständige neue Aufbauen von Vertrauensverhältnissen, das war mir doch sehr unsympathisch. Es konnte mir kein echtes Gefühl der Sicherheit geben und beunruhigte mich doch stark. Ganz abgesehen von dem jugendlichen Assistenzarzt, der mir unsympathisch war und auch selbstständig keine Fragen beantworten konnte.

               Nachdem ich auf Ibiza noch mit dem neuen Input der Informationen über Religionen und Gesellschaft zu tun hatte, war nun ja glücklicherweise eine längere Pause angesagt. Abermals beschäftigten mich die Einstellungen über Gut und Böse, Yin und Yang, sowie das Verhältnis der Geschlechter mit der Karmabestimmung. Das ließ sich ja bereits auch aus meinen vorherigen Kapiteln schon ersehen und schien für mich eine Art Ziel-, Aufgaben- und Lebensbestimmung zu sein, worüber ich alles Andere vergessen konnte.

               Diese künstlich geschaffenen, menschenunwürdigen, krankmachenden Systeme, die sich Zivilisation und Technokratien nennen, mit einem riesigen Aufwand von Bürokratie und Industriezweigen, die für Herzinfarkte, Schilddrüsenfehlfunktionen, asthmatisches oder epileptisches Geschehen, Nervenleiden, BSE, Krebsgeschwüre, HIV=AIDS sowie viele, viele anderweitiger Erkrankungen sorgten und dafür verantwortlich sind ... dies System sollte mich heilen? Da hatte ich doch meine berechtigten Bedenken, da ich wie gesagt diesem System wirklich kein Vertrauen mehr entgegenbringen konnte und allen Elementen und natürlichen, unsichtbaren aber dafür echten Begebenheiten mehr Vertrauen entgegenbrachte. Die Natur hatte uns doch alles in die Hand gelegt und was war daraus gemacht worden? Ich durfte gar nicht weiterdenken.

               Was sollte ich dabei über Freiheiten und gesellschaftliche Abhängigkeiten, sowie die damit verbundene Medizin denken? Ich bin ein kosmopolitischer Bürger und ein Krieger des Lichts. Mit meinen existenzphilosophischen Betrachtungen eines Exzentrikers, der unter dem Gesichtspunkt der “normalen” Bürgerlichkeit als Freak abgehandelt wird, gab es für mich keine “normale” Chance. Dabei war auch ein jedes Zeitgefühl nur eine Einheit aus einer anderen Dimension, die ohne Raum eine erweiterte Perspektive der Unendlichkeit aufwies. Aber auf irdischer Ebene war der Zeitfaktor nur eine materielle Einheit, um die Menschheit zu versklaven und Geld anzusammeln. Ach, die materiellen Einheiten der staatlichen Beschaffungskriminalität wie z. B. überhöhte Steuern zahlen, das Blitzen von Fahrzeugen, Strafzettelschreiben usw. Aber auch auf Ibiza waren nun Parkuhren eingerichtet und mein Verstand machte mir deutlich, dass die paradiesischen Zeiten auch hier, immer mehr von den fragwürdig notwendigen, aber zivilisatorischen Begebenheiten abgelöst werden sollten. Mein Ibiza, was soll aus dir werden, wenn allein nur die ausgeführten Bauvorhaben, mit mehr als rund 40.000 neuen Wohneinheiten, die dann irgendwann auch noch umgesetzt und bewohnt werden sollten Realität würden. Bestimmte politische Kräfte wollten die Einwohnerzahl von ca. 80.000 auf 450.000 Menschen erhöhen – mit Autoschnellstraßen und mehreren Golfplätzen, Luxusjagdhäfen und etc. – dann wird auch dieser Platz zum Leben hier immer enger  -  und letztendlich zu eng. Ob die einfachen Bauernköpfe je merken werden, dass sie Geld nicht essen können, das bezweifelte ich zu glauben. Insgesamt eine schreckliche Vorstellung, die gar nicht zu fassen ging. Da denken sie doch wirklich, dass Beton und Fliesen Reichtum darstellen – und Natur Armut ist! Aber die magische Energie der Insel wird sich zur Wehr setzen und die Verhältnisse besser regeln, als wir es aus dem Pfahl- und Spießbürgertum der Bürokratie kennen. Wo doch gerade hier das fatale Geschehen deutlich wurde, wenn einfache Bauern von Hippies lernen und daraus eine Demokratie zimmern. Mein Glaube an die übergeordnete Vernunft und Denkkraft ließen mir die Hoffnung nicht nehmen. Das war doch schließlich eine "Schöpfungserkenntnis aus Vernunftsgründen" die unter dem Begriff Deismus verstanden wird. Denn aus meinem atheistischen Denkmuster war ich längst ausgebrochen. Obwohl ich niemals etwas mit dem “Gott” zu tun haben möchte, der auch für dieses ganze Elend, Krieg und Schuld steht und von den manifesten Glaubensgrundsätzen geheiligt wird. 

               Mit meinem O M und meiner Erkenntnis über den Monotheismus des Kultes der Sonnenscheibe hatte ich bereits ausführlich berichtet. Trotzdem muss es noch einmal kurz erwähnt werden, dass von dem ägyptischen Pharao Echnaton, der bereits 1350 v. Chr. von Tut Ench Amon wieder abgelöst wurde, in gemeinsamen Impulsen mit seiner Frau Nofretete sie versuchten, den noch viel älteren Sonnenkult des früheren Amun wieder zu beleben. Auch wenn sie keinen Erfolg damit hatten, so werde ich es auf meine persönliche Weise eben umsetzen. Damals wie heute von mir, wird es nur ein kurzes Erblühen der sagenumwobenen und weit verschütteten Kultur geben können. Nichts desto Trotz halte ich es mit den alten Ägyptern, deren Form der Sonnenanbetung zelebrieren zu dürfen. Was muss es doch für ein Kult und Königreich gewesen sein? Und dann erst das Maya-Reich. Faszinierende Träumereien für einen Sonnenjunkie wie mich. Der sich niemals in die Sonne legte und sie trotzdem anbetet. Was ist übrig geblieben von den vielen Hochkulturen und Systemen und was hat sich wirklich durchgesetzt? Für mein bewusstes Sein doch irgendwie nur das Elementare!

               Nun war gerade erst der Kommunismus halbwegs von der irdischen Welt verdrängt worden, da konnte sich natürlich nicht gleichzeitig auch der Kapitalismus auflösen. Obwohl auch der nur eine Übergangslösung ist und real gesehen nur wenig mit Demokratie zu tun hat, solange nicht das Volk entscheidet. Da war noch ein viel größeres Maß an globaler Demokratie notwendig. Ohne Frage wird sich dies nun auch mit der kritischen Masse einstellen, verdrehen, umkehren und zu einer wahren Bewegung erheben. Bei einem geringerem Aufwand an Bürokratie und vielen kleineren, vernetzten Kreisen der Karitativen und spirituellen Schamanendienste, mit pflanzengeistlichem Service für ein bewussteres Leben.  Iatrik und Spagyrik, Kultstätten und Kraftorte, Harmonie mit Heilung verbunden mit traditioneller Erkenntnis, ohne Fanatismus und Scharlatanerie – das war ein Wunschtraum, der nicht so schnell in Erfüllung gehen konnte und unsere Generationen, aber gewiss auch nicht mehr die nächste erleben wird. Das geht bekanntlich im Evolutionsgeschehen nur sehr langsam. An diesem Prozess müssen alle Menschen arbeiten und wir, meine Frau und ich sind fleißig dabei, um über das Bewusstsein neue Dimensionen zu schaffen und an dem Erneuerungsprozess mitzuwirken. Ich hatte jedenfalls zunächst meine Vorstellung vom Christusmenschen gefunden, der aber absolut nichts mit dem heutigen Christentum zu tun hat – und später noch ausführlich beschrieben wird. Der Christusmensch (Jeses – fester Glaube ohne Kirche - Intelligenzrebell) ist die wahre Geschichte des essentiellen Glaubens und wird meines Erachtens heutzutage durch die “Indigo-Kinder” gerade wiedergeboren.

Für mich in dem Sinne, und über mein Garten-Stein-Mandala, der symbolischen Darstellung kosmischer Kräfte des Kreises im Garten, fand ich meinen persönlichen Zugang zum Universum, und meine Frau, sie trug ihr Mandala mit Erweiterung zum Mantra, aus ihrer Charakterarbeit ihres face-ART-royal im Gesicht. Sie tanzte und befreite sich nach dem Moksha, dem Zustand der Befreiung im Hinduismus, mit ihrem Dasty-Daikini-Tanz. Mit der Erweiterung der Dakinis, die die weibliche Urkraft verkörpern. Ihrem Tanz der persönlichen Befreiung, gewonnen durch und mit der weiblichen Urkraft verbunden, ist es für sie ihr Moksha - und dient der Erneuerung aller Energien.

               Ein hyperaktiver jedoch vor allem graziöser Verhaltensausdruck, der sich im Tanz befreit und den Zuschauer erfreut und verzaubert. Bei ihrem Energiedance erkannte ich in meiner Frau ein Wesen eines anderen Planeten, das entrückt von dieser Welt sich befreite, und sich auf diese Weise mit dem Universum verbinden konnte  -  mit Anmut und Grazie. Da hat sie mit menschlichen Fehlern einfach nichts mehr gemein und war in ihrem Tanz, ganz verbunden mit der geistigen, medialen Welt. War das nun auch das eigentliche Symbol zum wahren Christenmenschen ohne Christentum? Der Erkenntnistanz der Dakinis, mit ihrer weiblichen Urkraft? Eine Therapieform, die gewiss auch anderen Frauen helfen konnte ihr bewusstes Sein zu erweitern und dadurch zu verändern.

Ich höre schon die Verfechter der studierten, konservativen Meinungen. Die sich gegen diese Darstellung wehren wollen und mich mit meinen Überlegungen in die nächste diskriminierende Ecke zu drängen versuchen. So ein “ungebildeter” ..... ich, der “Amateur-Theo- und Anthropologe”, der “Spinner” versucht mit seinen unausgegorenen Gedanken die “heile” Welt zu verändern. Welche “HEILE Welt” da eigentlich? War das nicht sowie nur alles eine Illusion von Drogen (Alkohol) -Kranken? Diese pharmaindustrieabhängige Pseudogesellschaft - mit was und wie will sie denn belogen werden? Einige, die praktisch wesentlich weniger wissen, die haben doch wenigstens für ihr Fachwissen studiert und sind nun größtenteils Fachidioten! Ohne praktisches Wissen, nur auf Grund von Theorien, maßen sie sich dann an, wie folgt über mich zu denken: “... dass das doch alles nur Konspirationstheorien mit der Vernetzung zum Chaos ist ...” werden sie sagen. So wird es gewiss beim Lesen einigen Leuten durch den angeblich schlauen Kopf gehen. Wogegen ich meine Theorie habe, dass das, was wir erleben und sehen gar nicht das ist, was wir erleben und sehen. Es sind nur Mayas - Illusionen!

               Aber da konnte ich auch noch andere Gedanken bei mir bemerken. Als ich nun in den folgenden Wochen und Monate die Internetseiten und Infoblätter über HIV/angeblich Aids zu lesen bekam. Da wurde ich von Akademikern eindeutig für dumm verkauft. Dies übermäßige Angebot von informativen, einzelnen Verrücktheiten muss einem kollektiven Irreführen zugrunde liegen. Da findet sich online einfach alles, nachdem man sucht. In allen Bereichen immer von der Pharmaindustrie beworben und unterstützt. Was waren das nur für Interessenverbände?

               Also weshalb sollte es verwerflich sein, dem akademischen Lehrbetrieb einmal die “Wissenschaft von Jedermann” entgegenzusetzen? Denn sind nur die achtenswerte Menschen, die der kriecherischen und verkappten Systemlüge, mit den Ansprüchen ihrer verdrehten Kinderstube, die sich zumeist „geordnete Haushalte“ nennen, mit der Maske der Verlogenheit gerecht, irgendwelche offiziellen Titel über Hochschulen aneignen, obwohl keine praktische Erfahrung vorhanden ist? Wie lautet denn in deren ihren Bereichen die Devise? Geld verdienen auf Biegen und Brechen und den Drogen (Alkohol und Koks) frönen. War uns Freud nicht Beispiel genug? Sind die Amokläufer und sexuell irregeleiteten Puffgänger nicht häufig aus den “ehrenwerten” Familien? Und die Kinderschänder - ist es denen auf die Stirn geschrieben? Was tricksen die doch alle herum, damit sie ihre hoch dotierten Stellungen bekleiden dürfen! Es ist auch viel zu defiziel sich darüber weitere Gedanken zu machen. Denn die wahren “Verbrecher” werden alle mit dem Gesetz geschützt. Wobei die von denen “Irregeleiteten” bestraft und verfolgt werden ... und dies geschieht dann über das Damoklesschwert von Schuld, Sühne und Krankheit, sowie sehr häufig über HIVirus Diagnosen.

 

               Es ist schwierig dabei dann den Überblick zu behalten und die Verlogenen, von den Hochstaplern, bis hin zur Ehrlichkeit, ausgewogen zu vergleichen, das ist eine Kunst für sich. Gerade bei den Religionen, dem New Age und im Esoterikbereich sind doch wirklich sehr viele Scharlatane anzutreffen. Aber was war nun mit dem so lange verehrten Freud? An dem sich die Psychologie noch heute ausrichtet! Dieser irregeführte Kokser - und unsere eigene Gesellschaft dazu, und dann noch aus heutiger Perspektive betrachtet? Wird einem dabei nicht schlecht? Dreht sich einem nicht dabei der Magen, wenn man/frau die Verlogenheiten erkennt? Worauf beriefen sich in den 60er Jahren die offiziellen Studien, die mich damals, mit kriminell vererbter Veranlagung, zu einem Verbrecher stempelten und dies dann mit krimineller Intensität – “großstadtgefährdent” (wegen Nichtigkeit), psychologisch diagnostizierte  -  und zu begründen verstanden? Das waren doch allesamt akademische Staatsdiener mit „Kopfschuss“, und ich? Was sollte ich mir daraus für Komplexe machen? War nicht die Diagnose schon allein ausreichend für eine zukünftige “Erleuchtung”? Was soll der „Geist“ dabei? Ich bleibe der Freak, der mit seiner Meinung immer Gefahr laufen muss, dass er früher oder später durch die HIVirus-Diagnose, ganz schnell als “unzurechnungsfähig” erklärt werden kann und bei dem Erscheinen dieser Zeilen damit rechnen muss, in eine geschlossene Anstalt eingewiesen zu werden, oder aber über weitere Diagnosen mit anderweitigen opportunistischen Erkrankungen, wie z. B. der Toxoplasmose (Wassereinlagerung im Hirn) als gehirngeschädigt einer Operation unterzogen werden kann, aus der ich dann nicht mehr erwache, oder tatsächlich einen schweren Gehirndefekt durch anderweitige Verordnung bestimmter schädlicher Medikamenteneinnahmen dann auch selbstverständlich erleiden muss! Weil bestimmte Kreise es zu ihrer Sicherheit so haben möchten!

               Das sind Gedanken, die bei meiner Vergangenheit und dem daraus Erlebten, mir durch den Kopf gehen. Das sind in dem Sinne “meine Zukunftsaussichten”, wenn ich ehrlich bin. Zwar erkannte ich hierin auch meine direkte Verknüpfung zu meiner Aufgabe, jedoch musste ich doch einfach mit allem rechnen, um nicht enttäuscht zu werden, falls sich das Schicksal (Kismet) doch noch einige Überraschungen für mich ausgedacht hatte. Denn auch wenn mir das intuitive Bauchgefühl Verschiedenes verrät, habe ich doch keinen umfangreichen Einblick in alle Bestimmungen. Obwohl ich mir immer wieder viel Mühe gebe, bin ich doch auf meine Visionen angewiesen. Die sind aber nicht abrufbar wie ein Computerprogramm.

               War dies aber nicht doch auch eine Beeinflussung, meiner positiven Gedanken als solcher - gemäß zur PositHIVität? So wie ich es vom Karma und von dem indianischen Pfad der Visualisierung gelernt hatte! Ich hatte doch alles schon Selbst erfahren. Mit eigenen Taten durch Erkenntnisse der Erfahrungen, mit Verstand und Seele geprüft. Ich hatte Ohren, Mund, Nase und Hände eingesetzt und mich gelegentlich gefühlt wie Friedrich Nietsche, der da geschrieben hatte: “Manche Menschen sind nur Ohr, nur Auge, nur Mund oder Nase ...” und auch das war ich schon, wie Freud andererseits, und die Bemerkung von Hilde, sie sprach, so wie ich es für mich sah, auch schon in ihren gefüllten früheren Bänden und Werken von der Vergnügungssucht (Joculatrix) ... siehe selbst!

 

               O M – ich musste mich meinen Gebeten widmen, sowie dem Garten und meinem Kreismandala - das waren meine Prioritäten und so durfte ich ferner nicht weiter ausschweifen. Zu meiner gegenwärtigen Situation fiel mir, von dem Buddhisten Laotse, nur ein zeitgemäßes und für die Situation passendes Zitat noch ein:

                       

                              Wer einen Tag lang glücklich sein will,

                                                 der trinkt!

                              Wer eine Woche glücklich sein will,

                                      schlachtet ein Schwein!

                              Wer ein Jahr glücklich sein will,

                                                 heiratet!

                              Wer aber immer glücklich sein will,

                                          der wird Gärtner!                         

               Und ich wusste mit dem eigenen Garten nun, dass das sogar die Wahrheit ist, denn im Garten wird man/frau nie fertig und er ist ein Stückchen wie der Weg und das Ziel ... da müssen wir uns immer wieder von etwas Liebgewordenen trennen, wie von Erkenntnissen.

               Das sollte sich Wissenschaft und Medizin einmal ebenfalls zu Eigen machen. Garantiert wären wir dann schon wesentliche Schritte weiter. Die Arroganz als Spiegelbild der Gesellschaft, stellt doch bedauerlicherweise zum großen Teil die Akademiker und Ärzteschaft dar. Nur weil sie ein wenig theoretisches Wissen haben wollen, maßen sie sich an, dies in der Praxis als Tatsache und richtiges Wissen anwenden zu dürfen; es ist aber bei weitem nicht die alleinige Verantwortung von studierten Menschen, sondern liegt uns allen zur Hand. Die Verantwortung ebenso wie das Wissen  -  jedenfalls theoretisch. Praktisch ist das bedauerlicherweise etwas anderes. Da schaue ich mir die Schulmedizin an und weiß doch im Prinzip bescheid, wenn ich die Ergebnisse an den Patienten erlebe und mir die Aussagen allein nur von der Stiftung Warentest lese, die da behaupten, dass 80 % der Medikamente KEINE und davon 40 % sogar schädliche Wirkungen haben. Dann schau ich mir die Schulmedizin an, die darauf baut und immer noch in der Lage zu sein meint, so komplexe Dinge wie Leben und Gesundheit mit samt allen wichtigen Aspekten, umfassend und hinreichend erklären zu können und in alles eingreifen zu müssen. Siehe jetzt auch Genforschung.

               In einem komplexen System, wie es ein lebender Körper nun einmal ist, wird versucht, einen Faktor durch massive Maßnahmen zu verändern und mit technischen Maßstäben zu belegen. Systematisch und statistisch festzulegen. Wie soll das Realität sein – wo jeder Körper, Geist mit Seele, sein höchst persönliches Erfahrungsfeld mit den daraus resultierenden traumatischen Erlebnisse hatte?  Es wird fest geglaubt, dass dies gelingen könnte, ohne gleichzeitig viele andere Faktoren nebenher nicht mit verändern zu müssen. In akuten Fällen ist das auch alles erfreulich, jedoch auf lange Sicht ist es unbrauchbar und schädigend.

               Schon Louis Pasteur muss vor mehr als 140 Jahren einem Irrtum unterlegen sein, als er bei den in der Luft befindlichen Mikroorganismen, so genannten Bakterien, als Chemiker und Physiker, eine Gärung verursachte, wobei er den Mikroorganismus der Zellen ignorierte, die ebenfalls eine Gärung verursachen und darüber hinaus, andere wichtige biologische Aufgaben und Funktionen erfüllen. Pasteurs damaliger Konkurrent Béchamps dagegen, vertrat die Meinung und wies nach, dass Bakterien auf verschiedenartigen Nährböden, zu sehr unterschiedlichen Lebensformen heranwachsen können, sodass sie Gestalt und Funktion ändern, um sich dem jeweiligen Nährboden anzupassen. Die Bakterien spiegeln also die Bedingungen wieder, denen sie ausgesetzt sind. Und diesem Irrtum ist die Schulmedizin bis heute gefolgt.

               Der große Unterschied zwischen den beiden Forschern besteht darin, dass Pasteur lehrte, dass die Bakterien die Krankheitserreger seien, sodass Krankheit von Bakterien ausgeht. Béchamps hingegen lehrte, dass zunächst das “UNGESUNDE” Terrain, z. B. ein vergifteter Körper da sein muss. Infolge dessen würden sich die Bakterien verändern, um zu überleben. Pasteur hatte leider den größeren Einfluss, seine Theorie wurde bereitwillig aufgenommen und verbreitet. So neigten Menschen wohl auch schon immer dazu, nach einfachen Erklärungen zu verlangen, am besten solche, die keine intensive Auseinandersetzung mit sich selbst erforderlich machen und sich einen klaren Freund/Feindschemas bedienen. Hier liegt wohl auch der maßgebliche Grundstein für vielerlei Fehler der heutigen Medizin.

Es ist meines Erachtens auch die Voraussetzung für das Debakel mit dem Phänomen HIV/angeblich AIDS, so wie in unzähligen anderen Bereichen der Gesellschaft ähnlich. Was nützt mir aber der Einblick in ein scheinbares Dilemma, wenn ich selbst nicht voll im Besitz meiner Gesundheit bin? Ich hatte mir doch mit der Information über meine Medikamente selbst auferlegt, dass ich diesen „Giftcocktail“ noch wenigstens 10 bis 14 Monate in Form meiner zugewiesenen Tablettenkombination einnehmen wollte! Ganz freiwillig!

               Aber wie sollte ich die Hysterie bewerten, die um das Phänomen HIV/AIDS zum Mittel aller Zwecke in meiner Aufmerksamkeit gewachsen war, sodass ich auf beiden Seiten, auf der Medizinischen sowohl wie auf der Kritischen, eine Vielzahl an Widersprüchen bemerkte, die ich aufzuarbeiten hatte. Selbstverständlich wird der krank machende Virus auf irgendeine Weise vorhanden sein. Ich denke nur an Hoopers These des Philadelphia-Syndroms, welches Afrika bedroht. Aber bei anderweitigen früheren Statistiken fällt mir teilweise auf, dass da bei den offiziellen Zahlen reichlich manipuliert wurde. Da wurde über viele Jahre zwei/drei Mal im Jahr in offiziellen Berichten, “eine kurz bevorstehende Katastrophe angekündigt!” Da werden Sterbeopfer, die an Lepra, an Syphilis, an Hepatitis, an Unterernährung, an vielen anderweitigen Kriegs- und Auseinandersetzungsfolgen erliegen, einfach zu den HIV/AIDS-Toten gezählt. Wo sind die statistischen Hochrechnungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geblieben? Was ist mit dem grundsätzlichen Problem der modernen Medizin, dass da ein völlig falsches Verständnis von Krankheit und Gesundheit aufgezeichnet wird?

               All dieser Hysterie stehen dann Aussagen von Fachleuten entgegen, wie die von Prof. Dr. Heinz Ludwig Sänger, der sich schon seit mehr als 40 Jahren mit der biologisch funktionellen, molekularbiologischbiochemischen Charakterisierung von Viren (Pflanzenviren und Viroiden) befasst. Ich muss einfach davon ausgehen, dass dieser Mann weiß, was er sagt, wenn er die Frage stellt, wie es möglich war, dass alle wissenschaftlichen Arbeiten über HIV-Isolation und –Charakterisierung nicht halten, was sie versprechen und selbst schockiert ist, mit was für einer grausigen Überheblichkeit widerlegbare Behauptungen zu Tatsachen erklärt werden, die mit unzulässiger Weise die diagnostizierten Patienten in eine ausweglose Situation manipulieren. So kann sich selbst Prof. Dr. Sänger nicht des Eindrucks erwehren, dass die Öffentlichkeit jahrelang falsch informiert wurde. Seiner Aussage zufolge sind alle gegenwärtig angewendeten Testverfahren nicht HIV-spezifisch, da sich mit ihnen nur prinzipiell zelluläre Bestandteile nachweisen lassen. Wer dabei einmal auf den HIV/Aids-Zug aufgesprungen ist und mitfährt, ist kaum noch von sich aus in der Lage, wieder davon abzuspringen.

               Wenn ich aus meiner heutigen Perspektive ehrlich bin, dann kam mir persönlich dieser HIV-AIDS-Intercity natürlich gerade recht, da er mich trotz fehlender Bahnstation, direkt nach Ibiza führte. Da ich bereits in frühester Jugend stigmatisiert wurde und absolut nicht bereit war, den Weg des schnellen Geldes, verbunden mit dem steten Verbrechen zu beschreiten, ist es doch auf diesem Wege eine Möglichkeit, aus diesem Sumpf zur Schreiberei und einem spirituellen Pfad zu gelangen. Alle die außersinnlichen Wahrnehmungen, die ich im Laufe meines Daseins erleben durfte, sind mir doch auch so erst recht bewusst geworden und konnten nur so von mir wahrgenommen werden, sodass ich es jetzt zu Papier bringen kann.

               Diesen Ratschlag möchte ich auch jedem anderen Betroffenen geben. Mädels und Jungs, schreibt ab jetzt wenigstens an eurem Tagebuch, damit euch bestimmte Widersprüche endlich auffallen. Denn es ist eine Chance, die nicht alle Lebewesen auf dieser Erde haben. Also trotz aller Differenzen, die sich bei der Suche nach der Wahrheit auf diesem Wege einstellen und einem begegnen, sind die günstigen sozialen Strukturen in den westlichen Welten doch dermaßen vorteilhaft, sodass sich einfach positHIV leben lässt und zu den essentiellen Fragen gefunden werden kann.

               Da ging mir aber doch noch etwas durch den Kopf. Auch wenn ich darüber schon kurz berichtet habe, aber nun erinnerte ich mich abermals an die damalige Zeit vor 18 Jahren, als ich mich doch angeblich “infiziert” haben soll, was mit dem Test von 1986/87 demnach also zwei/drei Jahre nach der vorgeblichen Infizierung, noch keinerlei Bestätigung fand. Dann, acht Jahre später jedoch, da konnte mir angeblich bewiesen werden, dass ich schon seit 82/84 HIV-positiv bin? “Herr Doktor” – debtor ray (Schuldner – Strahl) – a ray of hope dr – der Hoffnungsschimmer des Schuldners. Des Schuldners am eigenen Leben, was ich damals fortgeworfen hatte und wo ich auf den Todeszug aufgesprungen war, mit dem Konsum von Giften aller Art - dann erlitt ich den ersten Schlaganfall mit anschließender Nervenlähmung! Der Ring des Feuers mit der darauf folgenden Nahtoderfahrung in Königsluther ... der goldene Ring des Feuers mit geschlossenem Kreis im Ring der Acht – dr ray eight – im Angesicht des Todes. Was hatte mich damals nur am Leben gehalten? Meine bunten Visionen mit zahlreichen Bildern, die meinen ungebrochenen Willen zum Leben spiegelten? Im Jahr 86 vom Gesundheitsamt gesund erklärt - aber seit 1984 aidskrank!

               Darüber hinaus meine Studien der Werke über die philosophische Kraft der Liebe? Erich Fromm? Dieser Meister der Philosophie! Die Liebe zu mir selbst, weil ich mit dem Kreis der Bekanntschaften fast gleichzeitig gebrochen hatte? Was machte mich immun vor dem Tod und Sterben? Oder war es der Anblick der vier Gesichter des Todes, beim Verlassen des irdischen Lebens durch den Ring des Feuers? Sag an “dr ray eight” und beantworte aus der heutigen Perspektive das vergangene Erlebte. Ja - es geht nicht besser zu beschreiben, und das Leben hat einfach in jeder Situation viel Spaß bereitet, sodass ich immer das Beste für mich und meinen kleinen Kreis versuchte. Auch wenn einiges dabei daneben ging, hat dies doch erst die Perspektiven und Horizonte erweitern lassen.

              Diese vierfache Offenbarung der Erkenntnis, die in allem zu finden ist, was geschaffen wurde und schöpferischen Ursprung hat. Als ich Bekanntschaft mit der Strahlung der Strömungen machte und sich mein Körper, über das Versagen der Nerven, aufzulösen begann. Als ich mit Strahlung aus dem Universum überschüttet wurde und es empfand, als ob ich viele Dutzend Kurzwellensender gleichzeitig hören konnte. Ein gewaltiges Stimmengewirr von unendlich vielen Lauten und Tönen – ein ununterbrochenes Strahlungsbombardement einer Stimmensymphonie mit den Frühjahrswinden, über eine stillgelegte Amateurfunker-Antenne vorgeführt, aufgefangen aus dem Universum.

 

Eine Strahlung der Offenbarung als ich von einem Freund in der “Wildnis” der Lüneburger Heide dann irgendwie aufgefunden wurde und von ihm in sein ausgedientes, altes Funkerbüro zum Ausschlafen gelegt, Stimmen, Bilder und überdimensionale Kontakte empfing; bevor er mich in Königsluther ablieferte, weil er von meinen Ausfällen des Nervensystems beängstigt, nicht mehr wusste, was er noch machen sollte. Mein alter Freund der Werner aus Vorsfelde war mit meinem gesundheitlichen Zustand wirklich überfordert. Von dem anschließendem geistigem Austritt aus meinem Körper, durch die elementare Evolutionsgeschichte des erlebten, erkannten und selbst erfahrenen physischen Zerfalls, hatte ich einschließlich der geistigen Begegnung mit meiner 12 Jahre zuvor verstorbenen Großmutter, ziemlich zum Anfang schon berichtet. Ich traf damals im unendlichen Jenseits (und nun den Rest hier im AVK) alles wieder, was ich jemals zuvor kennen gelernt hatte. Ein sehr beeindruckendes Erlebnis mit bestimmten Botschaften - soviel ist klar.

               Aber nun aus der Retrospektive der Erkenntnisse, dies noch einmal Revue passieren zu lassen, das konnte mir doch abermals einen erweiterten Einblick in die Mysterien des universellen Geistes geben. Das ist schließlich der Kreis, der unser eigenes persönliches Leben betrifft. Die Offenbarung der Erkenntnis schlechthin. Nun, beim abermaligen Aufschreiben und Nacherzählen der Geschichten, die eigentlich längst vergessen, doch nun noch einmal erlebt, sind das die Führungen der übergeordneten Vernunft und Denkkraft, die sich eben auf unterschiedlichen metamorphischen Feldern zuträgt.

               Ich will mich an die Wirkung der Strahlung beim Austritt aus meinem Körper und der elementaren Strömungen erinnern und finde die Winde. Elemente, die einen führen. Die Winde und Stürme des eigenen Daseins, die mir auch schon einmal im vergangenen Winter, mit grausiger Deutlichkeit, in allen Sprachen der daraus entstehenden Töne, mir über meinen geschwächten Gesundheitszustand vor Augen geführt wurde und so vehement klangen, dass ich es nicht vergessen werde. Schon der primitivste Mensch in grauer Vorzeit wusste, dass die verschiedenen Winde aus den vier Himmelsrichtungen eine vollkommene unterschiedliche Wirkung haben.

                             Der Nordwind – ist trocken und kalt, aber im Spiegelbild der Schöpfung, wird im Gesicht des Nordens von einem Selbst aus, er als feurig und lebesspendend weitergegeben.

                             Der Südwind – bringt immer Hitze mit sich, aber im Gesicht der Schöpfung, als Spiegelreflektor, ist er kalt und kristallisierend, bei der Übermittlung durch uns selbst.

                             Der Ostwind – ist kühl erfrischend und erquickend, und im Gegenüber des Schöpfungsantlitzes, feucht und lauwarm, schwer und träge.

                             Der Westwind – bringt Wärme und Feuchtigkeit und reflektiert dem Gegenüber, daraus resultierend dann Erquickung und Erfrischung. Denn aus dem Selbst heraus wird die Richtung verdreht. Da reflektiert es das Gegenteil von dem, was wir glauben, was es ist. Also doch alles eine Illusion (Maya), da es auf den persönlichen Standpunkt ankommt.

               Die strahlende Wirkung der vier Winde bemerkt jedes Kind und dabei bemerkte ich durch mein Leben, dass die Strahlungen vom selben Fleck der Erde aus, aus demselben Punkt, im Strömungsverhältnis in die entgegengesetzte Richtung geht, wenn die Winde dann doch auch die genau entgegengesetzte Richtung und Wirkung haben.

               Wenn wir z. B. von hier aus, wo wir die Luft als angenehm lau bis warm empfinden, sich ein Wind erhebt und in südliche Richtung bläst, so erscheint dieser Wind für die noch südlicheren Länder selbstverständlich aus dem Norden, bringt also dort Abkühlung und verhältnismäßige Kälte, und wirkt in Relation auf alle Lebewesen beruhigend.

               Wenn aber der Wind ebenfalls von hier aus, vom selben Punkt, nach Norden bläst (von meinem Ibizastandpunkt gesehen in Richtung Frankreich/Deutschland sozusagen), so kommt der Wind in die nördlich liegenden Länder aus dem Süden, bringt folglich eine große Erwärmung, eine Hitze dorthin; steigert die Zeugungskraft in den Lebewesen und reizt ihre Zeugungsorgane – so bringt was dort hin bläst Niederschläge, und was dorthin getragen wird dann Trockenheit! Das ist dann wie bei Einsteins Relativitätstheorie.

               Das ist das Gesetz des Raumes mit den vier Gesichtern, im gegenüberliegendem Antlitz der ACHT … 4 Gesichter mit 8 wirkenden Elementen – wie:  eight – also dr rey eight, was sagst du nun? Das ist die EINS der elementaren Gesetzmäßigkeiten. Im Antlitz des Todes erkennst du das Gesicht des Lebens. So wird es dann Schöpfung genannt.

               O M – ich muss mich einmal auf den Begriff Mythos konzentrieren. Was ist ein “Mythos” eigentlich. Im Lexikon steht unter dem Begriff Mythos im engeren Sinne, “eine rational nicht beweisbare Aussage über Göttliches, doch mit dem Anspruch auf Wahrheit. “ Oder im Fremdwörterbuch: (griech.), der, Mythen: erdichtete Erzählung von Göttern, Dämonen und Ereignissen der Vorzeit eines Volkes; zur Legende gewordene Begebenheit oder Persönlichkeit.

Da inzwischen die Naturwissenschaften die Religion in vielen Bereichen weitgehend ersetzt hat, kann anstelle des Begriffes “Göttliches” auch durchaus “Wissenschaftliches” verwendet werden, wozu naturgemäß auch der medizinisch-pharmazeutische Komplex mit seinen Halbgöttern in Weiß gehört.

               Ein sehr interessantes Thema ist für mich dabei auch die Doppelmoral der gegenwärtigen Diskussion über die Genforschung, wo doch die künstliche Befruchtung erlaubt ist, werden mit sehr dubiosen Rechtfertigungen der Embryonenforschung, die sich aus den ansonsten getöteten Stammzellen ergeben würde, noch weiterhin diskutiert. Was ist das dann für eine Irreführung, denn wäre die ethische Moral wirklich so groß, wie sie dem Leben gegenüber vorgegaukelt wird, dann dürfte die künstliche Befruchtung völlig außer Frage stehen und gar keine Diskussion ergeben. So dürften aus moralischen und ethischen Gesichtspunkten auch keine Kinder gezeugt werden, die eventuell schon behinderte Geschwister haben – oder anderweitig zu erwarten bleibt, dass Schäden zu erwarten sind. Da unser Leben im “Buch der Bücher” steht und eine übergeordnete Vernunft und Denkkraft besitzt. So hat es auch einen übergeordneten Sinn, wenn eben, NICHT jeder Mensch Kinder bekommt; woraus sich logischerweise erübrigt, dass kein Mensch sich erdreisten dürfte die Führungsrolle zu übernehmen – doch dann lieber selber mehr Verantwortung zeigen sollte. Aber wir behaupten in unserer lächerlichen Einfältigkeit, die Krönung der Schöpfung zu sein?

               Dies alles gehört für mich zur Medienmanipulation der hysterischen Komponente - und im weitläufigen Vergleich auch zum „kriminellen“ Verhalten als solchem. Der Begriff über Krankheitsbilder und moralische Betrachtungen werden zu einem Mittel der kulturellen Selbstverständlichkeit, die jeweils nur der entsprechenden Auslegung bedürfen, um legitim zu werden. Realitätsfenster – die mit einer anderen Aussicht, andere Perspektiven hätte. Wenn der einzelne Mensch solcherlei Doppelmoral zutage trägt, dann ist er psychisch gestört, ein Freak oder gehört eben zu Minderheiten, die bekämpft und kalt gestellt werden. Ist dies aber ein öffentliches Thema, dann ist es für das konservative Denken rechtens und nennt sich wissenschaftlich. Wo ist es jedoch demokratisch geschweige dann christlich?

               Auch der Wahrheitsgehalt der Kirche wäre ein Thema. Denn auch dort ist die Glaubwürdigkeit stark in Verruf gekommen, wenn solche Männer wie z. B. Dr. Adolf Holl, wegen seiner gerechtfertigten Kritik und Ehrlichkeit aus dem predigendem Kirchendienst entfernt wurde, nur weil er die Bücher “Falls ich Papst werden würde” und “Jesus in schlechter Gesellschaft” veröffentlichte. Und das ist nur ein Beispiel – es gäbe unzählige.

               Von der Bundesregierung werden auf parlamentarische Anfrage aus den Jahren 1995/96 die Transzendentale Meditation (TM) und ayurvedische Ernährung unter Warnung vor Sekten geführt. Eben, wie das Gesetz aus dem Jahre 1939, ist eben “Heilen und Handauflegen” verboten (erst im März 2005 im Heilpraktikter Gesetz neu definiert). Mal abgesehen von dem später eingebrachten Heilpraktiker-Gesetz, welches dann wieder nur bestimmte Kriterien absegnet, die mit dem Wissen der gesamten schamanistischen Heilsgeschichte nicht allzu viel gemein hat – aber glücklicherweise intensiv von ihr lernt.

               Bei solcherlei Betrachtungen finde ich, dass die gesamte bürgerliche und konservative Gesellschaft an multipler Persönlichkeitsstörung leidet, was ich auch als krank empfinde. “Persönlichkeitsspaltung durch Identitätsneurosen”, kann solches Verhalten doch nur genannt werden. Nun können sich die Psychologen schon einmal flächendeckend darauf einstellen, dass in den nächsten Jahren das pseudo-psychatriepolitische Konstrukt einer breiten mittelschichtigen Bürgerlichkeit einstürzt, wenn mit der Vernetzung durch das World Wide Web (WWW), die kritische Masse an Einfluss gewinnt und neue Wege der Erkenntnisse verbreitet. Hinzu kommen die Epidemien und Katastrophen, die der Menschheit klarmachen werden, dass es keine Sicherheiten gibt und auch Geld allein keine Überlebenschance garantiert.

               Denn bisher wurde uns doch nur das ausgefiltert, was unbequem für Großindustrie und Finanzpolitik war und so zwangen sich über die Medien, in Form von abhängiger Werbestrategie, unangenehme Tatsachen in ein Korsett von Gewinn bringender und durchschnittlicher Objektivität. Für die konservative Bürgerlichkeit eine ideale Form des “nur-nicht-überlegen-müssen”. Aber immer mehr Menschen, die auch jenseits des akzeptierten Mittelbereichs denken und die sich auf diese Weise mundtot gemacht sehen, weichen in alternative Bereiche aus, wo sie sich Gehör verschaffen können, oder, wo wenigstens ihre Ansicht eine Rolle spielen darf. Denn es ist jeweils das eigene Leben, welches bisher von anderen verspielt wurde.

               Was für eine andere Ausweichmöglichkeit bietet sich besser an, als das Cyberspace, also Internet mit WWW als Netz, auf einmalige aber auch kontinuierliche Weise den Basisbedürfnissen entgegenzukommen. Es erlaubt die schnelle Kommunikation innerhalb der eigenen Gruppen und eine relativ preiswerte Verbreitung von Erkenntnissen und Daten, an einen weiteren lebensförderlichen Kreis von bewusstseinsinteressierten Mitmenschen zu leiten. Denn bisher war Kritik nur einseitig erlaubt und alle Versuche von Wahrheitssuchenden, ihre Meinung auch öffentlich vertreten zu können, hingen von der Gunst eines Mäzens ab. Gesetzlich verankerte Grundrechte waren überwiegend denen vorbehalten, die die entsprechenden Kontakte, oder das Geld dafür hatten. Was einem dabei dann alles angeboten wird, ist viel zu häufig eingefärbte Augenwischerei und hat oft wenig mit wirklicher Wahrheit und Ehrlichkeit zu tun. Es wurde bisher viel zu häufig vergessen, dass auch Außenseiter, Randgruppen und Minderheiten Menschen sind, die deshalb nicht verblödet sein müssen, nur weil sie eine andere Position und Sichtweise haben. Warum sollte der ihr Horizont keine Bedeutung haben?

               Denn was nützt das tolle Wort der Toleranz, wenn diese Toleranz im offiziellen gesellschaftlichen, also öffentlichen Leben garnicht gelebt wird? Ich verweise dabei nur einmal auf die Situation in Australien und Amerika, wo es erst seit Mitte der 90er Jahre (eines gerade erst zu Ende gegangenen Jahrhunderts) offiziell zugelassen ist, dass Vertreter der Indianer oder Aborigines auch im öffentlichen Regierungsapparat ihre vereinzelte Stimme haben. So etwas war doch auf Grund der bisherigen Verwaltungsanarchie der konservativen Bürgerlichkeit unmöglich. Das ist doch Verbrechen PUR, wenn ich den Ureinwohnern alle Rechte entziehe und missionarischer Unfug mit Regierungsanspruch verbreite. Nur mit kolonialen und urbanisatorischen Ansprüchen des Größenwahns begründet, maßen sich ca. 6 Prozent der Weltbevölkerung an, 94 Prozent beherrschen und drangsalieren zu dürfen.

               Aber wie sollen dabei dann noch Staaten akzeptiert werden, die sich schlimmer als Hausbesetzer aufführen? Auch die Israelis müssen mal langsam umdenken, denn die wirkliche Gefahr auf dieser Welt sind solcherlei Allmachtsallüren mit Besitzeranspruch. Okkupation nennt sich so etwas und wenn sich das vom ehrlichen, aufrechten und gerechten Verhältnis betrachten lässt, dann dürfte demnach doch auch jeder kleine Hausbesetzer die Bezirksregierung umbringen oder vertreiben und sich damit im Recht befinden - wenn er sich ebenso wie Staaten und die Regierungen verhielte. Was ist das für ein Wahnsinn! Dabei hätte des Weiteren gerade der Islam als jüngste Religion, mit völlig irregeführten Fanatikern, am meisten zu lernen und das Verständnis zu üben. Also schweige ich des Weiteren auch über das Judentum, denn das ist auch alles ziemlich paradox und kontrovers.

               Auch wenn hier die ärgsten Krebsgeschwüre politischer Art zu finden sind, geht es bei meiner persönlichen Situation doch um HIV/Aids und das damit verbundene positHIVe denken. Dabei bleibt stets zu beachten, dass das einzigste Negativ auf der Welt der Mensch selbst ist. Mir selbst bleibt es überlassen und erlaubt, alles in Liebe zu verstehen und Negativität aus meinem Geist-, Verstand- und Gedankengut zu verbannen. Obwohl es natürlich Tatsachen gibt, die wie oben angeführt, mich erkranken lassen, weil sie mit der Belastung meines kollektiven Bewusstseins kollidieren. Mit und durch meine eigenen Erfahrungen fühlte ich mich seit meiner Jugend als Medium der Unterdrückten. Was sind das aber für mediale Welten, wobei sich doch auch dabei unterschiedliche Betrachtungen ergeben.

               Da ist es bekannt, dass es einen Kontakt mit der übersinnlichen Welt gibt und die Gedankenschwingungen derer wahrzunehmen sind, die im Geist leben und leiden und aus unsichtbaren Dimensionen kommen. Nur Gewissenlose mögen dies bestreiten, weil wir eben auch mit dem Medienelend zu kämpfen haben. Doch wie schon mehrfach erwähnt, wenn wir wirklich gesund und glücklich werden wollen, müssen wir nicht darauf warten, dass andere uns gesund und glücklich machen. Wenn wir geliebt werden wollen, müssen wir damit anfangen, uns selbst anzunehmen und allein schon den kleinsten Kreis mit Liebe zu erfüllen. Das kann aber nur bedingt über den Äther kommen  ...  und wie sehen wir es dann im Großen? Wenn selbst der Präsident der Ärztekammer nach 25 Jahren zurücktritt, weil die gesundheitlichen Maßnahmen unzureichend sind. Wer das heute noch bezweifelt, sollte sich den anerkannten Studien widmen, wie sie z. B. auch von Elain Showalter vertreten werden. Sie ist eine führende Intellektuelle des neuen Feminismus und hat sich in kulturwissenschaftlichen und medizinhistorischen Werken einen guten Ruf gemacht. So machte sie mit einer umfassenden Analyse der “new hysteries” die Geschichte der Weiblichkeit als Geschichte der Frauenkrankheiten fest. Da sind die meisten typischen Frauenkrankheiten eine permanente Angst, die zur Hysterie wird. Was für die moderne Frau, gilt auch für die moderne Gesellschaft, dass sie ohne den Begriff der Hysterie nicht zu verstehen ist und sogleich geht dies Thema in die HIV/angeblich Aids-Betrachtung über.

               Jedoch zurück zu Elain Showalter, wo bei Arztkongressen mittlerweile darauf hingewiesen, dass darunter dann auch diese Hysterie unter der multiplen Persönlichkeitsstörung verstanden wird. Dabei ist die gespaltene Persönlichkeit eine alte Obsession der literarischen Einbildungskraft. Vom romantischen Motiv des Doppelgängers, bis zu Stevensons Dr. Jekyl und Mr. Hyde schreibt Elain Showalter in ihrem Buch “Hystories, Hysterical Epidemies and Modern Media”, “die Hysterie überlebt nicht nur das vergangene Jahrhundert, sie wird auch eine Gefahr für das Neue und ist ansteckender als in der Vergangenheit. Infektionskrankheiten verbreiten sich durch ökologische Veränderungen, moderne Technik, Verstädterung, Flugverkehr und menschliche Interaktion. Ansteckende hysterische Epidemien verbreiten sich durch Geschichte und zirkulieren stetig. Diese Historien verbinden sich mit allgemeinen Formen der Paranoia, mit religiösen Erweckungsbewegungen und Verschwörungstheorien, die das Leben immer schon gekennzeichnet haben, und mit den apokalyptischen Ängsten, die stets von Katastrophen begleitenden Jahrhunderten gezeichnet wurden. Heute verbreiten sie sich aber noch schneller und globaler und infizieren andere Länder und Kulturen”.

               Ich finde auch diese eine sehr interessante und erweiternde Betrachtung zu meinen eigenen Vermutungen. Sie sind vor allen Dingen eine weitere Perspektive zu den Veröffentlichungen von Flora Rheta Schreiber (Sybil), sowie der Therapeutin Cornelia Wilbur, die ihre Patientinnen auf die Reaktionsbildung der alternativen Persönlichkeiten durch traumatische Kindheitserlebnisse studierte. Ähnliches untersuchte bereits der Psychiater Dr. Herbert Spiegel, als Experte für Kriegsneurosen und Hypnose.

               Mir persönlich liegt es nahe, dass bei allen Betrachtungen auch die der Zivilisationsgeschädigten hierzulande weitere Aufklärung über sehr viele Dinge benötigten. Es verbindet die Behaviorale Kinesiologie, die morphogenetischen Felder, die Chakren von Mensch und Erde, Tachyonenenergie, ayurvedische Medizin und buddhistische Lehren, mit den essentiell, verschütteten Bedürfnissen des modernen Menschen. Vor allen Dingen passen die weiter oben angeführten Studienanalysen zu dem Einblick in die Zusammenhänge von Ernährung und Aids, die Muramoto beschreibt.

               “Vernetzung” kann natürlich nur in sofern echt und positiv sein, soweit das Bewusstsein diese auch erweiterten Betrachtungen aufzunehmen vermag. Wenn mit solcherlei Erkenntnissen dann allerdings “Dummheit” gefüttert wird, dann ist es selbstverständlich ebenfalls eine große Gefahr. Dafür wäre dann die Politik, die Schulbildung und im engeren Sinne das Verhalten und das alltäglich “Vor-leben” der Eltern, in einem gesunden Verhältnis der Rollenverteilung gefordert.

               Wir sehen, “WIR HABEN VIEL ZU TUN” und wir als HIV/AIDS-degradierte fangen damit an, da uns schon mal die notwendige Zeit zur Verfügung steht, die jedem überdachten Wort, überprüften Handlung, und der daraus folgenden Tat zugrunde liegt. Da heißt es bei mir, mit Vernetzung auch “Querdenken” zu müssen.

               O M - nun muss ich mich mehr auf mich selbst konzentrierten und zu den Wesentlichkeiten kommen, die meine Situation verbessern. Das heißt beten, meditieren, meine künstlerische Einbildungskraft (Imagination) und noch mehr Bejahung, Zustimmung und Bekräftigung (Affirmation) suchen. Das hieß, aber ferner auch, die Ahnungslosigkeit meiner Unzulänglichkeit zu verstehen und mir stets und ständig eine bessere Welt zu visualisieren. Denn ich wusste, das hatte ich im letzten Winter lernen müssen, dass im wahrsten Sinne des Wortes die Reue zur Umkehr unter die Haut gehen muss, wobei getrost Tränen der Reue fließen. Am Leben, da hatte ich nichts zu bereuen, aber wie ich mit meiner Gesundheit bisher umgegangen war, und dies vor allen Dingen in der extremen Phase meiner heranwachsenden Männlichkeit, gleich nach der notgedrungenen Selbstständigkeit während der nicht direkt erlebten Pubertät. Da lagen die Krankheitsfaktoren.

               Nur dadurch musste ich daraufhin die natürlichen Bedürfnisse meines Heranwachsens missachten und tat besonders brutal und hart, was letztendlich nicht meine innere Einstellung war, jedoch von den vorgegebenen Situationen verlangt wurde. Das gab mir erst den notwendigen Abstand zur Gesellschaft und damit verbunden die Kraft zum Überleben. Nun hatte ich die Folgen zu tragen. Jetzt muss ich in dieser Welt leben und hatte so viel Tränen schon vergossen, sodass sich garantiert ein kleiner Zierteich daraus anlegen ließe.

               Das Urmantra OM (oder auch AUM) ist das vollkommene Wort der elementaren Schwingung, das die gesamte Spanne aller Laute umfasst und aus dem alle Mantras hervorgehen. Der Ton als solcher ist die direkte und einfachste Verbindung zum Universum.

               Dies lässt sich auch mit einer Stimmgabel (aus dem Musikbedarf) erzeugen. Einer ZISS-Stimmgabel die auf das Knie geschlagen, so wie der Mediziner die Reflexe prüft, einseitig auf das Kronen-Chakra des Kopfes (ehemalige Fontanelle) aufgesetzt und noch während sie klingt, über dem Sonnengeflecht gehalten wird, schafft dies Verbindung mit den universalen, harmonischen  Kräften.

               Das ist die ganz persönliche Einstimmung auf den Urton. Und Ton, Klang und Musik, sowie die Schamanentrommel sind von jeher die wichtigste Assimilation, also Anpassung und Angleichung. Wie die Engel zur Geburt Christi musizieren, wie der Psalmist zum Harfenklang seine Lieder sang, wie der Organist in der Kathedrale seine Orgel spielt, wie der Schamane zum Heilen und für Trancezustände die Trommel zu schlagen wissen und die Indianer zu ihren Ritualen ebenfalls Trommeln verwandten, wie die Völker in aller Welt durch die Musik den Schöpfer lobten und noch loben, so ist der Ton, die Musik oder Trommel ein verbindendes Element zwischen Schöpfung und Mensch. Hierin liegt die spirituelle Verbindung.

               Gerade die Techno-(Tekkno)-Musik hat dies jetzt genutzt - ist mit den tiefen Basselementen ein sehr wichtiger Faktor für die allgemein wachsende Spiritualität der Menschheit. Denn Musik ist etwas Mentales und geht nach innen und bestimmt durch harmonische, oder rhythmische Töne die elementaren Ebenen mehr, als andere. Musik bestimmt nebenher die Reaktionsmuster der Emotionalität. Sie steigert bis in Trance und Rausch (auch ohne Drogen und Weihrauch).

               Da ist das OM auch bei den Buddhisten die wichtigste Silbe vor jeder Meditation. Es ist ein Kick und eine nie erkannte Freiheit, die durch diesen Laut stimuliert, die Verbindung schafft. Hier beginnt das kosmische Rad, der Kreis, der die schöpferischen Kräfte in uns umzuwandeln vermag. Aber die Kreisdarstellungen des Zodiakus, des astrologischen Tierkreiszeichens, ist wieder noch ein ganz anderes, differenziertes Thema, an das ich mich aus meiner Unkenntnis nicht heranwagen möchte, aber ebenfalls eine überdurchschnittliche wichtige Wissenschaft ist. Dazu finden sich dann auch noch die Mondknoten usw. die unsere Charaktereigenschaften festlegen.

               Aber das Rad des Lebens ist der Kreis der Erkenntnis und die Verbindung zum wahren ICH. Und nicht zu dem übersteigerten ICH der Selbstsucht. Das waren schließlich auch die Erfahrungen aus der gerade erst zurückliegenden Klinikzeit. Der Kreis, der sich mit dem Widertreffen alter Kreise zu einem Regelkreis verschmolz und mir Vernetzung aufzeigte. Ein Lebensrad, das sich um mich selbst drehte und mich zum Schreiben zwang. Meine persönliches Lebensrad, der Kreislauf des Weltsystems und im ganzen Universum, so wie kleine Kreise in einem größeren, die größeren wiederum in einem noch Größeren, bis in die Unendlichkeit hinein sich verbinden und kommunizieren - jeder Regelkreislauf auf seine individuelle Weise.

               Das dann ebenso auch wieder zurück ins Leben. Aus verschiedenen Dimensionen in bestimmten Kreisläufen wird darin die Wiedereingliederung stattfinden. Die halluzinogene Erfahrung des Eintretens in die wirkliche Welt auf Ibiza, die ich schon beschrieb, war ebenso wie ein Stückchen Sterben - obwohl, und gerade weil es Neues Leben mir gab. Wenn wir die Gesetzmäßigkeit dieser Kreisfunktion kennen, kennen wir den inneren Aufbau des ganzen Universums.

               Als wir geboren wurden, waren wir mit dem Universum noch verbunden. In der Zeit als Embryo hatten wir noch ein “kosmisches Konzert” (sozusagen) in unserem Geräuschpegel, da die lauten Außenlaute, durch den Mutterleib gefiltert wurden. Dann hat sich mit dem Heranwachsen der Zugang zum Kosmischen verschlossen und schon mit der Geburt, verloren wir diesen, mit dem ersten eigenen Laut, abgewechselt von der lauten Umwelt und damit immer mehr die Verbindung zum Geist des Universums.

               Die Urtöne verklangen und wir suchen sie meist in unserem Glauben wieder. Schon die Heilige Hildegard von Bingen wusste zu berichten, dass aus dem strahlend blauen Sternenzelt die Seele wie ein goldener Drachen vom Himmel herabsteigt und sich durch die Eintrittsstelle (die Fontanelle), bis hin zum Herzen des Babys im Mutterleib versenkt. Von nun an belebt dieser lebendige Hauch der Schöpfung den Leib des Menschen, Mark und Adern, Gebein und Fleisch und gibt ihm Wachstum und Gedeihen. Diesen Moment empfindet die Mutter durch die ersten Kindsbewegungen. Die Fontanelle schließt sich bald wieder und der Mensch verliert seine Erinnerung an seine himmlische Heimat. Was bleibt, sind einige tiefe Urahnungen, Urbilder und eine nie verlöschende sehn-SUCHT nach Heimat. Die dann eben auch gelegentlich süchtig machen kann und allein aus der Suche nach mehr Geborgenheit entsteht. Wenn diese Suche mit systematischer Angst gespeist wird, dann entstehen Krankheiten.

               Darum ist es meines Glaubens nach, auch so wichtig diese Verbindung wieder herzustellen. Und wer in Nahtoderfahrungen seine Seele aus dem Körper fließen sah, der weiß auch, dass das wahr ist und eine ganz besonders tiefe Kreisdarstellung des fließenden Lebens beinhaltet.

               In dem Zusammenhang muss ich einfach noch einmal die fantastischen wissenschaftlichen Analysen von der verstorbenen Frau Kübler-Rooss erwähnen. Sie hat Erkenntnisse aus Nahtoderfahrungen gesammelt und in ihren Büchern festzuhalten versucht.

               Wir haben zwar, wenn wir sterben keine Fontanelle mehr, aber trotzdem tritt der spirituelle Geist, nicht der verstandesmäßige Geist im engeren Sinne, aber doch mit ihm in evolutionärer Verbundenheit, aus dem Körper. Dies berichten sehr viele Menschen, sowie ich und auch meine Frau hatte dazu ein sehr beeindruckendes Erlebnis mit ihrem verstorbenem Großvater, einem ganz gescheiten, phantastischen Menschen, der mich als Einzigster aus der ganzen van Hoeveler Familie akzeptierte. Auch mit verschiedenen Krankenschwestern konnte ich solcherlei Gespräche führen, dass es vereinzelte starke Persönlichkeiten gibt, die beim, und nach dem Sterben “den Raum erhellen” und sich mit ihrer „Aura“ verabschieden.

               Wenn sich die einzelnen, farbigen Chakren durch die Aura, im Sterben des Körpers auflösen, dann tritt allgemein das strahlend, weiße Licht des Kronen-Chakras, über dasselbe aus. Hierüber empfangen wir unseren heilenden, universalen Einklang, den Geist der Schöpfung und allen Lebens, mit dem gute, ehrliche Heiler auch arbeiten. Aber das hatte ich schon geschrieben und erklärt. Da trifft sich der Ton der Stimmgabel, mit dem Klang des Raumes und fügt über das Licht der Erkenntnis, mit den Farben des Regenbogens, die sich in den Chakren finden lassen, zu dem gleißend, weißen Strahl des geistigen, weißen Lichts. Sind Farben doch nur komplementäre Erscheinungen des klaren, weißen Lichts, so wie es bereits Göthe beschrieben hat und wie schon Apollo der griechische Gott des Lichts eine Lichterscheinung war.

               So finde ich dann über die eigene “Kreuzigung” im Erfahrungsverlauf zum Kreuz des Südens, von dem Südamerikaner und Orientalen berichten und welches in seiner Einmaligkeit auch nur dort am Himmel zu sehen ist. Aber hier auf Ibiza war ich für mich der Sonnenkönig und hatte nichts mit Ludwig dem XIV. zu tun. Dafür fand ich die Stimmgabel des Tones und erinnerte mich durch den Bezug zum Monde und zur Sonne, sowie den persönlichen Bekenntnissen zu den ältesten Kulturvölkern mit ihren Kulturstätten der Ägypter, Babylonier, Assyrer und Perser, an ein Gerät welches bis ins römische Reich Verwendung fand. Nämlich das Gerät, das sich Calamistrum nannte und in Form einer zweizinkigen Gabel (Stimmgabel), für die Pflege des Haares auf dem Kopf verwendet wurde.

Es war schon eine eigenartige Assoziation und die Gedankensprünge verbanden mich in der Sonne Ibizas, zu dem Kult der Sonnenscheibe der fast siebentausend Jahre alten Kultur der Ägypter. Verbanden mich aber auch mit der Stimmgabel aller Urtöne. Während im nördlichen Europa die Jäger der Steinzeit die Wälder durchstreiften, entstanden am Nil im Siedlungsbereich zwischen Euphrat und Tigris, dem Zwischenstromland Mesopotamien, vom 4. Jahrtausend aufgezeichnete Kulturgeschichten der Menschheit. Da lag das Reich von Aton begraben. Die Berichte sind spärlich und unterschiedlich. Jedoch das Umherziehen der frühen Schamanen, die die ersten Pharaonen und die mehr als 30 königlichen Dynastien später beeinflussten, von Amun aus zu Aton, Zarathustra über die Ersten, bis hin zu den erhaltenen Pyramiden und die geometrischen sowie auch geomantischen Betrachtungen des Glaubens, bis in unsere Zeit.

               Überhaupt, Pyramiden und geometrische Gesetze der Beständigkeit. Die aus der dreidimensionalen Welt heraustreten und sich in der vierfachen Ausstrahlung der schöpferischen Kraft offenbaren. Wo immer die Menschenkinder in der Unterschiedlichkeit ihrer Rasse auch tiefe Wahrheiten lehrten, verschiedenartig, nach dem jeweiligen Volksglauben mit Ritualen, verwandten sie auch geometrische Urformen wie im Mandala, der Mantras und Mudras. Die Pyramiden in ihrem Dreieraspekt dennoch im Grunde der Form ein Viereck der Schöpfung, mit deren vier Gesichtern in der Strahlung der Sonne und den vier Wind- und Himmelsrichtungen. Die Pyramide offenbart also 4 x 3 = 12 und damit sind wir bei der Wahrheit des Zodiakus, des astrologischen Tierkreises. Dort wo kleinere Kreise wieder in den nächsten fließen und sich verbinden zur Wahrheit. Ein ewiger Zyklus wie am Tempelberg (Zion) in Jerusalem und dem Glauben als solchem.

               Legen wir vielleicht mehr in die Dinge, als sie im Ursprung aussagen wollten? Gab es vielleicht garnicht solcherlei differenzierter Überlegungen, als die Menschen sich durch ihre schöpferische Kraft verbanden und daraus einfach nur Taten folgen ließen? Wenn nicht, dann waren diese frühen Lebewesen doch von ihrem Dasein ebenso überfordert, wie wir heute. Was drängen wir mit unserem Denken der Wahrheit wirklich auf?

               Solcherlei Vernetzung auf den Grund zu gehen, würde doch glatt in den Wahnsinn führen und ich will doch unter dem “göttlichen” Himmel Spaniens, etwas entfernt der Realitäten in Deutschland, nur mein “Kreuz des Südens” finden. Denn auch hier gibt es einen Himmel, der in seiner Sternenklarheit unbeschreiblich ist.

               Das ist dann mein persönliches Geheimnis, welches ich beim OM-ATON-Gebet erfahre und mir so gerne auch mit anderen, die es ebenso sehen, teilen würde. Aber ich konnte es wenigstens mit meiner Frau teilen und für die karitativen Einrichtungen, wie z. B. das “House of Life” e.V. (inzwischen aufgelöst) und die Internationale Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin beten, sowie meinen Obolus entrichten. Und beten; für Conchy und Dirk, sowie die wenigen anderen Freunde - aber auch für alle anderen leidenden Wesen, ob nun in Ost, Süd, West oder Nord. In dem Fall ist die Welt nicht groß.

               Und schon in diesem Geheimnis (des Betens), lässt sich ein weiteres Geheimnis finden. Nämlich, warum sich ein Mensch, wenn er die Verbindung zu der Schöpfung von Universum und Erde sucht, beten sollte. Dabei dann am besten nach Norden oder nach Osten gewendet und das Gebet, die Meditation in diese Richtung richten muss. Norden oder Osten – Deutschland oder zwischen Jerusalem und den Pyramiden von Ägypten ausgerichtet, liegt nun meine persönliche Richtung – aber niemals nach Süden oder Westen! Im Norden oder Osten finden wir die Kräfte, die uns zur Vergeistigung führen. Im Süden oder Westen finden wir Anreize, die uns im Bewusstsein mit den körperlichen und materiellen Dingen und Trieben verbinden. So hatte ich nun gelernt, dass ich es als selbstverständlich empfand mit meinen monatlich kleinen Spenden als Mitglied für eben aufgeführte gemeinnützige (karitative) Vereine und Arbeitsgemeinschaften, sowie meinem Beten für diese, von den selbst synchron erlebten Ereignisfolgen  diktiert, der alten biblischen Zehn-Prozent-Klausel folge zu leisten, nur Gutes tun kann. Gut, ich hatte schon immer gegeben, wo ich gerade zur Stelle war, aber ich konnte daraus nie eine kontinuierliche Handlung gestalten, da mein unregelmäßiges Leben langfristigeren Verantwortungen nicht gerecht wurde. Das war schließlich auch meine Vermutung, dass die persönliche Aufgabe meines angemerkten Verhältnisses meinen Kindern gegenüber, mir als gescheitert vorkam.

               Eigentlich brauchte ich mich auch nur einmal an die Zeit erinnern, als ich als so genannter “Bordellbesitzer” meine Appartements hatte. Ich möchte nicht zählen, wie oft die Orte dazu genutzt wurden, den Mädels, die von Ihren Typen bedroht oder verfolgt wurden Unterschlupf vor diesen zu gewähren. Nur so hatte ich ja eigentlich auch die Kontakte zu der Berliner Zuhälter und Unterwelt bekommen. Oder die zahlreichen Rauschgifthändler (Dealer) die mit Waffengewalt zur Rausgabe von Drogen gezwungen werden mussten. Und mein bewaffneter Überfall auf ein Augsburger Eros-Center, wobei ich zwei Mädels befreite. Ich habe keine Schuld auf mich geladen und Unrechtes getan. Nein, sondern nur das, was unweigerlich notwendig war erkannt und sogleich ausgeführt. Geboren aus den jeweiligen Situationen.

               Aber das waren alles Auffälligkeiten, die der Polizei und Kripo nicht entgingen und wenn die Gelegenheit von diesen Amtsstellen möglich war, mir diesbezüglich zwar auch nichts weiter anzuhängen, so bekam ich aber auf irgendeine erdenkliche andere Art, ein  Verfahren angehangen und sollte büßen. So ein Unfug, denn wie können sich Menschen erdreisten andere zur Buße zu zwingen. Es versteht sich wohl auch von selbst, dass ich über solcherlei Taten nicht berichten möchte und auf gar keinen Fall stolz bin, da auch viele dieser Verbindungen den Weg nach Ibiza ebneten, müssen sie Wahrheit zuliebe genannt werden. Als ich wie berichtet anfänglich noch Pkws überführte und zahlreiche Kontakte hatte, die sich unter den “Schönen” und “Reichen”, dann natürlich nicht mit einer HIV-Diagnose verbinden lassen.

               Nun, seit meinem Gesundheitseinbruch vor mehr als drei Jahren, hatten sich auch diese letzten flüchtigen Kontakte aufgelöst und somit stärkte sich mit dem Abstand zu diesen Kreisen, auch mein Selbstbewusstsein. Auch wenn ich nicht drum herumkomme, gelegentliche Bemerkungen darüber noch anzudeuten. Außerdem verkehren sich gewisse Verstrickungen auch in das Gegenteilige und ich möchte dabei nicht noch die ganzen Situationen durch Aufzählen heraufbeschwören wollen, wo ich selbst gefangen von den Ereignissen, mich in äußerst gefährliche Begebenheiten verzettelte. Wenn ich mich nun beim Beten und Meditieren überprüfte, dann konnte ich vieles nicht mehr verstehen und durfte auch immer wieder über diese Situationskomik schmunzeln. Denn es sind „Abenteuer“ die ich nicht missen möchte.

               Es bleibt für mich jedoch stets ein tiefes Bedürfnis, irdische Gerechtigkeit zu unterstützen. Da weiß ich auch, dass mir immer die wichtigsten Botschaften von Individuen zugetragen wurden, die mich nicht auch vor Irrwegen und Enttäuschungen schützten. Denn meine Handlungen waren so oder so auf keinen Fall gesellschaftsfähig. Dabei ist eine meiner Bestrebungen heutzutage, vielleicht noch irgendwann einmal heranwachsenden Menschen Hilfestellung aus meinen Erfahrungen zukommen zu lassen und mich nicht mit Bundesverdienstkreuzen schmücken zu lassen, die auf Grund von Elendsverbreitung sowie Lügen, Halbwahrheiten und Intrigen mit Mord und Ausrottung verdient werden. Beispiele namentlich zu benennen möchte ich mir vorbehalten, da auch dies nur zur weiteren Negation verhelfen würde. Ich frage mich nur manchmal, warum nicht diese Menschen mehr Unterstützung erhalten, die nicht mit materieller Wirtschaftsgleichheitsabsicht ausgestattet, als Freak, Minderheit oder Randgruppe bezeichnet, zur Verbreitung von positiven Absichten wahrheitsverbreitend tätig sind. Nein, sie werden doch immer wieder mit bürokratischen Erschwernissen zurechtkommen müssen. Das ist eigentlich auch meine (größte) Abneigung gegenüber unserem Gesellschaftssystem. Auch wenn ich mich als geborener “Krieger des Lichts” dann über Unzulänglichkeiten aufrege, die in keinem Verhältnis zu gesundheitsförderlichen Denken stehen. Gewiss, auch aus diesem Grund musste ich zum Schreiben finden. Aber konnte ich mich auf diesem Wege wirklich mit der heilenden Energie der kosmischen Kräfte verbinden? Oder setzte ich mich nur über Begebenheiten hinweg?

               Konnte ich wirklich meiner Vorstellung Geltung verschaffen, dass ich dieses Prinzip der Tat mit sanfterer Bemühung zu einem wirtschaftlichen Faktor der Notwendigkeit erklärte, wenn ich dabei über die spirituellen Inspirationen berichtete? Würde daraus sich eines Tages wirklich eine Selbstverständlichkeit für Dienstleistung an Menschlichkeit ergeben können? Ich lebe e ein kleines Stückchen bereits in meinem (unserem) täglichem Dasein. Dann könnte sich auch automatisch die Zeit daraus ergeben, die uns allen die Richtung weist, dass wir, die Menschen die uns die Richtung weisen, mit spontanen Spenden belohnen, unterstützen und zugleich auch selbst von Wesen geführt würden, denen bereits SYNCHRONISTISCHE Botschaften zugekommen sind.

               Dazu diente nun mein OM  -  OM  ATON-Gebet   –  mein inbrünstiges Gebet an das Universum, in dem ich allen Wesen und jedem Leben das Beste wünsche  -  aus dem Eigennutz heraus, dass es mir ebenfalls hilft.

    Gebetsinformation:

 Sonnengebet

Körperübung:

12    Positionen

Es gibt neben den Sonnengebeten keine abwechslungsreichere Art, die Gesundheit und Kondition auf ebenso vielfältigen Einzelübungen beziehend zu üben. Der ganze Körper wird gedehnt und gestreckt, seine Spannkraft wird erhöht, die Blutzirkulation angeregt, Spannung abgebaut und Energien erhöht, und das Körperbewusstsein allgemein geschärft.

Wir sollten es langsam angehen lassen und die Übungen in der Art einer anmutigen Yoga-Übung durchführen, oder wir können damit hart trainieren wie bei einem Konditionstraining. Jeder Mensch sollte zu seinem persönlich besten Rhythmus finden lernen. Das Sonnengebet ist eine ideale Kombination aus Yoga und Aerobischen Übungen.

Das >Sonnengebet[1]<, auch >die 12 Positionen genannt< kommt ursprünglich aus Indien. Dort wird es traditionsgemäß vor der im Osten aufgehenden Sonne, in der freien Natur durchgeführt.

Erlaube nun deinem Körper den gegenwärtigen Zustand, so zu erleben, wie er wirklich ist und mach die Übungen nur in soweit, wie sie dich nicht überfordern. Nun zu den Übungen selbst:  Stell dich möglichst gerade und gut ausbalanciert hin. Verschaffe dir Klarheit darüber, wie sich dein Körper heute insgesamt anfühlt und besonders, wie energetisch du dich gerade fühlst. Schließ für einen Moment deine Augen und konzentriere dich noch einmal darauf, deinen Körper und dein Gleichgewichtsgefühl zu überprüfen. Nimm einen tiefen Atemzug, vielleicht kommt uns dann ein Seufzer, dann öffnen wir nun die Augen und fangen mit der ersten Position an.

EINS:       Atme aus (wir atmen immer durch die Nase, außer wenn die Übungen besonders kräftig durchgeführt werden) und presse die Handflächen in Höhe deines Solarplexus gegeneinander, sodass deine Brustmuskulatur angespannt wird.

ZWEI:       Atme ein und streck dabei die Hände hoch. Wölbe deinen Rücken dabei nach vorn und abwärts, leg den Kopf in den Nacken und genieße das Gefühl für deine Dehnung.

DREI:        Atme aus und streck dich nach unten bis zum Fußboden. Leg deine Hände flach auf den Boden neben die Füße. Geh dabei soweit in die Knie wie notwendig.

VIER:        Beim Einatmen mach einen großen Schritt zurück mit deinem rechten Bein, sodass schließlich die Zehen des rechten Fußes und dein rechtes Knie den Boden berühren. Fühle mit hoch aufgerichtetem Kopf die weite, kräftige Dehnung deiner rechten Seite, die vom Kinn bis in die Zehenspitzen reichen soll.

FÜNF:          Halte den Atem an und streck dein linkes Bein jetzt auch nach hinten, sodass du in den Liegestütz kommst. Halte dabei deinen Körper so gerade wie möglich.

SECHS:        Jetzt atme aus; dabei kommen jetzt die Knie, Brust und Stirn auf den Boden auf. Deinen Hintern streckst du weit hoch. Da dies eine sehr ungewöhnliche Streckung ist, genügt zu Anfang, wenn du mit ihr noch nicht vertraut bist, jede dir mögliche Annäherung an diese Position.

SIEBEN:       Beim Einatmen leg dich flach hin, drücke dich dann mit den Armen langsam hoch, sodass dein Oberkörper eine Krümmung nach oben zurück erfährt. Lass die Hüftknochen dabei liegen und halte die Ellenbogen leicht angewinkelt. Dein unterer Rücken erfährt die stärkste Wölbung. Bringe dabei den Kopf so weit wie möglich hoch und zurück. Der - sehr passende - indische Name für diese Position heißt <Kobra>.

ACHT:          Beim Ausatmen lass deinen Kopf herunterhängen, und streck die Hüften nach oben, sodass du mit dem Boden schließlich ein Dreieck bildest. Lass den Kopf richtig aushängen, entspanne damit deinen Nacken. Gehe auf Zehenspitzen etwas nach vorne und drücke die Fersen fest an den Boden. -  Fühle die Streckung an der Rückseite deiner Beine.

NEUN:           Atme ein und bringe mit einem Schritt deinen rechten Fuß auf die Höhe deiner Hände. Die Zehen des linken Fußes und das linke Knie liegen auf dem Boden, dein Kopf ist ausgerichtet - spiegle - bildlich zu Position VIER. Fühle die Spannung auf der linken Seite.

ZEHN:          Atme aus, bringe dabei deinen linken Fuß neben den rechten, dabei bleibe mit den Handflächen am Boden. Es ist gleiche Stellung wie Position DREI.

ELF:              Atme wieder ein, während du dich langsam aufrichtest und nach oben hin ausstreckst. Schaue auf und strecke deine Wirbelsäule vor, wenn du deinen Rücken strecken willst.

ZWÖLF:         Atme langsam aus, und leg deine Arme ebenso langsam wieder an deine Seiten.

Atme, blinzle, erfahre dein Körpergefühl und dein Sehen, nachdem du die Übung vollendet hast. Wenn du fit genug bist, kannst du die Übung drei- oder viermal hintereinander machen. Und - vergiss nicht: Tagebuchführung, um die positivsten und besten Gedanken multiplizierend zu erleben   - durch Aufschreiben!

 


[1] Gebets-Brauch der Völker von Sonne und Wind (Somani) im nördlichen Halbkreis der Erde am Polarkreis

 

 

 

Wege zum OM A TON 

im

Christusbewusstsein (Caritas)

 

 

 

 

Das Schöpfungsbewusstsein ist das ICH-selbst-SEIN

und darf nicht außerhalb von Mutter Erde und dem universalen Geist stehen.

Werden einzelne Interessen vorrangig gesehen und nur einzeln behandelt, dann entsteht Zwietracht und aus dieser Frustration entwickeln sich Depressionen und Krankheiten, die sich aus dem Schatten in den Vordergrund bewegen.

 

Das ICH-selbst-SEIN muss zugunsten des harmonischen Gesamtplanes in den Hintergrund treten, dann führt es zum Thron der Gesamtschöpfung und bestimmt den Christusmenschen, der sich zum Wohle des Ganzen entwickelt und sich dabei mit Universum und Erde verbindet.

Wenn Schatten der Dunkelheit aber das Lichtwesen überlagern, dann gibt es keine Harmonie und die Dreieinigkeit schlägt sich in Disharmonien nieder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

RESERVATION

 

XXVI. - Kapitel:

 

                              In meinem Garten fühlte ich mich nun wie in einem zugewiesenen Schutzgebiet (wie in einer Reservation der Indianer), das zum Wieder beleben meines höchst eigenen Urgeistes dienend, mir ein unbeschreibliches Gefühl von Kraft vermittelte, weil es ursprünglich - somit komplementär erschien. Es ist zwar bedauerlich, dass es so ist, aber ich habe erfahren können, dass immer erst etwas Außergewöhnliches passieren muss, damit der Geist sich im Bewusstsein verändert. Black – Power ... Red – Power ...  hieß bei mir eben das  -  Moksha – Power und nun hier mein Kraftgarten (jardín fuerza) und ich fühlte mich wie ein richtiger  el brujo -  ganz ohne Castaneda momentan zu lesen, war ich hier doch, direkt mit ihm verbunden und fühlte mich tief in seine Bücher versetzt. Ich vollzog meine Studien mit Natur, Elementen und Glaubensbekenntnissen, wie ich es aus seinen Büchern kannte. Das ist dann ein berauschendes Erkennen des Wesentlichen, in einem Umfeld, wo ich schon im Januar die Kleeblüte und im Februar dann die Mandelbaumblüte erleben durfte.

               Dieses Ibiza, ein Stückchen Erde von der Größe des ehemaligen Westberlins circa, wenn dieser Flecken dann ganz in gelber oder weißer Blütenpracht erscheint, ist es ein unbeschreiblicher Anblick von Schönheit – für Auge und Seele. Außerdem bekamen wir noch Besuch von einem buddhistischen Lehrer, der mit uns das Bewusstsein etwas trainierte. Irgendwie bekam ich eigentlich immer das, was ich gerade am dringendsten benötigte. Ja, ich musste meine Sensitivität noch mehr sensibilisieren – denn sensibel bin ich sowieso, aber echte Sensitivität, die fehlt mir im Allgemeinen noch. Die Elemente spüren und das Vermittelte wahrnehmen – danach musste ich streben. Da sind auch gelegentliche Regenfälle eine Wohltat, da mit ihnen selbst das Gras und die Kräuter wachsen zu sehen sind, wie sie erwachen und wachsen ist dann fast wie ein Wunder. Leben - ist überhaupt das einzigste Wunder. Faszinierend und wirklich mehr als mystisch dabei die Kraft des Lichts, welches mit der Sonne, den Himmel in Farbenspektakel verzaubert. Spirituelles Remedieren (heilen) im wahrsten Sinne des Begriffes. Dabei die Umstände meines gesteigerten Wahrnehmungsempfindens durch das Zurückgewinnen der eigenen Kraft. Am Strand mit dem Blick auf das Meer, sowohl wie im Garten und am Haus beim Pflanzen und Träumen. 

               Wo hatte ich ansonsten noch Vertrauen in diese menschlich, umgestaltete Welt? Wem konnte ich mich in die Arme geben, ohne Besorgnis erregende Zweifel zu hegen? Doch eigentlich nur noch meiner Frau und der Natur – Mutter Erde (Mama Patcha), sowie selbstverständlich meinen geliebten Tieren. Vertrauen, Glauben, uns etwas Größerem anvertrauen; als wir selbst sind, sich zu unterwerfen, das sind gewiss wunderbare und wertvolle Fähigkeiten, jedoch für mich immer enttäuschende und folgenschwere Leichtfertigkeiten gewesen. Da wusste ich auch immer schon, dass etwas anderes doch Naivität und Leichtgläubigkeit sind, die nur allzu leicht von charismatischen Führungsgestalten ausgebeutet werden und auch skrupellosen Scharlatanen und mafiösen Größenwahnsinnigen dienen, die die pervertiertesten Wertvorstellungen vertreten und zu Handlungen aufrufen, was mit den Idealen der Menschlichkeit häufig schwer zu vereinbaren ist. Den gleichen Prinzipien macht sich schließlich auch unser Staat mit Politikern und Pfaffen zunutze. Da ist der Mensch unwichtig, wenn nur genügend Lügen verbreitet werden können, damit Gehorsamkeit und versklavte Unterordnung aufrecht erhalten wird.

               Aber allein von einer vertretenen Idealvorstellung der Menschlichkeit zu leben und darauf aufzubauen, das hatte Biesenthal meiner Frau und mir gezeigt, dass das auch zum Scheitern verurteilt ist. Es wurde zum nachhaltigen Trauma der Verständnislosigkeit und Dasty sowie auch ich haben sehr lange daran psychisch zu arbeiten gehabt, dies Scheitern zu verarbeiten und trotzdem den Idealen auch weiterhin zu folgen und uns für die Menschlichkeit auch zukünftig weiterhin einzusetzen. So hatten wir das damals überstanden, wobei meine Frau mit ihrer psychosomatischen Magersucht sich über Slow, soft und “mañana, tranquilo” anpasste; ihrem Beispiel folgend nun auch ich gedachte, mit dem unvermeidlichen PositHIV übereinzukommen. Aus dem Sanskrit, war in meiner Erinnerung jedenfalls, Mahâyâna damit übersetzt, dass das einer reichen Mythologie mit tröstlichen Heilgedanken gleich kam und die Mahâhânisten, eine Gruppe der buddhistischen Glaubenserweiterung, ihre Veränderung der Überlieferung damit rechtfertigen, sich auf aufgefundene Schriften aus der Zeit Buddha zurückzubesinnen. Alle Wortspiele haben auf irgendeine Weise Gemeinsamkeiten, was schließlich mit dem kollektiven Gedankengut zu tun hat. So mussten wir eben auch mit den Überlieferungen, die verschüttet schienen, aus Iatrik und Spagyrik studierend, weiterzukommen versuchen, neu beginnen und zukünftig besser damit fertig werden. Den Mangel an Kraft einfach übergehen und sich daran gewöhnen, um die Verbindung wieder herzustellen - das war es doch nur. Der Christusmensch und die Indigo-Kinder sind Beweis für die Verbindung zwischen Universum und Erdkern.

               Wir hatten also noch einen gewaltigen Weg des wahren Studiums am Leben vor uns, denn woher sollten solcherlei alter (in Urschrift und Echtheit) Schriften bezogen werden? Ja doch, es schien für mich eine reservierte Immunität zu geben. Jedoch ich sollte mich nicht darauf verlassen - denn dann wäre ich gewiss wohl verlassen und meines Verstandes beraubt. Meinem Geist entrückt! Zunächst blieben nur der achtfache Pfad und die buddhistische Lehre, mit den acht Stufen der menschlichen Entwicklung, da sich dies gegenwärtig geradezu von selbst anbot und uns in vielen Erkenntnissen sozusagen zu Füßen lag. So wie bei uns nun der Lehrer seine Schüler aufsuchte und wir aus der relativ kurzen Zeit nun das Wesentlichste herausziehen durften, da ein buddhistischer Meister unser Haus besuchte und unsere Gebete vertiefte.  

Einsteins Relativitätstheorie hatte mir bisher geistig oft und gut geholfen und ich lebte schon viele Jahre fest nach dem Glaubensgrundsatz, dass wir alle von einer übergeordneten Vernunft und Denkkraft gelenkt werden. Bei der buddhistischen Philosophie des Relativismus hatte ich noch sehr viel zu lernen. Auch wenn mir beim Beten und Meditieren schon gewisse Geheimnisse bekannt waren, eine gänzliche Offenbarung fehlte gewiss. Da konnte jeder noch so einfache, aber weitere Schritt zu neuen Erkenntnissen führen. Ebenso wie von mir I Ging, das älteste Weisheitsbuch Chinas, zu irgendeiner Zeit noch studiert werden musste, so hatte ich gegenwärtig noch mit Gebet, ebenso mit Meditation und Yoga zu tun. Auf diesem Flecken Erde hatte ich scheinbar meinen sakralen Platz gefunden und zu überleben verstanden, den ich nun im Mandala des Steinkreises angelegt mir weiterhin zunutze machen musste.

               Das waren zunächst die Dinge meiner Aufmerksamkeit, die ich konzentriert und wachsam verfolgte, um die eigene heile Mitte zu finden und dann daraus die Zukunft neu zu gestalten. Mit fast 50 Jahren ist das schon witzig. Erst dann kann ich es perfektionieren, dass ich spüre wie die heilende Energie durch meinen Körper fließt. Dabei ist ein Gebet ein immer wieder gleich klingender Vortrag von Lebensbejahung. Dem karmischen Gesetz entsprechend von Ursache und Wirkung wird beim Beten von Gesundheit und Frieden nur das Beste in allen Wünschen für beides, auch ganz gewiss bei beidem dazu beitragen, dass das Beste dann auch eintreten kann.

               Ich betete also um Harmonie für die Gemeinschaft aller Lebewesen und ich weiß auch, dass dies nur bei mir selbst liegt und nur in mir selbst beginnen kann. Deshalb bete und meditiere ich stets für unsere eigene innere und äußere Zufriedenheit als Mitglied dieses Universums und als Lebewesen auf dieser Mutter Erde. Nur so lernen ich oder wir, mich bzw. uns besser zu lieben, zu verstehen und zu akzeptieren. Es ist wie bei jedem Kreis, nur der wiederkehrende Ausdruck in Gebeten “zum Wohl aller Lebewesen”, kann eine langfristige Veränderung herbeiführen. Das geht nicht von einer Minute zur anderen, oder wie beim Kauf von irgendwelchen Dingen, die man/frau gleich nach der Bezahlung in Empfang nehmen kann. Reserviert handeln und mit Gleichmut und steter Bejahung fest an die Vervollkommnung der positiven Ereignisse beten, dann werden alle Wünsche wahr. Das ist positive Visualisierung - oder Affirmation.

               Diese Mantras sind heilige Worte von großer Macht und Segenskraft. Das Wort “Mantra” wird mit “etwas, worauf der Geist (Mana) sich stützen kann, ” übersetzt. Und so gibt es die verschiedensten Arten von Mantras: “rasende” Mantra (zur Beseitigung von Hindernissen), bewusste-, heilende-, weisheitsbedingte-, friedfertige-, barmherzige-, reinigende-, das kurze Ein-Silben-Mantras wie OM oder AH, dass das Keimsilben-Mantra überhaupt ist. Dabei lässt sich die Mantra-Praxis, hochwirksam als Mittel der innerlichen Sammlung, als Werkzeug der Transzendenz oder als eine Art Technologie der Heiligkeit betrachten.

               Der Grundsatz für alle Mantra-Rezitationen liegt darin, dass wir damit alles Äußere Tun heiligen und so können wir schon beim Betreten eines Raumes, das kosmische, alle Laute umfassende Keim-Mantra OM rezitieren oder innerlich aussprechen, um die Aufmerksamkeit ganz auf das auszurichten, was wir in dem Augenblick tun wollen.

               Hundert-Silben, Reinigungs- oder selbst erstellte Mantras dienen der augenblicklichen Situation der langfristigen Veränderung. Im Tibet werden Mantras wie OM Mani Peme Hung, das göttliche Mantra der bedingungslosen Liebe und Barmherzigkeit, vielfach mit Visualisation leuchtender geometrischer Figuren, oder eines der Mandalas genannten kosmischen Diagramme oder heiligen Hand- und Fingergesten (Mundrâ) verbunden, denn all das macht es einem leichter, diese Welt als Buddhafeld, der Lauf des menschlichen Lebens (Samsara) und der schöpferischen Kraft zu erfahren. So erlischt die Gegenwart und wir erreichen den Zustand der Befreiung und Erleuchtung, zum anderen auch zum Aussteigen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten (Nirvana), welches dann das ewige Leben verspricht. So steht es geschrieben und so lässt es sich nachlesen.

               Gandhi sagte schon, “meine größte Waffe ist das stumme Gebet!” Dabei wird in theistischen Religionen das Gebet an ein höheres Wesen oder Macht gerichtet. Im nicht theistischen Buddhismus bitten wir mit unseren Gebeten nicht um etwas, sondern bekräftigen vielmehr unsere Intention und erneuern unser Gelübde. Gebet heißt in dem Sinne auch übersetzt “Pfad des Strebens” oder “Pfad des Wünschens”.

                              OM Mani Peme Hung ...  OM Mani Peme Hung ... OM

               OM Mani Peme Hung ... heißt: “Oh Juwel im Lotus Hung”. Und noch einmal durchatmen und ... wir führen uns das erhabenste Bild bedingungsloser Liebe und Barmherzigkeit vor Augen, das wir uns nur vorstellen können, wenn wir völlig harmonisch in unserem Selbst ruhen. Das kann ebenso Buddha sein, Brahma, Jave, Gott Târâ, Jesus, der Grosse Geist, Manitu, ATON oder ein anderer Heiliger, die Erzengel, Maria und am besten mein eigener persönlicher spiritueller Führer oder Lehrer, ATON  -  mein visualisierter Sonnengott. OM   A TON!

               Dies “Gelübde” hat dann Erweckungs-Wesen und Charakter der mir selbst und den Menschen, das Leiden lindert und an der Befreiung anderer mitwirkt. Dabei müssen wir nur daran denken, was wir uns selber wünschen und uns klar machen, dass das, alle Wesen sich wünschen und gleich brauchen. Sie suchen es alle nur auf unterschiedlichen Wegen. Dies heilige Gelübde täglich zu rezitieren und über die eigenen Probleme und Belange hinauszublicken, ist das spirituelle Auge, mit dem es gilt, es auf die Erfüllung aller zu richten. Hier verbindet sich dann Mutter Erde, mit dem Christusmenschen zum universalen Geist - zum wahren Christusbewusstsein.

               Meine Frau Dasty hat ihr eigenes Mantra der Barmherzigkeit, und mein persönliches Kurz-Mantra ist:  “OM A TON GROSSER GEIST DES UNIVERSUMS – VERBINDE MICH UND UNS MIT SONNE, ENERGIE, FRIEDEN UND GESUNDHEIT – OM!”

 

Im Mahâyâna-Buddhismus wird Mann/Frau angehalten, das so genannte Bodhisattva-Gelübde abzulegen. In diesem Gelübde wird bekundet, dass wir den Schmerz der Welt verstehen und uns verpflichten, auf die Erleuchtung aller hinzuwirken. Das bezieht sich nicht nur auf alle Menschen, sondern überhaupt auf alle Lebewesen – Insekten und Vögel, Delphin und Wal ebenso wie Hai, all die leuchtenden Augen im dunklen Wald, all das kriechende und krabbelnde und summende Getier, das hereindränget, um an unserem Haus oder an uns selbst zu nagen.

               Das alles mag ein wenig spöttisch klingen, aber für mein Gefühl ist es im spirituellen Sinne zutreffend. Wir können es auch selbst spüren, wenn wir uns ein bisschen weiter der großen Freude des Lebens und der damit verbundenen Freude des spirituellen Erwachens öffnen. Wir fangen einfach hier und jetzt an, indem wir unsere Gedanken und unser Leben überdenken, sodass wir anderen helfen und nicht schaden. Dafür benötigen wir noch nicht einmal hochgestochene Worte wie Christentum, Buddha, Bodhichitta oder Bodhisattva, Gott, ATON oder sonst etwas. Wir finden auch in unserer eigenen persönlichen Sprache brauchbare Worte. Wie wäre es mit liebevoll, einfühlsam, rechtschaffend, mitfühlend oder selbstlos? Wenn Gott oder Buddha in unserem Leben nicht sichtbar und in verständlichen Worten hörbar wird, was soll das dann für eine spirituelle Praxis sein? Und wenn spirituelle Praxis zu nichts führt, wenn die rechte Art der Lebensführung und die Überzeugung vom rechten Weg das Versprochenen nichts erbringt, was soll dieser Pfad dann? Was wird bei dieser Betrachtung dann, aus den Kanzeln der Kirchen, für ein Unsinn gepredigt?

               Auch ich hatte bis zu dem Zeitpunkt meine Schwierigkeiten, bis es mir im Sommer 1998 so schlecht erging, sodass ich mit gerade mal 46 Jahren nicht einmal mehr die Kraft hatte, um in einem einzigen Stück, mehr als 20 Schritte zu gehen. Da musste ich dann das Gebet zum Grossen Geist anwenden. Denn Leben beginnt mit Energie, Energie schafft Licht, Licht schafft Wärme usw. Alles Lebende ist Ausdruck dieser Energie. Und ich dankte dieser Energie, und ich ehrte sie mit meinen persönlichen Gebeten. Und ich dankte meinem Geist, der aus dieser Energie geschaffen ist und ganz langsam erholte er sich. Anschließend musste ich bitten, selbst Ausdruck dieser Energie zu sein, und mein Körper erhielt wieder Kraft. Licht und Liebe und ich bitte darum, dass Licht und Liebe meinen Weg säumen möge. Ich bitte darum, nur Licht und Liebe zu empfangen. Dann bin ich, zuerst im Licht, dann ist das Licht in mir, und schließlich sind Licht, Leben und ich eins. Ausgetreten aus dem Schattenwesen der finsteren Dunkelheit, die uns durch vergebliches SUCHEN mit Krankheiten und Sucht umklammert - oder besser gesagt umklammerte - damals, denn in Zukunft eben nicht mehr.

So habe ich dann die Zeit überbrückt und bin trotz der verschleppten Leishmania, angeblichem HIVirus und anschließendem CMVirus, noch drei Jahre “herumgewandelt”, bis endlich mal im AVK, nachdem ich schon zahlreiche verschiedene Ärzte ergebnislos konsultiert hatte, dank meiner Frau und ihren Pflanzengeistern sowie meinen eigenen Gebeten, zufälligerweise die Ursachen diagnostiziert wurden. Ist das nicht genügend Beweis für die Kraft des Geistes, durch Pflanzen mit der Energie der Liebe des Universums? Jedes Mantra ist ein heiliges, helfendes Wort oder Silbe, die meist bei monotoner Wiederholung den Geist reinigt. Es ist eine eindeutige Hilfe sich von negativen Gedanken abzuwenden und für klare, reine Gedanken offen zu werden. Die gebräuchlichen Mantras in der Chakrenlehre stammen meist aus dem Sanskrit oder dem Tibetischen. Dabei geht es auch bei ihnen weniger um den Inhalt (Semantik) als um die Tonschwingung (Phonetik). Und damit bin ich dann auch schon wieder beim Ton, Laut und betenden Gesang, Getrommel oder modernem Bassgebrumme - wie wir es aus der Tecknoszene kennen und uns durch die Love-Parade vermittelt bekommen.

Mit Dalai Lamas Worten: 

“Wir sind Besucher auf diesem Planeten. Wir sind für höchstenfalls achtzig bis hundert Jahren hier. In dieser Zeit müssen wir etwas Gutes, etwas Nützliches mit unserem Leben anzufangen versuchen. Das ist unsere wahre Suche und nun versuchen sie, mit sich selbst in Frieden zu sein und andere an diesem Frieden teilhaben zu lassen. Wenn Sie zum Glück anderer beitragen, werden Sie das wahre Ziel, den wahren Sinn des Lebens finden”.                         

                              Wir können uns aber auch mit den Chakren als kosmologisches Ordnungsschema beschäftigen und werden auch hierbei den Kreis der Energien schließen können. Denn die Vorstellung geht auch hierbei weit über die Energiezentren des menschlichen Körpers hinaus. Da letztendlich hinter jedem Modell ein kosmologisches System steckt. So lässt sich immer wieder die verschwenderische Fülle des Lebens feststellen. Wir dürfen nur niemals aufhören an dem spirituellen Werk zu arbeiten, bis es eben in der ganzen Welt kein Leiden mehr gibt. 

               Der Bauplan des Lebens ist der des Universums, und anhand der einzelnen Situationen, die vom Kosmischen gelenkt, zu weltlichen Katastrophen führt, zwingt uns zukünftig dieses Prinzip auch zu verinnerlichen, dass die Menschheit nicht der Herrscher dieser Welt ist. Wir sind nur die Diener der natürlichen Bestimmung. Nicht aber der bürokratischen Verordnung, oder der industriellen Machtansprüche. Nein, denn darüber gibt es keine Hymnen und höchstens der zynische Text von Franz Joseph Degenhardt würde dazu passen wie z. B.: “Feste Jungs, macht nur weiter so ...” Und, das ist zwar die Auswirkung, mit der wir nun zu leben haben, aber das Motto meiner Generation ist doch “al your need is love!” So wie es auch die Kinder der love-parade verkünden und die Teckno-Generation, damit eine neue Spiritualität manifestiert.

               Ich glaube die Zeit ist abgelaufen, wo antiquierte, konservative “Geister” an althergebrachten Einstellungen festhalten können, nur weil es eben so schön bequem ist und viel Geld bringt. Eigentlich müsste ich mir auch auf Grund meines Gesundheitsbefindens völlig abgewöhnen, über Negationen zu schreiben, aber dann hätte ich auch dieses Buch über HIV/AIDS, mir mit der Perspektive des daraus erwachsenen positHIVen Denkens, ersparen müssen.

              Zum größeren Verstehen, was ich damit zum Ausdruck bringen will, sei aber der Text von Robert Long, auch gesungen von Degenhardt für alle jene, die diese Liedermacher nicht kennen sollten, hier zitiert: “Feste Jungs, macht nur weiter so – ihr – leitet alles gift ins Meer, Dreck und Scheiße hinterher, macht den Ozean zum Klo, Öl schwimmt da schon sowieso, gehen die Fische dabei drauf, was liegt schon viel daran – macht die Welt Euch untertan – ja die Herren dieser Welt sind wir, wir ganz allein, ohne Führerschein, ohne Führerschein, ohne Führerschein, ohne Führerschein  -  Refrain: feste Jungs macht nur weiter so ... (x) haut noch die letzten Wälder klein, Autobahnen müssen sein, setzt auf das letzte Wiesenstück, ‘ne stinkende Chemiefabrik und werden auch paar Leute krank, es wird Profit gemacht – dabedabedabeda – ja der Mensch hat’s weit gebracht, wunderbares Ziel, ja wir sind schon beinah am Ziel – Refrain: (x) feste Jungs ..... schafft Bomben euch und Panzer an, die Menschheit braucht sie irgendwann, will einer nicht dein Bruder sein, so schlag ihm gleich den Schädel ein, wenn er nicht deiner Meinung ist, dann mach ihn lieber Tod, dabedabedabeda – am besten für den lieben Gott, ja der Mensch ist so hilfreich, edel und gut, fließt dabei auch Blut, fließt dabei auch Blut Refrain: feste Jungs .... – buckelt vor der Obrigkeit, provoziert bloß keinen Streit die da oben richtens schon, denn die verstehen mehr davon, Sicherheit und Ordnungssinn, des Bürgers 1. Pflicht – dabedabeda – protestieren lohnt sich nicht, halt den Mund, denn es ist ungesund, so gewinnt man Zeit, so gewinnt man Zeit ... Refrain (x) feste Jungs ... gib die Schuld dem Lauf der Welt, oder dem der Fragen stellt, latscht wie eine dumme Kuh, nur auf den eigenen Metzger zu, oder steckt wie Vogel Strauß den Kopf nur in den Sand -  dabedabedabeda – denn es tut sich allerhand, hier in diesem Land – Refrain: (X) feste Jungs ... – und ein bisschen Blut, tut dabei auch gut, man kann’s nicht vermeiden, man muss sich entscheiden, für ein Ideal, die darunter leiden, sind uns alle SCHEISS EGAL ... ” Degenhard / Original von Robert Long, sie hatten dieses Lied schon in den 80er Jahren gesungen und wenn ich die Welt beobachte, dann ist es noch immer bedauernswerte Realität.

               Das war auch in meinen Augen das letzte Jahrhundert, welches glücklicherweise vorüber ist. Eine vergangene Epoche, die im Zeichen des Sohnes (nach dem des Vaters), tausend Jahre Schreckensherrschaft symbolisiert. Nun wird mit dem Neuen Jahrtausend diese Epoche abgelöst vom Zeitalter des Heiligen Geistes und diese Schirmherrschaft verspricht etwas  Erneuerung  -  im Wassermann-Zeitalter. Nämlich, das Erwachen des Volkes und der Schrei der kritischen Masse! Auch den reichen Staaten wird langsam bewusst, dass die Überheblichkeit des Überflusses nicht auf Kosten der ärmeren „Drittländer“ abgeladen werden kann, ohne selbst irgendwann betroffen zu sein. Denn mit meiner Perspektive, sind nicht die „Drittländer“ unterentwickelt und hilfsbedürftig – nein, es ist für mich umgedreht. Das größte Entwicklungsland der Welt sind an erster Stelle die USA – gefolgt von Europa … hier liegen die Übel begraben.

               Was hat uns nun der bisherige Wandel gebracht? Das dynamische Synchronitätsverständnis? Die kollektive Intelligenz? Morphogenetische Evolutionsentwicklung? Oder die Schwingung der Vernetzung aller vergangenen leidvollen Erfahrungen und die daraus gewonnenen Erkenntnisse? Oder irre ich mich nun völlig, weil ich zu optimistisch bin? Denn was weiß der, der glaubt zu wissen? Ich werde dagegen doch noch beim Schreiben dieser Zeilen wieder eines Besseren belehrt, wenn mich die Nachrichten und Informationen der Gegenwart überholen und ich erhalte sofort und umgehend die kosmische Botschaft. Und an dieser Botschaft des erlernten Verhaltensmusters, welches mir nun umgehend eine Botschaft zukommen ließ, wird mir auch wieder bewusst, dass es für mich noch ein langer Weg sein wird, die Veränderung in meinen Denkmustern zu verinnerlichen und zu verändern. Denn allein die Worte mit den Gedanken daran verschlechtern meinen Gesundheitszustand zusehend.

               Vergleiche ich doch einmal die letzten Abschnitte meines Geschriebenen, dann passen doch die Worte, die ich in meinen Sätzen benutze, nicht zu den Erfahrungen, denen ich Kraft meiner Worte zum PositHIVen, Ausdruck verleihen möchte. Aber auch dies ist Realität und Wahrheit. Also, zum wahrhaftig Positiven passt es nun wirklich absolut überhaupt nicht - zum positHIVen Stand der Dinge und Umstände allerdings ganz und gar. Ansonsten gäbe es nicht meine Diagnose. Beginne ich so nun konkret meine "Krankheit” zu pflegen? Oder kann ich mich darüber hinwegsetzen? Also Pflege und Aufmerksamkeit dem HIV/AIDS entgegenzubringen, das kann doch keinerlei Gesundheit bringen. Das Wort ist Gesetz und Tat.

 

               Doch nur die Harmonie mit einem vernünftigen Verhältnis zur Selbstliebe kann uns gesünder werden lassen und das beginnt doch damit, nicht die Welt und sich selbst ständig zu kritisieren. Gerade jede Form von Kritik schließt uns genau in das Verhaltensmuster ein, an dem wir die Uneinigkeit der Welt und uns selbst erkunden und dies ist keine Harmonie, sondern Krankheit. Wer auf die großen Missstände der Welt achtet, kann mit sich selbst nicht ins Reine kommen. Und damit hatte ich erhebliche Diskrepanzen zu meinem Wissen, was ich nun mit bald einem halben Jahrhundert auf dem Buckel endlich zu lernen hatte. Ich fühlte mich wie in einem Indianerreservat - und verbunden zu den Mächten des Universums.

               Dies Zitieren von weltlichen Disharmonien, die Krebsgeschwüre und Immunschwächen des Systems, sind doch bei uns selbst akut zum Ausbruch gekommen, also können wir uns doch nicht noch intensiver mit ihnen beschäftigen. Wir müssen doch vielmehr den gegensätzlichen Weg gehen. Ansonsten wird das Dilemma der Welt, unser eigenes Sterben. Der “Course of miracles” sagt uns, dass alle Krankheiten durch einen Zustand des Nicht-Vergebens entstehen und, dass “wir, wann immer wir krank sind, uns umschauen müssen, um zu erkennen, wem wir vergeben müssen”.

               Denn auch Vergebung heißt aufgeben, loslassen und zwar die ganze Sache loslassen und nicht nur einzelne Teile. Da brauchen wir auch nicht zu wissen WIE wir vergeben sollen, sondern alles, was wir tun müssen ist, willens zu sein, einfach und schlicht nur zu vergeben. Auch unseren Eltern, unseren Lehrern und unseren Peinigern. Gerade denen, denen wir am schwersten meinen vergeben zu können, sind diejenigen, denen wir am meisten zu vergeben haben. Das ist doch auch das Verständnis zum universellen Geheimnis, dass sind Regel- und Kreisfunktionen, die sich mit positiven Mantras vertiefen und verbessern lassen. Keines von den erwähnten Mantras beschäftigt sich mit Negativität, Zynismus, Intoleranz oder anderweitige Negationen. Es sind stets nur Affirmationen des Guten.

               Wir verstehen unseren eigenen Schmerz so gut. Wie schwer ist es für die meisten von uns zu verstehen, dass SIE, wer auch immer SIE sein mögen, denen wir am meisten zu vergeben haben, ebenfalls auch sehr schwer gelitten haben. Haben sie nicht auch mit dem Bewusstsein und dem bestmöglichen Wissen, welches ihnen zu ihrer Zeit zur Verfügung stand, gehandelt und ihre Leistung vollbracht? Die vorhergehenden Generationen sind nun mal generell mit dem rationellen, gleichgültigen und überheblichen Denken der wirtschaftlichen Technokratien im Kapitalismus, oder mit der zerstörerischen Selbstlosigkeit eines völlig falsch praktizierten Kommunismus, herangewachsen, behaftet also und groß geworden. Aber wer hat mit ihnen, ihre traumatische Vergangenheit überarbeitet? So sind diese Sichtweisen auch nicht von alleine vorgegeben, sondern wir müssen sie erlernen und uns erarbeiten. Ebenso wie ein gutes Mantra.

               Ich meine, die oben erwähnte Botschaft, die ich sofort und umgehend aus meinem Aufgezeichnetem erhielt, war Folgende; dass ich meine wirkliche Mission auf diesem Planeten doch wohl folgendermaßen so einzusetzen habe, stets und immer bereit zu sein, alles in meinen Gedanken und Worten, also meinem Geist, zu eliminieren, was im Widerspruch zu meiner inneren Wahrheit steht und mich somit krank macht. Damit kann ich zunächst die eigene Polarität aufheben, um in mir selbst harmonische Kräfte zu finden.

               Was interessieren mich die Fehler der Vergangenheit, da das alleinige Wissen um sie auch keine zukünftige Veränderung herbeiführen wird. Dagegen ist mein Glaube an die Vorstellung eines sonnigen “Supergeistes” ungebrochen. Und ich meine damit nicht, dass es sich dabei um ein geschlossenes, lineares Konzept handelt, sondern um das Fassungsvermögen des Verstandes für ein bisher ungeahntes Leistungsvermögen von Lebenskraft, weit über die menschliche Limitation des physischen Körpers von Raum und Zeit hinauszuführen.

               Bei der Verschmelzung östlicher und westlicher Methoden und Prinzipien möchte ich in dem Zusammenhang einmal auf den politischen Aktivisten und spirituellen Führer Sri Auobindo greifen, der mit umfassendem Verständnis der Spannbreite menschlicher Evolution darauf verwiesen hat, “dass der Mensch ein in der Wandlung begriffenes Wesen ist; keinesfalls handelt es sich bei ihm um ein Endprodukt ... Der Mensch selbst ist kaum mehr als ein ambitioniertes Nichts”.

               So wie bereits der Anthropologe Carlos Castaneda daranging, anhand der Lehre des Schamanen Don Juan die Grenzen der Wahrnehmung unserer materiellen Welt zu erkunden, so ist doch nun erst viele Jahre später, auch der einzelne Mensch bereit, diese Grenzen zu überschreiten. Wir müssen alle erst einmal unser inneres schamanistisches Wissen aktivieren, um über die Grenzen hinauszufinden. Denn Schamanismus ist die direkte Erfahrung einer spirituellen Kommunikation mit der Erde und verbindet so erst den Menschen mit der Natur.

               Red-Power, Black-Power, Moksha-Power sind noch lange nicht gebräuchliche Gegenwart und wir müssen eben bereit sein von den Indianern, sowie Farbigen zu lernen. Die Asiaten schenken uns dazu die verbindende Kraft der buddhistischen Lehre und daraus sollte unsere Befreiungskraft erwachsen. Um uns an den weltlichen Problemen nicht aufzureiben, müssen wir uns in unserem Herzen ein Schutzgebiet für alle Lebewesen, einschließen Pflanzen und Tieren schaffen, indem es mit humanen Sonderrechten ausgestattet, die Uressenz erhält und Leben wieder lebenswert macht. Also einen Immunstatus schaffen, der Immunschwächen nur noch bedingt zulässt - bzw. ihn resistent werden lässt. Meine Reservation der Immunität ist Ibiza. Von hier aus kann ich dem offiziellen Treiben reserviert gegenüberstehen.

               Von hier aus konnte ich mir durch den Kopf gehen lassen, wie die Befreiung der Indianer aus den Reservaten vonstatten ging, was die Farbigen zu ihrer Befreiung aus der Sklaverei taten und wie sich das mit der buddhistischen Philosophie verbinden ließe. Das sind die Kreisläufe, die Hoffnung versprechen und die gesetzmäßigen Regelkreise, denen die Erde mit dem Universum unterworfen ist. Auch anderweitige Menschen suchten schon nach dieser weltpolitischen Ordnung, der der einzelne Mensch ganz selbstverständlich folgen müsste. Nehmen wir nur einmal die alten Theorien der Indianer, deren Prophezeiungen sich langsam alle verwirklichen. Oder welcher Farbige hätte je vermutet, dass die ersten gesummten Laute bei seiner Arbeit auf den Baumwollfeldern, später zum Gospel, Soul und Blues der Befreiung der Rock und Pop-Musik aus konservativen Bestrebungen, mit der Flower-Power-Generation in die TECKNO- (Tekkno) –Generation führen würde? “All your is love ...” und nun dienen die tiefen Basstöne der unterschiedlichen, modernen Musikszene der Befreiung von materiellen Betrachtungen, die in ein Zeitalter der Spiritualität führen wird. Einfacher Wahnsinn und doch völlig wahrhaftig  - Realität eben. Denn kein Mensch kann bestreiten, dass auf dieser Ebene eine stille und friedfertige Revolution des geistigen Bewusstseins stattgefunden hat und noch weiterhin vorbereitet wird, die sich erst endgültig in einigen Jahrzehnten verdichtet und uns dann verdeutlichen wird, wie es uns besser auch bewusst aufgezeigt werden kann.

               Eine absolut evolutionäre Schrittfolge, die das nächst Höhere und Bessere, also schöner als, akzeptiert und sich dabei keine Grenzen auferlegt so “sein-zu-müssen”, sondern es als automatisches Wachsen betrachtet. Ganz ohne Soll-Kriterien die unweigerlich nicht erfüllt werden können, wenn sie zum Leistungsdruck anwachsen. Wir können zwar und wollen und wünschen auch vieles, aber es lässt sich nicht erzwingen und als Maßstab anlegen. Wie stolz dagegen müssten doch solcherlei unterdrückter Volksgruppen und Nationen sein, wenn sie sich der Macht ihrer Prophezeiungen auch bewusst wären und danach handeln würden? Sie besitzen noch die essentielle Weisheit des Universums und lassen sich trotzdem gängeln, um anschließend die Kontrollmechanismen der Barbarei (die sich hinter der Maske der modernen Zivilisation und Konsumdenken versteckt) zu übernehmen. Dies unerschöpfliche Potenzial liegt auch dem HIV/angeblich AIDS-Kranken zu Füßen und sie/er muss nur bereit sein, sich danach zu bücken.

               So überfiel mich aber auch noch ein anderer Gedanke. Dieses Wort “unheilbar krank”, das ja für viele Menschen so erschreckend ist, bedeutet in meinen Augen, dass dieser besondere Zustand eben durch keinerlei äußere Mittel geheilt werden kann. Deshalb müssen wir in unser Inneres vordringen, um für uns selbst eine Therapie zu finden, die jeweils völlig individuell, auf die jeweilige einzelne Persönlichkeit abgestimmt sein muss. Auch wir sind ein klein wenig wie Pflanzen oder Samenkörner und stellen wir uns einmal eine Kartoffel oder Tomate vor. Wir müssen mit einer kleinen sprießenden Minikartoffel, oder einem kleinen getrockneten Samenkorn anfangen. Die Kartoffel zwar schon, aber der Tomatensamen sieht nicht gerade wie eine reiche Ernte aus. Wir können es zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal glauben, dass daraus eine füllige Ernte hervorgehen kann, wenn wir es nicht wüssten. Aber wenn wir diesen Kartoffelspross, oder diesen Tomatensamen in fruchtbare Erde pflanzen, bewässern und es von der Sonne bescheinen lassen, dann erwächst daraus eine dicke Staude, die uns mit unzähligen Kartoffeln oder Tomaten beschenkt. So haben wir aus dem Wenig und “Nichts” auf einmal Viel. Wir würden es uns doch niemals einfallen lassen, den Wuchs bei Erscheinen des ersten Triebes zu zertreten und, befällt den zunächst kleinen Spross dann später vielleicht ein Pilz oder Parasit, dann entfernen wir doch nicht die ganze Pflanze, sondern bemühen uns nur die Schädigung zu beseitigen. Aber bei uns selbst verschwenden wir keine Zeit, den Dingen auf den “Grund” zu gehen. Da geben wir die Verantwortung in fremde Hände und zerstören mit chemischen Keulen dann das gesamte System. Da sind doch nicht WIR, sondern die Schulmedizin krank und völlig intolerant und denaturalisiert.

               Es wäre Scharlatanerie, wenn ich hier nun für alle Betroffenen “Allheilmittel” verbreiten würde, oder anhand des oben aufgeführten Beispiels, über mich selbst hinaus Kriterien aufstellte, wie oder mit was sich der Einzelne helfen soll. Aber ich möchte auf Grund meiner Erkenntnisse dazu veranlassen, dass sich ein jeder Betroffene nach innen wendet und sich das gesamte komplexe Thema durch den Kopf gehen lässt. Ich habe jedenfalls für meinen Teil diagnostizieren müssen, dass auf die Vergangenheit zurückzublicken nur insofern wichtig ist, dass sich für die Zukunft daraus andere Verhaltensmuster ergeben sollten, die ich bereit bin, aufzunehmen. Keine Wiederholungen, bitte.

               Um dies zu verdeutlichen, beginne ich noch einmal mit meiner Jugend und den medizinisch erstellten Diagnosen: bekanntlich wird bei Leukämie jede Inspiration brutal abgewürgt, weshalb sich das Blutbild als Selbstschutz verändert – eine Behandlung muss vorrangig damit übereingehen, dass „ich“ die frühere Begrenzung hinter mir lasse und mich in die totale Freiheit des Hier und Jetzt begebe. Da ist es zunächst wichtig, ICH SELBST ZU SEIN und dann gesundet der Körper durch den Geist!

               Bei Lymphoproblemen: eine Warnung, dass das Denken sich auf die wesentlichen Dinge im Leben zurückbesinnen muss. Liebe und Freude sind wichtig. Ein neues Gedankenmuster wäre: Ich bin jetzt fest verankert in der Liebe und Freude, am Leben zu sein. Ich begebe mich in den Fluss des Lebens und Friede beherrscht mein Gemüt.

               Natürlich kann hierbei immer nur von den wahrscheinlichen Gründen ausgegangen werden, die im psychosomatischen Bereich liegen und nach Manifestation im Körper, nicht nur oberflächliche Beachtung, sondern stets ein ganzheitliches Behandeln erfordern. Wenn ich demzufolge dann mein „Suchtverhalten“ (von Suchen) konstatiere, dann ist dies ein vor sich selbst davonlaufen, große Angst zu spüren und sich nicht genug geliebt zu wissen – wichtig dabei ist die Suche, das Siechtum hat damit zunächst nichts zu tun. Ein Bruch aus frühester Kindheit und vorgeburtlichen Traumas – die aufgearbeitet werden müssen. Das neue Gedankenmuster dafür wäre: Ich entdecke jetzt, wie wunderbar ich bin. Ich beschließe, mich zu lieben und Freude zu genießen. Gelbsucht: innere und äußere Vorurteile sowie ein unausgewogenes Verstandesdenken. Hier muss ich lernen, dass ich Tolleranzempfinden, Mitgefühl und Liebe gegenüber allen Menschen, einschließlich meiner selbst aufbringe. Chronische Leberentzündung ist ein Zeichen für Widerstand gegen Veränderung, Angst, Wut, Hass. Die Leber ist der Sitz von Wut und Rage. Augenprobleme sind ein Zeichen für Angst vor der Zukunft und angeblich AIDS hat letztendlich die tiefere Ursache, in permanenter Angst und dem Gefühl von Wehr- und Hoffnungslosigkeit – keiner kümmert sich um mich – starke Überzeugung, nicht gut genug zu sein, verleugnet dann das Selbst. Sexuelle Schuldgefühle, die uns über die krankmachenden Religionen vermittelt werden, sind weitere Krankheitsfaktoren und Muster der Selbstverstümmelung. Das neue Denkmuster dagegen ist der Grundsatz, dass ich ein Teil des Universums bin. Ich bin wichtig und werde vom Leben selbst geliebt. Ich bin stark und fähig. Ich liebe und akzeptiere mich ganz – ganz so, wie ich bin.

               Obwohl zu Zeiten der heiligen Hildegard noch keine Gefahr für HIV/Aids bestand, geht das doch völlig mit ihren Thesen überein und ist in meinem Fall, an Luise L. Hay, aus dem Buch “Gesundheit für Körper und Seele” angelehnt. Wenn meines Erachtens nun eine kleine Kartoffelpflanze oder Tomatenstaude mit ähnlich vielen Umständen von Erschwernissen zu kämpfen hätte, wie ich es anhand von Luise L. Hay soeben aufgeführt habe, also pflanzten wir sie in kalten, harten Boden und ließen sie ohne ausreichend Wasser und Sonne gedeihen, dann würde dabei auch keine reiche Ernte erzielt werden können. Das waren die Erkenntnisse bei meiner Gartenarbeit.

               Die goldene Seele des Menschen hat den Kraftort der Gesundheit in sich selbst. Mit der Zellkernteilung erneuert sie sich und begibt sich im Laufe des evolutionären Prozesses, in Abhängigkeit der Bedingungen, unter denen sie sich teilt und erneuert, in ein Stadium der Erkenntnis, sich den neuerlichen Bedingungen angepasst zu verhalten. Gerade bei der HIV/angeblich AIDS-Forschung wäre das ein sehr wichtiger Aspekt der Forschung, worüber uns schon die Mitochondrien in der Medizin Aufschluss geben würden.

Im Magazin “ORGANON - Frauen & Gesundheit” konnte ich nachlesen, was mir persönlich die Schulmediziner verschwiegen hatte. Das Mitochondrien-Genom sind energieerzeugende Organellen im Zytoplasma der Zellen. Diese werden aber mit HIV-spezifischen Medikamenten zerstört, obwohl die Medizin wissen müsste, dass diese Zellen ihr eigenes Erbgut (Mitochondrien-DNA, abgekürzt mit DNA) enthalten, das sich von der chromosomalen DNA im Zellkern unterscheidet, also selbst Proteine herstellen und teilen kann. Mitochondrien-DNA unterliegt einer fünf- bis zehnmal höheren Mutationsrate als die eigentliche Kern-DNA, sie verändert sich also in der Evolution schnell. Mutationen in der mtDNA sind mit einer Reihe von Krankheiten in Zusammenhang zu bringen. Das heißt für mich mit anderen Worten, dass opportunistische Folgeerkrankungen nach HIV-Diagnose, durch die HIV-Medikamente provoziert werden. Soviel dazu nur nebenher, was schließlich auch im Wesentlichen über die Resistenzfragen beantwortet wird. Das ist ganz einfach nachvollziehbar. Also: ATTENTION – ATTENTION, was die Einnahme an Medikamenten (Drogen) anbelangt!

               Wir hatten nun einen buddhistischen Meister bei uns zu wohnen, der mich mit seinen Gebeten weckte und mich in weitere Geheimnisse der Meditation einweihte. Ich wurde doch wahrhaftig reich beschenkt, wenn ich dazu auch noch den großen Einsatz von Conchy und Dirk, bei Gartenarbeit und Bepflanzung beobachten durfte. Selbst die Pflänzlinge brachten sie liebevoll verpackt mit, um sie anschließend mit meiner Frau und mir im Garten zu platzieren. Ich übernahm die weitere Pflege mit ausreichender Bewässerung und die Sonne tat ihr Übriges.

               Aber so wie für nicht alle Pflanzen dieselben Bedingungen für Wasser, Boden und Sonnenverhältnisse gelten, so sind auch meine Erkenntnisse kein unveränderlicher Parameter für andere Personen. Das ist gewiss selbstverständlich. Es steht alles in einem besonderen Verhältnis zueinander. Gerade eben auch in der alternativen Betrachtung mit komplementärer Medizin und der eigenen Einstellung, sowie dem Wissen darüber. Besonders wichtig ist das Vertrauen der Selbstregulationskräfte des Menschen, dessen Zellen sich alle sieben Jahre circa garantiert erneuern. Bei der Leber und Lunge wird allerdings von 13 bis 15 Jahren ausgegangen und anderen Zellen wird weniger Zeit nachgesagt. Aber da ich selbst beim Lesen solcher Zeilen nicht voraussetzen kann, dass das alle Menschen gleich verstehen, kann natürlich noch weniger bei “Krankheiten” davon ausgegangen werden, dass es ein einziges allgemein gültiges Rezept gibt. Und so ist es auch mit der Gesundheit. Worunter der eine Mensch maßlos zu leiden versteht, das empfindet der andere noch nicht einmal als Schmerz und was den Ersten vielleicht zum Weinen bewegt, daran erquickt sich der andere. Aus diesem Grund ist es immer wieder wichtig darauf hinzuweisen, dass das Heil-Sein von der eigenen Stärke und Persönlichkeit definiert wird und darunter nur der ganzheitliche Begriff des harmonischen Zusammenspiels verstanden werden kann. Denn unsere Lebenswege und Erfahrungen sind völlig verschieden. Da ist das Glas sowohl halb voll, wie auch halb leer, da es auf die Betrachtungsweise ankommt.

               Die meisten entscheiden sich dafür, dieselbe Art von Gedanken zu denken, wie die Entwicklung der Kindheit es veranschaulichte und wie es bereits von den Eltern “vorgedacht” wurde. Aber es gibt kein Gesetz das besagt, dass wir das auch fortsetzen müssen und was immer wir auch glauben, wird dann Wahrheit für uns selbst.

               So wird immer noch dem Glaskörper die größte Aufmerksamkeit gewidmet und erst an zweiter Stelle zählt der Verstand, also die halb volle oder halb leere Flüssigkeit als Inhalt. Dass die Leere dabei sich mit der Unendlichkeit des Raumes verbindet und letztendlich auch für den Verfall des Inhaltes verantwortlich ist, wenn sich entsprechende Mikroorganismen Luft verunreinigend auf die Flüssigkeit legen und den Inhalt, bzw. im schlimmsten Fall sogar den “Becher” (Glas) zerstören bzw. verderben, das wird bestritten. So ist das doch immer wieder zu beobachten und trotzdem nicht richtig - auch wenn es so erlernt wurde.

               Ich möchte mit meinen Ausführungen aber das ganze Wesen ansprechen und vor allen Dingen auch die Ursachen für die Auswirkungen noch etwas vertiefen. Schließlich ist es ein globales sowohl auch ökologisches Thema mittlerweile. Dreist, wenn sich die Wissenschaft in diesem Moment dazu bekennen würde, dass das Phänomen nur ein Mythos ist, dann wäre den HIV/Aids-Betroffenen, damit dann auch noch nicht weiter geholfen. Dreist, wenn die Medizin noch heute ein “Allheilmittel” entdecken würde, dann wären damit die Ursachen noch nicht beseitigt. Wirkliche Hilfe kann nur ein breitflächiges Umdenken, Erneuern und das ganzheitliche Verstehen geben, was dann langfristig die Ursachen beseitigen könnte. Das scheint mir wie beim Terrorismus gleich zu sein. Auch dies ist nur eine gesellschaftliche “Ausgeburt” von fehlgeleiteten, sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Verhältnissen, die sich nicht “bekämpfen” lassen, wenn vorgegeben wird, das oberflächliche Feindbild zu beseitigen. Denn wie können die Ursachen beseitigt werden, wenn sich nur an den Auswirkungen neu “vergangen” wird? Beim Terrorismus mit Bomben, Raketen und anderen Waffen, bei HIV/AIDS eben mit Medikamenten. Das ist doch irgendwie identisch - oder etwa nicht?

               Wo doch das Leben ein sehr fatales Spiel ist und uns zu verdeutlichen hat, dass die Formen, Farben, spielerischen Kreis- und Lichteinflüsse, mehr als ausschlaggebend für die Gestaltung alssolche und stets mit verantwortlich sind. Das spiegelt die Chakra-Arbeit der unterschiedlichen Aura-Felder, die Lichtsymbole der alten Kulturen und die eigene erleuchtende Erkenntnis wieder. Es ist ein Übungsweg, der das ganze Leben ansprechen muss, und keinen Stillstand kennt. Da lässt sich das Leben, außer bei der schützenden Verhütung im sexuellen Bereich, nicht in Reservate einsperren und beliebig abtrennen.

               Wenn ich nun zusammenfassend die westliche Medizin mit alternativen und komplementären Erkenntnissen verbinde, dann kann mir doch auch niemand mehr vernünftig klar machen, dass die letzteren Erkenntnisse völlig unbeachtet der schulmedizinischen Betrachtung gegenüberstehen. Dass alle, die sich auf anderweitiger Ebene mit den Problemen befassen, nur “Freaks” und nicht wichtig zu nehmende Leute sind, wurde mir schon ebenso, wie gewiss auch vielen anderen Betroffenen anhand der medizinischen Versorgung bewiesen. Nochdazu, wo doch die Erfahrungen übereinstimmende Aussagen beinhalten. Schade nur, dass so das Leben an den meisten Menschen vorbeigeht, ohne wichtige Erkenntnisse zuzulassen.

 

 

 

Wer wandernd nicht Gefährten trifft,

die besser oder doch im gleich,

zieh einsam fest die Wege fort -

Gemeinschaft gibt’s mit Toren nicht.

 

 

Gautama Buddha

 

 

 

 

HEDONISMUS

 

 

XXVII. - Kapitel:

 

                              Meinem Luststreben, der Lebensauffassung nach, das Genießen als höchstes  Gut aufzufassen, konnte ich nur noch den Wunsch entgegensetzen, mein Sonnentempler-Dasein in meinem Garten, ebenfalls auch für andere Menschen als ein Energie- und Kräuterzentrum zu öffnen. Ja, das wäre mein Wunsch. Das beschäftigte mich nun, während wir mit Conchy und Dirk unseren Garten bestellten und unser buddhistischer Meister, nach seinem Aufenthalt bei uns, nun wieder abgereist war. Ich hatte von ihm einiges über Mantras und Yoga gelernt und seine morgendlichen Gebete fehlten mir umgehend. Denn nun musste ich wieder alleine beten.

               So ließ mich auch der Gedanke nicht los, mich mit der Perspektive eines Energie & Kräuterzentrums für viele suchenden Menschen zu beschäftigen. Mein Garten-Mandala des mittigen Kreises im eigenen Garten, ermahnte mich bei meinen eigenen täglichen Gebetstänzen, ein Sonnenmandala aus kultischen Steinen zu schaffen, welches einem Sonnentempel gleich, den Garten mit kultischen Kräutern, Kakteen und Heilpflanzen, nach den indianischen Heiltraditionen, der Schamanenphilosophie der Tibeter und Druiden, mit Erkenntnissen aus Iatrik und Spagyrik zu vernetzen und allen Geschädigten der Krebs-, HIV und Aids-Schulmedizin, sowie der “neuen” Volkskrankheit, sowie auch für Magersüchtige, eine Stätte der Begegnung und Heilung zu geben.

               Aber in meiner eigenen Verfassung der noch so reich an Gesundheit mangelnden Tatsache der wirklichen Umstände, war dies natürlich ein unmögliches Unterfangen. Sollte ich meine Kraft überhaupt je zurückgewinnen? Ich dachte an das “House of life e.V.” und die Gespräche mit Regina und Robert. Die Idee kränken Menschen eine Erholungsstätte zu schaffen, an der sie unbekümmert ihre Sorgen und Ängste vergessen und dadurch zu Kraftanstrengungen angeregt werden, denen sie sich sonst im Leben nicht mehr gewachsen fühlen, ist doch im Ergebnis jeweils einfach nur beeindruckend. Denn ganz plötzlich sind sie auch wirklich in der Lage, wieder Fahrrad zu fahren oder im Meer zu schwimmen und gewinnen eine Lebensqualität, von der sie doch ansonsten, mit der Diagnose HIV/Aids, gar nicht zu träumen wagten.

               Sind das nicht auch Erlebnisse, die das eigene Leben bereichern und selbst Energie geben können? Es wäre also auch für mich wichtig, mir für einen späteren Zeitpunkt diese Perspektive offen zu halten und meine Gedanken über das Energie & Kräuter-Zentrum (energie-drug-center) so lange zu bewahren, bis ich es vielleicht einmal mit meiner Frau in die Tat umsetzen werde. SOL-TEMPLO: Kraftorte gab es viele und überall dort wurden schließlich auch Kirchen oder Tempel errichtet, also warum keinen solchen “templo del sol” für Energiedrogen (und alle getrockneten Kräuter sind nun mal Drogen im herkömmlichen Sinne). Daher schließlich der Name DROGist (wie schon mehrfach erwähnt), und ich dazu schon im Kapitel VI unter "EXPERIMENTELLES", Stellung bezog und meine Meinung darüber ist eindeutig klar. Zum Überdenken meiner Eindrücke im Garten, der oben aufgeführten Idee, sowie der Erinnerung an unseren buddhistischen Lehrer, bereitete meine Frau mir ein herrlich, beruhigendes Schönheitsbad aus Ziegenmilch, Honig und Olivenöl. Das war vielleicht eine Wohltat – und ich bedankte mich für diese inspirative Verwöhnkur meiner bezaubernden kleinen “Kräuter-Fee” Dasty Daikini, indem ich einmal nicht kritisierend und meckernd, diese verwöhnende Schönheitskur annahm. Tief beeindruckt von ihrer Liebe und ihrem Wissen über Kräuter und Schönheit, die ja letztendlich alle mit dem Wohlbefinden verbunden, meinen gesundheitlichen Zustand auch verbessern halfen. Anschliessend setzten wir uns dann vor den Kamin, bevor wir zu Abend aßen und dann zu Bett gingen. In das wohlig warme Bett, welches dank der geschenkten Heizdecke von Conchy und Dirk, die kühlen Februar und Märznächte angenehm kuschelnd machten.

               Mein theoretisches Wissen über die verschiedenen Yoga-Praktiken und Anwendungen verfolgten mich bis in den Schlaf. Auch die Einstellung zum Yoga musste ich neu überdenken und die unterschiedlichen Praktiken zu unterscheiden lernen. Mit neuem Input waren auch die nächtlichen Horrorträume weniger geworden. Denn meine erste autodidaktische autogene Trainingseinführung hatte ich unter dem Eindruck einer früheren Untersuchungshaft völlig missverständlich und ausschließlich dazu missbraucht, die Haftzeit “abzuschlafen” und absolut nicht als bewusstseinserweiternde Meditation, oder als praktische Übung der erweiternden Yogaharmonisierung zu verstehen gedacht. Es kam mir damals nur sehr gelegen, die falsch interpretierte Ausführung des autogenen Trainings (Yoga), als haftverkürzende Eigenmaßnahme anzuwenden, um die Zeit zu verkürzen und die einzelnen Tage nicht wahr zu nehmen. Letztendlich war es wohl aber mehr ein falsch verstandenes autogenes Training statt Yoga, was ebenfalls eine falsche Interpretation wäre. Jedoch kann auch in dem Falle “Schäfchenzählen” als Visualisieren gedacht sein. So oder so, falsch angewendet und missverstanden ist einfach alles nicht das, was es eben sein sollte, wenn das eigene Bewusstsein noch nicht für das Verständnis der Sache reif ist.

               Auf diesen Irrtum verwies mich zwar auch schon zuvor meine Frau, da ich mich aber durch den ersten Zugang zum (autogenen Training) Yoga von völlig falsch verstandenen Grundsätzen verleitet, war das ansonsten kein Thema mehr für mich. Mit den Meditationen, die mir unser buddhistischer Lehrer als Unterschiedliche, bzw. eine der vielen Yogaübungen verständlich machte, war ich endlich bereit mit einer neuen Perspektive, dieser richtigen Praxis auch Aufmerksamkeit zu schenken. Okay, bei der selbst praktizierten Meditation war es mir bereits bewusst, dass mir dies, INNEREN Frieden geben konnte. Beim Yoga war ich dagegen immer davon ausgegangen, dass die Selbstbeobachtung (Introspektion) keinen friedfertigen Prozess der Projektion meines Selbst zuließe. Da ich ja im Allgemeinen meine Schwierigkeiten habe, mich in völliger Ruhe auf das Nichts zu konzentrieren und ich dieses immer mit den vergangenen Haftbedingungen verglich. Denn die Zellen wurden bei jeder “Klausur” von mir zu einem Medium der Schlechtigkeit und Ungerechtigkeiten, die mich irgendwie auch mit dem Weltelend verbanden. So war es mit der erweiterten Betrachtung der Meditation doch völlig anders.

               Nun bekam ich jedoch Einblicke in die Hohe Kunst des Yogas und musste mein eigenes Bild revidieren. Ich musste es zunächst in seiner Fülle isoliert betrachten, denn ob nun Yoga, Meditation, Hypnose oder Alphawellen u. a. scheint es doch in Wirklichkeit, sieht man/frau von den einzelnen Unterschieden ab, was von dem Lehrer, Guru, MALA oder Schamanen abhängig ist, wie man/frau selbst damit zurechtkommt. Nach allem was ich nun davon begriffen habe, kommt Mann/Frau durch sie zu einer tieferen Erfahrung. Diese Erfahrung besteht in einem Zustand, in dem wir völlig ruhig werden und wo sich die Lebensenergie entfalten lässt, sodass auf Seele, Geist und Körper heilend eingewirkt werden kann. Indem wir IN uns hineingehen und mit uns selbst in Berührung kommen, können wir zu diesem Zustand gelangen.

               Die einfachste Übung scheint wie bei allem, auch die jeweils Beste. Bei jeder Harmonie in uns selbst und der Verbindung zwischen Seele, Geist und Körper ist es letztendlich wichtig, dass wir mit unserem Körper zunächst ins “Gespräch” kommen, um für ihn, also uns, das Beste überhaupt herausfinden zu können. Da ist es wichtig ganzheitlich zu denken und die Vernetzung zu verstehen. Diese Begriffe sind für die sich entwickelnde Bewegung der ganzheitlichen Medizin von zentraler Bedeutung. Vernetzt und ganzheitlich vorzugehen heisst, einen Menschen nicht als eine komplizierte neurochemische Maschine zu begreifen, die analysiert und verstanden werden kann (nein muss) und dann in Einzelteile zerlegt wird. Denn ganzheitlich und vernetzt konnten wir nun lernen, ist der Mensch mehr als die Summe seiner Teile, weil es stets beides ist, Geist und Körper, Verstand und Gefühl, also auch mit der Seele eine Einheit, die nicht auseinander gebrochen werden darf, ohne dabei das Wesentliche zu zerstören.

               So ist Yoga ein Übungsweg, der den ganzen Menschen ansprechen möchte. In vielen Jahrhunderten der Erfahrung ist auf diese Weise ein einzigartiges Übungssystem entstanden, dessen Ziel die Harmonie von Körper und Geist ist. Yoga möchte den jeweiligen Zustand verbessern, stabilisieren und zum Wohlfühlen beitragen. Wird allgemein von Yoga gesprochen, ist meist das Hatha-Yoga gemeint. Aber auch beim Hatha-Yoga haben sich wieder einige besondere Arten herausgebildet, die spezielle Schwerpunkte setzen. Dabei geht es im Yoga nicht, jemanden in eine festgelegte Form zu pressen, sondern sich den Fragestellungen und Möglichkeiten des einzelnen Menschen auszurichten. Ferner gibt es noch drei weitere grosse Formen des Yogas, neben dem Hatha-Yoga dem Körperyoga, das Mantra-Yoga als Lautyoga, das Laya-Yoga bezieht sich auf das Chakrayoga und das Raja-Yoga ist das geistige Yoga. Das Letztere gibt die Möglichkeit und Technik, die Kundalinikraft zu wecken. Nebenher wird noch das Bhakti-Yoga, das die innige Liebe zu Gott stärkt, sowie das Karma-Yoga, welches gutes Handeln ohne den Wunsch auf Lohn übt, praktiziert. Beim Raja-Yoga, welches auch Königsyoga genannt wird, kann über das Tao die Energie der geistigen Sexualität aufgenommen werden, welches sich mit der Energieeinwirkung der Sonne und bestimmten manuellen Techniken an sich selbst, auch den Genitalbereich befriedigend einschließt. Dabei wird der Kreislauf zwischen Kopf und Genitalbereich hergestellt. So verbindet aber auch die Kundalinilinie das Denken, Fühlen und Sprechen miteinander.

              Soweit mein geistiger Austausch mit unserem buddhistischen Lehrer und inzwischen hatte Dirk eine kleine Anzuchtecke für unsere Hänflinge gemauert und verglast. Denn der erste Samen der Marihuanerpflanzen war bereits angegangen. Da es allgemein draußen noch gelegentlich zu stürmisch war, und gerade die Nächte noch starke Kühle versprachen, schien unser Mini-Gewächs-Haus Erfolg zu versprechen. Die ersten Kartoffeln hatten auch schon ihre Bestimmung, ferner gab es einen neuen Wasseranschluss zum Gießen für die Feldarbeit. Nebenher feierten wir still und in harmonischer Ruhe, unseren 6. Hochzeitstag, der meiner Frau und mir, nach den letzten Jahren in denen wir uns geistig schon voneinander verabschiedet hatten, völlig neu und ganz fantastisch vorkam. Mit grosser Dankbarkeit genossen wir die Zeit, die uns zusätzlich geschenkt wurde.

               Die Arbeit auf dem Acker ging zügig voran und so war bereits in den ersten Märztagen das Feld bestellt. Mit Kartoffeln, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Radieschen, Kohl und Salaten. Mich übermannten des Nachts noch einige wenige Schüttelfrostattacken, immer wenn ich mich bei der Gartenarbeit, die bei mir persönlich ja eigentlich nur aus der Bewässerung bestand, übernommen hatte. Aber, allgemein ging es mir doch schon wieder relativ gut und viel besser. Nebenher durfte ich für einen Berliner Kunstmaler die Biographie schreiben und seine zahlreichen Werke, mit entsprechenden Kommentaren und Kurzerklärungen ausstatten. Eine sehr freudige Arbeit, wobei mir bewusst wurde, wie mir doch das Schreiben fehlte. Immer wenn ich mich schriftlich betätigen konnte, dann war ich ausgefüllt und äußerst zufrieden. So schrieb ich zunächst wieder einmal eine fremde Biographie, bevor ich zu diesem Buch fand - woran ich weit über zwei Jahre arbeiten sollte.

               Allerdings war auch das Thema der Bilder genau mein Genre, da sie an die Mythologie des futuristischen Surrealismus angelehnt, einen sehr eigenwilligen Stil beinhalteten. Eine traumatische Darstellung der industrialisierten Zivilisation mit bizarren Kobolden, Hexen und utopischen Gestalten, die in apokalyptische Szenarien verstrickt, von der Leinwand erstrahlten. Ähnlich malte auch Gjin (von Mora), über den (die) ich bereits erzählte. Es war so irgendwie zwischen Dadaismus, Surrealismus und Naivmalerei mit Fabelwesen einzuordnen und heutzutage doch häufiger anzutreffen - es ist zu allgegenwärtigen Motiven mutiert. Bei vielerorts gezeigten Galerie-Eröffnungen mit deren Vernissage, war mir diese Art der Malerei ebenso geläufig wie “Arte povera” - das Schaffen aus gebrauchten Gegenständen Kunst zu gestalten. Die bekannte und phantastische Künstlerin Sola, die ebenfalls hier auf Ibiza anzutreffen ist, nennt ihre ähnliche Malerei „Magischen Realismus“.

               Kurze Zeit später bekamen unsere ersten Pflanzen im Garten noch weiteren Zuwachs von Brokkoli, Zucchini, Erbsen, Möhren, Rhabarber und Erdbeeren. Dabei lernten wir, dass es viele Pflanzen garnicht verkraften konnten, auf diesem Boden, mit dieser harten, eisenhaltigen Erde und mit diesem “versalzenen” Inselwasser, welches wir zum Teil aus der Stadtleitung erhielten, unter solcherlei Sonneneinwirkung zu gedeihen. Schließlich hatte ich mir meine Leishmania höchst wahrscheinlich über das ibizenkische Brunnenwasser geholt und ersichtlich gingen mit diesem Wasser später dann, mehr als die Hälfte aller Pflanzen wieder ein. Aber es war auch unsere Aller erste Gartentätigkeit, die wir ohne alle Grundkenntnisse pflanzten. Weder meine Frau, noch Conchy, Dirk oder ich, hatten zuvor mit solcherlei Arbeiten zu tun. Auch wenn Dirk im Schwarzwald auf einem Bauernhof groß geworden war, so hatte doch damals diese Tätigkeit in seiner gesamten Verantwortung sein Vater getragen. Da wurde zwar kräftig angepackt und geholfen, jedoch mit dem Wunsch in die “grosse weite Welt” zu ziehen, war eben nicht genügend Aufmerksamkeit vorhanden - womit Dirk auf Ibiza nichts einzusetzen hatte. Er war immer viel zu hektisch und zog sich dadurch auch öfter Verletzungen zu.

               Nun, im eigenen Garten hätte das fehlende Wissen gut gebraucht werden können. Das musste jetzt mit etwas Lehrgeld wettgemacht werden. Es schien jedenfalls ein lehrreicher Prozess. Auch wenn sich dies dann erst beim nächsten Pflanzen und Bestellen des Gartens erweisen konnte, ob es wirklich lehrreich war. Für uns alle eine bedeutsame Sache, die uns zusammenschweißte und uns neue Erfahrungen lehrte. Getreu dem Leitsatz von Laotse, “wer immer glücklich sein will, der werde Gärtner!”

               Jedenfalls erkannte ich das Glück als Bestimmung im Garten und konnte mit den Erfahrungen für meine Seele, auch meinen Körper wieder langsam aufbauen. Obwohl mich schon wieder die Mücken plagten und ich diesbezüglich, mit der Leishmania, meinen Horror vor den kleinen Stechgeistern hatte. Es kam mir vor, als schien ich ein Magnet für Mücken zu sein und unsere liebe Conchy versah mich gleich mit entsprechender Anti-Mücken-Baby-Creme. Ach, was täten wir nur ohne Conchy und Dirk. Gerade in dieser schweren Zeit erschien mir diese fürsorgliche Aufmerksamkeit meines Gesundheitszustandes gegenüber, als Segen der Nächstenliebe. Dabei ließ sich doch glatt neue Gesundheit entwickeln.

               Mit dem Luststreben nach den elementaren Dingen des Seins wuchs auch meine Kraft, mein Dasein wieder als höchstes Gut zu empfinden. Das sah und empfand ich mehr als karitativ und mit meinem wohlgepflegten Egoismus, sogar hedonistisch aufbauend. Voller Streicheleinheiten für die Seele und aus meinem früheren Leben überhaupt nicht bekannt. Denn bis zu dem Zeitpunkt an dem meine Frau und ich auf Ibiza Fuß faßten, wusste ich zwar um die mystischen, unsichtbaren Dinge zwischen Himmel und Erde, aber die Hektik des Überlebenskampfes war doch meist auf rationale Dinge gerichtet. So vermied ich es doch meist über Wahrnehmungen der übersinnlichen Art und der Liebe zu reden, da dies von der Masse der Menschheit missverstanden und ausgenutzt wird. Jetzt erlebte ich sie pur, mit unserer Freundschaft zu Conchy und Dirk. Ein wahrhaftig aufregendes Erlebnis.

               Wir lernen in der Wohlstandsgesellschaft doch nur, andere Personen zu übertrumpfen und die Überlegenheit uneingeschränkt gegen die gesamte Menschheit auszunutzen. Denn die moderne Sklaverei heisst heutzutage Kapitalfaschismus, der völlig materiell ausgerichtet ist und besteht aus Pseydodemokratie, die mit wahrer Demokratie absolut nichts gemein, noch das Ehrliche zu tun hat, da es sonst Volksentscheide geben würden und sich nicht einzelne “Politiker” anmaßen müssten zu entscheiden, was für andere GUT ist. Also, sich dabei dann sogar noch völlig a-sozial die Taschen mit Diäten stopfen. Da wollen sich doch die wenigstens mit esoterischen und neumodischen Möglichkeiten der Wahrnehmung befassen und der Ausdruck von Liebe wird sexuell missverstanden. Verbunden mit einer Art von Verfügungsgewalt. Dabei wird dann der “KILLERINSTINKT” gepriesen, wenn wir letzten Endes aus Eigennutz handeln, weil wir aus jeder Beziehung mehr herausholen wollen, als wir bereit sind einzubringen. Geschäftliches Denken tritt dann häufig mit in den Privatbereich, wo sich Investitionen lukrativ (amortisieren) vermehren sollen. Anstatt dabei andere Menschen zu beflügeln, wird uns gelehrt, sie zu beherrschen. All diese ganz normalen Machtbedürfnisse sind für mich nur in sofern interessant, dass sie Aufschluss über die Menschheit geben. Ansonsten ist es abstoßend und für mich völlig indiskutabel. Mich fasziniert Macht, selbstverständlich, als Formbegriff der Physik in der Position der Macht mit der Paranoia der Macht. Das Bedürfnis nach Macht existiert, weil es ein Ersatz für die Seele ist.

               Mir persönlich ist längst klar, was sich dabei wirklich abspielt. Aber ich muss mit meinem Umfeld und den Mitmenschen allgemein leben, denen das nicht klar ist und so wird man/frau selbst kalt, hart und erkaltet, um ja nicht aus der Rolle zu fallen. Meist darf dabei keine Geste zu aufmerksam, zu viel, kein Augenaufschlag zu intensiv sein, um nicht eventuell falsch verstanden zu werden. Ganz besonders schlimm ist es dann, wenn es sich um gegengeschlechtliche Bekanntschaften handelt, um Freundschaften zwischen Frau und Mann. Selbstverständlich auch teilweise völlig berechtigt, da im gesellschaftlichen Verhalten gelehrt wird, dass das weibliche Geschlecht für die männlichen Interessen missbraucht werden soll. Denn die Gleichberechtigung hat sich doch selbst in unseren Breitengraden noch längst nicht durchgesetzt. Wo sind die Frauen in Politik und Wirtschaft, die das mit mehr Nachdruck vollziehen? In einer völlig auf Männerwirtschaft ausgerichteten Kultur, bleibt das weibliche Wesen meist ein lustbezogenes Objekt der Phantasie, und ist selten als gleichberechtigter Partner akzeptiert. Das ist die Gegenwart und darüber hinaus haben wir uns noch nicht entwickeln können.

               Warum ist unsere Erde mit allen sozialen Strukturen im Elend? Weil doch die Mutterrolle und das Verständnis zur Hüterin des Lebens nicht ausreichend gefördert wird. Was unternehmen wir wirklich dagegen? Es ist traurig aber wahr, dass wir beispielsweise immer noch voraussetzen, dass ein Augenkontakt mit dem anderen Geschlecht, die Offenheit für sexuelle Avancen signalisiert, anstatt die Menschlichkeit in den Vordergrund zu rücken. Da werden Frauen, die sich durchzusetzen verstehen, als “Emanzen” diffamiert und auf diese Weise bleibt alles beim Alten. Mütter bringen weiterhin ihren Kindern ein falsches Verständnis der Selbstverständlichkeit mit veralteten Paradigmen bei und es wird vorgegeben, dass ein Mann sich schon von einem weiblichen Augenaufschlag ermuntert fühlen kann, und dies als sexuelle Aufforderung zu betrachten hat. Wenn dann Männer den Augenkontakt mit einer Frau aufnehmen, dann werden sie gelegentlich zu Lustmolchen degradiert.

               Aber glücklicherweise ist dies ein ausgehendes Zeitalter und kein allgemeiner (Paradigma) Grundsatz mehr. Auch wenn es noch viel zu häufig und oft anzutreffen ist. Die androgyne Revolution in der holographischen Allianz hat ein neues Potenzial der Verständigung geschaffen. Denn diese Verhaltensmuster sind ein großes Hindernis bisher gewesen und bedauerlicherweise lässt sich dies antiquierte Denken doch noch viel zu oft antreffen, was meine Frau und ich noch viel zu häufig bemerken müssen.

Es ist wohl meines Erachtens mehr intuitives Feingefühl notwendig, um auf den elementaren Energiefluss zu achten. Denn dann spüren wir auch, WEM wir offen entgegentreten können und bei WEM Zurückhaltung geboten ist. Es ist äußerst notwendig auf die eigene sexuelle Energie zu achten und ob sie sich auch angemessen ausdrückt. Auch hierbei hat unsere Gesellschaft ein großes Manko und es wird leider nicht grundsätzlich gelehrt. 

               Leider habe ich durch meine Vergangenheit auch damit gewisse Probleme, da sich mein Aussehen und Verhalten noch viel zu häufig mit meinem selbstbewussten Auftreten zeigt, was sich in Gesten, Mimik und Äußerlichkeiten öffnet. Das verlangt vom Gegenüber ebenfalls ein bestimmtes Selbstbewusstsein und Wissen über die elementaren Dinge, sofern ich mit meinen Auftritten nicht sogar abschrecke und ein relativ schlechtes Bild hinterlasse. Ob nun Frauen oder Männer, die meisten kommen mit mir nicht klar, da das Leben mich nun mal geprägt hat. Es ist für mich zwar belanglos, aber eindeutig hat es meine Frau einfacher, mit Begegnungen, die eine bestimmte Aussage und Botschaft für sie haben auszukommen.

               Auf menschlicher Basis entgehen uns (aber vor allem mir) so viele Erkenntnisse der Synchronizität, die die Bestimmung zwischen bewussten und unbewussten Notwendigkeiten der geistlichen Gegenstände vermitteln würden, wenn wir alle nicht maßgeblich durch das bisherige Leben geprägt wären. Da sind wir doch geführt vom ersten Blick und Eindruck und die Verbindung zu dem, was sich zeigt, und zu dem, was uns verborgen bleibt, lässt sich nur mit entsprechender Aufmerksamkeit finden. So bleibt die Acht(8)samkeit das oberste Gebot, um mit entsprechender Sensibilität, sensitiv auch wahrzunehmen. Da beginnen für mich dann auch die Spiritualität und das mediale Bewusstsein, mit der intensiven Reise für unser Leben. Es sind alles nur Lernprozesse, die nicht bei jedem zur gleichen Zeit, auf gewünschter Ebene vorauszusetzen sind. Es erfordert aber auch die Identität einer übergeordneten Linie der Vernunft, was schließlich ebenfalls einen Lernprozess beinhaltet. Selbstverständlich mit der Leidenschaft zum eigenen Leben, kann so die Lust zur persönlichen Lebensqualität gesteigert werden. Das verlangt aber auch ein großes Maß an Ehrlichkeit, den eigenen Schwächen gegenüber.

               Mit diesen Gedanken und Überlegungen bewässerte ich unsere jungen Sprösslinge, die sich bald überdurchschnittlich aus dem Boden bohrten. Eine optische Wohltat; was da so sprießt. Fast hörte ich die jungen Pflanzentriebe wachsen. So intensiv war mein Verhältnis zu diesem Garten und der Natur. Ein Verbund zwischen Körper, Geist und Seele, der mir emense Kraft gab. Diese Allianz mit den Elementen und der Natur. Freudig folgte ich meinen wilden geistigen Aktivitäten, die sich zu Ergüssen der Wahrnehmung komponieren ließen, wenn ich mit dem Gartenschlauch in der Hand den Boden wässerte, um den Pflanzen Kraft zu geben. Eine Befriedigung, wie ich sie noch nicht empfinden konnte.

               Da meine Bewegungsfreiheit noch stark eingeschränkt war, durfte ich auf diese Weise doch Veränderung und Bewegung spüren, die sich mir selbst verwehrte. Ein herrliches Gefühl. Ich war aufs tiefste dankbar, was auch gewiss meiner Gesundheit zugute kam. Denn nur Veränderung kann zur Gesundheit führen und Stillstand war für mich stets Krankheit. So spürte ich mein Zigeunerblut pochen. Aber ich musste mir meine Kräfte auch einteilen, denn sowie ich mich etwas übernahm, lag ich glatt zwei/drei Tage wieder zu Bett, um Schüttelfrost sowie Fieber zu bekämpfen und loszuwerden.

               Was sollte mir da anderes passieren, als dass ich einen Ausspruch von Laotse in die Finger bekam:

                   “Wenn du einen Ort zum Wohnen suchst,

               musst du wissen, wie du auf dem Boden bleibst.

               Wenn du deinen Geist kultivieren willst, musst du wissen,

               wie man in seine verborgenen Tiefen taucht.

               Wenn du mit anderen Menschen zu tun hast,

               musst du wissen, wie man freundlich zu ihnen ist.

               Wenn du sprichst, musst du wissen,

               wie man die Worte wählt.

               Wenn du regierst, musst du wissen,

               wie man die Ordnung aufrechterhält.

               Wenn du Geschäfte machen willst, musst du wissen,

               wie man seine Ziele erreicht.

               Wenn du dich bewegst, musst du wissen,

               wie man den richtigen Zeitpunkt dafür wählt!”

               Bei so viel vorhandener Weisheit fand ich meine eigenen Gedanken zu formulieren fast kleinlich. Aber alles zusammen, verhalf es mir die eigenen gesundheitlichen Schwierigkeiten doch besser für meine Gesundheit zu akzeptieren und ich war froh, dass die Menschheit solche grossen Geister hat und auch in der Vergangenheit schon hatte, die mir auf diesem Wege halfen, mich Selbst zu verstehen. Dann es überbrückt die eigenen Unzulänglichkeiten. Gerechterweise durfte ich mich fragen, was ich wohl sonst wäre, wenn nicht dieser evolutionäre Prozess der Menschheit, auch mich bis zu diesem Punkt getragen hätte. Die Kunst das Leben zu lieben ist Lebenskunst und dazu gehört wohl auch der Liebeskünstler. Und das war dabei meine ganz persönliche Erkenntnisreise, wobei ich meine Frau und Freunde fand, die mir dies ermöglichten. Wenn das nun keine Dankbarkeit verlangt, dann weiß ich auch nicht weiter als zu beten, dass mir das noch recht lange erhalten bleibt. Nämlich mein Leben.

               Ob mir nun der Geist der Pflanzen auf alchemistische Weise, so wie in der Spagyrik zu finden ist, dabei helfen wird, trotz der bekannten Diagnose, vielleicht 60, 70 oder sogar 80 Jahre positHIV zu überleben, das wird sich zeigen. Aber ich werde daran arbeiten. Denn dazu ist das Leben schon bisher viel zu interessant gewesen und es ist spannend, den weiteren Abenteuern entgegenzublicken.

               Letztendlich ist die Mittelalterliche, westliche Spagyrik mit der chinesischen und indischen Alchemie verbunden und in vielen Anweisungen sowie Erkenntnissen identisch. Das zentrale Anliegen der verschiedenen alten Weisheiten aus der Alchemie, die Spagyrik genannt wird, ist jedenfalls die Verjüngung des physischen Körpers, sowie die Verlängerung der Lebenszeit alssolche, mit alchemistischen Weisheiten. Da werden die unglaublichsten Geschichten berichtet, und zu den früheren Zeiten gab es bekanntlich auch noch keine Ärzte, sondern nur Schamanen, Kräuterfrauen und Barbiere, die den Stand der medizinischen Anwendung ausführten. So wie auch mein eigenes Leben die unwahrscheinlichsten Offenbarungen für mich bereithielt, so bin ich überzeugten Willens, diese herrliche Welt noch recht lange zu erforschen und zu studieren. Dabei kann die Schulmedizin nur in akuten Notsituationen helfen und ist auf allen anderen ganzheitlichen Betrachtungen absolut völlig unwissend und meist desinteressiert.

               Natürlich wusste ich dabei, dass ich zunächst die Verbindung zum Leben als solches vertiefen, wieder herstellen und somit heilen musste, um im weitläufigen Sinne vielleicht nicht gesund, aber dafür HEIL werden zu können. Dies hieße, mich nach dem Ganzheitsprinzip selber zu heilen. Auch wenn noch emense Erkenntnisse dafür fehlten, da meine Vergangenheit und das damit verbundene Leben bisher, für die Diagnose verantwortlich war und jedes Umdenken wieder seine Zeit benötigt. Aber auch das war auf mysteriöse Weise einer meiner verwerflichen Gedanken, die sich mit meiner selbst in die Hand genommenen “Erziehung” festgelegt hatten. Es war doch auf verschlungene Art mein Denken der Welt und mir selbst gegenüber, das Verhalten der Rücksichtslosigkeit meinem Körper und der damit verbundenen Gesundheit, sowie die bisherige Verachtung aller Lebenskraft der Natur entgegen, dass ich nun so offenkundig positHIV war. Ursächlich die verworrene Einstellung der allgemeinen Umstände nach meiner Geburt, deren sich meine Mutter bereits bediente und mein Leben nicht fördern wollte, sodass der besonders schwere Immundefekt, aus meiner Kindheit heraus zum Tragen kommen konnte. Aber auch das soll kein Vorwurf sein, sondern nur eine Feststellung.

               Dies sind Geschichten, die mir Anregung geben und wodurch ich lernen kann, selbst zu vergeben, oder, besser noch überhaupt die Vergangenheit loszulassen. So wurde ich doch erst durch all diese Erfahrungen, einschließlich der HIV und angeblich Aids-Diagnose dazu gezwungen, mein gegenwärtiges Leben symbolisch zu sehen. Das hat meine persönliche Energie gestärkt und mich wieder mit der Schöpfung verbunden. Nun half mir die Betrachtung der Veränderung in der Natur dazu, dies zu festigen, um für heilende Zwecke meines physischen Körpers zu nutzen. Meine Reise zum Mittelpunkt der Sonne ist dabei die Visualisierung der Lebensenergie. Meine Verbindung zum gegenwärtigen Naturbewusstsein, die Chance, die Schulmedizin Lügenzustrafen. Denn nun liegen der unermessliche Reichtum und die Gesundheit, die wir suchen und für die wir jede erdenkliche Mühe auf uns nehmen, um eine entfernte Aussicht auf Erfolg zu gewinnen, allein in unseren eigenen Händen. Die Probleme, die dabei erwachsen, sind die Meilensteine der Erkenntnis. Sie sind die Kunst, das Leben inhaltlich zu erfassen.

               Wenn wir uns nicht auf diese Reise begeben und die von der Gesellschaft, sowie dem Kulturkreis erachteten Voraussetzungen als gegeben hingenommen erachten, dann können wir darüber hinaus auch nicht die Herrlichkeit des Lebens finden. Auch das ausschließlich zielverhaftete Arbeiten und Hinstreben nach besonderen Erkenntnissen kann hinderlich sein, da die Dinge, die wir sozusagen “gewaltsam” anstreben, sich von uns entfernen. Nur das natürliche Streben nach Licht und Sonne lässt uns selbst, sowie alle Pflanzen gedeihen. Das nannte man/frau auch früher die königliche Kunst des Daseins. Dabei geht es darum, auf allen Ebenen des Daseins das zu entwickeln, was in der taoistischen Tradition als “absichtsloses Tun” beschrieben wird. Jede starre Fixierung auf ein Ziel macht es schwer, das Dasein in seiner lebendigen Bewegung zu erfahren und bringt auf diese Weise das Gegenteil dessen hervor, was eigentlich angestrebt wird. Das ist doch auch ein hinreichend bekannter Prozess bei Liebes- und Geldangelegenheiten mit dem Aspekt, den jeder Mensch gewiss schon selbst erleben durfte. Kennen wir dies nicht aus Beziehungen und Geschäften? Erzwingen wir etwas, dann lässt es sich nicht erreichen und entfernt sich immer weiter.

               Ferner dürfen wir uns nicht über unsere Ängste, Sorgen und Wunden definieren. Ich bin der Überzeugung, dass wenn wir dies tun, wir unsere physische und spirituelle Energie dermaßen belasten, sodass erst dadurch die meisten Krankheiten entstehen können. Es sind die Belastungen der kulturellen Gesellschaftstradition, der frühkindlichen Erziehung des Kulturkreises mit den irrationalen Realitätsfenstern und den daraus angenommenen Verhalten, in Trotz und unbewusster Angst, die die Weichen für mehr als 80 Prozent aller Krankheiten stellen. Was wir selbst dann allerdings daraus machen, das liegt in unserer Hand. Das Wissen darüber ist keine besondere Weisheit, jedoch muss es meistens erst geweckt werden, weil es von den gängigen Ritualen der gesellschaftlichen Normen vergraben wird.

               Es sind verheerende Belastungen, die uns meist durch das Leben führen, wobei sich dann im Laufe der Zeit auch alle möglichen und unmöglichen Beschwerden einstellen, die je nach Konstitution und physischer Beschaffenheit, gestärkt mit einer völlig gesellschaftsfähigen ungesunden Ernährung und Lebensführung, zu bedrohlichen Erkrankungen auflaufen. Wenn wir dann erst chronisch leiden, wird auf die wirkliche Ursache garnicht mehr zurückgeblickt und die momentanen pharmazeutischen Behandlungsmethoden legen dann das endgültige Bild fest, welches neuerliche Beschwerden und Leiden schafft. Nur damit Pharmaindustrie und Mediziner verdienen.

               Mit meiner neu gewonnenen Sinnlichkeit werde ich dem entgegenwirken. Da ich mit dem totalen körperlichen Einfall meiner Gesundheit, nun zu einem neuen Bewusstsein gelangen werde – und muss. So hat mich die Schöpfung durch die Umstände gezwungen, Erkenntnisse neu zu verarbeiten und den wirklichen Ursachen Beachtung zu schenken. Ich habe wahrhaftig allen Grund dankbar zu sein, dass das Leben so viele Überraschungen auferlegte und mir anhand dieser, auch Neue Wege zeigte. Dies verlangt ein ganzheitliches Denken mit dem gesamten Universum und ich hoffe, dass die Ignoranz der Schulmedizin endlich ebenfalls erwacht. Denn mit einem antiquierten Aspekt wird jedes noch so hoch entwickelte Wissen zu einem Handicap.

               Auch hierbei lässt sich erkennen, dass jede starre Fixierung auf ein Ziel es schwer macht, die bewusste Heilung mit lebendiger und ethnologischer Behandlung herbeizuführen. Umso fortschrittlicher unsere Schulmedizin wird, umso mehr Krankheitsfälle treten auf. Auch dort muss sich endlich aus der Erstarrung gelöst werden, um das Eigentliche, Angestrebte nicht immer weiter in den Hintergrund zu drängen. Denn bisher zeigt uns doch die westliche Schulmedizin nichts weiter, dass das Gegenteil dessen eintritt, was sie praktisch bezwecken will.

               Für mich hat Gesundheit viele Gesichter und dabei verlange ich, dass der Arzt vom Medizinmann und Schamanen lernt. Wenn Wissen nicht korrigiert wird, dann sorgen die Industriestaaten dafür, dass die Menschheit schon recht bald ausgelöscht ist. Es kann doch nicht an völlig irrigen Mustern festgehalten werden, nur weil es die Tradition verlangt. Was für ein Wahnsinn ist das? Oder ist es einfach nur absolute Faulheit der Studierten? Die Ignoranz schreit zum Himmel und zeigt uns die verheerenden Folgen in der Realität. Das lässt sich einfach nicht mehr anzweifeln. Denn es sind Tatsachen. Es verlangt ein Umdenken, denn ansonsten ist der Niedergang der Industrieländer, der sich heutzutage schon ganz deutlich durch die zahlreichen Konkurse, den Moralverfall, in Übereinkunft mit den Naturkatastrophen abzeichnet, weiterhin vorprogrammiert. Um dies übersehen zu wollen, bedürfte es einer Dummheit, der der menschliche Verstand längst entwachsen sein müsste, wenn nicht solcherlei Drogenkampagnen und Werbeumschlagplätze wie das Münchner Oktoberfest, eine feste Einrichtung für die Verblödung durch Alk der Massen jährlich zelebriert.

             Da halten dann völlig benebelt und verdummt, allein die unterbewussten Strukturen des Stammhirns noch an Traditionen fest, die von der Globalisierung überholt, uns bereits längst klar geworden sind, dass das schlicht und einfach “Verbrechen” am Volke sind. Hierbei möchte ich mich einmal bemühen dies näher zu erklären. C.G. Jung hat es bereits in seiner Archetypen-Lehre beschrieben. Da wurde es auch in den vergangenen Jahrzehnten schon von vielen Psychologen inspirierend weiter verarbeitet. Eine Hand voll der Archetypen sind beispielsweise; “das verletzte Kind”, der “Krieger”, “der Heiler”, “der Held”, die “wilde Frau” usw. die auch in unsere therapeutische Schulpsychologie eingegangen sind. Um den Patienten zu helfen, sind brauchbar Therapien eingeführt, die über die symbolische Choreographie hinter die sehr realen physischen Probleme schauen lassen. Aber keinerlei legaler Drogenumschlagplätze benötigen, wo jeder seine verkappte “Sau” ausleben kann, damit er andere Menschen mehr als nach den Umständen unbedingt notwendig belästigt und beleidigt. Allein nur symbolische Wahrnehmungen lassen uns erkennen, dass die wahre Krise darin liegt, uns zu zeigen, was wir über uns lernen müssen. Aber dies mit klarem Verstand und nicht mit dem Jubelschrei der legalen Drogenkultur. Für mich ist die deutsche Mentalität Abscheu in Reinkultur, was sich dann auch beim rheinischen Karneval zeigt.

               Die Werte verlagern sich und das zeigt uns auch der Zugang zum WWW (World Wide Web). Dies zu bemerken bedarf es keiner besonderen Intelligenz, dass sich die Macht der weltlichen Bedürfnisse rapide von einer physischen Kraft, zu einer des Denkens und der Energie mit Essenz, über die computerisierte Gesellschaft verlagert hat. Da bedeutete es über alle Grenzen hinaus, sich des Bewusstseins als fließende Lebenskraft vorzustellen und ihr gewahr zu werden.

               Sehr wichtig ist es dabei die Lebensphase zu akzeptieren, in der wir uns gerade befinden, auch bewusst zu leben und zu genießen. Wir vergeuden unseren Energieetat, wenn wir nicht negativ wie sowohl positiv vergangene Ereignisse hinter uns lassen. Wenn wir dies nicht können, dann belasten wir damit bereits alles Zukünftige und machen den Menschen zum niedrigsten animalischen Wesen. Und wie schon erwähnt, dies auch mit psychologischem Aspekt. Dabei ist dann Tatsache, dass wir uns mehr vor der Veränderung, als vor dem Tod fürchten.

Nun möchte ich dieses Thema nicht in allen Einzelheiten vertiefen, sondern nur auf HIV/aidsspezifische Aspekte richten. Vielleicht wäre an dieser Stelle auch von besonderem Interesse, dass das Dazugehörigkeitsgefühl des unbewussten Stammesbewusstseins, ähnlich wie die Archetypen bei C.G. Jung, also im weitläufigen Sinn auch der Kulturkreis als solcher, sich mit verantwortlich für chronisches und unheilbares Leiden macht. Nun kann uns die Gen-Forschung eventuell diesbezüglich weiteren Aufschluss geben. Jedoch soweit ist die medizinische Forschung noch nicht, denn obwohl wir heutzutage an einem Wissensstand angelangt sind, den die Menschheit noch niemals zuvor erreicht hatte, ist doch gleichzeitig die Hilflosigkeit bestimmter effektiver Behandlungsmöglichkeiten gegenüber dermaßen erschreckend, dass das gesamte medizinische Denken Überarbeitung verlangt.

               Alle unsere Energieschaltkreise werden bestimmt und beeinflusst von unseren Stammesältesten (Kulturkreis) wie Eltern, Lehrer, religiöse und politische Führer, die die illusionären Realitätsfenster festlegen. Das ist das Stammesglaubensmuster schlechthin und mittlerweile auch nachgewiesen. Dabei wird es als zweitrangig hingestellt, welche Bedürfnisse der einzelne Mensch, also wir eigentlich wirklich haben.

               Natürlich ist die Veränderung in unserer Wahrnehmung über unseren Platz in dieser Welt weitaus ernster, als es gegenwärtig zugestanden wird. Denn das Terrain macht die Krankheit und nicht die Bazillen oder das Virus. Hierin ist der Grundfehler der Schulmedizin zu sehen und wie schon erörtert, ist das ein ca. 150 Jahre altes Dilemma der allgemein anerkannten Bakterientheorie von Louis Pasteur – gegen Bechamp. Hinzu kommt, dass wir in unserem Kulturkreis es nicht als selbstverständlich empfinden, die Chakrenlehre in unseren Behandlungsablauf mit einzubeziehen. Hier hat die Hochtechnologie noch viel über ethnologische Betrachtungen zu lernen. Denn mir ist völlig klar, dass derjenige der ein Problem in seinem Inneren einschließt, es somit verdrängt, auch unweigerlich schwer erkranken muss. Lösen kann Mann/Frau solche Probleme nur, wenn wir sie nicht einschließen, sondern offen damit umgehen können.

               So ist HIV/angeblich AIDS auch absolut kein Gegenstand von rationalem Denken, sondern ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor unseres Kulturkreises. Da der einzigste Beweis (bis ins Jahr 2003) der vorgeblichen Krankheit der ist, dass Menschen an ihm sterben, die aber sowieso sterben, da wir nicht unsterblich sind. Warum, wieso und weshalb bleibt im Dunkeln und ist nach meinen Versuchen mit Ärzten darüber sachlich zu reden, gegenwärtig auch noch unmöglich. Auch wenn wohl dieser Tage erstmalig auch der optische Nachweis über den HIVirus erstellt wurde. Mal abgesehen von Afrika und Asien ist es in den westlichen Industrienationen eben nur überdurchschnittlich wichtig, an einem Patienten jährlich mehr als 20.000,- € zu verdienen, wenn ihm eine antivirale Medikation verschrieben werden kann. Ich glaube ohne weiteres, dass HIV/Aids, zumindest in den Anfängen, wahrscheinlich kein geplantes tödliches Spiel mit Menschen war. Auch wenn meinen Erkenntnissen nach, vieles darauf schließen lässt. Aber, solcherlei Diagnosen sind die logische Konsequenz aus einem eindimensionalen, monokausalen Denken und freien, ungezügelten, ethik- und moralfreien Spiel der Kräfte. Gesellschaft, Forschung und Industrie kümmern sich viel zu intensiv um die Anwendbarkeit von Wissen und viel zu wenig, um das Erkennen von grossen Zusammenhängen. So wird es jedenfalls auch von Michael Leitner und Prof. Duesberg belegt.

               Gerade Politik, Wirtschaft und Medien machen dies deutlich, dass sich die Verantwortlichen einen Dreck um die Konsequenzen ihres Halbwissens machen und sich skrupelloser Anwendungen bedienen, die sich selbstverständlich auch auf den medizinischen Bereich ausweiten. Um ihren Profit zu gewährleisten, wird sich der Koalition der Skrupellosen und Destruktiven angeschlossen. Erst die zukünftigen Generationen werden daran etwas ändern können und wenn ich mich mit jungen Studenten unterhalte, dann ist doch schon zu erkennen, dass das herkömmliche Bild ins Wanken gerät. Sie erkennen bereits die Notwendigkeit die Mechanismen auszuschalten, die darauf hinauslaufen, wirtschaftliche Interessen entgegen dem Lebensrecht künftiger Generationen durchzusetzen.

               Es ist für mich aber faszinierend, dass sich bei Krebs und Aids auf eine extrem pointierte Weise beinahe sämtliche Grundübel unserer Zeit widerspiegeln. Die Fortsetzung einer paranoiden Theorie von Pasteur, die allgemein darauf basiert, die Chemieindustrie Gifte entwickeln zu lassen, um über die “bösen” Mikroben hinaus schnell und bequem auch jedes Terrain zu massakrieren. Allein schon die systematische Vergiftung der Lebensmittel veranlasst folglich “Zivilisationskrankheiten” zu bekämpfen, die in gewissen Umfang eine Folge des religiösen Wahns sind, andere Einstellungen neben der Eigenen auszulöschen.

               Dieses Stammesdenken unseres Kulturkreises zu brechen, finde ich die wichtigste Aufgabe der als “unheilbar” Diagnostizierten. Hier liegt der Ansatz unserer Freiheit zu spirituellem Denken, um die negative Macht unserer Eltern, Lehrer, Politik- und Religionsführer, von persönlicher, zu symbolischer Macht umzulenken. Dabei ist die Chakrenlehre ein ganz wichtiger Bestandteil neue Erkenntnisse, mit der eigentlichen Aufgabe des Lebens zu verbinden. Ferner ist der symbolische Geist eine Quelle der Kraft und der Wahrheit, die, die mit ihm in Berührung kommen auch überleben lässt. Symbolische und unsichtbare Dimensionen des Lebens lassen sich dabei verknüpfen und ersichtlich aufzeichnen, sodass sich die tief verwurzelten Muster der Angst heilen liessen, wenn rechtzeitig an den Ursachen gearbeitet werden würde.

               Ich sehe jedenfalls meinen Ausbruch der vorgeblichen HIV-Erkrankung mit Vollbild, angeblich AIDS durch die Leishmania, als spirituelle Reise. Ein wichtiger Teil meiner Selbsterhaltung, der solange nicht durch medizinische Eingriffe geheilt werden kann, solange sich mein Geist nicht beginnt zu verändern. Die Diskriminierung meiner Männlichkeit im Kindesalter, die Außenseiterstellung in der Jugend durch Kriminalisierung und der daraus entstandene Geist meines Denkens, der keinerlei Verbindung zur menschlichen Gemeinschaft zuließ, ist mit der Abspaltung des Bewusstseins zu meinem kulturellen Kreis dafür ausschlaggebend, auch Krankheit als Teil meiner Lebensreise zu sehen. Dies ließ sich nur mit der unvermeidbaren Diagnose anregen. Da hätte kein anderes Leiden das gleich vollbringen können. Nun muss ich an meinem Geist arbeiten verstandesgemäße Grundlagen zu finden, mit der ich die notwendige Einsicht einer Veränderung praktiziere. Dabei entsteht die Schwächung des Immunsystems in den unteren drei Chakrabereichen. Auch soviel hatte ich schon gelernt und begriffen - nun musste ich es in die tägliche Anwendung umsetzen.

               Nachgewiesen ist dabei unser Stammesbewusstsein auch über unsere persönliche aufgebaute Betrachtung des Systems, mit den unteren drei Chakren verbunden. Das heisst mit anderen Worten, dass das Immunsystem für den physischen Körper genau das Gleiche ist, was die Familienbande und Stammesmacht für die Truppe leistet. Sind hier oder dort starke Defekte, treten krankheitsbedingte Umstände auf, die den Körper oder die Gruppe bedrohen, dann treten daraus unumstößliche Differenzen auf. Weil das Stammessystem mit unserem ersten, zweiten und dritten  Chakra in Resonanz steht, greift der in unserem System durch abergläubische Angstmuster hervorgerufene Stress, auch die physischen Systeme an. Wenn dabei keine Veränderung zugelassen wird, heisst es Vernichtung oder schwere Krankheit.

               Lassen wir uns einmal von dieser Wahrheit leiten, dies nicht persönlich zu nehmen sondern als Herausforderung zu betrachten, um unsere Krankheit als Kindheits- oder Beziehungstrauma zu sehen, ist mit der Diagnose ein erster Schritt bereits getan, um das gesamte Muster zu brechen. Denn was sollte dabei noch Weiteres verloren werden? Es besteht doch kein Risiko, diesen Standpunkt gründlichst zu prüfen.

               Machen wir uns dabei auf die Suche jene Dinge zu finden, die uns über diese Probleme hinwegtragen, dann haben wir die Macht auch heil zu werden. Also müssen wir Entscheidungen treffen, die dann Macht in unser eigenes System bringen. Dazu müssen wir aber zunächst eine Vorstellung von Glauben an uns selbst entwickeln, was wir tun müssen, um dem Geist in uns näher zu kommen. Wir müssen uns immer und immer wieder sagen, dass die Krankheit nicht das Problem ist. Dann stehen wir plötzlich dem Teil von uns gegenüber, der uns stets dazu veranlasst hat, sich geschlagen und voller Angst zu fühlen und dabei ist die Krankheit lediglich das Hilfsmittel, um sich ernsthaft diesen gesellschaftskritischen Schreckgespenstern zu stellen, bzw. durch sie uns ihnen zu entziehen.

               Unsere anerzogene Opferbereitschaft ist die Ursache für zellzerstörende Funktionen. Denn Angst beeinträchtigt den achtsamen Gebrauch unserer persönlichen Macht. Die Kombination von zusätzlichen Heilmethoden und Spiritualität stellt in Aussicht, Menschen effektiver dabei helfen zu können, sich von unheilbaren und chronischen Krankheiten zu heilen. So wie der Einblick in die Iatrik, Spagyrik, Kloster- und Ethnomedizin  die Gesundheit bis ins vorgerückte Alter zu erhalten und den Alterungsprozess zu verzögern verspricht, so spielen auch bei einem bereits begonnenen Krankheitsverlauf, die Gedanken und Emotionen eine wichtige Rolle, um die weitere Entwicklung entscheidend zu beeinflussen.

               Selbstverständlich kann mit so vielen Wahlmöglichkeiten, wie ich sie in diesem Buch als Ursache und Idee anrege, und somit plötzlich in unser Gesichtsfeld beziehe, eine Herausforderung der Heilung, wie ein neuerliches Chaos erscheinen. Dabei bleibt die Frage, welcher Welt der Leser nun vertrauen will. Die Welt, die uns gezeigt wird, ist ebenfalls nicht die Welt des natürlich Elementaren, sondern nur eine widernatürliche Illusion. Diese Essenz soll uns allgemein vorenthalten werden. Wir selbst müssen sie entdecken und ergründen und zu der eigentlichen Wahrheit finden.

               Es gibt natürlich viele Möglichkeiten unser spirituelles Wachstum zu erfassen. Die Kombination der Chakra-Lehre mit der Symbolsprache der christlichen Sakramente und der kabbalistischen Tradition ist gewiss die nützlichste und einfachste. Gerade weil es dazu sowie darüber zahlreiche Autoren versuchen zu beschreiben. So gibt es viele Systeme, die in ihrer eigenen Sprache veranschaulichen, wie der dynamische Fluss der Energie, dem menschlichen Körper Leben spendet. Die westlichen Systeme zeigen uns gerade, wie sie zu scheitern verstehen und aus den Östlichen können wir lernen, dass die universale Lebenskraft durch den Scheitel und die Chakras hinunter, unseren Körper nährt und mit den sieben verschiedenen Arten der Energie, von denen jede Einzelne für unsere körperliche und geistige Entwicklung unentbehrlich ist, die Elemente des manifestierten Lebens in acht Entwicklungsstufen bilden. Chakren werden in Lotusblüten oder Spinnrädern dargestellt, was im Sanskrit “Rad” oder “Kreis” bedeutet. Den hinduistischen und buddhistischen, metaphysischen Systemen zufolge, sind die sieben Chakras die Energiezentren des Astralkörpers, einer subtilen Energieebene, die neben dem physischen Körper besteht. Die Chakras sind also Verbindungsstellen zwischen Körper und Geist. Die Schnittstellen sozusagen, an deren Knotenpunkten es sich dann ergeben kann, dass sich die Verknüpfungen, die physisch und psychisch völlig widernatürlich sind, selbstverständlich in Krankheiten äußern.

               Damit entwickelt unser menschliches Bewusstsein eine neue Wahrnehmung, die gerade für unser Wassermann-Zeitalter charakteristisch ist. Wie schon beschrieben, stand das erste Jahrtausend dem Widder-, das zweite dem Fische-Zeitalter zugrunde. Nun entsteht damit die Vorstellung, dass wir unsere eigene Wirklichkeit erschaffen, über die uns dann das Wassermann-Zeitalter einfach als Erkenntnis zur Verfügung steht. Diese Energie treibt uns dazu an, alle Bereiche unseres Lebens zu ändern, vornehmlich diejenigen, in denen wir zu versklavten Abhängigkeiten von dem Vertrauten geworden sind. Wenn wir uns nicht vom Begriff der so genannten Krankheit trennen können.

               Während die Fische-Energie die Trennung von Kräften verkörpert, liegt der Wassermann-Energie dem Holismus zugrunde. Das heisst, dass wir ein immer grösseres Bedürfnis entwickeln, alle Dinge und Gruppen, sowohl von Gedanken und Menschen miteinander zu verbinden. Das ist dann die grosse holographische Allianz, wo es den Menschen dazu bewegt, das Leben durch die Linse der Einheit und nicht durch die Linse des Unterschieds und der Trennung zu betrachten.

               Das neue Zeitalter erweist sich als offen für eine gewaltige Bandbreite von spirituellen Traditionen und Praktiken. Diese moderne, mediale Spiritualität mit ihrer intimeren Beziehung zur Schöpfung, hat eine innere Leidenschaft entfacht, die über die Grenzen, der teilweise verlogenen kirchlichen Religionsbetrachtungen hinausgeht. Da mag Religion noch immer in der Hauptsache stammesbezogen sein, aber im Übergang vom Fische- zum Wassermann-Zeitalter beginnt sie, auf einer viel bewussteren Ebene und mit einer noch nie da gewesenen persönlichen Freiheit zu wirken. Die sexuelle (androgyne) Revolution, Frauen-, Black-Power, Antikriegsbewegung, die Gegen- und Drogenkultur bewirkten eine gewaltige geistige Veränderung, wobei natürlich auch der Fische-Geist ins Wassermann-Zeitalter reicht. Ebenso, wie der Widder-Zeitalter (Stammesgeist) nicht gänzlich aus dem Fisch-Zeitalter verschwunden war, werden wir noch eine Zeit lang mit den gestrigen Aspekten verhaftet bleiben. Aber ein Wandel ist in allen Bereichen ersichtlich, wobei sich dieses neue Glaubenssystem auf die Einheit von physisch, emotionalen, psychologischen und symbolischen Interpretationen stützt.

               Langsam dringen diese Prinzipien auch in die vorherrschende Schulmedizin ein. Die, die aber gegenwärtig betroffen sind müssen sich selbst befreien und den Erkenntnissen vorausgreifen, um nicht im Rad der Zeit von ewig Gestrigen schuldbewusst zugrunde zu gehen. Denn wir vergessen aus unserer schnellebigen Zeit heraus, dass jede Form von Entwicklung ein äußerst langsamer Prozess der Erkenntnis ist und für den Aufbau eben so viel Zeit benötigt, wie lange es gedauert hat es in dieses alte fatale Paradigma zu führen.

               Der Ausdruck der Chakren ist die Sprache der Energie und das müssen wir nun lernen, diesen Energieausdruck zu begreifen. Wir müssen zukünftig aber auch die Fähigkeit entwickeln, die drei Formen der Macht  - stammesbezogen, persönlich und symbolisch – die sich während des Widder-, Fische- und Wassermann-Zeitalters entwickelt haben, in unser Dasein zu integrieren, weil sie alle gleichzeitig in uns am Werke sind. Dies müssen wir zu akzeptieren lernen. Dass wir auch die sozusagen unsichtbaren Dinge für unsere Augen, mit in alles Geschehen einflechten und berücksichtigen.

               Alles zusammen ist dann Geist-Gewahrsamkeit des Buddha- oder Christusmenschen in Vollendung und dabei dann auch geistige Präsenz. Wir sind erst dann wirklich auf das all umfassende Dasein vorbereitet, wenn wir Geist und Wirklichkeit endgültig erkannt haben und die Seele mit dem Körper verbinden. Jede Zukunft hat dabei die ursprünglichen Muster der gesamten evolutionären Entwicklung und bringt keine Fehler, solange sie sich um das Gute im Leben bemüht. Aber der richtige Ursprung ist die Quelle, um die gewünschte Richtung zu nehmen. Um die richtige Zukunft zu erreichen, braucht man/frau auch die richtige Vergangenheit und die hat in unserer technokratisch, bürokratischen Zivilisation ihre wahre Verbindung verloren. Unsere Kultur heutzutage hat die Verbindung zu einer positiven Vergangenheit eingebüßt, sie hat ihre Wurzeln verloren und damit auch ihren Sinn. Es sind Informationen, die unsere Welt auf vielen verschiedenen Ebenen für uns bereithält. Denn die Information schlummert als Urahnung auch in heute lebenden Menschen und es ist der positive Lebenswille, aus dem wir durch die Schöpfung selbst kommen. Leider wird sie noch immer teilweise systematisch in ihrer Erinnerung bekämpft, obwohl es der Keimling für die Entstehung neuer, gewaltfreier Kulturen ist, was natürlich von den Herrschenden auch heutzutage, noch gewünscht noch gewollt wird.

               Das neue Zeitalter wird es aber reflektieren und wird in der geistigen Einheit des Erwachens dann vielleicht auch wieder ein Goldenes Zeitalter, dass die Zivilisation mit Göttinnenkultur einer weiblichen Hüterin des Lebens anbetet und zu manifestieren weiß. Wo kein Geschlecht vorherrscht und die soziale Interaktion im Allgemeinen partnerschaftlich und kooperativ verläuft. Da Liebe nichts als Liebe aus sich selbst heraus ist.

               Ist es da nicht unwichtig, ob wir dieses Paradies zunächst als Vergangenes vor uns sehen, oder als das darauf folgende Paradies der Zunkunft wichtig ersehen, erkennen und uns selbst erschaffen müssen? Aber wir haben die Information, die im Schöpfungscode angelegt und enthalten ist, um ihn zur Verwirklichung einer vollkommenen Welt nötig anzuwenden, müssen wir sie eben in uns selbst entdecken. Das finde ich jedenfalls als Geschenk meiner Erkrankung. Der Genuss dieser Erkenntnis gilt als höchstens Gut für mich und ist somit hedonistisch.

Vielleicht sagt ein medizinisch interessierter Mensch nun, dass das eine typische Epikrise ist, und bei einer abschließenden Beurteilung eines abgeschlossenen Krankheitsverlaufs wie bei mir, vielleicht sogar richtig. Ich halte dem aber entgegen, dass das meine persönliche Einstellung bleibt – denn mit dem Luststreben meines Bewusstseins fühle ich mich damit nicht mehr krank, sondern mehr als Epikureer.                              

 

Habe Achtung vor deiner Denkkraft! Auf sie kommt es einzig und allein an, dass in deinem Geist sich nicht eine Meinung festsetzt, die mit der Natur und der Organisation des vernunftbegabten Wesens im Widerspruch steht. Sie ist es, die Festigkeit des Geistes, Anpassung an die Menschen und gehorsam gegen die Götter in uns zu wirken verspricht.

 

Marc Aurel

 

 

 

 

   

 

     

DEDUKTION

XXVIII. - Kapitel:

                              Die Ableitung des Besonderen aus dem Allgemeinen ist meine ganz persönliche Methode, dies Debakel des Zusammenbruchs der westlichen, konservativen Systemstrukturen, in diesem Kapitel noch einmal genau auszuleuchten. Im engl. Sprachgebrauch heißt:  “get even with dedukt”, mit jemand abrechnen zu wollen - und die daraus folgenden eigenen Gedanken betrafen mich Selbst und nachhaltig auch mich persönlich – also, mein existenzielles Dasein. Da meine HIV/angebliche Aids-Diagnose ebenfalls eine neuzeitliche vereinfachte Krankheitsbezeichnung von inkompetenten Schulmedizinern ist, und aus dem Zivilisationsprozess, der denaturalisierenden medizinisch, technischen Errungenschaft entstand, liegt es mir fern, die westliche Welt zu glorifizieren.

Es ist nur das Besondere aus den allgemeinen Missständen unserer Welt. Da dabei die Afrikaner nachweislich und vorsätzlich infiziert wurden und ich die Ursache nicht genau lokalisieren kann, ist es einfach auch meine Pflicht in der Gesellschaft darauf hinzuweisen, uns alle entweder richtig versorgt zu wissen oder theoretisch einen Schadensersatz zu fordern. Obwohl ein “verpfuschtes” Leben nicht mit finanziellen Mitteln aufzuwerten geht.

 

               Mit meiner Selbsttitulierung debtor (dr), maße ich es mir an, nicht nur den Mythos HIV/Aids anzuzweifeln und sogar zu behaupten, dass das ein Wirtschaftsfaktor für unsere denaturalisierende Menschlichkeit ist, mit dem die Krebsforschung finanziert, oder aber bestimmte Menschengruppen stigmatisiert und ausgesondert werden sollen. Denn ansonsten könnte mir kein angeblicher Facharzt der Bejamin-Fränklin-Klinik androhen, meine medizinische Versorgung abzulehnen, wenn ich die Medikamenten-Kombi-Therapie nicht einnehme. Damit wird vielmehr bewiesen, dass die Ärzte über die Pharmaindustrie ihre Prozentualvergütung mit der Verabreichung der “tödlichen” Tablettenverabreichung erhalten und dies somit also die Notwendigkeit beinhaltet, dass über diese Diagnose akademische Ignoranz und Dummheit zu einer ausgesonderten Minderheit geführt wird. Denn vorrangig ist nicht unser Körper, sondern unser Bewusstsein infiziert.

So wie es bereits Dr. med. Heinrich Kremer definierte, dass AIDS eine Allgemeine Intellektuelle Denk Schwäche darstellt und von der Pharma als Profitbestreben betrachtet wird. Des Weiteren ist meine eigene Diagnostizierung Beweis genug - denn mein Immundefekt (wie schon ausführlich beschrieben) besteht bereits seit mehr als 44 Jahren – und ich bin daran noch nicht gestorben.

               Es ist einfach nicht mehr akzeptabel, dass unsere gesamte Umwelt einschließlich der Nahrungsmittel vergiftet sind und die Krankheiten, die dadurch entstehen, dann wiederum mit verheerenden pharmazeutischen Giften behandelt werden sollen, nur um Fragmente der wirklichen Ursachen über die Medien ins Licht der Öffentlichkeit zu zerren und in ihren Aussagen zu verfälschen, damit Angst und Schrecken verbreitet wird.

               Die Verantwortung für eine gesunde, heile Welt liegt in unserer aller Hand. Jeder einzelne Mensch ist für die Erhaltung der Welt verantwortlich und das kommerzielle Interesse an vernichtender Gewaltverbreitung der Industrieinteressen ist langsam überholt. Die Prozesse der amerikanischen Zigarettenindustrie, die schädigende und süchtig machende Stoffe in ihren Tabak mischen, ist eigentlich ebenfalls Beweis genug, dass das wahrscheinlich doch auch in Deutschland nicht viel anders gehandhabt wird. Es ist längst nicht mehr rechtens, dass die meisten Medien die lebenswichtigen Gesundheitsinformationen im Interesse der Pharmaindustrie blockieren können.

               Laut Statistik sterben jährlich 16 Tausend Menschen an Medikamenten - und das ist doppelt soviel wie im Straßenverkehr. Dabei gibt die Pharmaindustrie jedes Jahr über 20 Milliarden € für die Bewerbung ihrer Symptom-Präparate aus und der Werbetat ist mit 34% der Ausgaben, doppelt so groß wie die der Forschungsausgaben. Das sind alles unhaltbare Tatsachen und als kriminelle Intensität und Machenschaften zu bewerten, die immer häufiger sogar von offiziellen Stellen bestätigt werden.

               Da wird vonseiten der Medien und Pharma-Industrie, bewusst Angst und Unsicherheit gegenüber dem Gebrauch von Vitaminen, Mineralien und anderweitigen Natursubstanzen geschürt, um dann, unter dem Vorwand des Verbraucherschutzes, Vitamine und andere Natursubstanzen gesetzlich verbieten zu lassen. Mir ist dagegen nicht bekannt, dass Todesfälle durch Vitamine, Mineralien, Aminosäuren und anderweitiger Naturheilverfahren aufgetreten sind. Dagegen weiß ich aber sogar aus der Selbstbetroffenheit heraus, wobei mir anderweitige Informationen und Statistiken Bestätigung geben, dass jedes Jahr weltweit hunderttausende von Menschen an den Folgen der Nebenwirkungen der Pharmapräparate sterben und diese Epidemie (synthetisch und künstlich erzeugt), die inzwischen zur vierthäufigsten Todesursache in den Industrieländern geworden ist, mit den Gesetzen durchgesetzt wird. Die Quelle dieser Information ist the Journal of the American Medical Association – und keine Hoax (Falschmeldung) aus dem Internet.

               So wissen wir auch laut des Bundesgesundheitsamtes Berlin, dass 80% der Pharmapräparate keinerlei Heilnachweis haben und lediglich Symptome dämpfen, also die Ursache der Krankheiten selbst nicht bekämpfen können. Trotzdem werden sie verschrieben und angewandt und müssen zulasten der betroffenen Bevölkerung, der Krankenkassen, sowie vom Steuerzahler und der öffentlichen Hand beglichen werden. Stiftung Warentest hat nachgewiesen, dass sogar von den 80 % überflüssiger Medikamente noch rund 40 % (zusätzlich sogar), schädigende Wirkung haben. Trotzdem bleiben sie einmal zugelassen lange Zeit erlaubt.

               All diese Tatsachen, die absolut nicht zu bestreiten gehen, sind in meinen Augen mehr als Betrug und unter bestimmten Umständen sogar ganz offizielle „Tötungsabsicht“ – Euthanasieprogramme, wie ich es nenne. Somit ein legales staatliches „Euthanasieprogramm“ – siehe amerikanisches Muster. Ein offensichtlicher Krieg zwischen Arm und Reich, der die private und kommerzielle Gewalt des Machtpotenzials unserer Industrienation aufdeckt. Das sind dann die eigentlichen Gefahrenherde der gesundheitlich und sozial Unterdrückten. Statt Aufklärung, werden zweideutige Medikamente verschrieben, die anstatt gesund, noch kranker machen. So ist über das Bundesgesundheitsamt und anderweitiger ausreichender Studien mittlerweile hinreichend nachgewiesen, dass das Präparat AZT (Hauptbestandteil der Medikamente bei HIV/Aids) bei längerer Einnahme Langzeitschäden verursacht, die von Muskel, Organ- und Knochenschwund, bis hin zu Lähmung, Gehirnschäden und dem Tod führen. Trotzdem wird es weiterhin gepriesen. Wer gesundet nun wirklich daran - profitieren, können dabei nur die Bankkonten der Hersteller und Verantwortlichen, die nebenher sich die Taschen stopfen?

               Aber auch das ist im engeren Sinne nicht mein Thema, da es als solches nichts an meinem persönlichen Gesundheitszustand verändern wird. Weitläufig muss es selbstverständlich mit erwähnt werden. Gerade weil ich weiß, dass das Leben das Resultat meines Geistes ist. Denn schon im buddhistischen Glauben heißt es:

“Was wir heute sind, kommt von unseren gestrigen Gedanken her, wobei unsere gegenwärtigen Gedanken unser morgiges Leben gestalten werden!"

Natürlich höre ich von Kritikern meiner hier aufgeschriebenen Gedanken schon, dass diese Äußerungen mit Angaben über Statistiken verfälscht und nicht realistisch sind und dass der trickreiche Virusnachweis bei HIV/Aids, eine einwandfrei belegbare Tatsache, für manchen der Irrtümer nicht zugeben will, nur einem kranken Gehirn entspringen könne. Aber gerade diese haben wahrscheinlich noch nicht begriffen, dass das Ganze eben mehr ist, als die Summe seiner Teile...

Diese Kritiker werden auch daran festhalten, dass es für chronische und unheilbare Krankheiten keine untauglichen Tests gibt und illegale Medikamente gar nicht erst auf den Markt gebracht werden. Alles Lüge - sage ich, denn die Tatsachen beweisen Gegenteiliges. Denen kann ich nämlich nur erwidern, dass selbst Falschgeld aus den Banktresoren zu entwenden geht. Auch wenn ich die gleichen Konservativen sagen höre: „was ist das doch für ein Spinner, weil ich die Kapitel-Überschriften mit Fremdwörtern versehe und meine tatsächlichen Darstellungen, nur einem “kranken” Gehirn entspringen mögen“. Vielleicht, aber wer und warum bin ich denn diagnostiziert? Und ohne diesen Fremdwort-Input könnte ich keine kreativen Gedanken zum Schreiben zusammenbekommen, da es schöpferische Eingaben sind, an denen ich selbst nichts ändern kann, da sie eine Fügung der universellen Kraft sind. Denn ich schreibe nicht nach schriftstellerischen Techniken, sondern aus der Inspiration des Bauches heraus – so wie ich meine Eingaben erhalte. Da wird meine Hand von der schöpferischen Kraft geführt und die Kapitelüberschriften sind inspirierende Träume meines Unterbewusstseins, die ich in fest umrissenen Kapiteln bereits zuvor visualisiert bekommen habe  -  also assoziierte Worte mit komprimiertem Inhalt, den ich jeweils nur noch im komplexen Text, und schon zuvor in meinem Kopf hatte. 

               Aber ohne meine Gedanken und Inspirationen wäre ich nur ein “Handwerker” und kein ausführendes Organ der universellen Kräfte, da könnte ich noch nicht einmal Blumen gießen und ich finde die Pflege der uns anvertrauten Gewächse ebenso wichtig, wie meine Gedanken zu und über meinen PositiHIV-Verlauf; einer Diagnose, einschließlich aller Fremdworte, die mir dann ohne richtiges Fundament und Vorbildung, mich in eine Situation der Hilflosigkeit treiben würde. So formuliere ich meine Ansichten auch in gleicher Form weiter – führe Visionen aus und schreibe nur Gedanken auf. Da ist es wichtig Menschen, die sich weniger Gedanken machen, gerade solcherlei Informationen näher zu bringen. Und es ist ebenso meine höchst persönliche Aufgabe, wie die Verantwortung für Tiere und Pflanzen zu übernehmen, die mich einen kurzen Lebensabschnitt begleiten und weshalb ich für sie Verantwortung habe. Ebenso versuche ich es beim Schreiben - Achtsamkeit und Verantwortung zu üben.

               Eine Verantwortung, die ich somit spüre, die ich obwohl ich nach Aktenlage als kriminell eingestuft werde, die vielen Jahre meiner Aktivitäten als Body-Guard und Security-Tätigkeit bei Pop, Rock and Roll und Teckno-Konzerten, mir erarbeiten musste, da ich dies nicht von hause aus kannte. Denn das sind doch alles gemeinsame Geschichten, die mein Denken prägten. Eine Verantwortung für die Menschheit zu tragen ist eine der Aufgaben, um die wir nicht drum herumkommen – und die wesentlich mehr Menschen tragen müssten. Ohne Verantwortung, haben wir das eigene Leben nicht verdient. 

               Es sind Wahrheiten wie Michael Leitners Buch “Mythos HIV” und ebenso wenig zu leugnen, wie andere Wirklichkeiten, die uns nicht aus der öffentlichen Meinung basierend, vorgegaukelt werden. Da werden Lügen verbreitet und vor allen Dingen die katholische Kirche ist darauf spezialisiert, Verruchtheit und Verbrechen zu akzeptieren, wenn sie dann anschließend den voyeuristischen Ohren im Beichtstuhl, Vergebung heuchelt. Auch wenn dem Gegenüber, anderweitige Meinungen vertreten werden, ist für mich auch das von Wichtigkeit, was sich zwischen den Beziehungen, Himmel und Erde, sowie Religion und Politik abspielt. Denn es gibt eindeutig mehr als nur das Sichtbare. Grade das belegt doch auch ganz offensichtlich das Verhältnis zwischen unwissender Bevölkerung und Pharmakonzernen.

               Da scheinen Bücher wie HIV & AIDS von Gölz, Mayr, Heise im Urban-Fischer Verlag ebenso wichtig zu sein, sie sind aber der medizinische Standpunkt einer eingeschworenen Medizinerlobby, die von mir aus doch eine sehr differenzierte Betrachtung findet. Denn selbstverständlich ist unsere westliche Zivilisation längst an dem Punkt angelangt, wo letztendlich bei absolut jedem Menschen irgendwelche Krankheiten zu finden sind. Der Einfachheit einfach aus jedem Phänomen eine angebliche AIDS Diagnose zu erstellen, ist schon ziemlich unverschämt. Obwohl ich bemerken muss, dass das vorgenannte Buch (von Gölz, Mayr, Heise) eines der besten und umfassend Ausführlichsten ist.

               So muss zunächst überhaupt erst einmal der Mut zur Wahrheit, Ehrlichkeit und Heilung entdeckt werden, was, wie gesagt in unserer Doppelmoral geprägten Gesellschaft, nun mal absolut nichts mit Gesundheit zu tun hat. Im Wesentlichen bleibt dabei dann auch noch zu berücksichtigen, dass nicht jeder Kranke auch wirklich wieder gesund werden will, da sich mit der Krankheit im Unterbewusstsein ein Umstand manifestiert hat, der ihr/ihm als Betroffenen endlich eine gesellschaftliche Stellung, Akzeptanz und Fürsorge angedeihen lässt, auf die sie/er zuvor vielleicht verzichten mussten. Dann heißt nämlich Krankheit auch Macht und Aufmerksamkeit und Gesundwerden würde Veränderung verlangen. Es würde mit Verlustängsten eingehen. Das kann ebenfalls Angst machen, beunruhigen und den gesellschaftlichen Stand bedrohen, da dadurch die bemitleidenswerte Stellung eingebüßt wird. Beste Beispiele ließen sich gewiss bei Studien mit Placebo-Effekt finden. Aber auch dies sind weitreichend noch völlig unerforschte Gebiete der medizinischen Aspekte.

               Nur eins kann ich mit Gewissheit und aus eigener Betroffenheit konstatieren, dass ich bisher noch keinen Arzt (schulmedizinisch praktizierend) gefunden habe mit dem ich über solcherlei Betrachtungen und Erkenntnisse korrekt reden konnte. Geradezu kriminell sind verschiedene Standpunkte im klinischen Bereich. Da gibt es sogar Ärzte, die so unwissend sind, dass sie behaupten, die Ansteckungsgefahr wäre nicht gegeben, wenn bei HIV/Aids eine medikamentöse Behandlung mit antiviralen bzw. retroviralen Medikamenten (AZT) vorliegt. Und Erste Hilfe Notdienste aus diesem Grund abgelehnt werden können, da solche Patienten in ihrer Verantwortungslosigkeit die Mediziner gefährden würden. Ja, auf solcherlei dubiose Weise kann dann ein Betroffener ebenfalls dazu gezwungen werden, die tödlichen Pharmacocktails zu schlucken, nur um der Medizin (Aidsfabriken) dann die Rechtfertigung einer Aids-Diagnose zu geben und die Diagnostizierung aufrecht zu halten, und das finde ich als Verbrechen. Sich aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit eine Meinung zu vertreten und sich anzuschließen, die zwar wieder einmal die öffentlichen Irrtümer punktuell klarstellt, aber trotzdem auf Kenntnislosigkeit basiert.

               Wenn ich solche Aussagen von einem Oberarzt der Universitätsklinik des Benjamin-Franklin-Klinikums in Berlin höre, dann muss ich mich schon fragen, was solche Klinik für einen Lehrauftrag hat und in welcher Form sie von den 250 Milliarden Euro der weltweiten Milliardenmärkte der Pharmaindustrie profitieren. Dabei ist doch über die Medien bekannt gemacht worden, dass der mächtigste Industriezweig der Erde über 2 Milliarden Euro dafür ausgibt, um die Ärzte mit Geld und Geschenken zu motivieren, damit die teilweise nutzlosen Präparate, allein nur zur Symptombekämpfung Anwendung finden und der Wegbereiter für weitere schwere Krankheiten sind. Wobei dies nur eine der menschenfreundlichen und harmlosen Überlegungen ist. Aber was will man/frau auch in einer Klinik erwarten, wo ein Dutzend an Fachärzten, noch nicht einmal einen Leistenbruch diagnostizieren können und das ist ja schließlich ebenfalls mein selbst Erlebtes gewesen. Was will mir dann so ein “Fachidiot” über HIV/Aids erzählen? Pardon, dass ich mich so heftig äußere, aber so ist es – denn WER lebt mit der Diagnose?

               Wobei mir von ärztlicher Seite schon vorgeworfen wurde, dass ich mit meiner “verantwortungslosen Art jenseits aller Realitäten (weit ehrlicher) lebe” und ich darauf doch nur erwidern kann, dass “ich zufrieden über meine Realität bin” – denn ich bin nicht mit dem Studium verdummt worden. Denn mich in den Wahnsinn der konservativen, korrumpierten Realität einzufügen, fehlt mir einfach die rücksichtslose Einfachheit der Pisastudie, die den erschreckenden Mangel an Intelligenz, bei deutschen Schülern belegte und sich im Wissen der Akademiker fortsetzt. Aber wahrscheinlich eine Voraussetzung für ein Medizinstudium ist, da sich ansonsten nicht solcherlei Abgründe auftun würden.

               Die Differenz mit Medizin, Industrie, Zivilisation und Bürgerlichkeit ist geprägt von den zahlreichen inkompetenten und irreparablen Ereignissen, die sich seit meiner frühesten Jugend anhäuften und nun hiermit ausreichend fundamentiert, sich in meinem Vollbild aufgezeichnet haben. Soll das so richtig sein? Ob falsch gezogene Zähne, Leukämieverdacht, Lymph-Syndrome, Leberschäden die selbst mit Ausbruch einer Gelbsucht nicht diagnostiziert werden konnten, Leistenbruch oder HIV-Diagnose (in den nächsten Jahren sollten noch weitere Irrtümer folgen), von jeher hat die Medizin sich nur mangelhaft mit mir befasst und zeigte sich durchweg unfähig, effektive Diagnosen und Behandlungsmethoden zu bestimmen. Und das ist bedauerlicherweise wahr. Rückblickend muss ich festlegen, dass ich nicht ein einziges Mal konkret und umgehend vernünftig behandelt wurde. Selbst bei der Leishmania musste ich drei Jahre von Arzt zu Arzt und verschiedenen Schwerpunktpraxen laufen, um rein zufällig bei Dr. Dieckmann im AVK dann endlich an einen verantwortungsvollen Arzt zu gelangen, der mir mit einer raschen, richtigen Diagnose das Leben rettete. Daran lässt sich erkennen, dass die Pisastudie überall anzutreffen ist und die Grundlage für medizinisches “Wissen” heutzutage zu sein scheint. Da erscheint mir ein Fachstudium ein mehrfacher Beweis dafür, von extremer Dummheit gezeichnet zu sein!

             Wer dagegen in der freien Wirtschaft als mittelständiger Betrieb, mit einer ähnlichen Inkompetenz und Fehlerquote seine Geschäfte führen würde, wie sie bei Medizin und Bürokratie (Politik) an der Tagesordnung sind, der könnte nur sehr kurzfristig existieren und hätte den Rest seines Lebens mit Klagen zu tun. Dieser Mensch müsste in Gefängniszellen sein Leben fristen. Aber die “Götter” in Weiß und die Unantastbarkeit unserer Bürokratie verherrlicht jedes Missgeschick ohne Konsequenz. Wer da sein Leben und seine Gesundheit nicht selber in die Hand nimmt, ist rettungslos verloren.

               Wenn ich mir ferner die vielen Jahre meiner Tätigkeit im Sicherheits- und Ordnungsbereich vorstelle, dass ich mit der gleichen Gleichgültigkeit meine Aufgabe erfüllt hätte, dann würden wahrscheinlich Leichen meinen Weg pflastern und ich wäre bis heute nicht davon herausgekommen, die Verantwortung dafür zu tragen. Das sind auch die feinen Unterschiede, die mich immer wieder so grundsätzlich aufregen lassen. Noch verheerender ist es dann im politischen Bereich, wo Verantwortliche die Fehler begehen, oder sich unsachgemäß die Taschen stopfen, sogar dann auch noch befördert werden.

               Es ist schon eine erschreckende Tatsache, dass wir uns bei all dem dann noch einen Gott ausdenken, der ausgerechnet an diesem Platz des Universums nichts anderes zu tun hat, als unsere persönlichen Schicksale zu lenken und zu beobachten und das zeigt die maßlose Überheblichkeit des Winzlings Mensch, der den Rand des eigenen Horizonts bereits als “Weltall” bezeichnet und darin den Mittelpunkt des Geschehens erkennen will.

               Aber die meisten Menschen leben ja auch gar nicht, sie „vegetieren“ und betäuben sich nur mit Religion, Beruf, Hobby, Lust und Lastern und sehen dabei die selbst auferlegten Probleme als unausweichliches Übel – so wie wahrscheinlich auch ihre Studienzeit als Notgedrungenes absolvieren einer Pflichtübung angesehen wird. So wird das Leben zum Fremdkörper, und Krankheit als Strafe verstanden und eigentlich können nur Menschen der Dritten Welt (was für eine Überheblichkeit; auch von mir), noch das Bewusstsein haben, dass nämlich das Leben etwas sehr Außer- oder Ungewöhnliches ist und jeden Tag automatisch ein Stückchen mehr verschlisst, was dann auch unweigerlich den Tod als normale Tatsache betrachten lässt und nach sich zieht.

In sofern haben wir westlichen Industriestaaten schon den ungeheuerlichen Vorteil, dass dank gewisser medizinischer Maßnahmen meist der “Erste Tod” in unseren Breitengraden nicht endgültig ist. Da wir das Leben so künstlich verlängert, und trotzdem stelle ich auch an mir selber fest, dass ich damit noch immer nicht zufrieden bin. Denn ansonsten könnten mich die angeführten Lebenserfahrungen nicht mehr irritieren und zum Gemecker veranlassen. Da ich bereits mit meinen zahlreichen Nahtoderfahrungen, täglich Danksagungen äußern müsste und theoretisch gar keine Zeit mehr für andere Dinge haben dürfte, als mich in endlosen Gebeten zu manifestieren – aber, ich kann trotzdem nicht die Wahrheiten und Tatsachen übersehen.

               Bisher sah ich es auch als überflüssig an, mich zu den aufgeführten Themen schriftlich festzulegen. Denn es ist bereits mein achter Versuch, was ich bereits ebenfalls schon festgehalten habe. Jedoch konnte es mir nun mal nicht deutlicher vermittelt werden, als eben durch und mit meinen Erfahrungen, dieses Leben auf dieser Erde (Gaia) als eine absolute Aufnahme im Universum zu betrachten, welches mir erst aus dieser geschützten Nische heraus, diesen Bericht gestattet und meine Kreativität anregt – als Aufgabe für mein Dasein!

               Da lässt sich meine Zeit nicht mehr verplempern oder verschwenden, denn im Rückblick habe ich wahrhaftig kein langweiliges Leben gehabt, wovon es eben zu berichten gilt. Mit meiner Mitteilung über das Papier gibt es nun wieder so vieles neu zu sehen, zu erleben, wahrzunehmen, zu tun und zu genießen, sodass es ein weiteres Abenteuer des Erlebten ist. Eine Fortsetzung der Vergangenheit also. Ich wurde in allen Phasen meines Seins auf Krankheit verwiesen, sodass es nun meine spirituelle Reise als solche ist, dass es nicht darauf ankommt möglichst viel von etwas zu haben, sondern ich jetzt in diesem Moment genießen kann. Da hat einfach nichts einen Wert, was ich vielleicht in zehn Jahren haben könnte, sondern nur das zählt, was ich jetzt habe.

               In aller Realität kann ich mit Recht sagen: “Ja, schaut mich an, denn ich weiß, was das Leben ist!” Nun möchte ich daran andere teilhaben lassen und ein essenzielles Verstehen gründen, damit auch andere mit ihrem verbleibendem Leben noch etwas anfangen, und wieder Mut fassen, auch wenn Diagnosen und Wahrheiten der gesellschaftlichen Normen, dem entgegenzustehen scheinen.

               Denn, wie erwähnt, die Religion hat im Allgemeinen versagt, weil sie zu degeneriert ist und sich nur mit kindlichen Fragen von Sühne und Scheinleben beschäftigt. Daraus erwacht, musste ich auch zwischenzeitlich meine eigene wahre ursprüngliche Aufgabe finden und übernehmen, wobei ich nun den betroffenen Menschen klarzumachen habe, was wirklich wichtig und richtig ist. Da ich  gläubiger als viele andere Menschen bin, und ein tiefes, ehrliches Wissen über die essentiellen Grundsätze in mir trage, die nicht mit Sünde behaftet und belegt sind, habe ich mir meine persönliche Definition zu Buddha und dem Christusmenschen erarbeitet, welches keine Absolution für Mord, Totschlag und andere Vergehen benötigt. Denn ich lebe meinen Glauben ohne Lüge. Sondern rein nach meinem ehrlichen Instinkt des Essentiellen – und natürlich Essenziellen.

               Jeder von uns kann ein Lehrer, ein Meister, ein MALA, ein Guru, ein Schamane, ein Priester werden, wenn er sich nicht den Lügen beugt, sondern für die Wahrheit lebt – denn der Weg heißt Wahrheit und ist Licht im Universum. So lebe ich jedenfalls mit dem, was wahr und somit real ist. Denn das Leben ist gelegentlich ein schlechter Traum (Maya) und wir müssen diesen erkennen und dann genießen lernen. Das ist und bleibt unsere Chance als chronisch und unheilbarer “Kranker” – egal mit welcher Diagnose.

               Dabei möchte ich nicht behaupten, “höre auf mit dem normalen Leben” – nein, aber genieße alles, was sich dir bietet und übe Verantwortung dem allgemeinen Leben, ob Tier oder Pflanzen gegenüber. Dabei dürfen wir das Leben nicht zu ernst nehmen, denn es bleibt ein Traum, welches entsprechend der eigenen Perspektive und unserer Sichtweise, Kontur und Farbe spiegelt. Ist unser Gemüt belastet, sind unsere Sorgen zu groß, dann erscheint alles grau in grau. Haben wir durch den Mangel an Übermittlung unserer Sichtweise, optische Verzerrungen, dann können wir kein klares Bild der Realitäten erlangen und trotzdem bleibt es eine Variante der Sicht, wie wir unseren Traum wahrnehmen, deuten, erleben und sehen können. Aber dafür sind alle Sinne notwendig und nur in Verbindung der unterschiedlichen Sinneswahrnehmungen, wie Sehen, Fühlen, Denken, Spüren, Hören, Schmecken kann das seelische Verständnis einen kompletten Eindruck der Wahrnehmung erlangen. Intellektuelles Verstehen hat dabei nicht den geringsten Wert, denn was Wert hat, ist das Essentielle, das elementare Verstehen der Zusammenhänge und der irdischen, sowie universellen Wahrheiten. Wir bleiben und sind nur ein Zufallsprodukt bestimmter Aminosäurenverbindungen, die für Frieden und Harmonie ein Leben geschenkt bekamen, um in einem gemeinschaftlichen Paradies leben zu dürfen. Der Tod erlöst uns von dieser Zwangsmaßnahme der Träumerei und öffnet neuem Leben eine erweiterte Chance der Innovation. Es ist meine Überzeugung und ich weiß natürlich, was für ein mutiges Verhalten dazugehört.

               Selbst bei Menschen mit negativen Lebensmustern, hellt sich der Himmel gelegentlich auf und eine erweiterte Perspektive des Lichts gibt neue Farbintensität. Auch diese Menschen haben etwas Positives, da sich das Leben nicht nur aus Tragödien und Katastrophen zusammenfügt. Dabei ist das Positive ans Tageslicht zu bringen ein genauso wirkungsvoller “Heilungsprozess”, wie das Aufklären der negativen Teile unserer Vergangenheit. Aber wohlgemerkt unserer gesamten Vergangenheit, auch des Unbewussten, Kulturellen und Persönlichen. Denn dies alles sind ebenfalls Werte, Teile und Werke von uns, die sich im kollektiven Bewusstsein verankert haben. Daraus entwickelt sich das elementare Wissen unserer aufgezeichneten Kultur, was ich bereits mit der Zeitalterbeschreibung vom  Fische-, zum Widder-, hin zum Wassermannbewusstsein beschrieben und mit den Auswirkungen der Jahrtausende, vom Vater, über den Sohn zum Heiligen Geist definiert habe. Es sind die verborgenen Realitätsfenster unseres auferlegten Stammesbewusstseins.

               Immer wieder bleibt dabei für uns zu fragen: “Zu welchem Zweck wurde ich geboren? Was ist Wahrheit? Was ist der tiefere Sinn des Lebens, und wie kann ich dieses finden? “Da spielt es kaum eine Rolle, ob wir uns nun angeblich krank, oder vorgeblich gesund fühlen. Denn niemand kann ständig positiv und stark bleiben, noch nicht einmal unter den günstigsten Verhältnissen. Aber das lässt sich nicht aus Büchern erfassen und lernen, da das Leben die Energie bestimmt.

               All die sichtbaren und unsichtbaren Wunden, die uns im Energiefeld auf physischer sowohl auch auf psychischer Ebene zugefügt werden, sind dabei dann der Zustand von Krankheiten. Schon allein von dieser Vorstellung loszulassen, ist für viele Menschen kaum vorstellbar und verlangt die Veränderung des rationalen Denkbewusstseins. Auf diese Weise begrenzen wir jedoch das wahre Leben. Anschließend sprechen dann die meisten Menschen bedauernd oder verbittert über unsere kreativen Lebensziele, die sie aus ihrer Geschichte des emotionalen oder physischen Missbrauchs heraus gar nicht erreichen können. So suchte sich der Verstand dann ein Unterstützungssystem, das uns einen Bereich sozialer Sicherheit bieten soll und unserer Verwundbarkeit wohlwollend gegenübersteht. Bei dem einen ist es dann der Arzt, die Kirche, oder anderweitige Gruppen, denen wir unseren Geist, Seele und Körper anvertrauen, ohne die eigene Energie zu motivieren. Nun müssen wir akzeptieren, dass unsere Biographie auch gleichzeitig unsere Biologie ist, womit unser Wissen beginnt.

               Um dies nun in der gesamten Tragweite zu erfassen, gibt uns das zukünftige Zeitalter das “Instrument” der Spiritualität in die Hand. Ein Geschenk der Freiheit, das als spirituelle Herausforderung bei jeder Krankheit und Katastrophe verstanden werden sollte. Denn wir sind in diesem Moment an einem historischen Wendepunkt in ein geistig, heiliges Zeitalter der Vernunft. Nun liegt es an uns, wie und mit was für einem Bewusstsein wir uns da hineinbegeben. Auch wenn damit neue Fragen auftauchen sollten, können wir die ungeheuerlich neuen und wichtigen Tatsachen nicht mehr länger ignorieren. Es ist mehr als nur eine Wahrnehmung, auch wenn sie für viele unvorstellbar ist. Jedoch fragen sich auch ganz bewusst immer mehr Menschen, “was läuft hier auf Mutter Erde (Mama Patcha) eigentlich?” Wenn wir nun unseren kompletten Werdegang, auch mit allen kleinen natürlichen Begebenheiten, aus einer übergeordneten Perspektive betrachten, fällt es uns doch leichter die größeren Zusammenhänge besser zu verstehen und wahrzunehmen.

               Erst mit solcherlei Einblicken kann dann bei jedem bewussten Lebewesen eine verfeinerte Loyalität, auch für sittliche Grundsätze, und ein persönlicher aber verbindlicher Ehrenkodex zum Dasein entwickelt werden. Denn solange diese beim einzelnen Menschen fehlen und bei den gegebenen Umständen nicht entsprechend gefördert werden, sind eben Gefahren für den gesellschaftlichen und sozialen Weltfrieden gegeben.

               Denn auch wenn die Art und Weise noch nicht ganz verständlich für jeden erscheint, sind wir doch energetisch mit allen anderen Lebewesen verbunden, seien es nun Tiere, Pflanzen, Insekten oder Mikroben. So ist diese Verbindung darüber hinaus mit den Elementen, dem Universum sowie Mutter Erde (Gaia – Mama Patcha) vorhanden und da versteht es sich doch von selbst, dass andere Menschen, Völker, Nationen und ursprüngliche Naturstämme mit eingeschlossen sind. Egal wo auf der Welt gelitten wird, welches Lebewesen bedroht ist, es steht irgendwie auch mit jedem einzelnen Menschen in geistig, kollektiven Kontakt. Die Vernichtung und Ausrottung einer völlig entfernt lebenden Lebensform bedroht irgendwann dann sogar die eigene Lebensart, wenn auch in ganz anderen Bereichen und häufig nicht mit sofort erkennbarer Verbindung. Trotzdem hängt alles Miteinander zusammen.

               Die zukünftige Situation verlangt es, dass wir ein neues Gesellschafts- und Gesundheitsmodell aufbauen müssen. Es wäre der Gipfel der Torheit, wenn wir es den anderen Lebensmitspielern in unserem Drama verübeln, dass sie uns lehren, was wir schnellstens zu lernen haben - so ist es mir verständlich.

               Dabei hilft uns dann das Wassermann-Zeitalter, bzw. der Heilige Geist des dritten Jahrtausends. Dies ist der Pfad der inneren Entwicklung, den die evolutionäre Evolution verlangt, bevor sie sich von der Fehlentwicklung Mensch trennt und mit erneuerten Lebensformen ersetzt. Das ist keine selbst entworfene Theorie, sondern die Folge der evolutionären Notwendigkeit, welche sich ganz deutlich in der Menschheits- und Lebensgeschichte als Lichterscheinung, als farbiges Chakra, auch über die Aura der gesamten Energie spiegelt und abzeichnet. Das nenne ich im Weitläufigen ebenfalls Spiritualität, die sich mit der Synchronizität verbunden, in elementarsten Teilchen schon aufzeigt.

               Wenn wir uns mit solcherlei Energien verbinden wollen, dann müssen wir zunächst unsere “Lebens- und Herzenswünschen” definieren und wohin wir uns berufen fühlen, wissen wir theoretisch instinktiv, wenn wir uns nicht von Staatswesen versklaven und bevormunden lassen. Dann spüren wir in bestimmten Bereichen plötzlich lebendige, organisch wachsende, Zusammengehörigkeitsmuster. Wir wachsen über uns selbst hinaus, versetzen uns selbst sozusagen in Ekstase, oder Hypnose, bzw. in Trance, wo wir selbstvergessen plötzlich eine unbekannte, erfüllende Verbindung von Allem ins Nichts vorfinden. Diese Verbindung fand ich selbst bei Gesprächen mit Gurus, Schamanen, Kräuter-Geist-Vertretern, Musikern, Tänzerinnen und anderweitigen Künstlern. Sie alle erzählten mir, dass sie ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus einer nicht erklärbaren Energie, ihrem universellen Wissen beziehen und sie so Beglückung und Erfüllung empfinden. Eine Energie aus der Kraft geschöpft wird, verbindet die lebendige Heilung des evolutionären Lebensprozesses.

               In meinen Augen auch ein weltkulturerblicher Charakter, der dabei verständlich wird, wenn wir erst alle Zusammenhänge akzeptieren. Wir lernen an uns selbst, wenn wir die Aufmerksamkeit der allgemeinen Zeichen entdecken und achtsamer mit uns selbst umgehen. Da löst sich Kreativität zu Bildern des Verständnisses der kosmischen Ordnung.

               Ein Schöpfungsakt, der sich immer wieder neu ergeben muss und wie es im Zyklus des Zeitgeschehens liegt, durch die Energie der lichten Sonnenstrahlen nährend, in sich konkret erlebt werden kann. In der Bewegung des Gebens und Nehmen, im Tanz, bei Musik, Skulpturen, Bildern, Steinmetzarbeiten, im Weiterreichen von Pflanzen- und Kräutergeistern heilt die Aktivität des Augenblicks die zukünftige Veränderung. Dies beginnt bei den tröstenden Handlungen von der Mutter zum Kind, bei der Vergabe von Drogen der Kräuterfrau zur Kundin und von heilenden Menschen zu ihren Patienten.

               Diese Geste der Zuwendung, die nicht vom biblischen Verständnis her oder irgendeinem anderen anerkannten Maßstab gemessen werden kann, ist auch kein diszipliniertes Leben in Meditation oder spiritueller Hingabe, sondern ist ausschließlich nur die tägliche Aufmerksamkeit der kleinen Dinge. Das allein ist die Offenbarung im 21. Jahrhundert, um dem Gruppenbewusstsein die Zusammenhänge auf das Tablett zu legen. Dafür öffnet sich dann der Blick in unseren inneren Kreis des Verstehens und gleichzeitig eine bewusste Herausforderung für die energetische Wahrheit des Herzens und die geomantische Beziehung von Kosmos und Erde. An dieser Stelle müssen wir auch an uns selbst und unserem Geist arbeiten.

               Aber da bin ich auch mitten im Wassermannbewusstsein und bei den Erkenntnissen, die ich bereits in vorhergehenden Kapiteln, in denen ich die „Neuen Ufer von Himmel und Erde“ beschrieb, erläuterte. Denn das Wassermann-Kreuz, welches für Selbstverwirklichung, Buddhawesen, Christenbewusstsein und Harmonie steht, wird bekanntlich weltweit inzwischen als eines der wichtigsten Symbole für die globale Transformation angesehen und ist sogar von den Naturvölkern anerkannt. Es geht schon lange nicht mehr darum wie die Industriestaaten noch reicher werden können, sondern darum, wie die so genannten 3. Weltländer und Naturvölker überleben, ohne zuvor vernichtet und vorsätzlich krank gemacht zu werden.

               Mit der Geste der Zuwendung und des Verstehens darf der Armut, dem Übel der sozialen, wie auch kultureller anderweitiger Bedürfnisse nicht entgegengestanden werden. Statt mit mehr überflüssigem Reichtum sie auszugrenzen und Unruhe zu stiften, muss der Vielschichtigkeit den unterschiedlichen Kulturen mehr Beachtung geschenkt werden.

               Auch das waren Geschichten und Gedanken, die mir bei der Pflege unserer verschiedenen Pflanzenkulturen in den Sinn kamen. Zwischen Radieschen, Zwiebeln, Kartoffeln und Tomatensetzlingen war ich damit beschäftigt, die ersten Triebe zu begutachten und mich an der übermäßigen Triebkraft zu erfreuen.

Ich konnte nur noch meine eigene Gesundheit, ein wenig, an der Austriebkraft der Pflanzen ausrichten, und wurde dadurch aufgerichtet, dass das tägliche Schauspiel für meine geschädigten Augen, auch meinen Körper straffte und wie einem jungem Trieb zufolge, neue Kraft vermittelte. Meine Gedanken drehten sich um Gebete, Meditation und kleine Mundras, sowie die täglichen Rituale an meinen Kreissteinen des mittigen Garten-Mandalas. Das ermöglichte mir die Verbindung mit dem Pflanzengeist, mit dem ja bekanntlich auch meine Frau über ihre Kräuter arbeitet. Mit dem Gedeihen und Wachsen der Samen und Setzlinge kräftigte sich mein eigenes Verständnis zum Leben und der Schöpfung um mich her.    

               Die Sonne und meine tägliche Wassergabe veranlassten die Jungpflanzen aus dem dunklen Boden zu sprießen und die Belastungen aufzunehmen, um irgendwann dann fruchttragend Erntezeit anzuzeigen. Dabei bemerkte ich selbst, wie sich die Überwindung der Materie durch den Geist, mit der Leuchtkraft des inneren Lichts verband und dazu befähigt wurde, mir die Kraft zu schenken die Schwerkraft der unvermeidlichen Krankheit zu überwinden. Meine Gesundheit verlangte eine Lösung um die Erfüllung des Lebens zurückzugewinnen und darin erkannte ich dann meine Lebensaufgabe, die mich in den Garten führte. Zu dem Geist der Pflanzen, Tiere und Steine und dort bedeutet Licht also Leben, also somit ist mit Licht erst die Möglichkeit zum Leben gegeben, das sich zu veredeln und aus den dunklen Gefilden materieller Begrenzung und Belastung erhebt.

               Dabei ist Geist ebenfalls Energie, so wie Licht. Nur gemeinsam bilden sie ein gewaltiges Kraftpotenzial, das wir in unserem Leben als geistige, allgegenwärtige Hilfe zur Verfügung haben. Doch, nur wenn wir uns dessen bewusst sind und die auslösende Kraft freisetzen, was letztendlich in unserem freien Willen liegt und trotzdem auch von den Wurzeln gelenkt, unser Leben bestimmen kann.

               Die Strahlung dieses Lichts ist dann in den Farben zu finden. Dafür stehen Aura und Chakren in sieben Ebenen und diese prägen den Lebenszustand, der sich auf natürliche Weise gestört, im Krankheitsbild manifestiert. Gleichzeitig wurde mir wieder einmal bewusst, dass Farben einen ganz enormen Einfluss auf die Psyche ausüben und somit beim Menschen Erscheinungen nach sich ziehen können, die eben auch in vielerlei Hinsicht eindrucksvolle Möglichkeiten bieten, um ohne Licht und Farben zu verkümmern. Geist, Seele, und Verstand zu beruhigen, oder so zu beeinflussen, dass damit ein Heilungsprozess auf körperlicher Ebene eingeläutet werden kann, ist eine intensive Arbeit an sich selbst.

               Der Umgang mit Licht, Farben, Sonne und anderen elementaren Bedingungen ermöglicht es, dass damit Wirkungen ausgelöst werden, die im Gestrigen verankert sind und die sich auf physomatischer Ebene übertragen lassen. Es ist bekannt, mit Hilfe der Farbenergie auf Reizerscheinungen zu reagieren, die auf den Körper eine positive Wirkung haben, sei es nun im Falle einer ernsthaften Erkrankung oder psychischer Störungen. Das wusste selbst Goethe schon und dies Muster lässt sich heutzutage vom Mikro- zum Makrokosmos übertragen und gilt somit für unsere individuelle Menschlichkeit ebenso, wie für die globale Geometrie. Heute heißt das, System von nicht näher definierten Punkten, Geraden und Ebenen sowie Relationen zwischen diesen zu untersuchen. Früher war Geometrie der Zweig der Mathematik, der ursprünglich die Größe und die Gestalt der Dinge unserer physischen Welt (euklidische Geometrie) behandelte. 

               So finde ich dann die Ableitung des Besonderen aus dem Allgemeinen bestätigt. Auch in der geomantischen Beziehung zu unserer Erde. Eine wahrhaftig vernetzte Intelligenz, die die Ereignisse des Bewusstseins vom Weltgeschehen, mit allem anderen verbindet. Denn der Mensch ist seine Praxis und wie er/sie sich darin benimmt, so spiegelt es jedes System. Das legt sich dann vom kleinsten in das größte System um und ist somit dann auch Gesellschaft. Eine feine Gesellschaft, in der wir leben, wo doch eigentlich nur jeder, jeden sozusagen vergiften will (jedenfalls bildlich gesprochen). Ob nun beim nachbarschaftlichen Streit, im Vernichten der unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften, auf politischer, medizinischer oder wirtschaftlicher Ebene. Zum Wohle der Menschheit lernen wir im offiziellen Bereich einfach viel zu wenig. Und das, was wir da an positiven Dingen lernen können, das müssen wir uns selber heraussuchen. Denn das interessiert keinen Staat oder kaum ein Gemeindewesen, wo mehr als eine Großfamilie anzutreffen ist, da regiert Zerstörung. Das funktioniert nur alles im kleinsten Kreis und der einzelnen Zelle und nicht in komplexen Staatswesen. Da war ich mit meinen Gedanken schon wieder bei Karl Marx und Co. - aber es ist doch auch so!

Dies alles können zwar die meisten Menschen sehen, aber die wenigsten nehmen es wahr und wenn die äußere Form schön glänzt und glitzert, wenn die Haut des Körpers braungebrannt, glatt und straff, dann meinen Einzelne schon, Mann/Frau ist gesund. Es wäre alles im Lot, wenn die Oberfläche stimmt, oder retuschiert ist; das ist schon eine fatale Meinung.

               Es wird alles mit der Perspektive der Oberflächlichkeit wahrgenommen und nur von den aller wenigsten auch tiefer geblickt, bzw. sich die Zeit dafür genommen, um den Dingen auf den Grund zu gehen. Sie suchen alle, aber wissen nicht was sie finden wollen. Was soll aber auch gefunden werden, wenn das Verständnis für das Wesentliche fehlt? Wenn dann auch noch der Rahmen des Gefundenen das eigene Verständnis sprengt und ansonsten ebenfalls noch nicht entdeckt werden konnte, dann ist doch die Vorstellung des noch nicht Selbst erlebten, neu entdeckten, fremd; und kann nicht erkannt und verstanden werden. So wird die Vorstellung des von anderen erlebten gesprengt und völlig missverständlich bleiben Erfahrungen unbekannt und nicht verstanden, woraus sich Differenzen des Verstehens ergeben. Obwohl dann teilweise die gleiche Sprache gesprochen wird, sprechen dann die, die sich verständigen wollen, aneinander vorbei. Es bleibt nur das in der Aufnahme des Geschilderten zurück, was den eigenen erlebten und verstandenen Dingen bekannt ist. Wie oft kann dabei erlebt werden, dass zwar dieselben Themen zur Diskussion stehen, aber trotzdem aneinander völlig vorbeigeredet wird. Das haben wir doch alle schon erlebt.

Darunter finden sich dann auch die Menschen häufig wieder, die unter dem Deckmantel der Esoterik, mit den Apanagen des Blutgeldes ihrer Lebenspartner, die dubios erworbenen Gelder ausgeben und ganz etepetete auf wichtig, nach dem Sinn des Lebens und Seins suchen. Das ist mit Abstand wirklich das lächerlichste Verhalten, was es für mich gibt – und gerade auf Ibiza habe ich davon viele erlebt und kennen gelernt. Es ist für mich die verachtungswürdigste Form eines angeblichen Bewusstseins, von elitären Gruppen, die sich nur mit Schlagworten wichtig tun wollen und alle anderen Menschen auf Grund ihres Standes beurteilen. Viele dieser Menschen geben dabei dann vor, dem Karmagesetz zu folgen – und wissen doch oft gar nicht, was sie reden.

               Ja, diese elitären Grüppchen, mit denen bestimmte Medien-Schwund-Blätter und mehr als die Hälfte der Fernsehsender Leitfiguren schaffen und mit den very important person (VIP), unverhältnismäßig viel Geld verdienen. Die meist aus ihrem schlechten Gewissen des Blutgeldes aus Pharma-, Lebensmittel- und Wirtschaftsindustrie heraus nur Gelder spenden, um sie nicht versteuern zu müssen und wie gesagt; nur um ihr schlechtes Gewissen beruhigen zu können. Es ist nicht die Regel, nein, auf gar keinen Fall - aber doch eine sehr häufige Tatsache.

               Mit dieser Doppelmoral der Gesellschaft gibt es für mich kein Verständnis. Da sind die größten Verbrecher geachtete Vorzeigemodelle in Sachen Massenverdummung, Korruption, Betrug, Neid, Missgunst und Lüge und außer Künstler, Maler, Bildhauer, Schauspieler, Musiker und Handwerker sind fast alle anderen Millionärsanhäufungen vererbte, oder nur mit Verachtung, moderner Sklavenhaltung und Blutzollgeldern reich gewordene und unbewusste Wesen. Beispiele gibt es genug - und die Verbrechen wie zum Beispiel die Deichmann-Werke sind nur ein einziger Beweis, für allerlei andere Unternehmen, die sich rücksichtslos und auf Kosten Schwacher bereichern dürfen. Unter Kapitel 11 mit dem Titel “Culpa” hatte ich dazu bereits ausführlich Stellung bezogen. Es wäre mir auch einmal ein Vergnügen das Who’s who als Personenlexikon der europäischen „A-sozialen“ zu verfassen. Ob aus Politik, Sport, Banken, Industriezweigen, Medienmogulen oder größten Tageszeitungsverlegern wie dem Verbrecherkonzern Springer, dieses  Gros der Vorzeigepersonen ist dermaßen schändlich, sodass die Übel der Welt sich ganz selbstverständlich aus solcherlei Verhalten ergeben und die Spenden solcher Leute, die sich gegen die Gemeinschaft richtet, ist nur deshalb so groß, weil solche Personen ihre Untaten rechtfertigen wollen. Auch wenn diese Geste dann nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Da wird Kapitalanhäufung im Ausland, oder Steuerhinterziehung von Spitzensportlern, bzw. diskriminierende Lügenverbreitung von gängigen Tageszeitungen als “gute bürgerliche Tat” gepriesen. Die Leichen der Pharmaindustrie und die systematische Vergiftung der Lebensmittelhersteller, woraus sich heutzutage die meisten schweren, chronischen und unheilbaren Krankheiten erheben, dies alles wird verschwiegen, um anständigen Profit zu machen.

Oh nein, ich möchte an dieser Stelle nicht mit der Mehrheit der angeblich ehrlichen Massenvernichter tauschen, denen auf Grund ihres schnöden Mammon Geldes alles zu Füßen liegt und die ihre gelegentlichen Spendierhosen ausbeuteln, nur um von ihren denaturalisierenden Verhaltensmustern des Schreckens abzulenken. Das Personenlexikon darüber ist dermaßen umfassend und lang, sodass bedauerlicherweise immer wieder die wenig Anständigen, die sich mit der Heilung und Christfindung der Welt, sowie dem Helfen als solches, und mit positivem Engagement befassen, fast unterzugehen scheinen. Aber gerade diese werden glücklicherweise immer mehr, und wichtigere Positionen einnehmen. Gerade diese wenigen positiven Geister sind es, die unsere Welt zu retten verstehen und auf das verbrecherische Vorgehen der anderen aufmerksam machen.

 

               Mit solcherlei Gedanken pflegte ich unseren jung angelegten Garten und spürte immer wieder den ungerechten Schmerz dieser Menschen, die durch die herrschende Klasse der wenigen Rücksichtslosen gelenkt werden sollen. Da ich dies Dilemma schon in meiner frühesten Jugend erkannte und mich dagegen aufzulehnen versuchte, war mir auch mein gesundheitliches Befinden verständlich. Mein Virus drückte sich in der Verachtung gegenüber der herrschenden Masse aus. Wo ich namhafte Millionäre und angeblich geachtete Leute kennen lernen durfte und wusste, was für Blutgeld an deren Fingern klebte und wie peinlich sie sich danebenbenehmen konnten, wenn sie vom Alkohol oder Party gezeichnet, sich völlig gehen ließen. „Mal die Sau rausließen!“ Gerade in meiner Zeit als Leibwächter war es mir theoretisch oft genug unangenehm, für die, die mich bezahlten zu arbeiten. Wenn man/frau sich deren täglichen, kleinen Schweinereien vor Augen hält, dann sind daraus resultierende Erkrankungen ganz selbstverständlich. Egal, in was für einem Abstand von diesen Personen gelebt wird, es zieht meist ziemlich verheerende Kreise, da das schamlose Bereichern einfach negativ ist, und Verspannungen im gesamten körperlichen, seelischen und geistigen Bereich heraufbeschwört. Das kann dann, wie wir es zu spüren bekommen, bekanntlich sogar auf die gesamte Menschheit mit dem universellen Organismus Auswirkungen haben.

               Ich weiß, so kann ich dies zum Ausdruck Gebrachte eigentlich nicht auf dem Papier stehen lassen. Es stimmt ja im oberflächlichen Sinne der Betrachtung nur bedingt und es liegt auch ferner jedem einzelnen Menschen frei, für solche “Chefs” zu arbeiten. Aber wie viel Menschen wissen wirklich über solche Zusammenhänge bescheid? Und können sie überhaupt die Reichweite abschätzen? Auch wenn es bereits bekannt ist, dass Heilungsprozesse bei sich selbst beginnen und so unendlich viel grundlegender Aspekte umfasst. Da ist unumstößlich die körperliche, geistige, seelische und gefühlsmäßige Ebene der lebenslänglichen Eindrücke verantwortlich. In erster Linie konzentriert sich der Körper auf innerlich empfundenen Verstand seiner emotionalen Probleme, die meines Erachtens und meiner voll überzeugten Meinung nach, der Kern meines vergifteten Zustandes bildet. Das Trauma seit meiner Geburt, durch mein Einbüßen des natürlichen Vertrauens, das fehlende Vertrauensverhältnis zu den Eltern, mit den medizinischen Experimenten, über deren ersten Fehlfunktionen, bis zum heutigen Tage nicht entsprechend aufgeklärt wurden, das muss einen doch erkranken lassen. Dann das Wissen über das Impfdilemma, oder wie von Hooper bzgl. Afrika schon beschrieben, aber noch wesentlich interessanter in dem Buch “das Geschäft mit der Angst” von Dr. Gerhard Buchwald interpretiert. Das alles sind die Krankheitsfaktoren unserer angeblichen Zivilisation.

               Mein Schulverbot, Ausbildungsverbot und die zahllosen Diagnosen von Medizinern, die sich bei mir von Kindheit an auf keinen konkrete Erkrankung einigen konnten und für die ich stets nur ein Simulant war. Anschließend, Inhaftierung für absolut Nichts, absurde und völlig willkürlich vorgeworfene Straftaten, mit Arbeitsverbot und der richterlichen Auflage mich aus dem sozialen Netz der Bundesrepublik, wenn schon nicht hinaus zu bekommen so doch wenigstens mit dem Stempel des sozial Schwachen zu belegen. Dann die HIV-Diagnose, obwohl ich kurz zuvor beim Gesundheitsamt als negativ galt. Es sind Verknüpfung, die ich für mich aufdecken - die ich aber nicht als Vorwurf mit Negationen, sondern als Abarbeitung bestimmter Differenzen behandelt sehen will.

Gleichzeitig Biesenthal mit dem nächsten Versuch mich selbstständig zu machen, wurde meiner Frau und mir unser Betrieb ausgelöscht, von Stasi-Kadern überfallen und letztendlich die Einstellung des Betriebes gefordert, weil wir versehentlich einen überhöhten Steuersatz eingezahlt hatten. So wurde uns ein absolut ungerechtfertigter Konkurs aufgezwungen – für längst getätigte Zahlungen, die wir zu viel aber nicht zu wenig geleistet hatten. Aber ich wiederhole mich und das ist längst alles erzählt. 

Ebenso wie mein Führerscheinentzug, weil ich einen Witz erzählte und neuerdings nun auch noch die Kontosperrung meines Kontos, weil ich HIV/Aids-Patient bin. Sozusagen, benötigt ein HIV/Aids-Patient auch keinen Führerschein und kein eigenes Bankkonto mehr. All dies kann ich kaum als Diskriminierung betrachten, obwohl die Häufigkeit solcherlei erniedrigender Maßnahmen zum Himmel schreien. Bei all diesen Vorkommnissen wird es immer wieder glasklar deutlich, dass unser gegenwärtiges Glaubenssystem sich noch lange nicht an den elementar, essentiellen Wahrheiten ausrichtet und sie sogar ablehnt, wenn es um schöpferische Interpretationen und Wahrheiten geht. Nur um Wahrheit nicht gelten zu lassen und Leben zu vernichten, anstatt es zu erhalten.

               Seit meiner Kindheit, werde ich wegen meiner Nicht-Dazugehörigkeit zur einfachen naiven Masse, als ausgestoßener behandelt, was mich dazu veranlasste, mich zu dieser breiten Einfachheit nicht dazugehörig zu fühlen. Denn es ist erschreckend, abstoßend und unangenehm als Mensch unter dem Raubtier Mensch leben zu müssen. Da war es praktisch auch unmöglich, von der eigenen Geschichte und der damit verbundenen Wunden, emotional und psychologisch unbeeinflusst zu bleiben. Nicht nur symbolisch sondern buchstäblich erlebt und selbst gesehen, durchdringen traumatische Kindheitserlebnisse, seelische Quälereien, Aussortierende, Gruppen; und anderweitige Diskriminierungen, geschädigtes und wundes Blut unseres eigenen Körpers. Denn unsere Biographie ist nun mal auch unsere Biologie. Daraus resultieren dann Krankheiten.

               Genau genommen bedeutet dabei Bewusstsein, sich dieses Flusses der Lebensenergie gewahr zu sein und einfach zu akzeptieren, dass das je nach den Einflüssen, sich in Krankheit oder Gesundheit manifestieren lässt. Das ist absolut kein Glaubensbekenntnis, sondern elementare Weisheit, die sich auf die Einheit von emotionalen, symbolischen, physischen und psychologischen Ausdrucksformen stützt und in absolut allen Schriften und guten Büchern nachzulesen geht. 

               Natürlich gab ich selbst, mit meinem exzessiven Leben dann den weiteren Nährboden für meinen heutigen Zustand. Nachgewiesen ist dabei, dass die meisten Krankheiten sich deshalb entwickeln können, weil wir in einer angeblich hygienisch sauberen Welt, im zunehmenden Maße einer toxischen Umwelt von Keimen, Bakterien und Viren ausgesetzt sind und damit die “heile” Welt (unbewusst) ablehnen. Ferner neigen wir dazu, unsere Willenskraft dafür zu verwenden, andere zu kontrollieren, statt zu lernen, uns selbst zu kontrollieren. Aber so einfach ist das Leben selbstverständlich nicht, da Krankheit ebenso wie Gesundheit, sehr viele Ursachen hat und den Versuch beinhaltet, das eine sowohl das andere an einzelnen einfachen Fakten festzumachen, ist absolut sinnlos.

               Ich möchte auch absolut keine Streitigkeiten zwischen den Anhängern verschiedener Glaubensrichtungen verursachen, sondern es dem jeweils einzelnen Menschen überlassen, sich sein eigenes Urteil zu bilden. Trotzdem müssen Realitäten einfach beim Namen und den Missständen benannt werden, da dogmatische Falschmeldungen heutzutage zum Alltag und vor allen Dingen zur Kapitalsteigerung bestimmter Interessenverbände gehören. Denn unser gesellschaftliches System ist nun mal industriell wirtschaftlich ausgerichtet. Da gibt es gar nichts zu bestreiten.

               Diejenigen die mit der verdummenden, allein auf Profit ausgerichteten Meinung nicht konform gehen, die sich also mit den Dingen beschäftigen, die über die krankmachenden Faktoren hinaus, sich mit heilenden Aspekten des Lebens beschäftigen, erwerben sich den Ruf eines Ausgestoßenen, Einsiedlers, Mystikers, Rebellen oder Exzentriker und müssen zum "Schutz der einfach gehaltenen Masse”, auch damit rechnen, ihre Glaubwürdigkeit einzubüßen und ausgesondert zu werden. Oder, sie werden als Scharlatane und Freaks verschrien!

               Nur über diesen Weg konnte ich persönlich lernen, dass meine angebliche Krankheit, mit der bisher kein Mediziner korrekt und definitiv zurechtkommt, ein Teil meiner spirituellen Reise ist. Wenn ich dabei einer Krankheit als einer spirituellen Herausforderung gegenüberstehe, können wir nur genesen, wenn wir auf eine spirituelle Praxis bauen. Nur dann können wir die Krankheit durchstehen und von ihr genesen, indem wir die Kraft und Weisheit unseres Geistes erhöhen. So wurde mir klar, dass sich niemand allein durch medizinische Eingriffe heilen lässt, solange sein Geist sich nicht anfängt so zu verändern, wie es nun mal die Krankheit anregen sollte. Da bestimmt der Kopf den Grad der Erkrankung.

               Medizinische Eingriffe, Veränderungen in der Ernährungsweise, komplementäre Heilmethoden und ein gesund geführter allgemeiner Lebensstiel mögen bis zu einem gewissen Grad hilfreich sein und sollten auch sicherlich genutzt werden. Aber es ist nicht einzig und allein ausschlaggebend. Ebenso wenig, wie sich dies die Schulmedizin nicht anmaßen kann, ein Glaubensbekenntnis zu sein. Wir müssen unseren Glauben vom physischen Reich auf das spirituelle Reich ausrichten. Das ist dann die maßgebliche Veränderung.

               Da wir im Allgemeinen für dieses Thema gar nicht geöffnet sind und mit der christlichen Erziehung im weitläufigen Sinne mehr Übel und Belastungen auferlegt bekommen, als diese ein gesunder Körper überhaupt verkraften kann, muss gerade die Spiritualität völlig neu überdacht und wahrgenommen werden. Erst die Ablehnung von Götzenbildern offenbart uns die eigene innere Macht und das richtige Verhältnis zur Schöpfung. Kurzum, über die Natur können wir lernen, unserem Geist eine physische Form zu verleihen und ihn so verkörpert selbst zu kontrollieren. Gerade auch komplementäre Behandlungsmethoden verlangen, dass wir uns der Rolle des Geistes bei der Heilung bewusst werden und dazu gehört nun mal, dass wir den Körper mit dem Geist vereinen.                        

               Nun verband mich jedenfalls der Pflanzengeist unseres Gartens, mit dem Geist und der Seele meines Körpers. Eine erweiterte Ebene des Bewusstseins, die mir den Blick dafür öffnete, wie es möglich ist sich bewusst zu werden, wie ich (wir) alles was ich in meinem Leben erfahre, einschließlich meiner Gesundheit, von mir selbst miterschafft werden kann. Um mein erworbenes und anerzogenes Denkmuster aufzuheben und zu verändern, sollte ich mich demgemäß noch ausführlicher mit dem Geist der Pflanzen, Kräutern, Blumen, Sträuchern, Bäumen und Steinen auseinander zu setzen lernen. Auch das schien mir ein Weg meiner Lebensreise.

               Also doch die Ableitung des Besonderen aus dem Einzelnen musste zukünftig meine persönliche Methode werden, um auch weiterhin mit diesem denaturalisierenden System “abzurechnen” und nicht weiterhin meine Krankheit zu “pflegen”! Oder pflegen zu lassen ...                            

Wenn doch schon eine alte Volksweisheit besagt:   

    “Beginne heute mit deinem neuen Leben; denn morgen kann es bereits zu spät sein!”

 

Und dann noch die Aussage von Heraklit:  

“Die Menschen erbitten sich Gesundheit von den Göttern, dass sie selbst darauf Einfluss nehmen können, das wissen sie nicht!”

 

Heraklit, ca. 550 b. 480 v. Chr.

 

                             

 

Marc Aurel

 

 

 

 

 

     

HERBARIUM

 

XXIX. - Kapitel:

                              So heißt die lateinische Bedeutung für die Sammlung getrockneter, gepresster und geordneter Pflanzen, die auch Drogen genannt werden und wofür früher der Beruf des Drogisten stand. Dabei gehören Kräuter zu unseren ältesten Gartenpflanzen. Sie dienten jahrhunderte lang (eigentlich seit Jahrtausenden) konkurrenzlos als Lieferant, aromatischer Küchengewürze, als Heilmittel und als Rohstoff für Farben, Parfüms und Kosmetik. Sogar schon im alten Ägypten, wo die “Kosmeten” (so wurden damals Schönheits-Pfleger/INNEN betitelt) für die Schönheit und Gesundheit den menschlichen Herrschaften als Diener zur Verfügung und zum Gefallen der Götter zuständig waren, waren Kräuter und Pflanzen mit bestimmten Eigenschaften  unwahrscheinlich wichtig gewesen. Sie hatten einen vorrangigen Stellenwert - denn es gab keine „krank machende“ Industrie.

 

               Vorbei sind die gepriesenen Zeiten, auch die der Hochkulturen, ebenso wie die Zeiten der fantasielosen Fertiggerichte, synthetischen Büfetts, künstlicher Blumen und Medikamente voller Chemie, nehmen heutzutage, nicht mehr lange noch, den Platz der Natürlichkeit ein. Nach mehr als einem Jahrhundert der Euphorie über den Fortschritt, in dem nur das galt, was aus den Laboren der Chemiker oder industrieller Großproduktion stammte, schlägt das Pendel nun langsam wieder um und es wird sich zurückbesonnen, oder die Menschheit  beginnt den Weg des sich selbst Auslöschens. Wohl nicht mehr lange, sei heutzutage die todbringende Industrie gepriesen - die dümmlich und arrogant das Leben ad absurdum führt.

               Wir alle haben nun langsam wieder Sehnsucht nach den “echten” Dingen, wie sie von der Natur vorgesehen sind. Weil Kräuter und Pflanzengeist seit Jahrtausenden der Inbegriff natürlicher Kräfte sind, beginnen wir nun wieder damit, uns mit ihrem Wachstum, ihrer Wirkung, sowie ihrer Pflege zu beschäftigen. Der Kreis ist geschlossen und unser Verständnis führt uns über alle Illusionen hinaus, zurück zum elementaren Verständnis - um eben nicht durch den Wahnsinn der Pharmaindustrie dem Tod geweiht zu sein. Mit einem neuen Luststreben, hedonistisch, um den Genuss als höchstes Gut der lebendigen Daseinsauffassung wieder zu entdecken, lernen vielerorts die Menschen schon um.

               Da müssen wir noch nicht einmal an die Psychotherapie unserer Heiligen Hildegard von Bingen glauben, da uns vielleicht viel näher liegt, wie bereits unsere Großmutter ihre Kräuter, keineswegs nur zum Würzen verwendete. Fast alle Pflanzen und Kräuter wurden ursprünglich ebenso selbstverständlich und erfolgreich auch zum Heilen eingesetzt. Pflanzen und Kräuter, die in unserem Kulturkreis längst verboten sind, haben anderenorts noch ihre natürliche Berechtigung und selbst die großen Pharmakonzerne haben sich die Regen- und ursprünglichen Naturwälder dazu auserkoren, in ihnen neuerliche Entdeckungen für Heilerfolge zu suchen.

               Jahrtausende lang hatten die Menschen gar keine andere Wahl und Mittel zur Verfügung, als sich ihre Heilpflanzen aus den nahen Wiesen und Wäldern zu suchen. Natürlich haben wir heute Alternativen und es wäre auch absurd zu glauben, dass Kräuter und Pflanzengeist den Arztbesuch ersetzen könnten. Aber das Wissen um die heilende Wirkung unserer Gartenkräuter und Pflanzengeister trägt dazu bei, sie uns noch wertvoller zu machen. Damit meine ich auch grundsätzlich die Kraft aller Pflanzen, selbst die des Kokastrauches, der Mohnblumengewächse und des Marihuanakrautes. Denn auch sie alle sind ein Schöpfungsakt und der Missbrauch, sowie das fälschlich erzeugte Verständnis der menschlichen Gesellschaft, können und dürfen nicht dem Geist von Pflanzen und Kräutern unterworfen werden, nur weil die konsumierende Menschheit damit nicht richtig umzugehen versteht. Sie sind einfach viel zu wertvoll um sie per Gesetz zu vernichten, zu verdammen und auszurotten. Es besteht einfach kein direkter Grund, anderen Völkern ihre Lebensgrundlage zu entziehen – weil die Menschen in den Industriestaaten verblödet werden.

               Jedoch möchte ich bei der schlichten Variante des klassischen Vorbildes, hier nur die überaus reizvollen Perspektiven des innewohnenden Geistes bewundernd bemerken und anführen. So lasse ich meiner Phantasie freien Lauf, um bei dem geistigen Spiel mit diesen Formen, Farben, Wuchs- und Krafthöhen sowie Düften der Natur, meine eigene geistige Welt zu errichten. Zumindest in Gedanken erschaffe ich mir damit einen heilen Freiraum, wo duftende Kräuterhecken und mittelalterliche Apothekergärten voller geheimnisvoller Heilkräuter. Auch das Wort “Hexe” und “Hexenmeister” stammen aus einer altertümlichen Zeit, in der Pfahl- und Spießbürger glaubten, dass die/derjenige  ver-rückt  ist, der auf der “Hecke-Sitzende” Einblicke in zwei Welten hat.

               Jemand, die/der diesen Überblick und angeblich “schizophrene” Spaltung von dem Sitz auf der Hecke hatte, musste verdammt und angegriffen werden und wurde als  Hexe/r  dann verbrannt. Konnte er/sie das Martyrium überleben, dann war sie/er für schuldig befunden und musste angeklagt werden. Wer fragt sich da nicht zu Recht, was sich eigentlich in den letzten Jahrtausenden verändert hat? Wir sind doch nur verlogener, gleichgültiger und hinterhältiger geworden – und die Industrie rottet nun Landstriche mit Epidemien aus … auch wenn niemand mehr öffentlich verbrannt oder ertränkt wird - die Methoden sind etwas defizieler geworden und so werden Seuchendiagnosen erstellt oder es wird in die Psychiatrie eingewiesen. Ist das der Glaube an den Fortschritt? 

Wir sind doch nicht wirklich aus dieser geistigen Einstellung herausgewachsen, wenn wir uns nicht auch heute noch, über und zu dem alten Wissen ähnlich absurd verhalten würden. Vielleicht könnte für diese Erkenntnis ein gutes Beispiel die grüne Revolution der Kubaner sein, und auch für uns zum Vorzeigeprojekt werden. Ein Manifest des Überblicks und das Bekenntnis, dass wir ohne unsere Natur nicht auskommen und sich unsere Seele nicht in einen gesunden Körper zwingen lässt, wenn die Ernährung nicht stimmt und die entsprechenden Pflanzen und Kräuter fehlen.

    Da machten die Kubaner aus der Not eine Tugend und auf Grund des Wirtschaftsembargos der USA, pflanzten sie auf den Höfen ihrer Häuser wieder Gemüse und Gewürze an. So wurden sie in einer kleinen Wohngemeinschaft mit Nachbarschaftshilfe autark. Selbstständig und unabhängig von der amerikanischen Industrie und Ernährungswirtschaft, gelang ihnen damit das Überleben. Gerade das scheint zukünftig ein ganz wichtiger Faktor zu sein, nämlich autonom im familiären, oder kleinen Gemeinschaftskreis zu sein. Denn die Interessen der Großmächte werden immer skurriler und sind bei weitem, mit gesundem Menschenverstand, nicht mehr zu akzeptieren. Beispiele derer, werden uns über die Medien täglich vor Augen geführt.

               Nun, ich hatte meinen Garten vor meinen Füßen zu liegen und konnte auch ganz langsam die Gesundung meines Körpers feststellen. Meine neu gewonnene Achtung vor der Schöpfung ließ mich ebenfalls wachsen und nebenher betete ich den Tanz der Sonnenanbetung, an meinem Mandala des Steinkreises. Eines Tages sollte dann auch eine kleine Bank dazukommen, um hier zu sitzen und das Spiel von Farbe, Form und Duft zu genießen. Zunächst dienten mir, bzw. uns, einige geschenkte und gefundene Gartenstühle, damit der Genuss aufgesogen werden konnte. Es tat dem Kopf ebenso gut wie der Seele und ich konnte ahnen, warum Kräuter und Pflanzen zu den größten Schätzen zählen, die uns unsere Erde bieten kann.

Die typischen Kräutergärten des Mittelalters z. B. bestanden meist aus einer Vielzahl von Quadratischen, häufig 1 x 1 m großen Beeten, eines für jede Kräuterart. Dazwischen wurden Wege aus Kieseln oder auch aus Ziegelsteinen angelegt, damit Mann/Frau an jedes einzelne Beet mühelos herankommen konnte und dabei keine Kräuter zertrat.

               Oft waren die Beete von niedrigem, immergrünem Busch (Buchs) umsäumt und meist umgab den gesamten Kräutergarten, eine Hecke, die die Pflänzchen von Wind, Kälte und gnadenloser Sonne schützen sollte. Als später begonnen wurde, größere und prächtigere Wohnsitze zu bauen, wurden auch die Kräutergärten komplexer und kunstvoller. Auch bei Hildegard lässt sich viel aus der Kloster-Kräuter-Garten-Bepflanzung lernen.

               Jede Kultur hatte aber eine spezielle und eigene Vorstellung von Kräutergärten und so entstanden Labyrinthe und Rondelle, hinduistischen Mandalas, indianischen Mustern und auch ineinander verschlungene Schleifen und Spiralen, Schachbrettmuster u.v.m. Jedenfalls ist auf diese Weise doch zu erkennen, wie uns Kultur und Pflanzen sehr viel lehren. Damit wir auf dem Boden der Realität bleiben und als Mensch auch heil  sein können, ist es von größtem Interesse, dass wir uns nach der Natur ausrichten müssen und uns nicht durch Technik, Industrie und Zivilisation abheben. Denn das wäre bekanntlich das AUS für das gesamte Leben auf Erden. Verbinden, gegenseitig unterstützen und das Beste auf die einfachste Art zu finden, ist wichtiger, als sich alle Dinge untertan zu machen und dabei alles einzubüßen. Das kann ich aus zahlreichen eigenen Erfahrungen bestätigen.

So wie sich die kleinen Pflänzchen aufrichteten und sprießen, so gewann ich selbst an Kraft für mein Wohlbefinden. Auch wenn bei jeder Überanstrengung ein Rückschlag mich für einige Tage in die Waagerechte zwang und ich mich dann mit Schüttelfrost und Schwächeanfällen ins Bett legen musste. Im Vergleich zu dem Zustand vor einem Jahr, erging es mir wahrhaftig gut. Jedenfalls meinte es selbst das Wetter sehr gut mit uns und es schien ein gutes Frühjahr mit anschließendem Sommer zu werden.

               Nebenher studierte ich Bücher von Jonathan Fuchs, Maurice Mességué, Hildegard von Bingen und vertiefte mich in die Bücher über den Lehrgarten SIBOLD für Kräuter und Pflanzen, der in Leiden zu finden ist. Bei aller Sachlichkeit hatte ich allein nur mit meiner tief verwurzelten, aber teilweise auch mit der oberflächlichen Hektik (Hyperaktivität) zu tun – von der ich seit jeher befallen nicht loskommen konnte. Denn ich wollte immer alles gleich und sofort und es fiel mir schwer, entsprechend der erforderlichen Zeit, notwendige Geduld aufzubringen.

               Da mich immer wieder der Zauber der Geschwindigkeit ergriff, konnte ich mit so viel geduldiger, friedfertiger Ruhe nur schwerlich umgehen. Gut, der fehlende Gesundheitszustand hatte mich zur Ruhe, Geduld und Langsamkeit gezwungen, aber richtig umzugehen verstand ich es damit noch nicht und so kam es immer wieder zu Einbrüchen, durch meine Hektik. Es war für mich immer wieder sehr schwer, an ein gesundheitsförderndes und für Lebensqualität sorgende “slow, slow, slow” zu denken. Denn da pochte das Blut der hektischen Betriebsamkeit, die berechtigt als Hyperaktivität bezeichnet werden konnte und mit der ich schon seit Kindesbeinen zu kämpfen hatte.

               Da ich es bisher aus der Gesundheit heraus nicht gelernt hatte, dass ein viel größerer Zauber in der bedächtigen Gemächlichkeit zu finden ist, musste ich mich eben gelegentlich Gezwungenerweise mit Bettlager und Liegestuhl begnügen. Immer wieder übernahm ich mich und wurde umgehend umgeworfen. Obwohl es mich deprimierte und ich es theoretisch doch wusste, schien es praktisch in der eigenen Praxis noch sehr fremd für mich. Sonst hätten mich nicht immer wieder Schwächeanfälle, Fieber und Schüttelfrost, durch Überanstrengung, übermannt. Es war schwer für mich dies zu begreifen, zu verinnerlichen und im vollen Umfang auch zu akzeptieren – geschweige danach zu leben. Aber die Umstände zeigten es. Auch wenn mich mein bisheriges Leben und die Notwendigkeit zu überleben, im gesellschaftlichen Bereich noch nicht darauf hingewiesen hatte, so konnte ich es jetzt mit aller Deutlichkeit am eigenen Körper konstatieren.

               Dies Wissen ließ mich schon gelegentlich leicht verzweifeln und der Hoffnung berauben, dass das jemals wieder anders werden würde, daran konnte ich manchmal gar nicht recht glauben. Aber wenigstens die eigenen Gartenpflanzen konnten es mir etwas besser verdeutlichen, dass das Leben nun mal Besonnenheit, Ruhe, Frieden und Achtsamkeit, den kleinen Dingen gegenüber, abverlangt. Auch wenn es schwer als selbstverständliche Begebenheit aufgenommen werden konnte, musste ich es begreifen lernen, wenn ich die Zeit überstehen wollte und noch eine Zeit lang leben wollte. Denn ich hatte mir ja schließlich noch einige Jahre Genussstreben vorgenommen. Da musste ich auch dafür sorgen, dass sich das in meiner Einstellung ebenfalls veränderte und mich nicht weiterhin belastete.

Als ich mich kaum noch zu rühren und bewegen verstand und noch nicht einmal mehr laufen konnte, da musste ich es schließlich auch akzeptieren, und betete täglich inbrünstig und ruhig meine Stoßgebete zum Himmel. Anhand meiner persönlichen Gebete hatte ich einen gewissen harmonischen Mittelpunkt gefunden, was mich letztendlich wieder auf die Beine brachte. Nun konnte ich mich schon wieder bewegen und da war diese Aufmerksamkeit dem Wesentlichen gegenüber schon fast wieder aus dem Kopf. Ein altes Sprichwort besagt: “Geht’s dem Esel zu gut, dann geht er aufs Eis tanzen!” Ja, wie wahr - und daran musste ich arbeiten.

               So lernte ich bei der Beobachtung des Pflanzenwachstums auch ganz langsam, dass es gar nicht so vieles gibt, was erstrebenswert ist. Geld, Macht, Erfolg waren es nicht. Das war mir ja schon lange bewusst. Aber was war es dann? Die Erwartung auf die Reife der Ernte machte es mir dann deutlich, sodass ich zu erkennen vermochte, dass es sich wohl auch beim Menschen um die menschliche und geistige Reife handelt. Um Leben und Liebe geben zu können, musste man/frau zunächst geboren werden. Und dann? Danach wuchs Mann/Frau heran und musste sich häufig keinerlei existenzieller Probleme mehr stellen, da das einfache Dasein in den angeblich zivilisierten westeuropäischen Ländern doch meist ziemlich abgesichert scheint.

               Aber wo und wie wird man/frau auf die menschliche Reife vorbereitet? Um das Dasein hinsichtlich seines Seinscharakters betreffend zu ergründen, stehen doch die meisten Menschen und Heranwachsenden völlig allein da. Geprägt von den gesellschaftlichen Bedürfnissen, die oberflächlich nur nach mehr Macht, mehr Geld, mehr Ordnung, mehr Sicherheit und mehr Ehrgeiz verlangen, geht der Reifungsprozess doch irgendwie unter. Für Geist und Seele sind nur trügerische Alternativen gedacht, die sich durch Medien, Kirche und Staat nicht finden lassen können, weil einfach viel zu viel Heuchelei darin steckt.

               Woher wir kommen, wer wir sind und wohin wir gehen, das wird doch von niemand richtig beantwortet und umso mehr Fragen sich der Einzelne stellt, umso mehr irrige Antworten erhält der Mensch, der sucht. Wobei sich auch auf jede Frage und Antwort stets neue Fragen ergeben, die zu weiteren Überlegungen mit noch größeren Zweifeln initiieren und aufrufen.

 

               Neue Fragen mit neuen Antworten, die letztendlich jeder Mensch sich selbst beantworten muss und in der dazwischen liegenden Zeit jedoch, von den gesellschaftlichen Zwängen aufgefressen, betrogen und abgestempelt, und dabei dann das eigene Dasein doch noch vernünftig gemeistert werden soll – findet nur selten beantwortet zu werden. Was wird uns derweil vor Augen geführt? Was zeigt uns das gemeinschaftliche Familienleben von falsch gesetzten Realitätsfenstern des verkorksten Stammesbewusstseins, welches sich im Gemeinschaftssinne heutzutage gar nicht mehr zeigt und scheinbar auch gar nicht mehr existiert? Ist das etwa die menschliche Reife? Wenn dem Einzelnen keine Zeit mehr zum Besinnen gegeben wird? Nur weil ein künstlich erzeugter Druck unsere Bedürfnisse reguliert und als Rücksichtslosigkeit in Beruf und Freizeit, bis hin zur Rente gepriesen - um Bestätigung zu erlangen? Für Wen und Warum? Was hat das mit Wahrheiten zu tun?

               Diese Verletzlichkeit,  die mit zäher Beharrlichkeit das Leben manifestiert. Mit allen emotionalen Notwendigkeiten und charismatischen Hüllen, sind die daraus folgenden Handlungen dann die, die das gegenwärtige Sein ausmachen? Was ist das? Der Schein des Augenblicks als endgültige Performance? Die durchführende Erfüllung der vollkommenen Vollendung eines perfekten augenblicklichen Moments? Oder wäre dies nur geistiges  Rentnertum im Frühstadium einer aufgezwungenen Illusion? Eine Maya demnach?

               Meine persönlichen Gedanken und die Gegenwart des Gartens zu meinen Füßen, waren momentan mein eigenes Kraftzentrum - mit Kräutern und Pflanzen, die den Begriff “Drogen” verdienen - wenn sie getrocknet werden. Daran gab es nun mal absolut nichts zu deuteln. Was waren dabei meine geistigen Stärken? Treppenhausgeschichten der witzigen, oder theatralischen Art? Anekdoten aus „Verbrecherkreisen“? Oder wie sieht das die Justiz? Warum sollte ich an der Realität vorbeileben, wenn mir Gedanken der wahrhaftigen Gegenwart begegnen?  

Ja, und ebenso entfalteten sich auch die Triebe der Setzlinge und des ausgelegten Saatgutes vor meinen geschädigten Augen. Ein weiteres Problem der optischen Wahrnehmung, denn ich hatte ja meine Augenoperation noch vor mir und der Zeitpunkt des Lasereingriffs rückte immer näher. Wie wird wohl die OP sein? Werde ich danach wieder besser sehen können? Was wird mich überhaupt danach erwarten, wenn ich mit einer „regenerierten“ Optik meine Umwelt wieder wahrnehme? Ist sie dann auch wirklich noch die alte verzerrte Welt der lichten Pflanzen, Kräuter und Drogen? Ich werde mich überraschen lassen müssen und bin gespannt auf die Operation.

               Was gibt und schenkt uns das Augenlicht eigentlich? Sehkraft! Ist das nicht gerade in unserer Zeit eine sehr wichtige Frage? Wo wir doch einem Übermaß an optischen Reizen ausgesetzt sind. Und was hatte diese Situation, dass ich nicht mehr richtig sehen konnte, eigentlich damit zu tun, wie ich nun mein Umfeld sah? Vereinfachte doch unser Augenlicht auch den Umstand der Wahrnehmung. Es ist eine praktische Lebenshilfe, dass wir theoretisch erkennen können, was auf uns zukommt. Die Schärfe der Sehkraft ist dann ausschlaggebend für die Klarheit unseres Durchblicks und schenkt uns die Konturen, für das Gesehene. Obwohl im Allgemeinen blinde Menschen z. B. einen viel ausgeprägteren Sinn für emotionale Gefühle, sowie einen besser entwickelten Tast- und Gehörsinn haben. Also letztendlich “MEHR” sehen als wir Sehenden. Mein Blick war mit dem CMVirus getrübt und mit der Behandlung gegen den Virus, stellte sich dann der Graue Star ein. Also das Virusleiden war bekämpft und nun litt ich am Grauen Star. Irgendwie konnte ich mir bei meinen Überlegungen nicht verkneifen zu denken, dass auch das wieder so ein profitabler Trick der Mediziner im Einvernehmen der Pharmaindustrie war. 

Denn für mich ist das alles doch nur ein moderner, industrialisierter Voodoo-Zauber im oberflächlichen Sinne zum Profitstreben gedacht. Teufelswerk der Machtinteressen, um die  Gier zu befriedigen. Diese ehrgeizige Gier nach Profit, die bei angeblichen guten Sportlern mit “KILLERINSTINKT” gepriesen wird. Dieser Killer-Instinkt, der uns mit einer vernünftigen Ausbildung so wie bei allen überdurchschnittlichen Leistungen eingebläut und vorrangig anerzogen werden soll, wenn auf der Karriereleiter Erfolge erzielt werden sollen. Aber wohlgemerkt, Voodoo-Zauber im eigentlich herkömmlichen Sinn ist etwas anderes, als darunter allgemein verstanden wird. Denn “Voodoo” heißt   Gott oder Geist und soll mit einfachen, natürlichen Ritualen, den betreffenden Völkern die ihn praktizieren, eine durch und durch praktische Lebenshilfe sein. So werden Prioritäten festgelegt und da ist das Augenlicht und Sehkraft in Weite und Stärke, sowie auch in den Konturen damit verbunden, wie Mann/Frau sehen kann. Letztendlich sind auch die Gesundheit der Augen, abgesehen von äußerlichen Einwirkungen in bedingter Weise, stets mit dem Wunsch, Willen und der Wichtigkeit einhergehend, wie gut oder schlecht die Dinge erkannt werden können - oder gesehen werden sollen. Nach dem Sichtfeld der Realitätsfenster, eines anerzogenen Stammesbewusstseins! Die Einsicht zu dem, was überhaupt erkannt und gesehen werden möchte, zeichnet die Konturen und ist anderweitig mit dem psycho-sozialem Verhältnis zu der direkten Umwelt verbunden. Auch so werden dann Prioritäten gesetzt. Realitätsfenster geöffnet und Kulturkreise bestimmt. 

               Die Verbreitung der allgemeinen Meinung über die Naturreligion des Voodoos, den legte ein englischer Marineadmiral, beim Schreiben von schwarzen magischen Geschichten fest. Und mit dieser Kolonialzeitgeschichte wurde dann die irrige Ansicht über eine Volksreligion festgelegt, die bis in unsere Zeit falsch interpretiert, nun für viele weitere negative Rituale unserer eigenen Vorstellung dienen. Dabei hat sich meines Erachtens kein einzig ursprüngliches Naturvolk ausschließlich mit schwarzer Magie und negativen Energien beschäftigt. Das ist dann erst mit der Überlieferung von Geschichten, durch Feudalherren und Kolonialmächte geschehen.

Aber nun im Hinblick auf mein Augenlicht kamen mir eben auch so fatale Vergleiche der Medizin, die da “Augen-Ausstechen” und “Nadel-Pieks-Aktionen” als westliches Ritual des Gelderwerbs betrachteten. Ein absoluter Blödsinn natürlich, auch wenn mir solcherlei Gedanken durch den Kopf gingen, ist es doch schon sehr eigentümlich, wenn in einer über alle Grenzen gepriesenen Augenklinik das einzigste Informationsmaterial welches ausgelegt ist, sich mit dem Ersatz des “Glasauges” beschäftigt und dessen Vorteile aufzählt und gepriesen werden. Jawohl, das ist keine Spinnerei von mir, sondern abermals eine erschreckende Realität, die dem Zynismus anscheinend die Krone aufsetzt. Eine angeblich renommierte Augenklinik hat als einzigstes Informationsmaterial für Augenbeschwerden, Infozettel für Glasaugen auszuliegen. Wenn das kein Hohn ist – und so versteht sich meine Skepsis!

Oder war das ein Beleg der Wahrheit - meiner tiefen Verwurzelung mit natürlichen Instinkten? Meine persönliche Verbindung zur Menschlichkeit, die mit aller Perversität eben gerade auch mit solcherlei Entwicklungsgeschichten im kollektiven Bewusstsein, das Elend verherrlichen will? Denn warum liegt ansonsten solcherlei Infomaterial aus und wofür steht es? Ich fragte mich, ob das dann ebenfalls ein kleiner Schritt zur notwendigen Spiritualität war? Der Glaube über das Wissen des Verständnisses, dass der Mensch durchweg schlecht ist, obwohl er GUT geboren wird. Ein Konflikt für das Bedürfnis nach Frieden und Integration, welches in dem autoritären Verhältnis zu unserer eigenen Geschichte, auch paradoxerweise auf und im Wege steht? Unglaubwürdige Geschichten der Autoritäten? Also Glasaugen für ein besseres Sehen  -  für den endgültigen Durchblick?

 

               Einer Autorität, die bis vor wenigen Jahren bzw. Jahrzehnten gar nicht anzuzweifeln ging. Da hatte Äußeres mit Innerem nichts zu tun und die letzten Jahrtausende sind noch nicht völlig von dem Neuen überholt, sondern, nur ein schleichender Übergang wird uns beschert. Das Paradies auf Erden zu erleben, ist teilweise auch immer noch, mehr als nur verpönt. Ich hatte mir aber trotz aller offensichtlichen Schwierigkeiten, mein kleines Paradies geschaffen und musste nun nur hoffen, dass ich von diesem Flecken Erde nicht durch das Fehlen meiner Gesundheit vertrieben wurde. Denn die äußeren Umstände wurden doch irgendwie auch und mit den finanziellen und gesundheitlichen Zuständen bestimmt.

               Im Augenblick unterstützte mich die Deutsche AIDS Stiftung und die Flüge für meine ärztlichen Untersuchungen, Behandlungen und die bevorstehende Augen-OP, konnte ich mir nur auf Grund der Zuschüsse leisten. Ich war wirklich dankbar und konnte nun ja auch nicht erwarten, dass das nun ewig so weitergehen würde. Also, wie würde sich das nun noch alles entwickeln? Kann ich meinen Körper, mit Seele und Geist, durch die momentanen Umstände des Naturbewusstseins soweit aufbauen, sodass ich auch eines Tages wieder besser für mich selbst sorgen kann? Denn gegenwärtig war ich zwar schon zufrieden, dass ich mich überhaupt schon mal wieder selbstständig auf den Füßen halten konnte, aber aufgrund der genetischen Immunschwäche (oder Impfinfektion/Blutkonserve etc.), so wie es bei mir feststeht, ließ sich nicht bestimmen, wie die unzulängliche Medizin heutzutage meine Leishmania, den CMV und nun auch noch den Grauen Star behandeln wollte. Denn ich war nun doch ein angeblicher AIDS-Vollbild-Patient - der längst allen Erwartungen zum Trotz noch lebte.

               Meiner bisherigen Erfahrung nach lag das gesamte Problem dermaßen tief begraben, dass sich da höchstens neuerliche Krankheiten daraus ergeben konnten, aber mit einer seriösen Behandlung und Betreuung ich nun absolut überhaupt nicht mehr zu rechnen hatte. HIV/AIDS ist und bleibt zunächst ein Mysterium der Götter in Weiß. Daran gibt es für mich nichts mehr zu rütteln, da es ganz gewiss ein Mythos ist, der von der Pharmaindustrie zur skrupellosen Bereicherung und Diffamierung bestimmter Bevölkerungs- und Gesellschaftsschichten einst dienen sollte, und sich nun verselbstständigt hatte. Aber das wird sich erst in den nächsten Jahrzehnten (oder vielleicht Jahrhunderten) aufklären lassen.

               Selbstverständlich stand dem Gegenüber mein eigener fehlender Gesundheitszustand, der nun mal auch absolut nicht zu bestreiten ging. Nein, es ging nicht zu bestreiten, dass da dann ein fehlender Gesundheitszustand mein Leben beeinträchtigte. Die gesundheitlichen Phänomene seit meiner frühesten Kindheit, sind aber nur der Vereinfachung und zur Bequemlichkeit der angeblichen Fachleute, als HIV/angeblich AIDS zu bezeichnen und haben mit einer vorgegebenen wirklichen “Krankheit” nun absolut nichts zu tun. Da lagen ganz andere Punkte im Argen, die sich aber gewiss nicht mehr von mir aufklären ließen.

               Damit möchte ich nun auf gar keinen Fall behaupten, dass es dies Problem nicht irgendwie (vielleicht auch generell) gibt. Nein, absolut nicht, denn das HIV-Virus zählt zu der Kategorie der RetroViren die bereits erstmalig 1910, von Rous (siehe Rous-Sarkom) beschrieben wurde. Bei der Familie kugelförmiger, umhüllter RNA-Viren handelt es sich um die frühere Bezeichnung der RetroViren, OncoViren, Oncornaviren und Leukoviren, das als erstes infektiöses menschliches Retrovirus unter der Kurzformel HTLV 1 (human T-cell lymphotropic Virus Typ 1) 1978 isoliert wurde.

               Dazu kommen die Beobachtungen aus den 50er Jahren aus Philadelphia und Afrika (siehe Hooper), die medizinischen Publikationen, angefangen mit Prof. Dr. Peter H. Düsberg, über das “Todesurteil AIDS-Therapie” von Dr. Gerhard Orth, zu Prof. Dr. A. Hässig, Bern, Dr. H. Kremer, Dr. St. Lanka, Dortmund, Prof. Liang Wen-Xi, Genf, Dr. K. Stampfli, Dr. Stefan Lanka, Dr. Valendar F. Turner, Dr. Eleni Papadopulos-Eleopulos, Dr. Fialas und ferner die Erfahrungen mit HIV-Patienten von Prof. Heinz-Ludwig Sänger, Dr. med. Claus Köhnlein, Frau Dr. Juliane Sacher und zu guter Letzt die Perspektive “Das Geschäft mit der Angst” von Dr. Dr. Gerhard Buchwald. Dabei findet für mich die Betrachtung über die Ernährung (siehe Noboru B. Muramoto) ebenfalls einen wichtigen Aspekt und ganz wichtig ist zur weiteren Aufklärung Michael Leitners Buch “Mythos HIV”.

 

               Wenn auch das HIVirus ein Lentivirus neurotroper oder lymphotroper Herkunft ist, so wird doch niemand behaupten wollen, dass die soeben angeführten Fachleute alle “Lügner, Spinner, Freaks” und somit blödsinnige Schwafler sind? Oder ist es doch so? Ja, ich kann es bestätigen, dass mir persönlich dazu schon die eigentümlichsten Bemerkungen unterbreitet wurden. Dazu kommen meine Erfahrungen aus den Schwerpunktpraxen, die geradezu als äußert kriminell zu bezeichnen sind. Es sind die einzigen Mediziner, die sich unabhängig, sehr ausführlich und objektiv mit der Thematik beschäftigt haben - und eben nicht zu vielen Möglichkeiten des Todes durch Medikamente raten, sondern objektiv und kritisch sind. Dann der Skandal im Jahre 2001, der in mehr als 4000 einzelnen Verfahren gegen die Pharmaindustrie von der Staatsanwaltschaft geführt wurde. Ferner die ursprüngliche Entscheidung zwischen den Festlegungen von Pasteur und Bechamps und die allgemeine Einstellung der Gesellschaft generell, die sich aus gieriger Profilier- und Profitsucht gleichgültig stellt. Und ehrlich, ich sterbe lieber an meiner "Krankheit", als an verschiedenen Risiken und mehreren versprochenen Todesursachen durch höchst gefährliche Medikamentencocktails.

               Da lässt sich über eine wirklich kritische Analyse kaum recherchieren, da es stets unterschiedliche Meinungen gibt - und die heutigen Ärzte auch nicht mehr wissen als ich. Und wie es schon Jean Paul so schön formulierte: “Wenn man die Verteidigung nicht widerlegen kann, tadelt man die Art derselben!” So kommt nun zu meinen Beobachtungen und der eigenen Betroffenheit noch etwas Weiteres hinzu. Ich konnte bei meinen regelmäßigen Tagesklinikbesuchen konstatieren, dass neben HIV-Aids immer mehr Betroffener mit Morbus Hodgkin diagnostiziert werden, das wahrscheinlich von den Lymphknoten ausgeht und durch das Auftreten einkerniger Hodgkinzellen und mehrkerniger Sternberg-Reed-Riesenzellen charakterisiert ist. Die Ursache ist unklar und wird eventuell auf onkogene Viren gestützt. Klar sind nur die Blutkörperveränderungen und Anämien - deren wahrscheinliche Ursache auf die Medikamente zurückzuführen sind. Die Unterteilung erfolgt laut Kriterien in vier Subtypen:

     1.- lymphozytenreich;

     2.- Nodulär sklerosierend;

     3.- gemischtzellig und;

4.- lymphozytenarm, also demnach unter Lymphogranulomatose zu  finden.

               Nun kann ich mir zwar für meinen Teil auch meinen persönlichen Reim darauf machen und verstehe grundsätzlich wenig. Auch wenn eine Fachmedizinische, korrekte Behandlung mir indirekt abgesprochen wird. So muss sich wohl jeder Betroffene sein eigenes Bild machen und bei der Analyse seines persönlichen Werdegangs, dann für sich selbst entscheiden, was sie/er wem glauben möchte. Ein nicht von der Diagnose Betroffener kann sich nicht anmaßen, eine Beurteilung zu erheben, wie es Michael Leitner (oberflächlich) scheinbar tut. Seine Kritik ist allerdings mehr als richtig und äußerst wichtig. Die Analyse also mehr als notwendig – davon möchte ich niemanden entheben, denn jeder ist für seine Gesundheit selbst verantwortlich und muss sich auch informieren. Ich versuche es hiermit umfassend korrekt, da bei medizinischen Diagnosen stets einige Punkte ausgelassen werden.

               Ein wichtiger Tipp wäre die Empfehlung des Buches “Leben ohne Grenzen” von Rodger Buchschacher, dessen Inhalt sehr lobenswert ist, denn die Diagnose HIV/Aids, ebenso wie Krebs und Magersucht, haben etwas von einer Lebensaufgabe, die von vielen Ebenen aus zu betrachten gilt. Es geht bei keiner der Diagnosen darum, sie als Krankheit nur einfach zu akzeptieren und Pillen zu schlucken. Mann/Frau wird gezwungen, sich mit etwas mehr auseinander zu setzen. Nämlich mit sich selbst und seinen eigenen Schwächen, Schuld- und Schamgefühlen sowie, gegen die tief verwurzelten Ängste anzukämpfen, die uns unsere Gesellschaftsform implizieren.

               Nun wird für den/die Leser/in verständlich, dass ich in dem weitläufigen Sinn auch dankbar meiner Diagnose gegenüber bin, da es ansonsten kaum eine andere “Krankheit” gibt, die dermaßen viel von einem Selbst abverlangt und ferner auch noch, eine große und weit verzweigte Lobby hinter sich zu wissen weiß. Außerdem hat mir der oberflächliche Befund ein sehr beruhigendes Leben, mit annehmlichen Extravaganzen erlaubt. Die natürlich trotz des daneben einhergehenden ungewissen Angstgefühls, über die voreilige Diagnose, meinen spirituellen Weg aufzeichnete. So konnte mein Glaube und mein innerliches Gefühl zentriert werden, und ich muss mich heutzutage für absolut nichts mehr, für mich selbst, oder auf die Fragen der Welt von “schuldig” oder betroffen mitfühlen. Wenn ich aus der Betrachtung des bürgerlichen Bildes herausfalle, dann hat es nun eine Berechtigung.

Ich kann somit meine tief empfundene permanente Rebellion ausleben und der gesellschaftlichen Ignoranz bewusst entgegentreten, da ich bisher immer eine gerechtfertigte Ideologie für mein Aufbegehren suchte und nun erst bewusst dazu gelangen durfte, das erhaltene Leben nicht so zu vergeuden, wie die Mehrheit der gewöhnlichen Bürger es durch ihre angeblichen Pflichten mit deren vorgegebener Ordnung tun, die allesamt verlogen sind.

               Pflichten, die einen sehr anrüchigen Ziele dienen, das ich nur durch mein eigenes Leben erkennen konnte. Denn wenn ich mit normaler Ausbildung und ohne Krankheitsbild hätte leben sollen, dann wären mir die Augen nicht „geöffnet“ worden und die Blindheit von Ehrgeiz und Gier, von Erfolg und Macht, hätte bestimmt auch mich bis zum tödlichen Herzinfarkt begleitet. Aber so konnte ich mich den wahrhaftigen Aufgaben und Erkenntnissen widmen. Auch wenn niemand weiß; “WAS WÄRE WENN …”

               Wie hätte ich zu Spiritualität und Natur finden können, wenn ich nicht durch die gegebenen Umstände, mehr oder weniger, dazu gezwungen worden wäre. Die Fülle des nun vor mir liegenden Gartens hätte ich niemals erleben dürfen und vielleicht wäre mir auch niemals die Liebe begegnet. Das wären Verluste gewesen, die ich aber so nicht mehr missen möchte. Da ist mir das”Heil-Sein” wichtiger als die Krankheit und meine Vergangenheit. Nur mit dieser verhältnismäßig erschreckenden Diagnose HIV/AIDS (positHIV) konnte ich das Zusammenfließen uralter Heilweisen, mit dem mir Bestem der modernen Erkenntnismedizin verbinden. Nur so wurde mir der einzig mögliche Weg, die Kunst und Magie des liebevollen Verstehens von heilenden Gedanken, Gebeten, Meditationen und der Berührung des Skalpells bewusst, wobei mir die Ganzheit des menschlichen Lebens und des Menschen als Ganzes verdeutlicht wurde. Selbst bei der Einnahme von Medizin und ihren Drogen.

               Ein unbeschreibliches Geschenk der Schöpfung, was garantiert nicht jedem Menschen bewusst gemacht wird. Und weil ich mir endlich dessen auch klar geworden bin, ist mir auch bewusst, dass ich dies Geschenk weiterzugeben habe und mich deshalb hinsetze, um mich zu dieser kontroversen Zwiesprache eines Buches zu äußern. Gerade das hat mir dann aber erst mein vierter “Krankheitszustand” einer weiteren „Nahtoderfahrung“ vor Augen gebracht, die ich ganz offensichtlich zuvor nicht begriffen hatte, weil ich eben in das so genannte Leben eingebunden war.

               Nun bin ich endgültig aussortiert und abgestempelt und kann damit auch Erfahrungen weitergeben die selbst gesammelt, doch nur sehr wenig Menschen machen dürfen. Damit kann ich dies Glücksgefühl darüber zum Ausdruck bringen, da ich ohne diese Erkenntnisse nicht mein Leben gelebt hätte. Dann wäre mir mein persönliches Energiefeld, der Kräuter und des Suchens nach einem Pflanzenzentrum auch nicht bewusst geworden und ich müsste in dem allgemeinen “Elend” der dumpfen Gleichgültigkeit einer verlogenen, obskuren Gesellschaft im Gleichklang des Einerleis vegetieren. Ohne die Zeit für die vielen Experimente und Studien - was hätte ich da zu erzählen? Ein für mich unvorstellbarer Verlust an emotionalen und wissenswerten Notwendigkeiten, die sich gar nicht richtig zum Ausdruck bringen lassen.

Ein immer wieder beliebtes Zitat von mir, stammt ursprünglich von Gabriel Garcîa Márquez, der mit seinem letzten belletristischen Werk >über die Liebe und andere Dämonen< ein Märchen aus seiner Heimatstadt Cartagena veröffentlichte. Ein großartiges Werk, das zugleich eine Abrechnung mit den Irrungen der Kirche beinhaltet - ein Buch, das man/frau drei Mal gelesen haben muss (ebenso wie eine zuvor erschienene >Chronik eines nicht angekündigten Todes<, deren Verfilmung dann mit der wunderschönen Omella Muti so glänzend besetzt war). 1997 hatte er die Öffentlichkeit in einer Großangelegten journalistischen Reportage (>Nachricht von einer Entführung<) über die Praktiken des Drogenkartells informiert und danach war es um ihn still geworden. Ein Krebsleiden, sein Wegzug nach Mexico-City, seine Mitarbeit bei den Filmfestspielen in La Habana und die angekündigte Arbeit an seinen auf drei Bände angelegten Memoiren, ließen indes immer wieder aufhorchen, weshalb auch ich mir erlaube, seine Maxime an dieser Stelle wiederzugeben: 

„Das Leben ist nicht das, was man lebte, sondern das,

was man erinnert und wie man es erinnert,

um es zu erzählen“

 

               Ja, wie wahr und nur über diesen Weg konnte eben auch ich die strukturellen persönlichen Machtvisionen aufbrechen und mich bis heute gegen diese Überheblichkeit wehren, die versucht, jeden Menschen in die Verlogenheit der Bürgerlichkeit zu zwängen. Denn ohne die Einfachheit des Geistes könnte schließlich der gesellschaftliche Zwang nicht funktionieren. Schon diese Tatsache zwingt mich ebenfalls zur Dankbarkeit meiner autonomen “Erziehung”, da mich ansonsten anderweitige Krankheiten zeichnen würden. Ich sehe das an der Gesellschaft als solcher, die gekrümmt, verfettet, gebuckelt und verformt ihre “Redlichkeit” zur äußerlichen Show stellt. Dabei dann im Einzelnen ein Bild abgeben, welches sie gar nicht selber sondern nur das angepasste Zeitgeschehen mit zivilisierten (meist fremd übernommenen) Realitätsfenstern sind.

               Denn wie hätte ich anders zur Solidarität alles Natürlichen gefunden, wenn ich nicht von meiner Mutter misshandelt, vom Lehrsystem missbraucht und von der Medizin missverstanden worden wäre? Jedenfalls zu meiner Zeit, als ich geboren wurde, gab es noch nicht so viele andere Wege, als ausschließlich den, den ich gegangen bin. Heute gibt es mehr Möglichkeiten und auch das Interesse der vernünftigen Aufklärung hat sich verändert. Das wird schon deutlich an dem allgemeinen Verhalten zum ungeborenen Leben, zu der Geburt und zum Tod. Da wird schon sehr häufig ein runder Tisch der Aufklärung verlangt und es ist bekannt, was es auf das ungeborene Leben für Auswirkungen hat, wenn keine Rücksichtnahme vorhanden ist. Da sind die Väter (meist schon) bei der Geburt des Kindes dabei und an der Seite der Mutter, weil die acht Stufen der Entwicklung (auch schon embryonal) bekannt sind. Selbst über den Tod wird langsam begonnen vernünftig zu sprechen, auch wenn noch sehr häufig eine Selbstverständlichkeit für die Verantwortungslosigkeit dem dazwischenliegenden Dasein unterstellt ist.

 

               Aber das sind allgemeine Sollbruchstellen in unserer Gesellschaft, die in allen Bereichen notwendig sind und natürlich gerade in der Medizin besonderen Nutzen finden. Denn so kann die Pharmaindustrie diese Sollbruchstellen mit ihren Interessen zukleistern und auf lange Sicht finanziell ausschöpfen. Eine Sache der Politik, wo das Leben noch nicht einmal das Recht hat auf einen geruhsamen, anständigen und sanften Tod. Da geht die Demütigung gegenwärtig noch über das Leben hinaus und wird fremd bestimmt, um der respektlosen Gesellschaft ihre Rechtfertigung mit Gesetzen zu geben und jeden Einzelnen irgendwelchen Mustern zuzuordnen. So ist die eigene Entscheidung zur eigenen Euthanasie doch nur die notwendige, regressive Einsicht zum Selbst-bewusst-SEIN.

               Jedem kranken Leben liegt doch die Fehlinformation einer gestörten Entwicklung zugrunde. Dies endgültig zu verstehen, hilft uns die Genetik neu zu definieren. Auf physiologischer Ebene haben wir die Psychologie, Philosophie und Soziologie, die sich auch in der Anthroposophie weiter entwickelt hat, eigentlich als Grundlage für unsere Erkenntnisse – an die wir uns nicht halten. Dabei ist der Knackpunkt aller Erkenntnisfähigkeit erreicht und es lässt hoffen, dass ein neues Zeitalter unausweichlich ist.

               Schon auf einfachster Ebene wird dies deutlich, mit den Erkenntnissen über die Urin-Therapie. Meiner Großmutter war sie noch ein Begriff, meiner Mutter schon nicht mehr (so direkt), aber mir nun schon wieder sehr gut. Heutzutage wird jeder modebewussten und dabei intelligenten Frau klar sein, dass in ihren vielen chemischen Cremes unter “Urea” tierischer Harnstoff gemeint ist und trotzdem ekeln sich die meisten Menschen vor ihrem eigenen Urin. Nur weil eine irreführende Erziehung es als >igittigitt< bezeichnet, wird fremder Urin, statt der Eigene, als Gesichtscreme verwendet.

               Da kommt auch die Pharmaindustrie nicht darum herum, auch wenn sie wie üblich keine vernünftige Aufklärung betreibt. Denn ich kann immer wieder feststellen, wie unglaubwürdig mich verschiedene nicht-wissende-Augen anschauen, wenn ich darauf verweise, dass Urea tierischer Harnstoff ist. Es ist schon witzig, dass sich die Menschheit allgemein vor dem eigenen Urin ekelt und ihn ablehnt, dabei sich aber den Urin von fremden Tieren in das Gesicht schmiert, ohne zu überlegen, dann auf “Schönheit” und  Gesundheit  hoffend  -  es sogar toll und modisch findet. Auch damit ist für mich schon wieder punktuell das gesellschaftliche Dilemma bewiesen. Hauptsache ist es parfümiert, stinkt schön, ist fremdartig und macht oberflächlich glatt und nichts sagend. Dazu kommt dann die Leichen-hafte-Aussage bestimmter Werbemodells, die uns täglich von allen Präsentationen und Werbeflächen bedeutungslos und indirekt Tod versprechend anstarren. Und an dieses „Elend“ haben wir uns dermaßen gewöhnt, sodass wir es als „schön“ empfinden.

               Ach, was sind wir doch für eine hervorragende, beispielhafte Gesellschaftsform, die in fast allen Strukturen denaturalisierende Belanglosigkeit aus- und verstrahlt. Wie soll Mann/Frau sich dagegen schützen? Am einfachsten eigentlich mit der Wahrheit der essentiellen und elementaren Dinge des alltäglich Natürlichen  -  natürlich mit den technischen Errungenschaften der Notwendigkeit  -  aber nicht unbedingt darüber hinaus.

               Glücklicherweise hatte ich da meinen Garten, sowie meine verständige Frau, die mich mit allen selbstverständlichen Aufmerksamkeiten unterstützt. Ferner halfen echte Freunde und meine Erkenntnisse. Da bin ich wirklich ein glücklicher und dankbarer Mensch, der aber auch erst über den eigenen Zusammenfall erkennen musste, was ich alles zu schätzen hatte. Meine Frau und ich, ein phantastisches Dream-Team, mit liebevollen Haustieren und einem verzaubertem Gartenparadies. Dank unseren Freunden wie Conchy und Dirk, sowie der DAS (Deutsche-AIDS-Stiftung), die mir in dieser gesundheitlich stark eingeschränkten Zeit, diese Eskapaden ermöglichte.

               Noch immer beschäftigte mich mein Gedanke an ein Energie- und Kräuter-Zentrum für geschädigte Menschen, die sich unter solchen günstigen Bedingungen, ebenfalls wieder erholen können. Mit Erschaffung eines Sonnen-Mandalas aus kultischen Steinen, für die Sonnen-Templer unserer Generation. Da kam mir auch ein Netzwerk für tolerantere Verhältnisse in den Sinn. Ein Netzwerk “twentyone” für das 21. Jahrhundert, welches nun unumgehbar vor uns liegt. Auch das ist ein “house of life” im wirklich wahrsten Sinne des Begriffes.

               Da reichte meine Vorstellung in einen Menschengarten für alle Lebewesen, Pflanzen und Kräutern, mit kultischen Kakteen nach den Erkenntnissen der indianischen Heiltradition von Medizinmännern, Schamanen, Druiden, Hexen und el brujos natürlich.

               Was für mich noch vor einem Jahr das Namenlose war, wurde so für mich, zu Schöpfung, Universum, Unendlichkeit – Zeit, Raum, Mutter Erde, Sonne, Wasser und Luft und dann wird das Feuer im Inneren gespürt, welches Kraft und neue Energien freisetzt. Energie die Farbe gibt, und sich dadurch zum Farbenrausch einer symphonischen Vielfalt schwingt; da wird mir das “Göttliche” ferner denn je, je mehr ich von der unendlichen Energie und Kraft beflügelt und erfasst werde. Das ist dann Schöpfung im reinsten Verhalten der synchronen Erfahrung. Da wirken Sonne, Wasser und Erde mit den Jahreszeiten zusammen und dies Zusammenwirken erfasst dann die Organe und bringt Energie in die Muskeln. Eine leibhaftige Lehre des menschlichen Willens und der schöpferischen Gnade.

               Ich kann solcherlei Kraftorte jedem empfehlen, da dort das Bewusstsein wächst und unendliche Kraft geschöpft werden kann. Dieser Erfahrung liegen nicht nur die Standorte von Synagogen, Kathedralen, Kirchen und anderer Kultstätten zugrunde, sondern diese Energie ist auch an den magischen Orten zu finden, die mystische Stätten und heilige Orte genannt werden und die Pforten der Erde zum Himmel sind.

Das ist nicht nur auf Ibiza allein zu finden, mit außergewöhnlicher Topographie und Schönheit verbunden, es sind z. B. auch: Spider Rock – im Norden Arizonas, der Berg Kaila, im Tibet, der Titicacasee hoch oben in den Anden von Südamerika, die Orakels von Delphi der alten Griechen, Ayers Rock in Australien und viele, viele andere Gegenden. Aber letztendlich ist es immer der Ort, an dem sich jeder selber wohl, befriedigt, glücklich, erhaben und ausgeglichen („zu Hause“) fühlt. Das können zahlreiche Kultstätten im eigenen Land und selbst der eigene Garten sein.

               Mir reicht gegenwärtig mein Garten auf Ibiza, auch wenn ich mich danach sehnte, noch andere kraftvolle Begegnungsstätten der erhabenen Schöpfung kennen zu lernen. Aber wer tut das nicht und ich glaube auch fest daran, dass es sich in absehbarer Zeit zeigen wird, nicht nur Ballermann- und Partyinseln aufzusuchen, sondern ein weitaus größeres Interesse der Menschheit wird es sein, zu ihrer eigenen Mitte und ihrem persönlichen „Kraftort“ zu finden.

               Dabei sei all den “kranken” Menschen empfohlen, bevor es zur Katastrophe im eigenen Körper durch chemische Verblendung kommt und ein leidvolles Siechtum die Folge ist, dass sie alle mehr Aufmerksamkeit den geordneten, gepressten und getrockneten Pflanzen widmen. Das sind nicht ausschließlich, jedoch die wesentlichsten Maßnahmen für eine heilere Welt. Daraus entsteht auch die Erkenntnis der notwendigen “Drogen” (wie bereits im Kapitel Experimentelles erörtert) und deren vernünftiger und verantwortungsvoller Gebrauch, da viele von ihnen das Bewusstsein erweitern - sofern sie einem spirituellen Führer anvertraut sind.

               Aus eigener Erfahrung kann ich mit Recht behaupten, dass “Krankheit” nicht allein aus einer einzigen missbräuchlichen Sache entsteht. Da ist immer eine Vielzahl von Umständen dafür ausschlaggebend. Aber gewiss ist, dass jede Krankheit durch die Dauerbelastung mit falscher Ernährung, Alkohol und Drogenmissbrauch sowie widernatürliches Verhalten im Allgemeinen begünstigt und gefördert wird. Ferner sind verantwortlich, die Dauerbelastung durch Mittelmäßigkeit, sowie Kramabelastung (auch genetisch) im weitläufigen und engeren Sinn. Eine leichte und verständliche Karma-Ketten-Erklärung wird diesem Kapitel noch folgen. Gesundheit und Heilung wird dagegen gefördert, mit der Veränderung allgemein festgefahrener Lebenssituationen, dem Erlernen neuer Erkenntnisse und dem Ablegen unangemessener Lebensumstände, sowie dem Einklang und Harmonie zwischen Körper, Geist, Seele, Universum und Erde. 

               Das Wichtigste ist meines Erachtens dabei der EIN-KLANG, die Einigkeit zwischen den zuletzt aufgeführten richtigen Bewusstseinsformen. Über Musik, Tanz, Klang, Trance, Trommel und Meditation lässt sich seit Jahrtausenden dorthin finden und es kann absolut nicht falsch gewesen sein, was alle Völker der Welt bereits seit ihrer Geburt zelebrierten. Da beginnt dann das globale Bewusstsein mit Verantwortung uns Selbst und allen Menschen, Tieren und Pflanzen der Erde gegenüber. In der Geschichte der Menschheit kann heil Sein und Heilung nur durch die harmonische Verbindung, aber nicht mit Trennung erzielt werden. So wie Gut zum Böse, Yin und Yang, Mutter und Kind und vieles mehr zusammengehören, so gehört zu unserem Körper, die Seele, der Geist und alle Natur. Denn ansonsten sind wir Zombies bzw. Computerwesen unmenschlicher Starrheit und nicht im Einklang. Nicht mit uns und nicht mit Mutter Erde.

               Wenn wir uns dabei von anderen und nicht von uns selbst ordnen, pressen und trocknen lassen und Medikamente schlucken, dann sind wir “Drug-Monster” einer entarteten Nicht-Bewusst-Seins-Form, die aus uns selbst heraus ver-rückt ist. Dabei passieren dann die befürchteten Katastrophen und Epidemien, die dann mit den verschiedenen und unterschiedlichsten Krankheiten ausbrechen. Dieser Ausbruch ist dann die Diagnose der Unheilbarkeit durch chronische Dauerbelastung. Da sind Mediziner gefordert, die sich aus ihrer Verantwortung heraus ein wenig “bewusster”, und ethnologischer verhalten und nicht oberflächlich und gleichgültig handeln. Wir dürfen nicht vergessen, was es da alles zu tun gibt und deshalb versuche ich einmal anzuführen, was uns einzelne Völker anbieten können. Mal abgesehen von Voodoo-Zauber kann uns Brasilien z. B. auch die “heilende Kirche” als Gottesdienst und Heilritual anbieten. Da ist es dann Glaubes-Therapie und wird an Gliedmaßen und über die Organe zum Heilen verabreicht. Oder die Akupunktur – ein Heilmittel der alten chinesischen Medizin. Dabei ist jedes Organ bestimmten Akupunkturpunkten zugeordnet, die auf der Oberfläche der Haut zu finden sind.

               Im Tibet gibt es die Medizin aus Mineralien. Barfußärzte, Mönche und Astrologen werben um die Gunst der Patienten. Aus Surinam stammt das geheimnisvolle Voodoo-Ritual, mit dem die Schamanen ihre Patienten behandeln. Dazu gehört das Besprühen des Körpers mit Schnaps, um die bösen Geister zu vertreiben. Denn ein jeder „Fluch“ lässt sich nur durch einen mächtigen Gegenzauber brechen. Auch auf Neuguinea helfen Heilpflanzen, bestimmte Erde und Farben mit ein wenig Magie erstaunlich gut. Eins der ältesten Verfahren ist das Ayurveda aus Indien. Eine uralte (siebentausend Jahre) Naturheilkunde, kennt zahllose Behandlungsverfahren, darunter auch Yoga und Meditation. Das Einölen des Kopfes gehört zur Panchakarma-Therapie. Die fünfstufige Ölkur beseitigt Störungen der Gewebefunktionen. Auch immer mehr westliche Ärzte entdecken die Ayurveda-Therapie und Wellness-Methode neu. Selbst auf den Philippinen suchen aus aller Welt immer mehr Patienten Hilfe bei den Geistheilern, und in Europa? Da prägt das Bild der Hochtechnologie die „armselige“ westliche Schulmedizin.

               Nun führen vor allem die Bemühungen der Ethnomediziner die unterschiedlichen Seiten verstärkt aufeinander zu. Eines der Ergebnisse kommt dabei aus Afrika, wo Medizinmänner Berufsverbände gründen, um ihre früher eifersüchtig gehüteten Rezepturen preiszugeben. So sollten sie sich einen festen Platz in den angestrebten “parallelen” und noch fehlenden Gesundheitsstrukturen sichern. Dann ließ sich auch besser unterscheiden zwischen afrikanischen und nicht-afrikanischen Erkrankungen. Ein sehr wichtiger Beitrag um das gestörte Gleichgewicht wieder herzustellen  -  und gerade im Hinblick auf bestimmte Diagnosen, die so wie sie statistisch tituliert werden, nun mal gar nicht rechtens sind. 

               Wir Mitteleuropäer sollten in Iatrik und Spagyrik suchen und uns nicht ausschließlich auf die Technologie verlassen. Denn wohin das dann führen könnte, das habe ich schon erwähnt und möchte ich nicht weiter prophezeien. Das besagt bereits teilweise der Inhalt des Geschriebenen. Dabei liegt es in unserer Macht, dass die soeben angeführten traditionellen ethnologisch unterschiedlichen Medizinsysteme nicht das Aus droht, in dem wir mehr auf sie setzen und wie gesagt, auch bereit sind dazu, und davon zu lernen. Im Gegenteil, das alles verbindet und trennt nicht etwa, da die Menschheit auf Erden zahlreiche Kulturen trägt.

               Denn desto mehr die Biologie auf biologischem Sektor Fortschritte zu machen scheint, dabei aber die Ganzheitlichkeit vergisst, um so mehr werden die Epidemien zunehmen. Der stürmische Fortschritt unterstützt solcherlei Seuchengefahr weltweit. Hierin liegt mein größter Vorwurf, da sich daraus letztendlich solcherlei Erkrankungen wie Krebs, angeblich AIDS und HIV ergeben, die sich in dem Sinne automatisch von selbst, notwendigerweise zum Selbstschutz der Natur ergeben. Der einzelne menschliche Körper ist nicht nach einem einheitlichen Parameter zu messen. Das ist nicht alles nur eine 0/8/15-Verfahren eines “Gotteslästernden” neuzeitlichen Medizinerwahns und Forscherehrgeizes, der von Industrie, Pharma, Medien und teilweise von skrupellosen Politikern dann auch noch forciert wird. Die einen sind so ungebildet, dass sie nichts bemerken und die anderen wollen sich auf Biegen und Brechen die Taschen voll stopfen, wobei nur ein geringfügiger Teil der Menschheit eine offene, ehrliche Absicht zum wahren Chritusmenschen hegt.

               Ein gestörtes Gleichgewicht macht krank. Die ethnologische Medizin und deren Vorstellung basiert zumeist auf der Balance gegensätzlicher Kräfte im Körper. Schon urzeitliche sibirische Schamanen glaubten, dass Pneuma (Wind) den Menschen und alle Dinge beherrsche. Diese Idee setzte sich bis nach Indien, Ägypten und Griechenland durch. Dort schrieb der Urvater der Medizin Hippokrates: “Pneuma im Körper wird Atem genannt, außerhalb Luft. Pneuma ist überall und in jedem Ding die Kraft”. In anderen Kulturen gibt es weit reichende oder ähnliche Kräfte und ich hatte es verschiedentlich schon angeführt. Aus der indischen Lehre kennen wir das Prana, die Bewegungsenergie und Lebenskraft. Auch sie wird unter anderem mit der Atmung aufgenommen. Prana stellt die Grundenergie dar und aus ihr leiten sich alle anderen Energien ab, die im menschlichen Körper wirken. Auch in der Chinesischen Medizin findet sich das Ching/Chi für die Lebensenergie, die dann im weitläufigen Sinn die Sexualenergie bestimmt. Daraus werden dann auch ferner die Meridiane festgelegt, die ein “Leitbahnsystem” sind und das Wichtigste, um Erkrankungen zu finden darstellt. Hier werden dann über die Leitbahnsysteme, den Energiefluss, alle psycho-sozialen Probleme zu psychomatischen, die sich psycho-verbal zunächst ausdrücken. Dabei ist nach den neusten Erkenntnissen im Westen, einfach jede Krankheit zuerst eine Psycho-verbale, die sich auf psycho-sozialer, dann auf psycho-somatischer Ebene äußert. Dies wird auch bei der Neuen Medizin oder Neue Germanische Medizin dargestellt.

               Auch bei der Heiligen Hildegard finden wir die Aussage, dass Krankheiten durch zu viel oder zu wenig „Wind“ (wie sie es nannte) im Körper entstehen, oder wenn er durch “schlechte Gerüche” vergiftet ist, er durch Wunden eindringt auch Schmerzen verursacht. Gut, soweit müssen wir im Einzelnen nicht wieder bei der Heiligen Hildegard beginnen, jedoch hatte sie ein wesentlich umfangreicheres Wissen, als die meisten heutigen Mediziner.

               Die Mächte des Bösen - Angst & Schrecken machen krank, in dem sie die Balance im Körper wirksamer Kräfte stören, oder ihn selbst in Besitz nehmen. Um zu heilen, muss der Arzt, Medizinmann oder Schamane die Harmonie zwischen Körper, Seele und Geist zunächst „restaurieren“. Dazu stehen, je nach Kulturkreis, unterschiedliche Wege offen. Einen Einzigen gibt es nicht.

               Eine Gesellschaft ohne Heiler ist nicht denkbar, eigentlich, obwohl sich gerade in Deutschland die Behörden damit schwer tun dies zu akzeptieren und dagegen eine Flut an Verordnungen und Gesetzen entwarfen. Dr. Wulf Schiefenhöver von der Andechser Max-Plank-Forschungsstelle für Humantheologie meint: “Am ersten Feuer, dass der Mensch entzündet, saß ein Medizinmann (Schamane).” So sagt er auch weiter: “In vielen Kulturen treten Krankheiten als Folge der Verletzung sozialer Regeln auf. Das Christentum schiebt die Bestrafung dafür auf Himmel oder Hölle, beides liegt außerhalb der Lebenszeit.” Ja, und trotzdem sind es allgegenwärtige Relikte eines Industrialisierungsprozesses, der sich der Natur des Menschen widersetzt und die elementaren Regeln noch immer nicht anerkennen will. 

               Dies sind archaische Rituale und die Ethnomedizin (griech. Ethnos = das Volk) beschreibt und vergleicht die medizinischen Vorstellungen und Praktiken der Natur- und Kulturvölker dieser Welt. Zugleich wird untersucht, welches Bild von Mensch und Natur vorherrscht. Die Grundlagen liefern Forschungsgebiete wie Medizin, Ethnologie und Verhaltensforschung. Im bestimmten Umfang werden dabei nur noch drei nichtwestliche Medizinsysteme zugelassen und praktiziert. Indiens ayurvedische, die Chinesische und die Islamische Unani-Medizin. Hinzu kommen weltweit lokale Behandlungsformen, von den christlich geprägten heilenden Kirchen bis hin zu den “animistischen” Riten der afrikanischen Medizinmänner, die selbst Gegenstände beseelt und von Geistern bewohnt wissen.

               Neben Heilpflanzen mit erwiesener Wirksamkeit kennen alle Heiler zahllose Behandlungsverfahren. Selbstverständlich spielen dabei auch rhythmische Laute, Trommeln, Trance, Meditation, oder Ekstase eine Rolle. Diese meist öffentlichen Rituale, festigen zugleich den Zusammenhalt der Gemeinschaft, wie sie auch bei Problemen und Krankheiten helfen. Gerade auch bei chronisch Kranken und den unheilbaren Erkrankungen, ein ganz wesentlicher Faktor, der dann auch über die Psyche noch unbekannte Mechanismen der Selbstheilungskräfte des Körpers fördert. Das ist dann doch besser, als mit kalten Apparaturen allein mit den Ängsten gelassen zu werden.

               Aber Medizinsysteme sind nicht übertragbar. Sie werden in anderen Kulturen zerstört, oder aber sie zerstören selbst die fremde Kultur. Doch dieser Prozess ist durch das rasante Vordringen der kosmopolitischen Medizin bereits in vollem Gange. Professor Dorothea Sich, EthonomedizinerIN am Institut für Tropenhygiene der Universität Heidelberg, warnt: “Um unser Medizinsystem zu übernehmen, müssen andere Völker ihre Kultur ändern. Dabei wissen wir nicht, was wir kaputt machen.”

Nun werde ich auch zukünftig meiner Frau dabei behilflich sein, Pflanzen zu sammeln, zu trocknen, zu pressen und zu ordnen, damit das Jahrtausendalte Wissen uns erhält und nicht vergessen wird. Denn gerade die Kräuter haben mir das Leben verlängert, als unsere westliche Medizin nicht in der Lage war meine Krankheiten zu diagnostizieren. Da ist es für mich auch geradezu unumgängliche Wichtigkeit, das teilweise eingeschlummerte Wissen über Iatrik und Spagyrik weiterhin zu vertiefen und zu studieren. So, wie eben das Wissen darüber, dass alles was ich irgendwie weitergebe auch auf mich wieder zurückkommt.

               Ganz im Sinne der Notwendigkeit, dass das Herbarium unser Wissen über die Kräuter auffrischt und uns hilft zu überleben. Und jede Bestimmung des Daseins setzt sich aus der Kette des Karmas zusammen - wie folgt aufgezeichnet wird – zuvor noch ein kurzer Vers:

„Ich glaube, Unsterblichkeit ist die Wanderung einer Seele durch viele Leben oder Erfahrungen, und so wie diese gelebt, genützt und erlernt werden, helfen sie im nächsten, jedes wird reicher glücklicher, höher, trägt mit sich nur die wirklichen Erinnerungen dessen, was früher war.“

 

Aus einem Brief von Louise May Alcott

 

Und nun zur Karma-Kette:

           Die Realität der Karmakette

               Realität der Karmakette

 

DIE KUNST

VERNETZT

ZU DENKEN

1.     KARMA-KETTE

 

Glück ist wie ein Dominospiel. Es genügt ein kleiner Schubs und die Steine fallen – einer nach dem anderen.

Hier ein Beispiel, wie leicht dies gehen kann.

2.                  Ein Freund ist mit einer wichtigen Aufgabe vertraut

3.                 Er hat sie befriedigend erfüllt und ist mit ihr fertig

4.                 Ich erkenne, dass ein  Freund gerade jemanden mit diesen Fähigkeiten sucht

5.                 Ich arrangiere einen Kontakt zwischen den beiden Freunden von mir

6.                 Dank meiner Vermittlung hat der eine einen neuen Job und der andere einen guten Mitarbeiter

7.                 Beide sind so glücklich darüber, sodass der eine zu einer Party und der andere zu einem Geschäftsessen einlud

8.                 Mit diesen Gesten und der Freude darüber strahle auch ich eine tiefe Zufriedenheit aus

9.                 Die jeweiligen Treffen; Party, sowohl Geschäftsessen werden nun zu einem weiteren Erfolg für mich persönlich, da ich bei beiden Einladungen geradezu wie ein Magnet auf die anderen Gäste wirke und zufrieden stellend entsprechende eigene Kontakte treffe

10.             Mein Selbstbewusstsein stärkt meinen Stolz und wie von selbst, ergeben sich aus den neu gewonnenen Kontakten, auch für mich persönlich wieder neue Möglichkeiten

11.             Ich treffe auf neue Freunde  -  neue Kontakte ergeben auch für mich neue Geschäfte

12.             Ich fühle mich wie neu  -  neuer zufriedener Typ  -  neue Chancen   -    nur alles wegen einer kleinen Gefälligkeit

 ... entnommen aus "Psychologie-heute"

 

 

 

 

     

TENSEGRITYXXX.1

 

 

XXX. - Kapitel

 

                              Die magische Bewegung der Zauberer, so nennt Carlos Castaneda jene Gymnastiklehre, die er auf der Grundlage der magischen Bewegung ausgearbeitet hat. Dabei sind die Bewegungsrhythmen der schöpferischen Lichtrotationen das magische Ritual einer jeden erneuernden Befreiung. Eine Freiheit, die auf diese Weise sichtbar werden kann, wird aus der stillen Bewegung einer geistigen Meditation geschöpft und ist wie ein Bazillus, ähnlich einer ansteckenden Krankheit, die das kollektive Bewusstsein erfasst und sich unkontrolliert fortpflanzt, wenn sich nicht genügend Menschen der Rotationen des Lichts bewusst werden. Das wiederum ist aber auch der Zeitgeist unseres Wassermann-Zeitalters, der unaufhaltsam die Weltbevölkerung zum Positiven motiviert und nebenher das allgemeine Bewusstsein anhebt. Angela Davies, Martin Luther, Gandhi und viele, viele mehr sind die geistig tragende Kraft einer Neuen Zeit, die nicht mehr umzukehren geht, sofern wir den antiquierten “Geistern” endlich Einhalt gebieten und uns unseres politischen Daseins als Mensch bewusst werden. Das wird sich natürlich nicht so schnell mit der Abhängigkeit zu irgendwelchen größenwahnsinnigen, selbst ernannter Pseudostaaten bewerkstelligen lassen. Jedoch die Hoffnung ist groß, und wir werden nun keine zehntausend Jahre mehr benötigen, bis sich das volle Bewusstsein des Menschen durchgesetzt hat.

               Gegenwärtig gibt es da eine Dualität, die uns die Wahrnehmung an verschiedenen Orten im Hier und Jetzt vor Augen führt und das globale Leben auf den Augenblick des persönlichen Erkennens lenkt. Es beinhaltet auch den Druck und die Spannung von Dämpfen und Gasen, wovon ich im engeren Sinne gerade erst im letzten Kapitel berichtete, siehe Pneuma, was mit dem Begriff von Atem gleichgesetzt wird. Ein Rhythmus der Atmung, die uns das Elend der anderen Völker und Kulturen, die die reicheren Kulturen bisher zu unterdrücken verstanden, zukünftig auf einen einzigen Level hebt. Dagegen ist Integument im Biologischen die Hülle oder Haut, und in der Architektur finden wir ebenfalls die Sammlung und das Zusammentragen von Elementen, die einen Körper gestalten. Integrity, oder Kompilation, ist dann die Tension einer notwendigen Übung, auf der Ebene der magischen Bewegung.

               Meine Gebete mit rhythmischem Tanz im Steinkreis, dem Mandala der Erkenntnis, im eigenen Garten war die Insel der Ruhe und Harmonie, für die Gesundung meines Körpers, durch Geist und Seele. Dazu meine persönlichen Erfahrungen aus früher erlerntem Kontakt- und Kampfsport, zwischen verhalten und explosiven Bewegungen eine wechselnde “GYM-nastik”, lässt aus der Bewegung das Bewusstsein und die Wahrnehmung neu entdecken. Um es kennen zu lernen  -  müssen wir es selbst tun. Nur so wird die Notwendigkeit der Bewegung festgelegt, die dann Veränderung bringt und oft auch als “Kick” beschrieben wird. Wenn wir im Westen sagen wir müssen unseren Mittelpunkt finden, dann meinen wir damit, dass wir den Zugang zu unserem höchst eigenen Sonnensystem wünschen. Dem Sonnengeflecht, welches für unsere Ausgewogenheit und die Balance im Leben sorgt.

         Ich will damit zu Ausdruck bringen, dass mehr als nur die unterschiedlichen Kulturen eine Verbindung zu unserer heutigen Denkweise haben. Es sind alles Bestandteile der Gesundheit und ob nun die alten Japaner, die Chinesen, die Inder, die Griechen oder Kelten, sie alle hatten zu ihrer Zeit erkennen können, dass der Körper nur EIN Teil der himmlischen Schöpfung und unseres Bewegungsapparates ist.

           Letztendlich findet sich diese Struktur in allen Dingen der Schöpfung. Da muss ich auch nicht weiter ausführen, in welchen Bereichen das Gültigkeit hat, da es die Bildung des Körpers durch den Geist beinhaltet  -  sonst wären wir nämlich NICHT! Wir wissen heutzutage, dass wir mit unserem Gehirn das Ebenbild des Universums sind. Dem liegen gesetzmäßige, elementare Grundregeln zugrunde, die sich in unserem Denken reflektieren. Ein komplexes System, in dem einfach nichts allein existieren kann. Wenn dabei Materie so dermaßen verdichtet wird, sodass sie sich in unserem Gehirn wiederfinden lässt, dann haben wir in dem Sinne Geist. Die Verdichtung der komplexen Materie wird in der Religion mit Namengebungen wie Buddha, Gott, Jave, Grosser Geist etc. tituliert  -  und ich habe mein OM von ATON. Da sich im Laufe der Zeitgeschichte die Materie Mensch ebenfalls komprimiert hat, was zur Folge der Evolutionsgeschichte das Mensch-SEIN manifestierte, entsteht nun daraus für die Zukunft ein kosmopolitischer, kultureller Bewusstseinszustand der Völker verbinden wird. Ferner einen kollektiven Umstand fördert, der sich auf spiritueller Ebene äußert und Einklang verspricht, wenn wir gemeinsam daran arbeiten. Wir müssen dazu dann keine Namen mehr finden, da wir selbst die Schöpfung sind, sofern wir gute Absichten hegen. Das ist unsere Aufgabe unseres vor uns liegenden 21. Jahrhunderts. Und ganz besonders für alle diejenigen, die für das Leben “immunisiert” wurden, ist diese Situation eine herausfordernde Aufgabe, die nun eben positHIV heißt.

          Nicht mit Worten, aber doch mit einer ganz klaren Einsicht können diese betroffenen Menschen die Erkenntnis teilen, welche uns mit scharfen Grenzen zwischen diesem und einem anderen Leben noch trennen. Dabei gibt es zuweilen auch hier auf Erden schon kurze Stunden, die solcherlei Gemeinsamkeiten entdecken lassen und jedes Paradies entsteht zuerst im Kopf, erst dann bereiten wir es uns selbst. Immunität und deren Schwäche  -  was ist das eigentlich? Fragt man/frau den Generalbundesanwalt in Karlsruhe, so sind bestimmte Staats- und Regierungschefs und ihre Regierungsmitglieder regelmäßiger personaler und funktionaler Immunität, nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts „unantastbar“. Tatbestände des Verdachts zur Vorbereitung von Aggressionen und eines Angriffskrieges nach dem § 80 StGB können so gemäß de § 20 Abs. 2 GVG grundsätzlich nicht geltend gemacht werden.

Besonders augenfällig tritt das Unvermögen der Völkergemeinschaften, sich auf einen gemeinsamen Begriff des Angriffskrieges zu einigen darin zutage, dass das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs vom 17. Juli 1998 keine Definition des Verbrechens der Aggression enthält. Der Gerichtshof kann die ihm durch Art. 5 Abs. 1 Buchst. des Statuts insoweit grundsätzlich zuerkannte Gerichtsbarkeit auf absehbare Zeit nicht ausüben, weil eine Verständigung in diesem Punkt nicht erzielt werden konnte.

Zur Rechtsunsicherheit trägt nicht unerheblich der Umstand bei, dass das Völkerrecht nicht statisch ist. Vielmehr sind Entwicklungslinien festzustellen, die in die Erweiterung bereits gegebener oder in die Bildung neuer, den Einsatz militärischer Gewalt legitimierender Erlaubnistatbestände münden können …  usw.

 

Regierungschefs genießen Immunität nur nach den allgemeinen Regeln des Völkerrechts § 20 GVG i.V.m. Art. 25 GG; diese Regeln müssen in jedem einzelnen Fall konkret neu festgestellt, also definiert werden. Aber wie steht es damit um angeblich AIDS?

 

… usw. etc. –  Blabla   -  „SUPERMÄCHTE dürfen demnach ALLES! Das möchte ich mir einmal als Privatperson erlauben dürfen …“  - da ist Völkermord dann doch kein Völkermord!

 

Im Lexikon für Fremdworte findet sich

 

immun, lat.; unempfindlich, und empfänglich (für bestimmte Krankheiten); gesetzlichen Schutz der Immunität

immunisieren, lat.; immun machen

Immunität, lat., die, nur Einz.: (Med., Biol.) Unempfindlichkeit des Organismus gegen bestimmte Krankheitserreger; (Rechtsw.) gesetzlicher Schutz der Parlamentsmitglieder vor Maßnahmen der Strafbehörden

Immunologie, lat., die, nur Einz.: (Med.) Wissenschaft von den Immunitätserscheinungen

Immunsystem, lat.-griech., das, -e (Biol.) körpereigene System, das vor Ansteckungskrankheiten Schutz gewährleistet

Immutabilität, lat., die, nur Einz.: Unveränderlichkeit

               Eine erkennende Situation, die mich auf Ibiza und in meinem Garten dazu führte, dass ich in Verbindung mit Natur und deren Gewalten, verschiedenen Nationalitäten, vertreten durch unterschiedliche Rassen, verschiedene soziale Gruppen und Beruf(-ungen), sowie meinen (unseren) Stand als Ausländer, als die Möglichkeiten der verheißenden Offenbarung erkennen konnte und dies in mein Bewusstsein zu bringen gewahr wurde. Ohne ereifernde Asketen/INNEN oder fanatische Vertreter/INNEN vorgefertigter Lebensstile. Ausschließlich aus der Harmonie des Herzens sprechend. Aus diesen Perspektiven herausgerissen, musste ich mich zu einem neuerlichen Gesundheitscheck in die Tagesklinik des AVK begeben. Da standen Blutuntersuchungen, Kontrolle der Leishmaniaprofilaxe und Terminierung der Augen-OP auf dem Plan. Aus solch einer Harmonie herausgerissen, gewiss eine weniger erfreuliche Notwendigkeit, die mich in meinem allgemeinen Befinden, durch und in der Metropole bestimmt nicht förderlich motivierten. Meine Hoffnung mich der angenehmen Dinge des Lebens zu erinnern, wurde allein mit dem Geburtstagsgeschenk von Conchy und Dirk begleitet. Denn sie hatten es noch fertig gebracht, die ersten Eindrücke in unserem frisch gepflanzten Gartenidyll, in einem Fotoband festzuhalten. Es entzückte mich maßlos und erfreute mich die vielen Wochen durchgehend. Auch bei meinen späteren Berlinbesuchen habe ich bis zum heutigen Tage große Freude, wenn ich durch die Gartenfotos an unser Paradies erinnert werde.

               Vom Flughafen holte mich Biggy ab, die die Lebensgefährtin eines im Krankenhaus kennen gelernten Patienten ist. Mit Henry hatte ich verschiedene angenehme Stunden im Tagesraum des AVK verbracht und da meine Frau mich, ebenso wie Biggy ihren Henry, regelmäßig und fast täglich besuchen kamen, entwickelte sich ein engerer Kontakt, auch kurzfristiger über den Krankenhausaufenthalt und unsere gemeinsame Diagnose hinaus. Sehr angenehm, da ich mich ums Gepäck und solcherlei schnöder Kleinigkeiten, allein schon durch das Fehlen an Kraft durch den “Krankheitsverlauf”, nicht persönlich kümmern konnte. Meinen alten Freund Rally wollte ich ja auch nicht ständig belästigen, denn er hatte mit seinem Geschäft genug am Hals. So half mir also Biggy meine Plüdden in unser Berliner Apartment zu schaffen, lud mich auch sogleich zum Essen nach Hause und zum Übernachten bei Henry ein. So konnten wir am nächsten Tag dann in Ihre Laubenkolonie. Einem kleinen Garten nach Berlin Mariendorf, wo ich mich zunächst akklimatisieren wollte, bevor ich am Montag die vielen Arzt- und Klinikbesuche vollzog. Schon der Gedanke verursachte Unbehagen und so war die Vorbereitung mit dem dazwischenliegenden Wochenende günstig. So schien es mir jedenfalls, bevor ich von den kleinbürgerlichen Tatbeständen überfordert wurde.

             Ja, geistig schien mir das als vorzügliche Alternative, um von dem beruhigendem Ibiza, wieder in den Dschungel des Großstadt-Tumultes einzutauchen. Aber ich hatte auch keinerlei Ahnung, wie engstirnig solcherlei “Laubenpieper-Idylle” ist. Das regte mich dann erst am nächsten Tag so richtig auf, nach dem wir zu der kleinen Kolonie mit Biggys „Hütte“ fuhren. Also ich war wirklich entsetzt, was es da alles für Vorschriften gab. Tiere, also Hunde und Katzen war der Aufenthalt verboten. Dann gab es Wege-, Pflanzen-, Rank-, Wuchs-, Bau- und Verhaltensvorschriften, die wesentlich engstirniger, strenger und bescheuerter sind, als ich sie jemals in Strafanstalten feststellen konnte - da gab es nämlich weniger Vorschriften. Jeder “Atemzug” war eine einzige Verordnung und streng reglementiert. Ich regte mich dermaßen auf, dass wir zügig wieder heimfuhren. Die Krönung war dabei dann noch die Neugier der Nachbarn, die mit meinem Erscheinen nun mal überhaupt nicht klar kamen. Igittigitt, ein fremder langhaariger Mann! Es war rundum erschreckend und mit einfach nichts zu vergleichen, dass solcherlei primitiver Pfahl- und  Spießbürger-Attitüden in unserer Zeit überhaupt noch ein Forum der angeblichen, natürlichen Gemeinsamkeiten vorzutragen hatten. Es war mir wirklich unverständlich und insgesamt entsetzlich. Der gleiche kleinkarierte Müll wie auf den Grabstätten, die sich dann Campingplatz-Atmosphäre schimpfen und im Friedhofstil angelegt werden. Dazu ein furchtbar übler Geruch (Gestank) von chemischem Holzschutz und anderen Pestiziden. „Sauberkeit und Ordnung“ … was nichts Fremdes zuließ -  oberstes Gebot!

               Ein riesiger Kulturschock für mich, wo jede Blume eingezäunt, jeder Gartenzwerg seinen streng, geometrisch angeordneten Platz hatte und die Leute, die dies  schön fanden, dann von “Freiheit” sprachen. Dort, wo die Hüterin des Lebens, unsere Frauen also, dann eine Kochstelle in der Größe eines Fingerhutes zur Verfügung hatten, und die vorgeblichen “Männer” sich (besoffen) bedienen liessen, damit sie ihr Neandertalstammesbewusstsein ausleben können. Einfach nur furchtbar, dass das dann auch noch mit Freiheit und Kultur zu vergleichen sein soll. Ich erkannte daran die Degeneration unserer Gesellschaft. Es schien mir fast unfassbar und war doch Realität  -  von der ich mich doch schon längst entfernt hatte. Eben, deutsche Mentalität wie ich sie verabscheute - und die hoffentlich bald aussterben wird.

 

               Natürlich macht sich jeder sein eigenes Paradies, aber diese Gemeinschaft erinnert mich an den Stillstand der Quäker und Mormonen, die sich ihre eigene „Quarantänestation“ als Dorfgemeinschaft schaffen und auf Biegen und Brechen erhalten. Für mein universelles und kosmopolitisches Freiheitsempfinden einfach völlig unverständlich. Aber es muss auch die Betreffenden selbst, und nicht mich zufrieden stimmen. Also kein Grund für weitere Berichte. Auch ansonsten möchte ich über den Aufenthalt in Berlin schweigen, denn es ist immer wieder die absolute Hölle, mit Angst, Aggression und Wut im Bauch. Ohne alles  Lebenswerte! Wie sollte ich mich auch dort noch Wohlfühlen, wo alternative Demonstrationen verboten wurden und Nazijugend, Parade- und Marschierschutz erhielten? Das hat nichts mit Recht-, sondern mit einem faschistoiden RechtSstaat zu tun, der Bürokratie und dem amerikanischen Muster unterwürfig, nur noch bürokratischen und nachahmerischen Schwachsinn preisen, statt Lebensqualität zu bieten.

               Hier hatte ich nur noch mein Programm abzuspulen und musste ganz schnell dafür sorgen, dass ich mein Rückflugticket in die Tasche bekam. Wie gesagt, dank der Deutschen-Aids-Stiftung (DAS), lag das Reisegeld bereits, nach dem Einreichen der Anträge, auf meinem Konto. Einen Termin für die Laser-OP am Auge erhielt ich für sechs Wochen später und so flog ich in die Arena des Lichts zurück, wobei ich das Ticket für die Wahrnehmung zur Augenklinik in der Tasche wusste.

               Längst war ich nach dem Fliegen “süchtig” geworden, da auch jeder Start und jede Landung einen “Kick” versprachen und mein Gefühl für meine Gesundheit steigerten. Mit dem Wissen, auf  dem magischen Flecken Erde meine eigene Insel der Ruhe und des Friedens schätzen zu dürfen, da es grösseren Luxus nicht mehr gibt, traf ich dann endlich wieder auf Ibiza ein. Begrüßt von meiner Frau, Conchy und meiner Bonita, ließ ich mich von den frisch renovierten Räumlichkeiten unseres Hauses nur allzu gerne gefangen nehmen. Meine Frau hatte sich renovierungstechnisch wirklich angestrengt.

               Ja, da hatten sich meine Frau und Conchy wirklich viel Mühe gegeben, um alles mit neuen Farben und veränderter Atmosphäre zu gestalten. Mir verging fast Hören und Sehen und ich spürte buchstäblich die tiefe Liebe, die in dem umgestaltetem Haus steckte. Ich hatte schwer zu kämpfen, um mein Gleichgewicht wieder auszutarieren. Wieder war es wie ein Rausch, den ich erleben durfte und ich hatte vor Freude mit den Tränen zu kämpfen.

               Als Gegensatz dazu dann in meiner Erinnerung, erstank sich noch einmal der “Duft” von Biggys Kleinkrämer-Idylle, die ich mit Frühjahrspestiziden und Holz-Schutzmitteln nicht so schnell aus dem Kopf bekam. Dieser Schrecken der Bürgerlichkeit, der jedes Leben, Spielen, Tiere und Natur Verboten und sich in ihrer sterilen Hygiene frei und wohl fühlten, um sich selbst “einzupestiziden” – zwecks Hygiene und “Lebensvernichtung”, was Kleingetier betrifft  -  der Überordnung der Selbstverherrlichung entsprechend. Was hatte das mit Menschsein zu tun? Mensch, auch wenn du über zehntausend Jahre alt bist - diese Gattung deiner Art ist ein Ausschuss und hat damit wohl nichts gemein...

Eine perverse Idylle einer „Großstadtoase“ und nun dieser unendliche Duft, diese Seeluft und ein südliches Ambiente von traumhafter Schönheit, ohne irreführende Vernichtung der synthetischen Art   -  entflohen, nun wieder in grenzenloser Natürlichkeit. Berlin dagegen, erinnerte mich immer wieder an meine Jugend, wo in jedem Hausflur zu lesen stand, „dass das Spielen der Kinder in Hof und Flur verboten war“, damit sie auf den Straßen schneller überfahren werden konnten.

Wenn dann auch heute noch bei jungen Müttern beobachtet werden kann, dass sie ihre Kinderwagen dazu benutzen, sich im Straßenverkehr den Übergang über die Straße zu erzwingen, in dem sie völlig ohne Rücksicht und Verantwortung auf ihr Baby den Verkehrsfluss zur „Rücksicht“ ermahnen, dann versteht man/frau, was ich meine. Wie oft durfte ich es mit ansehen, dass da zunächst ein Kinderwagen aus den parkenden Autos am Straßenrand schnellt, dann ein guter Meter Nichts  -  dann blickt verträumt die Mutter nach der Sicherheitslage. Durch und durch eben Großstadt. Auf dem Rücken der anderen Menschen und selbst des eigenen Lebens und Partners (bzw. Kindes), wird allein nur der schnelle Vorteil gesucht.

               Da war ich keine drei Tage in Berlin und lag mit Atemnot, Fieber, Schüttelfrost, Gelenk- und Gliederschmerzen schlaflos mit Horrorträumen im Bett und jetzt wieder diese Herrlichkeit der Schöpfung. Kaum vorstellbar, wie doch gerade auch das weitläufige Umfeld für das körperliche Befinden ausschlaggebend ist. Dazu dann noch als “Sahnehäubchen” das gruselige Wetter, in einer aus sich selbst heraus völlig grauen, muffligen Stadt. Wie sollte ich mich da “zu Hause” fühlen? Nein, dieses Berlin war und ist ein Albtraum und nur zu ertragen für die medizinische Versorgung, wobei ich hoffe, dass das auch irgendwann nur noch eine regelmäßige Notwendigkeit, die in größeren Zeitabständen vollzogen wird ist. Berlin! Ein Energieabfall ohne Ende und nun wieder dieser Energieschub. Gegensätzlicheres gab es wohl kaum.                         

Allein das Empfinden, wenn ich in Berlin aus dem Flugzeug die Gangway hinunterlief und ich mich schon dort dann vom Elend ergriffen fühle. Als ob ein riesiger Rüssel, ein unendlicher Schlund, ein nicht endendes schwarzes Loch mich aufsog und mir  Magenschmerzen extremer Art verursachte und dann hier auf Ibiza, da war ich mit der Luft schon an die Unendlichkeit der Schöpfung, wie an eine Energiepipeline angeschlossen. Da überschlugen sich die Power-Energien und ein völlig berauschendes Gefühl zwang mich den Boden zu küssen  -  wollte mich dabei aber auf keinen Fall so lächerlich wie der Papst fühlen. Nee, danke!

               Selbstverständlich bleibt nicht zu bestreiten, dass hier in den Touristenmeilen, eigentlich das gleiche Prinzip existierte, wie es sich  in Großstädten mit ihrem Sumpf vergleichen lässt. Da ist die Sommersaison im Grunde auch nur dafür geschaffen, einer möglichst grossen Masse Menschen, in einem Minimum an Zeit, ein Maximum an Geld wegzunehmen. Das dann meist auch noch in ordinärer, billiger und primitiver Weise, wenn Ballermannattitüdén und Oktoberfestatmosphäre angeboten werden. Da werden Vergnügungsstätten geschaffen, die in ihrer chaotischen Verkommenheit den Überblick mit den gefährlichsten Drogen (Alkohol) benebeln sollen, um  möglichst viel und schnell Geld zu verdienen. Ein unverzeihliches Drogenexperiment mit legalem Anstrich von brutaler und abartiger Perversion, die Raub, Diebstahl, Nötigung und zahlreiche Körperverletzungen mit der totalen “Verblödung” respektieren. Jedoch, wie es andere bekannte Menschen schon vor mir erkannt haben, hat eben jeder Himmel seine Versuchung und jede Versuchung ihre kleinen Teufel.

               Für den exklusiven Anspruch ein langweiliges Amüsement, das sogar auch noch viele Prominente und die "Reichen und Schönen (wie und wo?)"  anzieht und politische Akzeptanz beinhaltet. Aber vielleicht haben sie zu viel Geld und sind gelangweilt, sodass das dann gerade passend ist um sich auch einmal primitiv zu zeigen und ferner locken Bierbars und Zelte, sowie die zahlreichen Boutiquen und Bodegas, um das Urlaubsbudget und das “sich-sehen-lassen-müssen” Kleinzukriegen. Es ist eben auch ein Freizeitspaß und auf einer Urlaubsinsel, wo aus den Großstädten, an allen Unflat gewöhnt ist, darüber sollte unter einfachen “Geistern” und mit südlichem Flair kein graues Haar wachsen. Es ist die animalische Macht der Gewohnheit, von eklatanten Realitätsfenstern und einem einfachen Stammesbewusstsein, was blind und primitiv macht und völlig falsche Bedürfnisse schafft.

               So warfen die unvermeidbaren Berlinbesuche mich eines Teils, in meinen neu gewonnenen Erkenntnissen, um “Lichtjahre” zurück und, bei meinem erneutem Eintreffen auf der Insel, der Arena des Lichts, benötigte ich jedes Mal wieder eine geraume Zeit, um in das Neue Denken wieder zurück und hineinzufinden. Dabei konnte ich auf das Eine, wie auch auf das Andere nicht verzichten und die Ablehnung zu Berlin wuchs mit jedem erneuten Besuch. Auch das schien ein Faktor, der mit positHIV und IMMUN zu wertenden Betrachtungen einherging. Denn auf Ibiza hatte ich mich aus den gewöhnlichen negativen Energien völlig ausgeklinkt und konnte mich ausschließlich dem widmen, was für den seelisch, geistigen Energiehaushalt notwendig ist. In Berlin dagegen musste ich den medizinischen Standpunkt der heutigen Erkenntnisse in mich aufnehmen  -  und immer wieder für die Rechte „meiner Krankheit“ kämpfen - erschreckend aber wahr. Sowas ist jedoch auch lächerlich, da das nun wirklich nichts mit "Sozialstaat" zutun hat. Denn was machen eigentlich die Menschen, die nicht mehr die Kraft zum Kämpfen haben und darauf angewiesen wären?

               Mit meiner Ablehnung und emotionalen Empfindung klingt dies natürlich besonders paradox. Aber noch wusste ich keinen Ausweg. Denn dieses Angeführte und das Dasein als solches, sind schließlich die Tage und Dinge meines Lebens, die ich für mich unbedingt verlängern und erhalten möchte. Da es keinerlei Zweifel gibt, dass mich allein ein ausschließlich geführtes Leben in Berlin, mit allen unangenehmen Begebenheiten, die nicht von der Hand zu weisen und fortzuleugnen sind, ich schon längst nicht mehr am Leben wäre. Ganz gewiss hätte mich Berlin schon um Verstand und Leben gebracht. Auch wenn mich die medizinischen Experimente der unzulänglichen Pharmaindustrie momentan am Leben hielten, so war doch ausschlaggebend, dass ich diese Insel, meinen eigenen Kopf mit enormen Lebenswillen und meine Frau mit ihren Kräutern habe. Das war die Überlebensstrategie  -  und nicht die unzulängliche medizinische Versorgung  -  auch wenn sie momentan half, konnte das keine Langzeitperspektive sein, die zur Besserung verhalf. Nee, garantiert nicht - und noch konnte ich den Rückfall durch die Medizin nicht ahnen!

               Wie konnte ich nur lernen, dem Debakel meiner Gesundheit auf den Grund der Tatsachen und in ein reales Licht zu bringen? Nur, weil ich mich dem Fremdbestimmen und dem Gegängel des angeblich “Normalen Lebens” entzog und für MEHR Gesundheit, als mir zugebilligt werden sollte, diese Umstände des erhaltenden Lebens suchte, war diese Notwendigkeit des Wechsels der Örtlichkeiten doch vernunftbedingt  -  oder? War es all den anderen Menschen gegenüber, die ebenfalls von solchen Dingen der gesundheitlichen Einbuße zu leiden haben gerechtfertigt, dass ich mir das Dasein so angenehm machte? Ich dachte an Rock Hudson und Freddy Mercury, die bis zum Umfallen arbeiteten und dabei wusste ich nicht genau, ob ich es mir nicht zu einfach machte und oft genug habe ich ein schlechtes Gewissen für meine “Lebensselbstverständlichkeit”. Denn wer konnte es sich mit der Leichtigkeit des Seins schon so angenehm gestalten wie ich? War dies nicht auch verantwortungslos?

             “Heaven for everyone” von Freddy Mercury fiel mir ein, zu dem ich mich sowieso wie mit einem unsichtbaren Band verbunden fühlte. Denn die offizielle Mitteilung seiner Diagnose kam damals in meiner eigenen schwierigsten Zeit. Gleich, nachdem auch mir der Befund der Diagnose HIV/AIDS mitgeteilt wurde, hatten wir das Unterfangen Biesenthal am Hals und da starb dann auch noch mein verehrter Musiker Freddy Mercury - vergiftet mit HIV-Medikation. “It’s the kind of magic” und “the show must go on” - es sind Titel, die ich nie wieder aus dem Kopf bekomme – “this are the days of your live”! Ein Feuer von innen sozusagen, was ihn wohl zu seinen letzten Werken inspirierte und seine letzten Videoclips nur noch in Schwarz/weiß entstehen ließen. Meines Erachtens ist er an Überarbeitung und dem Angstgefühl der Diagnose, aber wohl weniger an der vorgegebenen Erkrankung selbst verstorben. Abgesehen von den verabreichten Medikationen die ihn so schnell dahinrafften. Und wie sollte heute noch nachgeprüft werden, ob er wirklich, und woher, wieso, weshalb er angeblich AIDS haben sollte?

             Bei den vielen Ungereimtheiten auf diesem Gebiet, glaube ich persönlich absolut nicht an Aids  -  nein, da spielen zahlreiche Faktoren der Einfachheit eine maßgebliche Rolle und allein HIV (HTLV 1) ist eine Tatsache  -  und jede Psyche nimmt eben solcherlei „Todesverurteilungen“ anders auf. Es ist die „humane“ Form des „Mordes“, wie es Hitler mit dem offiziellen Tragen des Judensterns vorgeführt und praktiziert hat (dabei möchte ich mich für diesen Vergleich bei allen Betroffenen entschuldigen  -  jedoch so sehe ich es).

               Unser Garten mit allen notwendigen lebenserhaltenden Bedingungen lenkte mich von der traurigen Ehrerbietung ab, die ich solchen Künstlern entgegenbringe  -  und wo der Anstand es verbieten sollte, sich darüber Anmaßungen und Verdächtigungen hinzugeben. Denn auf das Recht zu leben und das Leben zu verlängern, musste ich mir doch eigentlich keine schlechten Gedanken machen. Aber immer wenn ich aus Berlin kam, dann waren da auch all die traumatischen Umstände, die Seele und Geist belasteten. Diese Überheblichkeit der Großstadtlebewesen, die vorgeben “angeblich gesund” zu sein und in dessen Kreis die eigenen Notwendigkeiten nicht mehr akzeptiert und anerkannt werden. Da fühlte ich mich aussortiert aus jedem Erwerbskreis und in der eigenen Haut lebendig begraben.

               In drei Wochen Berlin hatte ich nur eineinziges Erlebnis, was mich tief berührte und maßlos aufgebaut hat. Da traf ich eines Tages im Regen-Matsch-Hagel-Schneesturm einen Rollifahrer, der ohne Beine und Hände, sich über seine Knochenstumpen eine Zigarette anzuzünden versuchte und als ich ihm Hilfe anbot, er mir ein Lächeln schenkte. Ein inniges herzliches Lächeln, ohne Kommentar und Schmerz, ohne Vorwurf und ohne Angst, sich sogar bei mir bedankte. Ich war aufs tiefste sprachlos und musste ihm ehrfürchtige Hochachtung anerbieten und bedankte mich bei ihm mit Tränen in den Augen, weil er mir meinen glücklichen Umstand meines geringfügigen Leids vor Augen brachte. Was war da schon meine Diagnose und was waren dagegen die Gesunden? Was für eine Lächerlichkeit? Und da bin auch ich nur ein Flüchtling der Kaltherzigkeit, wenn ich unter den besten Bedingungen von Ibiza aus Klageschriften verfasse.

               Dieser Rollifahrer stand mitten in einer Masse von Menschen, die ihn nicht bemerkten und sogar noch schimpften, weil sie sich auf ihrem Wege von ihm behindert fühlten. Aber WER war hier wirklich behindert? Und ich fragte mich, wo sollten da all die “Flüchtlinge” hin,  wenn die Reichsten der Welt zu ARM um Teilen zu können sind? Der richtige Weg jeder Lehre wäre eigentlich, sich Klarheit über die Tatsachen zu schaffen. Dann bestände der Weg der Liebe darin, im rechten Augenblick auch INNE-ZU-HALTEN und achtsam zu sein. Das hieße dann Aufmerksamkeit, den kleinen Dingen und Achtung mit Verantwortung dem Leben gegenüber zu zollen. Aber in Wahrheit ist das Leben ein Panoptikum und ein Missachten der Schöpfung. Nur meine Dankbarkeit ist mir persönlich der Himmel selbst auf Erden.

               Tja, wie sollten unter diesen Umständen die Mitmenschen zu Schwestern und Brüdern werden? Immer wieder erblicke ich solche Wahrheiten. Bin dann erschreckt und ängstlich und beim Rückblick auf mein eigenes Dahinsiechen vor einem Jahr, wird mir dann bewusst, wie leichtfertig vieles wieder vergessen wird, wenn die Kraft zurückkommt und die täglichen Begebenheiten einen überholen. “Der Mensch ist ein Gewohnheitstier” und undankbar. Oh – du übergeordnete Vernunft und Denkkraft, die du uns alle lenkst ... OH OOMMM   -   OM  A TON!!! 

               Aber ein kleines Innehalten schenkte mir auch mein alter Freund MALA, der in Berlin sich in die Zionsgemeinde eingebracht hatte und mir die großartige Gelegenheit gab, in der Zionskirche in Berlin-Mitte, mich allein beten zu lassen. Denn er war im Besitz der Kirchenschlüssel, sodass er mir das ehrfurchtsame Hallenschiff mit Kanzel aufschließen konnte und ich in aller Einsamkeit und Ruhe, beim Beten zu mir selbst finden …, und die erdrückende Zeit überwinden durfte. Die allgemeine Bilanz insgesamt war jedenfalls erschreckend, obwohl ich bei einzelnen Stimmen des Volksbegehrens auch meine Meinung einbringen konnte,  sind es doch viel zu wenig Punkte, die mich in Berlin noch befriedigen würden. Da schließlich auch die Kraft zum Einspruch fehlt. Mein Einspruch, der von mir auch mit meiner Frau geteilt wird, wenn es um Lügen und um das vorgegaukelte Leben der „Bürgerlichkeit“ geht.

               Mein Kreuz des Südens gab mir bedeutend mehr Erfreuliches und so konnte ich also endlich wieder die Tage genießen. Da gab es nun mal dies Frohlocken tief im Süden meines HerzensXXX.2, wogegen mir die anderen Richtungen nichts zu bieten schienen. Und eben schon garkeine Gesundheit oder längere, ausgefülltere Lebenszeiten. Nein, wir sind Sonnenkinder und brauchen die Leichtigkeit des lichten Lebens um unsere Gesundheit zu fördern. Mein glorifiziertes Gedenken bezieht sich nicht auf mein eigenes Leben, sondern hängt immer wieder verträumt den alten Kulturen der Afrikaner, Abourigines, Indianer und vorrangig der Ägypter nach.

               Dazu dann all die offenen Fragen, die kein Arzt bereit war, mir zu beantworten. Warum wichen die Ärzte meiner Neugier aus und konnten nicht erklären, wie sich die Ungereimtheiten beantworten liessen? Von drei DIN A 4 Seiten Fragen, die ich immer wieder meinen behandelnden Ärzten vorlegte, bekam ich nur lakonisch zur Antwort, dass das standardisierte Testverfahren sind, die keinen anderweitigen Virusnachweis zuließen oder benötigten. (Das muss im Kopf erst einmal verarbeitet werden!) Auf meinen Hinweis, dass das Virus in der Form, wie es bezeichnet wird, ohne Isolation, wie es bei anderweitigen Viruserkrankungen üblich ist, in der Medizingeschichte nicht nachgewiesen werden konnte, war nur ein purpurrotes Gesicht die Antwort. Dann verließ mein zuständiger Arzt den Raum und kam mit den kopierten Bögen Papier von mir zurück, ohne mir weitere Fragen zu beantworten. Der zuständige Oberarzt Arastéh meinte anschliessend nur mit lakonischem Grinsen, “dass ich dem unglaubwürdigen, anrüchigen Geschwätz von nicht akzeptablen Kritikern, die ja angeblich nur "Freaks" sind, kein Gehör schenken sollte! Denn Prof. Düsberg sei kein ernst zu nehmender Mensch”. Nicht einmal die einfachsten medizinischen Fragen wurden mir beantwortet, nämlich die, wieso die pharmazeutischen Präparate auf die Mitochondrien, die den Zellaufbau fördern, vernichtend wirken müssen? Selbst darauf erhielt ich keinerlei Antwort und ich musste meine berechtigte Neugier, mir aus Fachinformationen, sowie dem medizinischen Wörterbuch herausziehen. Denn soviel war eindeutig klar, dass die gegenwärtigen Medikamente es darauf absehen, diese Mitochodrien langfristig völlig zu zerstören. Soviel liest sich sogar schon aus Beipackzetteln und wird trotzdem nicht beantwortet. Aber was sind die  Mitochondrien eigentlich und was bewirken sie? Nun könnte ich weitere Fachbegriffe und Fremdworte aus den mir besorgten Fachberichten abschreiben, jedoch damit würde ich es ebenso wenig wie die LeserIN verstehen.

               So versuche ich die Information, mit meinem eigenen Verständnis, sowie dem Pschyrembel (medizinisches Wörterbuch) zu erfassen und umzulegen. Auch hier ließen sich zahlreiche Betrachtungen finden, die auf mehreren Seiten über alle Begriffe die mit – IMMUN – in Zusammenhang stehen -  was ich mir jedoch erspare wiederzugeben. Bei den Mitochondrien dagegen handelt es sich sozusagen um die Kraftwerke der Zellen, die die Antriebskraft allen Lebens, also die Quelle des Antriebs nähren und sich durch Sauerstoff erhalten. Durch dieses natürliche Verhältnis wird schon ganz automatisch im weitläufigen Sinne, der Preis des Alterungsprozesses beglichen. Insgesamt konnte trotz des Verstehens, der Prozess als solcher zwar verstanden werden, jedoch nicht die Behandlungsmethoden. Gerade aber aus meiner Selbstbetroffenheit heraus, für mich durch das Begreifen damit zwar nicht verständlicher, jedoch musste ich akzeptieren, was damit gemeint ist. Das ist jedoch ein nicht zu tolerierender Zynismus! Oder ist das die ganz normale Alltagsperversität? Passte es doch zum allgemeinen zivilisierten Kulturverhalten der Drogenpolitik mit Verherrlichung von Oktoberfest und Ballermann? Sollte es über mein Verstehen hinaus auch ferner die Rechtmäßigkeit für Mord und Totschlag sein, da gerade durch amerikanische Allmachtsansprüche, worunter auch Giftgas- und Impfstoff-Experimente fallen, Toleranz erscheinen soll?

               Was war mit all den vielen Menschen, die, woran nun eigentlich auch immer und wirklich, gestorben sind? Die Schauspieler und Künstler, mein alter Bekanntenkreis  (von vor 20 Jahren), den gab es nicht mehr und die Menschen, die ich im Krankenhaus sterben sah? Und Freddy Mercury und, und, und … Fragezeichen über Fragezeichen? War die versehentliche Virusfreisetzung durch Pockenimpfung (Poli-Schutz) in Afrika wirklich ungewollt? Hat das Virus von Afrika aus seinen okkupierenden Siegeszug über die Erde angetreten? Was uns im Allgemeinen von Politik und Gesellschaft offeriert wird, und uns teilweise die Amerikaner vorleben und aufzeigen, ist doch kalkulierte „Absicht von Falschmeldungen“. Doch viel zu häufig Vorsatz und Böswilligkeit ohne Frage oft genug auch noch negativer, als wir es uns denken und vorstellen können. Dazu gibt es genügend Beweise bezüglich der zu allen Zeiten bekannten Versuche an Menschen, ob nun mit Strahlenenergie oder Giftgas, selbst am eigenen Militär und deren Soldaten. Ganz abgesehen von der menschenverachtenden Haltung gegenüber Farbigen, Indianern, Kriegsgefangenen, Kinder- und Jugend-(be)Förderung in Lagern und Städten. Darüber muss nicht erst nachgedacht und berichtet werden, denn das ist weltweit bekannt und bedauerlicherweise rechtmäßige Wahrheit - ohne ausreichende Sozialstruktur ist für jedermann der Waffenkauf, bzw. die Waffenzugabe bei anderweitigen Geschäftsabschlüssen, eine ganz normale Sache - Irrsinn und Realität, die nicht zu leugnen geht.

All die zugelassenen Chemikalien, die dem Körper, im Laufe eines Lebens über Lebensmittel, Baustoffe, Haushaltsartikel usw. und anderweitig aufbereiteter legaler Drogen zugeführt werden, verändern über längere Sicht die Reaktionen des Erbguts. So werden die Grundbausteine des Lebens, die in Eiweiß-Proteinen abgelagert sind, grundlegend verändert. Auch hier spielen die Mitochondien-Genome, ebenso wie Proteine und Eiweiße eine entscheidende Rolle. Die Folgen sind Auto-Immun-Antikörper die eine Erbgutveränderung herbeiführen und worüber bereits 1983 Barbara Mo Clintock berichtete. Die RetroViren Hypothese von Robert Gallo (1975) stammt aus der Krebsforschung und wurde von Montagnier (1983) bestätigt, wogegen sich die Arbeiten von Dr. Donald Francis entschieden empörten. Trotzdem wurde dann durch das US-Gesundheitsministerium von Heckler, Gallos “Erfindung” ohne fundierte Viren-Isolation als gültiger Maßstab für die HIV-Diagnose verwandt. Und nun waren mir die Medikamente ebenfalls aufgezwungen ... wohin sollte das führen? Waren meine Hoffnung und mein Vertrauen zu den Ärzten noch berechtigt?

Was waren aber wirklich die geschäftlichen Interessen, noch dazu in einer Zeit, wo aus Afrika nachweisliche Erkenntnisse in die Öffentlichkeit drangen, dass mit den Poli-Schutzimpfungen etwas schief gelaufen war und es ferner gut in das politische Bild passte, dass wieder einmal etwas gegen bestimme ”Randgruppen” unternommen werden “musste”. Denn die Akzeptanz zu diesen bestimmten “Randgruppen”, war in der Bevölkerung viel zu loyal und akzeptabel, sodass diesbezgl. eine neue Situation geschaffen werden musste. Oder sollen das alles nur Hirngespinste von mir, bzw. auch anderen „Spinnern“ sein  -  die laut Aussage keinerlei Gültigkeit haben?

               Dann das scheinbar doch sehr dubiose Verfahren der nachgereichten Theorie von Gallo und Montagnier 1997, welches sich aus einem von verschiedenen Menschen gemischtem Blutbild, durch die Vereinfachung von ungereinigten Zellkulturen, bis zum heutigen Tag die These untermalt, dass vermutete Retrovirus-Partikel nachgewiesen werden können. In welchem anderen Bereich wird ansonsten so rücksichtslos verfahren? Das sind doch gravierende Widersprüche und trotzdem gibt es Tatsachen, die dem entgegenstehen. Nämlich auch die, dass HIV/AIDS “erfunden” wurde, als die Krebsforschung (auch finanziell) ziemlich am Ende und ausgekitzelt war.

Aber eigentlich ist das Problem doch wesentlich älter und wurde über das lymphatische Gewebe, wie erstmalig schon 1910 von Rous bei HTLV 1 erwähnt und angeführt. Weil die Medizin aber nicht die Fortschritte gemacht hat, wie sie sie sich wünschte, bin ich nun heutzutage eine unbezahlte “Testperson”? Oder wie soll ich das sonst sehen? Das ist doch auch ein uneingeschränktes Verständnis, welches ich persönlich der gesamten Situation entgegenbringen muss. Diese Allgemeine Intellektuelle DenkSchwäche ist nun die Angst In Dir Selbst, die dich “auffrisst” (oder auffressen soll), die sich gegen dieses System nicht mehr zu wehren wissen. Und ich kann mit Genugtuung sagen, dass ich mich trotzdem immer verstand zu wehren und demzufolge doch zufrieden sein kann, dass ich positHIV bin! Ich wusste nicht, was ich von alledem zu halten hatte und war doch mit den Informationen reichlich überfordert. Was sollte ich glauben und warum wurden mir meine vielen Fragen nicht beantwortet? Es fraß mich buchstäblich auf, umso mehr ich mich mit den Widersprüchen beschäftigte – denn ich habe meinen EinspruchXXX.3 beibehalten! Nach wie vor  -  und nachhaltig schon öffentlich demonstriert.

 

               Nun benötigen wir endlich eine patientenfreundliche Rechtsprechung, die im Namen des Patienten das Gesetzt vertritt und im Namen des Patienten, und nicht für die Pharmaindustrie, Mediziner und Versicherer, sondern allein nur für den Patienten spricht. Es demnach mir als Patienten ermöglicht, mich über meine Unwissenheit aufzuklären und mich richtig zu informieren. Das ist heutzutage eigentlich das größte Problem, dass die Pharmaindustrie mit der Unterstützung der Medien einen stärkeren Einfluss hat, als die geschädigten Patienten, die nur schlucken sollen, was angeboten wird und keine Fragen zu stellen haben – so wie es mir mit aller Deutlichkeit gesagt wurde. Und die Ignoranz der Ärzte spielt dabei eine ausschlaggebende Rolle ... sie müssen ebenfalls umdenken!

               Das ist doch eine “Massaker-Situation”, wie an längst überflüssigen Grenzen des Verständnisses ersichtlich, die sich doch ganz offensichtlich auch an Länder- und Staatsgrenzen zeigt und die Menschheit wie die Menschlichkeit diffamiert. Was können bestimmte Völker und Menschen, dass sie unter anderen Verhältnissen geboren und großgezogen wurden, wie die, die sich die Rechte des materiellen, wirtschaftlichen und finanziellen Wachstums auf die Fahnen geschrieben haben? Das soll kein Mord sein, wenn ich zum Erhalt der widernatürlichen Bedürfnisse, natürliches Leben ablehne, vernichte und auch bei „Grenzverletzung“ erschießen darf? Dazu dann, wie die Raubritter das Schwert, aber heutzutage die Pharmazie einsetzen dürfen? Ich frage mich immer wieder, was das Verhalten mit Demokratie und Toleranz zu tun hat? Eine einfach unhaltbare Ehrlichkeit, die mich zum Freak auszeichnet? Diese Welt ist längst vom rechten Weg gewichen und die “Waffen” die verwendet werden, sind in meinen Augen, objektiv betrachtet zwar im Inneren jeder Nation, jedes Landes und Staates zwar unterschiedlich, um Angst und Schrecken zu verbreiten. Aber an den Grenzen werden sie dann deutlich. Denn da wird immer noch geschossen und gemordet, verdrängt und vernichtet, aufgezwungen und Leben missachtet. Und einige Amerikasympathisierende, nehmen sich mehr Rechte heraus, als ihnen zustehen - ein moderner Faschismus.

               Aber es ist scheinbar sinnlos sich darüber zu äußern, da sonst der Verdacht des „Verrates“ an der „Zivilisation“ entsteht. Andererseits, weil sich jeder “zivilisierte” Mensch daran auf seine Weise beteiligt, wenn er am  gesellschaftlichen Leben teilnimmt, solange er sich nicht für eine menschenwürdige Demokratie empört und sein Engagieren in die gegenteilige Richtung legt. Eine weltweite soziale Gerechtigkeit verlangt und das Vorgegebene einfach hinnimmt und schluckt. So geht es einfach nicht weiter.

               Es wäre müßig und “Thema verfehlt”, wenn ich zu den Problemen in Afrika, Asien, Palästina, Mexico und, und, und zu der Vernichtung von Regenwäldern und Arten in der Natur, meine Stellung beziehe und sie ausführlicher ausschmücke, obwohl gerade dies dann die Probleme sind, die sich in sensiblen Körpern, zu Krankheiten manifestieren und somit ein wesentlich engeres Verhältnis aufweisen, als es die Mehrheit der Menschen wahrhaben wollen. Ernährung, Drogen und Soziales sind die Förderer von weltweiten Epidemien. Aber wer will das wissen?

               Obwohl es politische Angelegenheiten sind die praktisch in der Konsequenz jeden Menschen bedrohen, die mit einem friedfertigen Gewissen zu leben gedenken. Wer aktiv am Dasein teilnimmt und den Genuss des Seins als Aufforderung der Schöpfung betrachtet, steckt in all diesen theoretischen Dingen ebenso tief drin, wie ein sexuell aktiver Mensch, der auf den Schutz beim Sexualverkehr, mit häufig wechselnden Partnern, verzichten würde. Da  ist es schließlich auch selbstverständlich, dass präventive Maßnahmen zum Schutz verhelfen und wer die Augen vor den anderen politischen Begebenheiten verschließt, der macht sich schuldig, wenn unsere Kinder und Enkel bedroht werden. Aber wer möchte soweit denken? Der Soziologe und Philosoph Ardoni nannte es die "F-Struktur ...

               Sind wir Menschen wirklich dermaßen gleichgültig und bequem, ignorant und verdummt, dass uns das nicht interessiert? Oder wollen wir die Zusammenhänge nicht sehen? Nur wenn wir direkt durch den sexuellen Kontakt betroffen werden könnten, dann können wir gelegentlich begreifen, aber leugnen alle weiteren und größeren Vernetzungen? Nur wenn wir vom Blitz getroffen sind, dann verstehen wir die Verbindung zum himmlischen Universum? Dabei sind wir alle ein Teil dieser Welt und wenn das geringste Glied der Kette nicht intakt ist, dann ist die gesamte Kette nicht okay. Vom ersten Atemzug an sind wir “politisch” und die kleinste Zelle des Ganzen! Aber wer weiß dies und kaum jemand will es schon wissen. Solange bestimmte Politiker zum Massenmord an anders denkenden Lebewesen in den Medien aufrufen dürfen, dies dann mit “ehrlichen” Kriegsabsichten titulieren und alle Revolutionäre, Terroristen, Sympathisanten auslöschen wollen, ohne zu berücksichtigen, wo der Nährboden liegt, wird sich in unserer Welt nicht viel verändern können. Da wird der Nährboden nur weiterhin gestärkt und neue Schreckenstaten werden legalisiert. Denn wer macht die Situation erst möglich und unterstützt durch maßlosen Konsum, die Geschäfte derer, die dies finanzieren? Das sind doch wir alle! Die wir  uns blenden lassen und alles hinnehmen und schlucken. Ohne eigene Verantwortung und genügend Bewusstsein, lassen wir uns auferlegen, was für uns Menschen “GUT” sein soll! Aber so lange, wie die Reichsten der Welt zu arm sind zum Teilen, so lange wird sich nichts verändern. Wer möchte dafür verantwortlich sein  -   und wer sich da nicht hineinfühlen kann, der kann auch nicht verstehen und akzeptieren, dass das Leben auf Erden und im Universum komplett vernetzt ist.

               Jedoch gerade das ist der Druck und die Spannung, die einem bewussten und intelligenten Menschen erbärmlich stinken, und weitere Komplikationen schaffen, wenn nicht Strukturen aufgedeckt und aufgelöst werden, die ausschließlich den Profit betrachten lassen. Ein Zynismus, der aus der schlimmsten Katastrophe noch Gewinne verspricht, aber die Struktur für richtig erklärt, das ist doch pervers. Da wird die Abartigkeit zur Normalität gepriesen und verleugnet deren Vergiftung.

               Es ist “normal”, dass uns andere etwas vorschreiben und vor allen Dingen “verschreiben”, was wiederum anderen unendlichen Reichtum sichert. Etwas anderes gehört sich nicht. Und sich dagegen aufzulehnen, das tut “man” nun, schon mal gar nicht – das ist dann “normal”, als gegeben hinzunehmen und stets, unberücksichtigt der Tatsachen zu akzeptieren. Das müssen wir dann einfach hinnehmen, schlucken und nicht nur einnehmen, sondern auch akzeptieren, egal wie lebensfeindlich es auch ist. So setzt sich unsere Politik, und so setzt sich unsere Medizin und das Sozialwesen zusammen, um ihr eigenes Auskommen zu haben - und Betrug zu verdecken. Da sollten keine Fragen gestellt werden?

              In dieser „Gesellschaft“ kann mir dann ein Oberarzt, dass gegenteiliges Wissen von Hunderten von Fachleuten, mit wenig Aufmerksamkeit und abfälligen Bemerkungen widerlegen, jedoch es liegt an mir, ob ich so etwas akzeptiere und für mich zulasse, UM mich darauf einzulassen. Auch wenn es mich als medizinischen Laien irritiert und verunsichert, hängt es von mir selbst ab, ob ich mein Leben Fremdbestimmen lasse. “Stellt euch vor es ist Krieg und keiner geht hin!” Fällt mir dazu ein. Aber wer ist als einzelner Mensch da nicht gelegentlich überfordert. Was ist richtig und was ist falsch. Wie viel von was hilft mir wirklich. Teilweise doch Fragen, die nicht generell beantwortet werden können, weil das, was für mich gut ist, für einen anderen Menschen nicht unbedingt ebenso gut sein muss. Aber es sind dann letztendlich doch problematische Situationen, die von mir persönlich eine umgehende Entscheidung verlangen und mit denen ich unter der gegenwärtigen, medizinischen Prämisse, doch häufig überfordert bin. Dann lass ich meinen Tränen freien Fluss und entscheide mich aus dem Bauch heraus. Etwas anderes scheint mir dann nicht mehr möglich, als zu beten.

               So tat ich es in meinem gesamten Leben und handelte damit eigentlich meist richtig. Auch wenn es gelegentlich gewisse Konsequenzen von einem abverlangt, die vielleicht unter “normalen” Umständen als Ver-rückte gelten mögen. Nun musste ich es erstmalig auf die Perspektive meiner Gesundheit ausdehnen und die Ursachen der Auswirkungen studieren.

               Ja, da musste ich einfach aus eigener Kraft Verantwortung ziehen und mich auf selbstbedienerische Weise informieren. Letztendlich kam mir die Aussonderung aus diesem System, mit der Diagnose zugute, sodass mir mein Ibiza erhalten blieb und somit auch die Fähigkeiten meiner Frau, die alles dafür tat, dass sich mein Immunsystem stärkte. Das konnte ich von der pharmazeutischen Industrie garantiert nicht erwarten oder verlangen, dass es dafür keine Medikamente gab, die auch verschrieben werden konnten. Statt das Immunsystem zu stärken, werden Cocktails verpasst (und empfohlen), die den Zellaufbau, die Leber und was weiß ich nicht alles zerstören. Ebenfalls eine Art von Zynismus, den ich absolut nicht begreifen kann.

               Weil bei diesem "pharmazeutischen Industrie-Bewusstsein" dann auch gleichzeitig noch die Potenz mit den Medikamenten zerstört wird, schenken dann bestimmte Apotheken grenzenlos VIAGRA als Werbegabe (aus eigener Erfahrung). Und die medizinische Information zu HIV und angeblich AIDS, wie zum Beispiel der Aids-Hilfe-Köln und Berlin informieren zusätzlich, über den maßlosen Umgang mit der HIV-Therapie, sowie den Begriff “Compliance”. COMPLIANCE - spielt wieder eine wesentliche Rolle bei der verschreibungsfreudigen Kombinationstherapie (ART = Antiretrovirale Therapie). Dabei wird darauf verwiesen, dass compliance für die Fähigkeit und vor allen Dingen auch für die Bereitschaft des Patienten steht, sich aktiv auf die Behandlung mit Medikamenten (warum eigentlich nur mit Medikamenten und nicht insgesamt?) einzulassen und mitzumachen, da sonst nicht mit der Behandlungsbereitschaft der Ärzteschaft gerechnet werden kann. Soll das heissen, dass, wenn ich mich gegen die Einnahme der “tödlichen” Cocktails wehre, mir medizinisch nicht mehr geholfen werden muss? Dann kann der Arzt die Behandlung ablehnen? So wie es auch mir persönlich schon angedeutet wurde. Hatte ich das doch so auch aus der HIV-Information entnehmen können. In meinen Augen ist das Nötigung und Körperverletzung und eine unwahrscheinliche arrogante, selbstverherrlichende Unverschämtheit unserer Gesundheitspolitik!

               Um die inhaltliche Wahrheit dieser Kurzformel auch wirklich herausfinden zu können, wird man/frau mit sechs DIN A 4 Seiten Fachjargon zunächst fast “totgeschlagen”. Aber eindeutig ist jeder zweite Zeilenabschnitt mit erhobenem Finger die „Warnung“ schlechthin: “Nimm ja Medikamente, ansonsten geht es dir schlecht”.  Jedoch über die vielen zerstörenden Nebenwirkungen findet sich keine Aufklärung. Nicht ein einziger Satz. Aber wie sollte die  Aids-Industrie und Hilfe existieren, wenn die Pharmaindustrie nicht die einen mit Werbung und die anderen mit belastenden Medikamenten “sponsert”?

               So sind die Systemstrukturen, die sich ganz offensichtlich aufzeigen, eine Irreführung in ein Labyrinth von fragwürdigen Erfahrungen, aus denen sich jeder Mensch seine selbst gewonnenen Erkenntnisse ziehen muss, wenn es dann nicht bereits zu spät ist. Getröstet sei nur, dass so oder so gestorben werden muss und das, in der elendsten Form zu absolvieren, das ist auf alle Fälle dann ebenfalls wieder Gesetz. Per Gesetz wird geregelt, elendig zu sterben und jeder humane Mensch, der dies Elend nicht mit ansehen kann und beim “Sterbevorgang” behilflich ist, damit es human und christlich geschieht, um es mit Leichtigkeit und ohne Qual zu vollziehen, der macht sich strafbar. Da gibt es dann keine Erleichterung oder Hilfe. Da darf sich der Chefarzt noch einmal zu “Gott” aufspielen und die höllischen Qualen soweit verzögern und verlängern, bis der Einzelne ”geläutert” ist. So lächerlich christlich ist unsere Gesellschaft   -  so unendlich “human”! Wenn es nicht so traurig wäre, dann könnte darüber nur gelacht werden! Ich kann trotzdem nur Lachen darüber.

Wer will da nun bestreiten, dass das die Wahrheit ist? Auf diesem Weg lassen sich nur wenige Menschen finden, die wegen ihrer gradlinigen Menschlichkeit auch besonderen Respekt verlangen dürfen. Denn es ist schließlich “normal”, wenn diese perfide Rechtmäßigkeit auch befolgt wird und von jeher, war mit Repressalien zu rechnen, wenn sich nicht mit der Masse in normalen Gesellschaftskriterien mitbewegt wird. Wenn ich mich da meines Lebens erinnere, dann war dies auch nie anders. Seid meiner Jugend in der Zeit der Halbstarken und Hippies (als Haschrebell), wurde selektiert und stigmatisiert und die Erfahrung kann  mir nicht abgesprochen werden. In dem Sinne habe ich mir auch mein PositHIV-Denken ausgesucht und mache nun mit allen Annehmlichkeiten das Beste daraus. Und das ist gut so  -  und es macht Spaß zu leben & zu lieben, da ich „immun“ (lat.; unempfindlich, und empfänglich für bestimmte Krankheiten;) den gesetzlichen Schutz der Immunität erwarten kann. Ich muss mich nicht mehr „immunisieren“, denn mein Immunsystem (lat.-griech., das, -e (Biol.) körpereigene System), das vor Ansteckungskrankheiten Schutz gewährleistet, ist unveränderlich, also meine persönliche Immutabilität. Das gibt Grund zur Freude auf die nächsten guten 30 oder 40 Jahre aktives Leben!

                Das ist dann meine magische Bewegung des Zaubers, so wie es Carlos Castaneda in seiner Gymnastiklehre nennt, die er auf der Grundlage der magischen Bewegung ausgearbeitet hatte. Dabei sind die Bewegungsrhythmen der schöpferischen Lichtrotationen das magische Ritual einer jeden erneuernden Befreiung. So also meine Freiheit, die auf diese Weise sichtbar wird und aus der stillen Bewegung, einer geistigen Meditation geschöpft ist.

               Auch mein Augenleiden ist die logische Folge auf dieserlei Begebenheiten. Denn seit Jahrzehnten trübt diese beängstigende Tatsache meiner gesellschaftlichen Analyse, meinen klaren Blick. Wie oft habe ich in dieser Zeit gesagt, dass ich dieses Ganze, zum himmelschreienden Elend mit aller Ungerechtigkeit, mit aller Verlogenheit, nicht mehr “SEHEN” kann - aber ich habe trotzdem NIE mitgespielt - mich nie mit schuldig gemacht. Nun kann ich dies alles eben nicht mehr richtig sehen. Aber das sollte sich mit der Laserbehandlung ja wieder legen lassen - glaubte ich. Natürlich wollte ich auch diesbetreffend eine neuerliche Chance nutzen. Wer will mir das verübeln?

               So wie meine Gesundheit allgemein, mit dem paradoxen, emotionalen Empfinden zwischen Liebe und Hass, sowie meiner bisherigen unverzeihlichen Einstellung zu meinem Familienkreis in Verbindung steht. Das alles sind Punkte, die der Harmonie abträglich sind und krankmachen, das gesunde Bewusstsein stören und sich dann eben in Krankheiten äußert. Die Antwort wäre uneingeschränkte Liebe, Verständnis und endlich die unvermeidbaren Dinge verzeihen. Das hieße, das quälende Verhältnis meiner Mutter akzeptieren zu lernen und auch ihr zu verzeihen; ebenso wie meinem Sohn. Liebes- und Lebenskünstler in ausführender Vollendung wirklich aus dem Innern heraus zu sein und zu praktizieren, das ist es wohl, was ich mit der Diagnose zu lernen habe. Nun, auf der magisch, weißen, lichten Liebesinsel Ibiza wohl ohne Frage möglich; dies auch nachträglich noch zu begreifen.

               Der “Fluch”, der sozusagen auf meinem bisherigem Leben lastete, ist verständlicherweise nur durch das Bekenntnis zur Liebe zu brechen. Auch mein eigenes Leben einfach nur positiv zu bejahen, unterliegt diesem Grundmuster. Ich musste die Kraft der Worte entfesseln und mit Bejahung vereinen, dann konnte ich sogar wieder gesund werden. Da habe ich wirklich keine Zweifel und noch sehr viel zu tun, um dies Wissen umzusetzen und somit dann auch die zukünftigen Jahrzehnte zu überstehen. Vom Anfang allen Lebens, über die eigene Zeugung bis hin zum Tod und darüber hinaus, ist die treibende Energiekraft die Liebe, sowie die Kraft des Wortes. So gehört dann zum Leben Energiemedizin zur Energieheilung, um ein rundes, harmonisches Dasein aufzeichnen und nachweisen zu können. Denn ich bin ein ewiges Kind der unendlichen Schöpfung und habe jetzt und immerdar über alle Angelegenheiten in meinem Leben die Kraft mich selbst zu entscheiden. Und diese Kraft gehört mir allein, da es die Heilkraft des ewigen Lebens ist.

               Das ist die Voraussetzung und ein Teil der Gesundheit, dazu gehören natürlich auch harmonisch funktionierende Organe, nicht gestörte und einwandfrei komplette Eiweiß/Proteinbausteine und ebenso eine ordentliche Funktion der Thymusdrüse. Diese Merkmale zeigen sich im Bild der Typenpsychologie, in den Chakren und somit auch in der Aura. So lässt sich Ethno-, mit Energiemedizin mit westlicher Schulmedizin verbinden, die sich über die indische Ayurveda, zur chinesischen Akupunktur, mit Iatrik und Spagyrik zeigt. Dabei ist die Einfachheit der heutigen Schulmedizin lebens- und menschenfeindlich und allein nur mit ihrem Hightec-Einsatz der vielen technischen Möglichkeiten, auch nur bedingt förderlich, wenn nicht seelische, geistige und kulturelle Bedürfnisse der harmonischen Ganzheit berücksichtigt werden.

So ist Liebe, Harmonie, und dann erst Gesundheit die Kraft für jedes Leben. Wenn dabei durch Medikamente anderweitige Organe gestört und geschädigt werden, dann kann kein harmonischer Einklang der Körperfunktionen; dann kann also auch die Gesundheit nicht versprochen werden. So wie es die Schulmedizin versucht, denn diese eklatanten Auffälligkeiten sind mit den Aussagen einzelner Ärzte und der Pharmaindustrie einfach nur noch Scharlatanerien. Da kann kein Dach neu gedeckt werden, wenn der Keller marode und die Stützpfeiler fehlen. Der geringste Luftzug wird dann auch das so mühevoll restaurierte Dach zerstören, auch wenn es optisch noch so einwandfrei erscheint.

               Das sind nun mal einfach Tatsachen, die nicht geleugnet werden können und ich möchte in meinen Garten keine Plastikblumen setzen, die Vögel und Insekten alle vergiften, dabei aber behaupten wollen, dass die Natur in meinem Garten stimmt, weil er doch so schön grün, bunt, sauber und ordentlich aussieht!  “So schön bunt ist und sieh mal die Pflanzenpracht … “ Was wäre das für ein Blödsinn!

So etwas soll uns nun aber glauben gemacht werden, wo Farb-, Chemie-, Kunststoff- und Pharmaindustrie aus denselben Laboren, dergleichen Betriebe stammen und der einzelne Mensch systematisch dazu geführt wurde, die natürlichen Elemente mit den Künstlichen zu verwechseln. Das ist Betrug und Lüge und nur weil die Mediziner, die Politiker und die Medien daran verdienen, muss es doch wohl noch lange nicht wahr sein, was uns da aufgezeichnet wird. Uns werden die Augen gewaschen, weil wir nur sehen, dass die Akut-, Unfall- und Instrumentemedizin auf einem noch nie da gewesenen Stand der Technik steht - aber mehr auch nicht. Das stinkt zum Himmel und die daraus entstandenen giftigen Dämpfe und Gase sind die, die Druck und Spannungen erzeugen, die sich in körperlichen Schwächen äußern und Krankheiten erzeugen. Da werden ferner aus den gleichen Laboren und Fabriken die Nahrungszusätze gepriesen, was dann mit Gesundheit gleichgesetzt wird – weil es „naturidentisch“ ist. Dabei haben wir das alles so in unser Bewusstsein  integriert, dass die Verlogenheit uns nicht wirklich bewusst ist. Uns häufig noch nicht einmal mehr auffällt. Aber ich soll dabei dann der “Kranke” und der “Freak” sein? Da kann ich dann doch wirklich nur noch lachen.

               Das Leben wird uns dann verkauft als Buch mit sieben Siegeln, mit Beschwörung auf die Bibel, im Namen des Volkes, kann dort, wo ein Affe hineinsieht, kein Apostel herausguckt (Lichtenberg). Ein Buch ist dabei nur ein Spiegel. So wie die Augen der Spiegel der Seele und die größte Fläche des Menschen die Haut, topographisch den Geist aufzeichnet, was sich im gesamten Komplex in der energetischen Ausstrahlung zeigt und mit Aura bezeichnet wird. Das ist dann auch die kartographische Darstellung der Akupunkturpunkte, die Lehre der Licht-Heilung (Aura-/Chakren-Lehre) und verbunden mit der heutigen Wissenschaft und Technologie eigentlich eine fundamentale Errungenschaft, die wir zu hüten und zu schätzen hätten, wenn wir uns auf die gesamten Zusammenhänge besinnen würden und Ganzheitlichkeit zuließen. Vernetzung ist dabei das “Zauberwort”.

               Darin liegt dann Transformation, was Veränderung und Erneuerung wäre und nicht das “Festhalten”, weil es Profit verspricht. Dieser Kampf ist aber nicht mehr mit kriegerischen Maßnahmen zu vertreten, sondern allein nur noch mit spiritueller Kraft, kann Visualisierung mit den eigenen positiven Affirmationen Lebendigkeit versprechen und die Kraft des Wortes zu Leistungen anregen. Verbunden mit Theorie und Praxis auf der Reise des Lebens, ergibt sich aus Ursache und Wirkung dann Verständnis. Eine verständlicherweise schwierige Aufgabe, da der Erfolg längere Zeit auf sich warten lässt und nicht umgehend zu erkennen ist.

               Wie sich das im Einzelnen zum Ausdruck bringen lässt, hängt selbstverständlich vom Typ des Menschen ab. Ob er Verstandes- (Geist), Bauch-(Seele),  oder Muskel- (Körper) betont sich manifestiert und damit jeweils agitiert.  C.G. Jung hat dies in den Archetypen festgelegt und bei Hildegard v. Bingen finden wir das in der Beschreibung der unterschiedlichen Samenschalen, aus der der Mensch gedeiht. Tatenfrohe, kraftlose und niedere Beweggründe sind ausschlaggebend, wie das Leben zu regeln ist. Aber das hatte ich  alles schon ausführlich beschrieben. Hierin findet sich auch die Dreieinigkeit.              

Nun musste ich mich zunächst um meinen Garten, die Pflanzen, und das ibizenkische Leben kümmern und wollte mich dem Genuss des Augenblicks widmen, da die Belastungen meines ehemals so „heiß geliebten Berlins“, mich stets nachhaltig beeinflussten und buchstäblich krank macht. Wie war ich doch in meiner Jugend verliebt in diese Stadt, obwohl sie mir viel abverlangte, und nun schien die Liebe in Hass umgeschlagen zu sein. Auch hier hieß es verzeihen und verstehen, dass die Situation des neuerlichen Zusammenwachsens zwischen Ost und West, von jedem Berliner und somit auch von mir, sehr, sehr viel Geduld abverlangt. Denn irgendwie war und ist es doch meine Geburtsstadt, der ich auf besondere Weise verbunden bin und ich bleibe ihr „Geliebter“, „Mama Stadt“, trotz aller unterschiedlichen Emotionen werde ich dieser Stadt auch verzeihen. „Mama Stadt, du bist ziemlich alt geworden - und was verstehen die Ärzte schon von solchen Frauen …“  - und so kam mir dann sogleich Achim Reichel (ehemals „The Rattles) mit seinen Texten von „Blues in Blond“ in den Sinn.

               Meine Geduld, die ich trotz des Ruhepols Ibiza überhaupt nicht wusste, woher ich sie nehmen sollte. Denn die Monopolisten konnten sich alles erlauben und funktionierten wie eine große Mafiastruktur, wobei es dem einzelnen Menschen immer nur an den Kragen und an das Portemonnaie ging. Ganz offensichtlich erkennbar, sollte doch der gewöhnliche Mensch in dieser Zeit, ein absolutes Nichts sein und die Interessenverbände der Industrie, Banken und Behörden spielen “wilde Sau” und schädigen, wo sie nur können. Ohne richtig zur Rechenschaft gezogen zu werden. Und wenn dann wirklich mal ein Einzelner aus diesen Clans zur Rechenschaft gezogen wird, dann beziehen sie obendrein noch hohe Abfindungen und unberechtigte Pensionen.

               Gleichzeitig wundert sich die “verdummte” Gesellschaft, wie denn nur Selbstmordattentäter und Amokläufer dazu kämen, sich auf ihre obskure Weise so zu verhalten wie sie sich eben geben, und “unschuldige” Menschen mit in den Tod dabei reißen. Wo sich der einzelne Mensch einfach nicht mehr zu wehren weiß und im Verzweiflungsfall dazu gezwungen wird, wenigstens auf irgendeine Art zu reagieren, weil sie/er ansonsten ja grundsätzlich die “Arschkarte” gezogen hat. Da werden die Lebensmittel systematisch belastet und vergiftet. Da werden Lebenszerstörende Pharmaprodukte gepriesen, da wird der Boden von Mutter Erde zerstört, gerodet und mit Giftmüll belastet und die Natur mit den Regenwäldern wird kontinuierlich nieder und klein gemacht. Das sind Fakten, die jedem  vernünftigen Lebewesen, in der direkten Bedrohung seiner eigenen Existenz und dem täglichen Dasein vor Augen geführt werden, und denen er ziemlich hilflos zuschauen soll, selbst wenn sich die genannten Angriffe gegen sie/ihn selbst beziehen, müssen die Auswirkungen getadelt werden  -  um endlich mal auch die Ursachen zu verändern.

               Sie/er sind anständig und normal, wenn sie/er sich nicht dagegen wehrt und gleichgültig damit weiterlebt. Aber erhebt sie/er  sich dagegen, dann ist dies auffällig und schändlich. Selbstverständlich möchte ich damit nicht Gewalt verherrlichen oder solcherlei Aktionen rechtfertigen, jedoch sind sie mir verständlicher als vieles, was anderweitig geschieht, und ich weiß, dass eigentlich jeder  Mensch irgendwann schon einmal in seinem Herzen den realen Wunsch getragen hat, sich dagegen auf seine Weise zu wehren und zu rächen. Sozusagen zum “Mörder” zu werden. Denn die Ungerechtigkeiten und zerstörenden Maßnahmen sind einfach nicht zu übersehen und abzustreiten. Im Allgemeinen sind Allergien und Krebsgeschwüre (aber auch HIV und andere Virusepidemien) die Folge, wenn Mann/Frau sich dies einfach nur gefallen lässt und nichts dagegen tut.

               Schon allein die Begebenheiten aus dem historischen Kontext sind Belege genug. Die Situationszusammenhänge aus Milieu und kultureller Geschichte ergeben einen unmissverständlichen Sinnzusammenhang der weitläufigen und engeren Umgebung und verdeutlichen seit den Raubzügen der christlichen Ritter, bis in unsere Zeit, dass der Mensch im Einzelnen nur sehr wenig Bedeutung hat  -  wenn es um groß angelegte Zerstörung geht.

                 Meine persönlichen Erfahrungen von den ersten medizinischen Irrtümern und Irritationen, über Ausbildungs- und  Berufserfahrungen in Männerstrafanstalten als minderjähriges Kind, bis hin zum offiziellen Witz, der zum Führerscheinentzug führte, nicht berechtigter Kontoabbuchungen von Monopolisten, die keinerlei Rechtfertigung dazu hatten und trotzdem ihre kriminellen Interessen durchbringen konnten, bis hin zur Selbstständigkeit, die auf Grund von behördlicher Inkompetenz willkürlich Konkursverfahren eröffnen dürfen, um Existenzen auszulöschen, sind Beweise und Tatsachen genug. Ich (wir) bin da heutzutage auch nicht mehr nur der Einzigste, dem so etwas widerfährt, sondern es ist vielmehr Regelwerk und System geworden.

               Ebenso, wie die Vernichtung der Regenwälder und  die Tatsache, dass die Menschheit täglich, alle 1/2 Stunde eine Pflanzen- oder Tiergattung ausrottet und 10 Tausende an Kindern absichtlich wissend, also vorsätzlich verhungern lässt, nur um die Monopolstellungen bestimmter denaturalisierender Systeme zu erhalten. Alkohol erlaubt bleibt, obwohl jährlich rund 20 Tausend Kinder an dieser Droge zugrunde gehen, und die “Heilpflanze” Marihuana verteufelt wird. Obwohl hinreichend bekannt ist, dass an Haschisch noch niemand gestorben oder zu Schaden gekommen ist.

               Ob die Einen mit ihren Aktien, die Anderen mit ihren Immobilien, Hunderttausende an Menschen dürfen betrogen, belogen und ausgebeutet werden, wie zu Zeiten der Sklavenhaltung, haben selbst bei den kriminellen Vergehen und miesesten Machenschaften, bestimmte Herrschaften immer und grundsätzlich Recht und sogar das Gesetz auf ihrer Seite, wogegen die anderen zu zahlen und den Mund zu halten haben. Da ist die ganze Welt eine  “Bananenrepublik” geworden. Durch die globale Vernetzung der Information auch ganz offensichtlich, wäscht eine Hand die andere. Mauschel-Moral und Korruptionsgeklügel in Politik und Wirtschaft sind gerade in Deutschland schon fast ungeschriebenes Gebot, mit dem Gesetz der Rechtmäßigkeit auf dem Papier und die Chronik der Skandale wäre hier gar nicht komplett aufzulisten, denn dann müsste ich umfassende “Who is Who” Bände füllen. „VeryImpotentPeopel“; kann ich da nur sagen, wenn sich dagegen nicht auch mal aus dem Volk heraus gewehrt wird.

               Ich fühle mich verpflichtet solcherlei Dinge zu brandmarken und darüber nicht zu schweigen, denn ich will mich nicht mit “SCHULDIG” machen, nur weil ich mehr zum Depp, als auch zum debtor (Schuldner = mein dr) erklärt wurde. Aufklärungsarbeit tut Not und bedauerlicherweise, sind es zu wenige Institutionen, die dies tun. Da muss einfach noch mehr Ehrlichkeit und Transparenz her, weshalb ich gerne auch zukünftig der "Freak" bleibe, weil ich über solcherlei Fakten einfach reden muss, um nicht an meiner Diagnose wirklich vorzeitig zu sterben. Denn all diese Punkte sind schließlich der maßgebliche Faktor, der ebenfalls auch zu dem Mythos Aids führt. Zu einer Krankheit, die es ganz einwandfrei überhaupt nicht gibt, denn das Debakel HIV, das ist etwas völlig anderes und nicht einfach abzutun. Jedoch AIDS, das ist wirklich nur eine intellektuelle Denkschwäche, die mit der allgemeinen Vermarktung der systembedingten Angst in uns selbst, die von allen Seiten offiziell geschürt und provoziert wird, einen profitablen Wirtschaftsfaktor ergibt.

               Nun bin auch ich mit dem HIV/Aids-Stigma seit Jahrzehnten behaftet und hatte eigentlich auch nie vor dies irgendwie ernst zu nehmen bzw. auszunutzen. Denn die gesellschaftlichen Debakel sind mir hinreichend, seit meiner frühesten Jugend, bekannt. Aber unbeachtet der eigentlichen Krankheitsursachen nun selektiert, finde ich es auch als mein Recht sowie meine Pflicht, von den Vorteilen der Diagnose zu leben und ich werde nicht aufgeben, diese Situation für meine Frau und mich zu nutzen. So lange es nur irgend möglich geht, werde ich mir die Vorteile zukünftig dabei herausziehen. Denn die medizinische Verantwortungslosigkeit, deren Folgen ich zu tragen habe, ist eine tief einschneidende Belastung für die Lebensqualität. Wie kann ich mich aber zukünftig dagegen zu schützen versuchen, wenn die Machtstrukturen sich gegen mein existenzielles Leben richten? Meine Gedanken und meine Wortwahl verändern? Reicht das für mich allein schon aus? Was verändere ich damit im Großen?

               Mit der neuerlichen Diagnose des Grauen Stars und dem Termin für die Laserbehandlung, musste ich mich nun auch um diese Dinge kümmern und mir einen Einblick in die Augenheilkunde (Ophthalmologie/Optometrie) verschaffen. Der vorgebliche CMVirus war laut meiner Augenärzte erfolgreich behandelt worden und nach dem Einsetzen des Medikamentenimplantates in das Auge, wurde ich vorübergehend mit den unterschiedlichsten Augentropfen behandelt. Wieder einmal war ich so naiv, dass ich den Aussagen der Mediziner vertraute und somit erst zu einem späteren Zeitpunkt mitbekam, wohin solcherlei Vertrauen führt.

               Jedoch nun ließ meine körperliche Schwäche zunächst garkeine andere Möglichkeit, mich abermals in das Vertrauen der mir seriös erscheinenden Mediziner fallen zu lassen. Selbstverständlich machte es mich hellhörig, dass da in den Beipackzetteln der Augentropfen vermerkt war, dass die Nebenwirkungen des Medikaments Dexa-sine, mit dem Wirkstoff Dexamethasondihydrogenphosphat-Dinatrium für die Erhöhung des Augeninnendrucks, also zum Glaukom führen kann. Auch die Linsentrübung, also ein Katarakt wurde angeführt. Nun stand mir eine Katarakt/Glaukome-Behandlung durch Lasereingriff bevor und ich erinnerte mich der Augentropfen!

Was war denn das schon wieder für ein eigentümlicher Zusammenhang? CMV war ein Virus Herpes simplex und wurde mit Augentropfen anschliessend zur Ausheilung behandelt, die mit Nebenwirkung auf gerade diesen Punkt verwies? Wohin hatten mich meine Naivität und das Vertrauen doch nun schon wieder hingeführt? Ich muss doch wirklich mehr als verblödet sein, wenn ich doch immer wieder auf ausgewiesene Seriosität hereinfalle und mich in Gefahren begebe, die eigentlich überflüssig und unnötig wären, wenn die Pharmaindustrie es nicht wirklich in allen Bereichen schafft, die Wirtschaftlichkeit der Patienten absolut und völlig auszunutzen und ihn abhängig zu machen. Hatte ich den Grauen Star nun auf Grund der Tropfen? Auch dazu wollte kein Arzt Stellung beziehen und verneinte es rigoros. Aber den CMV förderten sie ja ebenfalls? Eine Ungeheuerlichkeit, die ebenfalls Tatsache und offensichtliche Wahrheit ist, wenn ich dem Beipackzettel des Medikaments Glauben schenken soll. Oder wozu dienten diese Hinweise? Und was sollte vor allen Dingen der wirkliche Grund meiner bevorstehenden Augenoperation sein?

               Notwendigkeiten und Dinge, gegen die es sich nur sehr schlecht zu erwehren ging und die erduldet und durchgestanden werden mussten. Eine natürliche Bestätigung schwarz auf weiß, dass die Pharmaindustrie Medikamente mit dem Vorsatz herstellt, die Patienten in weiterer Behandlung zu behalten und weiterhin von ihnen abhängig zu machen; das hieß demnach Behandlungsprinzip mit garantierter Krankheitsfolge, durch das Gesundheitsfürsorge-Programm der Kassenfinanzierung und gewährte einen kontinuierlichen, wirtschaftlichen Erfolg der Industrie. Mein logisches Denken konnte dieser Tatsache nicht mehr folgen. War ich nun wirklich so ein Idiot?

               Konnte ich dem überhaupt entrinnen und schließlich war ich nun doch auf die Augen-OP angewiesen. Es ging nun mal nicht anders. Die OP musste sein, auch wenn ich noch nicht wusste, was dieser für Komplikationen im gesundheitlichen Bereich folgen würden, und zukünftig für mich an anderweitigen Problemen aufwerfen würde. Das soll kein Wahnsinn sein? Wo blieb eine patientenfreundliche Rechtsprechung, an die ich mich unter diesen Umständen wenden konnte und die, im Namen des Gesetzes auch für den Patienten und nicht für die Versicherer, Pharmaindustrie und Mediziner spricht? Diese Hilflosigkeit verursacht erneut Angst und Schrecken und war bestimmt nicht zum weiteren Vorteil für die bisherige Diagnose. Ich war echt verzweifelt...

               Dabei wusste ich doch auch, dass unsere Augen ebenso wenig wie alle anderen Organe, also keineswegs isoliert von unserem sonstigen Befinden funktionieren. Sie sind besonders empfindlich reagierende Organe, die äußerst sensitiv auch auf Gefühle und belastende Situationen ansprechen. Es gibt bewährte Augentrainingsmethoden, die ich selbst schon ausprobiert habe, da mich bereits meine erste Netzhautverletzung, im Alter von 15 Jahren, zum Brillenträger degradieren sollte. Meine Großmutter hatte mir damals verschiedene Tipps gegeben und Visualisierungsmethoden, sowie emotionale Ausdrucksübungen nach Wilhelm Reich, an die ich mich im Einzelnen kaum noch erinnern kann, liessen mich die ganzen Jahre auf eine Brille verzichten, obwohl mir die Ärzte andere Prophezeiungen machten.

               Außerdem hatte ich auch gehört, dass spezielle Positionen aus dem Yoga, Massagen, Akupressur, energetisierende Übungen, Übungen aus der Optometrie und die bewährte Corbett-Bates-Augenmethoden, wie ferner auch Naturkräuter helfen können. So erfuhr ich selbst, dass kontinuierliches Training meist eine erstaunliche Verbesserung des Sehvermögens zur Folge hat. Sehr häufig kann man/frau dann auch noch eine sehr lange Zeit ohne Brille auskommen. Wie bereits längst nachgewiesen, lassen sich mit Übungsprogrammen nicht nur die Kurz- und Weitsichtigkeit verbessern, sondern sie helfen auch bei anderen Sehproblemen wie Fusionsschwierigkeiten und Astigmatismus. Dabei öffnen uns Hinweise über die Wirkung von künstlichem Licht, Fernsehen, Drogen und Ernährung buchstäblich die Augen darüber, dass wir selbst viel für gutes Sehen ohne Hilfsmittel tun können. Das wusste ich bereits mein gesamtes Leben und nun das.

               Aber noch konnte ich die unendliche Weite unseres Gartens, mit meinem Mandala aus indianischen Steinkreisen, für meine Sonnengebete nutzen und wenn ich mit einem positiven Gedankengut dann im Sommer zur Augen-OP musste, dann konnte ja eigentlich nicht viel schief gehen. So viel paradoxes Vertrauen hatte ich bereits wieder. Auch wenn die gesundheitliche Kraft im Allgemeinen noch nicht wieder hergestellt war und die Umstände doch nicht gerade mit absoluter Gesundheit zu bezeichnen waren. Jedoch das musste ich mir vielleicht wohl sowieso abschminken und aufheben, denn dazu hatte ich viel zu exzessiv Gelebte und nun die Medikamentencocktails, weil die Medizin unfähig war, die wahren Ursachen zu erforschen, kam ferner ja noch der natürliche Alterungsprozess hinzu.

               Indem ich mich mit diesen zukünftigen Problemen noch geistig zu beschäftigen hatte, beschäftigte ich mich selbst, mit unseren Pflanzen und den magischen Bewegungen der schamanistischen Zauberer. Übereinstimmungen fanden sich dann sogar zwischen meinen eigenen Visionen und Vorstellungen über die Natur, mit dem Inhalt der Bücher von Castaneda, bis hin zu empfohlenen Augenübungen von Lieselotte Scholl. Da war das Sonnengebet, mein Tagebuch, die Reichschen Atemübungen, Selbstmassage an Schultern und Nacken, mit den Händen energetisierend und die unendliche ACHT als ständige Bewegung. Das waren alles Übungen, die ich doch bereits aus meinem täglichen Leben kannte. Mit denen ich mich beschäftigte, weil ich meine Gesundheit insgesamt wieder stabilisieren wollte.

               Eine GYMnastiklehre auch in meinem Verständnis mit dem Bemühen, um welche ich mich sowieso kümmerte und die in einzelnen Bereichen zum Grundsatz des Tagesablaufs gehörten, wenn solcherlei Krankheitseinfälle, den Körper belasten und nun, diesen wieder mit Geist und Seele verbunden werden sollten. Die Belastungen durch die Nahtoderfahrungen, denen ich mich stellen musste, waren doch die Erfahrungen aus meinem bisherigen Leben, die mich schon des Öfteren an die Grenzen der Belastbarkeit führten. Wie Reinhold Messner, der seine Expeditionen ohne Sauerstoffgerät zu allen Gipfeln der höchsten Berge über die 8000 Meter Grenzen, als Leistungsfähigkeitsbeweis seiner eigenen Unzulänglichkeiten herausforderte, so hatte auch ich mit allen pharmazeutischen, synthetischen und alkoholischen Drogen experimentiert und meine Erfahrungen bemessen. Heutzutage ist bereits nachgewiesen, dass bei Extremsportlern wie auch Basejumpern beispielsweise, Kriminellen und Drogensüchtigen dieselben Dopamine und Andrenaline (eigene Hormonstoffe) freigesetzt werden. Außerdem ist nachgewiesen, dass übermäßiger Stress und anhaltende Angstzustände, das Stresshormon-Cortisol freisetzt, was momentane Schmerzen reduziert.

               Selbstverständlich will ich meine Exzesse nicht mit Messners Expeditionen vergleichen, aber die Suche nach den Grenzen sind theoretisch dieselben, nur der Nährboden von Messner war ein anderer als der von mir. Er wuchs mit seinen Geschwistern in den unzulänglichen Bergen auf und suchte mit seinem Bruder dort, vor der eigenen Haustür das Abenteuer der Unendlichkeit. Ich wuchs in den Ruinen der Großstadt und im Männerknast auf und da waren die Herausforderungen natürlich auch völlig andere. Aber ohne Training packt der eine es ebenso wenig, wie der andere, und die ausreichende Kondition muss von beiden erarbeitet werden. So beginnt die Grundlage der Bewegung und ist letztendlich der magische Zauber der Erkenntnis  -  eben, Tensegrity.

                Und deshalb wollte ich dieses Kapitel eigentlich mit einem Epilog von Carlos Castaneda und Don Juan beenden: „… dass wir alle nämlich in einem Bewusstseinszustand wären, der keinerlei Sentimentalität erlaube. Für uns gelte ab jetzt nur die Tat. Denn wir seien Krieger im Stande des absoluten Krieges!“

Aber zu meinem Buchtitel passender erscheint mir Folgendes:

Bei jedem Schmerz solltest du dir vergegenwärtigen, dass er nichts Entehrendes ist und den Geist, die führende Kraft deiner Seele, nicht schlechter machen kann; denn er kann ihn weder in der Kraft des Denkens noch in dem Bewusstsein der mitmenschlichen Verantwortung vernichtend treffen.

Bei den meisten Schmerzempfindungen mag dir auch das Wort EpikursXXX.4 helfen, dass sie weder unerträglich sind noch ewig während, du brauchst ja nur an ihre natürlichen Grenzen zu denken und sie nicht durch deine Einbildung schlimmer zu machen, als sie sind. Denke auch daran, dass vieles, was dem Schmerz als Wirkung gleichzusetzen ist, unseren Unwillen erregt, ohne dass wir uns das recht eingestehen wollen, z. B. Schläfrigkeit, Fiebertemperatur, Mangel an Appetit etc. Wenn du über einen dieser Zustände verärgert bist, dann mach dir klar, dass du dem Schmerz zu erliegen drohst!

 

Marc Aurel


 

XXX.1 Gewidmet dem gleichnamigen Buchtitel von Carlos Castaneda

XXX.2 Liedertext des Sanften Rebellen Stephan Waggershausen

XXX.3 RTL / Ulrich Meyer „EINSPRUCH“ 1992

XXX.4 Epikureer, der, Anhänger des griech. Philosophen Epikur; Genußmensch

 

 

 

 

     

A PROPO

 

 

XXXI. - Kapitel

 

                              Übrigens möchte ich auch nachfolgend wie schon erwähnt, immer wieder festhalten, dass a priori also, alle meine angeführten Erkenntnisse allein gültig auf Grund meiner persönlichen logischen Schlussfolgerungen sind und keine „Heilmethode“ beinhalten. Auch sei damit der Hochschulmedizin nicht direkt und rundum der Krieg erklärt; und deren hilfreiche Lebensrettungserfolge (im akuten und technischen Bereich) habe ich durchaus zu danken, also soll das Geschriebene keinesfalls a posteriori geführt werden. Es ist nur eine aufklärende Verpflichtung, von jedem bewussten und verantwortungsvollen Menschen, die prekäre Präsenz des Paradoxen aufzuzeichnen – und das Unwissen anzuprangern. Dabei erhebe ich mich nur gegen die “Vergötterung” von studierten Menschen, die die Erhebung ihres persönlichen unausgereiften theoretischen Wissens, über die Erfahrungen von der menschlich, natürlichen Essenz (mit praktischem Wissen) stellen und damit Desinteresse sterilisieren möchten und keinerlei Rücksicht auf Erfahrungserkenntnisse nehmen.

 

               So kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, dass solange orthodoxe Mediziner mit der Kloster-, Ethno- und Energiemedizin im Clinch liegen und die Phänomene aus diesen Bereichen nicht anerkennen, keine Veränderung und Verbesserung herbeigeführt werden kann. Denn es gibt zwischen Himmel und Erde mehr, als es wissenschaftlich bisher zu beweisen ging und dabei werden die überzeugendsten Bemühungen, auch die der Patienten, dazu führen, ihnen allen den Stempel eines hoffnungslosen naturwissenschaftlichen Dilettantismus aufzuprägen, nur weil keine nachweisliche Beweislage etwas anderes erklären kann? Kann technische Innovation, Industriedenken und finanzieller Erfolg gegessen werden? Na, ich glaube kaum! Aber was hat uns die Hochschulmedizin bisher vermitteln können?

Langfristige Erfolge sind fast unbekannt, denn es gibt nur einige mit geringfügigen Ergebnissen und weitere mit nur beinahe Heilerfolgen. Da gesundet der Patient zwar zunächst scheinbar an ausgebrochenen Krankheiten, jedoch dann stirbt er an stationären Infektionen, oder erkrankt doch sehr häufig an anderweitig wesentlich gefährlicheren, medikamentösen Behandlungsformen. Über lang oder kurz heißt es dann “Patient an der behandelten oberflächlichen Diagnose geheilt, nun aber tot!”

               Denn den meisten schweren Erkrankungen kommt nach einer fast (oder scheinbar) erfolgreichen Therapie, dann ein neuerliches Leiden, welches sich häufig aus der Behandlungsmethode (vorrangig Medikamentendrogen) ergibt, hinzu. Oder, es tritt nach vorgegebener “Heilung” ein Rückfall ein. Da AIDS eine definitiv und Nachgewiesenerweise eine “Erfindung” aus der Krebsforschung ist (bzw. ein programmiertes amerikanisches Missgeschick), möchte ich mich demzufolge auch noch einmal beiläufig über Krebs äußern dürfen. Hierbei handelt es sich zu weit mehr als 80 Prozent um falsche Ernährung und systematische Vergiftung der industriellen Nahrungsmittel. Das ist kein Geheimnis mehr.

               Vor 100 Jahren, als die Deutsche Krebsgesellschaft gegründet wurde, starben in Deutschland jährlich ca. 43.000 Menschen an bösartigen Tumoren. Der Krebs stand auf Platz 6 der Todesursachenstatistik. Jetzt sterben bei ähnlich großer Bevölkerung, ca. 218.000 Menschen jährlich an Krebs und das bei angeblich besserer medizinischer Versorgung. Egal nun, bei welcher der gängigen Behandlungsmethoden, ob Krebs oder HIV, wird die Zellvermehrung in allen Organen des Körpers gehemmt und auch der gesamte Körper von diesen Substanzen durchflutet, ohne Unterscheidung von Tumorzellen bzw. Viren oder Normalgewebe. Hier liegt ein großer Fehler, den ich anhand des Bestimmungsfaktors von Béchamp und Pasteur bereits hinreichend beschrieben hatte.

               So ist ferner der Angriffsort der Behandlung, die im Zellkern jeder Zelle befindliche DNA. Diese ist Träger der Erbinformation, die bei jeder Zellteilung an die Tochterzellen weitergegeben wird. Eine Chemotherapie und Bestrahlung, sowie die AZT bzw. HIV-Cocktails führen zu einer Vielzahl an DNA-Schäden, die zum großen Teil von zelleigenen Enzymen repariert werden, bzw., sich dann falsch reparieren. Die Zelle führt noch 1-3 Teilungen durch, bevor sie ihre Teilungsfähigkeit irreversibel verliert. Bei Krebspatienten kann dann in weiteren Schritten die geschädigten Zellen aufgelöst und die dabei entstehenden Fragmente, vom Immunsystem abgebaut werden. Diese Chance hat ein HIV-Patient aber nicht, da sein Immunsystem bereits defekt, nun mit den Medikamenten belastet und weiterhin zerstört, demnach auch kein intaktes Immunsystem mehr hat, worüber medikamentöse Belastungen der lädierten aufgelösten Fragmente wieder abgebaut werden können.

               Dabei treten weitere chronische Belastungen auf, die dann mit opportunistischen Infektionen gekennzeichnet werden (was oberflächlich und voreilig den Kern der Sache verkennt), meist auf Grund der medikamentösen Nebenwirkungen, aber dann erst zum angeblichen Aids-Tod führen. So ist das Problem HIV schon mehrfach von mir ausführlich angeführt worden und nur auf Grund der “Erfindung” AIDS durch die Krebsforschung möchte ich auch darüber mehr Information bzgl. des Krebses bekannt geben. Denn neben der katastrophalen Ernährung unseres Zeitalters, einhergehend mit der Umwelt und Luftverschmutzung, ist Krebs in fast allen Fällen eine Unterversorgung der Zellen mit Sauerstoff. Auch hierzu hatte ich im vorherigen Kapitel schon berichtet. Die Sauerstoffunterversorgung verursacht eine Verengung der Kapillaren. Bei Krebs beginnt die Heilung mit der Normalisierung der Zirkulation der roten Blutkörperchen in den Kapillaren. So konnte ich es jedenfalls Schulmedizinisch nachvollziehen - warum können dies jedoch die Mediziner nicht?

Zu ca. 50 bis 60% entsteht diese Verengung der Kapillaren durch unsere ungesunde Ernährung bzw. ungesunde Nahrungszusammenstellung, dies ist dann bei Kinderkrebs auch genetisch bedingt durch ihre Eltern, sowie durch übermäßiges Rauchen, Drogen- (Medikamente), wie Alkoholmissbrauch, die restlichen  40 bis 50% durch Strahlen, Chemikalien, Umweltgifte, Viren, Parasiten, Stress, negative Nachrichten, schlechte Wortassoziationen, Lebensverneinung, Kindheitstraumas, falsche Realitätsbilder, Stammesbewusstseinsstörungen, Bewegungsmangel und psychosomatischen Belastungen. Eine fast ausschließliche Zivilisationskrankheit, die eindeutig auch auf geistige Fehlhaltung mit zurückzuführen ist. Umso höher die Industrienähe der betroffenen Patienten, demgemäß steigt die prozentuale Krebserkrankung, sei es nun an der naturfremden geistigen Haltung, an der belasteten Nahrung oder der belasteten Umwelt. Bei HIV/angeblich AIDS ist dies nicht anders und wird in Industrieländern völlig anders bewertet als in Asien und Afrika, wo angeblich Aidskranke nicht über Blutbildbestimmung zu Kranken erklärt werden, da für HIV-Tests dort gar kein Geld und keine Labormöglichkeiten existieren, sondern auch über die WHO allein nur nach dem "Gesamterscheinungsbild" (Kriegsumständen, Hunger, Wassermangel, Malaria, TBC usw., etc.) diagnostiziert werden. So ist die Zahl der angeblichen Aidskranken eine reine Fiktion - keine ehrliche Statistik sondern "moderner Völkermord" (Chemocaust) willkürlich ernannt!

               Die Richtigkeit dieser Tatsachen liefern uns indirekt die Wissenschaftler der Krebsforschung selbst und die Deutsche Krebsgesellschaft, wo jederzeit Auskunft drüber eingeholt werden kann. Bei der HIV-Forschung gibt es bisher keinerlei korrekter Statistiken und Zahlen, da diese ausschließlich von der Pharmaindustrie und nur äußerst bedingt und manipuliert von der Weltgesundheitsorganisation aufgestellt werden. Ferner ist die “Krankheit” noch zu jung, um langfristige Studien zu erheben. Wo doch noch vor ca. 100 Jahren Krebs auf Platz 6 geführt wurde, steht die Erkrankung heute bereits an Platz 2 und vorsichtige Schätzungen besagen, dass wir noch in diesem Jahrzehnt weit mehr als 300.000 Tausend Neudiagnostizierungen jährlich zählen werden. In den weiteren 2 Jahrzehnten wird Krebs an Platz 1 rücken und mit mehr als 350.000 Toten jährlich die Bevölkerung, das Gesundheitswesen, sowie die Statistik belasten.

               Nun wäre es zu viel verlangt, wenn ich von den Mitmenschen, sowie dem/r Leser/IN abverlangen würde, diesen Ausführungen weiterhin zu folgen. Aber von vornherein sind doch Parallelen zu HIV zu finden, da die genauen Ursachen von der Hochschulmedizin, trotz intensiver Forschung nicht exakt bekannt sind. So haben Tumorbildungen ebenso wie HIV-Infektionen gemischte Ursachen, die zwar durch die erfolgte Auflistung zu analysieren sind und somit verständlich gemacht werden können, aber in den Ursachen bestritten  -  oder verdreht werden.

               Beginnen wir also noch einmal mit dem Element Luft, welches wir am aller Nötigsten brauchen – natürlich neben der vernünftigen Ernährung, ist die Luft das wichtigste. Das macht sich schon an folgendem Beispiel deutlich. Wir können bis zu sieben Wochen fasten, ohne zu sterben und wir können sogar bis zu drei Tagen ohne Flüssigkeit auskommen. Aber das wichtigste für unseren Körper ist die Luft, denn ohne Luft sind wir in wenigen Minuten tot. Eine entscheidende Komponente des gesunden Atmens ist vor allen Dingen in gut durchlüfteten Räumlichkeiten und bei geöffnetem Fenster zu schlafen. Die tägliche aerobische Übung, denn aerob bedeutet sinngemäß: Sauerstoff zum Leben benötigen. Es gibt beeindruckende Hinweise, dass für die Entwicklung chronischer Erkrankungen, darunter auch Darmkrebs, eine mangelnde körperliche Aktivität bedeutsam ist. Ein Grund dafür, aber bei weitem nicht der einzigste, ist der geringe Energieverbrauch, der mit Inaktivität verbunden ist und bei einer über dem Verbrauch liegenden Energiezufuhr, dann auch zu Übergewicht führt und natürlich krank machen muss. Ein körperlich aktiver Lebensstil mit entsprechendem Energieverbrauch ist deshalb unbedingt notwendig, um wenigstens einen gesundheitsförderlichen Anfang zu machen. Gehen, Laufen, Fahrradfahren, Schwimmen, Tanzen und Ballspielen sind Notwendigkeiten für den gesamten Körper und einschließlich der Organe, sodass sich daraus ein Wohlgefühl entwickelt, was dem Geist hilft, den Körper mit der Seele zu verbinden.

Mein persönliches Resümee daraus lautet, dass Sauerstoff ebenso wichtig für die Mitochondrien, wie die Luft zum Atmen, das Ching/Chi für die Lebens- und Sexualenergie, oder mit anderen Worten und Ausdrücken belegt wie von Reich, Jung sowie anderweitigen Kulturen benannt, immer und stets das Wichtigste ist, um im schulmedizinischen Sinne die Kapillare zu erweitern und Lebensenergie gesünder und harmonischer fließen zu lassen.

Aber noch etwas durfte ich bei meinen Studien lernen. Abgesehen von Krebspatienten, ist gerade bei HIV-Patienten die Blutbildbestimmung der Trombo-, Leukozyten und T-Helferzellen dafür ausschlaggebend, ob der Einzelne dann aufgrund eines völlig eingefallenen Blutbildes (meines Erachtens bedingt durch fehlende Proteine in der Eiweißkette – sowie Thymusfehlfunktionen) und anderweitiger opportunistischer Infektionen als AIDS-Vollbild-Patient (durch Medikamentencocktails) gilt oder nicht. Dies wird rein statistisch erhoben und hat sehr wenig mit Tatsachen und Ursachen zu tun. Nach meiner offiziellen Diagnose, wobei ich damals auch als “Bluter” galt und mich auch kaum noch rasieren konnte, da jede kleinste Verletzung dazu führte, dass ich die blutende Stelle kaum zu stillen wusste, hatte ich ohne medizinische Absprache und Information meines Hausarztes, eine Eigenbehandlung mit selbst injiziertem Aloe-Extrakt eingeleitet. Da ich damals von einer therapeutisch so wertvollen Behandlungsmethode mit Aloe keinerlei konkreter Erkenntnisse hatte, legte ich auch keine besondere Aufmerksamkeit der Tatsache zugrunde, dass ich nach dieser 6-wöchigen Aloe-Extrakt-Kur mich erstens wesentlich besser fühlte, zweitens anschließend kein Bluter mehr war und somit also, das Wesentlichste erreicht hatte, nämlich, dass ich keinerlei Rücksicht mehr auf leichte Verletzungen nehmen musste.

Damit war ein wichtiges Ziel erreicht und der Punkt als solcher auch wieder aus meinem Gedächtnis. Das war aber meine Intuition und kein ärztlicher Rat und liegt längst hinter mir.

               Erst hier auf Ibiza, wo die Aloe in dem Sinne wild wächst und meine Frau über ihre Kräuter-Geist-Arbeit näheren Kontakt zu dieser Pflanze bekam, lernte auch ich erneut deren Heilwirksamkeit kennen und nun, nachdem wir uns die letzten zwei/drei Jahre intensivst mit der Aloe beschäftigen, kann ich erst deren hochwertigen Eigenschaften richtig zu schätzen lernen. Aber dazu dann im Verlauf der weiteren Information mehr. Zunächst bleibe ich beim Sauerstoff, der eine ganz maßgebliche Rolle, auch für die Kapillare und das Lymphsystem beinhaltet.            

Sehen wir uns dies also etwas genauer an. Der Körper funktioniert vorrangig über die Atmung und diese kontrolliert nicht nur die Sauerstoffversorgung der Zellen, sondern auch das des Lymphsystems, in dem die weißen Blutkörperchen enthalten sind, die den Körper schützen. Das Lymphsystem ebenso wie die Kapillargefäße, kann man/frau als die Kanalisation des Körpers betrachten. Jede Zelle des Körpers ist von Lymphflüssigkeit umgeben. Im Körper befindet sich viermal so viel Lymphflüssigkeit wie Blut. Das Blut führt Sauerstoff und Nährstoffe und pumpt diese vom Herz durch die Arterien in die dünnen, porösen Kapillaren, von wo sie dann in die Zelle umschließend, als Lymphflüssigkeit gelangen. Die Zellen, die genau wissen was sie benötigen, nehmen den Sauerstoff und die Nährstoffe, die sie brauchen auf und sondern Giftstoffe ab, von denen einige zurück in die Kapillaren gelangen. Tote Zellen, Blutproteine und andere toxische Stoffe können meistens nur von dem Lymphsystem ausgeschieden werden. Das Lymphsystem wird durch die Atmung aktiviert. 

               Diese Lymphe wird allein durch Atmung und Bewegung der Muskeln weiter transportiert, da sie kein eigenes Pumpsystem hat. Die Körperzellen sind auf das Lymphsystem angewiesen, um die großen Mengen an Gift und überschüssiger Flüssigkeiten zu beseitigen, die sonst den Sauerstoffgehalt senken würden. Diese Flüssigkeit fließt durch die Lymphknoten, in denen tote und sämtliche Giftstoffe neutralisiert werden. So können wir also feststellen, dass tiefes Atmen in sauberer Luft die wirksamste Methode ist, um eine Reinigung und Säuberung des Lymphsystems zu erzielen. Darum wurden zeitweilig Kuren in Berg- oder Seeluft als Therapie verschrieben, die meist große Erfolge brachten (siehe Eigene – A. d. A. – Kindheits- und Früh- bzw. Ersttherapie wegen Lympherkrankung).

Ein weiterer ganz wesentlicher Stimulator zum gesunden Wohlfühlen, ist z. B. auch der Thymus, der zu den Lymphozyten Zellen gehört und ein lymphöpitheliales Organ ist. Wie schon in vorherigen Kapiteln erwähnt wird ihm viel zu wenig Beachtung beigemessen. Auch wenn bei der Thymushyplasie ein Lymphom (Krebsgeschwür) benannt wird und bei dem medizinischen Begriff der Thymuspsyche nachgewiesen ist, dass sie für die Emotion und Affekte (auch Hyperaktivität) einen umfassende Seite der Psyche verantwortlich und für Immunstimulanz steht. So bin ich nun wieder beim Sonnengeflecht des menschlichen Lebens. Wie jedoch erwähnt, hat also gerade der Thymus eine grundlegende Bedeutung für den Entwurf und die Differenzierung, für die Zellvermittelte Immunität zuständigen thymusabhängigen T-Lymphozyten und ist mit mehr Aufmerksamkeit zu beachten, als dass es von der Hochschulmedizin gegenwärtig noch berücksichtigt wird.

                 Jedoch diese Erkenntnis verlangt darüber hinaus, bei einer Betrachtung der heutigen Krankheiten und deren Behandlung, die ethnologische und energetische Sicht nicht mehr außer Acht zu lassen und auch die Hochschulmedizin einer erneuerten Perspektive zu unterziehen. Denn die Menschheit wusste sich auch schon vor der Schulmedizin zu helfen und dies war gewiss in vielen gesamtheitlichen Funktionen gesünder, als heute. Denn über Jahrzehnte wurde uns ein Ernährungsprinzip glauben gemacht, welches nach den neusten Erkenntnissen nicht mehr haltbar und tragbar ist. Da kann es letztendlich doch nur sehr, sehr wenigen Menschen nützen, wenn es aus rein wirtschaftlichen Interessen verfolgt wird.

                  Die 10.000 bis 20.000 Jahren (bzw. auch weit aus mehr) der menschlichen Entwicklungsgeschichte mit zivilisierten Ansätzen sind nur eine relative Zeitspanne, wo wir gerade gegenwärtig speziell und radikal umdenken müssen, um unsere Art zu erhalten. Da sind die letzten Jahre und Jahrhunderte der Volksverdummung nicht mehr relevant, denn unsere Erkenntnisse reichen weiter, wenn wir auch die anderen kulturellen Erfahrungen gelten lassen. Unser Bewusstsein verlangt wieder mehr Natur und verwaist die denaturierte Nahrung in Krankheitsbilder. So ist nach dem Sauerstoff das Element Wasser ein ganz wichtiger Faktor für unseren Körper. Dabei haben Wissenschaftler erstaunliche Erkenntnisse gewonnen, dass nämlich selbst Wassermoleküle ein “Erinnerungsvermögen” haben, welches sich z. B. an Eiskristallen nachweisen ließ. So gibt es unterschiedliche Kristallerscheinungen, wenn sie bei unterschiedlicher Musikeinwirkung gefrieren. Zwar äußerst erstaunlich, aber immerhin in verschiedenen Experimenten nachgewiesen. Wenn wir dabei dann ferner betrachten,  dass die Mutter Erde mit bis 70% Wasser bedeckt ist und so auch unser Körper zu 80% aus Wasser besteht, dann kommen mir weitere gedankliche Assoziationen, die selbstverständlich nicht unbedingt zum Thema Krebs/HIV gehören, aber trotzdem eigentlich von größtem Interesse wären. Also, demgemäß sollte auch unsere Ernährung aus überwiegend sauberer wasserhaltiger Nahrung bestehen. Das bedeutet vor allem frisches Obst und Gemüse, sowie frisch ausgepresste Säfte, die jedoch in kleinen Schlucken getrunken werden sollten, um dem Saft die Chance zu geben sich mit unserem Speichel zu vermischen. Das ist nun auch keine ”Erfindung” oder “Weisheit” von mir persönlich, sondern dies ist bereits in der Bibel zu finden und unter Genesis 1:29 steht: “Sehet da, ich habe Euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen auf der ganzen Welt, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu Eurer Speise.”

               Was haben wir da nicht alles verlernt und wollen nun behaupten, dass die Erkenntnisse bestimmter Interessenverbände wichtiger und richtiger sein sollen, als das, was uns eigentlich schon durch die Jahrtausende vererbt wurde? Je weniger Energie wir für die Verdauung verbrauchen, desto mehr Kraft, d.h. auch Nervenkraft, steht für uns bereit. Früchte und Gemüse liefern uns das Wasser in der reinsten und richtigen Form. Rein, sauber, ungechlort und sogar ohne Fluorid und das dann in reichlichen Mengen. Denn obwohl das Trinken eine ganz wichtige Funktion besitzt, so gibt es doch selbst Mineralwasser, welches unsauberer ist als Leitungswasser von den Wasserwerken. Da ist selbst diese Empfehlung 8 bis 12 Gläser Wasser am Tage zu trinken nicht unbedingt gesund, da die meisten Trinkwasser mit chemischen Substanzen zersetzt, wieder die Organe belasten, anstatt sie zu spülen. Aber aus Früchten kommen 90% Energie, bei nur 10% Verdauungsverlust, aus dem Gemüse bekommen wir 70% Energie, bei 30% Verdauungsverlust, aus dem Fleisch nur 30% Energie, aber 70% Verlust. Dabei ist jedes Organ an der Verdauung mitbeteiligt.

               Gerade in der ayurvedischen Ernährung und Medizin lässt sich die Wichtigkeit der Harmonisierung von Pitta, Kapha und Vata-Energisierung finden und bei meinen Studien in unserem Garten, als ich nun die heilenden Eigenschaften der Aloe kennen lernen durfte, fand ich ebenfalls die allgemeine Gültigkeit dieser unterschiedlichen Energien. Dabei konnte ich sogar feststellen, wie einige Pflanzen bestimmtes Wasser nicht vertrugen und eingingen, weshalb mir dann auch bewusst wurde, dass die bei mir konstatierte Leishmania wohl doch aus unserem Trinkwasserreservat auf Ibiza zurückzuführen war. Aber eben nicht mehr nachweisbar ist.

Die Aloe-Pflanze kann als Neutralisator, aber auch als Großlieferant eines wertvollen Saftes angesehen werden und ich bekam über meine Frau die tief greifende Erkenntnis, dass auch das für meine weitere Heilung wichtig ist. Ich möchte mich sogar soweit darauf einlassen, dass die Aloe ohne Frage der wichtigste Gesundheits- und Energielieferant ist. Eigentlich sind es immer die einfachsten Regeln, die vorausgesetzt einen gesunden Menschenverstand verlangen, die uns Harmonie und somit Heil-Sein für mehr Gesundheit versprechen. Aber gerade ernährungswissenschaftlich müssen wir noch sehr, sehr viel (nicht neu – sondern rückbesinnend) lernen, um begreifen zu können, dass die meisten Krankheiten sich aus solcherlei fehlgeleiteter Information bilden. Vielleicht wäre ein einfacher Lehrsatz hervorzuheben, dass nämlich jedes Getränk und jede Speise mit ausreichend Speichel angereichert, die Verdauung unterstützt (siehe schon Gandhi). Außerdem sollten wir darauf achten, jeweils nur eine konzentrierte Nahrung pro Mahlzeit zu sich zu nehmen. Aber was heißt hier konzentrierte Nahrung? Alles was nicht Obst, Gemüse oder Salat sind, ist konzentriert und wenn danach gelebt werden würde, verhinderten wir die Vergiftung unseres Körpers durch Stoffwechselmüll, der die Saat für schwere und schwerste Krankheiten im Allgemeinen ist.

                   Verständlich hieße dies, keine Teller voll mit Sauerbraten, Rotkohl, Kartoffeln und angedickten, raffinerierten Mehlsoßen, oder Eisbein mit Sauerkraut, Erbsen und Kartoffeln, sondern immer nur ein einziges Gemüse mit einer Fleischart und geringfügigen Ballaststoffen. So wäre es bekömmlich und für den Verdauungsapparat gesundheitsförderlich. Dabei ist Obst die vollkommenste Nahrung. Unser Körper benötigt zur Verdauung von Obst am wenigsten Energie und hätte die größtmöglichste Flüssigkeitsaufnahme, wobei mehr Nährstoffe bezogen werden, als aus anderer Nahrung. Die einzigste Nahrung, die unser Gehirn braucht, ist Traubenzucker. Obst besteht hauptsächlich aus Fruchtzucker, der leicht in Traubenzucker umgewandelt werden kann und häufig, aus neunzig bis fünfundneunzig Prozent Wasser, den Körper nährt. Das bedeutet aber auch, es reinigt und nährt zugleich.

               Wenn ich dabei dann weiter überlege, wo es denn das schlechteste zusammengeschmissene Essen der Welt gibt, dann muss ich konstatieren, dass das in den Krankenhäusern, Kasernen und Betriebskantinen verabreicht wird. Da muss ich aus eigener Erfahrung auch gar nicht mehr staunen, dass unter den Augen der Ärzte das Krankenhausessen geradezu noch kranker macht und häufig anderweitige Krankheiten auch noch zusätzlich entstehen lässt. Die Anzahl der Krankenhäuser, die sich den neuen Ernährungserkenntnissen anschließt ist zwar dankenswerterweise im Ansteigen, aber man/frau hat oft genug den Eindruck, dass einige Krankenhäuser Angst haben ihre “Kunden” zu verlieren, wenn diese gesund werden würden. Gerade hier sollten die Mediziner auch einmal korrigierend eingreifen und Machtworte sprechen, denn auch in Klöstern, Kantinen und Mensas sieht es meist nicht anders aus!

               Nun endlich wurde mir dies alles erstmalig auch wirklich im vollen Umfang bewusst. Ich musste erst die Leishmania bekommen und einen Großteil meiner Sehkraft einbüßen, da ich allein die HIV-Diagnose nicht so ernst nahm, um über solcherlei gesundheitlicher Betrachtungen, tief greifender nachzudenken. Ich lernte mit dem eigenen Garten wieder meine Geschmacksnerven für Obst und Gemüse einzusetzen und auf Grund von alten indianischen Erfahrungen, auch die Aloe zu schätzen. Dabei half mir aber kein Hochschulwissen der Medizin, sondern alle Erkenntnisse mussten meine Frau und ich uns aus anderweitigen Informationsquellen und Fachbüchern besorgen. Es ließ sich immer wieder Erstaunliches finden, denn die Eigensaft-(Urin) Therapie konnte ich auf Grund der medikamentösen Behandlung gegenwärtig nicht mehr anwenden, weshalb schließlich zur Entlastung der Pharmazie auch notwendigerweise Alternativen gesucht und gefunden werden mussten.

               Über das Schamanenwissen der indianischen Kulturen hörten wir dann auch von einem Franziskanerpater Romano Zago aus Porto Alegre, die Hauptstadt des südlichsten Bundesstaates Brasiliens, Rio Grande do Sul, der mit einzelnen “AIDS-Kranken” erstaunliche Heilerfolge aufzuweisen hatte. Ich weiß, wie das für westliche Mediziner klingen mag, dass da nun einem einfachen Franziskanerpater aus dem vielerorts deutschsprachigen Südbrasilien mehr Vertrauen entgegengebracht werden soll, als dem High-Tech-Wissen der Hochschulmedizin.

               Aber des Paters Wissen ist eine seit vielen Generationen überlieferte und in Brasilien längst bekannte, bereits in vielen brasilianischen Naturheilbüchern, vor Jahrzehnten beschriebene und Jahrhundertealte einfache Formulierung, die einen Großteil der Krankheiten nachweislich heilen (lindern/harmonisieren) kann. Darunter auch so komplizierte Erkrankungen, wie Krebs und HIV, wesentliche Verbesserung mit heilender Wirkung zusagt, da durch den reichhaltigen Inhalt der Aloe auch die Eiweißketten erneuert, Kapillare erweitert und die Lymphflüssigkeit gereinigt werden. Und gerade das sind die wichtigsten Faktoren bei allen Krankheiten.

               Wohl bemerkt handelt es sich dabei auch um das Verständnis von “Heil-Sein” und gewisse heilende Auswirkungen und ich möchte auf gar keinen Fall behaupten, dass das Acemannan der Aloe-Pflanze nun allumfassend allein HIV heilen kann und letztendlich gesund macht – nein, garantiert nicht allein. Es ist auch für mich noch viel zu früh und ganz sicher unberechtigt zu behaupten, dass die Aloe Vera und das aus ihr gewonnene Acemannan (fällt in Deutschland unter das Arzneimittelgesetz und ist verboten – daher in deutschen Aloeprodukten nicht enthalten) auch wirklich heilt. Aber auf alle Fälle geht die Forschung weiter und in wenigen Jahren werde auch ich meine persönlichen Erkenntnisse darüber haben. Wobei zwischen Gesund- und Heil-Sein ein schon mehrfach erwähnter Unterschied besteht. Nach medizinischen Gesichtspunkten gesund, ist etwas anderes, als im Einklang mit den Umständen sich harmonisch Heil zu fühlen, heißt nämlich auch in tiefer, innerer Balance zu leben.

               Jedoch ist für mich die Aloe Vera ein neuerlicher Versuch mein Leben zu verlängern, wobei es sich um eine Nahrungsergänzung handelt, die gerade hier auf IBIZA zum Nullpreis und völlig ohne Nebenwirkungen, frei in der Natur und in unserem Garten wächst. Versuchen und Berichten zufolge, wurden bei den unterschiedlichsten HIV-Patienten-Gruppen sensationelle Erfolge nachgewiesen. Da verwundert es mich natürlich auch überhaupt nicht, dass selbst ein angebliches AIDS-Bild zu heilen ist, da es sich ja diesbezüglich nur um eine rein statistische Auflistung der verschiedensten Krankheiten handelt und gar keine eigenständige Erkrankung darstellt. Dabei gehen die ältesten Berichte sogar bis in das Jahr 1985 zurück.

                  Wie z. B.: Dr. Bill McAnally von den Carrington-Laboratorien konnte aus dem Saft der Aloe Vera ein Molekül extrahieren, welches Acemannan genannt wurde und zu den wichtigsten Bestandteilen dieser Heilpflanze heute zählt. McAnallys Studien an “AIDS-Kranken” wurden daraufhin von Dr. McDaniel bei eigenen Forschungen überprüft, die er in seinem ersten vorläufigen Forschungsbericht 1987, in der Zeitschrift Clinical Research veröffentlichte. Dort schreibt er, “nach 90 Tagen der Therapie betrug die erfolgte Verbesserung im Krankheitsbild 71%”. An seiner 2. Forschungsarbeit nahm auch Dr. Terry Pulse teil, der damals bekannt wurde als der angesehenste Arzt, bei der Suche nach einem Heilmittel gegen den Begriff AIDS. Auch bei dieser Versuchsreihe wurde eine Verbesserung von 69% festgestellt, wobei sogar 75% wieder ihrer gewohnten Tätigkeit nachgehen konnten und keine schwerwiegenden Beeinträchtigungen mehr hatten.

               Durch die Forschungsergebnisse von McAnally und McDaniel beeindruckt, begannen die Wissenschaftler Dr. Debra Womble und Dr. Harold Heldermann der Universität von Texas ebenfalls mit Acemannan zu experimentieren, mit einer neuerlichen Versuchsserie mit dem angeblichen Aids-Virus. Alle Ergebnisse stimmten mit den Resultaten von Dr. MacAnelly und Dr. McDaniel überein und führten zu folgendem Schluss: “Die aktive Substanz Acemannan, die aus der Aloe Vera gewonnen wird, bewies sich als äußerst wirksames Immunpotenz verstärkendes Mittel in vitro. Daraus kann gefolgt werden, dass dies Produkt ein hohes Potenzial an antiviral hat. “All diese Ergebnisse stimmen ebenfalls mit den Veröffentlichungen von Dr. R. N. Chopia und Dr. N.N. Hermans aus dem Jahre 1989 überein, wobei sich in jüngeren Forschungsarbeiten erwies, dass das Acemannan ein wirksames Heilmittel darstellt, welches bei behandelten Patienten ohne Giftigkeit und Nebenwirkungen eine neun Mal höher liegende Überlebensrate aufzuweisen hat, wie sie in anderen Gruppen zu beobachten ist.

               Selbst über die Kirlian-Photographie (die von bestimmten Energieverfechtern angezweifelt wird) wurde die Wirksamkeit der Aloe Vera nachgewiesen, wobei sie die einzigste Pflanze ist, die ein komplettes Farbspektrum der Aura auf fotografischer Platte in allen Bereichen aufzeigt. Aber auch dies wird ja bekanntlich noch heute von verschiedenen Gegnern geleugnet, sodass die Kirlian-Photographie leider noch keine allgemeine Gültigkeit hat. Jedoch die übergroße Fülle und Vielfalt an hochwirksamen lebenswichtigen Inhaltsstoffen der Aloe, in der gerade für den menschlichen Organismus perfekten Zusammenstellung, finden wir in der Natur nicht ein zweites Mal. Kein pharmazeutisches Laboratorium der Erde ist jemals imstande etwas auch nur annähernd Gleichwertiges, wie die Aloe es uns liefert, synthetisch herzustellen. Was da dann eben zu einfach ist, um sein zu dürfen, eben auch nicht sein kann. Das ist dann letztendlich die Weisheit der Hochschulmedizin.

               So werden in den Medien solcherlei Erfolge in der Veröffentlichung von medizinischer Seite auch immer wieder total verrissen, denn es darf nicht wahr sein, was wahr ist, schon gar nicht, dass einfache Naturprodukte bei komplizierten und missverstandenen Krankheiten Wirkung zeigen können. Da wurden Testergebnisse die über 18 Monate ausgedehnt erfolgreich verliefen nicht medizinisch anerkannt, weil “verantwortungsvolle” Mediziner keine Doppelblindstudie an sterbenskranken Patienten zuließen, wobei Placebo dann beweisverstärkend gewesen wäre, wenn die auf Leben und Tod ringenden Menschen anhand solcher dubiosen Verfahren getestet worden wären. Solcherlei Wahnsinn ist wahrhaftig nur per Gesetz und paragraphischer Anweisung verständlich, da es sich jedem logischen Denken entzieht. Es muss sich auch wiederholt verdeutlicht werden, wie solcher „Schwachsinn“ mit wissenschaftlicher Kompetenz gleichzusetzen bleibt.

               Glücklicherweise gibt es dann auch im Gegenzug solcherlei Berichte, wie den Folgenden aus der Zeitschrift  “Natur & Heilen”, Heft 12/97: “Acemannan hat eine direkte Auswirkung auf die Zellen des Immunsystems, es aktiviert und stimuliert Makrophagen, Monozyten, Antikörper und T-Killerzellen, die allesamt für die Vernichtung und Abwehr von Fremdkörpern zuständig sind. Laborversuche zeigten, dass Acemannan als Brücke fungiert zwischen Fremdprotein und Makrophagen (Fresszellen), wodurch die Aufnahme der Fremdproteine durch die Fresszellen wesentlich erleichtert wird. Diese Brückenfunktion gilt als Schlüsselkomponente bei der Immunstärkung des Zellkerns, denn z. B. bei HIV-Infektionen sind ungenügend Abwehrkräfte im Zellinnern vorhanden und die vorgesehene Proteinkette ist nicht vollständig.

An (angeblich) Aidskranken vorgenommene klinische Versuche zeigten, dass die Behandlung mit Aloe Vera–Saft positive Folgen für die Patienten hatte: das Fieber sank, nächtliche Schweißausbrüche konnten gestoppt werden, Infektionen klangen ab, die Kurzatmigkeit ging zurück, Durchfall hörte auf, sogar die Lymphknoten verkleinerten sich. Im Gegensatz zu anderen Methoden wurden bei dieser Behandlung keinerlei Begleiterscheinungen festgestellt (wenn keine Allergie gegen Aloe besteht).”

                  Nun abgesehen von der Aloe-Formel die Pater Romano Zago von Rio Grande do Sul und aus dem Heiligen Land Jerusalem, über die Heilerfolge der Pflanze bei Krebs und “Aids” berichtet. So hat auch Dr. Windel Winters, von der Universität of Texas Health Science Center in San Antonio seine weltweite Forschung über Aloe auf einen Satz gebracht: “Die Aloe ist wirklich die komplette Naturapotheke in einer einzigen Pflanze!” Auch Dr. H. R. McDaniel, M. D., Pathologist und Forscher an dem Dallas-Fort Worth Medical Center kam zu folgendem Schluss: “Die Anwendung der Aloe Vera wird der wichtigste Schritt in der Behandlung von Krankheiten in der Geschichte der Menschheit sein.”

                  Die Weltbotanik unterscheidet heute bereits zwischen 300 bis 400 Aloe-Arten, lat. Aniospermae  – Familie der Liliaceae, der so genannten Sukkulente (Wasserspeichernde), die wenig Wasser benötigen und nicht so viel Regen vertragen. Eine agavenähnliche Wüstenpflanze, die wild überall dort wächst, wo heiße trockene Sommer und milde Winter sind. Von den Kanarischen, über die balearischen Inseln, in Afrika, Süd- und Mittelamerika, den Mittelmeergebieten bis in die arabischen Staaten und in der Südsee ist die Aloe anzutreffen. Fast alle Aloe-Arten haben irgendwelche medizinischen Heilkräfte. Im Gel und in der Blatthaut der Aloe Vera und Aloe arborescens wurden bisher über 300 verschiedene bioaktive Stoffe und Lebensbausteine entdeckt. Die wichtigsten Behandlungsergebnisse und Aloe-Rezepte finden sich in den Büchern von Dr. Wolfgang Wirth und bei Michael Peuser, mit Aloe heilen und Aloe, “die Kaiserin der Heilpflanzen”. Der Heilpraktiker Norbert Kuhn beschreibt ferner die Alogen-Therapie beim Injizieren.

               Dann fand ich sogar über den Namen des englischen Militärarztes Sir William Leishman (1885-1926) die Krankheit Leishmania, die im Volksmund auch Orientbeule genannt wird. Da werden dann verschiedene Krankheitsformen beschrieben, wobei früher die Leishmania als orientalische Krankheit nicht allzu sehr gefürchtet wurde, lediglich in Russland und auf dem Balkan vorkam, tritt sie heutzutage als Folge des Massentourismus in ferne Länder, auch immer häufiger in Europa auf. Prof. Dr. V. P. Filatow veröffentlichte in der “American Review of Soviet Medicine” im August 1945 unter dem Titel “Tissus Therapy in Cutaneous Leishmaniasis” die Heilung diese Krankheit durch den Einsatz von Aloe.

Bemerkt sei nebenher zur Information, dass der schulmedizinische Stand bei der Leishmania  im europäischen Raum bei folgenden neuesten Erkenntnissen ist: Ganz neu für die vollständige Heilung aber noch in den letzten Erprobungsphasen ist das Medikament Oleyl-Phosphocholine (Oleyl-PC). Selbst im Hundestoffwechsel wird es erst nach ca. 70 Stunden zur Hälfte abgebaut. Trotzdem wird es bislang noch alle zwei Tage injiziert. Nach bisherigem Erkenntnisstand ist Oleyl-PC völlig nebenwirkungsfrei und kann die Parasiten komplett vernichten.

Am häufigsten werden jedoch allein nur die Krankheitsbilder bekämpft und keinerlei Rücksicht dabei auf die gesamte Gesundheit genommen. Sehr effektiv, um die Leishmanien zu hemmen, wirkt das Gichtmittel  Alloporinol (in Spanien als Zyloric verkauft), ferner Pentacarinat 300 und das teuerste der Mittel; AmBisome (es sind jedoch reine Chemotherapien). Sie alle müssen aber konsequent (meist dreimal täglich – oder mehrwöchig injiziert) verabreicht werden und führen zu erheblichen Nebenwirkungen. Und das bis zum Lebensende des infizierten Menschen oder Tieres, da sie die Parasiten nur hemmen, nicht aber verdrängen. Obwohl sie alle doch als recht verträglich gepriesen, wirkt die Dauerbehandlung natürlich auch belastend – besonders für die Nieren und Leber. Dadurch summieren sich auch die Kosten immer weiter, die dann natürlich zusätzliche weitere aufwendige Behandlungen notwendig werden lassen. Eine Spirale des Schreckens - diese pharmazeutisch gepriesen Therapien und Medikamente.

               Zurück zur Aloe und dabei konnte ich lesen, was Fritz Herbert vom Dokumentationszentrum für Forschung in der Naturheilkunde in Berlin-Marzahn schreibt: “Der Ruf ertönt unüberhörbar: Die Forschungsszene der unkonventionellen medizinischen Richtungen bedarf der wissenschaftlich effizienten Infrastruktur! Die Informationsnachfrage zu den evidenten Forschungsaktivitäten auf naturkundlichem Sektor ist so beträchtlich, wie – diametral dazu – das real zur professionellen Verfügung stehende Wissenschaftspotenzial bestenfalls als spartanisch deklariert werden kann. “ – Prof. Dr. Joachim Hornung vom Universitätsklinikum (Benjamin-Fränklin) Berlin Steglitz schreibt außerdem: “Die vielfältigen Therapieformen der Naturheilkunde sind immer noch nicht allgemein anerkannt. Weitgehend abgelehnt werden sie von den Universitäten, den Ministerien, den Ämtern usw., kurz, vom Establishment. Im Gegensatz dazu werden sich immer mehr Patienten und niedergelassene Ärzte der sanften Medizin zu.” Denn die Zweifel an der Schulmedizin werden allgemein größer!

              Beispielsweise fragen sich Forscher und Wissenschaftler, welcherlei Ursachen dazu führen an Alzheimer, Parkinson, BSE (oder CJD Creutzfeldt-Jakob-Krankheit) HIV usw. zu erkranken … bisher gab es keine eindeutige Einigkeit! Professor Stanley Prusiner behauptet (Focus 43/2003), dass Krankheitserreger aus Eiweißbotenstoffen (Protein-Prionen) stammen.

             Der Nobelpreisträger und Prion-Entdecker Stanley Prusiner öffnet nun mit seiner Theorie die bisherigen Grenzen des Wissens, welches glaubhaft jedoch noch nicht umfassend nachgewiesen werden konnte. Das ehemalige Malariamedikament Quinacrin verhalf zu den neuen Erkenntnissen. Dabei ist bekannt, wie die ansteckenden Proteine entstehen – eine Kettenreaktion, wenn das ansteckende Prion die Form der körpereigenen Proteine verändert – die Produkte lagern sich als Fibrillen ab … so, wie bei BSE! Dabei tun sich noch immer sehr viele schwer, die wahren Ursachen von Krankheiten zu verstehen! Vor allen Dingen, da doch so unterschiedliche Meinungen und Standpunkte es bis zum heutigen Tage gibt. Schließlich können manche Formen von CJD, Krebs und HIV vererbt oder spontan entstehen. Es sind aber jeweils keine Fälle (außer bei einigen HIV-Formen) von typischen Viruserkrankungen, da bisher noch ein weiterer unbekannter Mechanismus dahinter steckt. Mitlerweile ist auch hinreichend bekannt, dass es sich bei HIV um kein sexuell übertragbares Virus handeln kann - trotzdem wird wie bisher weitertherapiert!

Bei CJD beispielsweise ist es nun nachgewiesen, dass der Erreger ein Protein ohne genetisches Material sei. Dieses Prion nimmt ein Eiweiß des Wirtes und verändert dessen Form. Die neue Form macht es infektiös und setzt eine Kettenreaktion in Gang und immer mehr infektiöse Prionen werden gebildet. Dabei ist das Prion nur in einer bestimmten räumlichen Faltung gefährlich, bleibt es in einer anderen völlig harmlos.

 

Selbstverständlich sehen es die jeweiligen Wissenschaftsbereiche wie die Biologen, die Virulogen, die Mediziner, die Chemiker und andere wissenschaftlich Tätigen, es jeweils aus ihrem speziellen Informationsbereich, aus einer teilweise gegensätzlichen Perspektive. Ein Teil behauptet, dass ein zentrales Element des Mechanismus nicht belegt werden kann. Ebenso gegensprüchlich, wie sich zu diesem Thema der Professor und Nobelpreisträger von 1997 (für Medizin) Stanley B. Prusiner und der Nobelpreisträger von 2002 (in Chemie) Kurt Wüthrich uneinig sind, da der Letztere eine Prionen-Struktur in unbelastetem Material der Proteine dann aufschlüsselte, und den medizinischen Standpunkt bestreitet. Aber eigentlich in erster Linie deshalb, weil es bislang nicht möglich war, gesunde Prionen im Reagenzglas in die infektiöse Form zu verwandeln.

                   Bei dieser Methode fällt der direkte Vergleich zu HIV und angeblich AIDS auf. Denn welcher freie Mediziner glaubt heute noch, dass das HIVirus Aids verursacht? Das hat doch ebenfalls keine reale Ursache und noch weniger einen statistischen Zusammenhang, der als Tatsache anerkannt werden kann und warum sollte das aber trotzdem so sein? Weshalb sollte HIV/Aids nur statistisch definiert werden?  

               Mit dieser Lage der allgemeinen Situation genoss ich das mir selbst ernannte Paradies, unserem Garten “Eden “, auf der la Isla blanca, dem magischen Ibiza. Ich durfte erstmalig frisches Obst, Gemüse und Salate ohne chemische Stoffe essen und bekam diesen vollen, aromatischen Geschmack zu spüren, den ich noch gar nicht kannte. Auch den Aloe-Pflanzen wurde nun noch mehr “Respekt” entgegengebracht und mit neuem, bewussteren Erkenntnissen betrachtet werden. In unserer kleinen Küche konnte ich ferner, meiner Süßen Kräuter-Fee Dasty Daikini über die Schulter schauen und bekam dabei nicht nur Einblicke in die Kochkunst, sondern vielmehr auch in die Liebe, mit der Liebe zum Kochen und zum Wissen über Ernährungsnotwendigkeiten. Dazu kamen weitere Erkenntnisse, die mir unsere Freundin Tina (von meinem alten Freund Rally) zukommen ließ. Auch diesbezgl. war ich mal wieder ganz „Ohr“ und sog die neuesten Erfahrungen sogleich in mich auf  -  auch wenn es stets abzuwarten bleibt, was nach allen Entdeckungen dann wieder Jahre später darüber als wahre Erkenntnis übrig bleibt, so ist es zunächst sehr interessant und auf jeden Fall mehr Lebensbejahend und gesundheitsförderlich, als die einseitige Starrköpfigkeit der Schulmediziner.

                 Da entdeckte beispielsweise 1986 Clark Hansen, dass OPC aus Traubenkern-Extrakt, welches ein intensiver Vernichter (FRSE) von freien Sauerstoff-Radikalen ist und am 06.10.1987 patentiert und geschützt wurde (U.S. Patent Nr.: 4,698,360 / OPC aus Traubenkern-Extrakt). Ein besonders starkes Antioxidans, das Freie Radikale besser vernichtet als alle anderen bekannten Naturstoffe, sind viele Extrakte aus Trauben-Kernen, Kiefern- oder Pinienrinde oder Extrakt aus Grapefruit und Ginko auf den Markt gekommen, bei denen ein hohes Gehalt an Polyphenolen angegeben wird, jedoch nicht der Gehalt an OPC. Es gehört zur Familie der Polyphenole, sie sind jedoch eine besondere Klasse von Molekülen, die hoch effektiv eine schützende und positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. Heute weiß man/frau, dass Polyphenole wichtige Moleküle in Pflanzen sind, die je nach Typ, für die menschliche Gesundheit gut und auch schlecht sein können.     

               Obwohl ich ja schon vieles schon annähernd wusste und mich zu unterschiedlichen Zeiten auch damit beschäftigt hatte, sind alle Erkenntnisse nur dann wichtig und richtig, wenn sich das Leben darüber und danach auch ausrichtet, also damit  fortführend gearbeitet wird. Denn Wissen ohne Anwendung nützt gar nichts. So will ich auch noch einmal auf die ayurvedische Kunst der Lebensaktivitäten von Körper, Geist und Seele zurückfinden. Dabei hat ayurvedisches Kochen auch ein tiefes Verständnis für drei Grundbegriffe der ayurvedischen Lehre, die sowohl für die Wahl der Lebensmittel, als auch für die Geisteshaltung beim Kochen, von großer Bedeutung sind. Das sind alles Impulse, die dem Leben die Richtung geben und sich irgendwann auswirken. Dann werden Krankheiten zur Vernetzung von Ursache und Wirkung.

               Es handelt sich dabei um natürliche Impulse, die die geistigen Eigenschaften des Menschen und die Äußeren Einflüsse darauf kennzeichnen und sich zu manifestieren wissen. Die >Doshas< sind dabei ein grundlegendes Regulationssystem, das die Funktionsweise unseres Organismus bestimmt. Ayurveda unterscheidet die Doshas Vata, Pitta und Kapha. Alle drei sind im Menschen vorhanden, jedoch von Geburt an in einem für jeden charakteristischen Verhältnis angelegt. Das jeweils dominierende Dosha prägt mit seinen Eigenschaften die körperlichen und geistigen Merkmale des betreffenden Menschen und damit seine Konstitution oder Natur.

               Der geistige Impuls Sattva (aus dem Sanskrit) entspricht dem Wunsch, sich fortzuentwickeln, im Leben voranzuschreiten und die Fülle der eigenen Möglichkeiten geistig wie körperlich zu entfalten. Sattva wird übersetzt mit Reinheit, Tugend und Wahrhaftigkeit und den Menschen verleiht es Toleranz und Großzügigkeit. Sattva ist der geistige Impuls in uns, der das Leben schön, gesund, glücklich und gestalten möchte. Die Quelle liegt im Ursprung der Gedanken, in der Stille reinen (Bewusst) Seins, die von den Vedischen Rishis vor Tausenden von Jahren in tiefer Meditation als letzte innere Wahrheit, als Bereich reinen Wissens geschaut wurde. Diese Seher erkannten, dass in der stillen inneren Bewusstheit das Wissen aller Naturgesetze strukturiert ist. Sich dieser inneren Quelle entspringend, nach ayurvedischen Lehre im vollen Einklang mit den Naturgesetzen zu bewegen und zu leben, führt zu gesunden und lebensfrohen sowie lebensfördernden Verhaltensweisen.

               Tamas hat genau entgegengesetzte Eigenschaften zu Sattva. Es kennzeichnet den Wunsch, zu verharren oder zurückzugehen und birgt das Element der Trägheit in sich. Wenn Tamas in uns überhand nehmen, neigen wir zu geistigem und körperlichem Phlegma, wir wollen lieber auf dem Gegenwärtigen beharren. Selbst wenn es unbequem und unbefriedigend ist, als den Schritt nach vorne für positive Veränderung tun, halten wir an eingefahrenen Strukturen fest.

               Rajas schließlich stehen zwischen den beiden. Während Sattva bejaht, setzt Tamas ein “Nein” entgegen. Als Triebkraft zum Handeln erzwingt Rajas die Entscheidung zwischen den gegensätzlichen Impulsen oder Wünschen von Sattva und Tamas. Übermäßiger Raja versetzt jedoch in Spannung und kann sich in Gefühlswallungen, Gereiztheit oder Missmut äußern. In jedem von uns sind die beschriebenen drei Eigenschaften als Möglichkeit angelegt.

               Von Anfang an war es jedoch das Höchste und zentrale Anliegen des Ayurveda, die sattvische Grundnatur des Menschen freizulegen und ihn mit der Quelle gesunden Verhaltens in Verbindung zu bringen. Dazu dienen alle ursprünglichen Therapien, Empfehlungen zum Verhalten und zur Lebensführung und vor allem auch die Richtlinien zur Zubereitung und Auswahl von Nahrungsmitteln unter den Aspekten von Vata, Pitta und Kapha, die einen ganz entscheidenden Einfluss auf unsere geistigen Eigenschaften haben und sich nur so auch entsprechend manifestieren.

Bevor ich zu Ernährungstipps komme, möchte ich an dieser Stelle noch eine eindeutige und wichtige Warnung erteilen:

à "Du bist, was du isst!" 

 

Biblische "Hygienevorschriften" verlangen z. B. ausgeblutetes ("koscheres") Fleisch. Die tägliche Nahrung und die Art ihrer Zubereitung beeinflussen die Zusammensetzung unseres Blutes gravierend. Es ist inzwischen u. a. durch Prof. Dr. B. H. Blanc und Dr. H. U. Hertel wissenschaftlich nachgewiesen, dass das Blut unmittelbar nach der Aufnahmen von Nahrung, die in der Mikrowelle zubereite wurde, im Labor aussieht, als würde Krebs nachgewiesen werden (nachzulesen in "Raum & Zeit" Spezial Nr. 6 Ehlers-Verlag).

à  

 Das Immunsystem bringt das Ganze mühsam wieder in Ordnung, muss aber in dieser Zeit andere "Arbeiten", z. B. den Abbau von Entzündungen oder Tumorherden, vernachlässigen. Wenn wir also in der Mikrowelle ein Stück Fleisch, das evtl. auch noch Antibiotika und Kortison (=Notfallmedikamente!) sowie Wachstumshormone enthält, haben wir uns etwas "Tolles" auf den Teller gezaubert! Und was ist nun mit den Wachstumshormonen? Vielleicht dafür, dass die stoffwechselaktiven Tumorzellen, die dann schneller wuchern dürfen?

 

               Nun würden aber alle weiteren und ausführlicheren Betrachtungen zum Verfassen eines Kochbuches führen und ich wollte mich mit dem positHIVen Denken und allgemeinen Lebenserfahrungen, nicht soweit aus dem Fenster lehnen, so dass ich mich hier nun nicht vertiefe, obwohl mein Wissen nicht abgerundet und vollwertig ist. Trotzdem sei noch kurz festgehalten, dass die natürliche Sonnenlichternährung einen ganz besonderen tiefen Stellenwert für die Gesundheit hat. Da sei für unser westeuropäisches Wesen nur soviel festgehalten, dass es doch grundsätzlich auf folgende Betrachtungspunkte ankommt. Denn es sind Ernährungstipps, die für die Arbeit an der Gesundheit eine sinnvolle Auswahl von Lebensmitteln erfordert:

 

                VERMEIDEN SOLLTEN WIR:

 

v     Schweinefleisch und schweinefleischhaltige Produkte

v     Nahrungsmittel, die Konservierungs- und naturidentische Aromastoffe, künstliche Färbemittel oder Schmelzfette enthalten.

v     Hocherhitzte Milchprodukte aller Art

v     Zuckerhaltige Limonaden, Süßspeisen, Kuchen

v     Raffinerierter Zucker, Salz, Mehl und Reis

v     Alkohol, Tabak und andere Genussdrogen

v     Das Nachsalzen bei Tisch

v     Besonders salzhaltige Nahrungsmittel und Getränke

v     Tütengerichte und Konserven

v     Die Mikrowelle und die Friteuse bei der Zubereitung unseres Essens

v     Das Aufwärmen von Speisen

v     Stark Gebratenes

v     Wurst

v     Weißmehlprodukte

v     Essig, der aus synthetischer Essigsäure hergestellt ist

 

 

             REDUZIEREN SOLLTEN WIR:

 

v     Konzentrierte Milchprodukte

v     Fleischgenuss allgemein

v     Grosse Mahlzeiten und teilen wir uns diese besser in mehrere kleine auf

v     Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen

v     Essen in Restaurants

v     Getränke direkt zu den Mahlzeiten

 

             BEVORZUGEN SOLLTEN WIR DAGEGEN:

 

v     Lebensmittel aus biologisch-ökologischer Landwirtschaft

v     Kurz blanchierte und schonende gegarte Speisen sowie Salate

v     Natrium arme Mineralwasser als Getränk

v     Fisch (Vorsicht: kein Sushi bei HIV-Diagnose)

v     Obst und Gemüse

v     Frisch zubereitete Speisen

v     Abwechslung bei der Ernährung

v     Frische Kräuter zum würzen

v     Kaltgeschleuderter Honig und Zuckerrohrmelasse zum Süßen

v     Rohmilchprodukte (ebenso wie Sushi ACHTUNG bei HIV)

v     Kaltgepresste Öle, besonders Olivenöl, Leinöl, Distelöl, Sonnenblumenöl

v     Salate mit viel Chlorophyll (Blattgrün) enthaltenden Pflanzen

v     Sechs kleine Mahlzeiten am Tag

v     Bewusste Auswahl der Speisen nach momentanem Appetit

v     Kanne Brottrunk, Zitronensaft, Aceto Balsamico (Balsamessig) oder echten natürlichen Kombucha statt normalen Essig

v     Jeden Bissen gut zu kauen (bis zu 100 mal)

v     Vollkornprodukte

v     Ruhe beim Essen

v     Optisch und aromatisch ansprechend zubereitete Speisen

ANSONSTEN WÄRE FÜR EINE ALLGEMEINE GUTE LEBENSFÜHRUNG NOCH ZUSÄTZLICH NOTWENDIG, DAS WIR:

v     Je nach Möglichkeit größeren Stress vermeiden

v     Viel an frischer Luft spazieren gehen

v     Tagebuch; zum Träumen aufschreiben, in dem wir auch unsere seelischen Bedürfnisse und den etwaigen Krankheitsverlauf, sowie anderweitige Reaktionen festhalten

v     Öfter über unser Leben nachdenken und unsere Ziele klar formulieren – Pläne für die Zukunft schmieden - Tagebuch führen und Hoffnung mit Ehrerbietung der Natur zollen. Denn die Natur kann ohne uns, wir aber nicht ohne sie auskommen.

 

               All diejenigen die den o. gen. Tipps folgen, dazu achtsam sind und sich dem Geist der Pflanzen widmen, denen wird wesentlich weniger passieren und sie werden sich gesünder, schöner und jünger fühlen. Ich hatte zusätzlich meinen Garten, meine Frau, die auf meine Gesundheit achtete, sowie meine Tiere, die mir grenzenlose Liebe schenken. Dazu dann die neuerlichen Erkenntnisse über die Aloe und ihre vielen unterschiedlichen Arten, die sich um unser Haus befinden – und deren viel versprechenden Pflanzengeist! Außerdem hatte ich mein indianisches Stein-Mandala zum Beten! Da habe ich noch sehr viel zu entdecken und geruhsam zu genießen.            

Demgemäß also a pro po Gesundheit, sind als ganzheitlich positiv auf den Organismus wirkende Nahrungsergänzung, auch anderweitige Wirkstoffkombinationen aus der Natur, mit heilendem Einfluss auf den gesamten Organismus bekannt. Da ist z. B. das Ghee und Pflanzenöle, die eine Besonderheit der ayurvedischen Küche, die bevorzugte Verwendung von Ghee (Butterreinfett) heraushebt.

               Butterschmalz gilt in der ayurvedischen Küche als Lebenselixier und Verjüngungsmittel. Es ist leichter verdaulich als Butter und andere Fette. Richtig zubereitet und verwendet, stärkt es die Verdauungsorgane und macht die Speisen bekömmlicher. Es intensiviert ihren Geschmack, der Vitamin- und Vitalstoffgehalt bleibt erhalten. Darüber hinaus ist Ghee ein ideales Transportmedium zur Aufnahme fettlöslicher Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente im Körper. In den entsprechenden Kochbüchern der ayurvedischen Küche, findet sich auch das denkbar einfache Rezept, um gutes Ghee herzustellen.

               Auch in der “Hobbythek” mit Jean Pütz, der ein ständig liebgesehener Gast auf Ibiza ist, finden sich viele brauchbare Rezepte. Rezepte zum Wohlfühlen und Genießen ebenso, wie die verantwortliche und soziale Partnerschaft der Spinnradprodukte, die unter vernünftigen Kooperationverträgen Geheimnisse aus der gesamten Welt anbieten. Das beginnt mit ordentlich hergestelltem Essig und kaltgepressten Ölen, bis hin zu Gewürzen, Tees und anderen Dingen. Für mich am wichtigsten scheint auch der Kombucher-Tee und –Essig zu sein. Ein uraltes Heilpilzgewächs, welches bedauerlicherweise nun auch schon industriell und mit reichlichen Konservierungsstoffen verpantscht, auf dem Markt der Billiganbieter angeboten wird. Dabei sind die Reinheit und der ursprüngliche gesundheitsförderlichen Inhalt längst völlig verfälscht, was den Konsumenten verwirren und irritieren soll.

               Aber Kombucha ist nichts Neues. Jedoch ihn industriell hergestellt anzubieten, das ist Scharlatanerie der Allwissenden, die auf alles eine Antwort haben und sich über den Verbraucher amüsieren und bereichern. Nur derjenige der etwas Ahnung von den biologischen, biochemischen und physiologischen Vorgängen rund um den Teepilz sowie den menschlichen Organismus hat, kann ein sowohl Gutschmeckendes als auch wirksames Kombucha-Getränk herstellen. Aber abgesehen von der entsprechenden Literatur, die es im Fachbuchhandel gibt, kann nach dem originalem Kombucherpilz in Reformhäusern, Apotheken und über Internet nachgefragt werden. Von den Fertiggetränken ist absolut abzuraten, da es verfälschte, mit Konservierungsmitteln zersetzter Humbug ist. Was ansonsten über Luft und Atem noch von Wichtigkeit ist, wird im Kapitel 33 NATURAL ... ausführlich erörtert.

               Es wird berichtet, dass der Pilz schon vor 2000 Jahren von den Chinesen als Heilmittel benutzt wurde und seine Wirkung seit Generationen von vielen Völkern, vor allem im ostasiatischen Raum, geschätzt und begehrt wurde. Er ist eine kleine chemische Naturfabrik, die diverse Substanzen produziert und vor allen Dingen die Darmflora reinigt und im richtigen Verhältnis säubert. Aber auch hierzu bleibt es erforderlich ausführliche Fachliteratur zu beziehen und zu lesen, weshalb ich mich dazu nicht eingehender äußern möchte. Ich halte es ausschließlich für eine Frage der Glaubwürdigkeit und Ethik, alles zu erwähnen, was dem Leser zu einer eigenen Urteilsfindung dienlich sein kann und auch das nicht zu verschweigen, was Andersdenkenden nützen könnte. So kommt es mir darauf an, den Leser informierter zu machen, damit sie/er nicht jeder Meldung des brisanten Themas “Gesundheit”, Krebs, HIV und AIDS und den damit verbundenen fremden Beurteilungen Glauben schenken muss. Denn in unserer Zeit ist eine objektive und interessenunabhängige Information eine Rarität geworden.

               Also a propo, was ist denn nun eigentlich eine Heilreaktion? Dazu gehört vorweg das Wissen, dass durch umfassende Entgiftung und Entschlackung des Körpers, seit langem bestehende, unterdrückte (chronische) Erkrankungen für kurze Zeit akut werden können. Dies ist dann der natürliche Ablauf einer Heilung. Im Einzelnen heißt das dann:

 

Ø      Der Körper wird insgesamt entgiftet. Es werden also Substanzen, die ihn schädigen können, verstärkt ausgeschieden oder umgewandelt in unschädliche Stoffe.

Ø      Beispiel für giftige Stoffe in diesem Zusammenhang: Abgase aller Art (Straßenverkehr), Lösungsmittel, Weichmacher, Konservierungsstoffe, Pflanzenschutzmittel, Schwermetalle, Rückstände von Antibiotika und Chemotherapien.

Ø      Der Körper muss gründlich entschlackt werden. Dies bedeutet, die Blutgefäße, das Lymphsystem, die Zellen, Organe und Bindegewebe sowie andere Bereiche des Organismus werden von Stoffen gereinigt, die vielleicht nicht toxisch sind, aber die normalen Lebensfunktionen trotzdem behindern. Diese Stoffe werden ebenfalls ausgeschieden, manchmal umgewandelt in Verträglicheres.

Ø      Beispiel: Nicht vom Stoffwechsel verwertbare Eiweiße, die sich unter anderem an den Gefäßwänden ablagern oder die Gefäße als Schleim verkleben. Cholesterinablagerungen an Gefäßwänden; überschüssiges Salz, das Wasser festhält und damit das Gewebe unnötig aufschwemmt; Ablagerungen im Darm, Zuckerkristalle an den Wänden der Blutgefäße bei Diabetikern usw.

Übrigens vergleichen wir einmal weiter, dann stellt das Lymphsystem ein eigenständiges Gefäßsystem im Körper dar, das durch die Tätigkeit der Muskulatur am fließen gehalten wird. Dies bedeutet etwas vereinfacht: wenig Bewegung = Lymphstau – viel Bewegung = Förderung des zur Gesundung/Gesunderhaltung wichtigen Lymphflusses. Denn über die Lymphflüssigkeit werden schädliche Stoff aus dem Gewebe geleitet und zur Ausscheidung gebracht. Dabei heißt es nicht umsonst, dass im Darm Tod und Krankheit wohnt. Durch die Ausscheidung und Verarbeitung der Gifte und Schlacken können außerdem bis zum Ende der inneren Reinigung, unter anderem folgende Erscheinungen auftreten....

 

¨      Der Urin wird reichlicher ausgeschieden, hat ungewöhnliche Färbung und riecht anders als normal

¨      Der Stuhl wird vermehrt ausgeschieden, sieht anders aus und riecht anders als normal

¨      Es kommt zu vermehrtem Schwitzen, der Schweiß riecht ungewöhnlich

¨      Belag auf der Zunge

¨      An den Augen Irisveränderung

¨      Hautreaktionen, wie Ausschläge und Pickel

¨      In Fällen starker innerer Verschlackung können (selten) Eiterungen als drastischer Ausscheidungsprozess auftreten

¨    Durch das starke Engagement des Organismus für Reinigung und Heilung fühlt Mann/Frau sich einige Zeit müder und abgeschlagener als sonst und hat ein größeres Bedürfnis nach Entspannung

¨      Der Atem riecht ungewöhnlich oder schlecht

¨      Die Haut fettet mehr

¨      Es können Schuppen auf der Kopfhaut auftreten und die Haare werden schneller fettig

¨      Schnupfen und Husten

¨      Durchfall

¨     Vorübergehend geringere seelische Belastbarkeit, verstärktes Traumgeschehen, häufigeres Weinen und insgesamt lebhaftere Gefühlsäußerungen

¨      Vorübergehende Schwellung von Lymphknoten

 

               Der Körper muss bei einer ganzheitlichen, natürlichen Heilung auf die ihm möglichen Weisen Belastendes loswerden und benötigt diese Kraft, für den “Haushaltsputz” und die innere Renovierung. So lassen sich die Heilreaktionen in einem Satz zusammenfassen und davor muss man/frau keine Angst haben. Was der einzelne Mensch in Jahrzehnten falsch gemacht hat, das kann nun aber die Natur nicht innerhalb von wenigen Stunden wieder regenerieren und reparieren, also wird dabei Geduld verlangt. Die so genannten Heilreaktionen entstehen, individuell unterschiedlich in Art und Umfang, bei jeder naturgemäßen Kur. Sei es nun bei Homöopathie, Akupunktur, Polarity, Reiki, Shiatsu, Fasten (Vorsicht bei HIV/Krebs), Kneippkur, Miel/Aloe, Kombucha oder anderweitigen natürlichen Therapieprogrammen. Bei allen ernsten Erkrankungen sollte unbedingt und grundsätzlich der Rat eines medizinischen Spezialisten eingeholt werden, bevor der Sinn zur Selbstbehandlung ansteht.

Aber a propo: “will ich wirklich entscheidende Hilfe, dann muss ich mir zunächst selber helfen – das heißt Hilfe zur Selbsthilfe!” Hier liegt dann die eigene Verantwortung begraben, die von keinem anderen Menschen ausgefüllt und übernommen werden kann. Absolut schon gar nicht von Pharmaindustrie und desinteressierten Ärzten. Soviel hat jedenfalls meine eigene Erfahrung bewiesen, die in den einzelnen Beispielen aufgeführt ist. Ich wäre schon bestimmt nicht mehr am Leben, wenn ich mich ausschließlich auf die Ratschläge der dubiosen Gemeinschafts- bzw. Schwerpunktpraxen und die unendlich vielen Medikamente verlassen hätte. Ganz abgesehen davon, dass ich über meinen wahren Krankheitsverlauf bis zum heutigen Tage keine definitiv korrekte Diagnose habe oder medizinisch korrekte Erkenntnis erhalte. Und a propo, zwei (na, 4 x?) Mal haben mich die Krankenhausärzte sogar wieder ins Leben zurückgeholt, das muss ich dabei auch erwähnen. Auch wenn ich mir ansonsten selbst geholfen habe, gibt es immer wieder gute Tipps, die ich so z. B. bei Nervenschwäche empfehle, da diese in unserer Zeit am ehesten in Mitleidenschaft gezogen, dann für viele weitere Folgeerkrankungen steht:

Nervenschwäche

 

„Und wenn jemand die Muskatnuss isst, öffnet sie sein Herz und reinigt seine Sinne und verschafft ihm durch die gute Wärme und ihre milde Kraft einen guten Verstand.“

Heilige Hildegard von Bingen

Dazu schreibt sie des Weiteren ein Rezept…

 

Muskatnusspulver

 

Wo immer möglich, mit Muskatnusspulver die Speisen würzen.

Und weiter geht es im Text:

„Der Mensch pulverisiere auch die Muskatnuss und im gleichen Gewicht Zimt und etwas Nelken. Und mit diesem Pulver und Semmelmehl und etwas Wasser bereite er Törtchen, und diese esse er oft, und es dämpft alle Bitterkeit des Herzens und seines Geistes und öffnet seine stumpfen Sinne, und es macht seinen Geist fröhlicher und mindert alle schädlichen Säfte in ihm.“

Rezept 

    45    g   Muskatnusspulver

    45    g   Zimtpulver

  1   kg   Dinkelfeinmehl

  300    g    Rohzucker

   4           Eier

 

Die Gewürzpulver mischen, unter das Mehl mengen und mit den übrigen Zutaten einen Knetteig herstellen, diesen evtl. über Nacht kaltstellen (statt Muskatnuss kann Haschisch verwandt werden - welches die Wirkung intensiviert).

Den Teig ausrollen und Kekse ausstechen oder eine Rolle formen und dünne Scheiben abschneiden.

Bei 180 Grad C ca. 5-8 Minuten backen

Von diesen Keksen soll man/frau je nach Größe 4-8 Stück über den Tag verteilt essen.

 

Diese Kekse schmecken vorzüglich

und sollten eigentlich immer vorrätig gehalten werden.

 

Auch ein Mittel für Menschen, die sich in eine scheinbar ausweglose Situation verrannt haben. In solchen Grenzsituationen stumpfen die Sinne ab, man/frau wird verbittert und weiß nicht mehr ein noch aus. Hier helfen  -  neben einer sachlichen Bestandsaufnahme der Gegebenheiten, dem Mut zum Risiko im positiven Sinne und dem OM  ATON-Gebet  -  auch die Nervenkekse mit, da sie die Sinne schärfen, den Menschen fröhlich machen, die Verbitterung aus dem Herzen nehmen und zum körperlichen Wohl noch alle schädlichen Säfte mindern.

Der Mensch wird weitsichtiger, erweitert seinen Horizont und kann so gestärkt eine Lösung für sein Problem finden.

 

 

Zur zusätzlichen Behandlung wird empfohlen ein Petersilienhonigwein und Topas-Gebete (bzw. OM ATON-Gebete) … ferner siehe auch Hildegard-Medizin in der Praxis, sowie die Hanf-Küche mit Tipps von Brownie Mary (Mary Jane).

 

 

 

 

 

 

     

KONTEMPLATION

 

XXXII. - Kapitel

 

                              Eine Gedankenversunkenheit in Wort und Tat der Schöpfung, so wie es uns beim Beten oder bei der Meditation bekannt ist, ist uns im alltäglichen Leben leider abhanden gekommen und wenn ich trotzdem darüber spreche und schreibe, dann weiß ich einfach auch, wie vielen Widerspruch ich diesbezgl. heraufbeschwöre. Auf, wie viel Missverständnis ich stoße und wie viel  “kontaminierten”  Geist ich dadurch aufrütteln muss. Denn die meisten Menschen mussten lernen, nur das zu glauben, was sie sehen, riechen und am wenigsten fühlen können. Obwohl es bei weitem mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als wir verstehen und erfassen. 

               Aber der Weg zu einem Menschen, mit natur- und umweltfreundlichen Dasein vollzieht sich nur Schritt für Schritt und ganz langsam. Denn das kosmische Wissen ist hinter vorgehaltener Hand, den meisten Menschen auch noch ein Begriff – aber, sie verleugnen es. Auch wenn es bisher häufig noch nicht zu messen oder wissenschaftlich zu belegen ist. Zuerst durch das Wort, woraus die Tat entsteht und das Umdenken von Negationen verlangt, wird uns der Umfang der vernetzten, gesamten Schöpfung bewusst. Jedoch viel zu tief ist der ganze fälschliche Müll in unseren Gewohnheiten und in unserem Geist verankert, sodass wir gar nicht sofort, Hier und Jetzt, umkehren können. Auch wenn sich die Zeichen zu einem Besseren mehren und sich die Menschheit allgemein besinnt und bewusster wird, so sind doch auch all die täglichen kleinen Handlungen damit verbunden, die sich unmerklich in unser bisheriges Leben eingeschmuggelt haben, sodass die offensichtliche Veränderung auch folglich nur aus der Gedankenversunkenheit rühren kann  -  wenn wir uns nun langfristig einen besseren Weg suchen werden müssen.

               Kirche, Politik und Wirtschaft haben es bisher verstanden uns unmündig zu halten und uns auch über unser  “Versuchskaninchen-Dasein” nicht weiter beschweren zu lassen, in dem notfalls auch „Ungläubige“ mit vorzeitigen Pensionen und Renten abgefunden werden. Es sind die Errungenschaften der angeblichen Neuzeit, die uns auch noch die nächsten Jahre dazu degradieren, dass wir für bekannte und immer neue Chemikalien und Strahlungen hinhalten und ruhig sein sollen. Da werden Nahrungsmittel, Atemluft, Kleidung, Baustoffe vorsätzlich belastet und nachhaltig vergiftet und wir legen dann innerhalb gesetzlicher Regelungen fest, wie Grenzwerte und die Zeit uns vorgeben, wann und in welchem Maß wir unsere Gesundheit zu schädigen haben. Was dann per Paragraph erlaubt und Vorschrift ist, muss nicht wissenschaftlich bewiesen oder rein logisch und naturverbunden sein. Hauptsache wird das Gesetz befolgt und es wird weiterhin Profit gemacht. Wir sind schon so Irre, dass wir allein daran glauben, dass das rechtens wäre! Aber glücklicherweise von jeher ohne mich und mein Dazutun. Ich halte mich an die elementaren Gesetze.

               Aber solange nicht die Tatsache verfolgt wird, dass sich eine bestimmte Strahlung, ein Stoff, oder die gesamte Nahrung mit künstlichen Aromastoffen, naturidentischen Geschmacksverstärkern und Konservierungsmitteln als gesundheitsschädlich herausstellt und als Körperverletzung oder Totschlag bzw. Mord angeklagt werden darf, solange müssen wir die eigene Sache und unsere Interessen selbst in die Hand nehmen. Dabei versuchen, uns unseren Weg der Gesundheit und des klaren Menschenverstandes zu erhalten und dabei wach werden und wach bleiben. Wir, die “einzelnen” Menschen sind dafür verantwortlich ACHTSAMKEIT walten zu lassen.

               Da weiß ich auch nur zu gut, dass es nicht gerade einfach ist, sich gegen diesen gesellschaftlichen Wahnsinn zu stellen und eben nicht mit der allgemeinen Meinung des “Wolfsrudel Mensch” zu heulen. Denn viele gutwilligen Menschen sind zudem bewusst oder unbewusst abhängig vom Ergebnis ihres Tun und wünschen sich, dass ein Lebenswerk auch Früchte trägt, damit sie daraus für ihre Umgebung Bestätigung finden. Das ist ein verständlicher Wunsch und ein völlig normales Muster, auch wenn es besser seien würde, auf ihn diesen (teilweise) sehr fragwürdigen Ehrgeiz zu verzichten, da die meisten Lebenswerke wesentlich näher der Vernichtung der Menschheit und Natur stehen, als sie zu fördern. Jedoch bei dieser gesellschaftlichen so eigentümlichen Weise an Prioritäten in Materielles zu setzen, sind nur aus eigener Kraft erworbene Einsichten von Dauer und können dann auch auf Sicht ein echtes Umdenken einleiten. Nur daraus erwächst ein gelassenes Handeln, das schließlich jene wahre Befriedigung und Erfüllung gibt, die angelernt oder blind übernommene Rezepte und Gesetze niemals vermitteln können. Trotzdem wäre es aber auch falsch verstanden, wenn dies nun gänzlich „to back to the roads“ verlangen sollte.

               Aber, wenn wir von heute an niemals mehr die Verantwortung für unser Handeln, Tun und deren Folgen anderen Menschen geschweige den Kirchen, Politikern, Experten, Ärzten oder Industriezweigen und Herstellerfirmen zuschieben, besteht kein Anlass zur Bitterkeit oder Resignation. Wir sind sicherlich im bestimmten Maß gezwungen, Vertrauen zu üben, wenn wir Produkte, Erkenntnisse und jahrtausendalte Erfahrungen prüfen und übernehmen. Aber blindes Vertrauen ist hier wie überall sonst im Leben fehl am Platz, denn es hieße dann ja auch, dass blindes Vertrauen dazu führt, die Verantwortung abzugeben. Da liegt aber die Verantwortung dem gesamten Leben gegenüber, in unserer eigenen Hand. Es ist einfach Blödsinn anzunehmen, dass uns das Versicherungen und der Staat abnehmen können, denn sie beweisen täglich, dass sie sich selbst nicht einmal geregelt bekommen. Also, was wollen sie für uns ordnen.

               Mit sehr viel Achtsam- und Aufmerksamkeit müssen wir diese Versunkenheit der Schöpfung in Wort und Tat und somit in unser alltägliches Leben übernehmen und dabei endlich erkennen, dass wir es sind, von denen es abhängt, wie sich diese Welt entwickelt. Mit unseren Entscheidungen bestimmen wir, was produziert, benötigt und/oder importiert wird und wer es sich redlich verdient. Das ist nicht nur bei Lebensmitteln, Kleidung sowie Wohn- und Baumaterialien so, das ist auch bei unserer Gesundheit nichts anderes. So ist doch “schnell wirksam” nur die vornehmere Ausdrucksform für “hochgradig giftig”. Haltbar, resistent, unverwüstlich, langlebig, dauerhaft und billig ist die werbewirksamste Eigenschaft schlechthin und all dies sollte uns stets zu der Frage führen, lässt sich das Produkt oder Medikament ohne Aufwand in den Kreislauf der Natur zurückführen? Oder sollen zukünftige Archäologen unsere Unvernunft am Inhalt unserer Müllhalden und am Giftgehalt unserer Knochenreste messen können?

Was ist da schon die Navigationskunst eines Kapitäns, wenn der Mast morsch und brüchig ist? Der beste Wille, die gesündeste Einstellung zum Körper und zum Leben können manchmal nichts ausrichten, wenn die Gefahr von Außen kommt. Wenn Unkenntnis, Fahrlässigkeit, Sachzwänge und Gewinnsucht, Leben, Gesundheit, Wohnung, Haus und Arbeitsplatz zu Störzonen und Schadstoffquellen machen und damit unser Dasein untergraben. Dabei haben zweifellos bewusste Menschen und Umweltschützer schon viel erreicht, um die schleichende Selbstvergiftung zu verringern und in manchen Bereichen sogar aufzuhalten, bzw. aufzuheben. Ob Asbest, FCKW, Formaldehyd, Dioxin – Namen von Giftstoffen, Stichworte, die uns an die beharrlichen Bemühungen vereinzelter Menschen für eine natürlichere, lebenswertere Umwelt erinnern, dürfen nicht vergessen werden. Aber sie nützen auch nichts, wenn Pioniere und Widerentdecker von Ethno- und der Klostermedizin, oder des biologischen Bauens und Wohnens, völlig fanatisch für die “gute Sache” kämpfen oder, wenn sie angesichts der allgemeinen Lage, der Resignation verfallen. Verbitterung und selbst Selbstmord-Attentäter sind verständlich, aber es darf niemals dazu führen, dass wir uns in Grabenkämpfen mit Wirtschaft, Medizin, Gesundheitswesen, Politik und Industrie verlieren und aufreiben und dabei dann viel von dem Guten, das diese Arbeit ebenfalls bringen könnte, zerstören lassen. Denn ohne Selbstvertrauen, Achtsamkeit und aufmerksamer Hoffnung auf eine Zukunft, wird alles beim Alten bleiben.

               Wir haben bisher lernen dürfen, dass bei jeder Handlung, und nicht nur beim Essen und Kochen, die gute Absicht wichtiger ist als der berechnende Verstand. So kann uns allein nur der Verstand keine Heilung oder Gesundheit bringen. Wir sind was wir essen und leben, also Atmosphäre, Liebe, Gedanken und Gefühle. Wir gesunden daran oder wir schwächen uns. Solange ein Mensch auf oberflächliche Äußerlichkeiten angewiesen bleibt, solange sie/er seinem Gefühl nicht traut, wird sie/er auch nicht den Unterschied zwischen Omas Suppen aus liebevoll und natürlich gezogenen Tomaten und den Mikrowellen-Fertiggerichten aus gespritzten, zwangsgereiften Glashaustomaten nur erahnen können. Aber der Unterschied existiert dennoch. Da müssen wir nur den Mut fassen, um uns zu verändern und den Unterschied wieder zu empfinden, ohne gleich nach einem Beweis zu verlangen. Den Beweis bekommen wir nämlich erst später und für sehr viele ist es dann bereits bedauerlicherweise zu spät. Denn die Beweise liefert das Leben und weniger die Momentaufnahmen der Norm von wirtschaftlichen Aspekten der abhängigen “Experten”.

               Da bleibt ein Butterbrot, ohne die Erwartung einer Gegenleistung gegeben und liebevoll geschmiert tausendmal gesünder und kraftvoller, als der beste Schokoriegel oder das sechs-Gänge-Menü, mit dem Mann/Frau nur die Gäste beeindrucken will. Oder das Finanzpotenzial unterstreichen möchte. Eine mit guten Gedanken und liebevoll servierte Kost oder Medizin bekommt der Verdauung und dem ganzen Körper besser, als die besten Angebote aus dem alternativen Bioladen, die nur gekauft werden, weil sie ja “so gesund” sein sollen – nein wir müssen prüfen und verstehen lernen. Was sollen wir auch von so viel gut gemeinten Ratschlägen halten, die letztendlich doch nur den Profit im Sinn haben und “vom neusten wissenschaftlichen Stand” zu betrachten bleiben, wo alle natürlichen und elementaren Ansichten ausgestrichen sind? Täglich werden wir mit Angst machenden Phrasen bombardiert und das eigene Empfinden für die Versunkenheit von Wort und Tat der Schöpfung geht unter. Permanent werden wir selbst vor der Natur und ihren Geschöpfen gewarnt und auf die schrecklichsten Begebenheiten hingewiesen. Aber niemand lehrt uns, natürliche Reaktionen zu akzeptieren und ihnen vorbeugend entgegenzutreten.

               Die Angst der Menschheit Termine zu verpassen und in ihrem Umfeld nicht ausreichend Anerkennung zu finden nutzt anschließend der Arzt, den Patienten einzuschüchtern. Die Angst des Patienten, der die Angstmache des Arztes (“ich muss Ihnen leider mitteilen ...”) ungefiltert schluckt, hat einen maßgeblichen Einfluss auf unseren Organismus, der über Leben und Tod häufig entscheidet. Ein Einfluss, den manche Ärzte zumeist unbewusst ausüben, der aber sogar bei Vorbeugungs-, Reihen- und Gesundheitsuntersuchungen eine schwächende Wirkung zeigt und von der Pharmaindustrie dahingehend ausgenutzt wird, dass es für absolut jedes “Wehwehchen” ein Mittelchen gibt. Da bleibt die Frage berechtigt, gegen was und wofür all diese Mittelchen wirklich sein sollen? Wo doch  jährlich in Deutschland rund 20.000 bis 30.000 Tote zu verzeichnen sind, die auf Grund von Fehldiagnosen oder falscher Medizin sterben, sind wir auf unsere Errungenschaften stolz?“

               Im Jahre 1991 verschrieben deutsche Ärzte “Heilmittel” im Wert von 26 Millionen D-Mark (lt. Statistischem Bundesamt). Zwei Drittel davon wurden nicht einmal eingenommen sondern wanderten sofort in den Müll. Aber was lässt sich daraus schließen? In Deutschland nimmt sich ein Arzt laut Statistik ca. 7 Minuten für einen Patienten Zeit und er hat 50 bis 60 Patienten pro Tag. Allein schon in Frankreich hat kein Arzt mehr als 20 bis 30 Patienten am Tag. Wie erklärt sich dieser Unterschied? In Holland verlassen 44 Prozent der Patienten die Sprechstunde ohne Rezept, bei uns so gut wie keiner. Sind Holländer etwa gesünder? In Dänemarks Apotheken werden rund 7000 verschiedene Medikamente angeboten, bei uns sind es an die 100.000. Sind die Dänen körperlich einfacher gebaut als wir? Den angeblich lebensrettenden Operationen unterziehen sich Ärzte und Rechtsanwälte 80% seltener, als der Durchschnitt der Bevölkerung. Sollten demnach Ärzte und Rechtsanwälte, entgegen jeder Erfahrung und Statistik, doch ein gesünderes Leben führen? In den USA geben 75% aller Patienten zusätzlich auch noch zu alternativen Heilkundigen, zu Homöopathen, Chiropraktikern, Schamanen etc., ohne ihre behandelnden Ärzte von diesen begleitenden Therapien zu unterrichten! Warum wohl? Aber auch bei uns ist die Komplementärmedizin glücklicherweise im Vormarsch.

               Es sollte also für uns auch unwichtig sein, in welchem naturfernen und lebensfremden Zustand sich unsere heutige Medizin in weiten Bereichen befindet, denn es ist bedauerlicherweise zum Volkssport geworden, über alles und jeden zu hetzen und herzuziehen. Aber das nützt doch mir persönlich herzlich wenig und gerade wir positHIV denkenden Menschen haben das große Glück, bei einem sinnvollen Aufwachen daran teilzuhaben und uns im sozialen Netz aufgefangen zu wissen. Das können Menschen in anderen Ländern nicht. Jedoch solange die für dieses Dilemma Verantwortlichen weiterhin ihre VIP-Auszeichnungen und ehrende Verdienstorden erhalten, solange können wir selbst auch nur im kleinsten Kreise und für uns selbst Verantwortung übernehmen und an das Beste für uns selber denken.

               Wenn wir persönlich damit beginnen den eigenen Körper mit Seele und Verstand zu verbinden und dabei auch die eigene Gedanken- und unsere Gefühlswelt kennen zu lernen, unseren ureigenen Rhythmus und die Notwendigkeit unsere Aufgaben zu akzeptieren, dann lernen wir durch  unsere Schwächen, die Schönheit der Mutter Erde (Mama Patcha) zu schätzen. Dann sind unsere Schwächen unsere Schönheit und wir beginnen uns selber anzunehmen, wie wir sind und mit dem was wir haben, auch konkret zu leben und zufrieden zu sein. Wenn wir beginnen uns selbst anzunehmen, sowie wir von Kopf bis Fuß sind und wenn wir uns dabei selber lieben können, ob wir nun sterben oder leben, dann haben wir keinerlei Probleme mehr um einen guten Heiler, Ratgeber oder Arzt, ganz in unserer Nähe zu finden und den Freund der Menschen (zum Philanthrop) zu entdecken. Das allein zählt! Es gibt überall gute Ärzte, Heiler, Kräuterfeen und Wissende, die aus der eigenen Verantwortung heraus sich nicht an dem gesellschaftlichen Spiel der überflüssigen Bereicherung und bedenkenlosen Medikamentenverteilung beteiligen müssen.

               Dabei fällt es gar nicht einmal schwer zu verstehen, warum sich die Medizin in ihre heutige Sackgasse manövriert hat, denn gute Ärzte haben es ebenso wenig leicht wie andere Menschen mit guten Absichten, im übrigen Leben. Um auch wirklich ein gute/r Ärztin/Arzt zu werden, ist eine echte Berufung und keine Familientradition oder anderweitiger Anspruch nötig. Wie unsere Gesellschaft insgesamt und im Allgemeinen, ist gerade auch die Schulmedizin eine Schubladenmedizin geworden. Das heißt, dass es in ihrem Ausbildungsweg katalogisierte Krankheiten gibt, aber keine ganzen Menschen, die essen, trinken, denken, lieben, leben, fühlen und handeln und an deren Folgen eben auch erkranken. Aber die chronischen, unheilbaren und häufigsten Krankheiten finden sich in unserem unentdeckten Hirn. In unseren Gedanken und Gefühlen sind wir dermaßen krank, sodass da auch keinerlei Medizin helfen kann. Und dann gibt es auch noch die heillose Überheblichkeit, unter sich bleiben zu wollen.

Die Ärzteschaft, eine exklusive Gruppe mit Geheimsprache, die keinem Einzelnen einen Einblick in ihr verkalktes Denkmuster gewährt. Jedoch unter SICH bleiben heißt auch immer blind bleiben und das gilt für jede Berufs- oder Menschengruppe, die sich für etwas “Besseres” hält. Besonders tragisch ist es aber in unserer Heilkunde, weil viel zu viele von uns direkt Betroffener mit solcher Blindheit beschlagen sind, dass sie gar nicht bemerken die Verantwortung und Lebensbejahung in die eigene Hand zu nehmen. All zu oft sind wir angeschmiert und als “Versuchskaninchen” missbraucht worden, wobei die allzu menschliche Neigung zur Vereinfachung, nun auch noch zusätzlich viele Menschen dazu veranlasst, von vornherein der Arbeit ALLER Heilkundigen großes Misstrauen entgegenzubringen und vorzeitig die Hoffnung aufzugeben. Dieses Misstrauen schadet dem Einzelnen und der Arbeit aller aufrechten Mediziner.

               Es gibt Bakterien und Viren, aber keinen Überblick der Gesamtheit der Lebensumstände eines Menschen, in der schon ein “vergiftetes” Bild an der Wand, gezeichnet von einem schwermütigen Künstler, den Bakterien und Viren erst Tür und Tor öffnen kann. Es gibt Pillen und Medikamente, aber nur sehr selten die zärtliche, liebevolle Berührung und Umarmung, die tausendfach heilkräftiger wirkt als jedes Medikament. Es gibt Skalpell und Messer, aber nur sehr selten die Bereitschaft, den “Krebs in Zimmer 128” als Menschen kennen zu lernen. Es gibt Maschinen, die jeden Bestandteil des Blutes analysiert, aber nur sehr selten wird das Gespräch für die Heilkraft liebevoller Gedanken geweckt. Wir erleben eine medizinische Forschung, die fast ausschließlich am Forschen, an Forschungsgeldern und an dem “Kampf” (der Kriegführung also) gegen Krankheiten interessiert ist, jedoch nur sehr wenig zum Wachsen des Vertrauens in die Ärzteschaft beiträgt. Was bedeutet dabei der Reifungsprozess von lebensnotwendigem Selbstvertrauen, Selbstwert- und Selbst-Verantwortungs-Gefühl aufseiten der Patienten? Gerade dieses müsste aber gefördert werden, um die allgemeine Situation zu verbessern und das soziale Netz im gesamten Umfeld anzuheben.

               Da bliebe von den Naturvölkern wahrhaftig viel zu lernen und das lässt sich nun mal nicht bestreiten. Die Navajo-Indiner Nordamerikas z. B. bogen Blütenköpfe in eine Schale mit Wasser, ohne die Pflanze abzureißen, setzten sie kurze Zeit der Sonne aus und tranken dann das Wasser, mit derselben Absicht und Wirkung, wie wir es heute bei der Bachblütentherapie und Homöopathie kennen. Denn wie ich schon erwähnte, trägt selbst der einzelne Wassertropfen ein “Gedächtnis” der Informationen zwischen Himmel und Erde und keine Schneeflocke, gleicht in ihren Kristallen der anderen. Wie sich, “Wasser erinnern” kann, haben Forschungsergebnisse belegt und aufgrund der musikalischen Einwirkung der daraufhin gebildeten Kristalle, beim Gefrieren, geprüft und somit auch dies endgültig bewiesen ist.

               Der aufrichtigste und konkreteste Begriff in unserer Sprache, um Missgeschicke, unglückliche Zufälle und Notlagen, also auch Schicksalsschläge zu beschreiben, ist das Wort Prüfung! Es gibt nämlich einen einzigen Grund, warum wir immer und immer wieder, in dieselbe schwierige Lage geraten und kommen. Warum wir uns so häufig immer wieder mit ähnlich gearteten Problemen herumschlagen müssen. Das Leben ist nämlich eine einzige große Prüfung und wir haben offensichtlich unsere Lektion noch nicht gelernt und begriffen, oder angenommen, die dem scheinbaren Missgeschick, aber auch dem universalen Glück innewohnt. Da können wir gewiss sein, dass wir ein und dieselbe Erfahrung, ein und dasselbe Missgeschick immer wieder durchleiden werden. Bis wir ihren Sinn erfasst und verstanden haben oder sterben. Wenn wir das dann erst begriffen haben und noch zu Lebzeiten verstehen, dann haben wir Glück, können “heil” sein und leben länger und gesünder.

               So und nicht anders funktioniert das Leben. Das weiß ich aus tiefster Erfahrung am eigenen Leib. Da durchleben wir keinen Lern-, sondern einen Öffnungsprozess. Wir lernen nicht durch “Erwerb” von Wissen, sondern durch Öffnung für Zusammenhänge, die existieren, seit die Welt existiert. Es gibt nicht einen einzigen Zusammenhang im Universum, der nicht auch IN UNS existiert. Was gäbe es da zu lernen, was wir nicht schon längst wissen? Was zu erwerben, was wir nicht schon längst besitzen? Das Öffnen der Schleier vor unserem eigenen Wissen ist das Entscheidende. Erst wenn ich alles, was mir das Leben an Erfahrungen, Geschehnissen,  Heimsuchungen, Schicksalsschlägen und auch glücklichen Umständen schickt, bedingungslos annehme und lieben lerne, gestattet mir das Leben den nächsten Schritt. „Gleiches suche immer Gleiches“, heißt es und kann nur durch Gleiches überwunden werden. Ich werde also solange den gleichen Fehler machen, bis der Fehler “geheilt” ist, durch Annehmen und durch die Wahrheit.

               Wut und Zorn werde ich gegenüber bestimmten Geschehnissen und Menschen, Systemen und Dingen solange empfinden, wie ich sie als etwas Fremdes und Bedrohliches sehe, das nicht zu mir gehört, das ich nicht bin. Erst wenn ich erkenne, dass ich es bin, den ich anfeinde und bekämpfe, kann ich mich davon loslösen, öffnen und meinen Weg weitergehen. Wie bei der Liebe, Geld, Beruf und Anerkennung ist es auch mit dem Zorn auf die Ausbeutung, ausgenützt zu werden. Zorn auf Ausbeutung werde ich empfinden, ausgenützt werde ich, solange ich innerlich selbst ein Ausbeuter bin. Wandeln kann sich das nur durch die Hoffnung, es lohnt sich eines Tages, sich ausnützen zu lassen. Erst wenn ich dabei den eigenen inneren Ausbeuter entdeckt habe, werde ich nicht mehr ausgenützt. Ein Ausbeuter bleibe ich solange, wie ich mich innerlich ebenfalls ausnutzen und verbrauchen lasse. Dann werde ich nämlich von meiner Gier und meiner Angst gelenkt. Erst wenn ich meine eigene Manipulierbarkeit und Machtlosigkeit erkannt habe, kann ich es aufgeben, ein Ausbeuter zu sein. Und hier liegt dann auch im vollen Umfang das Phänomen und das Mysterium von HIV/angeblich AIDS, aber auch Krebs und anderen Krankheiten begraben.

               Gerade aus meinem exzessiven Drogenmissbrauch und den damit verbundenen Nahtoderfahrungen heraus weiß ich, dass da in mir ständig etwas ruft, im Leben immer wieder dasselbe zu erleben, weil ich es innerlich einlade. Nämlich mit dem innerlichen Spiegelbild dessen, was mir äußerlich und scheinbar zufällig zustößt. Wenn ich mich als Opfer sehe, dann lade ich sozusagen jeden Täter geradezu unentwegt immer wieder zu mir ein. Wenn ich ein Tätertyp bin, werde ich immer und ewig Opfern begegnen. In beiden Fällen bleibt alles beim Alten, solange, bis ich mich im Gegenüber erkenne. Das sind eigene Erfahrungswerte und keine bloßen Theorien, die x-beliebig ausgetauscht werden könnten. Nein, ganz und gar nicht. Denn wenn ich etwas Fremdes, ein Störendes, einen betrügerischen Partner, einen ständig wiederkehrenden Fehler bedingungslos in mich aufnehme und als Eigenes, Gleiches annehme, dann reagiere ich mit meinem gesamten Sein auf diese Information, erkenne mich selbst im Fremden und kann mit Hilfe dieser klaren Erkenntnisinformation über mich mein Gespür entwickeln, um das Richtige zu tun und von den Fehlern Abschied zu nehmen. Erst dann habe ich eine Lektion begriffen und Raum geschaffen für den nächsten Schritt.

               Das Geheimnis der Heilung besteht darin, dass ich bedingungslos annehme. Im bedingungslosen Annehmen, im Hereinlassen, im nicht mehr Kämpfen gegen das vermeintliche Böse, Schlechte, Fremde, Andersartige, erfahre ich das Heil-Sein als solches. Es besteht in klarer Einsicht, alles Fremde, Abstoßende, Peinliche im Leben, das bin ich ja selbst! Wenn ich in mir die Gleichheit mit dem Fremden und Andersartigen in der Welt entdecke, ist es mir nicht mehr fremd und andersartig. Nur dann ist eine Umwandlung möglich und ein Heilungsprozess kann einsetzen. Solange ich aber das Fremde bekämpfe, bleibt es fremd und bekämpft mich. Wenn ich es umarme und hereinlasse, wird es mein Eigen und kann sich im Verstehen auflösen. Das Verständnis, also das Verstehen gibt mir im gleichen Moment alles in die Hand, was nötig ist, um meine Probleme an der tiefsten Wurzel zu packen. So funktionierte es bei den Schamanen, bei den Indianern, so funktionieren das Leben und die Liebe und auch in der Medizin müssen wir uns dies Prinzip zu Eigen machen.

               Natürlich können wir dabei auch weiterhin alle Erfahrungen insgesamt unter den verschiedenen Gesichtspunkten analysieren, weiterhin nur betrachten und zu erklären versuchen. Es ändert jedoch nichts an den eigentlichen Tatsachen, geschweige dann an den Ursachen und somit auch überhaupt nichts an den Auswirkungen. Da wir Menschen uns jedoch gerade in den letzten Jahren an Erfahrungen durch Erfahrenes immer schneller zu entwickeln scheinen, werden sich selbstverständlich auch die Krankheiten mehren. Umso mehr Einflüsse in immer kürzeren Verarbeitungsphasen auf uns einstürzen, umso mehr geistiger Kapazität wäre erforderlich, um mit den daraus gewonnenen Eindrücken umgehen zu können. Jedoch kann unser Geist nicht in der gleichen Geschwindigkeit wachsen, wie es unsere „zivilisierte Welt“ tut und somit sind den Krankheiten der körperliche Zugang möglich, die sich in der gleichen Geschwindigkeit mehren, wie sich unsere fehlgeleitete Entwicklung fortsetzt.

               Die Illusion des verständigen Begreifens, wird vorgegeben und für solcherlei Täuschungen verwenden wir dann die Begriffe von Evolution und Entwicklung. Uns wird Glauben gemacht, dass die Evolution aus unseren eigenen Eingriffen und Abläufen erwächst und sehen nicht, dass die Evolution lediglich der Nachvollzug eines längst bestehenden und uralten Musters ist. Aus meiner autodidaktischen Lehre des Erkennens von Philosophie, der Elementarteilchen, Quantenlehre und der Komplexität der Vernetzung hatte ich lernen müssen, dass die Evolution nichts Neues entstehen ließ, sondern, das immer Seiende, nur schrittweise bewusst werden lässt. Das Lesen eines Buches z. B. haben Inhalt und Handlung gleichzeitig vorzuweisen, kann aber vom/n Leser/IN nur nacheinander durch das Lesen verstanden werden. So integriere ich also beim Lesen, Inhalt und Handlung in meinen verstandesmäßigen Geist. Erst das Lesen des Buches lässt den Inhalt in/m Leser/IN schrittweise entstehen, obwohl der Inhalt vielleicht schon seit Jahrhunderten als Buch der Bücher existiert. Der Buchinhalt entsteht nicht durch das Leben, sondern wird von dem/r Leser/IN integriert durch den Nachvollzug also schrittweise und demnach zeitabhängig eines bestehenden Musters, welches zu einem anderen Zeitpunkt und wiederholt gelesen, auch eine neue Einsicht des Verstehens bringt, voraussetzt und verlangt.

               Nicht die Welt verändert sich, sondern wir Menschen vollziehen nacheinander verschiedene Schichten des Bewusstseins und somit auch unterschiedliche Aspekte der Welt in sich selbst nach. Wahrheit, Vollkommenheit, Weisheit, Bewusstheit bedeuten, dass wir alles Seiende in seiner Gültigkeit und Ausgewogenheit erkennen und betrachten können. Da gehören das Gute zum Bösen, das Wachsein zum Schlafen und die Krankheit zur Gesundheit. Um diese elementare Ordnung erkennen zu können, bedeutet für die/den Betrachtende/IN in ORDNUNG zu sein. Eine Illusion der Veränderung entsteht durch die Polarität, die das gleichzeitig in ein Nacheinander und das Sowohl-als-auch, in ein Entweder-oder zerlegt. Fernöstliche Philosophien nennen die Welt der Polarität auch “Illusion” oder “Maya” (Täuschung) und fordern den einzelnen Menschen auf, der nach Befreiung und Erkenntnis strebt, als Erstes diese Welt der festen Formen als Illusion aufzulösen und zu entlarven. Erst dann lässt sich erkennen, dass es diese Unterschiede der Formen in Wirklichkeit nicht gibt. Jedoch diese Schritte müssen von jedem Menschen selbst, in dieser polaren Welt vollzogen werden. Das ist dann auch das Komplementär- oder Elementargesetz, woran es absolut nichts zu verändern gibt. Wollen wir völlig einseitig allein nur das Gute, dann züchten wir damit das Böse. Wollen wir auf Biegen und Brechen Gesundheit, dann ist die Krankheit die Folge. Eigentlich ist diese Erkenntnis so einfach, sodass sie in ihrer Schlichtheit nicht sogleich verstanden werden kann.

               Wenn wir lernen würden, dies zu akzeptieren und unseren Blick nicht mehr von den sich wandelnden Formen ablenken zu lassen, könnten wir sowohl am historischen Geschichtsablauf als auch aus unserer persönlichen Biographie die Zeit herausnehmen und wir würden SEHEN, dass alle durch die Zeit aufgefächerten Geschehnisse zu einem einzigen Muster gerinnen. Nur die Zeit verwandelt das Seiende in einzelne Ereignisse und Abläufe und wird von der Liebe zum Leben bestimmt. Entfernen wir aber die Zeit wieder, wird das Wesentliche, das hinter den Formen steht und immer stand, sich in dem Selbst verdichten und wieder sichtbar. Das ist dann auch die Theorie von Yin und Yang, die bis in die Therapie zum Reinkarnationsbewusstsein reicht.

               Bedauerlich, dass die meisten Aktivitäten der Menschheit darin bestehen, den einen Pol behalten zu wollen, während wir den anderen aus der Welt schaffen möchten. So wäre zunächst wohl abermals zu überlegen, worauf wir unsere Aufmerksamkeit voranging zu richten haben. Denn es ist mir zuvor auch noch nie so deutlich bewusst geworden, wie gerade hier auf dieser Insel, dass der Mensch sich mit dem gesellschaftlichen Stand seines verkrüppelten “Ich-Bewusst-SEINS” zu identifizieren versucht. Die Vielzahl seiner Identifikation setzt sich zunächst aus dem “ICH BIN – FRAU/MANN, ein Deutscher, Akademiker etc.” und wird an nächster Stelle durch den materiellen Hintergrund bestimmt. Schon das ist für mich persönlich eine allgemeine bedauernswerte Krankheit! Die ich aber vorrangig nur bei Touristen erleben und erkennen kann, da leider die “Selbsterkenntnis” zu solchen Dingen nicht als Voraussetzung gegeben ist und erlernt werden muss. Und dafür wird Zeit und Ruhe benötigt. Für mich selbst und unseren kleinen Kreis gibt es keine Identifikation durch einseitige Polaritätenhervorhebung. Da ist keiner nur gut, weil er Geld hat oder Akademiker ist, oder nur schlecht, weil sie/er eine Krankheit vorträgt. Selbstverständlich möchte von dem Letzteren kein Mensch etwas wissen, da sie/er mit ihrer/seiner Krankheit schließlich nicht mehr GUT für die Gesellschaft wäre. Denn durch Identifikation wächst viel zu schnell eine Wertung. Wobei jede Wertung nur subjektiv sein kann und „Armseligkeit“ bedeutet.

               So konnte ich hier endlich auch eindeutig bemerken, dass all das was wir NICHT sein wollen, was wir in uns NICHT vorfinden wollen, was wir NICHT leben und somit nicht in unsere Identifikation hereinlassen wollen, den eigenen Schatten bildet, der so überdimensional werden kann, sodass er sich zu einer Krankheit manifestiert. Umso größer der Schatten, umso gefährlicher die Erkrankung. Denn die Ablehnung der Hälfte aller Möglichkeiten bringt diese keineswegs zum Verschwinden, sondern verbannt sie nur aus der Ich-Identifikation, oder aus dem oberen Bewusstsein in tieferen, verborgenen Bewusstseinsdimensionen. Daher auch letztendlich meine eigene Erkenntnis, dass der Mensch als solcher nicht krank wird, sondern KRANK ist, bzw. durch die Gesellschaft krank gemacht wird! Hier liegt dann auch der Unterschied zwischen meiner persönlichen und der medizinischen Betrachtung von Krankheit im Allgemeinen und eben ganz speziell bei Krebs und HIV im insbesonderen.

               Die althergebrachte Form des Ausdrucks dafür, dass der Mensch sündig, schuldig und somit uneins und Unheil ist, also Krankheit nur den mikrokosmischen Nachvollzug des Sündenfalls darstellt, ist eben so überholt wie theoretisch und praktisch völlig daneben. Denn die neue Spiritualität des 21. Jahrhunderts lehrt uns völlig andere Dimensionen. Das hatte ich in den Kapiteln über Soul-Connection, Kult-Paraden, Experimentelles und den Revolutionen dazu ausführlich festgehalten und dokumentiert. Denn es ist absoluter oberflächlicher Unfug, dass Krankheit etwas mit einer Bestrafung zu tun haben soll. Ich möchte auch nur abermals darauf hinweisen, dass der Mensch, solange er den Anteil an der eigenen Polarität und die Identität mit ihr verleugnet, auch einen Anteil an Schuld, Krankheit und Tod hat. Der Mensch ist nun mal allgemein krank, da ihm die Einheit fehlt und schon allein jedes Umfeld, auch das Natürliche, ihn permanent bedrohen kann – und auch schon in bakterieller und jeder Virusform beständig tut.

               Es mag zwar Menschen geben, die über Jahrzehnte keine besonders auffälligen oder schweren Symptome entwickeln, doch ändert dies absolut nichts an der Tatsache und Feststellung, dass jeder Einzelne krank und sterblich ist. Das kann ich schon an mir selbst beobachten und benötige dazu auch keinen “Fachexperten”, wobei es nun meine Aufgabe ist, dies den “Fachleuten” noch einmal in 30 oder 40 Jahren zu präsentieren, damit mit dem Phänomen HIV/AIDS dann endlich einmal aufgeräumt werden kann. Denn krank-SEIN meint den Zustand der Unvollkommenheit, der Anfälligkeit, der Verletzbarkeit, der Sterblichkeit. Erst bei genauem Hinsehen lässt sich staunen, was den “Gesunden” alles fehlt. Dies wiederum haben mir die Kunden/INNEN meiner Kräuterfee Dasty bewiesen. Dabei sagt Edgar Heim in seinem Buch “Krankheit als Krise und Chance”: “Ein Erwachsener macht in fünfundzwanzig Jahren seines Lebens durchschnittlich eine bedrohliche, zwanzig ernsthafte und etwa zweihundert mittelschwere Erkrankungen durch.”

Wenn ich demgemäß mein Leben zurückverfolge, dann habe ich abgesehen von den vier Nahtoderfahrungen, drei lebensbedrohliche und mal gerade eine Hand voll mittlere Erkrankungen durchgemacht. Aber das dann in der doppelten Zeit von fast 50 Jahren. Wer will mir da nun von angeblich “Gesunden” etwas über Krankheit erzählen? Denn jeder Versuch gesund zu leben, fordert Krankheit geradezu heraus. Jedoch bin ich mir bewusst, dass dieserlei Äußerungen nun mal absolut gar nicht in unsere Zeit passen und ich damit niemanden verängstigen möchte.

               Erst Krankheit macht den Menschen wieder “heilbar” und ist somit ebenso wenig von der Gesundheit zu trennen, wie das Böse nicht ohne das Gute, böse wäre. Also gehört auch Kranksein zum Gesundsein, wie der Tod zum Leben. Dort wo uns der absolute Egoist, also das ICH und keinen Deut darüber hinaus, die Unfähigkeit ins Ohr flüstert, dass die eine oder andere Krankheit keine Kleinigkeit mehr ist, wird sie ganz schnell zu einer chronischen Sache oder einer unheilbaren Krankheit erklärt, damit dem einzelnen Ego des behandelnden Arztes nicht seine Identität abhanden kommt. Das ist System. Für alle übrigen Fälle ist die ganze Welt bereit, größte Anstrengungen aufzubieten, um die leichteren Krankheiten eben auszurotten. Dabei flüstert uns selbst aber unser Ego ein, dies sei eine Kleinigkeit und lässt uns dafür blind werden, dass wir uns durch jede “erfolgreiche” Anstrengung nur noch mehr ins Kranksein flüchten und hineinbegeben. Damit hat dann auch der letzte “Kurpfuscher” wieder seine Existenzberechtigung und einen “zuverlässigen” Dauerpatienten. „Pardon …“ aber so ist die Wahrheit und unsere Realität ausgerichtet - das ist unsere Kultur des kolonialistischen Denkens, mit allen Realitätsfenstern unseres Kulturkreises in ein nicht verständliches Denkmuster gerutscht.

               Dabei ist es absolut nicht meine Absicht neue Glaubensthesen aufzustellen, sondern ich möchte nur denen helfen den Blick zu schärfen, um die gewohnte Blickrichtung der Betrachtung mit einer Ungewohnten zu komplementieren, für alle die jedenfalls, die sich dafür öffnen wollen. So spreche ich mit meinen Zeilen zunächst auch keine gesunden Menschen an, sondern vorrangig nur die, die von Krebs, HIV und anderen chronisch „unheilbaren“ Krankheiten betroffen sind. Da ist das Leben nun mal der Weg der Enttäuschung und ich möchte doch nur den Betroffenen eine Täuschung entziehen, damit der Blick wieder frei für die wesentlichen Dinge wird. Dann kann damit auch derjenige, der es wagt und erträgt, Krankheit, Siechtum und Tod als unvermeidbaren und treuen Begleiter seines Daseins zu erkennen und zu erleben, für sich selbst neu definieren, dass diese Erkenntnis keineswegs in der Hoffnungslosigkeit enden muss. Vielmehr wird sie/er in ihnen hilfreiche und weise Freunde entdecken, die ihr/ihm ständig helfen ihren/seinen wahren und heilsamen Weg zu finden. Denn leider haben wir unter den Menschen nur sehr selten (oder nie) so ehrliche Freunde, die wirklich auf Schritt und Tritt unsere Egospiele entlarven und unseren Blick auf unseren Schatten lenken. Wie in eigener Erfahrung dann schon X-Mal erlebt, werden wir schnell als Feind bezeichnet, wenn wir wirklich einmal einem Freund trauen und ihr/ihm den Spiegel der Schattenerkenntnis vor die Nase halten. Und genauso verhält es sich mit Krankheiten, die einfach zu ehrlich sind, um von uns geliebt zu werden. Bis vielleicht auf die wenigen, die ihre Krankheit als ihre Identität sehen – und dies gar nicht wissen.

               Jedoch auch darüber hatte ich in einem meiner vorherigen Kapitel schon ausführlich Stellung bezogen. Denn das ist dann wieder eine Sache mit den Realitätsbildern und dem Stammesbewusstsein. Alle Manifestationen, die nämlich einem Schatten entspringen und nicht zur allgemeinen Dazugehörigkeit dienen, projiziert der Mensch auf ein anonymes Böses in der Welt, weil ihn die Angst nicht loszulassen scheint, die wahre Quelle alles UNHEILS bei sich selbst zu suchen zu schwer erscheint. Bekanntlich erzeugt Angst aber Aggression und diese ist ebenso für eine Vielzahl an allergischen Reaktionen zuständig, die sich in der Mannigfaltigkeit von Krankheiten erst festsetzen und sich dann chronisch manifestieren. Nicht mehr und nicht weniger ist es berechtigt, dass AIDS auch mit der Angst In Dir Selbst zum Ausdruck kommt. Meiner Erfahrung nach sind so genannte HIV/AIDS-Patienten ebenso wie Drogenabhängige allgemein hoch sensibilisierte Wesen und besonders begabte Menschen, die in einer permanenten Angst irgendwann zuvor leben mussten. Mit der Bezeichnung der Indigo-Kinder bin ich darauf schon eingegangen. Soweit jedenfalls meine Beobachtung im zivilisierten Europa und Amerika. Der vorgebliche Ausbruch der Diagnose erfolgt meist über den “Absturz”, die Veränderung, oder das exzessive Verhalten unter Stress und Nichtakzeptanz des Umfeldes. Verändert sich aber die eigne Einstellung und das sensitive Empfinden zum gesellschaftlichen Umfeld, dann verbessern sich die allgemeinen Blutwerte erheblich und ein längeres Überleben ist möglich.

               Einen ausschlaggebenden Einfluss hat dabei auch der Umstand, dass Gleichgültigkeit sich noch viel schlimmer auf körperliche Reaktionen als Hass auswirkt. Also Angst, Gleichgültigkeit und Hass sind die treibenden Kräfte einer zur Volksseuche erklärten Epidemie, die anfangs selbstverständlich vorrangig in angeblich bestimmten Kreisen anzutreffen war – um eben zu stigmatisieren. Mittlerweile hat sich das Bild des typischen HIV-Patienten gewandelt. Das bestätigten mir jedenfalls meine ständigen Besuche in der Tagesklinik der Immunologischen Abteilung des AVK-Berlins. Aber egal ob ich in meiner Beobachtung Recht habe und ihr über diese Zeilen nun Ausdruck verleihen kann oder nicht, definitiv sind genetische Defekte ebenfalls mitverantwortlich. Denn wenn ich mein persönliches Leben mit den allgemeinen Krankheitsverläufen zurückverfolge, so war ich zwar nur bedingt selten erkrankt, jedoch wenn mich eine Infektion, eine Virus- oder Bazillus-Erkrankung traf, dann auch stets richtig und wesentlich heftiger als meine Schwester oder meine Schulkameraden/INNEN und sonstige Menschen im Umfeld.

               Auch meine einzigste, richtige böse und fast lebensbedrohliche Grippe hatte ich nur ein einziges Mal, nämlich nach einer Grippeschutzimpfung. Ansonsten kannte ich solcherlei grippiger Infektionen überhaupt nicht, da ich mich mit Ascorbin und natürlichem Antibiotikum wie Zwiebeln und Knoblauch zu schützen wusste. Jedoch dieser damalige vorgebliche Schutz der lebensgefährlichen Grippeimpfung, die werde ich auch nicht mehr vergessen, da es mir zuvor und danach nur selten noch schlechter erging. Darauf wird man/frau aber nicht hingewiesen und den Gewinn aus solcherlei dubioser “Schutzimpfungen”, hat dann in doppelter Hinsicht nur der Arzt und die Pharmaindustrie, wobei sie die Kassen zu Ausgaben nötigen, die meines Erachtens doch überflüssig wären. Auch hierüber gibt es Fachliteratur, die ich schon erwähnte. Und wenn ich schon beim Thema bin, dann würde es mich auch einmal sehr interessieren, was das mit der so selbstverständlich erbrachten Diagnose zu Allergien auf sich haben soll? Seit Jahren werden mir etwas von Hausstaub, Milben und Tierhaarallergien unterstellt, wovon ich bisher noch nicht das Geringste bemerken konnte.

               Da ich seit Jahrzehnten unter den Umständen solcherlei Erscheinungen zu leben habe und noch nicht ein einziges Mal darum gebeten, mich auf Hausstaub- und Tierhaarallergien zu untersuchen, frage ich mich doch gewiss berechtigterweise, was das eigentlich soll – warum wird mir damit permanent „Angst“ gemacht? Warum werde ich des Öfteren darauf hingewiesen und weshalb steht es in jedem Arztbericht? Warum werden andere und für mich bedeutend wichtigere Fragen nicht beantwortet? Warum kann es keine vernünftige Stellungnahme zu meinem “Problem” HIV geben? Denn auf Hausstaub und meine geliebten Tiere möchte ich absolut nicht verzichten müssen, aber auf andere Diagnosen könnte ich ohne weiteres verzichten! War das die offizielle Antwort zu meiner freimütigen Einstellung gegenüber Staat und Gesellschaft, da mir ansonsten kein Drogenmissbrauch nachzuweisen war? Oder was konnten solche Aussagen, die in keinem Verhältnis zueinander standen im Übrigen bedeuten? Für mich war und ist in diesem System einfach absolut alles „Undenkbare“ möglich, denn allen gegenteiligen Äußerungen stehen meine persönlichen Erfahrungen gegenüber und das sind nun mal Tatsachen.

               So stoße ich auch hiermit auf ein grundlegendes Problem meiner, bzw. unserer Denkgewohnheiten. Ich meine, dass wir alle, aber in dem besonderen Bezug meine Frau ebenso wie ich, ein Recht auf medizinisch richtige und wichtige Fragen haben und hätten, da selbst unser scheinbar nörgelnder Einspruch zu bestimmten Situationen, doch trotzdem auch eine vernünftige und ausführliche Beantwortung verlangt. Obwohl ich kein Akademiker bin und in keiner maßgeblich wichtigen Position sitze, kann von mir doch nicht verlangt werden, dass ich die Oberflächlichkeit anderer und des Systems hinzunehmen habe, ohne Fragen und Einsprüche laut werden zu lassen. Wie z. B. die psychosomatische Magersucht meiner Frau, die in der Symptombeschreibung der klassischen Hochschulmedizin fast gar nicht behandelt und erörtert wird. Wenn überhaupt, dann jedenfalls nicht richtig (was von mir zu beweisen geht). Allen Berichten zufolge gibt es zwar die Magersucht (Anorexia nervosa oder Bulimia), aber nur in den seltensten Fällen wird dabei von der Form der Erkrankung gesprochen, unter der meine Frau seit nun mehr als 20 Jahren leidet. Wie steht es da mit der vorgeblichen “Allwissenheit der Götter in Weiß?” Ich könnte mich immer wieder nur amüsieren – wenn es dabei nicht um unser eigenes Leben ginge.

               Meine Frau konnte ihre höchst persönliche und eigene Therapie dagegen entwickeln und befasst sich deshalb heutzutage mit ihren Kräutern, ihrem Tanz der Daikini (Sanskrit = DAKINI), wobei sie zunächst mit ihrem face-ART-royal (Kosmetiklinie) aus der bedrohlichen Krise fand. Aber bisher kann uns die Medizin auch dazu keine konkreten Anhaltspunkte und Ursachen, der einst so typischen und meist bei Frauen auftretenden Krankheit nennen. Heutzutage tritt sie auch bei Männern immer häufiger auf und die Zukunft wird zeigen, dass diesbezüglich ebenfalls noch eine Menge an aufklärender medizinischer Arbeit notwendig ist, um alle Ursachen festlegen zu können und aus der Oberflächlichkeit herauszufinden. Jedoch ist das ein Buch mit eigenen Kapiteln und kann hier nicht ausführlich erörtert werden.

               Nur soviel sei als Information nebenher noch bemerkt, dass die Offenkundigkeit von Ironie und Witz, die eigentlich jeder Krankheit zutage liegt, eben gerade bei der Magersucht zu finden ist. Eine klassische, psychosomatische Krankheit, die ihren “Charme” aus der Mischung von Gefährlichkeit und Originalität bezieht. Allgemein ist bekannt, dass der betroffene Patient sich dem Essen verweigert. Bei meiner Frau war dies aber anders und zu keiner Zeit der Fall. Sie aß ganz normal und nahm in kürzester Zeit trotzdem dramatisch ab, weil ihr die Lust am weiblichen Leben genommen war und sie kein Gefühl dafür entwickeln konnte. Ihre Weiblichkeit wurde ihr zur Last und die damalige Partnerschaft. Ferner ihr inniges, aber enttäuschendes Verhältnis zu ihrem Vater, mit der „bemitleidenswerten“ Stellung zu ihrer Mutter, lösten einen psychomatischen Effekt aus, der sie krank machte, ohne dabei wirklich krank sein zu wollen. Trotz normalen Essens an Gewicht verlor und bei regelmäßigen Mahlzeiten abnahm. Wer will sich da der tragischen Komik nicht entziehen, die sich dem Zuschauer dieses Welttheaters offenbart. Nicht nur Magersüchtige tendieren dazu, mit anspruchsvoll klingender Philosophie die Angst auslösende Ansprüche ihrer Leiblichkeit zu verdrängen, um so ein reines und vergeistigtes Leben führen zu können. Sauber und rein mit hohem Harmoniebedürfnis. Dabei wird dann aber übersehen, dass Askese meistens einen Schatten wirft und dieser heißt in dem Fall, Gier nach Endmaterialisierung. In diesem Fall also Magersucht, was aus Erfahrung so formuliert und bestätigt werden kann und wissenschaftlich belegt ist.

               So wird bekanntlich Angst immer aus dem Schattenbereich gespeist und erhält die Dimension (Realitätsfenster) eines unbekannten Machtmusters, das von Familie und direktem Umfeld (Stammesbewusstsein) abhängig ist. Wenn dabei unmissverständliche Signale ignoriert werden, dann ist es eben Krankheiten. Auch hierbei heißt es stets die Mitte des Konflikts zu finden, um Schuldbewusstseinsgefühle nicht zu manifestieren. Nun hat das androgyne Verhalten der gesellschaftlichen Geschlechterbestrebungen von der Gleichberechtigung aus dazu geführt, dass wie gesagt auch immer mehr Männer an der Magersucht erkranken, womit diese Krankheit zukünftig eine konkretere Beachtung und auch neuerliche Behandlung verlangt, als es diesem Phänomen bisher zugebilligt wurde.

               Da werden wir aber mit dem Computer und Internetzeitalter noch sehr viele Phänomene von Suchtverhalten sowie neuen Krankheitsmustern begreifen lernen müssen, die die klassische Hochschulmedizin überfordern und vor neue Aufgaben stellt. So ist eine Hochschulreformierung dringend notwendig, die sich nicht nur auf industrielle, wirtschaftliche und amerikanische Strukturmuster stützen darf, sondern allein den wissenschaftlich, akademischen Wissensbedarf aufbaut und zur verständlichen Menschlichkeit fördert. Das erfordert den freien, demokratischen Akademiker zu schulen und die Aspekte der psychosomatischen, ethnologischen, holographischen und kosmopolitischen Intelligenz zu motivieren, um somit auch globale Studien zu gestatten, die dann auch umsetzbar greifen können.

               Anstatt Identität mit nationalem Bewusstsein, ist Intelligenz gefordert. So heißt der Teil des Gehirns, der für die Orientierung im Dasein den Lebensplan beinhaltet, Hippocampus. Dieser gibt jedem einzelnen Menschen die Möglichkeit, sich auf seiner persönlichen Wegstrecke wieder zu finden und die Erinnerung weiterzutragen, die uns mit der Evolution und dem Stammesbewusstsein unbewusst innewohnt. Intelligent zu reagieren ist die Einsicht, um bei bestimmten Handlungen sich zurechtfinden zu können und für den eigenen Lebensweg, als auch für die Gefährten (Stamm oder Familie) das Überleben zu garantieren. Aber dazu müssen wir den Hippocampus trainieren und uns ständig mit dem praktischen Leben und nicht nur theoretisch beschäftigen, damit auch einsichtiges Handeln dabei herauskommen kann. Denn die Verdrängung unserer wahren Berufung macht uns krank - woraus sich dann eben auch jener Stand des Berufes zum Beruf ergibt. Hierin lassen sich beachtliche weitere Ansätze für die Zukunft finden.                         

Da bin ich schon wieder mitten bei der Androgynen Revolution der Holographischen Allianz (im Kreuz des Wassermann-Zeitalters), bei der zu hoffen bleibt, dass sich über die Weltgeschichte hinaus dann doch endlich irgendwann einmal die Feminine (Yin) Ur-Energie durchsetzt, um als Hüterin des Lebens diese Welt auch eine dringend notwendige neue Intelligenz zu verbreiten, um dadurch unser aller Leben zu erhalten. Denn der ewige Krieger und Jäger, der niemals zu leugnende Ur-Instinkt des Mannes, der hat sich geistig dermaßen gefährlich und lebensverachtend degeneriert gezeigt, dass diesem primitiven Geist keine weiteren Jahrtausende anvertraut werden dürfe, wenn die Welt erhalten bleiben soll.

               Dies ist schließlich keine Erfindung von mir, sondern eine durchaus wissenschaftliche Erkenntnis der Evolutionsgeschichte. Dabei haben Forscher durch Studien festgestellt, dass bei Vergleichen der X-Chromosomen (X-Chromatin ist das Kerngeschlecht XX) zwischen Mann und Frau eindeutig hervorgeht, dass die XX-Chromosomen der Frau bei weitem eine deutlich höhere Intelligenzvielfalt aufweisen, als die verkrüppelten XY-Chromosomen des Mannes. Würden diese Unterschiede aufgrund ihrer vielfältigen Aufbauweise einmal im Längenvergleich ihres Potenzials gemessen werden, dann wäre die Zellkern-Erbinformation, die das Leben trägt, bildlich wie folgt darzustellen. Die XX-Kette der weiblichen Information würde z. B. von London bis Moskau ausgelegt reichen. Die (XY) des Mannes käme dagegen mal gerade von London bis zum Kanal und der Unterschied, der uns Menschen vom Affen unterscheidet, würde noch nicht einmal aus London hinausfinden. Diese Forschungsarbeit, die in einer BBC-Sondersendung über den “konstruierten Menschen – die Macht der Hormone” ausgestrahlt wurde und auch als Informations-Kassette erhältlich ist, bestätigte meinen lang gehegten Verdacht, dass das geistige Potenzial des Mannes im Intelligenzquotienten wohl doch entweder unter dem des Bierdeckels, oder unter dem des Fußballleders angesiedelt und zu finden ist und somit seit Jahrtausenden brach liegt. Das muss ich gerade eben auch als Mann bedauerlicherweise mir eingestehen.

Aber dieser Kategorie von XY-Chromosomen, denen ein nicht Selbst existierender, lebensunfähiger größen- und vernichtungswahnsinniger Weltpolitik unterliegt und anvertraut ist, hat auf der ganzen Welt die Resonanz, dass dann mit „gerechten Kriegen“ und „sauberen Vernichtungswaffen“ geworben werden darf. Eine erschreckend traurig aber wahre Männergesellschaft ist die Folge. Eine Wahrheit, die die Männerherrschaft demütig und dankbar machen müsste und nicht durch Überheblichkeit und Unterdrückung, dann verlogene Verantwortlichkeit vorgaukelt - was offensichtlich im Widerspruch zum Erhalt der Natur steht. Dies bewegte mich intuitiv von jeher, da es ein symptomatisches Bild zusammenfasst, welches meinem sensitiven Bewusstsein schon relativ rechtzeitig aufgestoßen ist und mich seit meiner knappen Schulzeit beschäftigte. Denn der im Hintergrund befindliche Konflikt zwischen Geist und Materie wird hierbei offensichtlich. Egal, welchen Kulturkreis ich dabei studierte, das dargestellte offenkundige Verhältnis der Machtstrukturen, sie sind immer die gleichen.  

Jedoch nicht unbedingt unabänderlich, dass wir unter angeblich zivilisierten Verhältnissen, noch immer Steinzeitmethoden als gerechtfertigt anzusehen haben, ist schon ziemlich fatal und hat nicht sehr viel mit Intelligenz zu tun. Nur weil irgendjemand muskelmäßig etwas stärker ist, ist das nachgewiesenerweise noch nicht der Beleg für lebensfreundlichere Bestrebungen! Es soll uns aber so eingebläut werden und wir wundern uns über die daraus resultierenden Ergebnisse. Auch dies ist schon für mich der Beweis von erkrankten Gehirnen, die selbstverständlich aus ihrer persönlichen Selbsterhaltung heraus, neuerliche und veränderte menschenfreundlichere Verhältnisse zwar suchen, aber gar nicht erst zuzulassen gedenken. Jedoch muss ich da nicht unbedingt mitspielen und mir eben solche Strukturen schaffen, die mich daraus befreien. Das überlasse ich den anderen, die sich noch immer ziemlich geistlos darüber erbauen können. Obwohl es dann letztendlich auch für mich einen Konflikt beinhaltet, der sich mit bestimmten Krankheitssymptomen zu äußern versteht.

               Wie viele Beweise benötigt eigentlich die Menschheit noch, um endlich zu begreifen, dass der Instinkt des Jägers und Kriegers, mit der schwingenden Keule jedem anders denkenden Individuum Mord, Totschlag und Krieg anzudrohen, eine vergangene Epoche ist? Weil sich steinzeitalterliche Urtriebe bedroht fühlen, erdreisten sich diese Wesen den Nährboden der Vernichtung auszulegen? Das reicht dann bis in die Industrie der Pharmabranche und die leidtragenden Menschen, sind die Patienten. Wer sich dabei dann selbstkasteit und rebelliert, wird als Dummkopf hingestellt und muss Medikamente schlucken. Diese Welt, das ist ein offenes Tollhaus der Psychiatrie.

               Und selbst dies ist ein Thema für sich, denn auch aus der Psychiatrie könnte ich berichten. Nach der Nahtoderfahrung damals in Königsluther, wovon ich kurz erzählte, wurde ich als hilflose Person vorübergehend eingewiesen. Gerade aus diesem Grund heraus weiß ich auch, wovon ich spreche, wenn ich hier nun darauf hinweise, dass es letztendlich keine allgemein gültige Richtlinie für Erkrankungen, Ernährung und Diäten, keine ärztlichen Ratschläge gibt, die zeitlose Gültigkeit besitzen. Außer dem natürlichen, logischen, intelligenten Verstand zu folgen, gibt es einfach nichts, woran man/frau sich halten könnte, nichts, was uns Gewissheit schenken würde. Auch die für alle Menschen richtige Ernährung gibt es nicht. Es existiert keine versichernde Bestätigung für irgendeinen Leitfaden der absolut richtigen Lebensführung, da es alles auch auf das Umfeld des jeweiligen Kulturkreises und die persönliche Mentalität ankommt.

               Wir müssen lernen unseren eigenen Geist, den der Tiere, Pflanzen und Natur in unseren seelischen Verstand einzugliedern, um somit unserem Körper und damit verbunden unserem Umfeld gut zu tun. Die vielen Vorschriften, wohl gemeinten Ratschläge und Verordnungen mögen zwar im bestimmten Umfang ihre Berechtigung haben, sie dienen aber fast ausschließlich dazu, dass andere daran verdienen. Ausschließlich die gesunde und für uns persönlich richtige Einstellung existiert, solange wir dadurch kein anderes Lebewesen schädigen, oder gar quälen. Ebenso ist es dann mit Medikamenten und Ernährung, mit Genussmitteln und Drogen. Da lässt sich in keiner Zeitschrift, in keinem Bericht, ob Kochbüchern oder heilkundigen Ratgebern, noch in Leitfäden für Naturkost, eine Allgemeingültigkeit finden. Selbst Alkohol, Zigaretten und andere Drogen, weißer Zucker, weißes Mehl, entwertete und leblose Nahrungsmittel üben zwar keinen aufbauenden und stärkenden Einfluss auf den Körper aus, doch ihr Nutzen und Schaden ist von Mensch zu Mensch und von Zeitpunkt zu Zeitpunkt sehr verschieden und manchmal gar nicht vorhanden. Nur zu den Zeitpunkten, in denen wir von schweren gesundheitlichen Einbußen betroffen sind, muss ganz individuell zur Förderung der Gesundheit entsprechend, auch intensiv am gesundheitlichen Aufbau gearbeitet werden. Das muss jedoch jeder Körper, über die eigene Seele und den eigenen Geist selbst bestimmen und fühlen, was diesbezüglich dann das Richtige ist. Das Leben ist ein Theaterstück und ein einziges immer währendes Experiment, ein ewiges Studium mit Lernprozessen und Entwicklungsphasen, die jeder für sich und auf seine Weise durchzustehen hat.

               Ob Medikamente ja oder nein, strenge ärztliche Kontrolle, Rohkost, Trennkost, Verzicht auf Süßes, Verzicht auf Fleisch oder andere Tipps von Prof. Blablabla – NICHTS wird uns auf Dauer zufrieden stellen und somit gesund erhalten, wenn die eigene Ausgewogenheit und Harmonie zum Leben allgemein und zum näheren Umfeld nicht harmonisch und im Einverständnis aller Lebendigkeit geschieht. Achtsamkeit und Selbst-bewusst-SEIN ist wichtig und in jedem Fall gesundheitsförderlich. Da zählt keinerlei Bevormundung und schon gar nicht von jenen, die mit der Legalisierung des weltweit größten Drogenumschlagplatzes (Münchner-Oktoberfest), uns dann völlig verlogen ihren Gewinn bringenden Nonsens vermitteln wollen. Noch mehr Vorsicht ist geboten bei jenen, von denen wir lernen sollen und die uns als beispielhaftes Vorbild dienend, dabei doch dermaßen unterentwickelt und erbärmlich sind, sodass sie nicht einmal eine anständige Sozialstruktur haben, aber dafür das katastrophalste und irrsinnigste Waffengesetz vertreten. Hierfür wäre dann auch der richtige Begriff für ein unterentwickeltes 3. Land zu finden und ihren Führungsanspruch als nicht angemessen zu sehen, das ist für uns Europäer die Voraussetzung für eine friedfertige und harmonische Zukunft, damit sich vor russischen und amerikanischen Gedankengut geschützt werden kann. Denn sie sind mit ihren reduktiven Regierungsstrukturen die absoluten „Neandertaler“ und gemeingefährlich schlechthin, was den Erhalt der Rasse Mensch bedrohen könnte, wenn sich ihnen unterworfen wird.

Soweit jedenfalls meine persönliche Feststellung und inbrünstige Gedanken- und –Versunkenheit in Wort und Tat der Schöpfung. Denn niemand kann besser den Rhythmus für unseren Körper kennen, als wir selbst. So ist doch auch in der Natur alles Rhythmus, Klang, Atem, Licht und Schwingung, wobei wir unsere eigene Kultur haben. Alles im Universum ist in Bewegung, nichts ist fest, starr, dauerhaft, unwandelbar. Von allen Sonnen bis hin zur kleinsten Zelle – alles wird geboren, wächst, erneuert sich, geht in Reife und Sterben über, nur um neu zu Leben zu erwachen und in anderer Gestalt, in anderem Licht sich zu erneuern und wiedergeboren zu werden. Auch wir Menschen sind diesem Rhythmus unterstellt und erneuern uns ebenfalls.

               In diesem ewigen Wellenschlag, im Vergehen und Werden aller Dinge ist alles mit allem verbunden. Kein Regentropfen fällt zur Erde, um nicht irgendwo ein Blatt zu befeuchten. Keine Sternschnuppe wäre zu sehen, wenn damit verbunden nicht Lichtjahre entfernt ein Komet erlöschen würde. Kein guter Gedanke vergeht spurlos. Der geringste Lichtschein bringt irgendwo eine Blume zum Erblühen. Der Rhythmus von Sonne- und Mondwanderung, hält unser Leben allgemein im Gleichgewicht! Bis hinab auf die Ebene der einzelnen Körperzelle bringen Mondwind und Sonnenenergie alle Lebewesen zum Schwingen. Dies zu fühlen, ein guter Surfer, Segler und Selbstfahrer durch das Leben zu werden, kann uns eine große Hilfe für eine gesunde Lebensführung, für ein Leben in harmonischem Gleichgewicht sein. Denn die Medizin hat kein großartiges Interesse an unserer Gesundheit – sie lebt von unseren Krankheiten. Und das liegt in der Sache als solches …

               Unser Körper, das Vehikel für die Reise durchs Leben, ist ein wahres Wunderwerk und garantiert das Einzigste, was wir in dieser Form für uns zur Verfügung haben. Es bedeutet, geduldig den Rhythmus der Natur, der Jahreszeiten, der Mond- und Sonnenenergie und des eigenen Körpers zu lauschen, ihre Signale verstehen zu lernen und sich dem steten Auf und Ab anzupassen, um mit ihm in Harmonie zu “klingen”.

               Da heißt ein Leben in Gleichgewicht und Harmonie durchaus nicht, dass wir uns jedem Wind und jeder Welle anpassen müssen und um absolut gehorsam zu sein und ein Leben nach dem Minutenzeiger der Uhr, des Kalenders, oder der ärztlichen Verordnung zu leben, hat nichts mit Gesundheit zu tun. Starre Regelmäßigkeit und Bequemlichkeit, ein träges, monotones und lauwarmes Dahinfließen der Zeit und des Lebens richten sich gegen die Natur. Dosierter Ungehorsam, mal ein heftiges, fröhliches Übertreiben, durchgemachte Nächte in herzlicher Gemeinsamkeit oder bei beflügelter und kreativer Arbeit, all das ist mindestens ebenso wichtig für Gesundsein und –bleiben wie ein geordneter Alltag. Gerade das ist auch bei Krankheitsfällen nicht anders. Jedes Organ, jede Zelle, jedes lebende Wesen benötigt von Zeit zu Zeit geistige, seelische und körperliche Anstöße, Schocks sozusagen, um an die Grenzen seiner Erhaltungs- und Entfaltungsmöglichkeit vorzustoßen, um zur Ganzheit aufzublühen, für die es gedacht ist. Ist das dann nicht echte Versunkenheit in Wort und Tat der Schöpfung? Unsere jeweils persönliche Chance der Diagnose HIV und angeblich AIDS mit positHIVer Umsetzung – ein Lernprozess jeden zu lieben, auch wenn wir nicht jeden mögen, ist die Konsequenz daraus! Die Quintessenz des Daseins als solche.

Die Wirklichkeit   –   wie sie ist und wie sie erscheint   – offenbart sich nicht durch Veränderung irgendwelcher Umstände und Bedingungen, sondern dadurch, dass der Geist in dem, was er wesenhaft ist, wirksam wird. In die Tiefe dringende Einsicht macht erkennbar, dass die Verantwortung für unsere Erfahrung ausschließlich bei uns selbst liegt und wir unser Leben und unsere Evolution selbst in der Hand haben. Das ist dann auch eine automatische Veränderung durch Erneuerung in uns Selbst. Wäre es nicht unverantwortlich, diese Tatsache zu übersehen und weiterhin nach dem Motto “Augen zu und durch” zu verfahren, was auch immer es andere und uns kosten mag? So überprüfe ich weiterhin, ob meine Hände am eigenen Lebenssteuerrad halten und der Blick in den Rückspiegel zum persönlichen Lebenserhalt, sowie für die weitere Richtungsbestimmung dient, damit ich mich nicht hilflos fragen muss, weshalb ich immer anderswo lande, als ich eigentlich hin wollte.

               Da muss ich mir aber auch selbst die Antworten geben können, die mir für den Körper, Seele und Geist wichtig erscheinen und nicht das Umfeld und mich selbst schädigen. Die natürlichen Elemente, die Pflanzengeister, sowie Sonne und Mond, sind meine Verbündeten. Meine Meditation und andere aufrechte Menschen nutzen meinem OM  ATON-Gebet, denn es sind die Verbindungen  zwischen den verschiedenen Elementen, die sich psychosomatisch, wie auch transzendent-psychisch zu offenbaren zeigen, damit das stete Wachsen an der persönlichen Veränderung der Umstände, die ich mir schaffe und an den ich dann “heilen” kann, auch eintreffen werden.

               Da gab es reichlich zu tun für mich und ich hatte Aufgaben vor mir, deren komplexen Art ich dem Entwurf gemäß, es dann in die Realität umzusetzen, ich auch noch eine neuerliche Betrachtung des Sich-versenkens entdecken musste. Die erste Geistesstärke ist die der Ausdauer und Castaneda erwähnte noch die des Pirschens. Aber das war ein ausgetretener Pfad für mich, obwohl ich wusste, dass ein guter Mensch auch sehr schwächlich aussehen kann und er trotzdem weiter und weiter leben kann, wo andere, kräftiger Aussehende versagen würden, weil Güte die Substanz im Menschen ist, die Ausdauer besitzt. Aber wie weit war ich davon entfernt? Oder war es für mich als endgültiges Ziel alsbald zu erreichen? 

Wer sich, wie ich die Welt ansah, kann doch kaum daran glauben, dass nur das Gute wirklich sein soll. Wie sollte ich das übersehen und die vielen argen Dinge und pervertierten Sachen dabei nicht wahrnehmen? Das konnte doch keine Wahrheit sein. Auch wenn es für mich kein okkultes Geheimnis ist, dass das Wort GUT für die Schöpfung steht und unbeschreibliche Kräfte freisetzt, wie sollte ich nun für meine Diagnose einen guten Vorsatz vertiefen, auch wenn ich ihn längst gefasst hatte und dieses mit dem positHIV-Denken auch in mein Herz, meinen Verstand und meinen Bauch zu implantieren gedachte, sodass das Wort auch den wahren Gehalt des Wortes bekam. Aber wie sollte ich dies in den nächsten Jahren umsetzen? Über mein Natural zur selbstverständlichen Elementarstruktur des Essentiellen zu finden schien mir wohl die Antwort, die ich zu suchen hatte. Aber zuvor musste ich doch noch mit verschiedenen Perspektiven unserer Gesellschaft klarkommen, um mit mir selbst ins Reine und die Angst besiegen zu lernen.

Und niemals vergessen, die Farben und Formen der FRAKTALEN, bei Gedankenversunkenheit - die Welt ist ganz still entstanden – durch Nachdenken! Auch das Universum hat ein Bewusstsein – und besitzt Vitalität! Soviel ließ sich doch klar erkennen und da werden wir auch nicht drum herumkommen … und dreist wenn wir diesen Planeten nicht mehr mit unserem Körper bewohnen; wir haben unser farbenprächtiges Spiel durch gelebt und sind doch auch irgendwie unsterblich!

Unser Gehirn ist ein Abbild des Universums:

Beide entstehen und funktionieren auf dieselbe Weise –

und das bedeutet, wir alle nehmen teil an einem gigantischen Bewusstseinsprozess.

Der australische Physiker Reginald T. Cahill beginnt mit einer einfachen Formel

und kommt zu verblüffenden Resultaten.

 

Naturwissenschaft in unserem heutigen Sinne, setzt für Wissenschaftler grundsätzlich auf philosophische Fragen. Einige dieser Fragen lauten: Gibt es einen tieferen Grund für die Welt? Was ist Realität? Wie können wir die Wirklichkeit beschreiben? Werden wir je Einsteins Traum verwirklichen und eine Weltformel finden? Und es gibt noch mehr spezielle Fragen:

 

·                     Was ist Materie

·                     Warum hat der Raum genau drei Dimensionen

·                     Wie entsteht der „Pfeil der Zeit“?                          

Da sollte man/frau nicht ins Grübeln kommen? Sind meine eigenen Gedanken nun etwa unberechtigt? „Denn Angst fressen Seele auf“ … wie es doch heißt. Außerdem möchte ich noch einmal an einen Epilog von Carlos Castaneda und die Lehren des Don Juan erinnern:

„… dass wir alle nämlich in einem Bewusst-SEINS-zustand wären, der keinerlei Sentimentalität erlaube. Für uns gelte ab jetzt nur die Tat. Denn wir seien Krieger des Lichts, im Stande des absoluten Krieges aller lichter Strahlen!“

 

 

 

 

 

     

NATURAL – OBLIGATION / RESTITUTION

 

 

XXXIII. - Kapitel

 

                              Eine einklagbare Schuld für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes ist nicht möglich. So wie uns unser Leben gegeben wird, so müssen wir versuchen, das Beste daraus zu gestalten und werden auch nur auf Grund der allgemeinen Situationen entsprechend gelenkt. Dabei ist den Soziologen und Psychologen längst bewusst, dass die individuelle Gesundheit auch grundsätzlich von dem kollektiven Handeln und Denken der Gesellschaft abhängt. Da werden der Geist vom Umfeld, die Seele von den Ahnen und der Körper vom Augenblick bestimmt. Wir selbst sind mehr oder weniger nur am Augenblick, mit den Auswirkungen am körperlichen Befinden dabei beteiligt und das dann auch mit voller Verantwortung.

               Deshalb kümmerte ich mich zweimal täglich intensivst um unseren Garten mit dem Stein-Mandala und, um das Gedeihen der Pflanzen, bevor ich mich in Richtung Berlin und zu meiner bevorstehenden Laser-OP (an den Augen) aufmachen musste. Nebenher hatte ich mich mit unserem Harley-Schrauber und Designer Otschy engagiert und zu meinem persönlich Wohlbefinden, auch schon einige “Ausritte” auf einer seiner vielen Modifizierter und selbst designierten Harley-Babys hinter mir. Gerade vom Sattel einer Harley-Davidson gestiegen, hatte die Insel jedes Mal ein noch anderes Flair - voll verzaubert. Viel tiefer und intensiver – in den Farben viel bunter. Was letztendlich wieder der Beweis ist, dass der Kopf die Eindrücke bestimmt. Immer entsprechend der eigenen Position erstrahlt die direkte Umgebung in den entsprechenden Farben der emotionalen Empfindungen. Im Sattel der Harley fühlte ich mich frei und unabhängig, sodass ich auch jederzeit problemlos anhalten und absteigen konnte um innezuhalten, um mit beruhigtem Geist mich umzuschauen und mich den natürlichen Eindrücken zu stellen. Da gibt es wahrlich absolut nichts Aufregenderes, als auf das eigene Leben zu schauen und den Blick im Licht einer magischen Arena schweifen zu lassen.

               Die Tage vergingen in anregender Harmonie und das Ticket für die weiteren medizinischen Notwendigkeiten hatte ich in der Tasche. Auch die Beobachtungen der touristischen Attraktionen waren amüsant, denn zum Saisonbeginn riefen die unterschiedlichsten Gewerkschaften zum allgemeinen Streik auf. Ob nun Müllabfuhr, Taxi-, LKW, oder Busfahrer, selbst die Piloten vollzogen Warnstreiks. Mir war es ein gewisses Vergnügen, wie dumm doch solcherlei Tarifverhandlungen sind, denn sie verändern nichts zum Positiven sondern verschlechtern nur flächendeckend für alle Menschen die sowieso schon schwierige Situation. Die Reisenden hatten schwer zu leiden und ich meinen Spaß. Denn die Auswirkungen gaben vielerlei Möglichkeiten zu neuen Kontakten. Was dem einen zum Schaden, kann dem anderen zum Gewinn dienen. Meine Frau versuchte mit unserer Freundin Uli die Beweglichkeit der ratlos stehen gelassenen Touristen zu retten, in dem sie Beide ihre Fahrdienste anboten. Die Urlauber waren dankbar und großzügig und uns verhalf dies zu finanziellem Aufwind. Gleichzeitig konnte meine Frau und Kräuterfee ihre persönlichen Kenntnisse über die verschiedenen Pflanzengeister, sowie deren Heilwirkung bei kleineren Reiseunpässlichkeiten anbieten. Ob Sonnenbrand, leichte chronische Leiden oder nur der Wunsch zum Ewigen, gesund und jung bleiben, wir hatten hier schließlich alle Möglichkeiten und auch schon die entsprechenden Erfahrungen, um den einen oder anderen guten Ratschlag, Aloe-Tinkturen und Essenzen, Spitzwegerich und Schwedenkräuter anzubieten, und zum kleinen Selbstkostenpreis weiterzureichen.

               Da hatte meine Frau auch keine konkreten Preise für ihre Mixturen und Drogen (getrockneten Kräuter), sondern jeder der etwas benötigte musste schon selbst wissen, was ihm seine Gesundheit wert ist. Das lässt sich nur über Geben und Nehmen regulieren und nicht mit festen Kosten benennen. Selbstverständlich werden Menschen, die zum Geld kein eigenes, persönliches Verhältnis haben, weil sie durch die “Prostitution mit gesellschaftlichen Machtstrukturen“ (sprich Fremdarbeit), oder durch die Ehe mit einem reichen Mann keine finanziellen Probleme kennen und ihre Apanage erhielten. Also somit ein anderes Verhältnis (bzw. gar keines) zum Geld haben, als ein Mensch, der sich mit mühseliger Arbeit für sich und die Kinder seinen Unterhalt allein verdienen muss. So ist es demnach völlig fehl am Platz, wenn bei beiden der gleiche Preis für ein heilendes Produkt aufgerufen werden würde. Denn es kann ja nun mal absolut überhaupt nicht angehen, dass derjenige, der mehr Geld zur Verfügung hat, sich eher und leichter gesund erhalten kann.

               Eigentlich auch ein ganz altes Grundprinzip von mir, nach dessen Motto ich mein Leben auszurichten verstehe, oder besser gesagt verstand. Denen das zu nehmen, was sie sich nicht selbst verdient haben und was ihnen somit nicht zusteht, an diejenigen weiter zu streuen, die es nicht haben und denen dabei wesentlich mehr zustehen würde. Das ist eine einfache und schlichte Ethikfrage und nicht mehr und nicht weniger. Auch wenn diese Ansicht kein Gegenstand breiter öffentlicher Diskussionen ist. Obwohl es ein äußerst wichtiges humanes Ansinnen eines zukünftigen Humanprojektes wäre, da es direkt zu der Frage nach dem Sinn des Lebens und somit auch zu den Problemen der Gesundheit, darüber hinaus sogar zu der Debatte über Gerechtigkeit, Freiheit, Brüderlichkeit und zu guter Letzt, eine Humane, aktive Sterbehilfe mitbeinhalten würde. Bisher sind dies alles noch sehr verlogene gesellschaftliche Betrachtungen, die mit dem Pseudonym der Wirtschaftsdemokratie begraben sind und uns willkürlich falsch interpretiert, damit viele Krankheiten, Terrorismus, Drogenprobleme und Kriminalität verschaffen, aber doch keine soziale, demokratische Selbstbewusstheit und Selbstverantwortung garantieren kann. Es hat auch absolut nichts mit richtig praktizierter Demokratie zu tun hat, denn es herrscht der Konsumfaschismus.

               Da ist es natürlich auch verständlich, dass ich mit solcherlei Tief in mir, mit selbst verwurzelter Charaktereigenschaften im Denken, und im allgemeinen gesellschaftlichen Leben gelegentlich auf massive Probleme stoße und äußerst dankbar bin, dass ich in meiner Frau einen gleich denkenden Mitstreiter gefunden habe – die einfacher verstanden wird. Ihre Magersucht und meine Diagnose einschließlich meiner Anämie und meines Wasting-Syndroms sowie des Augenleiden sind doch in soweit ziemlich identisch, und aus vorausschaubarem Ursprung. Aber in unserer Zeit schafft eben Endmaterialisierung auch Krankheit. Zusätzlich stehen wir zu dem, was wir sind und bewahren uns unsere ehrliche „Wahrhaftigkeit“ einer echten freiheitlichen Menschlichkeit, wodurch sich dann Charakterzüge zu chronischen Krankheiten manifestieren können. Tja, was sollen wir da machen – das ist auf irgendeine Weise wahrscheinlich unsere Berufung und das „Karma“ – wie es einige nennen.

               Das beste Beispiel, dass körperliche Probleme sich durch permanent verursachtes Fehlverhalten entwickeln, ist doch mit offensichtlicher Deutlichkeit der Selbstmord von Frau Kohl. Ihr Mann, als Bundeskanzler von Deutschland, jahrzehntelang in kriminelle und korrupte Machenschaften verstrickt, konnte die bedauernswerte Frau das verlogene Elend des Skandals, deren Verursacher ihr ehrenwerter Gatte war, als dann endlich diese kriminelle Intensität aufgedeckt wurde, als Ehefrau nicht mehr ertragen und mit  “ansehen”. Sie litt demzufolge an einer sehr schweren Lichtallergie. Sie konnte es buchstäblich nicht mehr im Licht des Anstands ertragen, wie sich ihr Mann ohne soziale Ehre und Anstand bereicherte und auf dem Rücken der demokratischen Freiheit aller Bürger, sich und die Familie ernährte. Als dann der Druck ihrer Lichtallergie zu groß wurde und sie sich nicht mehr aus dem Haus wagte, weil sie des Anstandes betrogen sie sich seelisch quälte und auch der öffentliche Druck dermaßen überdimensional war, da nahm sie sich dann notgedrungen das Leben – da war sie dann so depressiv, dass es keinen anderen Weg für sie gab, als mit ihrem aufrechten geraden Kopf und dem Rest von Anstand aus dem Leben zu gehen. Schade nur, dass immer die Anständigen unter dem Fehlverhalten der Rücksichtslosen leiden müssen. Würden wir es richtig sehen, dann ist doch Helmut Kohl der eigentliche „Mörder“ seiner Frau! Als Pate der Mafia ehrenwert – als Bundeskanzler nicht zu tragen.

Mir ist selbstverständlich bewusst, was für eine Gegenargumentation ich damit heraufbeschwöre und wie viele Kritiker mich für diese obige Behauptung der Lüge und Intrige bezichtigen werden. “Ein frecher Freak, der aidskrank sich doch nur noch bekifft, sich dann Lügen und Dreistigkeiten herausnimmt”, ertönt es aus verschiedenen Mündern. Aber es bleibt meine Ansicht von Außen und mit dem Überblick, der mir durch eigene Erfahrungen deutlich gemacht wurde, kann ich mich nur auf diese Sicht der Lichtenergie (in dem Fall Allergie) einlassen und sie dahingehend erkennen und vertreten. Auch wenn ich mir damit mehr Feinde als Freunde machen werde.

               Wenn wir Augenleiden als psychosomatische Realität betrachten, dann ist es offensichtlich, dass selbst eine Brille eine Prothese ist, die den Betrug am Sehen, an der Realität und am eigenen Schicksal korrigieren soll. Wie stark die Weigerung ist, sich selbst und sein Umfeld "so zu sehen, wie es ist", kann jeder Mann/Frau an der Dioptrienzahl seiner Brille leicht ablesen. So gleichen wir eine sinnvolle Korrektur der tatsächlichen, schicksalhaften Realitäten künstlich aus und tun dann so, als ob alles in Ordnung wäre. Stellen wir uns einmal vor, wir würden über Nacht allen Menschen ihre Brillen und Kontaktlinsen einfach wegnehmen. Was würde dann wohl geschehen? Das Leben wäre auf einmal ehrlich! So ließe sich sofort erkennen, wie jeder Einzelne die Welt und sich sieht. Zusätzlich dann die Betroffenheit über ihre eigene Unfähigkeit, die Dinge so zu sehen, wie sie sind. Aber dabei sei zu bemerken, dass nur diejenige Behinderung einem Menschen wirklich nützt, die sie/er auch selbst erlebt. Da könnte endlich so manchem bewusst machen, wie “unklar” sein Weltbild, wie “verschwommen” alles aussieht und wie eng sein Gesichtsfeld ist. Es müsste dabei dann allerdings auf die Sehprothese verzichtet werden – deren Ursache noch einmal eine weitere kritische Analyse verlangen würde, die sich ebenfalls als „Zivilisationskrankheit“ darstellt.

               Denn berechtigt stellt sich die Frage, wie jemand der nicht richtig sehen kann, jemals “EIN-SICHT” erlangen will? Da hat sich doch längst jede Dimensionalität verloren und die Identität ist nur noch äußerst fragwürdig. So erkenne ich auch mein eigenes Dilemma mit der Polarität. Meine Jahrzehnte langen Schwierigkeiten zwischen Gut und Böse, Weiß und Schwarz, Freiheit und Determinismus, Welle und Korpus als Einheit zu akzeptieren und nicht dagegen zu arbeiten - und nicht in Opposition zu stehen. Wir müssen die beiden Pole als ein einziges Bild sehen wollen und können, und wenn dies nicht geschafft wird, klaffen beide Bilder auseinander. Dann schaltet sich eine Sichtweise aus, sie wird verdrängt und wir werden “ein-äugig”, statt “einsichtig”. Und anstatt an diesen Problemen von der Ursache aus zu arbeiten, betrügen wir uns mit den unmöglichsten Prothesen, nur um zu behaupteten, dass die Welt nun mal so ist wie sie ist. Liegt nicht auch hier wieder eine komplexe Hirnrissigkeit vor?

               Da die Augen-OP wegen dem Grauen Star bevorstand, musste ich mir auch in diesem Punkt einmal einige grundsätzliche Gedanken darüber machen. Was ist so ein Grauer Star überhaupt? Beim “grauen Star” trübt sich die Hornhaut und somit auch der Blick und wir können nicht mehr scharf sehen. Solange wir die Dinge “scharf” sehen, besitzen sie auch “Schärfe”. Somit können sie auch verletzend sein. Lösen wir jedoch diese verletzende Schärfe durch Undeutlichkeit auf, so verliert die Welt ihre Gefährlichkeit ihrer persönlichen Verletzung. Unscharf sehen entspricht einer beruhigenden Distanzierung von der Umwelt und damit auch von sich selbst. Da ist der “graue Star” wie eine Jalousie, die heruntergelassen, um nicht sehen zu müssen, was wir nicht sehen wollen.

               Das ist eine Wahrheit, die nicht zu bestreiten geht und die persönlichen Erfahrungen ließen sich zwar von den unterschiedlichsten  Gesichtspunkten analysieren und erklären, aber unsere Art der Betrachtung beruht letztendlich auf dieser Erkenntnis. Wir können mit funktional technischen Maßnahmen zwar Funktionen, verändern und bewältigen bei weitem aber keine Probleme, die in den Ursachen beseitigt werden müssten. Nein, sie manifestieren sich in ihren Symptomen lediglich. Erst wenn wir von der Idee lassen jede Art der Behinderung sei eine unliebsame Störung, die man/frau (aber auch Frau und Mann) so schnell und so unauffällig wie möglich wieder beseitigen oder kompensieren müssen, können wir Gewinn aus der Störung ziehen. Also, sollten wir uns von der Störung erst einmal in unserem gewohnten Lebenstrott stören lassen – von der Behinderung erst einmal (be) hindern lassen – um nicht so weiter zu leben, wie wir es bis dato taten. Dann erst kann Krankheit auch zum Weg werden und zu einer wahrhaftigen und ehrlichen Heilung führen. Dann kann uns beispielsweise selbst die Blindheit das wahre Sehen lehren, und lernen uns zu höheren Einsichten zu führen.

Ich weiß, wie verständnislos viele Leser/INNEN meinen bisherigen Überlegungen gegenüberstehen. Aber unsere Zivilisationskrankheiten sind ein Beweis und dieselben Betrachtungen habe ich mir auch aufgrund, von vielerorts eingesammelter wissenschaftlicher Informationen aus verschiedenen Quellen angeeignet. Nichts wäre ohne die Informationen und meinem vielen Lesen möglich - denn wir sollten täglich bereit sein, dazu zu lernen. Erst dann ist es Leben!

Es sind alles psychische Prozesse, die die meisten Symptome für Verhaltens- und Musterbilder verursachen und Defekte hervorrufen. Auch dann, wenn heutzutage Krankheitsbilder den körperlichen Ursachen zugeschrieben werden, liegen doch die Auswirkungen immer dem Ursache-, Wirkungs-Prinzip zugrunde. Es sind grundsätzliche Probleme unserer Denkgewohnheiten, die uns Menschen zur Selbstverständlichkeit geworden sind und weit davon entfernt liegen, was wirklich wahre Realität und was falsch gelehrte Bedürfnisbefriedigung der bürokratischen Gesellschaft und der Industrie sind. Aber diese Klauseln und Zusammenhänge werden heutzutage viel zu häufig bestritten. Die Kausalität als solches wurde bereits in allen Konsequenzen von Aristoteles, in der Vorstellung von der Ursache in vier Kategorien aufgespaltet und beschrieben. Bevor sie bei vielen Menschen ganz in Vergessenheit geriet, schrieb auch Hildegard von Bingen ausführlich darüber.

               Nun sind wir mit der Weltgeschichte an einer absoluten Stelle der Grenzwerte angelangt, die zum Erhalt der Welt verändert werden müssen. Mit den Jahrtausendjahre alten korrupten und selbst bezogenen politischen Aktionen unserer Politik, Wirtschaft- und Industriemonopolisten geht langsam selbst dem einzelnen Bürger/INNEN auf, wie wir um unsere Mutter Erde, Mama Patcha, Terra Madre betrogen worden sind und dank der kirchlichen Glaubensgrundsätze aus diesem essenziellen Paradies vertrieben wurden. Denn die Welt ist ein Paradies und unsere Vertreibung begann damit, dass manche Menschen Gleicher und besser als andere sein sollen. Also, somit dann fatale unterschiedliche Glaubenskenntnisse ausgearbeitet wurden. Immer mit der Vernichtung der anders denkenden Wesen verbunden.

Jetzt, wo wir alle durch staatliche Willkür, Terroristen und Naturkatastrophen in unserer Existenz bedroht sind, zeichnet sich auch der Zusammenbruch verschiedener staatlicher Systeme ab. Da ist die vom Staat versuchte gewaltsame Unterdrückung oder Ausrottung der Andersdenkenden langfristig völlig ohne Erfolg, denn es zeichnet sich ab, dass damit eher das Andersdenken beschleunigt wird und dieses allgemeine Verhalten, was gegenwärtig mit verschärften Gesetzen nun wieder rückgängig gemacht werden soll, jetzt erst recht die Entwicklung in das Chaos fördert. Von jeher war aus der Sicht des Staates jede oppositionelle Kraft ein gefährlicher Feind, der kein anderes Ziel hatte, als die “gute” alte Ordnung aufzulösen. Das ist aber in dieser Betrachtung und Form heutzutage nicht mehr richtig. Selbst der Begriff des sozialen Verhaltens ist nicht mehr nur an ein paar wenigen Arbeitsunlustigen festzumachen. Denn die Beamten und Politiker, die dieses Staatswesen führen sollten, verhalten sich gegenwärtig doch meistens wesentlich A-sozialer, als es ein einziger Mensch überhaupt jemals tun kann.

               In einem System, wo sich in den Köpfen der Verantwortlichen aus Politik, Wirtschaft und Industrie mehr der Wunsch zum eigenen Wohlergehen als zum Wohle der Allgemeinheit, mit Naturerhaltung und die des anderen Wohles gefestigt hat, ist eine völlig verlogene Hierarchie entstanden, die sich auf geistiger Ebene im vor uns liegendem Jahrtausend auflösen wird. Jeder individuellen Ganzheit (Zelle, Organ, Mensch) steht immer ein Konflikt zwischen persönlichem Eigenleben und Unterordnung unter die Interessen der nächsthöheren Einheit (Familie, Gruppe, Staat) entgegen. Jedes komplexe Gefüge (Menschheit, Staat, Organ) ist in seiner Funktion darauf angewiesen, dass möglichst alle Teile sich der gemeinsamen Großen Idee unterordnen und ihr dienen. Jedes System verkraftet normalerweise das Austreten einiger weniger Mitglieder, ohne als Ganzes gefährdet zu sein. So konnte bisher jeder Staat einige Bürger verkraften, die nicht mit den allgemeinen Interessen konform gingen. Wenn jedoch diese Gruppen, die sich nicht mit den Zielen des Staates identifizieren, zahlenmäßig wächst, werden sie ab einer bestimmten Größenordnung zu einer ernsthaften Gefahr für das Ganze und kann, wenn sie irgendwann Übergewicht erhalten, das Ganze in seiner Existenz gefährden. Hier befindet sich heutzutage die kritische Masse. Das ist die geistige Revolution der Androgynen Holographischen Allianz.

               Vielleicht kann ich auf diese Weise verdeutlichen, wie wichtig es auch ist, aus der Diagnose HIV, Krebs und anderer “unheilbarer” Krankheiten, gerade den Gruppengeist zu motivieren und die Solidarität der Betroffenen zu aktivieren, damit eben gerade diese maroden Hierarchien leichter aufgebrochen werden können und der Vormarsch aller  Krankheitsepidemien, die uns als gegeben auferlegt werden, endlich mal im verwurzelten Gezweig der Ursächlichkeit aufgedeckt werden. Wir müssen uns auf die energetische Ebene des Körpergeschehens besinnen. Dass dabei die Schulmedizin der zivilisierten Hochschulen den Menschen als Ganzes aus dem Auge verloren hat, ist anhand der steigenden Erkrankungen nicht mehr abzustreiten. Ja, die hohe Spezialisierung und Analyse als Grundkonzept des Forschens, haben zwangsläufig parallel zu immer größeren und exakteren Erkenntnissen des Details geführt, hilft uns jedoch nicht die Ganzheit zu erfassen. Bevor wir es nicht begreifen, werden wir uns nicht verändern und können somit nicht die Vernetzung erkennen.

Bei den außerschulischen Bestrebungen der Ethno-, Energie- und Klostermedizin mit all ihren Methoden zusammen, wird gern von einer holistischen Medizin gesprochen, die zusätzlich das Bestreben artikuliert, neben einer Offenheit für die Methodenvielfalt vor allem wieder den ganzen Menschen als eine leibseelische Einheit ins Auge zu fassen. Nur noch mit den gesellschaftlichen Maßstäben werden immer noch Tausende verblendet, um den Einzelnen zu täuschen und nicht die Ereignisse in dieser Welt und ihrem eigenen Schicksalsablauf zu verdeutlichen, nur um die Machtstrukturen zu erhalten. Wenn Menschen dann aufhören zu denken, dann sinkt ihr Dasein in die Bedeutungslosigkeit und Sinnlosigkeit und kann von der Pharmaindustrie missbraucht werden. Erst wenn die unsichtbare Welt mit ihren sichtbaren Formen zum Gleichnis wird, wird sie für den Menschen bedeutungsvoll und sinnvoll. Erst, wenn hinter der Polarität von Leben und Sterben die Einheit steht, so steht hinter der Zeit die Ewigkeit. Nur so wird die "Unsterblichkeit" betrachtet und damit die Reinkarnationstheorie.

               Wir bestehen nicht nur aus körperlichen Gebrechen und Krankheiten und die Topographie des Bewusstseins ist uns langsam klar geworden. Vielmehr ergänzen wir uns doch durch die Unterschiede. Wir begrenzen aber unser Bewusstsein, wenn wir auch weiterhin EIN-SICHTIG denken. Aufklärend ist die Lehre von Yin und Yang und dann ist es auch leicht einzusehen, wie Unheil der Mensch wäre, der nur eine der beiden Hälften besäße. So ist es auch mit unserem Gehirn. Auch unser Hirn besteht aus zwei unterschiedlichen Gehirnhälften, die nur im Zusammenarbeiten vernünftig reagieren und uns zu vernünftigen Handlungen veranlasst. So bleibt bisher auch unsere Welt geteilt in zwei Lager. Und genauso Unheil ist in Wirklichkeit das übliche, wissenschaftlich genannte Weltbild unserer Zeit, denn es ist das Weltbild unserer linken Gehirnhälfte. Aus dieser einen Sicht gibt es natürlich nur das Rationale, analytisch konkrete “Vernünftige” - sowas gibt es nur bei Kausalität und zeitgleichen Erscheinungsformenbildern. Doch ein solches rationales Weltbild ist eben nur die halbe Wahrheit, denn sie ist die Sichtweise des halben Bewusstseins bzw. des halben Hirns. All jene Bewusstseinsinhalte, die Mann/Frau so gerne als irrational, unvernünftig, versponnen, okkult und phantastisch abwertet, sind lediglich die gegenpolaren Fähigkeiten des Menschen, die Welt wahrhaftig zu betrachten und als Offenbarung zutage treten zu sehen. Es ist nicht einfach das zu begreifen, egoistisch "zum Wohle der anderen", durch sich selbst zu verinnerlichen und umzusetzen.

               Da nehmen sich leider die Kritiker niemals die Zeit, eine Methode oder Lehre, die nicht althergebracht aus der eigenen Kultur stammt, auch ganzheitlich zu begreifen. Einfacher ist es sie zu bekämpfen. So vermischen sich dann die angehäuften Irrtümer vorschnell mit den eigenen Ansichten, wie mit paramissverstandenen Begriffen einer anderen Lehre und nennt dann diese Ungereimtheit auch noch berechtigte Kritik. So wie wir es gerade bei HIV/AIDS und Krebs feststellen dürfen. Die Welt lässt sich nun mal nur dadurch überwinden, dass wir sie auf uns nehmen. Leid und Krankheit lässt sich nur dadurch vernichten, dass wir sie auf uns nehmen, denn Leben ist immer auch Leid und Krankheit. Abgesehen von dem Spaß und der natürlichen Freude, die wir uns selbst suchen müssen. Wir haben aber nicht vorsätzlich zu leiden und die angebliche Schuld zu tragen. Nein, wir haben zu leben und uns das Paradies auf Erden einzurichten, ohne bestimmte Vorteile daraus zu ziehen und der Mehrheit nur Nachteile zu unterbreiten.

               Aber all dies sind Themen, die schon in Tausenden von Büchern festgehalten sind und von mir nicht weiter ausgeschmückt werden müssen. Es sind vor allen Dingen Wahrheiten, die in einer Zeit wo der Schönheitswahn zu exzessiven Methoden der chirurgischen Eingriffe nötigt, sich mit Wahrheiten, nicht profitabel verkaufen ließe. Da stellen wir uns nur einmal vor, wir hätten einen Zauberspruch parat, der allen Menschen auf der Stelle deren Prothesen abhanden kommen ließe. Von dieser zur anderen Stunde würden sich Zähne, in ihrer Ursprünglichkeit, Brüste ohne Silicon, Falten ohne Nervengift zeigen! Um sich wirklich einmal ein Bild von all den kleinen Verlogenheiten zu machen, welche von der Medizin unterstützt werden, wollen wir uns diese Situation weiter ausschmückend vorstellen.

               Alle Brillen und Kontaktlinsen, Hörgeräte, künstliche Gelenke, künstliche Zähne, die gelifteten Gesichter nehmen wieder ursprüngliches Aussehen ein, alle Knochennagelungen verschwinden, die Herzschrittmacher lösen sich auf, die plastikabgebundenen Brüste der Brust-Operationen verschwinden, sowie alles Sonstige, was da an Stahl und Plastik in die Menschen kunstvoll eingebaut wurde – ist plötzlich weg. Da spannen wir den Bogen noch weiter und nehmen mit unserem „Zauberspruch“ auch einmal alle weiteren medizinischen Erfolge zurück, die den Menschen vor dem Tod bewahren. Dann finden wir uns inmitten von Leichen, Krüppeln, Hinkenden, Halbblinden und Halbtauben und mit diesem Anblick erschiene uns das erschreckende Bild der Realität so ehrlich, dass uns die Wahrheit erblinden ließe. Das wäre dann der sichtbare Ausdruck der leidenden Seelen der Menschheit. Was macht der Körper dabei aus der Seele und dem Geist? Was täten solche Menschen wie Mikael Jackson, die die Last der chirurgischen Ver-rücktheit mit ihrem eigenen Ausdruck austragen?

               Nur die ärztliche Kunst hat es ermöglicht, uns diesen grauenhaften Anblick des oben Beschriebenen zu ersparen, indem wir es akzeptieren, dass wir fleißig die Körper der Menschen restaurieren und mit Prothesen aller Art so ergänzen, dass sie zum Schluss fast wie echt und lebendig aussehen. Doch was ist aus den Seelen geworden? Welches Wesen und welcher Geist stecken dahinter? Warum wird uns das so "weise" gemacht? Dass das Nonplusultra aller Erkenntnis und errungenen Erfahrungen dann auch noch “SCHÖN” und “GESUND” ist? Dieser Zustand soll dann “heilig” oder „gesund“ sein, weil er eine korrekte, heile Oberflächlichkeit signalisiert? Selbst Timothy Leary hatte dazu schon seine spezielle Einstellung.

               Ja ich weiß, das sind keine natürlichen Betrachtungen von rationalen Handlungsweisen, sondern bewusstes Denken eines postmodernen, holographischen Bewusstseins, das der holographischen Allianz entspringt, und somit die kritische Masse beinhaltet und hervorruft. Denn noch können wir an unserem Körper nicht alles komplett austauschen lassen und wenn wir es erst können, dann stellt sich doch die berechtigte Frage, was uns dann noch mit dem gegenwärtigen Menschen verbindet. Es wird eine neue evolutionäre Stufe der menschlichen Entwicklung geben, denn immer wenn eine Spezies nicht mehr welt- und lebenstauglich schien, wurde sie von einer höheren Entwicklungsstufe abgelöst. Das erschrickt doch die meisten Menschen weniger, als es sie zu immer häufiger auftretenden Eingriffen neugierig macht. Oder? 

               Mit anderen Worten, wir brauchen unsere zukünftigen Forschungen nach Individualität nicht nur auf unsere "hübschen" Gesichter zu stützen. Gedächtnis und Persönlichkeit werden nach den Mustern gespeichert, die Gehirnzellen auf Grund unserer Erfahrungen erzeugen. Gedächtnis und Persönlichkeit hauchen nicht gleichzeitig mit ihrem Träger ihr Leben aus dem Körper aus. Da Neurobiologen die Nachricht verbreitet haben, dass die Erinnerung und die Persönlichkeit in konservierbaren Gehirnstrukturen abgelegt sind, sorgt der Organismus dann für die Umgestaltung des eigenen Körpers? Alles Gegenwärtige sind doch nur Übungskapitel für die Zukunft und einige Lebewesen mit "Nahtoderfahrungen", haben darüber ebenfalls schon berichtet.  

               Deshalb umarme ich heutzutage täglich das Leben und bin mir auch darüber bewusst, dass die Diagnose zu besiegen geht, wie ich eben all die verschiedenen Leben innerhalb dieses einen überlebt habe, so werde ich mich vom essentiellen Leben weitertragen lassen. Bis hin zur Grenze und noch einen Schritt darüber hinaus, wobei immer die Sekunde die wichtigste ist, die gerade gelebt wird. Dabei kann das Leben nur mit allen seinen Fehlern gelebt werden und sonst gar nicht! Wir begrenzen uns nur auf das, was wir nie auszudrücken vermochten und uns nun in der Sprache beschneidet, die unser Denken ausdrückt. Da lasse ich es nicht zu, mich der seltsamen Gewohnheiten zu beugen, die die Menschheit im Allgemeinen so destruktiv und stark macht, wenn sie Widerspruchsfreiheit mit Wahrheit verwechseln wollen. Wo die Grenzen des “ICHS” aufhören, das hängt doch grundsätzlich von der Größe der Einflusssphäre des Einzelnen in der Welt ab, und die nimmt für die meisten Menschen ständig zu - und irgendwann, ab einem bestimmten Punkt wieder ab. Was mit der Informationsstreuung der Medien und dem Gebrauch des Internets zusammenhängt. Auch das ist unbestreitbar.

               Die Globalisierung fördert die Vernetzung und die Beweglichkeit. Durch die Reiselust gesteigert wird ein neues Verständnis für andere Kulturen und fremdartige Probleme freigesetzt. Damit sind auch Widerspruchsfreiheit und Wahrheit getrennt worden und längst beschneidet unsere Sprache uns nicht mehr in unseren Denkprozessen. So wird auch Individualität immer häufiger mit Kreativität, als mit Exzentrik verglichen und durch das Zusammenwachsen der Menschheit, erhöht sich die Gefahr, von mancherlei unbekannten Erkrankungen befallen zu werden. Wie von selbst wächst dabei die Notwendigkeit fähiger Mediziner, die das Verständnis der unterschiedlichen Erkenntnisse verbinden. Das bisherige Bündnis, welches schulmedizinische Ausbildung, Gesundheitswesen, Krankenkassen und Politik eingegangen waren, um den guten Ärzten besonders das Vorbeugen, aber auch das Heilen so schwer wie nur möglich zu machen, hebt sich langsam auf und wird ersetzt von Alternativen und komplementären Medizinformen. Auch wenn das gegenwärtig noch auf langen Wegen wandelt,  uns doch noch irgendwie unwahrscheinlich erscheint. So wird verständlich, dass meine offenkundige Wahrheitsverbreitung auch nicht frei von Widerspruch sein kann.

               Ein nun schon jahrelanges Leitmotiv meiner Frau und mir heißt schlicht und einfach “Einspruch”! Darüber hatten wir sogar schon einmal einen öffentlichen Auftritt bei Ulrich Meier unter „Einspruch". Das war im Fernsehen und daran halten wir uns getreu unseres Mottos, dass wir nicht einfach alles schlucken und hinnehmen, was uns die gesellschaftlichen Zwänge auferlegen wollen. Wir sind kritisch und deshalb sehr unbeliebt. Aber es ist auch ein Antrieb für unsere gesundheitliche Perspektive, die von der klassischen Hochschulmedizin nicht klar diagnostiziert werden kann. Gewiss sind wir nicht die einzigsten Patienten, die mit der herkömmlichen Schulmedizin ihre latenten Schwierigkeiten haben. Aber immer wieder hinterfragen wir grundsätzliche Verordnungen. Gerade aber auch dieses Verhalten hatte in meiner Jugend schon zu der Darstellung meiner “Kriminalisierung” geführt und so bin ich aus dieser Misere hinausgewachsen, in eine angebliche Krankheit, die nun AIDS-Vollbild genannt wird. Insgesamt im kompletten Zusammenhang gesehen ist auch dies nur ein unvermeidbarer Schritt in eine kämpferische Legalität, die mir heutzutage erlaubt, mich umfangreich mit dieser "Vorgabe" zu beschäftigen – was doch auch gut ist, denn wen sollte ich ansonsten ansprechen und erreichen.

               So gibt es kein notorisches Gejammer über die daraus erwachsenden Schwierigkeiten, sondern nur die Notwendigkeit, sich der Gegenwart zu stellen und bestimmte Dinge aufzudecken, die so wie sie genannt werden einfach nicht richtig sind. Denn nur auf diese Weise sind wir in uns selbst zu Hause. Wir akzeptieren mittlerweile die fehlende körperliche Kraft, da wir dadurch seelische und geistige Kraft hinzugewonnen haben. Gerade in Zeitepochen, die dem Wandel unterstellt sind, haben wir uns deshalb diese Aufgabe der Aufklärung auferlegt. So sind wir zwar eingeschränkt, aber noch lange nicht “be-schränkt”! Schranken setzt uns dabei nur das gesellschaftliche Verhalten der Mitmenschen, die dies in einer Körper- und vom Schönheitswahn besessenen Kulturbewusstseinsebene, so eben nicht verstehen. Unser Schöpferisches missachtend, uns auf "Grundsätzlichkeiten" reduziert, die einfach falsch sind. Dass dabei allein nur mit Leitslogans verfasste Gesetzmäßigkeiten aktuell sind, wird mit der Lebendigkeit von meiner Frau und mir bewiesen, dass das ebenfalls neu überdacht werden muss, bleibt dabei unsere höchst persönliche Aufgabe dies öffentlich zu verbreiten. Denn wir wehren uns nur gegen die leichtfertige Oberflächlichkeit, die mit der Bequemlichkeit des Leichtsinns auf unseren Schultern ausgetragen werden soll. Da ist es unumgänglich, dass wir uns wieder auf die Natur besinnen und all die Möglichkeiten ins Auge fassen, die uns unser Überleben gestatten und mehr Lebensqualität garantieren, wenn wir nicht die Zusammenhänge akzeptieren und übernehmen, die uns in die „Krankheit“ erst führten.

               Eine Verbindlichkeit, die uns die Naturschöpfung in die Hand gibt, ist die Wiederherstellung des Gefühls von heil und eins-SEIN mit dem Leben. Eine Ersatzleistung, die uns nur die natürlichen Verfahren der Erkenntnis versprechen können und mit dem Überleben, entgegen aller medizinischer Diagnosen dann zur Wahrheit wird. Da heißt unser Einspruch heutzutage “Naturalisierung” und damit ist die Zeit der “Denaturalisierung” ein abgeschlossenes Thema. Diese Obligation kann uns nicht genommen werden und aller Vorbehalt und die Beschränkung durch hochschulmedizinische Weisheiten, müssen wir nun mit unserer individuellen Lebendigkeit unter Beweis stellen. Es ist eine Einbürgerung in ein erkranktes System, das sich dessen nicht bewusst und daher auch als Ganzes bestritten werden kann und sogar muss. Selbstverständlich sind Rückfälle nicht ausgeschlossen, denn dann wären wir nicht lebendig und keine Menschen. Denn der Mensch ist Mensch, weil er denkt und glaubt und sich nicht beirren lässt.

               Die Epoche der systematischen Verseuchung mit und durch synthetische Stoffe und naturidentischen Drogen ist abgeschlossen und die Zukunft gehört der Aufmerksamkeit der Naturphänomene. Spiritualität gewinnt wieder an Tiefe und dies sind unbestreitbare Themen, die an Wichtigkeit und Interesse zunehmen. Eine holographische Allianz in einer bereits ausführlich beschriebenen androgynen Revolution ist auf breiter Ebene längst eingeläutet. Die Musik machen dafür machen wir und auch den Tanz dazu müssen wir selbst ausführen und bestimmen. Jede Art diesen Prozess zu begreifen ist eine Erweiterung des bewussten Seins und niemals abgeschlossen, sondern immer ein fortgreifender und –führender Entwicklungsprozess, der im Großen dann Evolution genannt wird. Dabei müssen alle Unregelmäßigkeiten besprochen werden, was dann den “Einspruch” notwendig werden lässt. Und gerade dies ist die Faszination des Lebens. Da ist dann doch Widerspruchslosigkeit als Wahrheit zu bezeichnen, nur noch ein sehr schlechter Zynismus.

               Die Illusion einer “kranken” Masse der vorgeblich gesunden Mehrheit der Menschheit, kann nur aufgedeckt werden, wenn sich die als unheilbar und chronisch “Kranken” in das allgemeine Bewusstsein erheben und sich mit den Auswirkungen offenbaren. Denn allein das Leben geht stets einher mit körperlichen Einbußen, die mehr oder weniger auch immer als Krankheit tituliert werden können. Dessen muss sich jeder Einzelne bewusst sein. Wie sich dabei dann die Zusammenhänge herauskristallisieren und in ihrer Einzelheit doch wiederum für das Ganze bestimmend stehen, sind die Dinge, die wir zu lernen haben. Eindimensionalität ist geradezu verpönt und spektakulär ist das nicht. Aber es betrifft das Spektrum der Betrachtung und fokussiert einen Punkt über die richtige Betrachtungslinse.

               Es ist Unfähigkeit, wenn behauptet wird, dass allein die Hochschulmedizin ihre Existenzfähigkeit beweist, wenn immer mehr Menschen schwer erkranken. Die Harmonie des Zusammenspiels verschiedener Erkenntnisse ist erst die Einheit des Ganzen. Auch das durfte ich von meiner Frau und ihrer Kräuterkunde lernen. Von der Aloe bis hin zur Eigenurintherapie gibt es da nichts “Ausschließliches” sondern nur das Zusammenwirken von unzähligen Erfahrungen. Und die Beweise dafür liefert mir ständig und täglich das Leben. Wie es allerdings ausgeht, das werde ich zwar mitbestimmen, aber nicht ausschließlich beeinflussen können. So konnte ich beobachten, während ich mich um Garten und Pflanzen kümmerte, dass sich ein Mittelfußnagel vom rechten Fuß am Mittelzeh plötzlich auflöste und durch nicht erkennbare Ursache ablöste. Über die Fußreflexzonenmassage und deren Fußreflexpunkte wurde mir dann jedoch deutlich, dass dort der Reflexpunkt für die Augen liegt. Damit war mir auch in diesem Punkt klargemacht, dass die Zusammenhänge durchaus miteinander zu verbinden sind.

               Anderseits hatte ich seit der Einnahme durch die HIV-Medikamente, an der rechten Hand eine sehr ungewöhnliche Hautveränderung, die vom Krankenhausarzt mit einer kortisonhaltigen Salbe behandelt werden sollte. Dagegen wehrte ich mich und ließ, dass Problem als solches erst einmal auf sich beruhen. Aber die Hautirritation wurde immer offenkundiger und auch dermaßen unansehnlich, sodass ich unbedingt etwas dagegen tun musste. Da unser Garten voll mit wildwachsender Aloe ist, bot es sich doch endlich einmal an, auch für mich persönlich die vielfältige Heilkraft zu nutzen. Also ließ ich mir von meiner Frau und Kräuter-Fee die Aloe zum Auftragen geben und versah die Hautstellen, die wie bei einer allergischen Reaktion (in dem Fall durch die Belastung von den Medikamenten über die Leber) Bläschen bildeten, mit dem Aloe-Geel. Es dauerte nur einige Tage und die Unansehnlichkeit der Hautflecken wurden sehr deutlich besser. Schon nach wenigen Tagen und unregelmäßiger Anwendung trat eine absolut ersichtliche Verbesserung ein, die mit herkömmlichen Verschreibungen der schulmedizinischen Präparate nicht zu beobachten war.

               Nun wollte ich über das klinische Wörterbuch mein Wissen mit dem Erfahrenen erweitern und schaute in den Pschyrembel. Auch eine so genannte “Rote Liste” der gängigen Medikamente stand mir zur Einsicht zur Verfügung. Aber großer Irrtum, auch unter Acemannan konnte ich schulmedizinisch nichts Aufschlussreiches finden. Dafür fand ich aber beim Stöbern der einschlägigen Literatur, dass zwischen dem Monozyten – Makrophagen – System eine enge Verbindung zwischen der Leishmania und dem CMV (Zytomegalie-Virus) besteht. Damit tauchten dann neuerlich Missverständnisse, jedenfalls aus meiner ungeschulten Perspektive, auf und ich war kein Deut schlauer. Warum konnten mir die einzelnen Ärzte keine Auskünfte geben und hatten selbst so eine ungenügende Einstellung?

               Es wäre nun aber vermessen von mir, wenn ich den aufschlussreichen Betrachtungen nun eine laienhafte Erklärung von mir folgen lassen würde. Denn auch wenn nun, ob über die Leishmania, den CMV, den Grauen Star, meine Anämie sowohl mein Wasting-Syndrom auch noch ausführlicher zu berichten wäre, möchte ich dies doch den zukünftigen erneuerten Fakultäten der fachmedizinischen Studien überlassen, womit ich durch meine bisherigen Zeilen schon genügend Anlass gegeben habe. Jedoch wenn ich als Laie, mit meinen Ausführungen und Überlegungen, auch nur einem einzigen aufrichtigen Mediziner damit erreiche, dann habe ich mehr erreicht als ich mir je vorstellen konnte. Denn vielmehr steht mir bei meiner “so umfangreichen Schulausbildung” ja auch gar nicht zu. Die Notwendigkeit der weiteren Forschung ist ganz offenkundig und gewiss ein Sektor, der in den nächsten Jahrzehnten vorrangige Sachbearbeitung verlangt. Denn immer mehr Krankheitsfälle bei einem angeblich immer besseren Gesundheitssystem sind nicht mehr tragbar und führen wie von selbst zu neuen und komplementären, verbindenden Erkenntnissen.

               Aber solange dem Missbrauch der Pharmaindustrie Tür und Tor geöffnet wird und mit gesetzlichen Grundlagen, Naturprodukte verboten werden können, solange wird sich an der gegenwärtigen Situation nichts zum Positiven und zum Vorteil für die Menschen ändern. Da verstärkt sich nur mein Zweifel an diesem Gesellschaftssystem, wenn ich dann auf Folgendes stoße. Um einem etwaigen Missbrauch vorzubeugen, wird der Gebrauch von Marihuanapflanzen, Sennesblättern, Sennesfrüchten, Faulbaumrinde, Rhabarberwuzeln und Aloe-Extrakten nach dem deutschen BfArM-Gesetz (Bundesamt für Arzneimittel und Medikament) geregelt (sie sind also demnach verboten). Das war nun jedenfalls meine umfassende Information aus medizinischer Fachliteratur, die in ihrer Naturfeindlichkeit nicht besser zum Ausdruck kommen kann. In den nächsten Jahren wird auch die Kava Kava Wurzel unter BtmG (Betäubungsmittel Gesetz) geführt, nur weil verantwortungsloser Missbrauch von voreiligen Missionaren, statt des auf den Südseeinseln beheimatetes Kava Kava, nach heidnischem Brauch gegen den Alkoholwahn eingetauscht haben. Pflanzen, Natur und Menschlichkeit von wissenden Schamanen zu verbieten, ist in meinen Augen ein besonders schweres Verbrechen. Da wären höchstens die Menschen und Industriezweige, die den Missbrauch damit treiben, zu verurteilen, aber Pflanzen und Tiere zu verbieten, ist eine absolute “Kopfschüssigkeit” mit pervertierter Verachtung jedem Leben gegenüber!

Da erübrigt sich doch nun wohl aber langsam jeder weitere Kommentar, denn wer bis hier gelesen hat und immer noch nicht die Zusammenhänge unserer durch immer mehr Gesetze geregelten völlig "kranken"  Gesellschaft erkennt, der ist so engstirnig in dieses abgesicherte, verlogene Staatssystem der Bürokraten verstrickt, sodass die Illusion von Menschlichkeit und Naturbewusstsein, dann auch zu einem festen Bestandteil für alle weitere Oberflächlichkeit dient. Da wir täglich die Auswirkungen dieser ursächlichen Gesetzmäßigkeiten am eigenen Dasein zu spüren bekommen, wäre es auch keine wirkliche Hilfe, noch mehr Diskrepanzen und irregeleiteten Wahrheiten aufzuzeichnen, die mich persönlich nämlich ebenfalls nur noch mehr schwächen. Mir also nicht helfen können und mein Leben somit garantiert nicht verlängern, sowie die äußeren Umstände nicht verändern. Da weiß ich dann auch, wie wahrheitswidrig das von Kritikern/INNEN aufgenommen werden kann. Obwohl hinlänglich bekannt ist, wie dubios das alles ist.

Von Zeit zu Zeit bringen dann noch renommierte Sendeanstalten oder Illustrierte den Warnhinweis, ”Achtung – die Grüne Gefahr”, “Tod aus der Natur” oder Ähnliches, wobei sie ohne Sinn und verantwortlicher Verhältnismäßigkeit auf die irrwitzigsten Dinge hinweisen. Wie z. B. die; wenn unbedachte Mütter Essenzen oder Öle aus Naturauszügen von Pflanzen, ihren Babys auf Schleimhäute, Augen oder wunde Haut pur auftragen und sich über allergische Reaktionen wundern. So viel Dummheit lässt sich dann geistig gar nicht erfassen oder verarbeiten und ich möchte nicht wissen, wie viel für solcherlei Berichte von der Pharmaindustrie bezahlt wird, damit eben nicht auf die preiswerte Natur umgestiegen, die naive Bevölkerung in Angst und Schrecken vor allem Natürlichen mit deren Dingen bleibt. Auch die neuerlichen Verordnungen und Gesetze gegen Hundehalter sind wohl nichts anderes als eine Bankrotterklärung der Zivilisation. Die ja bekanntlich längst verlernt hat mit sich selbst, sowie mit Pflanzen und Tieren vernünftig umzugehen. Dafür vermehren sich die Ratten in den Großstadt- und Ballungsgebieten zur penetranten Plage und aller Wildwuchs und natürliches Leben ist verbannt. Für Städte mit Millionen Einwohnerzahlen verständlich, aber für die Landbevölkerung die allgemeinen Gesetze und Vorordnungen im übrigen Lande, eine verwerfliche, nicht zu akzeptierende staatliche Gewaltanwendung, gegen die sich gewehrt werden muss.

               Da sind mir Gewalt und Politik zutiefst zuwider und ich verabscheue solcherlei Systeme, die sich dadurch künstlich erhalten wollen. Da werden in wenigen Jahrzehnten wohl alle Bäume, Sträucher und Pflanzen, auch aus Kleingartenkolonien per Gesetz verboten sein, da sich ja ansonsten unbeholfene Wesen an den Dornen der Rosen verletzen könnten. Oder ein Kind mit einer Brennnessel in Kontakt kommen kann. Wie schrecklich doch solcherlei Gefahren sind, dazu haben nur “geisteskranke” Bürokraten einen Zugang und der Rest der Bürger hat zu schweigen und hinzunehmen! Wenn alle Verantwortlichen so weitermachen, dann haben wir schon bald mit einer Verarmung zu rechnen, die unvorstellbar die Menschheit degeneriert und Mutationen entstehen lässt, von denen wir uns in den kühnsten Träumen heute noch gar keine Vorstellung machen. Und wie schon jetzt teilweise gepriesen, soll das dann Leben sein! Armes Dasein!  

Als ob wir nicht schon genug Arten täglich zerstören würden und was für Rechte haben diese Arten? Zum Beispiel die Leguane auf den Gallappagos-Inseln? Millionen von Jahren haben diese Echsen der Urzeit überlebt und sind nun in wenigen Jahren wohl doch scheinbar ausgelöscht. Aber die Evolutionsgeschichte macht sich auch dort gerade dabei, diese Echsen genetisch zu verändern. Denn bei wissenschaftlichen Studien haben Biologen nun festgestellt, dass diese Riesenechsenart sich gerade in Statur, Größe, Konstruktion und Gewohnheiten umgestaltet und die einzelnen Exemplare, wurden auf Grund der Beobachtungen nun deutlich kleiner. Dabei verändern sich selbst die Fressgewohnheiten, denn ihre Tauchgänge werden sichtbar ausgedehnter.

               Alles Dinge, über die ich gar nicht nachdenken darf, wenn ich für meine Frau und mich noch einmal heil werden und noch längere Zeit am Leben bleiben will. Und wie soll ich mich mit diesen Gewalt verherrlichenden Regimen versöhnen? Das kann ich doch nur, wenn z. B. in Australien die Aborigines und in Amerika die Indianer das absolute Sagen in der Regierung hätten, mal ganz abgesehen von Israel und den Palästinensern. Das hat doch alles absolut nichts mit Demokratie, Freiheit, Einigkeit und Brüderlichkeit zu tun und dient doch nur einer Verblendung! Ich muss aber auch zu dieser Demokratie schweigen, die unter diesen Umständen ein Hohn ist, da dann grundsätzlich nur über Volksentscheide abgestimmt werden bräuchte. Aber das sind wohl “Freak-Ansichten” die keinerlei Bedeutung haben und einem erkranktem "HIV/AIDS-Vollbild-Gehirn" entspringen. Dabei führten viele Regierungsregulierenden Überlegungen schon längst dahin, dass solcherlei “Kranker” auch mundtot gemacht werden sollten. Also habe ich doch gleichzeitig auch wirklich unendliches Glück, das ich meine Meinung noch so frei äußern darf und noch nicht nebenher schnell einmal vergiftet wurde, sondern nur langsam nach und nach mit dem Schlucken meiner Medikamente sterben darf. Was beschwere ich mich also und mich hat mein fehlender Gesundheitszustand wahrhaftig demütig gemacht. Deshalb werde ich auch weiterhin für alle unterdrückten und gepeinigten Kreaturen und Geschöpfe beten. Mein  O M   A   T O N ...

               Denn es sind diese Ängste mit dem Wissen um die Wahrheiten, die eigentlichen Realitäten also, denen wir Menschen durch eine Hand voll an Regierenden hilflos ausgeliefert sind, und denen die Machtinteressen unterstehen und damit meine, den anderen, weitaus größeren Teil der Menschheit unterjochen und ausbeuten dürfen. Auch darin liegen die Ursachen eines schlechten Blutbildes, wenn untersagt ist, dass sich gegen die Ungerechtigkeit der Starken nicht gewehrt werden darf und derjenige dabei dann als “Blödbacke” hingestellt, sich in der Angst verkapselt und latent ein Ventil sucht, dann heißt das meist, eine schwere Krankheit austragen zu müssen. Ansonsten wären es ja genetische Defekte. Oder eine natürliche Mutation der Evolutionsgeschichte? Denn Bakterien und Viren können sich nur entwickeln, wenn der “Nährboden” für sie bereitet wurde. Da können mit der Panikmache um angeblich AIDS und HIV die letzten menschlichen Kontakte gekappt und unterbrochen werden. Umso mehr ich mich in mein “Patientenbild” vertiefe, umso weniger möchte ich mit den leidtragenden Umständen konfrontiert sein. Bei so viel intellektueller Denkschwäche ist das alles keine moderne Gesellschaft mehr, sondern nur ein Irrenhaus. Dabei ist der Faktor Mensch nur noch eine biologische Gefahr, solange er sich nicht wirtschaftlich rechnen lässt. So wird es uns in den Hochschulen gelehrt.

               Da ist dann auch meine vorgebliche Diagnose, keine Krankheit von oder durch mich selbst, sondern nur das nach Außen getragene, und manifestierte Bild (Blutbild) einer katastrophalen Gesellschaftsstruktur, die absolut marode, die Wahnwitzigkeit von morbiden Gewohnheiten als rechtmäßige Gesellschaftsform erklärt. Das nennt sich dann zivilisiertes Gesellschaftssystem. Bei all den Jahren in Gefängnismauern, ohne Hose, ohne Hemd, ohne Geld, ohne Arbeit und ohne Wohnung als ”resozialisiert” erklärt zu werden, musste ich dann zusätzlich noch mehr als 3 Jahre politische Haft auf mich nehmen, damit ich Makel und Stigma einer Gesellschaft los wurde, mit der ich eigentlich gar nichts zu schaffen gedachte. Wenn das nicht jeden sensiblen Geist im Körper, also demnach über die Seele krank werden lässt, dann ist das doch irgendwie kein Mensch. Oder doch? Denn solcherlei Demütigungen, Erniedrigungen und Verängstigungen können wohl schlechthin nicht als “Normalität” bezeichnet werden.

               Nun hätte ich ein “Literaturheld” werden können, wenn ich mich mit meiner angeblichen Kriminalität gerühmt und dick aufgetragen, keinerlei Kritik an den Verhältnissen zugelassen, vom Sockel des Banditen und nicht des so erbärmlich "AIDS-Vollbild-Patienten" berichtet hätte. So sehen das auch verschiedene alte Bekannte von mir. Aber ich selbst hätte mich bei so viel Verlogenheit, mich nicht aufrecht Wohlfühlen können und wäre an der Wahrheit vorbei, noch tiefer in dies aufgegebene Elend gerutscht. Das ist aber nicht Sinn und Zweck eines Lernprozesses, oder einer Erkenntnis, sondern nur der Beweis für permanente Dämlichkeit, auf das, was vielleicht nicht richtig im Leben gelaufen ist, dann auch noch “stolz” zu sein. Denn mir dreht sich der Magen, wenn ich stolz auf Nationalität oder Verbrechen sein sollte. Da kann ich mich nicht hineinversetzen – denn mein Verhalten war jeweils nur eine Notwendigkeit zum Überleben.

               In unserer Zeit haben es die absolut egoistischsten Mediziner völlig richtig erkannt, dass sie sich nämlich nur noch auf plastische Chirurgie konzentrieren und ihre Fähigkeiten auf die “Oberflächen-Behandlung” ausrichten. Denn von der Ursache aller Auswirkungen gesehen können sie heutzutage sowieso nicht mehr viele medizinische Eingriffe zum wahren Heilen vollbringen. Ihr Medizinvollzug der ästhetisch, aufbauenden Korrektur am Körper reicht völlig aus, da sie ansonsten die gesamte Gesellschaft behandeln müssten. So beschränkt sich ihre Arbeit auf die “Kranken”, die wenigstens äußerlich, also optisch gesund wirken wollen. Ambulant und stationär wird dann ausgebessert, was in Geist und Seele nicht vorhanden ist. Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstverantwortlichkeit und solche Dinge werden schließlich von Staatsseiten geregelt. Dafür gibt es ja Gesetze! Wobei selbst die wenigen plastisch, chirurgischen Operationen, die wirklich Sinn haben, meist nur ein genetischer Ausdruck von gesellschaftlichen Fehlfunktionen über Jahrhunderte ist. Das sind Tatsachen, die ich nicht weiter ausschmücken muss, da sie im Kontext der Kulturgeschichte nachzulesen sind. Wir müssen nur lernen die Weltgeschichte auch wirklich richtig zu interpretieren und uns nicht von Begriffen der unterschiedlichsten Art ablenken lassen. Denn aus welchem Milieu stammen Konterrevolutionäre, Rebellen und Freiheitskämpfer wirklich?

               Es führt aber zu weit, die/den Leser/IN mit diesen wahrhaftigen Begebenheiten abzulenken, auch wenn die Ursachen für unsere heutigen Zivilisationskrankheiten dort begraben liegen, wo sich die Politik über den Menschen erhebt. Denn glücklicherweise leben wir gegenwärtig in einer Epoche, die verpflichtet ist diese Dinge wieder ein wenig ins rechte Licht zu rücken und mit zahlreichen guten, bewussten und umweltfreundlichen Absichten aufzuarbeiten. Eine beträchtliche Zahl an Organisationen, die sich heutzutage den Schutz des Lebens allgemein auf die Fahnen schreibt und zur Aufgabe macht, wird langsam auch auf politischer Ebene  schlau  und lässt durchblicken, was das alles für eine Farce gewesen ist. Nun wird für die vollendete Tatsache (Fait accompli) Fairness verlangt und somit gibt es nichts vorzuwerfen und auch nichts abzurechnen. Den Ersatz für verloren gegangene Teile eines Lebewesens, den gibt es bereits und eine absolute Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes ist dabei gewiss nicht erstrebenswert. Denn unter den Bedingungen von uneingeschränkter Natur, könnten wir Menschen heutzutage sowieso nicht mehr existieren. Das wäre ein Sauerstoffschock, den bestimmt niemand überlebt.

               Alle diese Tatsachen und die damit verbundenen Antworten, die ich mir, oder wir uns, schon selbst gegeben haben, sind keineswegs ein Grund, auf Menschen und Ärzte zu schimpfen, geschweige denn, die Hochschulmedizin in Bausch und Bogen anzuklagen. Denn es beruht alles auf einem einzigen gemeinsamen Faktor; nämlich, auf unser aller Unwissenheit und Unmündigkeit. So wird mit der fiktiven Perspektive des Sauerstoffschocks meine Gedankenwelt auch wieder auf den wesentlichen Punkt der Gesundheit gelenkt. Musik und Rhythmus sind der Große Geist allen Lebens, was sich in allen Kulturen und ganz besonders bei Heilmeditationen und schamanistischen Ritualen zeigt. Die Atmung ist ein rhythmisches Geschehen.

               Niemals zuvor in unserer Geschichte benötigte der Mensch so viel Sauerstoff um gesund durch-zu-atmen wie gerade heutzutage. Wie oft müssen wir uns in unserem Leben wirklich “Luft machen”? Wie oft schnürt uns dabei die Angst fast den Atem ab? Auf den Körper bezogen, ist das zentrale Geschehen der Atmung ein Austauschprozess. Dabei wird durch die Einatmung, der in der Luft enthaltene Sauerstoff, den roten Blutkörperchen zugeführt, beim Ausatmen geben wir das Kohlendioxid wieder ab. Atmung umfasst die Polarität von Aufnahme und Abgabe, von Nehmen und Geben und Göthe formulierte:

      

“Im Atemholen sind zweierlei Gnaden,

die Luft einziehen, sich ihrer entladen,

jenes bedrängt, dieses erfrischt, so

wunderbar ist das Leben gemischt.”

 

               Alle alten Sprachen verwenden für Atem dasselbe Wort wie für Seele und Geist. Im Lateinischen heißt spirare - atmen und spiritus - Geist. Wortstämme die zusammengehören und ein Wortstamm, den wir bis heute in unserer Inspiration wiederfinden, was ja wörtlich Einhauchen meint und mit Einatmen und Hineinnehmen untrennbar verbunden ist. Im Griechischen heißt Psyche sowohl Hauch als auch Seele. Im Indischen finden wir das Wort Atman, dem wir die Verwandtschaft zum Deutschen atmen unschwer anhören. Da wird ein Mensch, der die Vollendung erreicht hat, ein Mahatma, was wörtlich sowohl große Seele als auch großer Atem bedeutet. Ferner erfahren wir aus der indischen Lehre auch, dass der Atem der Träger der eigentlichen Lebenskraft ist, die der Inder “Prana” nennt. In der biblischen Schöpfungsgeschichte wird uns erzählt, dass "Gott" dem geformten Erdenkloß seinen "göttlichen" Odem einhauchte und so den Menschen zu einem “lebendigen” Seelenwesen machte.

 

               So wird uns ein sehr schönes Bild aufgezeigt, wie dem materiellen Körper erst mit dem Formaspekt etwas  eingehaucht wird, was nicht direkt aus der Schöpfung stammt und daraus erweiternd, der "göttliche Odem" genannt ist. Erst dieser winzige kleine Hauch macht den Menschen zu einem lebendig, beseelten Wesen und somit sind wir mit dieser Erkenntnis dem Geheimnis Atem näher gekommen. Dabei lässt sich weiter ausführen, dass der Atem nicht in uns, sondern wir im Atem sind.

               Der Atem sorgt dafür, dass die metaphysische Verbindung nicht abreißt und das dann im wörtlichen Sinne, sind wir durch den Atem mit dem was hinter der Natur liegt verbunden und das, dann weit über das abgegrenzte Sein hinaus. Der Atem ist die Nabelschnur, durch die das Leben zu uns fließt. Der Atem symbolisiert also mehr als nur Leben und das bedeutet ferner, dass der Atem uns davor bewahrt, dass der Mensch sich ganz abschließt, sich ganz verschließt und die ICH-Grenze undurchdringlich macht. So gerne der Mensch sich auch immer wieder in sein Ego abkapselt, die Atmung zwingt ihn, die Verbindung zur Umwelt und zum Nicht-ICH aufrechtzuerhalten. Dann machen wir uns bewusst, dass wir die gleiche Luft einatmen, die auch unser Feind ein- und ausatmet. Es ist die gleiche Luft, die Tier und Pflanzen atmen und der Atem verbindet uns alle miteinander, ob wir es wollen oder nicht.

               Aber schon sind wir dann auch bei Thema Freiheit und Einengung und wenn mir durch besondere Umstände keine Möglichkeit zum freien Luftholen gegeben scheint, weil die Verhältnisse des Umfeldes mich in meinem Geist beschneiden und verbiegen, dann ist mit jedem Atemzug eine Störung mit der Außenwelt gegeben. Außerdem kenne ich es von der Haft und den daraus folgenden Entlassungen, dass andererseits auch die Freiheit einem die Luft buchstäblich abschneiden kann. Ähnlich, wie bei Asthmatikern, die schwer Luft bekommen durch verborgene und verkapselte Ängste, so zeigte sich auch bei mir nach Inhaftierungen, häufig eine gewisse Angst, den ersten eigenen Schritt in die Freiheit und die Selbstständigkeit zu vollziehen. Die Freiheit wirkte dann “atemberaubend” und das ist dann ungewohnt und angstauslösend. Oder in anderen Situationen kennen wir das, wenn wir irgendwo aus einer anstrengenden Debatte, Sitzung oder Tagung kommen und das Erste was wir tun, ist, tief Luft holen. Denn endlich können wir wieder frei atmen und wenn wir tief durchatmen – dann atmen wir auch auf!

               Wenn wir zusammenfassen, dann symbolisiert die Atmung primär folgende Themenbereiche: Rhythmus – im Sinne des SOWOHL ALS AUCH – Spannung, Entspannung – Nehmen, Geben – Kontakt, Abwehr – Freiheit, Beengung – und das sind wissenschaftliche Erkenntnisse und keine von mir frei erfundenen Dinge. Siehe auch meine Beschreibung dazu über meine Eindrücke Berlin – Ibiza und wie ich beides empfand. Auch da hatte ich über das “Luftbekommen” und “Ersticken” berichtet. Dieser psychosomatische Faktor belastet mein persönliches Leben unbewusst - seit rund vier Jahrzehnten und bewusst seit knapp 30 Jahren. Denn solange bin ich mir der Zusammenhänge soweit im Klaren, die in unserer Gesellschaft einfach latent und prekär auffallen. Mein politisches Interesse und auch meine geringfügige politische Aktivität bei den Haschrebellen (der Vorgruppierung der späteren Roten Armee Fraktion), öffneten mir die Augen, sodass sie sich zu meinem eigenen Wohl verschließen mussten, um mich nicht an umstürzlerischen Maßnahmen notwendiger politischer Überlegungen, mich vielleicht dann für eine noch dubiosere übergeordnete Sache, anzuschließen. Denn dieselben Betrachtungen wurden damals auch noch teilweise von der Staatssicherheit des DDR-Regimes gelenkt und maßgeblich mitbeeinflusst.

               Aber in diesem Regime lag auch aller Ursprung meiner berechtigten Skepsis, obwohl meine Interessen sozialistischer und anarchistischer Struktur waren. Zum einen hatte ich mich über die vielen Revoluzzer informiert und ferner, auch in einem sozialistischen Land eine Haftzeit wegen Fluchthilfe verbüßen müssen. Zum anderen wusste ich über das Infiltrieren der DDR mit der Betäubungsmittelverbreitung der ehemaligen dortigen Behörden, zur Unterminierung Westdeutschlands, ausreichend bescheid und so war mir ferner auf Grund meiner Herkunft mit minimalem Zigeunerblutanteil, sowie dem jüdischen Freundeskreis meiner Großmutter her bekannt, dass in der ehemaligen DDR noch mehr als in der BRD, die alten Nazikader, unter neuen Namen, gleiches Unrecht taten. Natürlich bin ich in diesem Sinne vorbelastet, wenn ich also zu Recht absolut keiner Behörde und keinem Menschen trauen kann. Mein Misstrauen, welches in Hass durch persönliche Erfahrungen umschlug, ist schließlich auch hinreichend erzählt. Aber zum besseren Verständnis muss ich es doch immer wieder kurz anführen, da mir selbst im weitläufigen Bekanntenkreis, des Öfteren Querulantentum nachgesagt wird. Jedoch wie von mir immer wieder betont, sind die eigenen Erfahrungen auf dem Weg zur Erkenntnis, die begründete Thematisierung für meine Äußerungen. Wie dann natürlich auch z. B.: Medikamente verbraucht, Patient an den Symptomen geheilt – aber tot! Gut! Mehr wird offiziell nicht überlegt und alles andere darüber hinaus, wird dann bei den Mitmenschen als überflüssig und nörgelnd empfunden.

               Ich möchte auch ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich kein Hellseher bin, mir aber mein logischer Menschenverstand, einhergehend mit meiner Entwicklung und den daraus verbundenen Visionen, mir doch schon immer sehr früh und rechtzeitig, die Folgen von Ursachen bei deren Auswirkungen verständlich machten. Da bin ich absolut kein Querulant oder Nörgler, wenn ich von jeher behauptete, dass kein Fremder und schon gar keine Behörde irgendein Interesse hat dem Einzelnen zu helfen. Deshalb produziert die Pharmazie auch Medikamente, die statt gesund, immer häufiger auch krank machen sollen. So vertrat ich schon von jeher die Ansicht, dass die Dental-Studios ihre Zahncreme nicht zum Zähne schützten produzieren, sondern, um sie ausfallen zu lassen, damit die Prothesen verkauft werden können und auch in der so besonders bevorzugten Beauty-Care-Branche, hat keiner wahrhaftiges Interesse Präparate anzubieten, die das halten, was sie auf ihren Etiketten versprechen. Denn dann wäre es vorbei, noch “Schönheit” verkaufen zu können - da werden die Poren mit 97% Silicon verschmiert und sollen die Haut dann jünger und glatter erscheinen lassen. Haha - denn es wird dabei verschwiegen, dass mit dieser "Lackierung" niemals mehr auf die Siliconcreme zu verzichten geht. Eine Abhängigkeit ist damit geschaffen. Die Nahrungsindustrie arbeitet mit der Chemie- und Farbindustrie zusammen usw., usw. Ursache und Wirkung sind dann auch logisch zu verstehen und was ich damit zum Ausdruck bringen will, ist die Vernetzung mit der Politik, die dem Ganzen dann den Mantel der Legalität durch Gesetzgebung gibt. Die Lakaien dieser mafiösen Struktur sind dann die niederen Beamten, die in ihren Behörden die Schikanen dafür ausarbeiten, um diese pervertierten Verordnungen ausgeführt zu sehen. Die Überheblichkeit dieser Staatsdiener, die nicht mehr sind als nur Dienstpersonal, vertreten dann mit ihrer persönlichen Arroganz, die Rechtmäßigkeit von menschenfeindlichen Interessen des Kapitals.

               Zwar sind die Methoden sanfter und versteckter geworden, die Ausführungen der Gewalt humaner und  undurchsichtiger, die verschiedenen Spielarten der Ausreden noch dubioser, aber die  Experimente stammen noch immer aus den gleichen Hirnen. Der gleiche Geist, der das dritte Reich unterstützte und die DDR erschuf, steht im geringen Umfang noch immer in unseren Lehrbüchern. Da war über Jahrzehnte jede Art von “Mord-aus-ÜBUNG” die gerechte Belohnung für Wissenschaftler der unterschiedlichsten Fakultäten, mit verschiedener Couleur, mit den obskursten Experimenten in angesehenen Instituten Voraussetzung. Das Robert-Koch-Institut war bei absolut jedem Tötungsdelikt des 3. Reichs involviert und die Laborversuche des Kaiser-Wilhem-Instituts (später Max-Planck), sind im weitläufigen praktischen Sinne noch heute in Betriebsausführung. Die Galionsfigur der medizinischen Verbrechen war Prof. Ferdinand Sauerbruch, der den KZ-Arzt Mengele finanzierte und übte. Ein Wolfgang Wirth war der Spezialist für Giftgasexperimente und erhielt später sogar das Bundesverdienstkreuz – wird aber auch in anderen Punkten beachtet. Eine anderweitig angesehene Doktorarbeit wurde 1946 abgeliefert, die sich mit dem Halswirbel beim Aufhängen am Flaschenzug befasste und den Verfasser eine angenehme Stellung an der Universitätsklinik Halle sicherte, die 1962 dann gegen die Anstellung als Luftwaffenarzt bei der Bundeswehr eingetauscht wurde. Auch das sind reale Tatsachen und nicht von mir erdachte Erfindungen – und sie füllen Bücher mittlerweile.

Solcherlei Wissen ließ mich als Jugendlicher groß werden und sollte das ungerechtfertigte Einsperren als Kind im Männerknast rechtfertigen. Und das sind nachdrücklich keine Hirngespinste von meinem traumatisierten Bewusstsein, es ist die Karriere der Deutsch-Deutschen-Einheit und ihrer Verbrecher. Nachzulesen im Fischer-Verlag, geschrieben von Ernst Klee, unter dem Titel, “Deutsche Medizin im 3. Reich – Karrieren nach 1945!” Aber auch für die, denen meine Geschichte insgesamt zu verbissen erscheint, denen möchte ich die Bücher der journalistischen Aufklärung vom Schriftsteller Wallraff empfehlen. Betrug und Energieabzug sind Komponenten, die wesentlich leichten Unterstützungen finden, als ethnologische Verbindungen von Natur- und Menschenfreundlichkeit.

               Mit diesem Wissen und derselben Luft zum Atmen “schwanger” zu gehen und darauf angewiesen zu sein, dass jeder Atemzug von den gleichen Menschen durchgeatmet wurde, die für die zahlreichen wahren Verbrechen verantwortlich sind, ist für ein sensibles Lebewesen buchstäblich erdrückend und grundsätzlich auch krank machend. Gleichzeitig zu wissen, dass das Stigma welches auf einem selber lastet, auch die Erfüllung von Aufgaben verlangen würde - denen ich mich niemals gewachsen und identisch fühlte, sind nicht allein ausschlaggebend für schwere Krankheiten. Aber in ihren einzelnen Punkten, zusammen mit einem falschen Lebensplan und vergifteten Ernährungsangeboten, letztendlich doch mit ausschlaggebend um chronisch zu erkranken und langfristigen Schaden daraus zu ziehen. Das kann der Körper mit dem Geist und der Seele nicht mehr vernünftig verbinden, weshalb ich nun auch endlich einmal dazu Stellung beziehen und schreiben muss.

               Das sind Stimmen die wahrgenommen und vorhanden, jedoch nicht von jedem Menschen verstanden werden. Eine Sensibilisierung des Verstandes durch den Körper mit dem Geist, der zum Doppelleben anregt. Eine Doppelbelastung die verängstigt und Angst bereitend, sich vertieft und zu Erkenntnissen führt, die wie von außen, über ein fremdes Sprachrohr sozusagen, in ein Dasein führt, welches belastet. Da lässt sich nur in der Natur noch atmen und alle Ehrlichkeit wird bei Tieren und Pflanzen gefunden. So sind es auch keine Probleme von normalen Menschen, sondern stets nur Erfahrungen von Einzelnen. Schamanen und Heilern, Hexen und los brujos, Hildegard von Bingen ebenso, wie Novalis und Rilke (und viele, viele andere mehr) haben solcherlei  “Eingebungen” gehabt und bewusste, sensible Menschen leiden auch heutzutage darunter, da diese Kapitel der Wahrheiten unbequem und von der allgemeinen Gesellschaft als ver-rückt, nicht anerkannt werden.

               Die Seelenverkrüppelung unserer Stadtneurotiker ist eigentlich ausreichend Beweis, die mit der Leibfeindlichkeit von Staat und Kirche geradezu über Jahrhunderte “gezüchtet” wurden. Denn betrachtet Mann/Frau die biblische Uraussage und nicht die daraus verbogene Kirchenvätermeinung, dann ist die Erlösung "Jesu Christi" als Geschenk zu sehen und kann nicht durch Sühne und Buße erarbeitet werden. Auch dies ist ein Krankheitsfaktor für viele Menschen. Wenn Spiritualität vorhanden ist, sie aber unter den Doktrinen von völlig verkrampften und verschrobenen Geistern gelehrt wird, ergeben sich Disharmonien. Ebenfalls verbunden mit einem Erbe aus dem 3. Reich und allen anderen Vorläufern der christlichen Raubzüge, die die Aufarbeitung und Aufklärung verlangen würden. Aber jeder Geistliche, der sich an ein solches Thema wagt, wird nach wie vor suspendiert und erhält Schweigegebot. Da hat sich in all den Jahrhunderten ebenfalls nichts verändert, auch wenn die Verlogenheit heutzutage soweit geht, dass alles unter den Tarnmantel des Ökonomischen Gottesdienstes zu stecken geht. Obwohl selbstverständlich auch dort ehrliche Absichten zu finden sein mögen, ist die Vergangenheit nun mal nicht ungeschehen zu machen. Vielleicht sollte ich Versöhnung üben, obwohl auch meine Vergangenheit mir immer wieder vorgehalten wird. Oder, gerade weil mir meine Vergangenheit immer wieder vorgehalten wird, müsste ich das Verständnis dafür haben, um es nicht selbst ebenso zu machen?

               Nun, das passt alles nicht, da die natürlichen Bedürfnisse des Menschen verletzt sind und nicht durch menschliche Satzungen verdrängt und unterdrückt werden dürfen, sondern nur  unter die Kontrolle der Seele gestellt werden können. Die Seele ist verletzt, der Geist hat sich daraus geformt und nun muss der Körper dies ertragen. Der Mensch ist die Manifestation der Schöpfung durch seinen Leib und dieser ist der Spiegel des Kosmos, wobei der Körper der Tempel des Heiligen Geistes ist. Ein Haus, in dem der Verstand nur einzelne Zimmer hat und nur durch die Harmonie des Ganzen verbunden, ein  “gesundes” Lebewesen darstellt. Dann erst lässt sich auch über die Natur, den Rhythmus, sowie die Architektur, ferner zu Musik und Tanz finden, die eine weitere Komponente der Verbundenheit über die heilenden Eigenschaften auf den Menschen, sich dieser Energien bewusst zu werden lohnt.

               So kann auch die Atmung zu einer aktiven Meditation werden und ist dabei dann Rhythmus, Tanz und Musik in einem, wenn wir uns zwischendurch die Zeit nehmen, darauf zu hören und zu achten. Es kann eine Reise werden, eine Entdeckungsreise ins eigene Paradies. Denn allein unser eigener Körper hat Schwingung und bevor wir die nicht entdecken, können wir auch nicht die heilende Schwingung zwischen Kosmos und Mutter Erde wahrnehmen. Wir kennen es bereits aus der Fülle in der Stille. Wo Einsamkeit auch Kontemplation heißt, sind wir im Kreis, wie beim Tanzen, nun schon wieder (wie beschrieben) beim 32. Kapitel angelangt. Ich selbst dagegen, kurz vor dem Rückflug nach Berlin, um meine Laser-Augen-OP wahrzunehmen.

               Unser Garten entwickelte sich von ganz allein und es musste nur für ausreichend Wasser gesorgt werden. Ich überprüfte noch einmal das Konto und fragte mich, warum mein Flugticket noch nicht abgebucht war. Naja, vielleicht wird dies erst nach erbrachter Leistung abgebucht. Also hatte ich nur noch wenige Tage zum tief-Durchatmen, bevor mir der Großstadtmief wieder Luft zum Atmen nahm und mich leer und ausgelaugt fühlen ließ. Allerdings benötigte ich noch die Rückflugbestätigung über die Fluggesellschaft. Dies konnte aber erst einen Tag vorher erledigt werden. So kam der Tag auch näher, an dem ich mir die telefonische Bestätigung einholte und meine Frau mich dann zum Flughafen begleitete. Das Einchecken war Routine und wir hatten genügend Zeit für ein Gespräch beim Cafétrinken. Dann wurden die Fluggäste aufgerufen und verschiedene Passagiere waren bereits durch die Zollkontrolle.

Auch ich stellte mich so ziemlich am Ende in die Reihe und war bereits auf dem Weg zur Gangway, als ich mit aller Dringlichkeit und sehr ernst meinen Namen ausgerufen hörte. Gerade wollte ich der Bordstewardess mein Flugticket reichen, direkt beim Einchecken also, wurde mein Name ausgerufen. Irritiert zeigte ich auf meinen Namen und fragte die Stewardess, wie ich mich verhalten sollte. Sie zuckte die Schultern und verwies mich an den Hauptschalter in der Eingangshalle des Flughafens. Aber wenn ich mich nun noch zum Schalter aufmachen sollte, wie war dann der Flug wahrzunehmen? Wie sollte ich nun noch meinen Sitzplatz einnehmen und pünktlich im Flugzeug sitzen? Es waren nur noch rund 5 Minuten Zeit und ich musste jetzt über das Flugfeld, durch zwei komplette Hallen, sowie die Treppen und den Zoll zurück, also wieder rückwärts hindurch. Lakonisch wurde mir durch das Schulterzucken und ein ablehnendes Kopfschütteln klargemacht, dass ich mich an den Schalter zu wenden hätte und nicht im Flieger Platznehmen dürfte. Oh, oh ... gesundheitlich fühlte ich mich absolut nicht zu Hochleistungen motiviert und die Anstrengung der Vorbereitungen machten mir sowieso schon reichlich zu schaffen. Aber was blieb mir übrig?

               Also, runter an den Schalter, wobei sich meine Frau wunderte, weshalb ich plötzlich wieder aus der Vorhalle und rückwärts von den Zollbeamten sozusagen, in der Haupthalle auftauchte. Ich wusste auch noch nicht warum, wieso, weshalb und musste wirklich alle Kraft zusammennehmen, um zügig und flott mich an den Fluglinienschalter zu bewegen. Da spielte die Dame vom Bodenpersonal am PC und ließ mich erst einmal stehen. Nun waren es vielleicht noch zwei bis drei Minuten, und offiziell hätte der Start erfolgen sollen. Oh, oh AIR-Berlin, was bist du nur für eine Fluggesellschaft! Ich war bedient bis über den Hals und bekam vor Anstrengung und Ärger fast keine Luft. Puhh – endlich war die Dame am Schalter bereit mich wahrzunehmen und grinste uns an. Ich nannte meinen Namen und wusste, dass der Flieger in wenigen Minuten starten sollte. Was nun? Was ist los? "Ihr Flugticket ist nicht bezahlt!“ -   "Wie ..." mir schien das alles wie ein schlechter Witz und ich fragte nun, was ich denn zu machen hätte “Bar bezahlen – weiter nichts!” Da kam wieder die monotone Stimme und ich fragte mich nur, warum die Menschheit heutzutage Bargeld in der Tasche mit sich herumschleppen sollte. Nach einem Blick in ihre Unterlagen wollte sie die Kreditkarte meiner Frau nämlich nicht akzeptieren. So verwies sie uns an den Bankautomaten in der Empfangshalle, der, wie sollte es in Spanien auch anders sein, natürlich nicht funktionierte. Wieder kam nur ein Schulterzucken und der Hinweis, dass mein Gepäck bereits ausgecheckt und auf dem Weg in die Haupthalle wäre.

Mir blieb restlos die Sprache weg. So viel Frechheit hatte ich noch nicht erlebt. Da stand ich nun mit meiner 100-%-tigen Schwerbehinderung, mich gerade erst etwas regenerierend, zwischen Leben und Tod, in einem fremden Land demzufolge! Denn die einzelnen Umstände waren doch insofern uninteressant, da mir mit der Verweigerung des Rückfluges, als normaler Tourist, nun aber wirklich erhebliche Kosten und erschwerte Umstände zugemutet wurden. Nur, weil die Fluggesellschaft aus einem mir nicht einwandfrei erklärbaren Grund den Flug verweigerte. Meine Frau setzte sich mit der Kontoführung der Bank in Verbindung und erfuhr, dass die letzten Wochen keine Zahlungsaufforderung erfolgte und auch keine Stornierung vorlag. Es wurde nachdrücklich bestätigt, dass keinerlei Zahlungsanfragen von AIR-Berlin zu ersehen sind - also kein Abbuchungsauftrag vorlag. Okay, und das nützte mir nun auch alles nichts mehr, denn der Termin in der Tagesklinik vom AVK, sowie der OP-Termin für die Augen, der mitunter eine dreimonatige Anmeldung verlangt, waren geplatzt. Schwere Atemnot, nahm mir jede Möglichkeit einen klaren Gedanken zu fassen. Ich benötigte ein neues Ticket und die Termine mussten geändert werden.

               Puuhhh ...  wie war das nur möglich! Mir wurde schwarz vor den Augen und mein Kreislauf versagte. So viel Aufregung und Ärger konnte ich in meinem Zustand absolut nicht verkraften oder gebrauchen! Ich war wie eingelullt - ohne denken zu können, fast wie besinnungslos.

Puuhhh – ich musste mich erst einmal setzen und versuchen tief durchzuatmen! Denn ich war echt völlig geschafft - absolut fertig und außer Atem! Meine Nerven lagen brach und ich zitterte wie Espenlaub. Auf Grund meines psychischen Zusammenbruchs, wusste auch meine Frau zunächst keinen anderen Rat, als unsere Freundin Conchy anzurufen! “Hilfe  -  Hilfe ...  was nur machen!” War der hilflose Schrei meiner Frau in den Hörer.

               Conchy kam sofort und sortierte erst einmal für uns unsere wilden Gedanken, mit der Hilflosigkeit und Wut auf diese Gesellschaft. Das war wirklich absolut unkorrekt und unzulässig. Was für eine “Verbrechergesellschaft” – und was für ein Service! Wir holten uns am Nachbarschalter der Condor ein neues Ticket, damit ich mit Nachdruck, meine Ärzte von einer neuerlichen Terminierung für eine OP motivieren konnte. Der Erfahrung zufolge, war die AIR-Berlin also auch nur so eine dubiose Billigfluglinie, wie sie im  osteuropäischen, asiatischen, sowie afrikanischen Raum für erhöhte Absturzrisikos sorgten und sich nun auch in Deutschland breit machen konnten. Profit um jeden Preis, egal bei was für einem Service. Das passte in mein Denkmuster! Wir wollen es gar nicht weiter ausführen.

               Dabei war ich wirklich hilflos ohne Hilfe und ich hätte in gar keiner Weise mehr ausschließlich und umfassend für mich selbst sorgen können. Mal gerade für zwei bis drei Stunden reichte die Kraft und die knappe Zeit war schnell vorbei, ohne all das zu erledigen und zu besorgen, was für einen Lebenserhalt und die Selbstversorgung notwendig sind. Ein großer Seegen waren da meine Frau und Conchy, die sich um mich kümmerten, einkaufen gingen und auch sonst allen Stress von mir fernhielten. Zwei Runden durch den Garten, die Pflanzen und Tiere mit Wasser und Futter versorgen, das war das höchste der Anstrengung. Ganz selten dann noch eine Mopedfahrt und die auch nur auf kurzen Strecken geradeaus, einen Café trinken und zurück, das war es dann auch schon. Ja, ich fühlte mich sonst ganz wohl, aber die altbekannte Kraft war verschwunden. Und zum Koffer und Taschen schleppen, achherje, dazu reichte diese "Restkraft" wirklich nicht und bei weitem war ich noch nicht wieder annähernd fit. Auch anderweitige Aufregungen im Allgemeinen, spürte ich direkt, wie sie Gift waren und Zusammenbruch der körperlichen Kraft bedeuteten. Meine Gedanken vermischten sich zu zornigen Geschichten der Rache und Vergeltung.

               Nach diesem Fiasko mit der ominösen Fluggesellschaft AIR-Berlin, übertrug sich meine schwer gezeichnete innere Verletzung der absoluten Hilflosigkeit, dann sogar auch noch auf unser altes Katzenmädchen Gina. Sie war an die 17 Jahre und wollte mich wohl etwas aufmuntern, sodass sie wie eine kleine junge Katze mir vor den Füßen herumtobte und dabei dann auf einmal, mit Schwäche- und Herzstillstand vor mir lag. Auch das noch - sie schien tot. Oh, was für ein Schrecken und ich nahm alle Kraft zusammen, legte meine Hand auf sie nieder und bemerkte, dass das Herz nicht mehr schlug, wobei ich ihr ganz sanft und leise ins Ohr schnurrte. Naja, es dauerte einen Moment, aber sie bekam wieder Luft, atmete und das kleine Herz schlug wieder - vorerst unregelmäßig. Es dauerte gewiss gute 20 Minuten, bis sie völlig benommen, nicht wissend, was da passiert war, dann wieder auf ihre eigenen Pfötchen fand und sich zunächst erst einmal putzen und pflegen musste. Unser Hund war so irritiert durch die unterschiedlichen Schwingungen, der teilweise selbst verbreiteten panischen Situation, dass das kleine Tier sich den ganzen Tag so klein wie nur irgendwie möglich machte und lieb, wie selten war. Die großen, fragenden Augen verstanden nun gar nichts, denn wenn ich ansonsten so angespannt und aggressiv war, dann handelte es sich doch zu meist um das kleine Hundemädchen, die irgendwo wieder Mist verzapft hatte. Aber das arme Tier war sich keiner Schuld bewusst und hatte ja auch nichts ausgefressen! Trotzdem versteckte sie sich.

               Inzwischen hatten wir in der Tagesklinik und bei meinem Augenarzt auch neuerliche Termine für die Blutkontrollen, Virusnachweis und die Laser-OP bei Dr. med. Pahlitsch Liezenburger/Kleiststraße in Berlin. Da mein Hausaugenarzt wohl ein Studienfreund des Dr. Pahlitsch war, musste ich auch keine drei- bis neunmonatige Wartefrist erdulden, sondern hatte den neuen Termin schon vierzehn Tage später. Also trotz allen Widrigkeiten hatte ich wieder einmal sehr viel Glück, dass das alles doch noch so klappte. Allerdings ging der Ärger mit meinen Augen, sowohl die Dreistigkeit der Fluggesellschaft noch mehr als 1 ½ Jahre weiter und dies Kartell der anrüchigen Zocker, “denn runter kommen die Flieger ja alle” (siehe: Die verschwiegenen Risiken des Flugverkehrs von Tim van Beveren, im Campus-Verlag), plünderten mir später dann sogar noch mein Sozialrentenkonto (wodurch den Zugang zum bargeldlosen Zahlungsverkehr einbüßte), was mich ebenfalls an einem geregelten Leben behinderte, da ohne Konto heutzutage fast gar nichts läuft. Ich glaube ich bin prädestiniert für solcherlei Ärger, denn meine tiefe Ablehnung gegen Verbrechen, Gewalt, Kartelle und Politik, hat sich wohl auch in mein Gesicht gegraben.

               Aber das ist es wohl nicht ausschließlich, denn viel aussagekräftiger ist doch die Kommentierung eines Berichts im Wirtschaftsmagazin  WiSo vom 22.03.1994 im ZDF, in dem von Peter DeFazio mitgeteilt wird, “wenn es billiger ist Menschen zu töten, dann töten wir sie eben!” Und: "Wenn die Öffentlichkeit wüsste, dass Vorschriften die des Bürgers Sicherheit betreffen, von einer reinen Kosten-/Nutzenanalyse abhängen, dann gäbe es wohl eine Revolution!” Das sind die Aussagen eines US-Kongressabgeordneten und die amerikanische Regierung geht ja sogar soweit, dass sie behauptet, ihre Nuklearwaffen seien die “GUTEN & SCHÖNEN”, die nicht mit denen der “schmutzigen Bomben” zu vergleichen seien. Wenn das nicht zeigt, wie krank die Hirnstrukturen unserer verantwortlichen Regierenden sind, die sich damit dann solidarisch erklären, dann weiß ich auch nicht. Denn “Schurkenstaaten mit Schurken Regierenden” sind das doch alles und bekanntlich sind die, die solcherlei Äußerungen machen gerade die, vor denen sich besonders vorgesehen werden muss. Hinlänglich den Äußerungen der US-Regierung gehöre ich „Schurke“ schließlich auch zu einem Schurkenstaat. Oder sollte ich auch das falsch verstanden haben?

               Jedenfalls fällt es mir unter dieser Prämisse sehr, sehr schwer dieselbe Luft atmen zu müssen, wie diese Menschen dieser “Verbrechersysteme”! Auch deshalb bin ich ein ehrerbietiger Naturanhänger geworden, denn nun schon seit geraumer Zeit rächt sich die Natur ja offensichtlich, für den Raubbau und das verbrecherische, menschenverachtende Bewusstsein der meisten Regierungsmenschen. Eine einklagbare Schuld für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes ist nicht möglich, aber die Menschheit hat jetzt insgesamt die Folgen zu tragen und muss deshalb auch insgesamt wach werden, und sich vor allen Dingen bewusst machen, dass die Zukunft ein  “SURVIVAL-TRAINING” ist und darin besteht, dass wir gerade mit unserer Atmung verdammt vernünftig umgehen müssen, damit der Homo sapien überhaupt eine Überlebenschance hat. Ob nun Katastrophen in der Natur, oder im menschlichen Körper, mit immer häufiger auftretenden Krankheiten, es sind alles nur Warnsignale an das Bewusstsein, die rundum und insgesamt ein richtiges Überlebenstraining verlangen. Und als positHIV-Denkende sind wir wieder einmal begünstigt, da wir uns aus dem Zirkus ganz offiziell ausklinken können und dafür unseren "Rentenanspruch" haben!

               Wir sind die, die ganz bewusst unser Leben nur noch auf die angenehmen Dinge zu richten haben. Unser Virus, ist unser alltägliches Survival-Training, denn die Klimakatastrophe hat längst begonnen und der  Overkill  ist in der Perspektive der Zeit, zwar erst seit wenigen Stunden und in der Aufzeichnung der gesamten Evolution sogar nur Sekunden alt, aber in unserer eignen Kulturgeschichte, seit mehr als einigen Jahrzehnten definitiv eingeläutet. Naturgewalten – die Mächte des El Niño, der Stürme, der Dürreperioden und Hungersnöte (800 Millionen Menschen hungern – 30 Tausend Kinder sterben täglich an ihm) – die Macht des Wassers, all das sind nicht mehr zu bestreitende Ereignisse. Vulkanausbrüche und Erdbeben in einer vielzähligen Anhäufung an Begebenheiten, ließen die Menschen lange glauben, dass diese Gewalten, außerhalb unserer Einflussnahme liegen. Irrtum, denn mittlerweile können Wissenschaftler beweisen, dass z. B. der Treibhauseffekt und die Erwärmung der Erde, ausschließlich dem menschlichen Fehlverhalten zugeschrieben werden können.

 

               So bleibt eben nicht alles, wie es ist, denn Polizisten, Bürokraten und Ärzte bleiben dabei auch nicht mehr lange meine potenziellen Feinde, auch wenn die Erstellung eines Vertrauenskontos eine Menge Aufarbeitung verlangt, bis ich mich jemals auf neutralem Boden verständigen kann, ich habe bereits mit der Versöhnung begonnen, wobei auch die Bejahung des unterschiedlichen Lebens, der verschiedenen Realitätsfenster und der Missachtung meines Kulturkreises schon begonnen hat. Das ist natürlich auch für mich zunächst noch jedes Mal eine ganze Menge an Arbeit und sehr fremd. Wenn ich aber nicht auch bei diesen Berufsgruppen die vorsätzliche Menschenfeindlichkeit abbauen kann, um mich mit ihnen zu versöhnen, dann ist es schlecht um mein eigenes Heilwerden bestellt.

 

               Ich wollte jedenfalls auf alle Fälle wieder „heil“ und “gesund” werden. Da ist es auch nicht ganz richtig, wenn ich diese Behauptung ohne Erklärung stehen lasse. Denn mit Polizisten hatte ich mich bereits ausgesöhnt, als ich noch im Personenschutz und Sicherheitsdienst arbeitete. Da waren wir, mit unserer SECURITY-Truppe und einer starken Persönlichkeitsstruktur, sowie mit unserer energischen Ausstrahlung für den direkten Schutz der Musiker und Künstler zuständig. Aber wir konnten ganz schnell begreifen lernen, dass das weitere Umfeld, von dem Befehlsgehorsam der Polizisten, auch für uns zu nutzen war. In dem Wir ihnen Befehle und Anweisungen erteilten und diese energisch genug zum Ausdruck brachten, gehorchten sie nahtlos und führten dann auch zu unserer Zufriedenstellung unsere Anweisungen aus. Das führte sogar soweit, dass ich, gerade ICH – jawohl, im Olympiastadium (Berlin) sogar schon die Polizeistation bewachte und ganz offiziell mit den Beamten, in meinen Zigarettenpausen, in deren Dienstzimmer mir meine Nase puderte und die besonders gut gedrehten Extra-Zigaretten zu rauchen verstand. Ich musste eben auch dabei nur die Anweisung erteilen, dass ich für einige Minuten meine uneingeschränkte Ruhe haben wollte und diese einfachen, simplen Menschen beschäftigten sich eben nur auf Anweisung.

               Mit den Ärzten? Nun, das war eigentlich auch schon längst versöhnlich geregelt, da sie mir ja doch immerhin einige Male das Leben retteten, auch wenn sie keine Ahnung von Diagnosen und eigentlichen Krankheitsbildern hatten. Aber ich wäre ohne sie wohl nicht so alt geworden und wer Leben gibt, hat auch das Recht es zu nehmen, oder bei oberflächlichen Falschdiagnosen, auf Grund von mangelhafter Lebensführungskenntnis, einmal Irrtümer zu begehen. Also waren da nur noch die Beamten und Behörden, wobei ich deren Inkompetenz und faule Trägheit schließlich auch schon oft genug zu meinem Vorteil nutzen konnte. Ich möchte die Possen gar nicht kundtun und ausschweifend erzählen, da es zum einen keine positive Eigenschaft ist Arroganz, Trägheit und Inkompetenz auszunutzen, ferner ihnen die Blamage erspart bleibt, wenn ich mir keinen unnötigen Zorn zuziehe und deshalb schweige. Denn auch sie sind NUR Befehlsempfänger und meist sehr primitive oder einfache Geister, die nun gar nicht wissen, was sie tun - wenn sie Hotelzimmer bezahlen, statt Lebenshilfe zu geben. Da gibt es nur sehr, sehr wenige Offiziers-Charaktere und die meisten bleiben einfache Soldaten, die allein nur auf Anweisung "funktionieren". So sind nun weitere Überlegungen überflüssig, wenn ich behaupte, dass es scheinbar zwei unterschiedliche Lebewesensformen gibt, die sich entweder großraum- oder kleinraumbedingt geben und absolut selbst nichts dafür können, wenn sie "DA-NEBEN" sind. Und es gibt nach meinen einschlägigen Erfahrungen eindeutig Großraum- und Kleinraum-Lebewesen - Groß- und Kleindenker.

               Nun noch die Versöhnung mit meinen Eltern, wo ich gar nicht genau wusste, ob sie noch am Leben waren und mit der übrigen Menschheit, sowie meinem vorgeblichen Sohn. Ferner sind da auch die Wirtschaftsmagnate, Industriekartelle und mafiösen Politiker, die doch  eigentlich ebenfalls nur einsame Menschen sind! An den ausführenden Stellen sitzen stets Menschen und diese können menschlich gesehen, eben auch Schwächen haben. Ließe sich vielleicht doch noch einmal irgendwann die Luft zum gesunden Atmen und tief Luft-holen gebrauchen, ohne sich durch die eigene Einstellung gleich zu vergiften? Gewiss doch, auch wenn ich daran noch zu arbeiten hatte und letztendlich war mir doch auch bewusst, dass eine einklagbare Schuld, für die Wiederherstellung eines vernünftigen und ursprünglichen Zustandes, nun mal nicht möglich bzw. einklagbar war.

„Es ist das Geheimnis der Welt, dass alle Dinge weiter bestehen und nicht vergehen, sich nur ein wenig aus der Sicht zurückziehen, um später wiederzukehren … Jesus (und auch die Sonnenscheibe ATON sind) ist nicht tot: er (sie) lebt (leben) sehr wohl; ebenso wie Johannes und Paulus und Mohammed und Aristoteles; zuweilen glauben wir, sie alle getroffen zu haben, und können die Namen nennen, unter denen die leben!“

Ralph Waldo Emerson

 

 

Und ich möchte an Carlos Castaneda und die Lehren des Don Juan erinnern:

„… dass wir alle nämlich in einem Bewusst-SEINS-zustand wären, der keinerlei Sentimentalität erlaube. Für uns gelte ab jetzt nur die Tat. Denn wir seien Krieger des Lichts, im Stande des absoluten Krieges aller lichter Strahlen!“

 

Und niemals vergessen, die Farben und Formen der FRAKTALEN, bei Gedankenversunkenheit - die Welt ist ganz still entstanden – durch Nachdenken! Auch das Universum hat ein Bewusstsein – und besitzt Vitalität! Soviel ließ sich doch klar erkennen und da werden wir auch nicht drum herumkommen … und dreist wenn wir diesen Planeten nicht mehr mit unserem Körper bewohnen; wir haben unser farbenprächtiges Spiel durch gelebt und sind doch auch irgendwie unsterblich!

 

 

Dritter, von vier Teilen / Skripts: Immun leben & lieben positHIV /

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